- PI-NEWS - https://www.pi-news.net -

Moslems und Rechtsextreme in „Achse des Bösen“ vereint

Wer nicht blind ist, sieht es schon lange: Die Gemeinsamkeiten zwischen rechtsextremer und islamischer Ideologie [1]. Nun ist es amtlich [2], obwohl politisch korrekt natürlich nicht vom Islam sondern von Islamismus gesprochen wird. Absichtlich ignoriert wird dabei, dass die sogenannten Islamisten diejenigen sind, die den Koran buchstabengetreu umsetzen. Ebenso wie konsequent ignoriert wird, dass die antisemitische Denkweise [3] der Rechten vollständig Einzug gehalten hat in die Köpfe der Kreuzberger und Neuköllner Migranten.

Und das sind dann eben genau jene Menschen, die „den Islam“ vertreten, diese Gesellschaft angeblich bereichern [4] und politisch verordnet von ihr integriert werden sollen. Würde man von dieser Gesellschaft auch verlangen, sich um die Inegration rechtsextremer Deutscher zu bemühen? Michael Wolffsohn schreibt in der Welt:

Nun ist es also amtlich: Islamisten und deutsche Rechtsextremisten verstärken ihre Zusammenarbeit. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Fromm, hat dies vor Kurzem erklärt. Bis dato war diese Tatsache zumindest öffentlich tabu. War sie den Sicherheitsbehörden schon länger hinreichend bekannt? (…) Im Oktober 2000 war die islamistisch-rechtsextremistische Kooperation auf deutschem Boden eigentlich für jedermann sichtbar: Auf die Düsseldorfer Synagoge war ein Brandanschlag verübt worden. Der Verdacht fiel sofort auf deutsche Rechtsextremisten, woraufhin Bundeskanzler Gerhard Schröder sich an die Spitze des Protestes stellte und den „Aufstand der Anständigen“ forderte. Kurz darauf stellte sich heraus, dass die unanständigen Täter dem islamistischen und weltlich-arabisch-antiisraelischen Umfeld zuzurechnen waren.

Wenige Tage später bewarfen Islamisten und arabische Nationalisten auf einer antiisraelischen Demonstration in Essen die Alte Synagoge mit Steinen und riefen antizionistische Parolen. Deutsche Rechtsextremisten standen mit ihren Spruchbändern dabei und klatschten. So war die Allianz von Deutsch-Altneurechts und Islamismus sichtbar. Kurz nach Veröffentlichung meines Artikels, im Dezember 2000, traf ich am Rande einer Tagung Bundesinnenminister Otto Schily und sprach mit ihm darüber. Er kritisierte meine Analyse. Sie entbehre jeder faktischen Grundlage. Seine Behörden hätten über eine Zusammenarbeit zwischen deutschen Rechtsextremisten und Islamisten oder arabischen Nationalisten keinerlei Erkenntnisse. Man könne Gefahren auch herbeireden oder herbeischreiben.

Herbeischreiben? Was lehrt die Zeitgeschichte? In den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts erhielt der politische und geistliche Führer der Palästinenser, Amin al-Husseini, der „Großmufti“ von Jerusalem, für seinen antizionistischen Kampf Waffen von Hitler-Deutschland. Dieser Früh-Islamist zettelte im Mai 1941 zusammen mit irakischen Nationalisten einen Aufstand an, dem zahlreiche Juden zum Opfer fielen. Deren „Verbrechen“: Sie waren Juden. …

Viel weiter werden die Erkenntnisse uns aber nicht bringen. Man sieht weiter nur, was man sehen möchte: Islamisten sind die Bösen, im Gegensatz zu den lieben Moslems. Und die bösen Islamisten arbeiten mit den ebenso bösen Rechtsextremen zusammen. Das kann man verstehen. Wenn man die rechtsextreme Denke nur den imaginären Islamisten zugesteht, bleibt ein ganz und gar reingewaschener Islam zurück, denn der hat ja bekanntlich mit den bösen Islamisten nichts zu tun. Und was ist mit dem Faschismus und dem Rassismus der Grünen und der Linken [5], die nach Kräften den Islam unterstützen und sämtliche Negativseiten tolerieren und negieren, die sie, wenn von rechtsextrem Deutsch verübt, wütend bekämpfen?

(Spürnase: Kreuzritter)

Beitrag teilen:
[6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13]
[14] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13]