keith_ellison.jpgBei den US-Zwischenwahlen hat es in Minnesota bekanntlich der Kandidat der Demokraten, Keith Ellison (Foto), in den Kongress geschafft. Insofern nichts Weltbwegendes, wäre da nicht die Religionszugehörigkeit des zukünftigen Mitglied des Kongresses und seine Forderung, auf den Koran vereidigt zu werden wir berichteten. „Dies sollte ihm nicht gestattet werden“, meint US-Kolumnist Dennis Prager, „nicht wegen irgendeiner amerikanischen Feindseligkeit gegenüber dem Koran, sondern weil dies die amerikanische Zivilisation schwächen würde.“

Dennis Prager weiter:

Zuallerst stellt dies einen Akt der Selbstüberschätzung dar, der perfekt den multikulturellen Aktivismus veranschaulicht: meine Kultur ist besser als Amerikas Kultur. Was Ellison und seine moslemischen und linken Unterstützer aussagen ist: es ist vollkommen egal, welches Buch für Amerika das heiligste ist; alles was zählt ist, was für die individuelle Person das heiligste Buch ist. Man vergebe mir, aber Amerika sollte sich keinen Deut um das Lieblingsbuch von Keith Ellison scheren. Wenn es um den Eid eines Mitglieds des Kongresses geht, der Amerika dienen und unsere Werte verteidigen soll, ist Amerika nur an einem Buch interessiert: der Bibel. Ist es jemandem unmöglich, auf die Bibel zu schwören, sollte er nicht im Kongress dienen.

Geht es um das persönliche Leben des Einzelnen, werden wir darum kämpfen, dass man jedes andere Buch bevorzugen kann. Wir werden uns sogar dafür einsetzen, dass ihr unsere Bibel mit Karikaturen lächerlich machen könnt. Allerdings, Mr Ellison, Amerika (und nicht Sie) entscheidet, auf welches Buch ein Diener des Staates vereidigt wird. Anhänger des Multikulti und der politischen Korrektheit, die nicht erkennen wie schädlich für die Grundfesten der amerikanischen Zivilisation es wäre, Ellison sein eigenes Buch auswählen zu lassen, sollten sich einfach nur die Möglichkeit eines in den Kongress gewählten Rassisten vorstellen. Würden sie ihm erlauben, sich auf Hitlers „Mein Kampf“ – der Nazi-Bibel – vereidigen zu lassen? Und falls nicht, warum nicht? Mit welcher Begründung würden sie dem gewählten Rassisten die gleichen Rechte wie Ellison verweigern?

Ellisons Verteidiger argumentieren, dass Ellison einfach nur ehrlich ist; wenn er an den Koran und nicht an die Bibel glaubt, sollte ihm erlaubt, ja sollte er gar ermutigt werden, seine Hand auf das Buch zu legen, an das er glaubt. In der gesamten amerikanischen Geschichte allerdings haben gewählte Juden ihren Eid auf die Bibel abgelegt, selbst wenn sie nicht an das Neue Testament glauben. Viele säkulare, gewählte Volksvertreter haben dies ebenfalls getan, selbst wenn ihnen das Alte Testament nichts bedeutet. Und sie haben nicht gefordert, zum Beispiel auf die Schriften von Voltaire oder auf einen Stapel der New York Times-Leitkommentare vereidigt zu werden, Schriften die für einige liberale Mitglieder des Kongresses wesentlich wichtiger als die Bibel sind. Ebenfalls hat noch kein Mormone verlangt, auf das Buch Mormon vereidigt zu werden und es ist schwer vorstellbar, dass ein Scientologe die Erlaubnis erhält, auf eine Kopie des Buches „Dianetik“ von L. Ron Hubbard vereidigt zu werden.

Warum erlauben wir also Keith Ellison etwas zu tun, was bisher noch kein Mitglied des Kongresses getan hat – sein bevorzugtes Buch für seinen Eid auszuwählen? Die Antwort ist offensichtlich – Ellison ist Moslem. Und wer auch immer diese Sache entscheidet, nicht zu vergessen fast jeder Leitkommentar in Amerika, wird niemals einen Moslem beleidigen. Im Gegenteil, viele dieser Leute argumentieren, dass dies eine gute Sache sei, weil Moslems überall in der Welt sehen werden, was für eine offene Gesellschaft Amerika ist und wie sehr die Amerikaner die Moslems und den Koran schätzen. Dieses Argument passt vor allem jenen, die glauben, dass es Amerikas größtes Ziel sei, von der Welt geliebt zu werden, und besonders von den Moslems – weil uns dann weniger Moslems hassen werden (und deshalb weniger Anschläge verübt werden).

Diese Naiven erkennen nicht, dass Amerika, indem es Ellison erlaubt, die Bibel für den Koran auszutauschen, keinen einzigen dieser Amerika-hassenden Moslems bekehren wird – das Gegenteil ist wahrscheinlich: Ellisons Handlung wird islamistische Extremisten ermutigen und neue schaffen, weil diese, wahr oder nicht, hier das erste Zeichen der Verwirklichung ihres größten Zieles sehen – der Islamisierung Amerikas. Indem alle gewählten Volksvertreter ihren Eid auf das selbe Buch ablegen, bestätigen sie das alles einende Wertesystem, das der amerikanischen Zivilisation zugrunde liegt. Sollte es Keith Ellison erlaubt werden, dies zu ändern, wird er damit der Einheit Amerikas und seinem Wertesystem, das dieses Land geprägt hat, mehr Schaden anrichten als die Terroristen des 11. Septembers. Es ist schwer zu glauben, dass dies das Vermächtnis ist, das die meisten moslemischen Amerikaner Amerika hinterlassen wollen. Sollte dies der Fall sein, wäre nicht nur Europa in Schwierigkeiten.

(Spürnase: Anita)

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20 KOMMENTARE

  1. Der Autor hat völlig recht. Auch ich könnte auf die Bibel schwören und würde mich dann verpflichtet fühlen, im Sinne dieses Buches den Schwur zu halten, ehrlich und aufrichtig (bis zum ersten Schmiergeld 😉 ).

    Auf den Koran zu schwören heisst, jenem Ungeist die Treue schwören. Im Falle eines US-Abgeordneten heisst es sogar, den USA Feindschaft zu schwören, denn die muslimische Welt hat die USA zum Feind erkoren, und das weiss der Kerl..

  2. Auf die Bibel schwören, jawohl!

    – Nur Muslems dürfen doch lügen und
    betrügen, wenn ’s zum Wohle Allah’s ist?

  3. …aber man sieht doch deutlich mit
    welcher Verschlagenheit sie die Systeme
    zuerst eher auf die ruhige Tour übernehmen
    wollen. Dann beim Amtsantritt , sollten
    vielleicht alle Frauen verschleiert sein…
    Wäre ja nicht bös gemeint , es frässe
    doch kein Brot und wäre doch auch nicht so
    schlimm, wenn seiner Empfindlichkeit dadurch
    Resopekt gezollt würde. Ach ja und nebenbei
    könnten sich bei dem Akt die Schweinefleischliebhaber auch gleich an den
    Katzentisch setzen, – ….ist doch auch
    nicht schlimm…., und diejenigen, die nicht
    100 mal am Tag den Hintern über den Kopf erhüben, könnten das doch gleich mal mitmachen…, ist doch nur ne Turnübung.
    und so weiter, und so weiter.
    Das mit der Bibel wäre doch bestimmt erst
    mal nur als Einstieg in den Forderungenkatalog gedacht ….
    Ein Moslem auf freier Wildbahn…

  4. „Ist es jemandem unmöglich, auf die Bibel zu schwören, sollte er nicht im Kongress dienen.“

    Egal wie man zur Vereidigung von Keith Ellison steht, würde man der Argumentation von Dennis Prager folge, dürfte ein ehrlicher Atheist nicht Mitglied des Kongresses werden. Sind die USA jetzt der erste christliche Gottesstaat der freien Welt?

    Entschuldigung, aber laßt diesen Artikel doch einfach da bleiben wo er herkommt und auch hingehört: in einer drittklassigen, billigen Provinzkolumne.

  5. Na wenigstens ist er in dem Punkt ehrlich. Da wissen die Wähler wenigstens, wofür sie sich entschieden haben. Vielleicht dient es ja auch als Warnung für andere.

  6. @ AlexanderG

    >> … drittklassigen, billigen Provinzkolumne.

    Nur weil dir der Inhalt nicht paßt, stellst du absurde Behauptungen auf. Ein kleiner Tip: Vielleicht solltest du dich erst mal informieren, bevor du etwas schreibst? Ansonsten muß man Kommentare wie deinen leider als drittklassig ansehen.

  7. @ AlexanderG

    Da muss ich zum ersten Post noch ergänzen:
    Ich bin Atheist
    (eigentlich Agnostiker). In kann mich aber durchaus mit den Werten des Zusammenlebens der Bibel und der Symbolik des Schwurs auf die Bibel identifizieren.

    Den Koran sehe ich hingegen als das Buch des Anti-Christen. Wenn ich darauf schwörte, dann würde ich mich auf die Klassengesellschaft und die Gewalt verpflichten. (Ich habe den Koran gelesen, da gibts nix zu deuteln).

    Das alles als Atheist/Agnostiker.

  8. @AlexanderG: Du hast den Artikel nicht gelesen?

    Es sitzen sehr wohl ehrliche Atheisten (Dennis Prager nennt sie „säkulare“) und ehrliche Juden seit Jahr und Tag im US-Kongress und sie haben alle auf die Bibel geschworen und sind nicht dran gestorben. Das ist Sitte in den USA und wem’s nicht passt, braucht ja nicht in den Kongress.

    Zu Hause kann der geehrte Moslem ja dann jedesmal, wenn er „Isch schwör, Alder“ sagt, die Hand auf den Koran legen.

  9. Wenn es zur Amtseinführung gehört, auf die Bibel zu schwören, dann hat man eben auf die Bibel zu schwören. Sinn ist doch, dass man schwört. Was ein Schwur ist, wird wohl jeder begreifen. Und die Amtseinführung in dem Sinne zu ändern, dass für Moslems Extrawürste gebraten werden, kann doch wohl nicht sein. Wenn ein Muslim Angst hat, sich die Hand an der Bibel zu verbrennen, soll er nicht kandidieren.

  10. Nur damit Ihr mich nicht falsch versteht: Ich bin keineswegs der Auffassung, daß Herr Ellison oder irgend jemand anders eine Extrawurst haben soltte.

    Ich kann mich nur der Argumentationsweise Herrn Pragers nicht anschließen.

  11. Dieses Argument passt vor allem jenen, die glauben, dass es Amerikas größtes Ziel sei, von der Welt geliebt zu werden, und besonders von den Moslems

    Es ist schwierig, von Europa aus, das wirklich kaum einen Fehler im Umgang mit dem Islam auslässt, an Amerika rumzunörgeln. Aber in diesem Punkt haben die Amerikaner – und übrigens in noch höherem Maße die Israelis – eine selbstschädigende Marotte: Sie reißen sich den Arsch auf, um (von Moslems) geliebt zu werden. Das tut manchmal weh!

    Diesbezüglich sind wir außenpolitisch(!) etwas gelassener. In Europa hat man weniger das Bedürfnis, Moslems daran zu hindern, sich gegenseitig zu massakrieren. Die Amerikaner haben da schon etwas ein Helfersyndrom, das ihnen gar nicht gedankt wird. (Schneeweißchen und Rosenrot, die ständig den bösen Zwerg retteten, wurden auch angegiftet,weil „sie dabei sein Hemdchen zerissen“… Märchen enthalten viel Weisheit). Und wenn ich lese, wie Israel die Pali-Gebärmaschinen ins Land lässt, um ihren zahllosen Jihad-Nachwuchs medizinisch gut betreut zur Welt zu bringen, wird mir schlecht. Ich mag die Israelis und Amerikaner für diese Freundlichkeit – aber ich hasse ja auch keine kleinen Kinder,die sich von fremden Onkels Bonbons geben lassen. Ich rege mich nur drüber auf und würde sie gern davon abhalten.

    Die Kluft innerhalb des Westens ist unser größtes Problem. Wir in Europa könnten viel von den USA und Israel lernen … umgekehrt könnten die aber auch ein bisschen ihr Helfersyndrom abbauen.

  12. Ich fände es am besten, wenn man den Eid ganz ohne Bibel etc. leisten könnte. Mir widerstrebt dieses religiöse Gehabe.
    Wenn man aber anstelle der Bibel auf dem Koran besteht, dann geht es wirklich so weiter wie #3Wolaufensie gut beschrieben hat.

  13. „sie haben alle auf die Bibel geschworen und sind nicht dran gestorben“

    Nein, nein – das stimmt nicht! Es gibt einige Fälle, in denen jüdische Amtsträger nicht auf die Bibel geschworen haben (z.B. hat Linda Lingle, jüdische Gouverneurin von Hawaii auf die „Tanakh“ geschworen).
    Und es gibt sogar zwei Präsidenten (Franklin Pierce und Herbert Hoover (Quäker)), die beim Eid auf die Bibel (und jedes andere Buch) verzichtet haben.

    Quelle: http://article.nationalreview.com/?q=MWRjNjk2NTdmMThlOWFjYmMzNDMwZmZkYmJmZDg3MDM=

    Angesichts dessen gibt es für mich keinen Zweifel, dass Ellison jedes Recht hat, auch den Koran zu benutzen. Gleiches Recht für alle.

  14. #12 Medea

    Da hast Du recht. Warum den Eid nicht einfach auf die Verfassung ablegen. Damit könnte nun wirklich keiner ein Problem haben ..oder doch?)

  15. Kaum kommt ein Muslim angedackelt, sollen die Sitten, Gebräuche und Traditionen verändert werden. Ja, warum nicht auf die Verfassung schwören? Warum nicht auf die Krippe zu Weihnachten verzichten? Weil es UNSERE Kultur ist und ich keinen Grund sehe, da etwas zu ändern. Herrgottchen nochmal. Begreift das doch endlich, die Fürze wollen uns ihre Sitten aufzwingen. Kann man noch blinder sein? Offensichtlich doch.

  16. Scheint, als müßte ich mich korrigieren und meine Empfehlung an AlexanderG, sich erst mal genauer zu informieren, in diesem Fall gegen mich selbst gelten lassen:

    >> Ellison will not use any book during the ceremony, Dave Colling, who served as the Minnesota Democrat’s campaign manager, told Cybercast News Service. „Neither will any other member of the House,“ Colling added, since „no one has ever taken the oath of office in Congress with a Bible, a Koran, a Torah or anything else.“

    […]

    After the House swearing-in ritual is completed, brief sessions are held so individual members of the chamber can be photographed with the speaker. Most participants at this point reportedly choose to adopt the traditional pose of placing their hand on a Bible.

    (cnsnews.com)

    Scheinbar also nur heiße Luft, diese Koran-Geschichte. Daß er aber gewählt wurde, ist und bleibt kritikwürdig. Eine Frage bleibt: Der Amtseid endet mit „So help me God“. Ob er sich statt dessen auch auf Allah berufen darf?

  17. @Mir:
    Wer ist denn dieser Allah, auf dem er schwören dürfte? Darf ich dann auch auf Manitou schwören? Oder vielleicht auf Luzifer? Auf Donna Oriente?

    Ich würde zu jeder Gerichtsverhandlung ein anderes Büchlein mitnehmen, nur so, spasseshalber Nicht jedes Glaube erfordert sichtbare Bekennungszeichen.

    Allerdings, wenn ich Richter wäre, und mir einer wie der käme, dass er auf Koran statt Bibel schwören will, würde ich ihn erst die Hose runterlassen lassen, damit er auch beweißt, dass er den schmerzlichen Teil der Moslemwerdung absolviert hat, auf seinem Piepmatz…

  18. Auf den Koran zu schwören, entspricht sowieso nicht dem islamischen Brauch: es wird bei Allah (dem einen Gott) geschworen, ohne ein Buch oder irgendein Symbol. Also sollte beim Amtseid am besten auf jegliches Buch verzichtet werden.

  19. Gleiches Recht für alle.

    Achja?

    Auch für die Church of Satan?

    Im Namen Satans wurde noch kein Flugzeug in ein amerikanisches Hochhaus geflogen. Im Namen Allahs aber schon…

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