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M. Miersch: „Genereller Bioanbau wäre Katastrophe für Natur“

Auf N 24 nahm heute Michael Miersch zur „gesünderen“ Bio-Nahrung Stellung, und wie immer lieferte er Informationen, die man politisch korrekt normalerweise nie bekommt. Zum Beispiel belastet der Anbau von Bioprodukten die Umwelt stärker als die konventionelle Art. Denn Bio-Getreide braucht für dieselbe Ausbeute ein Drittel bis die Hälfte mehr Fläche. Würde man die gesamte Landwirtschaft auf Bio umstellen, müssten zwangsläufig Nationalparks geschlossen, Wälder gerodet und Feuchtgebiete trockengelegt werden. Demnach wäre generalisierter Biolandbau eine Katastrophe für Natur und Umwelt. Michael Miersch findet es zurecht fragwürdig, dass uns vor der „normalen“ Nahrung und den konventionellen Landwirten Angst gemacht wird und wir durch diese Angst dazu gebracht werden, für die gleichen Lebensmittel das Doppelte zu zahlen.

Hier ein Auszug des Interviews:

Literatur zum Thema:

» Maxeiner & Miersch: Lexikon der Öko-Irrtümer. Fakten statt Umweltmythen.
» Maxeiner & Miersch: Die Zukunft und ihre Feinde. Wie Fortschrittspessimisten unsere Gesellschaft lähmen
» Maxeiner & Miersch: Öko-Optimismus
» Heinz Hug: Die Angsttrompeter
» Heinz Hug: Der tägliche Ökohorror. So werden wir manipuliert




„Trefft sie oberhalb des Nackens – schlagt ihnen jeden Finger ab“

Der Islam ist, wie unsere Medien uns täglich einzubläuen versuchen, die „Religion des Friedens“, die unser Leben „kulturell bereichert“. Die Grundlage des islamischen Glaubens ist der Koran, der mit all den im Namen dieser Religion verübten Gräueltaten nichts zu tun haben soll. Wir haben in das Wort Allahs geschaut und entsprechende friedliche Suren ein klein wenig umformuliert, indem wir die Begriffe „Ungläubige“, „Christen“ oder „Juden“ mit „Moslem“ ersetzt haben. Das Ergebnis ist schockierend.

Da würde es dann nämlich heißen:

Moslems sind die widerwärtigsten aller Tiere… … Seid voller Gnade untereinander, aber seid ohne Mitleid zu Moslems … Wie irregeleitet sind Moslems … Köpft alle Moslems und ebenso ihre Finkerkuppen … Bekämpft die Moslems in Eurer Nähe … Moslemische Unruhestifter sollten ermordet oder gekreuzigt werden.

Hat es unseren Lesern die Sprache verschlagen? Warum? Weil diese Aussagen so unglaublich menschenverachtend und primitiv sind, dass man beim bloßen Lesen einen Schock bekommt? Und fühlt sich irgend jemand an die Sprache der Nazis erinnert? Zugegeben, solche Ausagen sind niemals gegenüber Moslems gemacht worden und würden wohl auch niemals gemacht werden. Und dies ist gut und richtig so. In unserer Gesellschaft gibt es Standards, die selbst vom wertvollen Grundrecht der Redefreiheit nicht unterschritten werden dürfen. Uns fällt es schwer, solche Aufforderungen zu lesen, zu schreiben …und erst recht, solche Aufforderungen zu glauben und zu befolgen, weil wir sie für das Wort Gottes halten.

Hier sind die von uns umformulierten Koransuren:

Sure (8:55) – „Wahrlich, schlimmer als das Vieh sind bei Allah jene, die ungläubig sind und nicht glauben werden.“ Sure (48:29) – „Muhammad ist der Gesandte Allahs. Und die, die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig zueinander.“Sure (9:30) – „Und die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort aus ihrem Mund. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie (doch) irregeleitet!“Sure (8:12) – „Da gab dein Herr den Engeln ein: „Ich bin mit euch; so festigt denn die Gläubigen. In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab!“Sure (9:123) – „O ihr Gläubigen! Kämpft gegen die Ungläubigen in eurer nächsten Umgebung, und laßt sie Härte in euch erkennen! Haltet an der Frömmigkeit fest und wisset, daß Gott mit den Frommen ist!“Sure (5:33) – „Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.

Diese Verse stammen aus fünf verschiedenen Stellen im Koran. Es gibt dutzende anderer Stellen, die Gewalt verherrlichen und hunderte weitere, deren Inhalt voll des Hasses gegen Juden, Christen und andere Ungläubige ist. Mark Gabriel (Islam und Terrorismus) sagt hierzu: „60 Prozent der Koranverse handeln vom Jihad, was einleuchtend ist, da Mohammed den größten Teil des Korans empfing, nachdem er Mekka verlassen hatte. Der Jihad wurde zur Triebkraft des Islam.“ Und an anderer Stelle: „Die Verse des Koran, die vom Jihad sprechen, heben jene Verse auf (nasikh), die von Liebe und Freundlichkeit sprechen.“ Die Übersetzungen stammen von Nur Koran – als Einleitung heisst es auf dieser Seite:

Der Koran ist die uns überlieferte, wörtliche Offenbarung GOTTES. Als Gottergebener soll man nur den Koran als Grundlage des Islams (Ergebung, Unterwerfung) verwenden, und keine anderen Quellen, keine Hadith Bücher.

Warum all der Hass und all die Aufrufe zur Gewalt? Und kann man mit Angehörigen dieser Religion in einen wirklichen, fruchtbaren, gleichberechtigten Dialog treten?

(aus: TheReligionofPeace.com)




Video über die Pariser Neonazis Obdachlosenhelfer


Cochon: 2 – Poulets: 0
Hochgeladen von idf

Leider auf französisch (vielleicht findet sich ja unter unseren Lesern ein begabter Übersetzer), aber jedem wird ersichtlich, dass es sich hier nicht um „Neonazis“ handelt, wie uns das Online-Portal 20minuten.ch heute weismachen wollte (wir berichteten), sondern um normale, rechtschaffene französische Bürger.

» L’association Solidarité Des Français

(Spürnase: Florian G.)




Blogscout.de entfernt Politically Incorrect aus seiner Statistik

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Es wird immer deutlicher: Multikulti verträgt weder Widerspruch noch Information, die den Dogmen dieser Ideologie widersprechen. Ein Engagement im Sinne von Grundgesetz und Menschenrechten wird zunehmend weniger toleriert. Immer offener kommt hinter der „Toleranz für den Islam“ die Intoleranz der Fürsprecher zum Vorschein. Je mehr Menschen von den Befürwortern unserer freiheitlichen Gesellschaft erreicht werden, desto stärkeren Schikanen sind diese ausgesetzt. Der Erfolg von PI in den letzten Tagen führte jetzt dazu, dass der Betreiber von blogscout.de, Dirk Olbertz, angekündigt hat, uns aus seiner Statistik zu entfernen. Grund seien angeblich Beschwerden über die „fragwürdigen Inhalte“ von PI.


Pro-islamisches Multikulti entwickelt sich zu einer realen Gefahr für Demokratie, Meinungsfreiheit und Menschenrechte. Gestern wurde gegen die Heinersdorfer Bürger in Nazimanier Stimmung gemacht, heute erhielt PI folgende Email:

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Das quellensichere Aufzeigen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie Mord, Terror, Zwangsehen, Pädophilie, Steinigung, Handabhacken, Geschlechterapartheid, Repressalien gegen Islamkritiker wird zur Gefahr für den Multikulturalismus, der in ignoranter und unverantwortlicher Weise all diese Verbrechen und Missstände ausblenden will. Hinzu kommt die vielfache islamische Indoktrination zum Hass gegen Juden und Nicht-Moslems. Ein Blick in den Koran, in die menschenrechtswidrigen Zustände in islamischen Ländern und die Aussagen von Moslems über erfahrenes Leid macht deutlich, dass der Islam in Lehre und Umsetzung genau das Gegenteil der Menschenrechte darstellt.

Multikulti zeigt seine faschistische Fratze durch systematisches Diskriminieren, Ausgrenzen und Mundtotmachen von Verteidigern der freiheitlichen westlichen Gesellschaften. Was dazu führt, dass der Betreiber von Blogscout sich veranlasst sieht, PI wegen angeblich fragwürdiger Inhalte aus seiner Statistik zu entfernen. Gleichzeitig hat Dirk Olbertz keinerlei Probleme, den antisemitischen und gewaltverherrlichenden Blog Kill more People in seinem „Wegweiser für die Blogosphäre“ zu promoten. Political Correctness in Deutschland im Jahre 2007…




Broders Rückblick aus der Zukunft eines islamischen Europas

Henryk M. Broder wagt anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Spiegel einen Blick aus der Zukunft zurück auf das heutige Jahr. Er zeigt uns die Zeichen für den Beginn eines Zeitalters unter einem europäischen Islam, heute bereits überall sichtbar, von der Öffentlichkeit aber weitgehend ignoriert. Unsere Stammleser kennen alle diese Ereignisse, weil wir auf PI über sie berichtet haben.

Hier sind Auszüge aus dem Artikel, der unbedingt als Ganzes empfohlen wird.

Wehe, wer den Muezzin stört

DER SPIEGEL wird heute 60. SPIEGEL ONLINE blickt 60 Jahre in die Zukunft. Henryk M. Broder springt in das Jahr 2067: Der Bundespräsident heißt Mahmoud Watan-Sadr, Pornokinos und Strip-Bars sind verboten – und um Moscheen gibt es eine Schweinefleisch-Bannmeile. (…) Deswegen hat Bundespräsident Mahmoud Watan-Sadr zu Recht in seiner Neujahrsansprache an die historische Zäsur vor genau 60 Jahren erinnert, die damals gar nicht als solche wahrgenommen wurde. Im Gegenteil, man war in Berlin sehr stolz auf die Aufführung einer Mozart-Oper, die damit endete, dass die abgeschlagenen Köpfe von Jesus, Buddha und Mohammed vorgezeigt wurden. Man sah dies als einen Sieg der säkularen Kultur über religiösen Kleinmut an und feierte das Ereignis mit viel Sekt und guter Laune.

Was die Teilnehmer der Party allerdings nicht mitbekamen, war das, was um sie herum passierte, ohne dass es größere Schlagzeilen machte.

In Amsterdam hatte das holländische Rote Kreuz zu einem „Weihnachtsessen“ eingeladen, bei dem es nur „halal“ zubereitete Speisen gab, also unter anderem kein Schweinefleisch.

In England verzichteten die meisten Arbeitgeber auf Weihnachts-Dekoration in ihren Firmen – aus Rücksicht auf die Gefühle der nichtchristlichen Mitarbeiter. Britische Banken wollen ihren Kunden keine „Sparschweine“ mehr anbieten, weil Schweine im Islam als unrein gelten.

Aus Oberösterreich wurde bekannt, dass zwei Mütter muslimischer Schüler gegen die Benutzung des Kreuzes als Pluszeichen bei Rechenaufgaben protestierten – ein christliches Symbol sei ihren Kindern nicht zumutbar. (…)

Ein britischer Moslem, der im Verdacht stand, eine Polizistin bei einem bewaffneten Überfall getötet zu haben, konnte ungehindert über den Flughafen Heathrow ausreisen, weil er den Pass seiner Schwester und auch deren Kopfbedeckung benutzte, die nur die Augenpartie offen ließ. Er wusste, dass die britischen Grenzer aus Gründen der Sittlichkeit darauf verzichten, die Identität verschleierter weiblicher Reisender zu kontrollieren.

Ein Schweizer Politiker der konservativen SVP machte auf einem Plakat Werbung für das „Kopftuch“ für alle: „Mädchen, schützt Euch mit einem Kopftuch vor sexuellen Übergriffen!“ Die unausgesprochene, aber unmissverständliche Botschaft, die er verbreiten wollte, war: Moslems belästigen keine Frauen, die ein Kopftuch tragen. Und Frauen, die kein Kopftuch tragen, sind selber schuld, wenn sie sexuell belästigt werden. (…)

Alle diese „Zeichen an der Wand“ wurden registriert, aber nicht wirklich wahrgenommen. Nicht einmal als der holländische Justizminister Piet Hein Donner erklärte, er könnte sich die Einführung der „Scharia“ in Holland vorstellen, wenn die Mehrheit der Holländer sich dafür entscheiden würde, kam so etwas wie Erstaunen auf. Ein Gutachten des nordrhein-westfälischen Innenministeriums über die Vereinbarkeit der Scharia mit dem Grundgesetz stand zwar im Internet, aber niemand hatte es wirklich gelesen.

Wie fast immer in der Geschichte war es dann eine Nebensächlichkeit, die, für sich genommen belanglos, in Verbindung mit den vielen anderen Nebensächlichkeiten den letzten Impuls für eine historische Zäsur ergab. (…)

In allen westeuropäischen Ländern, Island, Finnland und die Schweiz ausgenommen, wurden „Autonomie-Statute“ verabschiedet, mit denen den islamischen Gemeinden weit gehende Rechte übertragen wurden. In allen Fragen, die Ehe, Familie, Schule und Erziehung betreffen, entscheiden „Muslim-Räte“ in eigener Verantwortung über die Inhalte und das Procedere. In allen Fragen, die das Zusammenleben von Muslimen und Nicht-Muslimen betreffen, wurden paritätisch besetzte „Kooperationsräte“ eingerichtet, die nach Auswegen und Kompromissen im Interesse beider Seiten suchen.

In Schulen mit einem Anteil muslimischer Schüler von 50 Prozent – und das sind in den Großstädten praktisch alle – wurde die Koedukation abgeschafft, Mädchen und Jungen werden separat unterrichtet, von Lehrerinnen bzw. Lehrern. In den öffentlichen Schwimmbädern wurden Männer- und Frauentage eingeführt. Neben dem „Wort zum Sonntag“ wurde auch ein „Wort zum Freitag“ eingerichtet, das von einem Imam gesprochen wird. Ein fast vergessener Plan eines inzwischen vergessenen grünen Abgeordneten wurde reaktiviert und Mohammeds Geburtstag zum staatlichen Feiertag erklärt. …

Es gibt durchaus Menschen, die die Zeichen an der Wand erkennen. Je nach Bekanntheitsgrad werden sie beschimpft, diffamiert, bedroht und / oder ruiniert. Die Gesinnungspolizei der Islamophilenfraktion duldet keine anderen Ansichten und keine Kritik. Wahrscheinlich haben die um unsere Freiheiten und unsere Demokratie Besorgten keine Chance, aber man kann ihnen später wenigstens nicht vorwerfen, geschwiegen zu haben…

(Spürnasen: josh, Hojojutsu, es reicht)




Wie 20minuten.ch aus Pariser Obdachlosenhelfern Neonazis macht

clochards_paris.jpgIn welch atemberaubenden Tempo in unseren Medien die Diffamierung Andersdenkender verläuft, dafür ist die Berichterstattung über die wohltätige Organisation „Solidarität der Franzosen“ ein eindrucksvolles Beispiel, deren Suppenküche in Paris vorübergehend geschlossen wurde (wir berichteten). War gestern bei SpiegelOnline noch von einer „französischen Organisation mit Verbindung zur rechten Szene“ die Rede, so titelt man bei 20minuten.ch heute bereits mit der ultimativen Totschlagkeule „Neonazis dürfen muslimische Obdachlose diskriminieren“.

In Paris hat ein Verwaltungsgericht rechtsextremen Gruppen die Ausgabe von Schweinefleisch-Suppe an Obdachlose erlaubt. Mit dieser Aktion grenzen die Gruppen Moslems und Juden aus, denen der Verzehr von Schwein verboten ist.

Der Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoë zeigte sich am Dienstagabend empört über die Entscheidung. Die Aktion verfolge mit der Ausgrenzung von Juden und Moslems ein «klar diskriminierendes Ziel», weil diese aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch essen dürfen. Die Initiative trage damit einen «fremdenfeindlichem Geruch».

Delanoë forderte den Polizeipräfekten von Paris auf, gegen das Urteil vom 22. Dezember vor dem Staatsrat als höchstem Verwaltungsgericht in Berufung zu gehen.

Delanoë zeigte sich zuversichtlich, dass der Staatsrat wie Verwaltungsgerichte in anderen Städten «eine andere Interpretation der republikanischen Grundsätze» geben werde.

«Jede Form der Diskriminierung, des Rassismus und des Antisemitismus muss bekämpft werden», sagte der sozialistische Politiker.

Die Pariser Polizeipräfektur hatte im Februar 2006 einer rechtsextremen Gruppe die Ausgabe von Schweinefleisch-Suppe verboten; diese hatte dagegen geklagt und nun Recht bekommen. Im Januar war auch ein Strassburg eine ähnliche Aktion der Gruppe «Elsass Solidarität» von der Polizei unterbunden worden.

Es läuft immer und überall nach demselben Muster. Wer islamkritisch ist oder aus irgendwelchen Gründen von der islamophilen Lobby als islamkritisch ausgespäht wird, wird systematisch diffamiert (siehe zum Beispiel Moscheegegner in Heinersdorf) und wirtschaftlich ruiniert (siehe zum Beispiel den Fall Udo Ulfkotte). Im Fall der „rechtsextremen“ Suppenküchenbetreiber geht es nun darum, dass diese sich einfach nur weigern, sich islamischen Vorschriften zu unterwerfen. Das reicht für das vernichtende Prädikat „Neonazi“ völlig aus. Aber warum, so fragen wir uns, warum eigentlich sucht man mit der „rechtsextremen Gruppe“ nicht den Dialog? Warum will man sie ausgrenzen? Gibt es Zwangsverheirater, Ehrenmörder, Terroristen, Pädophile, Verehrer von Massenmördern, Anhänger einer Welteroberungsideologie, Zwangsverschleierer in dieser Gruppe? Nein? Warum sind die dann schlimmer als korantreue Moslems?

» Email: online@20minuten.ch




Worüber niemand spricht: Hinrichtungen in China

Kürzlich haben wir erlebt, wie angesichts der Hinrichtung von Saddam Hussein die Welt ihr moralisches Gewissen entdeckte. Menschenrechtsorganisationen, UNO, EU, Politiker sämtlicher Parteien und Medien – alle entdeckten das Menschenrecht auf Leben, das im Fall des hingerichteten Massenmörders plötzlich eine ganz besondere Priorität bekam. Welch eine bittere Ironie angesichts der Zahl staatlich getöteter Menschen zum Beispiel in China. Für ihr Schicksal interessiert sich niemand, woran man sehr eindrucksvoll die ganze Verlogenheit der angeblichen Kämpfer für die Menschenrechte erkennen kann.

Vom 1. Januar 2007 an müssen Todesurteile vom Obersten Gerichtshof in Peking überprüft werden. Die neue Regelung sorgte noch einmal für eine regelrechte Hinrichtungswelle: Zahlreiche Provinzgerichte räumten ihre „Altfälle“ vor dem Jahreswechsel vom Tisch, wie Recherchen von WELT.de ergaben. (…) In chinesischen Lokalzeitungen, die WELT.de durchforstete, standen am Wochenende sehr viele Nachrichten über Exekutionen. (…) Denn Chinas Hauptstadt verfügte in einer weitreichenden Reform, dass vom 1. Januar 2007 an ausnahmslos alle erstinstanzlichen Todesurteile wieder vom Obersten Gerichtshof überprüft werden. Nur er allein entscheidet auch über das Strafmaß. Für Unzählige in den Todeszellen des Landes kam diese Chance allerdings zu spät. Die Reform der Todesstrafe, die in China durch Genickschuss und seit zehn Jahren auch durch Giftinjektionen exekutiert wird, macht 27 Jahre Urteilssprechung vor Ort ein Ende. Im Februar 1980 hatte Peking seinen Provinzgerichten erlaubt, sowohl in erster als auch zweiter Instanz Todesurteile zu verhängen und zu bestätigen. (…) Genaue Zahlen werden bis heute verschwiegen. Amnesty international meldet 1000 bis 2000 Hinrichtungen pro Jahr aufgrund von Zeitungsmeldungen. Das allein aber ergibt schon mehr Exekutierte als in allen Ländern der Welt zusammen. Chinesische Anwälte sprechen von mehr als 8000 Hinrichtungen pro Jahr. …

Protestiert jemand? Entdecket Human Rights Watch Mängel in den Prozessen? Spricht ein Martin Schulz von „staatlich sanktionierten Morden„? Hören wir Claudia Roth Anstoß nehmen an diesen „finalsten“ aller Menschenrechtsverletzungen? Nein, denn diese Toten interessieren nicht, weil nicht der Westen, bestenfalls in Gestalt der USA, hierfür verantwortlich gemacht werden kann.

(Spürnase: Werner St.)