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Frauenleben in Afghanistan

Was es bedeutet, als Frau im islamischen Herrschaftsbereich zu leben, darüber kann man sich am Beispiel Afghanistans ein Bild machen. Wir bekamen zwei Beiträge zugeschickt, die einen Einblick in ein höllisches Leben geben. Normalerweise interessieren unsere Gutmedien sich nicht für das Elend im „Haus des Friedens“. Und so muss man schon dankbar sein, dass überhaupt mal darüber berichtet wird. Selbstverständlich wird das Wort „Islam“ sorgfältig ausgespart, denn der hat ja bekanntlich nichts mit diesen „Traditionen“ zu tun. Seltsam nur, dass Ehrenmorde, Zwangsheiraten, Genitalverstümmelungen und brutale Frauenunterdrückung immer nur in traditionell islamischen Ländern vorkommen. Seltsam, seltsam …

Ein Beitrag erschien im Focus, der andere erschien im Standard und ist die Inhaltsangabe einer morgen erscheinenden Dokumentation von Antonia Rados (DOKUmente, 23.15 Uhr). Focus schreibt:

Es ist erschütternd, wie wenig ein Frauenleben in Afghanistan auch heute noch zählt. Insbesondere in den ländlich geprägten Provinzen werden Mädchen oft noch mit neun Jahren zwangsverheiratet, werden Witwen und deren Kinder von der Schwiegerfamilie getötet, um sie nicht durchfüttern zu müssen. Frauen werden im Namen der Ehre getötet, Töchter zwischen zerstrittenen Familien ausgetauscht, um Streit zu schlichten. „Sie müssen sich das mal vorstellen“, erregt sich die 44-jährige Journalistin und Frauenrechtlerin Jamila Mujahed. „In diesem Land ist das Leben einer Frau manchmal gerade mal soviel wert wie das eines Hundes.“ (…) Die Journalistin zeigt Fotos von zu Tode geprügelten, verbrannten oder erschossenen Frauen. Sie stehen für Tausende anderer Schicksale. „Kaum einer dieser Fälle wird je von der Justiz geahndet, und daran können auch die im September 2005 gewählten 68 weiblichen Abgeordneten im Parlament nichts ausrichten“, meint sie verbittert. …

Antonia Rados wird ein Einzelschicksal dokumentieren, das eines Mädchens, das sich aus Verzweiflung über seine Zwangsehe selbst verbrannt hat.

„Weil ich zufällig mit der Kamerafrau in diesem kleinen Spital in Herat war“ konnte Antonia Rados diese erschütternde Reportage über die Selbstverbrennung einer jungen Afghanin drehen. (…) „Gololais Zustand war hoffnungslos, ihre Haut zu 90 Prozent verbrannt. Sie wollte sich umbringen, weil ihre Zwangsehe mit einem Cousin unerträglich war“, so Rados. Der freiwillige gewählte Feuertod von blutjungen Afghaninnen ist keine Seltenheit. Die langjährige ORF-Reporterin und nun international überaus erfolgreich arbeitende Rados drehte Interviews mit Gololai, ehe diese schließlich ihren Verletzungen erlag.

Antonia Rados filmte aber auch die Auseinandersetzungen innerhalb Gololais‘ Familie über die Frage, wer schuld an diesem Drama sei. Die Familie hatte für den Verkauf des Mädchens 3.000 Dollar kassiert. Im Fall ihres Todes muss das Geld zurückgezahlt werden, damit sich der Ehemann eine neue Frau kaufen kann. Selten gelingt es einem Fernsehteam, Drama und Leiden einer jungen Frau in der islamischen Welt so hautnah zu zeigen wie in dieser Reportage. (…) Das Team fand heraus, dass sich die Frauen in den schlimmsten Fällen nicht selbst verbrennen, sondern von ihren Familien ermordet werden. Man übergießt die Frauen mit Benzin und zündet sie an, um den Weg zu einer neuen Frau frei zu machen. 3.000 Dollar ist der Preis einer jungen Frau. Und das alles in einem Afghanistan, in dem die Taliban seit fünf Jahren nicht mehr an der Macht sind. Die Traditionen und Strukturen in dem Land sind aber so verfestigt, dass ihnen keiner entkommen kann. Zumindest nicht junge Frauen, die zwangsverheiratet werden und keinen anderen Ausweg mehr sehen als den schmerzhaften Feuertod.

Strukturen und Traditionen … aber nie der Islam!

(Spürnasen: bad skin und MuchS)




Sicherheitsrisiko Kreuz

Großbritannien ist bekanntlich immer ganz vorne mit dabei, wenn es gilt, den Söhnen und Töchtern Allahs entgegenzukommen. Das reicht bis zur Weihnachtsansprache einer vollverschleierten Konvertitin. Andere Religionen haben weniger Privilegien, sie werden zum Sicherheitsrisiko. Und so darf eine 13-jährige britische Schülerin kein Kreuz an der Kette tragen. Warum das Kreuz ein erhöhtes Risiko darstellt, ging aus dem Beitrag nicht hervor.

Eine britische Schülerin darf in ihrer Schule nicht länger ein kleines Kreuz um den Hals tragen. Das meldete die Online-Ausgabe des „Telegraph“. Die 13-jährige Samantha Devine besucht die Robert Napier School in Gillingham, Kent.

Die Schulleitung argumentiert mit der Sicherheit für die Schüler. Eine der Schulregeln lautet: Kein Schmuck für Schüler der Schulstufen 7 bis 10. Einzige Ausnahme: Wenn der Schmuck einen wesentlichen Teil einer Religionszugehörigkeit darstellt.

Samantha ist empört: „Es ist mein Recht, ein Kreuz um den Hals zu tragen“, erklärte sie. „Ich bin stolz auf meine Religion.“ Sie verstehe nicht, warum die Schulleitung der Ansicht ist, ein kleines Kreuz stelle ein Gesundheits- und Sicherheitsrisiko dar.

Wenn das Kreuz keinen „wesentlichen Teil einer Religionszugehörigkeit“ darstellt, was dann? Das mit dem Gesundheits- und Sicherheitsrisiko verstehen wir eher: Es ist bei der Begegnung mit Angehörigen der Friedensreligion ungesund und ein Sicherheitsrisiko, ein Kreuz zu tragen. Das nächste Risiko sind dann offene Haare …

(Spürnase: Voltaire)




Alle zwei Wochen Ehrenmord in Istanbul

Ausgerechnet im europäischen Zipfel der Türkei – in Istanbul – werden mehr Frauen aus Gründen der „Ehre“ getötet, als sonst im Land – mit steigender Tendenz. Eine solche „Ehrverletzung“ der Familie ist schnell eingetreten, zum Beispiel, wenn eine Frau oder ein Mädchen mit einem Mann spricht. Bei dieser hohen Zahl an Morden, die natürlich nichts mit den Islam zu tun haben, kann man doch kaum noch von Einzelfällen sprechen, wie es die islamverliebten Multikultis so gerne tun.

Insgesamt werden in der Türkei nach Schätzungen von Frauenrechtlerinnen jedes Jahr rund 120 „Ehrenmorde“ an Frauen begangen. Die Bosporus-Metropole verzeichnet einen großen Zustrom vor allem aus dem unterentwickelten Südosten der Türkei, wo alte Traditionen einer „Selbstjustiz“ noch teilweise aufrecht sind.

Das I-Wort sorgsam vermeidend, sind „alte Traditionen“ Schuld an der Misere.

Ein Gespräch mit einem Mann kann reichen, um nach Ansicht der Verwandten die Familienehre zu beflecken: Manch eine Türkin wird daraufhin getötet – ein Ehrenmord mehr. Insgesamt würden in der Türkei jedes Jahr rund 120 Ehrenmorde an Frauen begangen, so Schätzungen von Frauenrechtlerinnen. Eine Zählung türkischer Behörden offenbart nun: In Istanbul werden so viele Frauen zum Opfer dieser Ehrenmorde wie sonst nirgends in der Türkei.

Im vergangenen Jahr seien 25 Fälle in Istanbul verzeichnet worden, meldete die Zeitung „Milliyet“ heute unter Berufung auf jene Statistik. Angesichts dieser Zahlen müsse alles getan werden, um die Mentalität der Menschen zu ändern, so der Menschenrechtsbeauftragte des Gouverneursamtes, Vildan Yirmibesoglu.

Und angesichts dieser Zahlen muss alles getan werden, um derartige Verbrechen hier im Lande auf das Schärfste, und zwar unter Beachtung der Sippentäterschaft, zu bestrafen, und einen EU-Beitritt der Türkei zu verhindern. Und es muss endlich Schluss damit sein, um den heißen Brei herumzureden. Der Islam ist Schuld an diesen Zuständen, darum muss die Bevölkerung darüber aufgeklärt werden, was die praktische Umsetzung dieser „Religion“ bedeutet.

(Spürnasen: Florian G., Lebowski, Kunna, Armin R. und Raphael)

» Welt: „Jetzt wird mein Mann mich umbringen




Der neue Staatsfeind Nummer 1 heißt Scientology

Um es gleich vorweg mit aller Deutlichkeit zu sagen: Dieser Beitrag soll die Scientology – Sekte keinesfalls verharmlosen (Foto: neue Zentrale in Berlin). In diesem Beitrag wollen wir nur unserer Verwunderung darüber Ausdruck geben, mit welch deutlichen Worten Politiker – und zwar aller Parteien – vor den Gefahren warnen, die von Scientology ausgehen. Es sind Warnungen, die in Bezug auf den Islam sehr viel angebrachter wären. Und während Bürger, die gegen Moschee kämpfen, regelmäßig als Nazis diffamiert werden, leisten Scientology-Gegner legtimen Widerstand.

Die meisten unserer Leser werden wissen, dass die 1954 gegründete amerikanische Sekte in Berlin-Charlottenburg eine Zentrale eröffnet hat. Die Wellen der Empörung schlagen hoch. Die Berichterstattung in den Medien ist entsprechend. Ein Beispiel mag die seit Tagen überbordende Berichterstattung in der Welt sein, als stünde durch die Hauptstadt-Zentrale der Untergang des Abendlandes unmittelbar bevor (siehe hier und hier). Klare Worte findet beispielsweise der Grüne Volker Beck:

Man dürfe die Gefährlichkeit der Organisation „nicht auf die leichte Schulter nehmen“, die ihre Anhänger in eine Abhängigkeit zu bringen versuche.

Leider spricht er nicht vom Islam, den er bekanntlich bis zum Erbrechen hofiert und verharmlost. Politiker der anderer Parteien sehen es genauso:

Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) warf den Berliner Behörden vor, die von Scientology ausgehenden Gefahren zu unterschätzen. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) sprach sich dafür aus, zu prüfen, ob das Bundesamt für Verfassungsschutz die Überwachung von Scientology verstärken müsse. (…) Das sind Verfassungsfeinde, die beobachtet werden müssen“, sagte Beckstein der „Neuen Presse“ in Hannover. Es sei „ein schwerer Fehler, dass Berlin Scientology nicht vom Verfassungsschutz beobachten lässt.“ „Scientology will Einfluss auf Entscheidungsträger von Wirtschaft und Politik gewinnen. Wenn gerade in Berlin nicht beobachtet wird, ist das schon besorgniserregend“, sagte Beckstein weiter. Er nannte die Organisation ein Unternehmen, das „mit einer Art Gehirnwäsche Menschen seinem totalitären System unterordnen“.wolle.

Auch Beckstein spricht hier leider nicht vom Islam. Auf der Website der Berliner CDU ist ebenfalls Scientology das wichtigste Thema, als hätten wir nicht einen anderen, ungleich gefährlicheren Feind im Lande. Eine Welt-Leserin hatte auch genug von der hyperventilierenden Berichterstattung und schrieb heute diesen bemerkenswerten Leserbrief, der uns gleich von zwei Spürnasen zugeschickt wurde:

In Anbetracht des täglichen Wahnsinns in Berlin, der mittelbar oder unmittelbar mit dem Islam zu tun hat, finde ich die Hysterie mit der Scientology-Sekte übertrieben. Durch den archaischen Islam erfahren Frauen Demütigungen, die Menschenrechte und unsere Werte werden von deren Vertretern ganz ungeniert verachtet. Ich schätze die amerikanische Sekte bestimmt nicht, aber in deren Namen wurden zumindest noch keine Ehrenmorde begangen. Warum reagieren die Deutschen auf jede Religionsform so hysterisch, außer auf die einzig wirklich gefährliche, die Austritt mit dem Tode bestraft? Weil man sich ein Folklore- und Ethnienmäntelchen übergezogen hat? Man sollte vielleicht lieber ein paar Moscheen überwachen, denn so fragwürdig die Scientologen auch sein mögen: Züge und Gebäude wurden von ihnen noch nicht hochgejagt, ebenso keine Kriege geführt.

Silvia Schulz, 12247 Berlin

Ähnlich äußert sich PI-Leser Marco L.:

Wieso wird eigentlich so ein Wahnsinns-Heckmeck wegen der neuen Zentrale der Scientology-Sekte in Berlin gemacht? Gefallen tun mir die Typen auch nicht, aber soweit ich weiß, ist noch kein Anschlag von denen verübt worden, nicht einer musste deretwegen sterben, keine Zwangsverheiratungen, keine Burkas, keine Kriege, keine Selbstmordattentäter usw.. So eine Aufmerksamkeit und negative Publicity im gez-ZDF wünschte ich mir mal bei den Moscheeneubauten! Die gleichen Typen, die jetzt schreien, dass der Bau von Scientology in Berlin falsch ist und die Sekte kontrolliert werden muss, befürworten den Heinersdorfer Museltreff!

Und dann wird noch im gez-zZDF ganz ehrfürchtig berichtet von Gastronomen, die im Umfeld des neuen Scientology-Hauses Lokalverbote in ihren Kneipen für Scientologen verhängen – man male sich doch einmal aus, wie es wäre, wenn die Gastronomen die gleichen Schilder aufhängen, aber Moslems Hausverbot erteilen! Zudem wird im gez-ZDF davor gewarnt, dass die auf einer Art Kreuzzug sind und missionieren wollen! Na so was – einmalig!

Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen einer Scientology-Welt und der Scharia …

(Spürnasen:Rainer Sch., Koltschak und B. Jellyfish)




Unterwerfung unter die Intoleranz muss Ende haben

PI-Leser FreeSpeech hat in einem Gastbeitrag erklärt wie der Begriff „Toleranz“ zu einer völlig falschen Anwendung gekommen ist. Was wir als Toleranz ansehen, ist in Wahrheit die Unterwerfung unter die Intoleranz der Moslems.

Von Toleranz wird viel gesprochen, wenn es um Muslime geht. Aber das ist ein falscher Begriff, um 180 Grad falsch. Toleranz bedeutet, dass einer Dinge duldet, die er nicht gut findet. Ein Schriftsteller, der Ruhe braucht, duldet, dass die Kinder in der Nachbarschaft herumschreien.

Wenn aber Muslime ein eigenes Gesundheitsssystem verlangen, weil ihnen das staatliche zu wenig religiös ist, wenn Muslime in der Kantine eigenes Besteck verlangen, weil das allgemeine nicht islamisch ist, dann geht es um Intoleranz, und wenn solche Leute Weihnachtsfeiern verbieten wollen, dann ist dies haarsträubende Intoleranz. Es geht also nicht um die Toleranz, die wir aufbringen sollten, um Sonderwünsche zu finanzieren, es geht vielmehr um die Ablehnung und Intoleranz, um die Intoleranz, welche diese Leute gegenüber der Gesellschaft und den Normalitäten zeigen.

Wir lassen uns seit Jahren einreden, dass es sich um einen Mangel an Toleranz handle, wenn wir nicht sofort nachgeben und uns nach den Forderungen richten. Wir geben nach, man lebt ja zusammen in einer Gemeinschaft, denken wir, und das ist ein Geben und ein Nehmen.

Falsch. Wir verstehen das völlig falsch und wir reagieren völlig falsch. Denn wo die Muslime von Toleranz reden, und wo wir das nachplappern, da geht es um Unterwerfung, um einseitige Unterwerfung, und darum wird es nie ein Geben und ein Nehmen sein. Es wird immer einseitig bleiben, so wie es bisher schon immer und zu unserem Bedauern einseitig blieb. Wir geben nach und richten besondere medizinische Dienste ein. Wir haben uns den Forderungen unterworfen und gezeigt, dass wir unterwerfbar sind, bekundet, dass der Islam überlegen ist. Darum wird die nächste Forderung kommen, und wenn es eine Kleinigkeit ist, wie das besondere Besteck oder die Frechheit wie die Abschaffung von Weihnachten.

Wir kennen dieses System der Unterwerfung nicht, darum sind wir jahrelang hereingefallen und haben Toleranz mit Intoleranz verwechselt, aber die Muslime, die solche Forderungen stellen, kennen das System der Toleranz, zumindest dem Namen nach, und sie haben uns dazu gebracht, im System der Toleranz zu denken, wenn es um Unterwerfung geht.

Oder wenn es, um nun für einmal konsequent in unserem System fertigzudenken, wenn es also um Intoleranz geht: Um die Intoleranz, unser Besteck nicht gut genug zu finden, um die Intoleranz, unser Gesundheitssystem nicht gut genug zu finden, um die Intoleranz gegenüber dem Kreuz und den Werten, die der Mann da am Kreuz darstellt.

Und von dieser Intoleranz haben wir nun genug. Dies ist kein Ende der Toleranz, dies ist nur das Ende der Unterwerfung: Das Ende der Unterwerfung unter die Intoleranz.




Spanischer Justizminister mit Rückgrat in Saudi-Arabien

Dass das Einstehen für westliche Werte nicht zwangsläufig mit der Parteizugehörigkeit zusammenhängt, bewies jetzt der spanische Justizminister, der Sozialist Juan Fernando López Aguilar (Foto). Er sagte einen Vortrag an einer saudischen Universität ab, weil man seinen weiblichen Delegationsmitgliedern keinen Zutritt gewähren wollte. Für einen Linken ein durchaus ungewöhnlicher Schritt, zeichnen diese sich doch normalerweise durch besonderes Verständnis für islamische Befindlichkeiten aus.

Aus Protest gegen einen Ausschluss weiblicher Zuhörer hat der spanische Justizminister Juan Fernando Lapez Aguilar einen Vortrag in Saudi-Arabien kurzfristig abgesagt. Der sozialistische Minister wollte am Montag an der Islamischen Universität von Riad über Terrorismus, internationale Kriminalität und illegale Immigration sprechen.

Nach Angaben spanischer Medien untersagte die Hochschule vier spanischen Journalistinnen und weiblichen Mitgliedern der Delegation des Ministers den Zutritt. Sie begründete dies damit, dass die Universität nur für Männer bestimmt sei. Wie das Madrider Ministerium mitteilte, hielt Lapez Aguilar es für „unzumutbar“, an einer Veranstaltung teilzunehmen, bei der Frauen diskriminiert würden. Der Vortrag sollte am Rande eines offiziellen Besuchs des Ministers in Saudi-Arabien stattfinden.

Was für ein Unterschied zu deutschen Linksgrünen wie der damaligen Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer (Foto), die sich in Saudi-Arabien stolz in den Symbolen weiblicher Unterdrückung präsentierte.

(Spürnasen: Verteidiger Wiens und spital8katz)




Klimawandel: Noch nie war er so harmlos

Blumen sprießen, die Vögel singen, offene Biergärten im Januar. Und schon wird in Medien und Politik der menschengemachte Klimawandel diskutiert samt seiner möglichen Folgen, die ausschließlich katastrophal sein sollen. Zugleich wird die Illusion eines natürlichen, „guten“ Klimas genährt bei dem uns all die Stürme, Überschwemmungen und Hitzeperioden erspart blieben. Ein Rückblick in die Klimageschichte nur der letzten 1000 Jahre belegt, daß der angeblich menschengemachte Klimawandel bisher äußerst harmlos verlief. Und wer weiß, vielleicht sogar manch natürliche Klimaschwankung zum Wohle der Menschheit geglättet hat.

Auszugsweise ein Blick auf längst vergangenes Wetter, das heute als Extremwetter gelten würde. Begriffe wie „Extremwetter“, und selbst „Klimawandel“ sagen eher etwas über die Personen aus, die sie manipulativ verwenden, als über Wetter und Wetter selbst. Denn im klimahistorischen Vergleich gehen rasch die Superlative aus, um das zu beschreiben, was beim natürlichen, also „guten“ Wetter und Klimawandel normal ist.

1268
Das Frühjahr ausgeprägt durch eine langanhaltende Trockenheit.
Colmar: in der Umgebung zwischen dem 3. März und dem 17. Juli eine 12 Wochen anhaltende Trockenheit und Hitze, was offenbar keine negativen Auswirkungen auf die Anbaufrüchte hatte, denn es gab eine gute Ernte.

1270
Oberrhein und Donau: Im Juli Überschwemmungen. Ansonsten war der Sommer zumindest in Süddeutschland warm und trocken, was sich auch in einem sehr guten Wein niederschlug.
Friesland: Viel Regen und schlechte Ernte.

1271
Niederschlagsreiches Jahr mit einem nassen Sommer, in dem es zu Seuchen und Hungersnöten kam und durch eine Überflutung der Dollart entstand. Durch die anhaltende Nässe verfaulten die Trauben auf den Stöcken.

1272
Am 22. Februar begann man mit den Feldarbeiten. Dann regnete es ab dem 12. März fast sieben Wochen in einem fort. Die Ernte missriet und im Herbst war die Sterblichkeit erhöht. Es regnete fortwährend, was schließlich zu Überschwemmungen führte.

1274
Bis in den Sommer hinein kalt.
Basel: Nach einem Unwetter am 3. Juli regnete es ununterbrochen bis zum 1. August. Danach setzte sich eine länger anhaltende Hochdrucklage mit schönem Wetter und Wärme durch und endlich gab es auch wieder eine reiche Ernte. Sehr warmer Winter.

1279
Prag und Colmar: Der Winter ausgesprochen warm. Es soll nur nachts gefroren haben, tagsüber taute es dann wieder.

1283
Warmer Winter.
Sindelfingen: Frost zerstört am 20. Mai die Weinberge. Dennoch war der Frühling insgesamt sehr warm, so dass die Vegetation entsprechend früh aufging.

So geht es durch die Jahrzehnte, bis es in den Jahren 1315 – 1317 aufgrund schlechten Wetters zu gravierenden Hungersnöten kam.

Die klimatischen Veränderungen waren eine weitere Plage, die das Abendland heimsuchte. Ein günstiges Klima hatte die Entwicklung Europas in seiner Blütezeit unterstützt; um so nachteiliger wirkten sich nunmehr die sich verschlechternden Bedingungen auf die Wirtschaft aus. Die mittlere Temperatur sank, und die Regenfälle wurden häufiger. Die Hungersnöte, die in unseren Tagen bestimmte afrikanische Landstriche heimsuchen, lassen sich auf ähnliche Klimawechsel zurückführen. Während dreier Jahre, von 1315 bis 1317, war Europa von Schottland bis nach Italien, von den Pyrenäen bis zu den russischen Ebenen fürchterlichen klimatischen Bedingungen unterworfen. Durch sie wurde die in Europa bis in die Renaissance, länger als hundertfünfzig Jahre, dauernde wirtschaftliche Depression ausgelöst. Da nicht alle Gegenden in Europa gleichermaßen betroffen waren, konnten die Anzeichen des Niedergangs den Menschen damals geraume Zeit verborgen bleiben. Doch im 14. Jahrhundert waren sie nicht mehr zu übersehen.

In Europa hatte es sozusagen keine großen Hungersnöte mehr gegeben. Zwar sind solche für die Jahre 1125 und 1197 bezeugt, aber sie erfaßten nicht den ganzen Kontinent. Im Frankreich des 13. Jahrhunderts ist die einzige Hungersnot 1235 in Aquitanien zu verzeichnen. Immerhin, wenn eine Getreideernte eher kärglich ausfiel, so war die Zeit bis zur nächsten Erntezeit oftmals schwer zu überbrücken. Die Hungersnöte der Jahre 1315 bis 1317 erreichten jedoch Ausmaße, die ganz Europa schwer trafen. Im Sommer 1314 setzten sintflutartige Regenfälle die Felder der nordwestlichen Ebenen unter Wasser. Dadurch stiegen die Getreide- und andere Lebensmittelpreise plötzlich. Am 21. Januar 1315 sah sich der König durch die wachsende Inflation gezwungen, eine Überwachung der Vieh- und Geflügelpreise einzuführen. Doch die mit der Festsetzung von Höchstpreisen und ihrer Einhaltung beauftragten königlichen Beamten waren machtlos; die Hausse mißachtete die Anordnungen des Königs.

Mitte April 1315 waren die Regenfälle in Frankreich und vom 11. Mai an in England noch heftiger als die des Vorjahres. Den ganzen Sommer, den ganzen Herbst des Jahres 1315 hindurch regnete es. Die Ernten wurden gänzlich vernichtet. Die französische Armee blieb infolge dieser Sintflut buchstäblich im Schlamm der Niederlande stecken und wurde dadurch am Einfall in Flandern gehindert. Wer nicht auf dem Schlachtfeld den Tod fand, starb im nächsten Jahr an Hunger oder ging an einer der durch die Unterernährung hervorgerufenen Krankheiten zugrunde. Zwischen dem 1. Mai und dem 1. September 1316 starben in Ypern 2600 Menschen, 10% der Bevölkerung. Normalerweise gab es 15 bis 16 Todesfälle in der Woche, damals jedoch bis zu 190. Nur Brügge, zu jener Zeit eine Hafenstadt, gelang es, die Sterbeziffer auf 5,5% der Bevölkerung zu senken, indem innert kürzester Zeit Korn importiert werden konnte.

Der Abt von Saint-Martin in Tournai beschreibt in seiner Chronik über die Hungersnöte in Flandern das damals herrschende Elend: „Infolge des in Strömen fallenden Regens und da die Feldfrüchte unter denkbar schlechten Bedingungen geerntet werden mußten, an manchen Orten sogar vernichtet wurden, entstand ein Mangel an Getreide und Salz … die Leute waren geschwächt, Gebrechen vermehrten sich … jeden Tag starben so viele Leute … daß die Luft richtiggehend verpestet wurde … arme Bettler starben in großer Zahl auf den Straßen, auf den Misthaufen…“

Es scheint uns angebracht, hier einige von Wirtschaftshistorikern errechnete Zahlen anzuführen, die sie aufgrund einer Untersuchung über den jährlichen Ertrag der Aussaaten der Jahre 1209 bis 1350 auf fünfzig Gütern des Bistums von Winchester ermittelten. Der Ertrag betrug im jährlichen Mittel das 3,83fache der Aussaat. Dieser Wert sinkt 1315 um 35,7 7% auf 2,47, 1316 um 44,91% auf 2,11.Trotz einer leichten Verbesserung bleibt der Wert 1317 noch immer unter dem Durchschnitt, nämlich um 13,05%. Erst 1318 verbessert sich der Ertrag wieder wesentlich. Er überschreitet den Durchschnittswert um 32,38% und erreicht 5,07. Der Hunger hatte ein Ende gefunden und Europa erholte sich langsam wieder.
Bei extremen Witterungsschwankungen im Ablauf der Jahreszeiten pflegten die Vögte ihre Beobachtungen über das Klima in den Gutsbüchem festzuhalten.

Diese Feststellungen erklären die grauenvollen Dinge, die sich in einzelnen Ländern abspielten. „In Irland dauerte das Elend bis 1318 und war außerordentlich grausam. Die hungerleidenden Menschen gruben in den Friedhöfen die Leichen aus. Eltern assen ihre Kinder … In den slawischen Ländern, wie in Polen oder in Schlesien, dauerten Hungersnöte und Epidemien bis ins Jahr 1319 an, und es gab einige Fälle von Menschenfresserei … Eltern töteten ihre Kinder, Kinder ihre Eltern. Man machte sich voller Gier über die Leichen der Gehängten her.“ [Gimpel, S. 208-212] [5.11.04]

Wetterbedingte Hungersnöte waren in Europa eine ständige Bedrohung. Nur erinnert man sich heute nicht mehr daran, daß 1708/1709 Europa von einem sehr strengen Winter heimgesucht wurde. In Paris fiel die Temperatur auf -26 Grad Celsius und war Ursache der folgenden Hungersnot.

Natürlich basiert die aktuelle Klimadebatte auf der Annahme, es käme noch viel extremer. Der klimahistorische Rückblick zeigt jedoch, daß das bisher angeblich stark vom Menschen beeinflußte Weltklima sich noch sehr innerhalb natürlicher Schwankungsbreiten bewegt, die keineswegs als Bedrohungssenarion verstanden werden, trotz ihrer katastrophalen Auswirkungen.

D.h. garnicht die Klimaschwankung selbst wird als Problem angesehen, sondern der menschliche Einfluß, der vorwiegend ein westlicher, namentlich der USA ist.

Die aktuelle Debatte um den Klimawandel ist geprägt von der wissenschaftlich nicht haltbaren Annahme, ein Klima, auf das der Mensch keinen Einfluß nimmt, wäre besser, also weniger katastrophenarm, als natürliche Klimaschwankungen.

In den Katastrophenszenarien die die Auswirkungen des Klimawandels beschreiben werden lang und breit die Kosten des selbigen aufgeführt. Nicht jedoch der Nutzen für die Menschheit aufgrund der Verwendung fossiler Brennstoffe gegenüber gestellt. Ohne Verwendung fossiler Brennstoffe wäre die Menschheit mit über 6,5 Milliarden nicht mehr ernährbar, unser Lebensstandard nahezu vorindustriell niedrig, und die natürlichen Klimaextreme blieben uns dennoch nicht erspart.

Ohne aufzeigen einer adäquaten Alternative zur Energiegewinnung bleibt der Menschheit kaum etwas anderes übrig, als weiter kräftig Öl und Kohle zu verbrennen. Wenn diese Vorräte in einigen Jahrzehnten erschöpft sind, wird die Menschheit weit über 10 Milliarden zählen. Dann kommt es wirklich zu einer Katastrophe, auch ohne Klimawandel.

P.S.
Ein weiteres Beispiel für „gutes“ natürliches Klima ist die „kleine Eiszeit„, die von ca. 1350 – 1850 andauerte.