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Bald auch in Herten?

Quer durch die Republik die gleichen Ereignisse: Mit allen Mitteln versuchen multikultiverliebte Politiker gemeinsam mit islamischen Organisationen und leider auch allzu oft mit Unterstützung der Kirchen, gegen den Willen der Anwohner Moscheeneubauten durchzudrücken. Moscheegegner werden belogen, beschimpft, diffamiert, eingeschüchtert und bedroht. Erfreulicherweise gibt es trotzdem überall Menschen, die allen Unverschämtheiten zum Trotz energischen Widerstand gegen die Islamisierung ihres Lebensraumes leisten, wie zum Beispiel Jutta Becker, die gemeinsam mit anderen Bürgern versucht, einen Moschee-Neubau in Herten zu verhindern.

Hier ihre Zusammenfassung der Ereignisse:

Entwicklung der Moscheeneubauten in Herten

Herten in Westfalen (ca. 65.000 Einwohner) ist eine Stadt in der die islamischen Glaubensgemeinschaften ca. 13.000 qm Grundstücksfläche unter ihrer Verwaltung besitzen. Die VIKZ-Moschee an der Paschenbergstraße (fast 7000 qm Grundstück) sollte schon 2003 eröffnet werden. Dies ist bis heute nicht geschehen.

2004 wollte dann der benachbarte DITIB-Verein ebenfalls eine Großmoschee an der Mühlenstraße in die Gärten von Bergleuten bauen. Dagegen wehrten sich die Betroffenen mit einer Unterschriftenaktion ( 176 Unterschriften) erfolgreich. Dies geschah in der Zeit des Kommunalwahlkampfes, in dem ich mich auch massiv mittels Flugblatt gegen weitere Moscheebauten in Herten aussprach. Daraufhin suchte der DITIB-Verein, wohl mit Hilfe der Stadt und der in Herten federführenden SPD, nach einem neuen Grundstück.

Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung der SPD vor Ort an der Feldstraße am 04.08.05, wurde den Mietern der Zechenhäuser vom Baurat und dem Fraktionsvorsitzenden der SPD erklärt, sie müssten ihre Häuser räumen, um das dahinter liegende Zechengelände (Schlägel&Eisen), erschließen zu können. Es war hauptsächlich die Rede von Erschaffung neuer Arbeitsplätze durch die von der Stadt geplante Ansiedlung von Gewerbe auf der Zechenbrache. Vertreter des Grundeigentümers (damals Viterra) waren anwesend.

Die betroffenen Mieter, welche durch einen im Vorfeld erschienenen Zeitungsbericht darüber informiert waren, dass an dieser Stelle eine DITIB-Moschee als „prägendes Gebäude am Ortsteileingang von Herten-Langenbochum“ gebaut werden sollte, protestierten heftig. Empört sagten sie, dass sie nur für den Bau einer Moschee ihre Häuser räumen sollten und fragten, was eine Moschee mit der Erschaffung neuer Arbeitsplätze zu tun hätte. Einen Protestbrief meinerseits übergab ich bei dieser Veranstaltung der Viterra und der Presse. Der Stadtbaurat verweigerte die Annahme dieses Briefes.

Noch im Jahre 2003 haben diese Mieter (ehemalige Bergleute), die teilweise schon vor 70 Jahren dort geboren wurden, ein Kaufangebot von Viterra für ihre Häuser bekommen. Dieses Angebot enthielt außerdem die Aussage:“ Ein Verkauf an Dritte erfolgt nicht!“

Die Anwohner sahen sich nun Beleidigungen, Drohungen und übler Beschimpfungen seitens der DITIB-Nachbarn ausgesetzt. Daraufhin startete ich eine Unterschriften-Protestaktion, gegen die Zwangsräumung der Häuser, um den Bau einer Moschee zu verhindern. Diese Aktion erbrachte in kurzer Zeit 1142 Unterschriften von entsetzten Hertener BürgerInnen. Die Unterschriftenlisten überreichte ich dem Bürgermeister im Beisein der örtlichen Presse und dem WDR-Fernsehen.
Auch regionale Fernsehsender wie WM-TV und TV-Emscher-Lippe berichteten.

Es folgten viele öffentliche Diskussionen über die Medien, in denen der Haupttenor von Seiten der Stadt (Bürgermeister, Baurat) war: „ Der Abriss der Häuser hat nichts mit dem Bau einer Moschee zu tun…“.

Die Aktion hatte den Erfolg, dass die Vermieterin (inzwischen Deutsche Annington) den Mietern ein Wohnrecht auf Lebenszeit schriftlich zubilligten. Ebenfalls sicherte die Vermieterin zu, die Mieter in Zukunft in Ruhe zu lassen. Der Vorsitzende des DITIB-Vereins ließ zwischendurch über die Presse verkünden:“ Wir wollen niemanden vertreiben…!“

Obwohl dieser Zustand allen Beteiligten bekannt ist und sich mittlerweile auch andere Fraktionen gegen den Bau der DITIB-Moschee an dieser Stelle aussprachen, geben DITIB und die SPD keine Ruhe. Es ist nun geplant die Mosche in eine Baulücke zu pressen, da dort in der Häuserzeile Häuser leerstehen. Der Vorsitzende von DITIB ließ sich sogar zu der Bemerkung hinreißen, dass die Moschee so lange umgeplant werde bis sie in die Lücke passt. Er machte keinen Hehl daraus, dass ihn das Schicksal der Mieter wenig interessiert.

Bei einem Termin am 22.12.06 mit dem Bürgermeister aus anderem Anlass, lenkte der Bürgermeister das Gespräch, für uns (mein Mann war anwesend), völlig überraschend auf das Thema Moschee. Er fragte uns, ob man denn nicht noch einmal mit Herrn W. sprechen könnte. Dieser würde, wenn er auszieht, ein wesentlich besseres Haus, die Umzugskosten und ein Handgeld von Annington und DITIB bekommen. Er wies außerdem darauf hin, dass das Haus von W. marode sei und ohnehin irgendwann abgerissen werden müsste. In diesem Fall würde das Angebot dann nicht mehr gelten. Herr W. schrieb, nachdem wir ihm dieses berichteten, einen offenen Brief an den Bürgermeister, in dem er mitteilte, dass er nicht käuflich sei. Die Presse berichtete und schrieb, dass der Bürgermeister o. g. Angebot als „völligen Unsinn“ bezeichnete. Er habe kein Angebot gemacht.

Es scheint so, als ob hier die Stadtspitze mit der SPD und DITIB, ohne Rücksicht auf die Mieter, auf Biegen und Brechen den Bau der DITIB-Moschee am Standort Feldstraße durchsetzen will. Die Mentalität des BM, macht die Besetzung seines Vorzimmers deutlich. Dort hat er sofort nach seiner Wahl zwei türkischstämmige Sekretärinnen eingestellt, wobei die eine mit einem führenden DITIB-Vertreter, die andere mit einem ebenfalls führenden VIKZ-Vertreter, verwandt sind.

Im Anhang sende ich noch einige Presseberichte und hoffe, dass Sie einen kleinen Überblick gewinnen können. Die ganze Thematik kann ich hier unmöglich in Kürze zusammenfassen. Bei Rückfragen bin ich jeder Zeit bereit, Auskunft zugeben.

Jutta Becker

(Zugeschickt von Thomas Tartsch)

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