Großbritannien ist bekanntlich immer ganz vorne mit dabei, wenn es gilt, den Söhnen und Töchtern Allahs entgegenzukommen. Das reicht bis zur Weihnachtsansprache einer vollverschleierten Konvertitin. Andere Religionen haben weniger Privilegien, sie werden zum Sicherheitsrisiko. Und so darf eine 13-jährige britische Schülerin kein Kreuz an der Kette tragen. Warum das Kreuz ein erhöhtes Risiko darstellt, ging aus dem Beitrag nicht hervor.

Eine britische Schülerin darf in ihrer Schule nicht länger ein kleines Kreuz um den Hals tragen. Das meldete die Online-Ausgabe des „Telegraph“. Die 13-jährige Samantha Devine besucht die Robert Napier School in Gillingham, Kent.

Die Schulleitung argumentiert mit der Sicherheit für die Schüler. Eine der Schulregeln lautet: Kein Schmuck für Schüler der Schulstufen 7 bis 10. Einzige Ausnahme: Wenn der Schmuck einen wesentlichen Teil einer Religionszugehörigkeit darstellt.

Samantha ist empört: „Es ist mein Recht, ein Kreuz um den Hals zu tragen“, erklärte sie. „Ich bin stolz auf meine Religion.“ Sie verstehe nicht, warum die Schulleitung der Ansicht ist, ein kleines Kreuz stelle ein Gesundheits- und Sicherheitsrisiko dar.

Wenn das Kreuz keinen „wesentlichen Teil einer Religionszugehörigkeit“ darstellt, was dann? Das mit dem Gesundheits- und Sicherheitsrisiko verstehen wir eher: Es ist bei der Begegnung mit Angehörigen der Friedensreligion ungesund und ein Sicherheitsrisiko, ein Kreuz zu tragen. Das nächste Risiko sind dann offene Haare …

(Spürnase: Voltaire)

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