Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat in ungewöhnlicher Offenheit vor den Gefahren für die innere Sicherheit des Landes gewarnt, die durch die wachsende Zahl von Deutschen, die zum Islam konvertieren, entsteht. „Das ist die größte Bedrohung, die wir kennen, das muss man immer wieder hervorheben“, sagte GdP-Chef Freiberg. Es gebe Leute, „die sich besonders beweisen wollen als Gläubige, und von dort her geht auch von diesen Menschen eine größere Gefahr aus, ganz ausdrücklich.“

Der Spiegel schreibt:

Darüber hinaus gebe es Fälle, in denen diese Leute in Krisengebiete wie Afghanistan oder Tschetschenien gegangen seien. „Und von dort her ist das ein Potential, was hier lebt, wovor wir Angst haben müssen“, erklärte der Gewerkschaftschef.

Laut Freiberg gibt es derzeit in Deutschland rund 200 Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit islamistischen Terrorismus. In dieser Größenordnung bewege sich auch die Zahl der Verdächtigen. Darüber hinaus gebe es etwa 100 sogenannte Gefährder, „wo es Anhaltspunkte gibt, dass diese Leute bereit wären, auch Anschläge zu verüben“.

Kritik übte der GdP-Chef an den zum Teil laxen Kontrollen an den deutschen Flughäfen, insbesondere in Frankfurt am Main. So habe man festgestellt, dass es in Fällen, wo der Staat diese Aufgabe an private Sicherheitsfirmen übertragen habe, „immense Sicherheitslücken gibt“. Als Hauptgrund für die Probleme nannte Freiberg das Lohndumping, unter dem die Qualität privaten Sicherheitspersonals leide.

» PI: Kollektiver Gehirnschwund: Immer mehr Deutsche konvertieren

(Spürnase: Jürgen)

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