Die Beschäftigung mit den Problemen, die die massenhafte Zuwanderung ungebildeter Menschen mit moslemischem Hintergrund für unsere Gesellschaft bedeutet, hat gerade erst zögernd begonnen. Denn noch immer wagen nur wenige, die Fakten ehrlich zu benennen, werden sie doch in der Regel sofort und meist erfolgreich von der starken Gutmenschenfraktion durch Diffamierung zum Schweigen gebracht. Aber auch dieses Wenige veranlasst den Stern bereits, gegenzusteuern.

Offenbar um uns zu zeigen, wie völlig falsch unsere Vorstellungen vom ungebildeten, schlecht integrierten Migranten sind, präsentiert uns das Hamburger Magazin neun türkischstämmige, gut ausgebildete Zuwanderer, bzw. deren Nachkommen. Wären wir bösartig, würden wir jetzt sagen: „Mehr haben sie nicht gefunden?“ Aber natürlich stellen wir solche Fragen nicht, so wie weder wir, noch die Menschen, die wir kennen, jemals Zweifel daran hatten, dass es gut integrierte, gut ausgebildete Türken bei uns gibt. Nur ändert das nichts daran, dass es mit der Mehrheit ganz anders aussieht.

Die Ursachen der Migrationsprobleme werden in Politik und Medien hinlänglich erörtert: Schlecht gebildete Eltern, die einst kamen, um nach ein paar Jahren wieder in die Türkei zurückzukehren, und sich deswegen kaum um eine deutsche Zukunft für ihre Kinder kümmerten. Deutsche Politiker, die das Wort Integration seinerzeit nicht in den Mund nahmen, weil der Gast ja bald wieder geht. Und heute wird über Parallelwelten geklagt. Soviel zu den Problemen.

Besonders laut sind die Klagen nach wie vor nicht, besonders laut ist höchstens die Empörung, wenn über Parallelwelten geklagt wird.

„Aber bei allen Schwierigkeiten: Man darf nicht vergessen, die schon erbrachte Integrationsleistung zu würdigen“, sagt Sen (Anm.: Faruk Sen, Leiter des Essener Zentrums für Türkeistudien.) Nur: Die positiven Beispiele werden in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.

Nicht? Na Gott sei Dank macht es ja nun der Stern.

Und dann dürfen wir die neun Migranten bestaunen, die es geschafft haben, gut ausgebildet und erfolgreich im Beruf. Es fällt auf, dass die Frauen alle kein Kopftuch tragen, was darauf schließen lässt, dass das „kleine Stück Stoff“, das von Gut-Medien wie dem Stern gerne verniedlicht wird, tatsächlich ein ganz erhebliches Integrationshemmnis ist. Aber das ist dem Stern wohl nicht aufgefallen. Dafür hat er sorgfältig vermieden, bekannte türkischstämmige Islamkritiker einzuladen, wie beispielsweise Necla Kelek, Seyran Ates, Serap Cileli, Erin Deligöz oder die Schauspielerin Sibel Kekilli.

(Spürnase: Wilhelm Entenmann)

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