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Zu Besuch in Pfarrer Meurers Gemeinde

Gestern berichteten wir über den unfassbaren Fall des katholischen Pfarrers Meurer aus dem Kölner Stadtteil Vingst, der mithilfe der Sonntagskollekte seiner Kirche St. Theodor den Bau der Großmoschee in Köln-Ehrenfeld unterstützen will. Dabei sagte Meurer, seine Gemeinde freue sich schon über den geplanten Neubau. Da wurde PI-Leserin Regina W. skeptisch und befragte einige Bürger in Vingst, wie sehr sie sich denn auf die DITIB-Großmoschee „freuen“.

Hier ihr Bericht über die Stimmungslage vor Ort:

Heute morgen war ich in Vingst und habe Flugblätter zum Bürgerbegehren gegen die Großmoschee in die Briefkästen verteilt, rund um Pfarrer Meurers Kirche herum.

Ich habe in Vingst mit ein paar Leuten gesprochen, die ich so angetroffen habe. Das tue ich immer, weil man dabei die Stimmungslage gut ergründen kann.

Ich ging auch in Meurers Kirche hinein, so gegen 8 Uhr morgens. Eine ältere Frau ging auch hinein und ich legte drin am Schriftenstand, drei, vier Blätter aus (mache ich sonst nie). Die Frau fragte, was ich da habe, und ich zeigte und ich sagte es ihr. Da seufzte sie sehr auf, ließ sich von mir ein Blatt geben, faltete es sorgfältig zusammen und steckte es in ihre Handtasche. Dann wünschte sie mir noch alles Gute und ich ihr auch.

An einem anderen Haus sah ich eine Frau auf dem Balkon und sagte, sie soll mir bitte die Haustür aufdrücken. Sie fragte, was ich da habe und ich rief hinauf, ein Blatt gegen die Großmoschee. Denn wer so einen Pfarrer hat wie in Vingst, der braucht keinen Imam mehr. Und sie sagte: „Das wird immer schlimmer, ich drücke Ihnen sofort auf!“

In einem anderen Haus stand ein Mann auf dem Balkon und unterhielt sich mit einem anderen auf der Straße. Ich sagte, er soll mir doch die Haustür aufdrücken. Er sagte, sie wollen keine Werbung. Ich sagte, sie wollen doch auch keine Moschee. Nein, sagte er, wollen wir auch nicht. Ich sagte, ich hab hier ein Blatt GEGEN die Großmoschee. Da sagte er: „Dann reichen Sie mir doch sofort ein paar herauf, ich tu das in alle Briefkästen.“

Ein anderer Mann auf der Straße kriegte das mit, ich gab ihm auch ein Blatt und er sagte: „Die Unterschrift von mir kriegen Sie!“

An einem anderen Haus war ein älteres deutsches Ehepaar und ich sagte, ich habe hier ein Blatt mit Bürgerbegehren gegen die Großmoschee. Was die beiden sagten, ist jetzt nicht zitierfähig!!!

KEIN EINZIGES MAL ist mir Ablehnung entgegengekommen. Ich glaube, ganz Vingst schüttelt den Kopf über diesen Pfarrer Meurer.

» Kontakt zu Pfarrer Meurer:

Kath. Pfarramt St. Theodor
Burgstraße 42
51103 Köln-Vingst
Tel. 0221 – 871417
Fax 0221 – 876797

Update: Wie wir inzwischen vom Autor dieses Berichts hier erfuhren, ist der Kölner Pfarrer Franz Meurer keineswegs SPD-, PDS- oder Grünen-, sondern CDU-Mitglied!




Landesbischof July unterstützt SWR-Pläne für „Islamisches Wort“

Wenn sich hierzulande schon Kirchenvertreter für ein islamisches Propaganda-Forum im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stark machen, ist der Untergang des Christentums kaum noch aufzuhalten. Frank Otfried July (Foto), evangelischer Landesbischof in Württemberg, hat sich vehement hinter die Pläne von SWR-Intendant Peter Voss gestellt, eine islamische Plattform anzubieten. „Man muss aber aufpassen, dass das Ganze nicht nur die Kopfgeburt von einigen wenigen ist. Man fordert die Muslime mit diesem Angebot auch dazu heraus, sich auf die Wertefragen unserer Gesellschaft einzulassen: Menschenwürde, Gleichheit von Mann und Frau, gleichberechtigte Bildung auch von Mädchen“, sagte July.

» Mail-Kontakt: landesbischof@elk-wue.de




Vom Islam-Appeasement zur Islam-Kooperation

Chamberlain setzte mit „Appeasement-Politik“ auf die völlig falsche Strategie. Doch er erkannte dennoch die Gefahr, in der sich die damalige Welt befand. Die heutige Welt, insbesondere die westliche, sieht sich nach dem Niedergang des Kommunismus dem Islam als Bedrohung gegenüber. Diese Bedrohung ist völlig neuartig in der europäischen Geschichte, da sie als sanfter Kulturwandel stattfindet. Mit ausdrücklicher Förderung des Westens, der die Bedrohung nicht erkennt, dass die islamische Kultur der Gegenentwurf zum Christentum, den Werten der Aufklärung und Menschenrechte darstellt.

Orwellsche Begriffsumkehr zu Gunsten des Islam

Der Kulturwandel zu Gunsten des Islam wird von unseren Eliten in Medien und Politik massiv vertreten. Sprachregelungen sorgen dafür, dass der Islam aus praktisch jeder Differenz zur westlichen Kultur erfolgreich hervorgeht.

Die Selbst-Separation von immer mehr Moslems in Europa wird unterstützt, indem z.B. islamische Geschlechterapartheid zum „respektablen Kulturgut“ erklärt wird. Auf dem grundgesetzlichen Gebot der Gleichberechtigung der Geschlechter zu bestehen, gilt plötzlich als „fremdenfeindlich“. Islamische Normen werden gezielt dem Grundgesetz übergeordnet unter dem Vorwand der Religionsfreiheit. Das Toleranzgebot gilt nur für westliche Gesellschaften, an die islamische Welt wird es nicht gestellt. Unter Berufung auf den Islam können Moslems immer mehr ihrer Rechtsnormen durchsetzen, wie z.B. das qualvolle Schächten. Diese akzeptierte und sogar geförderte Desintegration und Separation von Moslems wird in völliger Umkehr der Begriffsinhalte als „Integrationserfolg“ umgedeutet.

Der Westen wirbt nicht für sein Gesellschaftsmodell gegenüber dem Islam

Auf Vermittlung eigener Werte gegenüber Moslems verzichtet der Westen immer stärker. Man hat sich fast vollkommen verlegt auf Nachgiebigkeit, um islamischer Aggression zu entgehen. Islamische „Werte“ wie die Ablehnung der Meinungsfreiheit werden unter dem Vorwand „gefühlter Verletzung“ akzeptiert, weil „verletzen“ normativ negativ besetzt ist. Es wird ignoriert, dass die islamische „Verletztheit“ dem Anspruch auf Repression und Zensur entspringt, und bedeutet, das Grundrecht der Meinungsfreiheit nicht nur zu verletzen, sondern abzuschaffen!
Das perfide daran: Die pseudo-humane Forderung „Verletzungen“ islamischer (Intoleranz-)Empfindsamkeit zu vermeiden, korreliert perfekt mit Kult des moralischen „gut seins“ im Westen. Gleichzeitig wird Toleranz für unsere Kultur und den Menschenrechten von islamischer Seite fast nie eingefordert. Bestes Beispiel hierfür war der Karikaturenstreit. Ganz überwiegend mehrheitlich verurteilten Medien und Politiker die Mohammed-Karikaturen. Kaum jemand verteidigte unser (satirisches) Recht auf Religionskritik als wertvolles Kulturgut, das einst dazu beitrug, den Schrecken der Inquisition zu überwinden. Extremes Negativ-Beispiel hierfür war Ex-Kanzler Helmut Schmidt, für den die Karikaturen eine „Krise der Verantwortungslosigkeit“ darstellen. Er forderte nichts anderes vom Westen als Akzeptanz für islamische Kritikverweigerung und Intoleranz.

Akzeptanz islamischer Intoleranz

Schmidt fordert faktisch die Einführung islamischer Gesellschaftsnorm, die jegliche Kritik am Propheten strikt ablehnt. Zudem vertritt Schmidt in unfassbar dreister Weise die Unwahrheit, wenn er Mohammed zum Frauenfreund erklärt, obwohl dieser sich an einer 9-Jährigen vergriff, Beutefrauen sexuell versklavte und Frauen moralisch wie juristisch degradierte. Schmidt steht exemplarisch für sehr viele Politiker und Journalisten im Westen, die keinerlei Kenntnis über den Islam haben, offen vorliegende Aussagen des Koran ignorieren und ganz einfach das Gegenteil dieser Inhalte behaupten.

Widersprüche in der Darstellung islamischer Toleranz

Und so geht es endlos weiter: Der Islam als Religion wird pauschal und sehr oberflächlich als tolerant und friedlich dargestellt. Wenn dies zuträfe, warum gab es dann überhaupt die Karikaturenkrawalle?

Kaum jemand scheint dieser Widerspruch überhaupt noch aufzufallen bzw. wagt ihn zu benennen. Wäre der Islam tatsächlich tolerant, hätte man die Karikaturen als Meinungsfreiheit akzeptiert. Westliche Medien und Politiker jedoch ermahnten die islamische Welt nicht, die angeblich islamische Tugend der Toleranz zu beachten, sondern griffen bereitwillig die islamische Intoleranz auf, um sie zur neuen Selbstzensur-Norm des Westens zu erheben. Die Karikaturenkrise war eines der tiefgreifendsten Ereignisse der Nachkriegszeit. Selbstzensur wurde zum medialen und politischen Ideal erhoben, das inzwischen umfassend befolgt wird.

Politische Korrektheit nutzt islamische Intoleranz als moralisches Vehikel für die eigene Intoleranz

Im Verhältnis westlicher Politik und Medien gegenüber dem Islam besteht eine Bereitschaft, unsere Freiheits- und Grundrechte mittels einer Akzeptanz- und Toleranzanforderung gegenüber dem Islam zu beschneiden, die sich an dessen intolerantem Verständnis von Meinungsfreiheit orientiert. Die islamische Intoleranz trifft auf die westliche Kultur der politischen Korrektheit, die Denkverbote und Sprechtabus als systemimmanentes Grundmuster aufweist. Sie war schon umfassend etabliert vor der Karikaturenkrise und nutzte diese lediglich zur Durchsetzung ihrer eigenen ideologischen Ziele aus. Die Debatte um den Klimawandel weist strukturell sehr ähnliche Muster auf. Hier ist sogar eine noch ausgeprägtere normative Gleichschaltung von Medien und Politik zu beobachten. Moralisch-ideologischer Konformismus ersetzt generell immer stärker Meinungsvielfalt, Informationsvielfalt und Toleranz gegenüber Andersdenkenden.

Bei jemanden wie Helmut Schmidt stellt sich die Frage, wie er zum Grundgesetz steht. Er hätte von Moslems Toleranz fordern, unsere Kultur der Befreiung von religiösem Dogmatismus mit der Etablierung der Idee der Menschenrechte propagieren müssen. Für Schmidt wie für so viele andere sind islamische Normen in vielerlei Hinsicht sakrosankt. Unsere Kultur und Rechte hingegen sind ihm Terrain, das er nicht nur widerstandslos preisgibt, sondern er fasst die Aufgabe elementarer Grundrechte sogar als „wünschenswerte Haltung“ auf.

Scheinbekenntnisse zum Grundgesetz

Bekenntnisse zum Grundgesetz, wie sie z.B. auch von den Grünen gelegentlich kommen, erweisen sich als wertlose Worthülsen, wenn sie das Grundgesetz dort nicht vertreten, dafür werben und verteidigen, wo das Grundgesetz verletzt wird. Z.B. bei der islamischen Geschlechterapartheid. Doch genau hier beziehen die Grünen und sonstige Islam-Fürsprecher eine sehr aktive, befürwortende Position zum islamischen Unrecht der Geschlechterapartheid, was dem Grundgesetz diametral widerspricht.

„Das hat nichts mit dem Islam zu tun“

ist eine Standardphrase pro-islamischer Darstellung, sobald islamisch motivierte Verbrechen gegen die Menschlichkeit geschehen. Diese Aussage entspricht so gut wie nie den Fakten. Denn zu behaupten, das Scharia-Unrecht in praktisch allen islamischen Ländern (auch wenn es abgestuft zur Anwendung kommt oder inoffiziell angewandt wird, siehe Ehrenmorde und Zwangsehen) hätte nichts mit dem Islam zu tun, ist absurd. Es ist der Versuch, das Faktum, dass der Islam wortgetreu umgesetzt wird, zu leugnen. Gleiches gilt für die verbreitete Phrase, gemäß den islamischen Schriften Handelnde im Sinne des Djihad würden „den Islam falsch verstehen“, denn der „eigentliche Islam“ sei „ganz anders“. Nur wie genau, das sagen einem die Islamophilen des Westens nicht. Sie mogeln sich heraus mit der Aussage, dass der Islam „vielfältig sei“. Viel weniger vielfältig freilich als alle anderen Kulturkreise – aber das verschweigen sie ebenso. Mit dem Verweis auf die angebliche Vielfalt des Islam soll zugleich ein generelles Kritiktabu am Islam etabliert werden. Denn man kann gemäß dieser Normierung nie über den Islam sprechen, ohne Teilsapsekten der islamischen Lebenswelt partiell unpräzise zu begegnen.

„Islam-Unwissenheit“ ist Stärke – und machtpolitische Methode

Diese Islam-Unkenntnis westlicher Islam-Befürworter erhebt die eigene Inkompetenz zur Methode und Tugend. „Unwissenheit ist Stärke“ schrieb Orwell. Diese Haltung ist zentral, um die islamische Expansion in Europa zu gewährleisten. Hierzu gehören umfassende

  • Geschichtsfälschungen (Toleranzmythos Andalusien)
  • Verdrängung (Vernichtung von Konstantinopel)
  • Falschdarstellungen (Mohammed als „guten Menschen“ darzustellen trotz über 60 Angriffskriegen, Massakern, Attentaten,…)
  • Ablenkung (Verweis auf westlich orientierte Moslems, um vom ideologischen Inhalt des Islam abzulenken)
  • Umdeutung (islamische Frauendegradierung als Form der Selbstentfaltung)
  • Idealisierung (Leugnung aller rassistischen, zu Verbrechen auffordernden, diffamierenden, degradierenden Inhalte heiliger islamischer Schriften)

Diese Formen der Unwissenheit und propagandistischen Falschdarstellungen werden zu tugendhaften Einstellungen und Ansichten erhoben. Man führt moralische Kategorien in die Diskussion ein, um eine Repressionsmöglichkeit gegenüber den Fakten zu haben. Jegliche Darstellung islamischer Realität hat längst den Ruch der Fremdenfeindlichkeit und des Rassismus. So wurde bezüglich dem Islam ein Klima der Angst, aber auch ein enormer, moralischer Konformitätsdruck geschaffen. Und dieser geht nicht von der islamischen Seite aus, sondern von westlichen Islam-Befürwortern und Vertretern des soziokulturellen Kontrollmechanismus der politischen Korrektheit.

Von wegen „nie wieder“ – die islamische Menschenrechtslage

Doch, um auf Chamberlain zurück zu kommen: Wir werfen heute der Generation, die das dritte Reich zu verantworten hat, berechtigt vor, die Botschaft der Nazis nicht ernst genommen zu haben (Wichtige Erläuterung: Dies ist kein Vergleich zwischen dem Islam und dem Nationalsozialismus, sondern eine Analyse der Appeasementpolitik, die offensichtliche Gefahren falsch anging bzw. ignoriert hat). Am selben Maßstab müssen sich alle heutigen Fürsprecher des Islam messen lassen, wenn sie den Islam unterstützen, anstatt gegenüber Moslems für Freiheit und Menschenrechte zu werben.

Die Menschenrechtslage ist in allen islamischen Ländern und Siedlungsgebieten (auch hier in Deutschland) katastrophal. In jedem Frauenhaus kann man sich kundig machen oder sich von Ex-Muslimen über die inhumanen Aspekte einer vom Islam geformten Gesellschaft informieren lassen. Es gibt Literatur, die die Menschenrechtsverletzungen aufgrund islamischer Lehre detailliert aufzeigen. Weniger als je zuvor, kann man heute sagen, „man hätte nichts gewusst.“ Der Koran, aber auch die Zielsetzungen islamischer Länder wie dem Iran oder Terrororganisationen wie der Hamas sind jedem zugänglich.

Westlicher Wille zur pro-islamischen Kooperation und Massenmanipulation

Die Ignoranz gegenüber den Menschenrechtsverletzungen in der islamischen Welt und der Ursächlichkeit des Islam lässt sich nur noch mit dem entschlossenen Willen zur Kooperation mit dem Islam erklären. Das klingt nach Verschwörungstheorie. Doch hier liegt keine Verschwörung vor, sondern eine normative Veränderung des Westens. Einer Abkehr von den Idealen der Aufklärung wie individueller Freiheit und Meinungsfreiheit, hin zu Sympathie für eine kollektivistische, intolerante Zwangsgesellschaft. Diese Tendenz war ebenfalls schon vor der Konfrontation mit dem Islam vorhanden. Die Haltung gegenüber dem Kommunismus wurde seit den Revolten der 68er immer wohlwollender. Die Ignoranz gegenüber kommunistischen Verbrechen war speziell im politisch linken Bevölkerungsteil eingeübt, die Zwänge des Kommunismus wurden als „soziale Sicherheit und Fürsorge“ idealisiert. Diese wohlwollende Haltung gegenüber Zwangsgesellschaften nützt nun dem Islam. Es wird massiv für die Akzeptanz islamischer Formen der Diskriminierung wie z.B. gegenüber Frauen geworben, während die Opfer keine angemessene Beachtung finden. Wer auf islamisch motivierte Menschenrechtsverletzungen aufmerksam macht, wird gezielt verleumdet, ausgegrenzt.

Für den Islam wird eine umfassende Sympathie-Kampagne vorbereitet. Öffentlich-rechtliche Sendeanstalten (SWR, ZDF) planen Foren zur Desinformation und Manipulation der Bevölkerung. Dokumentationen über die islamische Welt und deren Missstände lassen aufgrund Selbstzensur fast alle den Aspekt islamischer Motivation und Legitimation weg.

TV-Dokumentationen zeigen uns den mittelalterlichen Islam als kulturell fortschrittlich, verschweigen jedoch total, dass Hände abgehackt wurden, gesteinigt, usw. Vom menschenrechtlichen Standpunkt aus war der damalige Islam in keiner Weise höherwertig als im europäischen Mittelalter die Inquisition. Man wählt bewusst einen temporären und speziellen Aspekt aus, um den Islam insgesamt aufzuwerten – was verstärkt wird durch die Gegenüberstellung einer möglichst negativen Darstellung westlicher Kulturgeschichte.

Ausweitung islamischer Indoktrination und pro-islamischer Propaganda

Europa fördert die Indoktrinationsmöglichkeiten des Islam. Zuerst gegenüber Moslems selbst, doch immer mehr auch gegenüber uns „Ungläubigen“. Einerseits durch Genehmigung von Moscheebauten, dann demnächst durch Islamunterricht an den Schulen, wo nun alle Moslem-Kinder zwangsweise indoktriniert werden. Durch geförderten Zugang zu den Medien und Platzierung radikaler Moslems an den Schaltstellen der Macht (siehe Tariq Ramadan, radikaler, salafistischer Moslembruder, der zum „Islam-Berater“ von Tony Blair aufstieg.)

Analog dazu wird auf fast jegliche Werbung für unsere Kultur bei Moslems verzichtet, obwohl die fremdenfeindlichen, frauenfeindlichen, quasi rassistischen Übergriffe durch islamisch sozialisierte Moslems gegen Nicht-Moslems und liberale Moslems immer erschreckendere Ausmaße annehmen. Gegenüber Moslems sieht man praktisch keinen Bedarf, diese zum Abbau von Vorurteilen, ja sogar Hass gegen Nicht-Moslems, Frauen, Juden ect. abzubauen.

Grotesk: Je brutaler islamische Verbrechen aufgrund und in Übereinstimmung mit Koran, Hadithen, Scharia – sei es ein Terrorakt oder ein innerfamiliäres Verbrechen -, ausfallen, umso lauter wird die pro-islamische Propaganda im Westen. Islamisch motivierte Verbrechen geschehen in einem solch massiven Umfang (z.B. lt. UNO 5000 Ehrenmorde plus Dunkelziffer, fast alle davon im islamischen Kulturkreis, weil nur dieser diese Justizform systematisch beinhaltet), dass die Medien voll davon sein müssten, wäre die Berichterstattung tatsächlich ausgewogen. Doch nur über spektakuläre Anschläge wird berichtet. Fast gar nicht über alltägliche Diskriminierungen und Gewalt, wie z.B. rassistische Exzesse, wenn Deutsche als „Scheiße“ beleidigt werden oder Frauen ohne Kopftuch als „Huren und Schlampen“. Hier wird aus politischem Kalkül manipuliert und unterschlagen. Die Bevölkerung soll unwissend darüber bleiben, was eine Expansion des Islam für ihre Zukunft und die ihrer Kinder bedeutet.

Langsamer Abschied von den Grundrechten und der westlichen Kultur

So wird eine zunehmend pro-islamische Konsensnormierung etabliert, die jegliche Islam-Kritik als „unanständig“, sogar als „fremdenfeindlich und rassistisch“ erscheinen läßt. Ein Eintreten für das Grundgesetz gilt plötzlich als Akt der Intoleranz, womit jedoch die pro-islamische Fraktion dokumentiert, dass sie zumindest partiell nicht mehr hinter dem Grundgesetz steht – ja sogar elementare Bestandteile wie Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung inzwischen ablehnt.

Nüchtern betrachtet ist die Islamisierung Europas nicht mehr aufzuhalten, so lange der Islam nicht als Bedrohung für unsere Freiheiten und Rechte erkannt wird. Doch diese Freiheiten und Rechte werden zunehmend auch im Westen selbst abgelehnt. Insbesondere von den Eliten in Medien und Politik. Aber auch aufgrund einer immer stärkeren Betonung des Toleranzgebotes, bzw. Toleranz-Zwanges gegenüber dem Islam. Dieser wird von der Bevölkerung letztlich verinnerlicht sein, wenn die pro-islamische Propaganda nur penetrant genug ist und ausreichend Angst vor Diffamierung bei Fürsprache für das Grundgesetz etabliert werden kann.

Der Wille, unsere Kultur bewahren zu wollen, wird durch eine starke mediale wie politische Fokussierung auf Missstände im Westen unterminiert. Das ist in einer freiheitlichen Demokratie normal, sogar zwangsläufig und auch wünschenswert. Wenn jedoch der Islam nicht an den selben Maßstäben und mit der selben Intensität gemessen wird, entsteht ein idealisiertes Bild vom Islam gegenüber einem negierten des Westens. Die Darstellung des Westens als fehlerhaft, moralisch fragwürdig und voller Missstände, schreckt Moslems zusätzlich zur Islamisierungstendenz ab, gegenüber einer freiheitlichen Kultur ein besseres Verhältnis zu entwickeln.

Islam-Expansion benötigt moralische Zensur

Soll Europa immer stärker islamisch werden können, muss Information, die der Bevölkerung diesen Prozess als Verlust an Grundrechten bewußt macht, tabuisiert werden. Die Ausbreitung des Islam kann nur gelingen, wenn die europäischen Länder von sich aus repressiver werden und die Meinungsfreiheit wie Informationsmöglichkeiten einschränken. Offene Zensur wagt man (noch) nicht. Doch moralischer Druck ist über den Effekt der Selbstzensur ähnlich wirksam. Mit dem Vorteil, dass die Zensur nicht mehr bewusst wahrgenommen wird. Weder beim Journalisten, noch beim Medienkonsumenten. Die vielfältigen Zensurbemühungen zu Gunsten des Islam belegen zugleich ungewollt, dass sie von der pro-islamischen Lobby als notwendig erachtet werden. Sie sind zugleich ein Indikator für das Bedrohungspotential, das die Islamisierung Europas darstellt. Wäre dieses Bedrohungspotential nicht vorhanden, wäre Forderung nach moralisch begründeter Selbstzensur nicht nötig.

Es ist ein Grundmuster aller diktatorischen, repressiven Gesellschafssysteme, Meinungs- und Informationsfreiheit nicht zu dulden, weil sich sonst der Herrschaftsanspruch nicht aufrecht erhalten und durchsetzen ließe. Das gilt in ganz besonderem Maße für die Welt des Islam, wo absolut nirgendwo Kritik und Ablehnung des Islam gestattet ist. Das von den medialen und politischen Eliten gewünschte konfliktarme Zusammenleben mit dem Islam kann demnach nur gelingen, wenn sich Europa islamischen Normen und Zwängen anpasst, unterwirft oder sogar zu eigen macht. Zugleich stärkt die pro-islamische Selbstzensur des Westens die Machtposition und die Zielsetzung in symbiotischer Weise alle, die pro-islamische Politik vertreten. Will der Westen seine Freiheiten und Rechte bewahren, muss sich zuerst wieder ein positives Verhältnis zur eigenen Kultur entwickeln und die Deutungshoheit der pro-islamischen Fraktion breit hinterfragt sowie Religions- als auch Ideologiekritik als Tugenden neu entdeckt werden. Bei den aktuellen Machtverhältnissen und der bereits erfolgten normativen Prägung sieht es hierfür nicht gut aus.

» Im Blog „Hector Calvelli“ findet sich eine brilliante Analyse zum gewollten Kulturwandel Europas, sowie der Akzeptanz des damit verbundenen Verlustes an Freiheits- und Grundrechten.




Playboy-Chefredakteur droht in Indonesien mehrjährige Haft

Im April letzen Jahres berichteten wir auf PI über den Proteststurm, den die Erstausgabe des Playboy in dem als moderat-islamisch geltenden Indonesien ausgelöst hat. Obwohl die Ausgabe keine Nacktfotos enthielt und weniger zeigte als viele andere an indonesischen Kiosken frei erhältliche Zeitungen, protestierten Islamisten umgehend. Denn schließlich sei schon der Name des Magazins anstößig. Nun drohen Chefredakteur Erwin Arnada (Foto) bis zu zwei Jahren und acht Monaten Haft für etwas, das, wie der Spiegel schreibt, im Westen nicht einmal als Erotik gelten würde.

Islamisten forderten im Gerichtssaal – weil Islam schließlich Frieden heißt – die Todesstrafe.

„Die Bilder, die der Angeklagte aussuchte, waren ungehörig für eine Veröffentlichung, weil sie den Anstand verletzten und Begierde weckten“, erklärte die Anklägerin vor Gericht. Ihr Plädoyer war begleitet von lautstarken Protesten rund 100 radikaler Islamisten, die den Prozess vom ersten Tag an verfolgt hatten: „Hängt ihn, hängt ihn“, riefen sie.

Unter den Demonstranten im Gerichtssaal war auch der spirituelle Führer der Terrorgruppe Jemaah Islamiyah, Abu Bakar Ba’asyir. „Die Forderung der Staatsanwaltschaft ist dem Schaden, den der Playboy angerichtet hat, nicht angemessen. Wir verlangen von den Richtern, dass sie eine härtere Strafe verhängen“, erklärte er nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Antara später vor dem Gerichtsgebäude. Ba’asyir hatte wegen seiner Verwicklung in den Terroranschlag 2002 auf Bali, bei dem mehr als 200 Menschen ums Leben kamen, 26 Monate in Haft gesessen. Das Urteil wurde später aufgehoben.

Die Höchststrafe, die dem „Playboy“-Chefredakteur Erwin Arnada nun droht, beträgt zwei Jahre und acht Monate. Dabei zeigt der indonesische „Playboy“ keine Bilder von nackten Models und auch ansonsten weniger nacktes Fleisch als viele andere Publikationen im Land.

Was bedeuten würde, dass vielhundertfacher Mord und Körperverletzung weniger hart bestraft würde, als die Verletzung moslemischer Moralvorstellungen.

Dennoch gab es schon heftige Proteste vor dem Büro in Jakarta, als die indonesische Ausgabe der weltbekannten Nackedei-Zeitschrift im April vergangenen Jahres erstmals erschien. Arnada wurde vor Gericht gestellt, der Anklageschrift zufolge, weil er Fotoaufnahmen mit wenig bekleideten Models beaufsichtigt und Fotos von Frauen mit teilweise entblößtem Busen ausgewählt hat. Das Magazin verlegte sein Büro inzwischen auf die überwiegend hinduistische Insel Bali. Die Zeitschrift erscheint weiter und ist nicht verboten.

Derweil wurde in dem ebenfalls als gemäßigt geltenden Ägypten der Blogger Abd al-Karim Nabil Suleiman zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt. Der hatte zwar nicht die Moral verletzt, dafür aber angeblich den Islam beleidigt.

Ein Gericht in Alexandria hatte den ehemals an der Al-Azhar-Universität eingeschriebenen Studenten zu drei Jahren Haft wegen Beleidigungen gegen den Islam, den Propheten Mohammed sowie wegen Anstiftung zur Bildung einer Sekte verurteilt. Ein weiteres Jahr Haft wurde wegen Beleidigung des ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak gegen ihn verhängt.

Nabil, der sein Weblog unter dem Pseudonym Kareem Amer betrieb, war ein ungewöhnlich harscher Kritiker konservativer Moslems. Seine regelmäßigen Angriffe gegen die Al-Azhar-Universität führten dazu, dass ihn die Lehranstalt im März 2006 exmatrikulierte und die Staatsanwaltschaft Anklage erhob. Das Urteil wurde am 22. Februar verkündet.

Sprecher des Berufungsgerichts gaben nun bekannt, das Gericht habe das ursprüngliche Urteil bestätigt. Dabei bestanden die Auskunftgeber aber darauf, anonym zu bleiben, da ihnen offizielle Gespräche mit der Presse untersagt sind.

Im ersten Prozess erklärte der Richter den Angeklagten für schuldig, den Propheten Mohammed mit einem Text beleidigt zu haben, den er 2005 nach einem Angriff aufgebrachter Muslime auf eine christliche Kirche schrieb. „Die Muslime haben der Welt ihr wahres, hässliches Gesicht offenbart und der ganzen Welt gezeigt, dass sie voller Barbarei, Brutalität und Menschenverachtung sind,“ schrieb Nabil damals in sein Blog. Zudem zitierte der Richter einen Eintrag, in dem der Blogger den Propheten Mohammed und seine Anhänger wegen ihrer Lehren über die Kriegsführung als blutrünstig bezeichnete.

Spätere Versuche, diese Aussage zu relativieren, haben Karim nichts genützt. Wir aber haben aus den Urteilen gelernt, dass das „Verletzen der Moral“ und das Berichten der Wahrheit über den Islam schlimmer ist als Mord und Totschlag!

(Spürnase: Koltschak)




Die unbequeme Wahrheit über Mohammed und den Islam

Viele trügerische moslemische Lügen („Islam heißt Frieden“) wurden in der Vergangenheit schon richtig gestellt – unabhängigen, islam-kritischen Berichterstattern sei Dank. Und so ist es auch diesen Blogs zu verdanken, dass mit der Illusion vom friedensstiftenden Mohammed aufgeräumt wurde und dessen nicht zu leugnende kriegerische und blutrünstige Vergangenheit ans Tageslicht gebracht wurde. Doch am Islam und seinem Begründer ist noch so manch anderes ziemlich faul, wovon im Folgenden anhand einiger Beispiele berichtet wird.

Mohammed – Politiker oder Prophet?

Ein kleiner geschichtlicher Abriss bringt hier ein wenig Klarheit. Das Leben für Mohammed in Mekka war schwer, da sich die wohlhabende Bevölkerung weigerte, sich ihm und seiner neuen Religion zu unterwerfen. So beschloss er im Jahre 622 in das 400 Kilometer entfernte Medina überzusiedeln. Diese so genannte Hidschra markiert den Beginn der islamischen Zeitrechnung. Mohammed fand sich nun in einer völlig anderen Situation wieder. Die Bewohner von Medina empfingen ihn mit offenen Armen. Einige Stämme der Stadt befanden sich in einer Dauerfehde, die den sozialen Frieden störte. Mohammed bot sich als neutraler Vermittler an, verlangte aber im Gegenzug von der Bevölkerung Medinas die Unterwerfung unter seine religiöse Autorität. So kam es, dass der Islam sich bereits in seiner frühen Entstehungsphase in der realen Welt beweisen musste. Mohammed konnte sich nicht mehr darauf beschränken, eine aufs Jenseits gerichtete Religion zu verkünden; er musste nun vielmehr im Namen des Islam ordnungspolitische und ethische Maßstäbe entwickeln, um die Gemeinde von Medina lenken zu können. Entsprechend veränderten sich die „Offenbarungen“, die Mohammed in Medina empfing. Sie beinhalten teilweise detaillierte rechtliche Anweisungen, vor allem was das Personenstandsrecht betrifft, das heißt also Ehe-, Familien- und Erbschaftsrecht. In fünf Fällen finden sich im Koran auch mehr oder weniger genaue Strafrechtsverordnungen. Bis heute ist der Islam die einzige „Religion“, die eine konkrete Gesellschafts- und Rechtsordnung skizziert. Womit die Idee des Islam eher einem politischen System als einer Religion entspricht. Wurde der Islam erfunden, um gesellschaftlich instabile Zeiten zu reglementieren?

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang:

  • Der Name „Mohammed“ kommt im Koran nur viermal vor
  • Mohammed sagt über sich selbst in Sure 38:70: “Mir wird nur eingegeben, dass ich lediglich ein deutlicher Warner sein solle, nicht mehr.“
  • Ein Mönch schrieb im Jahr 686: „Sie (die Araber) halten an der Tradition Mohammeds so stark fest, dass sie jeden, der Mohammeds Gesetze missachtet, mit dem Tode bestrafen.“
  • In der Chronik von Zuqnin heißt es: „Da er (Mohammed) und sie (die Araber) unter seiner Führung die Byzantiner besiegten, und da er ihnen Gesetze gemäß ihren Wünschen gab, nennen sie ihn ‚Prophet‘ (nbîyâ).“

Der Islam – eine christliche Sekte?

Die Hinweise auf diese These finden sich in zahlreichen frühen islamischen Dokumenten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang zunächst, dass die älteste Ganzschrift des Koran frühestens aus dem Jahr 870 stammt – also über 200 Jahre nach dem Tod des vermeintlichen Propheten. Zuvor schweigen sämtliche authentischen Quellen über eine neue Religion namens „Islam“. Doch es geht noch weiter. Auf frühen islamischen Münzprägungen fand sich nach wie vor das Kreuz, oft auch zusammen mit dem Namen „Muhammad“. „Muhammad“ heißt im Aramäischen – der damaligen Lingua franca des Vorderen Orients: „der zu Preisende“ oder „Gepriesene“. Das lateinische Wort dafür ist „benedictus“. Die von einigen Religionswissenschaftlern vertretene These lautet, dass mit dem Wort „muhammad“ auf den frühislamischen Münzen Jesus Christus gemeint sei. Muhammad wäre somit ursprünglich ein christologischer Titel gewesen. Erst sehr viel später wurde demnach das Prädikat „muhammad“ aus politischen Gründen von seinem Bezugspunkt Jesus Christus gelöst und mit der Gestalt eines arabischen Propheten mit dem Namen Mohammed verbunden – einem bekannten Kriegsfürsten und Politiker?
Erst gegen Ende des 8. Jahrhunderts habe sich die koranische Bewegung als eigenständige Religion – als Islam – etabliert. Die heute gebräuchliche Koranausgabe aus Kairo aus dem Jahr 1925 sei also ein dogmatisches Produkt, das nicht den Urkoran darstelle.

Interessant ist auch nachfolgende Zeichnung aus dem Jami‘ al-Tavarikh, die in das Jahr 714 datiert wird:

jami.jpg

Zu sehen ist die Geburt eines „Muhammad“, deren Szenerie auffällig an die biblische Weihnachtsgeschichte erinnert – den drei Weisen aus dem Morgenland in der Gestalt von drei Frauen inklusive.

(Gastbeitrag von Daniel R.)




Furcht vor Ehrenmorden löst behördlichen Aktionismus aus

kreuzberg_gang.jpgIn Berlin hat am Wochenende ein junger Türke einen anderen jungen Türken – wahrscheinlich wegen eines Mädchens – umgebracht. Die Polizei fürchtet jetzt „Ehrenverbrechen“ der betroffenen Familien. Deshalb haben umfangreiche Dialogbemühungen eingesetzt. Die Verhandlungen führen dabei Vermittler, „die bei der türkischen und arabischen Bevölkerung hohe Achtung genießen und ihren Einfluss geltend machen können“.

Wir ‚Ungläubigen‘ genießen dort nämlich keins von beiden. Außerdem werden wir daran erinnert, dass solche Racheakte in allen Familien und Kulturen vorkommen und nichts, aber auch gar nichts mit der Religion zu tun haben. Wir ahnten es!

Die Morgenpost schreibt:

Unabhängig von der Aufklärung des Falles sorgen sich Polizei und Migrationsforscher, dass die Tat Racheakte durch die Familie des Getöteten nach sich zieht, die ihrerseits gerächt werden, und es auf diese Weise zu einer blutigen Fehde zwischen den beiden verfeindeten Familien kommt.

Spezialisten bemühen sich derzeit um Vermittlung zwischen den betroffenen Familien. Dazu bedient sich die Polizei verschiedener Mittel. So werden – wie es die Polizei nennt – beispielsweise „Gefährderansprachen“ gehalten, um verfeindete Gruppen eindringlich auf die Folgen krimineller Handlungen hinzuweisen. In vielen Fällen ziehen die Beamten auch Vermittler zu Rate, die bei der türkischen und arabischen Bevölkerung hohe Achtung genießen und ihren Einfluss geltend machen können. (…) „Diese Tat ist ein Beziehungsdrama, wie es in jeder Familie, in jedem Kulturkreis vorkommen kann„, betonte auch Erziehungswissenschaftler Hans Merkens von der Freien Universität.

Und dann suchen wir auch gleich nach Erklärungsmustern und Entschuldigungen:

Im türkischen, arabischen oder etwa süditalienischen Kulturkreis habe die Familie einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland. „Weil die Sozialsysteme dort längst nicht so funktionieren wie hierzulande, obliegt den Mitgliedern der Familie die Sorge für die Älteren und die Kinder. Familie wird damit zur sozialen Institution, in der vor allem die männliche Mitglieder eine besondere Rolle spielen.“ Männer seien für die Außenvertretung der Familie zuständig und damit auch für deren Verteidigung. Werde ein Familienmitglied verletzt, komme der Ehrbegriff ins Spiel: Die Tat müsse gerächt werden.

Und nachdem wir nun wissen, wo die Ursachen liegen (schlechte Sozialsysteme der Ursprungsländer) , erfahren wir, dass wir aber eigentlich doch Schuld sind, weil die Migranten keine Chance in unserer Gesellschaft bekommen. Zwar funktionieren die Sozialsysteme, aber die Schulen sind dafür Schuld – und unsere Abneigung.

(Spürnasen: Florian G. und Hojojutsu)