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Neuer Studiengang: Uni Osnabrück bildet Islamlehrer aus

Die CDU-Landesregierung von Niedersachsen hat jetzt grünes Licht für einen islamischen Studiengang gegeben, der ab dem Wintersemester 2007/2008 an der Uni Osnabrück angeboten werden soll. In dem bundesweit einmaligen Masters-Studiengang sollen jährlich 35 Studenten zum „islamischen Religionslehrer“ ausgebildet werden.




ZDF und SWR liefern sich Wettstreit um „Islam-Wort“

Das ZDF scheint mit seiner Ankündigung, ein „Wort zum Freitag“ einführen zu wollen, oder wie immer die Pro-Islam-Veranstaltung auch heißen wird, den Startschuss zu einem Rennen gegeben zu haben. Peter Voß vom SWR, der, wie berichtet, ein „Islam-Wort“ plant, will jetzt unbedingt als erster den Moslems ein Forum bieten. Natürlich nur den gemäßigten, die den „aufgeklärten Islam“ vertreten.

Das christliche Medienmagazin Pro schreibt:

Anfang Februar preschte das ZDF vor und verkündete, eine regelmäßige Islam-Sendung nach dem Vorbild des „Wortes zum Sonntag“ veröffentlichen zu wollen – vorerst nur im Internet. Der Intendant des SWR, Peter Voß, unterstützte diese Idee von Anfang an, nun will auch er ein „Islamisches Wort“ in seinem Programm, und das noch vor dem ZDF.

Mal sehen, wann der nächste Sender nachzieht und noch schneller online geht. Offenbar können die Meinungsmacher-Dhimmis den Zeitpunkt ihrer Unterwerfungsgesten gar nicht abwarten.

Für das „Islamische Wort“ des SWR seien „Glaubensbekenntnisse von zweieinhalb bis drei Minuten“ in deutscher Sprache vorgesehen, sagte Voß im „Focus“.

Was heißt das? Werden uns dann Koran-Suren um die Ohren gehauen? Da wird man solche, die zum Töten der Ungläubigen oder zum kreuzweisen Abhacken von Händen und Füßen auffordern, sicher weglassen, um den Islam nicht in einem ungünstigen Licht darzustellen.

Zunächst einmal befehle der Koran unmissverständlich das Töten von Ungläubigen und zwar immer und immer wieder.
Betrachten wir ganz nüchtern den Textbefund, philologisch aufbereitet. Die arabische Wurzel qtl (‚töten‘) erscheint – mit allen Ableitungen – im Koran 187 Mal, davon 25 Mal im Imperativ. (Zum Vergleich: im hebräischen Alten Testament, wahrlich nicht immer ein friedfertiges Buch, kommt die entsprechende Wurzel qtl nur 4 Mal vor, die semantisch verwandte Wurzel rsh (‚morden‘) 46 Mal, aber nie als positiver Imperativ – nur negativ im Verbot „Du sollst nicht töten“.) Nicht alle Imperative im Koran sind Aufforderungen an die Gläubigen zur Tötung von Ungläubigen, aber doch die überwiegende Mehrzahl; (…)
Zum Beispiel diese:
„Wenn sie sich abkehren, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet.“ (4:89)

„Bekämpft sie [die Ungläubigen], bis es keine Verführung [zum Unglauben] mehr gibt und alle Religion auf Gott gerichtet ist.“ (8:39)

„Wenn sie sich nicht zurückziehen von euch noch euch Frieden bieten noch ihre Hände zügeln, ergreift sie und tötet sie, wo ihr sie trefft, und über diese haben wir euch klare Gewalt gegeben.“ (4:91)

Aber natürlich habe der Koran auch noch anderes zu bieten, zum Beispiel den schönen Vers 5:32, der gerne zitiert wird, um die Friedfertigkeit des Islam zu unterstreichen. Er lautet:
„Wer eine Seele tötet, ohne dass [das Opfer seinerseits] eine Seele [getötet hätte] oder eine Gewalttat im Land begangen hätte, [das ist so] als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wer sie am Leben erhält, [das ist so] als hätte er die ganze Menschheit am Leben erhalten.“

Also kurz gefasst: Wer eine Seele tötet, der tötet die ganze Menschheit. Ein wahrhaft erhabener Vers, würdig einem allgemeinen Menschheitsethos als Leitsatz voranzustehen. Allerdings währt die Freude nicht lange, denn unmittelbar im Anschluss daran heisst es:
„Der Lohn derer, die gegen Gott und seinen Gesandten in den Krieg ziehen und Verderbnis im Land verbreiten, ist, dass sie hingemetzelt werden oder gekreuzigt werden oder ihnen die Hände und Füsse überkreuz abgeschnitten werden oder sie aus dem Land verjagt werden.“ (5:33)

Eben noch die Gleichsetzung des Tötungsopfers mit der ganzen Menschheit; und sofort danach dieses: Metzelei, Kreuzigung, kreuzweises Abhacken von Händen und Füssen oder, gnädigerweise, Vertreibung. Die Regeln der Humanität gelten nur für die Gläubigen. Für die Ungläubigen hingegen gilt Folgendes:
„Verflucht sind sie! Wo immer man auf sie stösst, sollen sie sie ergriffen und mit gewaltiger Metzelei gemetzelt werden.“ (33:61)

Das Verhältnis von Gewalt- zu friedlichen Suren liegt laut Mark Gabriel (Islam und Terrorismus) bei 60:40. In welchem Verhältnis wird man sie uns wohl präsentieren?

Wenn der SWR genügend Erfahrungen gesammelt habe, könne das Angebot später auch ins Radio kommen.

Und danach direkt via Sattelit in die Wohnstuben. Wir können es kaum erwarten. Zwei „gemäßigte“ Islamvertreter hat sich Voß auch schon ausgesucht: Den Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, Aman Mazyek, und Bekir Alboga vom türkischen Religionsverband Ditib. Mazyek ist der, der über die beiden Papp-Terroristen beim Düsseldorfer Karneval gar nicht amused war, obwohl er zuvor mehr Scherze zum Islam gefordert hatte. Der „gemäßigte“ Alboga vertritt die Ansicht, dass das Kopftuch religiöses Gebot sei. Soviel zum „aufgeklärten Islam“, den die beiden uns nahebringen werden. Denn schließlich, so Voß, wolle niemand Islamisten ein Forum geben. Aber kann Voß denn solche erkennen? Wir haben Zweifel.

Wer dem Islamismus entgegentreten wolle, müsse gerade deshalb die Zusammenarbeit mit den Vertretern eines demokratischen und toleranten Islam suchen.

Demokratische und tolerante Kopftuchverfechter. Wie geht das?

(…) die Auswahl der muslimischen Autoren sowie die redaktionelle Verantwortung „natürlich grundsätzlich nur beim SWR“.

Das kann man nur als Drohung auffassen.

Das „Islamische Wort“ solle sich zudem nicht nur an Muslime wenden, sondern auch Nicht-Muslimen authentische Informationen über deren Glauben liefern.

Was zum Teufel versteht Voß unter authentisch? Den real existierenden oder den von Leuten wie Voß herbeiphantasierten schönen, aufgeklärten und demokratischen Islam, den es nicht mal im Märchen gibt?

Einer jedenfalls freut sich schon mal ganz doll. Es ist – na klar – der Grüne Volker Beck.




Grüne und FDP echauffieren sich über Bleiberechtskompromiss

empoerungsbeauftragte.jpgDer großen Koalition Angela Merkels trauen wir nicht mehr viel zu. Allerdings kann der Kompromiss zum Bleiberecht so schlecht nicht sein, wenn Claudia Roth ihn zum Befeuern ihres permanenten Empörungszustandes verwenden kann. Sie scheint über einen schier unerschöpflichen Wortschatz der „Betroffenheit“ und „Empörung“ zu verfügen. Nach „Gesinnungsjustiz“ und „Hexenjagd“ berauscht sie sich nun an einem „Wettlauf der Schäbigkeit“. Die FDP versucht derweil in Gestalt von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, verbal mitzuhalten.

Als „skandalös und ungeheuerlich“ bezeichnet diese die geplante erleichterte Abschiebung straffälliger ausländischer Jugendlicher.

Die zwischen Union und SPD erzielte Einigung im jahrelangen Streit über ein Bleiberecht für geduldete Ausländer stößt auf harsche Kritik bei der Opposition. Es sei zwar «gut, dass die Große Koalition doch noch einen Kompromiss erzielt hat, trotz aller vorhersehbaren Mängel», sagte die Vize-Vorsitzende der FDP-Fraktion im Bundestag, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, im Gespräch mit Netzeitung.de. Doch bei genauem Hinsehen enthalte der Kompromiss «zahlreiche strittige Details», die sich durch Änderungen im Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht ergeben.

Leutheusser-Schnarrenberger spart nicht mit scharfen Worten: Es sei «überhaupt nicht nachvollziehbar», dass das Nachzugsalter für Familienangehörige auf 18 heraufgesetzt werden soll. «Das hat mit Zwangsheiraten überhaupt nichts zu tun», sagte die frühere Bundes- Justizministerin. Mit der Altersgrenze will die Koalition verhindern, dass Frauen im Ausland geheiratet und dann nach Deutschland geholt werden. Schlichtweg «skandalös» sei zudem, dass junge Menschen wohl ab dem 23. Lebensjahr erst eine Arbeit nachweisen müssten, um eingebürgert werden zu können. Als ebenfalls «skandalös und ungeheuerlich» bezeichnete die FDP-Politikerin die geplante erleichterte Abschiebung straffälliger ausländischer Jugendlicher.

Was stört sie daran? Drohende Abschiebung ist eine äußerst erfolgreiche Abschreckung. Beeindruckendes Beispiel ist der Fall des berühmt-berüchtigten „Mehmet“ aus München. Nach dessen Abschiebung ging vergleichbare Kriminalität unter Jungtürken drastisch zurück. Oder will Leutheuser-Schnarrenberger gar nicht abschrecken? Will sie die Gesellschaft lieber mit gewalttätigen Migranten bereichern und sie auf Kosten des Volkes mit gutmenschlicher Verständnispädagogik für weitere Straftaten präparieren? Wir kennen die Motive der Liberalen nicht, aber wir wissen, dass sie mit ihren Ansicht, das Nachzugsalter habe nichts mit Zwangsheiraten zu tun, grandios daneben liegt. Sie sollte einmal Necla Kelek fragen, die wir nicht nur in diesem Punkt für ganz erheblich kompetenter halten. In ihrem Buch „Die fremde Braut“ vertritt sie vehement die These, dass ein höheres Nachzugsalter die Zahl der Zwangsehen reduziert. Auf S. 229 schreibt sie:

Es gibt eine ganz einfache Regelung, die der Mehrzahl von Zwangsehen und arrangierten Ehen auf elegante Weise den Boden entziehen würde, ohne dass wir eine weltanschauliche oder religiöse Debatte führen müssten. Die niederländische Regierung hat am 5. März 2004 beschlossen – ähnlich wie die Regierung in Dänemark es schon am 15. August 2003 verkündet hat -, dass Familienzusammenführungen aufgrund von Eheschließungen nur genehmigt werden, wenn beide Partner mindestens das 21., so die Niederländer, oder nach dem dänischen Modell das 24. Lebensjahr vollendet haben. Derzeit sind die meisten Frauen, die aufgrund von Familienzusammenführungen nach Deutschland kommen, unter 21 Jahre alt, und sie kommen nach meiner Erkenntnis mehrheitlich durch Zwangs- oder arrangierte Ehen hierher.

Grünen und Liberalen ist sowas egal, wie ihnen überhaupt die Opfer ihres Multikulti-Weltbildes völlig gleichgültig sind, so lange sie ihre eigenen Freiheiten behalten. Roth geifert:

Nach einem «Wettlauf der Schäbigkeit» sei bei den Bleiberechts- Verhandlungen «ein absolutes Trauerspiel» herausgekommen, sagte sie am Dienstag im Bayerischen Rundfunk. Die Verschärfungen etwa beim Familiennachzug und der Einbürgerung stellten «drastische Rückschritte» dar.

Mit den „Fortschritten“ nach Roth’scher Lesart werden wir die nächsten Jahrzehnte leben müssen. Ein paar „Rückschritte“ können nur hilfreich sein.

(Armin R., Stickman, Florian G. und Mirko V.)




Claudia Roth: Uni München ruft zur Hexenjagd auf

Die Grünen in Gestalt ihrer Frontfrau Claudia Roth zeigen wieder einmal hervorragend ihre verkommene selektive Moral. Roth, die sich verzehrt im „Kampf gegen Rechts“, erklärt sich nicht nur solidarisch mit linksextremen RAF-Terroristen vom Schlage Christian Klars, sondern auch mit radikalen islamischen Fundamentalisten, die grundlegende Menschenrechte grob missachten und wie Links- und Rechtsextreme die freien Gesellschaften zerstören möchten.

Diesmal fokussiert die Roth’sche Empörung einen Aufruf der Uni München, auf radikal-islamische Aktivitäten im Kreise der Studenten zu achten. Roth bezeichnet dies als „Aufruf zur Hexenjagd“.

Die Ludwig-Maximilians-Universität München hat ihre Mitarbeiter per E-Mail aufgefordert, muslimische Fundamentalisten zu melden. Angeregt hatte den Appell der Verfassungsschutz. Die Grünen sprechen von einem „Klima der Hexenjagd“. Die entsprechende E-Mail liegt der „Financial Times Deutschland“ (Mittwochausgabe) vor. Darin heißt es laut der Zeitung, dass „verdächtig erscheinende Wahrnehmungen, die Rückschlüsse auf eine islamisch-fundamentalistische Haltung zulassen“, unverzüglich mitzuteilen seien. Absender der Mail sei ein Abteilungsleiter, den die Universitätsleitung vor kurzem als Ansprechpartner für den bayerischen Verfassungsschutz ernannt habe.

Wer könnte etwas dagegen haben? Schließlich kamen nicht nur die Attentäter des 11. September von deutschen Unis, sondern auch die verhinderten Kofferbomber. Auch wird ausdrücklich nicht zur Beobachtung aller Moslems aufgerufen, sondern zum Melden verdächtiger extremistischer Aktivitäten. Aber für Roth ist das egal. Sie sieht mal wieder den „Generalverdacht“ am Horizont aufziehen, der diesmal sogar zur „Hexenjagd“ gesteigert wird.

Der Kanzler der Uni, Thomas May, bestätigte dem Blatt, dass die E-Mail am Montag auf Anregung des Landesamts für Verfassungsschutz verschickt worden sei. Sie sei an einen breiten Adressatenkreis in der Universitätsverwaltung gerichtet. Darin würden die Mitarbeiter zu hoher Wachsamkeit aufgefordert. Sie sollten auf Studenten und Mitarbeiter achten, die sich durch besondere Verhaltensweisen, wie „einen Bruch im Lebenswandel, Gewaltbereitschaft, radikal-verbale Äußerungen oder Beschäftigung mit einschlägiger Literatur auffällig in Richtung islamischer Fundamentalismus verändern“.

Die Vorsitzende der Grünen, Claudia Roth, kritisierte die E-Mail als „vollkommen überzogen“. Ein solcher Aufruf erzeugt „ein Klima der Hexenjagd, das uns im Kampf gegen internationalen Terrorismus nicht weiterbringt“, sagte sie der Zeitung.

Warum der Versuch, Massenmorde zu verhindern, „völlig überzogen“ ist, während der Anblick eines Skinheads bei ihr hysterische Hyperaktivität auslöst, das weiß nur Claudia Roth selbst. Und vielleicht verrät sie uns sogar, was uns im „Kampf gegen internationalen Terrorismus“ weiterbringt. Dialoge mit bin Laden? Nur, Frau Roth, mit Ihnen wird er nicht reden. Sie sind nur eine Frau!

(Spürnasen: Voltaire und Feuervogel)




CO2-Emissionsfakten contra CO2-Hysterie

Die aktuelle Debatte um den Klimawandel ist geprägt von hysterischer Emotionalität. Harte Fakten und konkrete Zahlen spielen kaum eine Rolle. Dafür umso mehr Gesinnungsbekenntnisse, wie „dass man etwas gegen den Klimawandel tun muss“. Nur was ist effektiv, machbar und finanzierbar, um CO2-Emissionen zu reduzieren? In welchem Umfang haben die angestrebten Reduktionen von CO2-Emissionen tatsächlich Einfluss auf das Weltklima? Solche Fragen werden fast nie gestellt – aus gutem Grund.

Weltweit hat der Straßenverkehr einen Anteil an den gesamten CO2-Emissionen von 0,4 Prozent. Der Straßenverkehr in Deutschland einen Anteil an den gesamten CO2-Emissionen von 18 Prozent hat, wobei die CO2-Emissionen von Pkw 13 Prozent betragen. Wie sähe hier wohl der globalklimatische Effekt eines Tempolimits aus ? Selbst die anvisierten Einsparungsziele bei PKWs mit Verbrauchsobergrenzen sind im globalen Maßstab nur noch theoretisch meßbar.

Viel Hysterie und Schaumschlägerei also um Maßnahmen, die für das angebliche Ziel einer Verringerung der CO2-Emissionen so gut wie wirkungslos sind.

Die Anteile der CO2-Emissionsquellen in Deuschland (2004) sind:

Energieerzeuger: 383 Mio. Tonnen
Haushalte, Gewerbe : 173 Mio. Tonnen
Industrie: 162 Mio. Tonnen
Straßenverkehr: 158 Mio. Tonnen

Im globalen Vergleich hat Deutschland einen CO2-Emissionsanteil von 4 Prozent.

Deutschland und die EU erwägen, den CO2-Ausstoß um 20 % zu senken bis 2020.

Würden die weltweiten prozentualen CO2-Emissionsanteile bis 2020 unverändert bleiben, würden die Deutschen Klimaanstrengungen global gesehen eine Redukution um 0,8 Prozent bedeuten.

Diesem wahrscheinlich überaus optimistischen Szenario aufgrund des gleichzeitigen AKW-Ausstieges steht die wirtschaftliche Expansion in Ländern wie China und Indien, sowie teilweise Südamerika gegenüber.

Bis 2030 werden die weltweiten Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid 40 Gigatonnen erreichen und damit 55 Prozent über dem heutigem Niveau liegen, so das beunruhigende Fazit eines Berichts der Internationalen Energiebehörde (IEA). China werde die USA als größter CO2-Verursacher noch vor dem Jahr 2010 ablösen – zehn Jahre früher als bisher erwartet.

Vor diesem Hintergrund erscheinen die in der EU diskutierten Einsparungen als klima-irrelevant. Folglich vermeidet man die Argumentation mit konkreten Zahlen, sondern betont die „Vorreiterrolle“ beim Klimaschutz.

Ob diese Vorreiterrolle Nachahmung findet ist zweifelhaft. Europa ist auf anderen Gebieten längst Vorreiter, ohne daß dies Anerkennung fände. Etwa bei den Ausgaben im Sozialsektor oder den Menschenrechten. Mit dem Argument unbedingt eine Vorreiterrolle einzunehmen wird vielmehr von der Ineffizienz der geplanten Maßnahmen zum „Klimaschutz“ abgelenkt. Emotionen werden bedient, und Politiker stellen sich als Problemlöser dar. Niemand fragt mehr nach, ob mit den anvisierten Einsparzielen tatsächlich ein Problem gelöst wird.

Einsparungen fossiler Brennstoffe sind grundsätzlich sinnvoll, da diese Resource endlich ist, und zudem überwiegend aus anti-westlichen Ländern bezogen wird, die uns jederzeit wirtschaftlich unter Druck setzen können durch Lieferboykotte. Der Klimawandel ist ein eher schwaches Argument für Einsparungen fossiler Brennstoffe.

Umweltschutz ist ein ideologisches Thema. Bekenntnisse stehen im Vordergrund, nicht Fakten. Das gilt für die Wirksamkeit der CO2-Einsparungen ebenso wie für die „wissenschaftichen Erkenntnisse“ zum CO2-Klimawandel generell:

Ein sehr lesenswerter Artikel hierzu aus „brandeins

Was uns als Tatsachen, als harte Fakten verkauft wird, ist eine Ahnung, ein vielfacher Konjunktiv, ein Könnte, Möglicherweise, ein Wahrscheinlich und Vermutlich.

(…) Politiker, Journalisten und die vielen Zehntausende, die längst hauptberuflich vom Ausschlachten der Mutter aller Katastrophen leben, nutzen den Klimabericht des IPCC schnurstracks dazu, zum Ablasshandel aufzufordern. CO2-Handel, höhere Abgaben und Steuern, die Umschichtung von Steuermitteln aus Bildung, Forschung, Gesundheit und Entwicklung hin zur Klimakatastrophen-Bewältigungsarbeit. Wären darunter nun Maßnahmen, die mit der Veränderung praktisch umgehen, dann gäbe es hier nichts zu meckern. Doch das allermeiste Geld fließt in Kongresse, Events, Broschüren, Medientrainings und massenmedial kostspielige Drohungen. Tut Buße.

Die vernachlässigte Nennung konkreter Zahlen und Bezugsgrößen ist ein Indiz dafür, daß es eher um menschliche Befindlichkeiten geht beim Thema Klimawandel, als um das Klima selbst. Der mediale und politische Umgang mit dem Thema Klimawandel hat quasi-religiöse Bekenntnisformen angenommen, und stellt zugleich einen Niedergang des wissenschaftlichen Denkens dar. Bzw. den Mißbrauch und die Manipulation der Wissenschaft für ideologische Zwecke.

Skeptiker, das war in der Aufklärung, nach René Descartes, dem großen Zweifler, mal eine Auszeichnung. Konstruktives Zweifeln, also das Infragestellen einer absoluten Wahrheit, ist in der Aufklärung zur Tugend geworden. Doch das neue Klima lässt derlei nicht mehr zu: Entweder man betet nach, was der Vatikan verkündet, oder man gilt als Ketzer. Das hat Folgen, die das Thermometer nicht mehr messen kann. Wir befinden uns, was die Frage der Skepsis angeht, in den Wechseljahren zwischen Vernunft und Fundamentalismus, im Klimakterium des Verstandes. Statt Arbeit an der Veränderung kommt dabei blanke Angst und der Ruf nach Autoritäten heraus. Die wissen übrigens genau, wohin die Panikmache führt. Denn sie arbeiten bei dem, was uns als Tatsache verhökert wird, federführend mit.

Was steckt eigentlich hinter dem, was man als Tatsache unbezweifelt lässt? Es ist beim IPCC wie einst im Vatikan: Nicht Fakten, sondern Meinungen bestimmen die Glaubenssätze. Ein Konsens. Das IPCC besteht aus vielen Forschern, mit recht unterschiedlicher Meinung und sehr unterschiedlichen Auffassungen über die Frage, ob der Mensch mehr oder weniger am Klimawandel beteiligt ist. In Konsenskonferenzen, die man früher Konzile nannte, werden Mehrheiten für die eine oder andere Position gesucht. Die Meinung mit den meisten Stimmen ist dann die aktuelle „Wahrheit“.

» Kommentar: Zweifel im Klimakterium
» CO2 Schwindel mit Dank an G.W.