1

Komaschläger: Bowling und Haus im Grünen

Der Umgang mit Intensivtätern, wenn sie denn nicht gerade angeblich der rechtsradikalen Szene entstammen, sondern einen Migrationshintergrund haben, ist an Perversion nicht mehr zu überbieten. Von Strafe kann schon lange keine Rede mehr sein. Und ganz im Sinne gutmenschlicher „Haben Sie heute schon ihr Kind gelobt“-Pädagogik wird Verbrechen nicht mehr bestraft, sondern belohnt. Deshalb darf Intensivtäter Erdinc H., nachdem er einen Kölner Vater fast totgeschlagen hat, bei gutem Freizeitangebot ein Häuschen im Grünen bewohnen.

Waldemar W. lernt langsam wieder sprechen, während Erdinc H. in Zukunft schweißen und bowlen übt. Das ist die Kölner Realität in Sachen Kriminalitätsbekämpfung und Opfer- bzw. Täter-Schutz. Der 43jährige Familienvater Waldemar W., der an Weiberfastnacht von einer ausländischen Jugendgang in Köln-Ostheim beinahe totgeschlagen wurde, ist Mitte letzter Woche aus dem Koma aufgewacht. Bisher konnte er zu dem Verbrechen nicht befragt werden, weil er erst wieder sprechen lernen muß. Der mutmaßlichen Haupttäter Erdinc H. ist derweil aus der Haft entlassen worden und beginnt im Rheinischen Wohngruppen- und Ausbildungsverbund Fichtenhain in Krefeld eine Lehre als Schweißer. Damit sich Erdinc H. nach der Arbeit nicht langweilt, wird in dem Jugendheim für reichlich Abwechslung gesorgt:

Erdinc H. und seinen fünf Mitbewohnern steht ein eigenes Haus samt großem Garten zur Verfügung. Als Freizeitaktivitäten werden Bowling, Kino oder Fitneßtraining angeboten – neben zahlreichen weiteren Gruppenunternehmungen selbstverständlich. Schließlich soll es dem jugendlichen Schläger an nichts fehlen, bis er als „resozialisiert“ in die Gesellschaft zurückkehren kann.

Warum angesichts derartiger „Strafen“ arabisch- und türkischstämmige Gewaltverbrecher über die deutsche Justiz nur noch lachen können, dürfte auf der Hand liegen. Im Gegensatz zu den Lebensbedingungen in manchen Kölner Ghetto-Quartieren wirkt ein Haus im Grünen samt Ausbildungsplatz, Kino und Bowlingvergnügen eher wie eine Belohnung. Auf jeden Fall für Jugendliche und Erwachsene, die strenge orientalische Familienhierarchien und eine unnachsichtige, harte Justiz aus ihren Herkunftsländern gewohnt sind. Die Probleme mit ausländischen Jugendbanden wird man mit einem derartigen Vorgehen garantiert nicht lösen können!

Wer kann angesichts solcher Zustände noch ernsthaft glauben, dass Verbrechen sich nicht auszahlt?

(Spürnase: spital8katz)

» Kölner Stadtanzeiger: Bleibende Schäden nach Koma (Danke an Florian G. und Bernd v. S.)