Kaum scheint in Deutschland ein paar Tage die Sonne, steigt die Freizeitqualität und das gute Laune Barometer, erzählen uns die Klimaapokalyptiker von den Schattenseiten des Sonnenscheins im Frühling. Es sei viel zu trocken, verglichen mit den Durchschnittswerten. Wir erleben erneut, wie die Klima-Berichterstattung „Katastrophen“ konstruiert durch selektive Wahrnehmung. Denn in Spanien und Nordafrika regnet es kräftig – wo sich doch gemäß den nahezu unfehlbaren Klimamodellen dort die Wüste ausbreiten sollte.

Die Medien berichten bevorzugt über die Wetterlagen, die sich als Bestätigung des CO2-Klimawandel-Glaubensbekenntnisses verwenden lassen. Was nicht in dieses simple Raster passt, wird im Regelfall unterschlagen.

Während nun die Medien beginnen, einen Negativ-Saldo des sonnigen und trockenen April zu bilanzieren, verschweigen sie natürlich, daß es in Spanien und Nordafrika als segensreich empfunden wird, wenn es im Frühjahr reichlich regnet und die Temperaturen niedriger sind als in Zentraleuropa. Die Sahara sollte sich IPCC-programmgemäß ausdehnen, nach Norden wie nach Süden, und vom Sprung der Sahara über das Mittelmeer war schon vielfach die Rede in den letzten 15 Jahren.

Mehr Wärme, mehr Trockenheit. So lautet eine Faustformel der Klimaapokalyptiker. Daß dies jeder klimahistorischen Erkenntnis widerspricht, kümmert die Klimaapokalyptiker und unsere Angst vermarktenden Medien nicht. Mehr Wärme bedeutet mehr Niederschlag und weniger Trockenheit. Im globalen Schnitt gesehen. Ob nun der Klimawandel überwiegend bis ausschließlich menschengemacht ist, wie vielfach behauptet. Oder doch natürlichen Ursprungs, bleibt letztlich egal. So lange es wärmer statt kälter wird, ist der ohnehin permanent, auch ohne menschliches Zutun stattfindende Klimawandel insgesamt positiv.

Gestern hatte der DWD Zahlen vorgestellt, welche die Entwicklung der Jahresdurchschnittstemperaturen in Deutschland von dem Jahr 1901 bis heute zeigen. In diesem Zeitraum stieg das Mittel um 0,9 Grad Celsius. Ebenso wie die neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts seien auch die ersten sechs Jahre des neuen in Deutschland überdurchschnittlich warm gewesen, teilten die Meteorologen mit.

Wer von den Bundesbürgern hat schon Kenntnis über das Klima vor 100, 1000 oder 8000 Jahren ? Willkürlich zieht man den Vergleichswert von 1901 heran, und hat einen „dramatischen“ Temperaturanstieg festgestellt. Nur war damals gerade die „kleine Eiszeit“ am abklingen. Hätte man mit Jahren um 1000 verglichen, wäre es eher „zu kalt“. Denn damals wuchs Wein bei Hamburg und in Südschottland.
Der ständige Verweis auf willkürlich ausgewählte Durchschnittswerte soll den Eindruck einer Klima- und Wetterabnormität erwecken. Als hätte sich das Klima jemals an Durchschnittswerte gehalten. Als sollte sich das Wetter und Klima gleichsam an einem Tempollimit an Durchschnittswerten orientieren. Tut es dies nicht, gibt es Strafzettel. Natürlich nicht für das Wetter, sondern für uns Energiekonsumenten via Emissionszertifikaten und Ökosteuern.

Willkürliche Vergleiche, dramatisierende Formulierungen, sich selbst als seriös und Skeptiker als unseriös darzustellen, überführt die Klimaapokalyptiker selbst als unseriös. Denn wer stichhaltige Fakten zu bieten hat, braucht nicht auf demagogische Stilmittel zurück greifen.

Vor allem aber, fürchten Klimaforscher, werden Extremwetterereignisse und extreme Wetterlagen zunehmen.

Auch hier kommt es auf den Vergleichswert an. Die Winter der vergangenen kälteren Jahrhunderte waren durchaus „Extremwetterlagen“, wenn man sie nur mit milderen Epochen davor und danach vergleicht. Andererseits sind im Wettervergleich der letzten 1000 Jahre Wetterextreme völlig normal gewesen. Abnorm war eher eine relativ geringe Neigung zu Wetterextremen in Zentraleuropa in den letzten 50 Jahren. Was einerseits unterschlagen wird, um somit eine Zunahme von Wetterextremen überhaupt feststellen zu können. Andererseits könnte man die geringeren Wetterextreme der letzten 50 Jahre als positive Auswirkung der bisherigen CO2-Emissionen bewerten, die eine Glättung der Wetterextreme bewirkt haben.

Bei den „Extrem“-Formulierungen der Klimaapokalyptiker entsteht der Eindruck, Wetterextreme seien grundsätzlich negativ. Vermittelt durch den Begriff „extrem“. Daß „extrem“ auch gute Seiten haben kann, wird konsequent ausgeblendet. Denn der „extrem“ milde Winter in Zentraleuropa sparte enorme Heizkosten (und reduzierte ganz nebenbei CO2-Emissionen), rettete Menschenleben durch ausgebliebene Verkehrsunfälle und schonte die Gesundheit von Millionen. Davon hören wir so gut wie nichts von Medien und Politik. Dafür aber, daß sich die Zecken ausbreiten. Wir erfahren auch nicht, daß in den USA der kälteste Winter seit 1957 herrschte. Solche Meldungen passen nicht ins gewünschte Bild einer globalen CO2-Sauna. Genauso wie es keine Meldung wert war, daß die für das letzte Jahr prognostizierte Hurricane-Katastrophe gänzlich aus blieb.

Die Klimaapokalyptiker spielen mit Zukunftsängsten und schüren diese, in dem sie eine Zukunft voller „Extreme“ entwerfen. Sie suggerieren, daß es ohne CO2-Emissionen ein „stabiles“ Klima ohne Zunahme der Wetterextreme gäbe. Eines, das sich an die „Tempolimits“ willkürlich definierter Durchschnittswerte hält. Das verläßlich und kalkulierbar ist. Daß es ein solches Klima nie gegeben hat und garnicht geben kann, verschweigen die Klimaapokalyptiker.

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50 KOMMENTARE

  1. na dann haben hoffentlich spanische soldaten in der sierra de la guajara keine Probleme gekriegt, weil im frühjahr unvorsehens Schnee gefallen ist (war im letzten jahr mal so) ..

    und der Satz gefällt mir am besten:
    Denn damals wuchs Wein bei Hamburg und in Südschottland.

  2. Also ich kann nicht klagen.

    Komme gerade aus dem Garten der Eltern. Die Bäume blühen, der Flieder geht auf, die Tulpen verblühen, die Erbsen, Radieschen, das Gras und die Zwiebeln wachsen. Die schwarzen Ameisen sauen herum, den Maulwürfen geht es auch gut, trotz überlagerter DDR-Rauchpatronen, die roten Waldameisen basteln an einer neuen, ganz neuen Burg, die Sperlinge beziehen einen Meisenkasten, der Sprosser und die Schmetterlinge schmettern und die Grundwasserpumpe singt ihr proletarisches Kolbenlied „Ploploploplpop“ 🙂
    Auf den Strassen tun einem die Augen weh, weil der Raps so gelb strahlt, die Hummeln hummeln, die Feuerwanzen tanzen.

    Ich kann da wirklich nicht klagen.

  3. In der Tat scheint es so zu sein, dass sich das Klima im Durchschnitt gar nicht wesentlich verändert, sondern lediglich global austauscht. Früher, bis vor ca. 7-8 Jahren, war ich es gewohnt, von Bekannten aus New York mitleidige Sprüche über unser Wetter zu ernten. Immer, aber auch wirklich immer, wenn sie zu Besuch waren, regnete es hier. Mittlerweile hat sich das Bild umgedreht, in New York regnet es und bei uns ist Top Wetter. Vor 2 Wochen hat es dort sogar geschneit, obowhl NY auf der Höhe von Rom liegt. Im übrigen wette ich, dass wir demnächst von Rekord-Ernten, sensationellen Weinlesen etc. lesen werden. Soweit ist die Klima-Verschiebung also nur zu begrüßen.

    Aber da der Deutsche ja sein Untergangszenario braucht und sonst gerade nichts greifbar ist (kein GAU, kein drohender Atomkrieg, kein sterbender Wald oder Gehirntumore durch Handystrahlung) muss halt vorerst Global Warming herhalten.

  4. Ich habe nicht das Gefühl, daß sich die Leute dem von den Medien verordneten Miesgram über das aktuelle Wetter hingeben. Ich höre niemanden über das Scheißwetter fluchen, das uns gerade heimsucht. Ich habe auch nicht das Gefühl, daß die Leute Schuldgefühle kriegen, wenn das Wetter schön wird, und ich glaube nicht, daß die Leute wünschen, daß es kälter wird. Die Medien müssen sich schon noch ein wenig mehr Mühe machen, um vollkommene Idioten aus uns zu machen.

  5. Es muß nun mal eine Katastrophe sein, auch wenn alle Welt das milde, sommerhafte Aprilwetter als sehr angenehmen empfindet. Viele -meistens nicht sehr informierte Leute- reden vom „furchtbar“ warmen April, als ob das etwas Schlimmes sei. Letztes Jahr lag bis weit in den April hinein Schnee, das Wetter war stellenweise scheußlich. Ob es das ist, was viele Medien herbeisehnen? An prominenter Stelle (Die Welt von heute Magazin S.10 „Alle Wetter“) singt Weltredakteur Uwe Schmitt das hohe Lied der Begeisterung über das NCDC (vom Datensammeln her sind die Jungs wirklich gut, der Rest ist übliche Hinbiegerei der Fakten) dem amerikanischen nationalen Klimacenter, um gleichzeititg und mit Inbrunst den Klimahysterikern das Wort zu reden. Dabei schafft er es einerseits das Volk (der USA) zu loben, das ja schon viel weiter sei, als der blöde Bush und seine Freunde bei der Energiewirtschaft, ein paar Spalten weiter grämt er sich, daß die Mehrheit der Amerikaner – immer noch nicht- die Mär vom menschengemachten Klimawandel glaubt. Ist das nun ein dialektischer Widerspruch? Dazu muß man wohl Weltredakteur sein, um in einem Artikel gegensätzliche Fakten in die gleiche Richtung zu trimmen. So gemein kann der Bush immer noch sein. Die Leute dort wollen einfach dieses Märchen immer noch nicht glauben und dafür zahlen. Da sind unsere Leute viel weiter.
    Ich freue mich jedenfalls über den sonnigen April und hoffe das dieses gute Wetter anhält.

  6. Die Klimakatastrophe wir gravierende Umstellung für manche Länder haben. Die Eskimos in Grün … Grönland werden wohl wie die Wikinger vor 1000 Jahren wieder Ackerbau betreiben. Wenn demnächst also wieder 1000 skandinavische Segeljachten auf dem Rhein auftauchen, wird jeder in Deutschland die Folgen der Katastrophe erkennen können. Die Klöster in England sollten sich vielleicht neue Sicherheitstüren kaufen, damit sie keine ungebetenen Gäste bekommen.

    … und das obwohl die Wikinger kein CO2 in die Luft gepustet haben. Seltsam, oder?

  7. Noch ein Nachtrag.
    ich lese gerade den Beitrag von Benny Peiser in Achgut, daß das Merkel wohl seine hochgesteckten Erwartungen an den G8 Klimagipfel (Schönes Wortspiel: Ist das nicht der Gipfel, so ein Klima?) dämpfen muß. Hier ein paar Auszüge:
    Zitat „Gestern hat der US amerikanische Botschafter bei der EU diese Sicht der Dinge bestätigt und die Erwartungen an einen Durchbruch weiter gedämpft. In einem Interview mit der Financial Times, warnte Boyden Gray die Europäer zudem vor der Illusion, die gegenwärtige Haltung der USA zur international Klimapolitik würde sich nach den nächsten Präsidentschaftswahlen wesentlich ändern

    Die chinesische Regierung hat unterdessen nochmals klargestellt, dass die wirtschaftliche Stabilität des Landes die vordringlichste Priorität Chinas darstellt und Europa deshalb nicht auf chinesische Emissionsreduktionen hoffen kann:

    Freilich sieht sich die EU Klimapolitik nicht nur zusehends isoliert gegenüber den Supermächten USA und China. In der vergangenen Woche hat nun sogar das einstige Kyoto-Vorzeigeland Kanada Europa den Rücken gekehrt und deutlich gemacht, dass es sich der Konkurrenz anschliessen wird:

    Angesichts des unverkennbaren internationalen Widerstandes, stehen Frau Merkel und die Bundesregierung vor einem politischen Dilemma: Will Deutschland einen Erfolg oder ein Scheitern der G8 Klimaverhandlungen erreichen? Um ein Scheitern zu garantieren, braucht man lediglich stur an den alten Parolen festzuhalten und den USA die Schuld in die Schuhe zu schieben. Will Deutschland indes einen diplomatischen Erfolg beim Klimagipfel verbuchen, wird es um einen Kompromiss mit China und den USA nicht herumkommen. So stellt sich mithin die Frage: Wer wird sich innerhalb der Bundesregierung durchsetzen? Realos oder Fundis? “ Zitatende
    Mein Tip: Die Fundis werden sich durchsetzen, solange bis der letzte Verbündete von Bord geht, bevor seine Volkswirtschaft über Bord geht. Und Recht haben sie. Die Rahmstorfs, Grassls, Latifs und Co brauchen ja den volkswirtschaftlichen und mentalen Schaden nicht zu bezahlen, den sie anrichten. Die kriegen dann das Bundesverdienstkreuz.

  8. Vielleicht hat die „Klimakatastrophe“ ja doch Chancen, zum Waterloo der lügenden Volkserzieher und anmaßenden Gottspieler zu werden?

    Vielleicht sind sie damit denn doch den berühmten Schritt zu weit gegangen?

    Den Leuten weiszmachen, islamische Zuwanderung wäre eine Bereicherung, war schon dreist. Aber viele Menschen kennen nunmal diese Bereicherer nicht persönlich. Aber das Wetter sieht jeder.

    Und den Menschen weismachen, Sonnenschein und Blütenmeer im April und möglicherweise später Rekorderntern und ein Jahrhunderwein wären was Schlimmes, über das man sich Sorgen machen muss…

    … vielleicht ist das denn doch zu viel?

    Vielleicht kommt denn doch endlich mal das lang überfällige „LmaA“ ?

  9. Ehrlich gesagt finde ich die Vorstellung, dass es eine weltweite Klimakatastrophe gibt (geben soll), sogar richtig gut. Jetzt fragt sich der eine oder andere hier vermutlich, ob ich spinne.

    Nein, ich spinne nicht. Nehmen wir an, es kommt tatsächlich zu dieser prognostizierten Klimaveränderung – was bedeutet das? Die Menschheit sieht sich einem enormen Evolutionsdruck ausgesetzt. Die Bevölkerung ganzer Länder, ja ganzer Kontinente muss sich was einfallen lassen, um sich den Veränderungen anzupassen. Wer bei einer sich verändernden Umwelt als zu statisch erweist, der wird untergehen (vermutlich im wahrsten Sinne des Wortes). Die westliche Gesellschaft wird Innovationen ohne Ende produzieren und der Klimaveränderung erfolgreich begegnen. Wie aber sieht es bei jenen aus, denen ein altes Buch vorschreibt, wie sie zu leben haben? Wo das ganze Leben in „haram“ und „halal“ aufgeteilt ist? Wie werden radikale, fundamentalistische Staaten und Regierungen agieren, wenn plötzlich das Meerwasser zu Besuch kommt oder ganze Regionen schlicht versteppen?

    Ich nehme die Klimaveränderung als Herausforderung dessen, was Darwin mal als „Survival Of The Fittest“ bezeichnet hat. Und eine offene, innovative, demokratische Gesellschaft wird diese Aufgabe bestehen. Der Rest mag von mir aus betend in den Untergang gehen.

  10. @#9 Moskitwo

    „Wie aber sieht es bei jenen aus, denen ein altes Buch vorschreibt, wie sie zu leben haben?“

    Die wandern dann dahin, wo das Gras wächst, der Wind weht und sie alles in den Arsch geblasen bekommen, wegen der Humanität und multireligiösen Bereicherung. Wirst sehen.

  11. @tape: Klar, wenn’s wenig regnet, gefällt das den Bauern nicht. Wenn’s richtig viel regnet oder zu kalt ist, aber auch nicht. Ich weiß nicht, ob’s schon mal ein Jahr gab, in dem die Landwirte nicht über’s Wetter maulten.

    Bauern – als vom Wetter Abhängige – finden immer etwas dran rum zu meckern. Das kann ich verstehen. Das kennt man von früher. Wehe man sagte gegenüber einem Landwirt etwas von „Schönes Wetter oder nicht?“ Das zog schon immer eine Belehrung nach sich, dass man unverständig und egoistisch sei (als ob man das schöne Wetter, über das man sich freut, selber gemacht hätte!) und das Wetter ganz schlecht fürs Gras, Korn, Vieh, Kraut, Wein oder sonst irgendwas wäre.

    Dass sich Politiker jetzt so gebärden wie das misslaunige Krautbäuerle von früher, ist krank, einfach nur krank und irr. Sie haben sogar eins draufgesetzt: Wir sind deren Ansicht nach wirklich SCHULD am Wetter und können es beeinflussen… das hat der Krautbauer nie behauptet, wenn er einen belehrte.

    Das Wetter geht dieses Pack nichts an. Sie spielen Gott. Sie tun das schon lange, aber jetzt haben sie den Gipfel des Wahnsinns erklommen, indem sie sich ans Wetter wagen.

    Vor 40 Jahren: Politiker, die sich anmaßen, das Klima zu regieren, wären nicht mal in einer Satire-Show möglich gewesen. Zu irr. Zu abwegig selbst für Satire. Heute ist es REALITÄT.

  12. @ Eisvogel
    Volle Zustimmung!

    Meinen wir wirklich, in absehbarer Zukunft die großen Vorgänge, Wetter und Klima, den Großhaushalt der Natur der Erde , in den Griff zu bekommen und nach unserem Belieben steuern zu können ? An der Wetter- und Klimamaschine stellen zu wollen, ist doch wohl nur aberwitzige Überheblichkeit! Größenwahn!

  13. http://tinyurl.com/24n4sf

    Wir brauchten früher keine große Reise
    Wir wurden braun auf Borkum und auf Sylt
    Doch heute sind die Braunen nur noch Weiße
    Denn hier wird man ja doch nur tiefgekühlt
    Ja – früher gabs noch Hitzefrei
    Da war das Freibad auf im Mai
    Ich saß bis in die Nacht vor unserem Haus
    Da hatten wir noch Sonnenbrand
    Und Riesenquallen an dem Strand, und Eis
    Und jeder Schutzmann zog die Jacke aus

    Wann wirds mal wieder richtig Sommer Ein Sommer wie er früher einmal war?
    Ja – mit Sonnenschein von Juni bis September
    Und nicht so naß und so sibirischWie im letzten Jahr
    Und was wir da für Hitzewellen hatten
    Pulloverfabrikanten gingen ein
    Da gab es bis zu 40 Grad im Schatten
    Wir mußten mit dem Wasser sparsam sein
    Die Sonne knallte ins Gesicht
    da brauchte man die Sauna nicht
    Ein Schaf war damals froh wenn man es schor
    Es war hier wie in Afrika
    Wer durfte machte FKK
    Doch heut, heut summen alle Mücken laut im Chor
    Wann wirds mal wieder richtig Sommer Ein Sommer wie er früher einmal war?
    Ja – mit Sonnenschein von Juni bis September
    Und nicht so naß und so sibirischWie im letzten Jahr
    [Na na na na na na na na…]

    Der Winter war der Reinfall des Jahrhunderts
    Nur über tausend Meter gab es Schnee

    Mein Milchmann sagt: Dies Klima hier wen wunderts
    Denn Schuld daran ist nur die SPD
    Ich find das geht ein bißchen weit
    Doch bald ist wieder Urlaubszeit
    Und wer von uns denkt da nicht dauernd dran
    Trotz allem glaub ich unbeirrt
    Daß unser Wetter besser wird
    Nur wann, und diese Frage geht uns alle an
    Wann wirds mal wieder richtig Sommer Ein Sommer wie es früher einmal war?
    Ja – mit Sonnenschein von Juni bis September
    Und nicht so naß und so sibirisch
    Wie im letzten Jahr

    RUDI CARELL

  14. „Seit Mitte des 20. Jahrhunderts befindet sich die Sonne in einer ungewöhnlich aktiven Phase, wie Forscher der Max-Planck-Gesellschaft meinen. Die Sonnenaktivität ist demnach etwa doppelt so hoch wie der langfristige Mittelwert, und höher als jemals in den vergangenen 1000 Jahren. Ein internationales Forscherteam hat die Sonnenaktivität der vergangenen Jahrtausende untersucht. Seit dem Ende der letzten Eiszeit war die Sonne demnach selten so aktiv wie seit den 1940er-Jahren bis heute. Wie Wissenschaftler aus Deutschland, Finnland und der Schweiz in der Zeitschrift „Nature“ (28.10.2004) berichten, muss man über 8.000 Jahre in der Erdgeschichte zurückgehen, bis man einen Zeitraum findet, in dem die Sonne im Mittel ebenso aktiv war wie in den vergangenen 60 Jahren.“

  15. @ eisvogel

    Wir sind da ganz einer Meinung.

    Aber du siehst, dass die Bauern, die ich aus dem oben verlinkten Terminmarktweltforum „kenne“, ganz sachlich unaufgeregt und kühl ihre momentane Lage beschreiben und mögliche Reaktionen aufzeigen.

    Es gibt sicher auch die Sorte, die dauernd rumnölen, aber dies scheint ja sowieso zum deutschen Naturell zu gehören.

  16. Nur der Vollständigkeit wegen:

    „wenn’s wenig regnet, gefällt das den Bauern nicht. Wenn’s richtig viel regnet oder zu kalt ist, aber auch nicht. Ich weiß nicht, ob’s schon mal ein Jahr gab, in dem die Landwirte nicht über’s Wetter maulten.“

    Auch wenn das Wetter optimal war jammern die Bauern gar heftig – darüber, daß wegen der zu reichlichen Ernte die Preise in den Keller gehen.

  17. Stimmt, tape, „Deine“ Landwirte wirken überhaupt nicht hysterisch, und es ist ja auch unbestreitbar wahr, dass wir dieses Jahr einen ungewöhnlich tockenen und warmen April haben und dass das für Bauern problematisch ist.

    Es gibt sicher auch die Sorte, die dauernd rumnölen, aber dies scheint ja sowieso zum deutschen Naturell zu gehören.

    Die gibt’s und die sind eigentlich eher lustig als gefährlich, solange sie nicht den Gottkomplex kriegen, man hätte Einfluss drauf. Ich fürchte auch, dass wir nicht nur „the Blitzkrieg“ und „le Waldsterben“ erfunden haben, sondern – obwohl’s zur Zeit Al Gore zum Superstar der Szene geschafft hat – auch dafür verantwortlich sind, dass das uralte Genöle über’s Wetter zum Thema internationaler Politik wurde.

    Rudi Carells Lied ist ja so bezeichnend.

  18. Die Tittytainmentmedien muß man nicht mehr ernstnehmen.
    Negativmeldungen sind Interessant, weil sie Adrenalin in den Körper jagen, neben Kaffee ein willkommenes Aufputschmittel der Leistungsgesellschaft.Auch die PI – Leser sind Zweitverwerter dieser medialen Drogenwirtschaft, denn wir regen uns über diejenigen auf, die aufregung produzieren. Die Seite hat übrigens große Ähnlichkeit mit TV total, das ich mir auch gerne anschaue.
    Durch Gejammere und apokalyptische Schilderungen wird auch die Erwartungshaltung der Bevölkerung gesenkt, sie wird leichter regierbar und materiell anspruchsloser, jeder Unternehmer praktiziert die gleiche Methode.

  19. Ich fand den Bericht auf Pro7 so witzig. Da sprachen sie von Sandstürmen wie in der Sahara in mitten Deutschlands. Beim genauen hinsehen und kombinieren der Bilder sah man, dass das Kamerateam einen Bauern darum bat, bei Wind und trockenem Boden sinnlos die Erde umzupflügen damit eine grosse Staubwolke entsteht. Dann sind sie mit dem Auto im Wind neben dem Tracktor hergefahren und filmten die dunkle grosse Saharasandwolke und präsentierten dies als Quittung der CO2 Sünder.
    *Ichmichkapputtlach*

    Frage:
    Sind in Deutschland wirklich so viele dumme Menschen die das glauben, oder haben die Grünen das Volk wirklich schon soweit, dass auch bei offensichtlich verlogenen Berichten es niemand wagt die Wahrheit zu sagen?

    Gruss eines verzweifelten und schockierten Schweizer

  20. nun, derart fundamentalistischen Religionen wiederspricht man nicht einfach, selbst auf Ungereimtheiten hinzuweisen kann persönliche Konsequenzen haben – also spielt weiterhin eine Mehrheit mit. Zumal eine Story ja auch verkauft werden muß, und das geht am Besten, wenn das Produkt den Wünschen des Kunden entspricht – und im Moment ist Klimahysterie (natürlich in Verbindung mit Kapitalismuskritik) angesagt. Sehr viele Journalisten/Redakteure dürften auch nicht das naturwissenschaftliche Handwerkszeug haben…

  21. Ich bin total hin- und hergerissen.

    Wenn es hier zu warm ist und dort zu kalt und vice versa, dann ist es ein Zeichen von Klimawandel, menschengemacht.

    Was ich ehrlich gesagt verstörender finde, ist, dass die Medien so drauf aufsteigen und die Bevölkerung damit in Panik versetzt, die diese auch sofort umsetzt und „total Angst“ hat, dass sie bald Sandsäcke schleppen müssen.
    Zum Glück haben wir unsere Politiker, die dafür sorgen, dass wir sicher sind und uns keine Sorgen über einen Klimawandel machen müssen, weil Milliarden Euronen in den Klimaschutz investiert werden, deshalb wird dann die Schatulle gezückt und der Bürger darf zahlen.

    Komischerweise scheißt China auf sowas und, das ist der Hammer, die kriegen von uns sogar immer noch Entwicklungshilfe, obwohl sie z.B. in Shanghai einen 400m+ Wolkenkratzer nach dem anderen bauen.

  22. Ich bin total hin- und hergerissen.

    Wenn es hier zu warm ist und dort zu kalt und vice versa, dann ist es ein Zeichen von Klimawandel, menschengemacht.

    Was ich ehrlich gesagt verstörender finde, ist, dass die Medien so drauf aufsteigen und die Bevölkerung damit in Panik versetzt, die diese auch sofort umsetzt und „total Angst“ hat, dass sie bald Sandsäcke schleppen müssen.
    Zum Glück haben wir unsere Politiker, die dafür sorgen, dass wir sicher sind und uns keine Sorgen über einen Klimawandel machen müssen, weil Milliarden Euronen in den Klimaschutz investiert werden, deshalb wird dann die Schatulle gezückt und der Bürger darf zahlen.

    Komischerweise scheißt China auf sowas und, das ist der Hammer, die kriegen von uns sogar immer noch Entwicklungshilfe, obwohl sie z.B. in Shanghai einen 400m+ Wolkenkratzer nach dem anderen bauen.

  23. Ich bin total hin- und hergerissen.

    Wenn es hier zu warm ist und dort zu kalt und vice versa, dann ist es ein Zeichen von Klimawandel, menschengemacht.

    Was ich ehrlich gesagt verstörender finde, ist, dass die Medien so drauf aufsteigen und die Bevölkerung damit in Panik versetzt, die diese auch sofort umsetzt und „total Angst“ hat, dass sie bald Sandsäcke schleppen müssen.
    Zum Glück haben wir unsere Politiker, die dafür sorgen, dass wir sicher sind und uns keine Sorgen über einen Klimawandel machen müssen, weil Milliarden Euronen in den Klimaschutz investiert werden, deshalb wird dann die Schatulle gezückt und der Bürger darf zahlen.

    Komischerweise scheißt China auf sowas und, das ist der Hammer, die kriegen von uns sogar immer noch Entwicklungshilfe, obwohl sie z.B. in Shanghai einen 400m+ Wolkenkratzer nach dem anderen bauen.

    So, wenn mein Beitrag jetzt 4 mal hier erscheint, dann plätte ich mein Betriebssytem und installiere alles neu OHNE IE.
    Opera oder Firefox, danke für die Tipps.

  24. Wenn es hier zu warm ist und dort zu kalt und vice versa, dann ist es ein Zeichen von Klimawandel, menschengemacht.

    Dem ersten Teil ist zuzustimmen, war immer so, wird immer so sein, wie du auf die Schlußfolgerung kommst, erschließt sich mir nicht. Beschäftige dich einfach mal ein bissel mit den Klimaschwankungen der letzten 2000 Jahre, dann findest du das alles nicht mehr so spektakulär. Aber wie schlecht das menschliche Gedächniss ist, wird ja gerade angesichts des aktuellen Wetters deutlich: alle reden über den letzten, heißen Sommer und den milden Winter – aber den Winter davor, und die beiden kalten & verregneten Sommer davor sind schon verdrängt…

    http://www.klimanotizen.de/html/temperaturen.html#WinterEuropaab1500

    bitte mal lesen!

  25. @#28 willow

    „Wenn es hier zu warm ist und dort zu kalt und vice versa, dann ist es ein Zeichen von Klimawandel, menschengemacht.“

    Das war Ironie.

    Obwohl ich im nachhinein zugeben muss, dass man diesen Satz falsche auffassen kann, zumindest wie ich ihn gemeint habe.

    Ich habe ja schon mal geschrieben, dass ich kein Deutscher bin.

  26. Hier in Österreich gibt es den Spruch „Die Deppen haben’s gerne warm“.

    Das fällt mir nur so ein, wenn lebensnotwendiger Regen in ziemlich infantiler Weise nur noch als lästige Unterbrechung des Freilandsolariums gesehen wird. Wasser gibt es ja im Supermarkt. Und wenn es schon unbedingt regnen muss, dann gefälligt nur nachts.
    Irgendwie ist das schon etwas krank hier. Einmal ist der „Klimawandel“ nur eine Verschwörung, dann plötzlich gibt es ihn wieder, und er wäre sogar begrüssenswert, etc. etc.

  27. Nein, Gabelbissen.

    Es gibt den Klimawandel, es gab den Klimawandel und es wird ihn auch immer geben.

    Jeder der etwas anderes behauptet ist ein Idiot.

    Das wird nur noch von Idioten getopped, die rumkrakelen:

    „Stoppt den Klimawandel!“

    Was ist daran so schwer zu begreifen?

    Diejenigen, die das nicht begreifen, verpacken Gletscher in Alufolie. :-))

  28. und noch etwas:

    Was ist daran schlecht, sich zu wünschen, dass es nachts kräftig regnet und tagsüber schönes Wetter ist?

  29. @#30 Gabelbissen

    Genau! Klimawandel war, ist und wird sein. Ich werde mich aber am Abend für meine Infantilität schämen, mich über das Wachstum gefreut zu haben. Aufs Geisseln werde ich verzichten, wegen der lästigen Blutflecken, um die raus zu bekommen müsste ich wieder Wasser verschwenden.

  30. OK Gabelbissen, nochmal langsam und Schritt für Schritt…

    Ja schön, aber es soll auch Deppen geben, die es gerne kälter hätten (für Wintersport z.B.) aber wenn genügend viele Leute sagen „ich will jetzt Schnee (ersatzweise auch Wasser)“, sich vielleicht sogar hinknien und/oder sich geisseln, meinst du, davon wird das Wetter anders!?

    Wetten, wenn mal wieder ein kalter, verregneter Sommer kommt (wie z.B. vor zwei Jahren und vor drei Jahren) ärgern sich auch darüber ganz viele?

    Der Klimawandel ist keine Verschwörung, es gab ihn immer und wird ihn wohl auch geben, solange die Erde eine Atmosphäre hat. Es gibt hier nur etliche, die vermuten, daß sich das Klima (wie in den letzten paar Millionen Jahren auch) ganz prima ohne den Menschen ändern kann. Wobei auch hier wohl keiner ist, der behauptet, der Mensch hätte keinen Einfluss. Aber der menschliche Einfluss ist wesentlichwesentlich geringer, als von den Klimahysterikern behauptet.

    Das Beste an Deinem Beitrag ist allerdings die unterschwellige Drohung, daß letztlich die „Klimaleugner“ an allem Schuld sind (neben den USA) und wir werden schon sehen! Wenn man nur die paar Leugner als Ketzer verbrennen könnte, würde das Klima bestimmt wieder lieb sein!

    Eine primitive Form von Religion eben…

  31. Gabelbissen hat Angst um seinen Skilift. Es ist aber auch vertrackt. Liegt Schnee, kommen die Deutschen mit den Autos, CO2 steigt, Schnee schmilzt, Lift steht.

  32. Also Gabelbissen, dein Beitrag war nicht gerade eine intellektuelle Höchstleistung. Im übrigen hoffe ich, dass nicht alle Sprüche in Österreich so … ähm… „sinnvoll“ sind.

  33. Das fällt mir nur so ein, wenn lebensnotwendiger Regen in ziemlich infantiler Weise nur noch als lästige Unterbrechung des Freilandsolariums gesehen wird.

    Das mag schon sein. Aber der Regen regnet oder regnet nicht und kümmert sich um diejenigen, die sich über ihn ärgern genauso wenig wie um diejenigen, die sich über ihn freuen.

    Das Wetter und das Klima lässt sich nicht durch demokratische Abstimmungen beeinflussen … deshalb ist es egal, was die Mehrheit schön findet.

  34. @#15 Eisvogel

    >Vor 40 Jahren: Politiker, die sich anmaßen, das Klima zu regieren, wären nicht mal in einer Satire-Show möglich gewesen. Zu irr. Zu abwegig selbst für Satire. Heute ist es REALITÄT.
    —-

    Wenn man nicht weiß, worüber man miteinander reden soll, redet man übers Wetter, und wenn die Politik nicht weiß, wie sie regieren soll, regiert sie halt das Wetter.

  35. @#15 Eisvogel

    >Vor 40 Jahren: Politiker, die sich anmaßen, das Klima zu regieren, wären nicht mal in einer Satire-Show möglich gewesen. Zu irr. Zu abwegig selbst für Satire. Heute ist es REALITÄT.
    —-

    Wenn man nicht weiß, worüber man miteinander reden soll, redet man übers Wetter, und wenn die Politik nicht weiß, wie sie regieren soll, regiert sie halt das Wetter.

  36. @ Gabelbissen

    Volle Zustimmung! Für diesen thread triffst du den Nagel auf den Kopf. Die Reaktionen auf dein Posting beweisen es.

    Mal sehen, wann die Grundwasserpumpe bei Reb nur noch lauwarme Luft fördert. 😉
    Klaro, wenns den ganzen April nicht regnet, ist das „toll“. Wasser gibts ja im Supermarkt!

    Was das mit „Gletscher in Alufolie einpacken“ zu tun hat, ist mir schleierhaft.

  37. @nonconformicus

    Du tust grad so, als ob Reb dran schuld wäre, daß es nicht regnet, weil er sich über das schöne warme Wetter freut.

    Übrigens war ich heute draußen und hab mal Feld, Wald und Flur inspiziert. Nach Dürre sieht mir das nicht gerade aus, ganz im Gegenteil.

  38. #42

    Also nicht so viel hineinfantsieren!
    Wo steht was, dass Reb der Anti-Regen-Gott ist?

    Aber gratuliere trotzdem, dass du heute mal draussen warst. Sollte man öfter machen.

  39. @ Gabelbissen:

    Die Leute hier wissen auch nichts, wie wahrscheinlich alle anderen auch. Selbst die Experten wissen eigentlich fast nichts. Ich jedenfalls glaube in dieser Sache niemandem mehr, bin gegenüber allen misstrauisch. Übrigens, Unfreundlichkeit und mangelnde Umgangsformen sollte man sich, wie im richtigen Leben auch, nicht zu Herzen nehmen. 😉

  40. @#41 nonconformicus

    Dann werde ich mal hiermit für Regen sorgen. 🙂

    http://tinyurl.com/375eov

    Und wenn einmal meine Grundwasserpumpe nur noch heisse Luft fördert und aus den Maulwurfslöchern Magma steigt, dann steht der Garten wahrscheinlich auf einem erwachenden Vulkan.

  41. Die Sache mit dem Weinanbau ist so abwegig nicht – in den warmen Phasen des Mittelalters gab es nicht nur in England sondern sogar im südlichen Skandinavien eine Weinproduktion. Man beachte, wieviele „Weinberge“ es in Mitteleuropa gibt, auch die Bezeichnung „Grünland“ (dän. Grönland) war nicht nur eine Werbemasche von Imobilienverkäufern.

    Wenn wir uns also tatsächlich auf ein Klima wie dem „mittelalterlichen Klimaoptimum“ zubewegen, könnte wir nachschauen, was damals wo am besten gewachsen ist. Immerhin führte damals die wesentlich gesteigerte Nahrungsmittelproduktion zu Wohlstand und Bevölkerungswachstum… 😉

    Aber leider deuten die Messungen der letzten Jahre darauf hin, daß der Temperaturanstieg eher stagniert (was durchaus nicht lokale Besonderheiten wie den letzten Wetter und den aktuellen Frühling ausschließt…) aber ich wette, selbst wenn die Temperaturen drastisch fallen und die Gletscher vorrücken ist das stinkendfaule jüdisch-kapitalistische Schweinesystem Schuld!

    PS: das war jetzt Ironie!

  42. Egoismus pur ist die Klimahysterie!

    Wie sagte doch schon Saruman der Weisse:
    „Die Welt ist im Wandel, Sauron, mein Gebieter….“

    Den Klimahyserikern geht es doch nur darum, ihr derzeitiges regionales Klima zu erhalten. Ob sich andere Gegenden dadurch verbessern, dass zum Beispiel auf Grönland wieder Ackerbau betrieben werden kann, dass ist diesen Leuten schnurz egal.

    Davon, dass es Klimazonen auf der Erde gibt, die sich immer mal wieder verschoben haben, im Laufe der Erdgeschichte, da haben sie wohl gerade in der Schule geschlafen.

    Aber keine Bange. Schliesslich ist die „Erde freundlich“, wie Herr Grönemeyer jault, die wird uns also nichts tun. 🙂

  43. Aus einer kostenlosen Programmzeitschrift („Prisma“)

    Die Zeichen an der Wand

    Das neue Gesicht der Erde – demnächst in diesem Theater

    Vor 45 Jahren hatten wir noch einen richtigen Winter. 1962/63 fror die Schifffahrt auf dem Mittellandkanal monatelang fest. Das Rodeln und Schlittschuhlaufen nahm kein Ende. Bis in den März hinein. In Vockerode erstarrte die Elbe und damit auch das Kraftwerk im Eis. Mit der legendären Winterschlacht konnte eine Energiekatastrophe verhindert werden.
    Fotos aus jenen Tagen, die erdgeschichtlich nicht mal einen Wimpernschlag zurückliegen, erinnern an Gemälde von holländischen Landschaften im 16. und 17. Jahrhundert. Alle Welt verlustierte sich damals auf vereisten Weiden und zuverlässig gefrorenen Grachten.
    Kein Wunder, es herrschte die sogenannte „Kleine Eiszeit“ (1570-1630). Was der kurze Sommer an Fest und Freude vorenthielt, holten die Leute im langen Winter nach. Auf dem festen Eis der Themse feierten die Londoner regelmäßig einen „Frostjahrmarkt“.
    Auch im Winter 1962/63 war schnell von einer neuen Eiszeit die Rede. Die Kohlenhändler rieben sich nicht nur der Kälte wegen die Hände.
    Zur gleichen Zeit hörten Lateinschüler, von denen es vor 45 Jahren mehr gab als heute, im Unterricht von den „Kornkammern Roms“, die einst bei Karthago und auf Sizilien zu finden waren, die es aber nun als Folge von Trockenheit und Hitze nicht mehr gab.
    Schon steckte man im Dilemma. Was stimmte? Kühlte die Erde ab, oder rückte die Wüste gen Norden vor?
    Heute scheint das keine Frage mehr zu sein. Die Hitze siegt auf breiter Front. AI Gore, der unermüdliche Trommler unbequemer Klimawahrheiten, erklärte jüngst die Debatte um die Ursachen der Erderwärmung für „beendet“. Und macht es sich damit zu bequem.
    Denn abgesehen davon, dass eine wissenschaftliche Untersuchung an einem lebenden Körper wie Mutter Erde niemals abgeschlossen sein kann, fällt die exakte Bestimmung eines wichtigen Unterschiedes schwer -nämlich der Differenz zwischen möglicherweise natürlichen Erderwärmung (wie sie seit Urzeiten immer wieder vorkommt) und dem Einfluss menschgemachter Aufheizung durch CO2-Gase.
    Letzteres liegt vor allem an kompliziert zu berechnenden Rückkopplungseffekten des CO2-Ausstoßes.
    Dass dieser Ausstoß wirkt und zwar höchst schädlich, daran zweifeln nur Leute, für die auch sonst die Erde flach ist.
    Das heißt aber nicht, dass die Liga der Warner und Mahner die Weisheit mit Löffeln gefressen hätte. Es ist die Zeit der Zeichen an der Wand und der Wichtigtuerei. Einen „Jahrtausendsommer“ hatten wir schon (2003), und der milde Winter beseitigte die letzten Zweifel: Es wärmt so warm, bis Deutschlands Küsten wärmen…
    Ein „Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung“ meldete, dass „Wärme liebende Schmetterlingsarten immer weiter nach Norden“ vordrängen.
    Hui, da werden sich die Eskimos aber freuen! Allerdings beobachten die Helmholtz-Leute das Geschehen erst im zweiten Jahr. Wenn das ein Trend sein soll, ist alles Trend.
    Eine Zeitschrift für Naturschutz grämte sich, weil das Taubenschwänzchen (auch ein Schmetterling) nördlich der Alpen gesichtet wurde, obwohl es doch südlich beheimatet sei.
    Tatsächlich aber zieht es Taubenschwänzchen sommers schon seit Jahrtausenden nordwärts.
    In den USA werden bereits die Immobilienpreise der Zukunft hochgerechnet. Gewinner der Erderwärmung sind demnach bisher unwirtliche Kaltwindstädte wie Buffalo, Milwaukee und Chicago. Florida und Texas verlieren rapide an Wert, schon des Meeresanstiegs wegen. Warten wir ab, wann und wer solche Berechnungen für Deutschland anstellt.
    Die Erde wird wärmer, kein Zweifel. Aber Schmetterlinge und ein milder Winter haben damit nichts zu tun. Schmetterlinge sind übrigens, der Erwärmung zum Trotz, mehr denn je vom Aussterben bedroht. Dh

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