Auch 24 Stunden nach dem Massaker an der Technischen Universität von Blacksburg herrscht Verwirrung über den Hergang und die Hintergründe des Verbrechens. PI hat die derzeit verfügbaren Informationen aus verschiedenen amerikanischen Quellen zusammengetragen. Das nachfolgende Video mit dem Bericht eines überlebenden Opfers wurde vom amerikanischen Sender MSNBC ausgestrahlt:



Das idyllische Städtchen Blacksburg mit 41.000 Einwohnern und einer technischen Universität mit 26.000 Studierenden aus aller Welt muss geplagten Großstadtstudenten wie ein Studienparadies erscheinen. Bis gestern galt die Hauptsorge der Gemeinde der Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern im Straßenverkehr. Besonders gewarnt wurde vor dem Gebrauch von I-Pods und Handys, die die Aufmerksamkeit für das Verkehrsgeschehen beeinträchtigen. Bereits im letzten Sommer soll es allerdings im Umfeld der Universität zu einer kleineren Schiesserei gekommen sein, über die allerdings nichts Näheres zu erfahren ist. Große Bedeutung hat man dem Vorfall nicht beigemessen.

Letzte Woche wurde die Idylle erstmals gestört, als es gleich zu drei anonymen Bombenwarnungen kam. Die betroffenen Universitätsgebäude wurden geräumt und durchsucht. Gefunden hat man nichts, aber inzwischen wird vermutet, dass der oder die Täter des gestrigen Massenmordes mit dem Fehlalarm die Reaktion der Sicherheitskräfte studieren wollten.

Trotz dieser Vorfälle wurde die offensichtlich überforderte Polizei des Provinznestes von den gestrigen Ereignissen völlig unvorbereitet überrollt.

Die Ereignisse am 16. April

Auf der Homepage der VirginiaTech wurde inzwischen eine Timeline der Ereignisse veröffentlicht. Demnach began die Tragödie mit einem Notruf um 7:15 Uhr. In einem Wohnheim auf dem Campus waren zwei Studenten, eine Frau und ein Mann erschossen worden. Die Polizei ging von einer Beziehungstat aus und sah offenbar keine Notwendigkeit, den gesamten Universitätsbetrieb zu diesem Zeitpunkt zu stoppen. Erst zwei Stunden später versendet die Universitätsleitung eine erste Rundmail an die Studierenden, informiert über den Vorfall und ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf. Zu spät für viele, denn zu diesem Zeitpunkt verschließt der spätere Attentäter die Türen eines zehn Minuten Fußweges vom Wohnheim entfernten Unterrichtsgebäudes Norris Hall mit Ketten und beginnt mit der Hinrichtung seiner Opfer. Die Polizei erhält um 9:45 Uhr einen Notruf, stürmt das Gebäude um kurz vor 10 Uhr und findet den Täter, der sich zuletzt selbst erschossen hat, in einem der oberen Stockwerke tot auf.

Video vor der Norris Hall

Das einzige bisher bekanntgewordene Videomaterial von der Zeit vor 10 Uhr wurde ausserhalb der Norishall von einem vorbeikommenden Studenten palästinensischer Herkunft mit seiner Handykamera aufgenommen. Man hört zahlreiche Schüsse aus dem Gebäude sowie die Sprengung der Tür, mit der die Polizei sich Zugang verschafft.

Die Opfer

Außer dem toten Täter findet die Polizei in der Norris Hall 30 getötete Opfer und 15 zum Teil schwer verletzte Personen. Zur Stunde werden erste Einzelheiten über die Opfer bekannt. Darunter sind mindestens zwei Professoren: Der aus Indien stammende Prof. G.V. Loganathan und der bereits 75-jährige jüdische Professor Liviu Librescu, ein Holocaustüberlebender der in Israel lebte und zur Zeit in Virginia unterrichtete. Beide unterrichteten an der Fakultät für Bauingenieurwesen, zu der auch der Tatort, die Norris Hall gehört. Wie eine Zeugin bei CNN berichtete, wurde auch ein Unterrichtsraum überfallen, in dem gerade ein Deutschkurs stattfand.

Der oder die Täter

Große Verwirrung herrscht nach wie vor in der Frage der Täterschaft, wozu besonders eine offizielle Pressekonferenz am gestrigen Abend beitrug, auf der ein sichtlich überforderter Polizeisprecher sind drehte und wand, um möglichst keine Informationen preiszugeben. Wie aus der Timeline der Universität und Äußerungen der Polizei zu entnehmen ist, gab es nach dem Doppelmord am frühen Morgen konkrete Spuren zu einem Tatverdächtigen. Der Polizeisprecher weigerte sich aber, Auskunft zu geben, inwiefern es daraufhin schon zu einer Festnahme gekommen sei und sprach lediglich von einer „person of interest“. Tatsache ist aber, dass auf der offfiziellen Homepage der Stadt Blacksburg noch eine Warnmeldung an die Bewohner vom gestrigen Vormittag zu sehen ist, auf der von zwei Tätern ausgegangen wird. „One shooter in custody“ heißt es da wörtlich, während auf das gerade stattfindende Massaker verwiesen wird. Zur Zeit der Pressekonferenz am Abend ließ der Polizeisprecher sich immerhin dazu bewegen, zu bestätigen, dass keine weitere Person in Haft ist. Das nährt Spekulationen, dass ein ursprünglich Festgenommener möglicherweise unter dem Eindruck der zweiten Schießerei wieder freigelassen wurde.

Auch zur Person des tot aufgefundenen Täters schweigen die Behörden beharrlich. Augenzeugen beschrieben ihn als einen jungen Mann asiatischen Aussehens. Aktuell gab es eine Meldung bei CNN, dass es sich um einen Studenten der Universität handeln soll. Der gestern von der Polizei erwähnte Tatverdächtige der ersten Morde sollte aber kein Student gewesen sein.

Unter Berufung auf Informanten glaubt die Chicago Sun-Times bereits mehr über den Täter von der Norris Hall zu wissen. Nach Informationen der Zeitung handelt es sich um einen 24-jährigen Chinesen, der am 7. August 2006 aus Shanghai in San Francisco ankam. Er verfügte über ein Studentenvisum und bei der Überprüfung ergaben sich keine Hinweise auf Verbindungen zu Terrororganisationen. Im August war es, wie erwähnt, zum ersten Mal zu einer Schießerei in Blacksburg gekommen.

PI verfolgt die Nachrichten zu diesem Fall weiter und wird Sie mit aktuellen Informationen versorgen, sobald diese bekannt werden.

UPDATE:Die Polizei gibt bekannt, dass es sich bei dem toten Täter um den 23-jährigen Studenten Cho Seung-Hui handelt, der aus Südkorea stammt. Er wohnte in einem Studentenheim auf dem Campus. Eine der von ihm verwendeten Waffen wurde auch bei dem Doppelmord am Morgen benutzt. Es konnte aber noch nicht nachgewiesen werden, dass auch derselbe Schütze in beiden Fällen verantwortlich ist. Ein zunächst Verdächtiger des morgentlichen Doppelmordes wird jetzt als Zeuge gesucht. Offenbar wurde er entlassen, als die zweite Schießerei stattfand.

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25 KOMMENTARE

  1. Mich würde interessieren, ob der Kerl gewaltverherrlichende Computerspiele gezockt hat, sieht bisher ja nicht so aus.

  2. Was mich gestern in den Berichten „erstaunt“ hat, ist die Tatsache, daß SOFORT mitgeteilt wurde, daß -zumindest der eine Täter, sofern es mehrere waren- ASIATISCHER Abstammung ist. Sonst werden solche Infos doch aus Rücksicht sehr dezent zurückgehalten. Hier nicht.

    Und in einem Interview sprach ein Augenzeuge von „den Tätern“, bemerkte seinen Fehler und korrigierte sich dann ganz schnell, daß es auch nur ein Täter sein könnte.

    Bin mal gespannt, was da noch alles ans Tageslicht kommt.

  3. Ratet mal welchen Film wir Vorgestern in der Schule geguckt haben..

    Es war „Bowling for Columbine“

  4. „Mich würde interessieren, ob der Kerl gewaltverherrlichende Computerspiele gezockt hat,“

    Ja, er ist Asiate.

  5. Sagen wir mit der Wahrscheinlichkeit von ca. 1% ist er Muslim. Südkorea wurde von der musel-Invasion bis jetzt weitgehend verschont.

  6. „… sind zu allererst mal wieder die „killerspiele“ schuld…wie immer.“

    Keine Sorge, jetzt gibt es endlich mal Gelegenheit, die Gamer und Waffenfans zu entlasten. Ich wage mal eine Vorhersage: Hier wird sich herausstellen, dass dieser Täter weder exzessiv Computer spielt noch Waffen anhimmelt, sondern ein einfacher Herr Jedermann ist. Hatte einfach ein bisschen Stress mit der Freundin und hat dann einfach mal um sich geballert. Kann schließlich jedem mal passieren.
    (Ironie off) Falls der aber tatsächlich weder Gamer noch Waffenfetischist ist, bin ich auf die Ursachenforschung gespannt – falls man es überhaupt herausfindet. Üblicherweise hat der Mensch eine überraschend hohe Hemmschwelle gegen das Töten. Diese ist aber durchaus manipulierbar. Wieso bloß sind sich so viele so sicher, dass ein immer realer werdendes und täglich stundenlang ausgeführtes Simulieren von Gemetzel nicht ein solcher Manipulator sein kann?

    Übrigens: einen muslimischen Zusammenhang würde ich hier eher nicht vermuten, selbst wenn der Täter Muslim sein sollte, muss kein Zusammenhang bestehen. Muslime sind doch bislang nicht als Amokläufer in Erscheinung getreten, oder? Wozu auch, das bringt die Umma doch nicht weiter.

  7. >> Muslime sind doch bislang nicht als Amokläufer in Erscheinung getreten, oder?

    Dann muß das wohl alles islamophobe Einbildung gewesen sein. Wie beruhigend.

  8. @ #6: Die Südkoreaner spielen aber auch viel Strategiespiele. Ich schätze auch, dass er wenig mit Ballerspielen am Hut hatte, ausschließen kann man es natürlich nicht, da mittlerweile fast jeder Jugendliche damit in Kontakt kommt. Ich schätze darüber hinaus ebenfalls, dass es sich mehr um einen Jederman handelt, dem die Sicherungen durchgebrannt sind, der seinen Hormonen freien Lauf gelassen und nicht an die Zukunft gedacht hat.
    Hemmschwellen auf Menschen zu schießen, kann man sicherlich mit PC Spielen herabsetzen, Gründe auf andere Menschen zu schießen, dürften PC Spiele aber niemals bieten und sie helfen bestimmt auch nicht, den Punkt of No Return einfach so zu überschreiten.

  9. Hier ein Berich von der : Botschaft des Staates Israel – Berlin

    Israelischer Professor unter den Opfern des Massakers in Virginia

    er israelische Professor Liviu Librescu ist eines der 32 Todesopfer des Amoklaufs an der US-amerikanischen Virginia Tech Univerisität, der am gestrigen Montag die Welt erschütterte. Der 76-jährige wurde erschossen, während er die Tür des Unterrichtsraums blockierte, um seinen Studenten die sichere Flucht durch die Fenster zu ermöglichen. Sein selbstloser Einsatz wurde ihm so zum Verhängnis.

    Der aus Rumänien stammende Librescu, ein Überlebender der Shoah, war 1978 gemeinsam mit seiner Frau nach Israel eingewandert, nachdem sich MP Menahem Begin persönlich für die Ausreise des renommierten Wissenschaftlers eingesetzt hatte. Zuvor hatte er wegen seiner Affinität zum Zionismus Berufsverbot erhalten. Nach einigen Jahren der Lehrtätigkeit am Technion in Haifa und der Universität Tel Aviv, wechselte er an die Virginia Tech, wo er – zuletzt als senior lecturer – bis zu seinem tragischen Tod Ingenieurwissenschaften und Mathematik unterrichtete. Dabei verstand er sich immer auch als ein ‚Botschafter’ für Israel vor Ort.
    Seine letzte Ruhe wird Librescu in Israel finden.

    (The Jerusalem Post, Ha’aretz, Yedioth Ahronoth, 17.04.04)

    Ein Starke Mann gewesen… Möge der EWIGE sein Name in das Buch des Lebens erhalten…

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  10. Hm, also ich bin nicht so weit zu unterstellen, daß die Islamversteher offen einen Südkoreaner bezichtigen, wenn es in Wahrheit ein Mohammedaner war.
    Insofern anerkenne ich das Scheitern meiner Spekulation von gestern auf PI, wo ich spekulierte, der Täter sei Mohammedaner
    (auf die geringe Wahrscheinlichkeit, daß es ein mohammedanischer Südkoreaner war, will ich jetzt nicht mehr setzen; untypisch erschiene es mir aber nicht, denn dann würde es sich vielleicht um einen Neophyten handeln, der den Mordaufruf des Koran noch besonders ernsthaft befolgt).

    Wenn es kein Mohammedaner war (an Micha: 2 der letzten Amokläufe oder Mordserien in den USA geschahen durch Mohammedaner, ganz folgerichtig in Befolgung der Pflicht zur Ermordung Andersdenkender), dann muß ich sagen, es ist sehr unverständlich, daß ein Südkoreaner 30 Menschen niedermetzelt.
    Bei einem Mohammedaner ist das völlig verständlich, er befolgt damit lediglich den Koran. Aber bei einem Südkoreaner? Der muß ernsthaft geistesgestört sein.

  11. Ja, in der Tat ein bewundernswerter und mutiger Mann.

    Er möge Ruhen im Frieden des HERRN, und das ewige Licht leuchte ihm.

    Solange es Menschen wie Prof. Librescu gibt, die bereit sind, ihr Leben zu riskieren und in diesem Falle ja leider auch zu opfern, um andere zu retten, gibts vielleicht noch Hoffnung für die Welt. Weil das für mich ein Zeichen ist, dass die Liebe und das Leben tatsächlich letztendlich über Tod und Hass…naja, triumphieren ist das falsche Wort…also, daß sich Tod und Hass auf Dauer nicht gegen Liebe und Leben durchsetzen können.

    Es wäre übrigens schön, wenn man jetzt mal endlich aufhören könnte, über ein womöglich doch muslimischen Hintergrund zu spekulieren (für den es so dermaßen gar keine Anzeichen gibt, daß das wirklich hochgradig peinlich ist, wenn jetzt noch überlegt wird, wieviel Promille der Südkoreaner denn muslimisch sind..). Das ist bei so einer Geschichte einfach pietätlos. Das macht die 32 Leute auch nicht wieder lebendig. Leider.

  12. #9 Mir
    „Dann muß das wohl alles islamophobe Einbildung gewesen sein. Wie beruhigend.“

    Da hast du mich missverstanden: ich sehe da einen enormen Unterschied zwischen einem Amokläufer und einem muslimischen Attentäter. Dem Amokläufer ist die Glaubensrichtung der Getöteten egal, es kann alles mögliche Ziel sein, manchen Amokläufern reicht schon die Kategorie „Mensch“. Beim (Selbstmord-) Attentäter ist immer ein Glaubenszusammenhang da, bzw. Zielpersonen müssen Juden, Ungläubige, Falschgläubige (Sunniten für Schiiten und umgekehrt) undsoweiter sein.

    Siehe z.B. auch #13 Pit:

    „2 der letzten Amokläufe oder Mordserien in den USA geschahen durch Mohammedaner, ganz folgerichtig in Befolgung der Pflicht zur Ermordung Andersdenkender“

    Ich hätte das daher auch als Attentat und nicht als Amoklauf bezeichnet.

  13. nun ja, der typ studierte an einer technischen universität. also wie hoch ist die wahscheinlichkeit das er keinen computer mit spielen zuhause stehen hatte?

  14. #17:
    Das muss noch nichts heißen: bei meinem Computer ist das einzige Spiel, in dem eine blutverschmierte Kettensäge vorkommt, „Maniac Mansion“. (Leider ist das Benzin alle…)

  15. @ 18: genau, das muss noch nichts heissen. ich persönlich zocke nicht erst seit gestern und auch nicht gerade wenig. und am liebsten zocke ich egoshooter, trotzdem laufe ich nicht amok. ich meine: zocken ist mein hobby und ich habe ganz sicher mehr spielstunden auf dem buckel als jeder amokläufer, und auch waffen finde ich sehr interessant, die technik ist einfach faszinierend. trotzdem würde es mir nie in den sinn kommen mir eine knarre zu greifen und damit blindlings auf menschen zu schiessen.
    1,5 millionen gamer, alleine in deutschland, grösstenteils leute die mit beiden beinen im leben stehen und steuern zahlen, die meisten meiner freunde zocken (und das sind wahrlich keine leute die ich nur aus dem internet kenne)…weltweit zig millionen gamer und keine besonderen vorkommnisse, bis auf einige wenige die durchdrehen. doch warum drehen sie durch? an computerspielen liegt es definitiv NICHT! wer videogames die schuld gibt, macht es sich sehr einfach und möchte gar nichts über die wirklichen ursachen wissen, so siehts aus.

    btw: im badezimmer von cousin ted findest du einen grünen schwam. damit kannst du die entwicklerflüssigkeit, das wasser und den farbentferner aufsaugen. benutze den schwamm danach mit der kettensäge und et voila, BENZIN! 😉

  16. der täter benutzte eine halb-automatische Feuerwaffe. Sowas benutzt ja fast gar nicht mal die Polizei, sowas sollte eigentlich ausschließlich dem Militär zur Verfügung stehen.

  17. @ Feuervogel
    Leider Schwachsinn, die deutsche Polizei ist (fast) ausschließlich mit halbautomatischen Pistolen ausgestattattet.

  18. „der täter benutzte eine halb-automatische Feuerwaffe. Sowas benutzt ja fast gar nicht mal die Polizei, sowas sollte eigentlich ausschließlich dem Militär zur Verfügung stehen.“

    *lol*. Jede moderne Pistole ist ein Halbautomat. Selbstverständlich hat die Polizei sowas, natürlich auch die deutsche Polizei. Jeder Streifenpolizist hat sowas im Holster stecken.

    Halbautomat ist ein Ding, wo man für einmal schießen nur einmal abdrücken muß, ohne sonstwas zu machen.

    Vollautomat ist was, wo man einmal abdrückt und …ratatatatata…Maschinenpistole oder Sturmgewehr also. Das ist in den USA genauso verboten wie hier.

    Das ärgerliche bei dem Thema ist, daß einen Haufen Leute drüber rumlabern, die keinerlei Plan davon haben. Wie Du zum Beispiel, Feuervogel.

  19. @ desperado:
    Das will ich bei dir auch nicht im geringsten anzweifeln, genauso wenig wie ich bei den anderen 1,4999 Millionen Gamern da irgendwelche Zweifel habe.
    Aber der winzigkleine Rest reicht für einen Steinhäuser jährlich, FALLS es da einen Zusammenhang gibt. Und dann bliebe schon die Frage, wie vielen beschneiden wir Freiheiten wegen einigen möglicherweise Labilen… Na gut, es ist eh das falsche Forum hier für solche Fragen.
    Aber wo ich schon mal ein bißchen OT bin: Bist du mit dem Schwamm da sicher? Selbst der Spielentwickler Ron Gilbert hat mal in einem Interview zugegeben, es gibt nirgendwo Benzin, außer bei ZAK auf dem Mars ?!?

  20. Naja, selbst wenn der Täter keine gewaltverherrlichenden Computerspiele gezockt hat, bedeutet das nicht, dass sie förderlich sind. Ich bin überzeugt davon, dass derartige Spiele früher oder später zu einer abnehmenden Empathie führen.

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