Lange Gesichter nach der zweiten Zusammenkunft der Islamkonferenz. Die Muslimfunktionäre wollen nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag diskutieren, denn das sind sie aus der Geschichte ihrer Eroberungen nicht gewohnt. Die Gutmenschen sind betroffen und ein Stück weit traurig. Das wiederum finden wir ungerecht. Denn die Muslime haben doch nur getan, was sie immer tun. Wie die Katzen, mit denen sie sich gerne vergleichen, wollten sie ein bisschen an dem Fleisch knabbern, das man in die Sonne gelegt hatte: Die Gleichstellung des Islam mit den christlichen Kirchen.

Ganz umsonst war der bisherige Aufwand aber doch nicht. Immerhin scheint zumindest auf Seiten der Ungläubigen der Verdacht Raum zu greifen, dass man seit einem halben Jahr über ganz verschiedene Dinge konferiert. Die Muslime verhandeln über die „Gleichstellung des Islam“, während die Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bisher glaubten, in einem Film über die Ausräumung von Integrationshemmnissen zu sitzen.

Das Missverständnis hat den üblichen Grund. Multikulturisten sind zwar nicht dumm, aber sie wissen zu wenig. Insbesondere über andere Kulturen und ganz beonders über den Islam. Dem Traum von der multikulturellen Integration der Muslime liegt die aberwitzige Vorstellung zugrunde, dass Muslime, die in Deutschland leben, allein durch das Einatmen CO2-freier Luft und gemeinsames Kuchenbacken etwas tun, was noch kein Muslim in der 1.500-jährigen Geschichte des Islam auch nur zu denken gewagt hat: Den Islam in eine spirituelle Privatangelegenheit umzudeuten und den Anspruch auf weltliche Macht und Durchsetzung der Regeln des Korans als geltendes Recht aufzugeben.

Jürgen Kaube schreibt in der Frankfurter Allgemeinen:

Und doch reden nicht nur die konservativen Muslime so, als liege der Sinn der Islamkonferenz in der Vorbereitung politischer Repräsentation. Aber die Mitglieder dieser Konferenz sind eingeladen worden, sie sind nicht Entsandte mit Anspruch auf einen Sitz. Die Verfahren politischer Repräsentation sind in Deutschland gut geregelt, dafür benötigte man keine besonderen Konferenzen. Nur wer im Geiste der akademischen Theorie grüner Tische nicht zwischen Rechtsfragen, Machtfragen und Tatsachenfragen zu unterscheiden vermag und alles drei in einem wolkigen Begriff von Politik zusammenzieht, kann darum in jener Konferenz einen politischen Verhandlungsprozess erkennen.

Das ist logischerweise eine Enttäuschung für die Muslime, die sich selbstverständlich durch die willkürliche Einladung des Innenministers als Verhandlungspartner für die muslimischen Heere vor den Türen fühlen mussten. Gesetz hin oder her. Das betrachtet man ohnehin als Auslaufmodel, das es durch die Sharia zu ersetzen gilt. Die Ungläubigen ziehen sich nun plötzlich auf formale Fragen der Legitimation ihrer Konferenzpartner zurück.

Es wäre darum eine fahrlässige Illusion zu glauben, die Islamkonferenz könne klären, wer in Deutschland für die Muslime sprechen soll. Denn die Muslime selber sind danach nicht gefragt worden. Warum nicht? Auch darum, weil sie als „die Muslime“ gar nicht existieren. Nur einzelne Gruppen, die an den Diskussionstisch gebeten worden sind, haben ein starkes Interesse daran festzustellen, ihnen sei damit eine staatlich anerkannte Sprecherrolle zugeteilt worden.

Es wäre zu ergänzen, dass noch nie und nirgendwo auf der Welt ein Muslim jemals gefragt worden ist, durch wen er vertreten werden wolle. Das regelt Allah auf oft undurchsichtige Weise, und wo Zweifel bestehen, wird die Sache auf kriegerischem Wege bereinigt. Immerhin hatte Schäuble die Geister, als er sie rief, mit Bedacht ausgewählt. Noch vor einem halben Jahr wurden uns die Herren in den braunen Anzügen als die „Gemäßigten“ vorgestellt, als die, mit denen es zu reden lohnt, weil sie in der Lage seien, aus ihren noblen Moscheen die radikalen Kräfte in den Hinterhofmoscheen zur Vernunft zu bringen. Aber es kam wie immer, wenn man sich auf ein Gespräch mit „Gemäßigten“ einlässt. Nach den ersten Höflichkeitsfloskeln fällt die Maske, und jetzt macht man es den Unterhändlern gar zum Vorwurf, dass sie ohne ein Mandat der Hinterhöfe der Einladung gefolgt sind.

Aus Sicht der Islamisierungsgegner ist die Entwicklung ein voller Erfolg, der sich immer einstellt, wenn Multikultiträumer mit der Realität des Islam konfrontiert werden. Und so liest man plötzlich in der FAZ Sätze, für die islamkritische Blogger noch vor kurzem als islamophobe Rechtsradikale gegolten haben:

Eine der wichtigen Leistungen der Islamkonferenz ist es darum, sichtbar zu machen, mit wem man es bei denen eigentlich zu tun hat, die dem Staat Bedingungen setzen wollen, zu denen sie integrationsbereit wären. In diesem Hinsicht ist es bemerkenswert, dass der „Koordinierungsrat der Muslime“ es abgelehnt hat, die Werte, auf denen das Grundgesetz ruht, als auch für Muslime konsensfähig zu bezeichnen.

Man wisse nicht genau, was das sei, hieß es in der Konferenz. Aber dass sechsjährige Mädchen ein „Schamtuch“ zu tragen haben und als sexuelle Wesen nicht mit Jungen turnen dürfen, das weiß man schon. Die Bedeutung der Konferenz liegt darin, darauf zu bestehen, dass diese Diskrepanz zwischen politischem Beteiligungswillen, deklarierter Absicht zur Integration und Resistenz gegen die säkularen Prämissen dieses Gemeinwesens nicht akzeptabel ist.

Falls Schäuble, wie einige ihm bereits unterstellten, es genau auf dieses Ergebnis abgesehen hatte, wäre der Plan aufgegangen. Der Fuchs frisst die Katze. So läuft das.

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64 KOMMENTARE

  1. Hoffentlich bekommen viele der Masse, die sich nur durch „Bild, BamS und Glotze“ (ExKanzler Schröder) informiert, mit, was sich hinter dem Schleier der angeblichen Kulturbereicherer WIRKLICH verbirgt…
    Wahrscheinlich ist aber, dass sich – nach alter Taqiyya-Tradition- bald alle grinsend vor die Kamera drängeln, um Papiere zu unterschreiben und Floskeln abzusondern- und in Wirklichkeit weiter die Islamisierung voranzutreiben…..

  2. Viele Gründe können Menschen dazu bringen dass sie so wie deutsche Veranstalter! Der glaube an das gute in Menschen… Der Hoffnung – wie bei d Alkoholiker – dass man de wer solche Aggressionen verfallen sind, abhalten zu können ….Naivität… Christliche Vorstellung um zu das gute zu bekehren… Dummheit…. Sehnsucht nach Harmonie… usw. usw. Doch all dies sind eben die Gefühle die von der einen Seite kommen, wobei diese das wesentliche vergessen! Sie betrachten weder d. Mentalität, religiöse Prägung, ursprüngliches Verlangen ihre Nächsten/Gegenüber/Partner usw. … sondern gehen nur von der eigene Vorstellung aus!

    Kann ein Huhn dem Fuchs überreden von Körner und Gras zu leben??? Zu mindest dann wenn der Huhn weder ein dumme Huhn ist, oder lebensmüde?

    Die sich d. selbe Aktion vorhaben sind aber – zu mindest die meisten – studierte Menschen, von denen manche Intelligenz erwarten könnte… Doch auch hier bewahrheitet sich dass IQ mit Weisheit nichts zu tun hat… Das traurige ist daran dennoch dass nicht nur die, die solche Unkluge Sachen bejahen die Konsequenzen zu tragen haben werden!

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  3. „…Noch vor einem halben Jahr wurden uns die Herren in den braunen Anzügen als die „Gemäßigten“ vorgestellt…“

    —-

    man stelle sich vor es würde eine „Nazikonferenz“ mit gemässigten Nazis (auch in braunen Anzügen) geführt, die natürlich rein garnichts mit den radikalen Naziisten zu tun haben…

    die gemässigten/friedfertigen Nazis wollten doch nur Autobahnen, schöne Olympiastadien, günstige Volkswagen & Volksempfänger bauen und schöne Kinofilme in Farbe drehen…und die V2-Rakete war eigentlich nur für die zivile Raumfahrt gedacht um den Radioempfang zu verbessern, die sind von radikalen Naziisten missbraucht worden!

    ok, in der heiligen Schrift „Mein Kampf“ vom Propheten Adolf Hitler steht zwar dass die Juden ausgerottet werden müssen…ABER, das kann man nicht einfach so aus den Kontext reissen, das war doch nur symbolisch gemeint…so…äh, zahnbürstenmässig halt…da haben paar wenige fundamentale Naziisten überreagiert die selbstverständlich nichts mit dem wahren /friedlichen Nationalsozialismus zu tun haben…sorry, der Holocaust war ein Missverständniss, das war das Werk radikaler Naziisten…gemässigte Nazis haben rein garnichts damit zu tun, i.G. sie wollten arbeitslosen Juden durch den Bau von Autobahnen & Volksempfängern ihre Existenz sichern! wahrer Nationalsozialismus bedeutet Frieden!…etc.

    wollt ihr noch mehr Zynismus? dann tische ich euch morgen noch weitere Lügen auf, wie man den Dialüg mit „gemässigten“ Nazis führt, bzw. die totale Unterwerfung… 😉

    merke: gemässigte/friedliebende Nazis haben mit gewaltätigen Naziisten nichts, aber auch rein garnichts zu tun…

    Guten Morgen!

  4. Und Jubel ist allüberall zu hören, als Dr. Wolfgang Schäuble mit der Sitzordnung wedelte und unter donnerndem Beifall der Journalisten rief(Fiktion):

    „Die Integration der Muslime in Deutschland ist gesichert. Sie sind bereit, anzuerkennen, dass das Grundgesetz eine säkulare Ordnung ist.“

    Währenddessen irrt der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland in Deutschland orientierungslos herum, sagt er.

    „Aus der Sicht der im KRM vereinten Verbände geht es im Ergebnis darum, in einer ‚Roadmap‘ die Zielsetzungen der DIK zu konkretisieren und einen genaueren Ablaufplan zu vereinbaren“

    http://tinyurl.com/2b74s8

    Komisch. Ist das Ziel der Konferenz nicht die Integration der Muslime in die FDGO? Weil die das nicht von selbst hinbekommen und Nachhilfe brauchen?

    (Nebenbei sind Muslime in ihrer Gesamtheit die einzigen Sitzenbleiber in unserer Gesellschaft. Faul? Dumm? Unwillig? In der Hoffnung, dass sie schon irgendwie durchgefüttert werden?)

    Roadmap? Eine Roadmap wird gebraucht? So etwas höre ich doch sonst nur, wenn es darum geht, faule Friedenskompromisse zu verschleiern.

    Und ist das Grundgesetz nicht Roadmap genug oder welches Navigationsgerät brauchen die moderaten Taliban noch?

  5. Und so liest man plötzlich in der FAZ Sätze, für die islamkritische Blogger noch vor kurzem als islamophobe Rechtsradikale gegolten haben

    Richtig, und das ist auch schön so.

    Nur etwas unterscheidet diese Sätze von PI: Auf PI wird flüssiger und lesbarer formuliert.

    Bleiben wir dran.

  6. Und vom Unwahrscheinlichsten ausgehend, die Eingeladenen beteuern mit ehrlichem Herzen, nicht mit Taqiyya(Pruuuust), sie betrachten das Grundgesetz in seiner Gesamtheit als Basis für das Zusammenleben und würden fürderhin danach leben und die hier lebenden Muslime aufrufen:

    die Gepflogenheiten des Abendlandes anzunehmen:

    – ihre Frauen als Menschen anzusehen, nicht als Eigentum
    – ihre Frauen nicht mehr ehrenzumorden
    – die Kinder anzuhalten fleissig nicht nur koranisch zu lernen
    – Schweinefleischesser und Homosexuelle zu achten
    – nützliche Mitglieder der Gesellschaft zu werden
    – Presse und freie Meinung zu ertragen
    – Diskussionen nicht mit Messern zu führen
    – Terroristen nicht zuzujubeln
    – Vom Bombenbau Abstand zu nehmen

    usw. Wer setzt dann ihre Position bei den Muslimen durch, die von ihnen nicht vertreten werden und wie?

  7. So sträubte sich der Koordinierungsrat der Muslime heute, die Ergebnisse der Arbeitsgruppe I anzunehmen, die sich mit „Werten und der Gesellschaft“ befasst. Es ging um die Formulierung, dass sich alle Muslime auf die „deutsche Werteordnung“ verpflichten sollen. Der Koordinierungsrat sieht da noch Gesprächsbedarf.

    Die Gretchen-Frage. Immer wieder. Und da kann der Islam nicht.
    http://ad-nebeldeutsch.blogspot.com/2007/01/gretchenfrage.html
    Ist aber schön, dass das jetzt im Scheinwerferlicht geschieht.

  8. Bestien jagen und töten im Irak ein junges Mädchen

    Gedemütigt, getreten und gesteinigt

    Im kurdischen Teil des Iraks ist ein 17-jähriges Mädchen von 1000 Männern gesteinigt worden.
    Ein Handyfilm belegt die barbarische Tat.

    Die junge Frau gehörte
    zur kurdischen Religionsgemeinschaft
    der Jesiden.

    Sie musste sterben, weil sie sich in einen muslimischen Araber verliebt hatte
    und von zu Hause weggelaufen war.

    1000 Männer gegen ein Mädchen

    Ihre Familie überzeugte sie schliesslich, nach Hause zurückzukehren,
    wie die Assyrian International News Agency berichtet.
    Doch bei der Rückkehr in ihre Heimatstadt Bashiqa am 7. April 2007
    wurde die junge Frau von einer wütenden Menge von rund 1000 Männern empfangen.

    Der Mob zog sie halbnackt aus,
    misshandelte sie
    und
    steinigte sie öffentlich.

    Der Mob im Blutrausch

    Mehrere Umstehende filmten mit ihren Handys die grausame Tortur.
    Ein rund vierminütiger Clip hat den Weg ins Internet gefunden.
    Darauf ist zu sehen,
    wie die wütenden Männer
    sich in einen regelrechten Blutrausch hineinsteigern.

    Die Männer treten dem blutüberströmten Opfer in den Bauch,
    und am Schluss bringt einer der Mörder die Frau um,
    indem er einen grossen Stein auf ihren Kopf wirft.

    Untätige Polizei

    Auf dem Video sind auch Uniformierte zu erkennen.

    Die Polizisten machten aber keinerlei Anstalten,
    das Verbrechen zu verhindern, das sich vor ihren Augen abspielte.

    Petition gegen Steinigung

    Mittlerweile ist eine «International Campaign against killings and stoning of women in Kurdistan» gegründet worden,
    die die kurdische Regionalregierung im Irak in einer Online-Petition aufgefordert hat,
    die Schuldigen an dem Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen.

    Pub: 02.05.07; 11:10 / mbu Akt: 02.05.07; 16:15

    Jesiden
    Die Religionsgemeinschaft der Jesiden bildet eine Minderheit in der mehrheitlich islamischen kurdischen Bevölkerung. Die als tolerant geltende Religion ist monotheistisch und weist Einflüsse aus anderen Religionen auf, namentlich dem Christentum, dem Islam und dem Zoroastrismus. Heute leben noch zwischen 300’000 und 1’000’000 Jesiden im kurdischen Siedlungsgebiet. Viele sind nach Europa ausgewandert.

  9. Diese Leute geben nicht auf, der Kampf um die Weltherrschaft wird weiter gehen, bis zum bitteren Ende. Alle anders lautenden Erwartungen sind Illusionen.

  10. Wir sind verloren, ich kann es nicht fassen!

    Umfrage auf welt.de:

    Sollte mit Rücksicht auf den muslimischen Glauben an deutschen Schulen getrennter Schwimm- und Sportunterricht abgehalten werden?

    Ergebnis
    51% Ja, an staatlichen Schulen schon
    35% Ja, aber privaten Schulen sollte die Entscheidung freigestellt werden
    1% Nein, das geht zu weit, wir leben ja schließlich in einer aufgeklärten Gesellschaft
    12% Ist mir egal

    147 abgegebene Stimmen

    http://www.welt.de/politik/article847813/Die_Kontrahenten_schenkten_sich_nichts.html

  11. @#4 d.n.reb:

    das mit der roadmap ist wirklich entlarvend! in israel/plästina gab es auch „roadmaps“ auf dem weg zum frieden.
    die israelis gaben im rahmen der „roadmap“ immer mehr „land für frieden“ und die palis verletzten einen friedensvertrag nach dem anderen.
    statt frieden bekamen die israelis kassams, selbstmordattentäter usw. und erst seit dem mauerbau kracht es nicht mehr im wochentakt in cafes, schulen und geschäften.
    eine „roadmap“ ist das synonym für bescheissereien durch die r.d.f., mehr nicht.
    eine „roadmap“ für deutschlands muslime bedeutet viel gelaber und nicht einhalten der minimalsten forderungen.

  12. Nochmal zur Umfrage. Nachdem vor 15 Minuten bereits 147 Stimmen abgegeben waren (siehe Beitrag #9), sind es nun angeblich nur noch 124 Stimmen. Da stimmt wohl etwas nicht. Wird da manipuliert oder handelt es sich nur um ein technisches Problem?

    Aktuelles Ergebnis von 8.10 Uhr
    58% Ja, an staatlichen Schulen schon
    28% Ja, aber privaten Schulen sollte die Entscheidung freigestellt werden
    0% Nein, das geht zu weit, wir leben ja schließlich in einer aufgeklärten Gesellschaft
    14% Ist mir egal

    124 abgegebene Stimmen

  13. Klasse Beitrag! Klasse Stil!

    Wenn Herr Köhler eine Roadmap braucht,
    gibt es die an der Tanke für 10 €. Darin findet sich meistens auch ein Straßenplan, mit dem er zurück nach Saudi-Arabien kommt. Die haben da schon alles, was Köhler hier gerne hätte. Das erspart ihm das rumwinseln.

    „Ihr bringt eine göttliche Wahrheit? Fein! Lasst sie hier und geht dahin zurück, wo ihr hergekommen seid!“
    (Berberprinzessin im 7. Jahrhundert zu einem arabisch muslimischen Eroberer)

  14. @ #8 ABU SINA

    nun, wenn das korrekt ist, was du da schreibst, haben sich einige Jesiden von islamischen (Un)Rechtsvorschriften inspirieren lassen …

    übrigens brauchen wir gar nicht so weit weg gehen: es gibt in Deutschland mittlerweile unzählige Ehrenmorde (Schande!), wo eine Muslima einen Mann geliebt hat, denn sie nicht lieben sollte
    aber so will es das islamische Gesetz.

    Früher war der Schlachtruf der Faschisten „Sieg Heil“, heute lautet er „Alla-hu-akbar“

  15. @#10 Frek Wentist:
    Die Mohammedaner sind gut organisiert. Das Abstimmungsergebnis wird erreicht, indem über Handyketten, Internetforen usw. intensiv kommuniziert wird.

  16. @17 HPH

    #1 Abstimmen
    #2 disconnecten
    #3 cookies löschen
    #4 wieder online gehen
    #5 nochmal abstimmen.

    Demokratie live.

  17. In FAZ-online ist heute ein wohl wichtiger Artikel betr. Islamkonferenzen:
    „Extremer Islam, der Schariavorbehalt“ von J.Kaube. Lesenswert und gut informiert. Gibt recht präzise die Auffassung von Schäuble&Co wieder.

  18. Ich habe Schäuble unterschätzt, der hat die Mohammedaner voll in die öffentliche Dialogfalle plumpsen lassen!

    Das wird zwar die Mohammedaner nicht in ihren Eroberungsabsichten bremsen, aber der Zeitungsleser wird immer mehr Zweifel am Mohammedanertum bekommen.

    Habe gestern um 0:00 Phoenix gesehen mit dem Realitätsleugner Körting, Niedersachsens Innenminister Schünemann, Frau Mina Ahadi und Kenan Kolat.

    Kolat wirkte zahm und laizistsich, Körting weltfremd, Schünemann nannte Dinge beim Namen, und Frau Ahadi war sehr gut.

    Sie sagte, dass die MohammedanerInnen-Vertreter ihre Teilnahme an der Phoenix-Runde abgesagt hätten, nachdem sie erfuhren, dass Frau Ahadi dabei sein würde!

  19. 41% Ja, an staatlichen Schulen schon
    47% Ja, aber privaten Schulen sollte die Entscheidung freigestellt werden
    5% Nein, das geht zu weit, wir leben ja schließlich in einer aufgeklärten Gesellschaft
    8% Ist mir egal

    Da wurde der Link garantiert in Moslem-Foren gepostet…

  20. Kann ein Huhn dem Fuchs überreden von Körner und Gras zu leben??

    Natürlich nicht, Tiqvah. Ich stimme mit jedem Deiner Worte überein.

    Leider kann ein Huhn andere Hühner überreden, ihm zu glauben, es hätte den Fuchs im Griff.

    Diese Leute geben nicht auf, der Kampf um die Weltherrschaft wird weiter gehen, bis zum bitteren Ende. Alle anders lautenden Erwartungen sind Illusionen.

    Ja.

  21. @ #23 Eisvogel:

    Ein Skorpion lief am Ufer eines Flusses entlang und wollte gerne hinüber auf die andere Seite.
    Plötzlich sah er einen Fuchs. Er bat den Fuchs ihn auf seinem Rücken über den Fluss zu bringen.
    Der Fuchs sagte:“Nein, wenn ich das tue, wirst du mich stechen und ich werde ertrinken.“
    Der Skorpion entgegnete ihm: „Wenn ich das täte, würden wir beide ertrinken.“
    Der Fuchs dachte darüber nach und willigte schließlich ein.
    Der Skorpion kletterte also auf seinen Rücken und dann schwamm der Fuchs los.
    Aber in der Mitte des Flusses stach ihn der Skorpion.
    Als das Gift in seine Adern floß, fragte der Fuchs erstaunt: „Warum hast du das getan? Jetzt wirst du auch ertrinken!“
    „Was sollte ich machen?“ sagte der Skorpion, „Es ist meine Natur.“

    Quelle
    Zitat aus: Star Trek – Voyager, 068 3.26 Skorpion, Teil 1. Commander Chakotay zu Captain Janeway über eine mögliche Allianz mit den totalitären Borg.

  22. #23 und 24:

    Der Kleinbürger und Opportunist Gottlieb Biedermann beherbergt einen Hausierer auf seinem Dachboden. Er erkennt, dass der Hausierer (Schmitz) mit seinem Bekannten Wilhelm Maria Eisenring auf dem Dachboden plant, ein Feuer zu legen. Er ist jedoch willensschwach und ängstlich, so dass er sich dem Plan der Brandstiftung nicht widersetzt und infolgedessen schließlich seinen eigenen und den Untergang seiner Frau sowie die Zerstörung seiner Stadt in Kauf nehmen muss.

    Personen [Bearbeiten]
    Gottlieb Biedermann, Chef einer Haarwasserfabrik [Bearbeiten]Herr Biedermann ist ein ehrgeiziger Geschäftsmann, der nach mehr Ansehen und Beliebtheit strebt, und dabei über Leichen geht. Er denkt bei allen Katastrophen zuerst daran, wie er sich selbst damit einen Vorteil verschaffen könnte, später will er nichts mehr damit zu tun haben. Herr Biedermann ist eine willensstarke, egoistische und selbstzentrierte Person, die sich zu Ihrem Vorteil mit stärkeren und mächtigeren Parteien verbündet. Er ist im Angesicht unliebsamer und schmerzlicher Erkenntnisse ein Meister der Verdrängung und des Vergessens. Im Gegensatz zum Hörspiel wird im Drama eine Eigenschaft Herrn Biedermanns nicht herausgearbeitet: Herr Biedermann überlebt die Katastrophe und profitiert. Nach Außen verkörpert er einen korrekten Menschen, der großen Wert darauf legt, von anderen Menschen als mitfühlend und barmherzig angesehen zu werden. Er ändert seine Meinungen je nach Situation und ist somit ein Mitläufer, der nur dort stark ist, wo er weiß, dass seine Anweisungen ohne Widerworte akzeptiert und ausgeführt werden: nämlich dort, wo er es mit Schwächeren zu tun hat. Seine Vorstellung von Menschlichkeit, denn im Grunde ist Herr Biedermann unmenschlich, gibt er im ganzen Buch nur den Obdachlosen (Josef Schmitz und Willi Eisenring) zu erkennen, dies jedoch durch Angst, dass sie sein Haus niederbrennen könnten. Gerade bei seinem Mitarbeiter Knechtling ist er unmenschlich, unsozial und will ihn loswerden. Schließlich schickt er Knechtling mit der Kündigung eiskalt in den Tod.

    Babette, Biedermanns Frau [Bearbeiten]Babette ist die herzkranke Ehefrau von Herrn Biedermann und eine pflichtbewusste Hausfrau. Gegenüber den Brandstiftern wirkt sie ängstlich und ist diesen – ähnlich wie Gottlieb Biedermann – nicht gewachsen. Sie kündigt ihrem Mann den Rauswurf von Hausierer Schmitz an, doch kann sie ihre Absicht nicht zum Ausdruck bringen, da sie im Gespräch mit Schmitz in Mitleid verfällt. Die Figur Babette Biedermann wirkt jedoch sympathischer als Herr Biedermann, da sie Initiative ergreifen möchte und von den Hausierern keinen vertrauenerweckenden Eindruck hat. Ihr Charakter ist jedoch genauso schwach wie bei Herrn Biedermann selbst. Sie ist nur nicht so verlogen wie Biedermann und gibt ihre Ängste zu erkennen.

    Josef Schmitz, der Ringer [Bearbeiten]Josef Schmitz ist ein großer, stämmiger Mann, der arbeitslos sowie obdachlos ist. Er gibt sich Herrn Biedermann gegenüber sentimental, um Mitleid zu erwecken. Er war früher ein Ringer in der Schwergewichtskategorie, was man an seinem Körperbau sehr gut erkennen kann. Immer wieder betont er, dass man sich seinetwegen bloß keine Umstände machen solle, und gibt sich als unschuldigster Mensch auf Erden aus. Trotzdem ziert er sich nicht, verschiedenste Wünsche zu äußern. Sein Benehmen ist schlecht, was er selbst damit rechtfertigt, dass er als Sohn eines Köhlers in Armut aufgewachsen sei. Außerdem bezieht er sich auf seine Jugend im Waisenhaus, in welchem sie ihm keine Manieren beigebracht hätten.

    Willi Eisenring, der Kellner [Bearbeiten]Willi Eisenring gibt sich als vornehmer Herr, der einen Frack trägt, gehört aber auch zu den Brandstiftern. Er war früher einmal Kellner, was wohl den Hintergrund seines vornehmen Auftretens erklärt. Wie Herr Schmitz ist jedoch auch er mittlerweile arbeits- und obdachlos. Auch Herr Eisenring war bereits im Gefängnis, wo er Herrn Schmitz, den er schon aus Schulzeiten kennt, wiedergesehen hat. Bei Streitigkeiten zwischen ihm und Herrn Schmitz hört sich es genau so an, als ob der Vater mit seinem Sohn spräche. Herr Eisenring hat ein scheinbar sehr gutes Benehmen, was auf Herrn Biedermann einen beruhigenden Einfluss hat. Aus diesem Grund verdrängt Biedermann auch den Gedanken, dass er und sein Kollege Schmitz gefährliche Brandstifter sein könnten. Herr Eisenring vertritt auch nie die gleiche Meinung wie sein Kollege, Herr Schmitz, er hält sich lieber an Herrn Biedermann, damit er keinen schlechten Eindruck von ihm bekommt. Er redet ihm nach dem Munde und macht Schmitz für schiefgelaufene Sachen verantwortlich. Er unterstützt Schmitz bei der Aktion die Stadt anzuzünden.

    Dr. phil., ein Intellektueller [Bearbeiten]Dr. phil. ist Akademiker aus gutem Haus. Er ist auch ein Brandstifter, jedoch nicht, weil er Spaß am Brandstiften hat wie Schmitz und Eisenring, sondern aus gesellschaftskritischen Gründen, aus ideologischen Motiven. Eisenring nennt ihn einen „Weltverbesserer“.

    Anna, das Dienstmädchen [Bearbeiten]Anna ist das Dienstmädchen bei den Biedermanns. Sie ist eine sehr pflichtgetreue Person. Sie macht, was immer man ihr befiehlt, und hilft, wo sie nur kann. Ansonsten ist sie sehr leblos, scheu und zurückhaltend. Sie ist als das perfekte Dienstmädchen ein Statussymbol der Bürgerlichkeit für die Biedermanns. Doch sie ist auch nicht immer mit den Anweisungen zufrieden, einmal äfft sie Biedermann nach und „verstößt“ sozusagen gegen dieses Statussymbol.

    Der Chor, bestehend aus Feuerwehrmännern [Bearbeiten]Der Chor der Feuerwehr hat in der Art des antiken Chors eine wichtige beschreibende, kommentierende und mahnende Funktion. Er begleitet distanziert, aufmerksam und interessiert den Gang der Ereignisse. Er symbolisiert das Weltwissen und das Weltgewissen, vielleicht nicht auch die bessere Einsicht des Herrn Biedermann. Der Chor wirkt mit seinen Kommentaren verfremdend; er schafft Distanz und gibt damit dem Zuschauer die Möglichkeit, das vergangene, das aktuelle oder das bevorstehende Geschehen zu überdenken. Der Chor besteht um die Menschen zu schützen und ihnen das Gefühl von Sicherheit zu geben.

    Entstehung [Bearbeiten]Eine erste Fassung des Stoffes zu Biedermann und die Brandstifter findet sich in Max Frischs Tagebuch aus dem Jahr 1948. Ein Burleske betitelter erzählerischer Text enthält bereits alle wichtigen Motive des späteren Dramas, so etwa die Aufnahme eines Unbekannten aus dem Wunsch heraus, nicht wie ein Unmensch zu wirken, den später dazukommenden zweiten Gast, den Verdacht der geplanten Brandstiftung, das Ignorieren der Fässer voll Benzin auf dem Dachboden, die versuchte Verbrüderung bei einem Abendessen aus Angst vor den Brandstiftern und schließlich den tödlichen Ausgang.

    Als historischer Hintergrund für diesen Entwurf können einerseits der im Februar 1948 vollzogene Umsturz in der Tschechoslowakischen Republik, aus dem die ?SR als kommunistische Volksrepublik hervorging, andererseits die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland bis 1945 gesehen werden.

    1952 erhielt Frisch vom Bayerischen Rundfunk den Auftrag für ein Hörspiel. Unter Rückgriff auf den Stoff in seinem Tagebuch verfasste er daraufhin das Hörspiel Herr Biedermann und die Brandstifter, das 1953 gesendet wurde.

    Erst 1957 arbeitete Frisch das Hörspiel in ein Drama um und gab ihm den etwas veränderten Titel Biedermann und die Brandstifter. Am 29. März 1958 wurde das Bühnenstück am Schauspielhaus Zürich unter der Regie von Oskar Wälterlin uraufgeführt.

    1966 verfasste Max Frisch eine Neufassung des Stückes für eine Fernsehproduktion von Radio Bremen, die im Jahr darauf unter der Regie von Rainer Wolffhardt gedreht wurde.

    Max Frisch äußerte sich später über den großen Erfolg seines Dramas:

    Erschöpft von Homo faber, der eben fertig war, fühlte ich mich nicht fähig, sogleich an das große Stück vom andorranischen Juden zu gehen. Auch hatte ich lange nicht für die Bühne geschrieben, Fingerübung war vonnöten. So nahm ich das Hörspiel, um zwei Monate lang meine Fingerübung zu machen, die dann über 70 deutsche und viele fremdsprachige Bühnen ging; ich habe nicht damit gerechnet, dass ich von diesem Haarölschwindler leben werde.
    (nach Manfred Durzack: Dürrenmatt, Frisch, Weiss. Deutsches Drama der Gegenwart zwischen Kritik und Utopie, S. 208)

    Interpretation [Bearbeiten]Biedermann und die Brandstifter ist ein typisches Werk der Nachkriegsliteratur. Max Frisch ist neben Friedrich Dürrenmatt der wichtigste Vertreter der schweizerischen Literatur dieser Epoche. Die zentralen Themen seines literarischen Gesamtwerks sind vor allem die Selbstentfremdung und das Ringen um die persönliche Identität.

    Das Stück Biedermann und die Brandstifter ist eine Mischung aus komischen und makabren Elementen mit düsterem Thema und Ende (eine Burleske). Allerdings ist es kein tragisches Stück, denn der Protagonist Biedermann geht nicht bewusst und zwingend um eines erhabenen Wertes willen in eine Katastrophe, sondern er erleidet aus Feigheit, Dummheit und Verblendung ein vermeidbares Schicksal. Es ist die dichterische Gestaltung eines prototypischen Geschehens mit Personen in ihren unverkennbaren, typischen Rollen. Die Dialoge enthalten eine große Spannung, die vor allem in der Diskrepanz besteht zwischen dem, was man eigentlich erwarten sollte, und dem, was tatsächlich gesagt wird.

    Von all den verschiedenen Frisch-Dramen ist Biedermann und die Brandstifter das knappste und konsequenteste. Das Drama kennt keine Abschweifungen und Exkurse. Die Biedermanns werden während der ganzen Geschichte als feige Mitläufer dargestellt, die weder Phantasie noch Standhaftigkeit besitzen. Erst ihr bourgeoiser Opportunismus macht es überhaupt möglich, dass die Brandstifter ohne große Mühe ihre Arbeit verrichten und ihr Ziel erreichen können.

    Da es im Stück keinen konkreten Zeit- und Ortsbezug gibt, kann das Drama vor unterschiedlichem historischem Hintergrund interpretiert werden.

    Gottlieb Biedermanns Rolle [Bearbeiten]Das Drama ist ein Paradebeispiel für die politische Dummheit des Bürgers. Biedermann ist zu bequem und zu ängstlich, um gegen die Mächtigeren anzutreten, weil er große Angst vor den möglichen Konsequenzen hat. Aus diesem Grund hat Max Frisch dem Buch auch den Untertitel „Lehrstück ohne Lehre“ gegeben. Am Anfang will Biedermann dem Hausierer Schmitz kein Asyl gewähren, doch erliegt er einer Kombination aus subtiler Gewaltandrohung und Schmeicheleien, mit denen der arbeitslose Schwergewichtsringer Schmitz Biedermanns Egoismus, sein Misstrauen und sein schlechtes Gewissen gekonnt für sich benutzt. Als dieser dann erst einmal Asyl hat, gibt er auch ganz offen zu, was er vorhat, und er erklärt Biedermann präzise seinen Plan. Doch in scheinbar naivem Idealismus, hinter dem sich Biedermanns Angst verbirgt, deutet er alle Vorbereitungen zur Brandstiftung als Scherze oder Mutproben und duldet sie. Was nicht sein darf, das wird auch nicht sein, denn ihm würde das nie passieren, dass jemand, den er so aufopfernd aufgenommen hat, in seinem Hause Feuer legen wird. Er hat die Augen vor der Wirklichkeit verschlossen und will das Schreckliche nicht wahrhaben. Max Frisch bringt damit etwas auf die Bühne, das erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts in die öffentliche Diskussion kommt: Die Identifikation der Opfer mit den Tätern, durch die sie für sich Überlebensmöglichkeiten kalkulieren.

    Max Frisch stellt einen durchschnittlichen Bürger dar, der ein schlechtes Gewissen hat. Er möchte jedoch ein gutes haben, ohne dabei irgendetwas zu verändern. In diesem Dilemma ist Biedermann die ganze Zeit gefangen. Max Frisch nennt sein Buch „Ein Lehrstück ohne Lehre“. Er deckt in ihm Missstände auf und weist auf die Notwendigkeit einer Änderung hin, zeigt aber nicht selbst eine konkrete Lösung auf. Er überlässt diese den Lesern und fordert sie somit zum Nachdenken auf.

  23. @ #2 Tiqvah-Bat-Shalom

    „Doch auch hier bewahrheitet sich dass IQ mit Weisheit nichts zu tun hat.“

    Das augenfälligste Beispiel dafür ist doch der Physiker und Nobelpreisträger Philipp Lenard, der in Neid auf Albert Einstein mit den Nazis gekungelt und ein Lehrbuch „Deutsche Physik“ verfaßt hat. Absonderlich.

    Allerdings gibt und gab es auch Menschen, bei denen IQ und Weisheit sehr wohl im Einklang stehen, siehe Max von Laue, ebenfalls Laureat, der zu Einstein gehalten hat.

    http://www.archiv.uni-leipzig.de/heisenberg/Physik_Deutsche_Familie/Heisenberg_und_die_Deutsche_Ph/heisenberg.htm

  24. Danke, Wilhelm Entenmann. Diese Fabel passt wunderbar.

    Ich liebe Star Trek, vor allem DS9, aber auch Voyager und die anderen.

    Janeway hat sich übrigens gegen Chakotay durchgesetzt und ist die Allianz mit den Borg eingegangen….

  25. Ich hätte mal eine Frage:
    An der Islamkonferenz nimmt auch die Türkische Gemeinde in Deutschland teil. Deren Vertreter stellte sich gegen Köhler und Co, beispielsweise bezüglich den getrennten Schwimmunterrichts. Auf ihrer Homepage stellen sie sich dar als: „Die Türkischen Gemeinde in Deutschland wolle ein Gegenwicht herstellen, damit säkular orientierte Muslime eine Alternative hätten.“
    Sie vertreten über 200 Vereine.
    Kennt jemand diesen Dachverband näher und wie ist er zu bewerten?

  26. #27 Eisvogel (03.05.07 09:28)
    Danke, Wilhelm Entenmann. Diese Fabel passt wunderbar.

    Ich liebe Star Trek, vor allem DS9, aber auch Voyager und die anderen.

    Janeway hat sich übrigens gegen Chakotay durchgesetzt und ist die Allianz mit den Borg eingegangen….

    Von Eisvogel

    Richtig. Es war aber eine Zweckallianz gegen Spezies 8472. In unserem Fall, für was soll ein Bündnis gut sein, in dem nur eine Seite Vorteile hat?

  27. #27 Eisvogel (03.05.07 09:28)
    Danke, Wilhelm Entenmann. Diese Fabel passt wunderbar.

    Ich liebe Star Trek, vor allem DS9, aber auch Voyager und die anderen.

    Janeway hat sich übrigens gegen Chakotay durchgesetzt und ist die Allianz mit den Borg eingegangen….

    Von Eisvogel

    Richtig. Es war aber eine Zweckallianz gegen Spezies 8472. In unserem Fall, für was soll ein Bündnis gut sein, in dem nur eine Seite Vorteile hat?

  28. Nachdem die Borg aus dem Frachtraum geblasen wurden, wurde Seven of Nine doch zu einem wertvollen Mitglied der Voyager. 🙂

  29. Übrigens haben selbst die Klingonen mit der Föderation Frieden schliessen können.

    Ob die MohammedanerInnen dereinst auch dazu in der Lage sein werden?

    Ich habe da Zweifel!

    Surrender or die!

  30. @Don Berger: Oh, ich habe damit nicht sagen wollen, dass wir das wie Janeway machen sollten. Ganz und gar nicht. Chakotay behielt ja bezüglich der Borg auch recht – Star Trek ist ein Märchen und es ging natürlich knapp gut aus. Das war doch auch die Doppelfolge, in der das Geschenk an alle männlichen Trekkies eingeführt wurde 😉

    Wenn man Eurabia von Bat Ye’Or liest, drängt sich der Eindruck auf, beim Analogon zu Spezies 8472 handelt es sich um die USA und Israel.

    Aber das trifft natürlich nur auf die langfristige Entwicklung zu – darauf, dass die Moslems überhaupt hier sind – und jetzt nicht speziell auf die Islamkonferenz. Schäuble ist nicht derjenige, der die Allianz schließt, er reagiert eher wie jemand, der weiß, dass sie existiert und nicht gewillt ist, sie zu brechen.

  31. #21
    So realtitätsfern scheint Körting dann doch nicht zu sein. siehe Kommentar von Kaube:

    „wenn Koedukation und mitunter sogar Bildung überhaupt von extremen Muslimen für entbehrlich gehalten wird, was heute im Sportunterricht einen Anlass finden mag und morgen in Geschichte oder Deutsch – Empfindlichkeit ist erfinderisch -, dann ist es, in den Worten von Berlins Innensenator Erhart Körting (SPD), tatsächlich nötig, die „Zeit der Höflichkeiten“ zu beenden.“

    Der intelektuelle Stoffwechsel dieses Mannes ist zwar etwas langsam, aber immerhin funktioniert er noch.

  32. @ #34 Eurabier

    Klingonen? Das waren bei uns die Physiker.

    O-Ton eines Gottvater-Professors: „Also, seit die Chemie mathematischer wird, geniert man sich nimmer so unter Physikern.“

  33. @ 28: pardon, erste praesenile Demenzerscheinungen bei mir, oder zu früh. Entschuldigung.

  34. @Eurabier: Die Klingonen haben ziemlich genau zu dem Zeitpunkt Frieden geschlossen, als der Kalte Krieg endete. So ein Zufall 😉
    Star Trek spielt stark die Weltpolitik nach. Die wilden, saufenden Klingonen waren natürlich die Russen.

    Die Moslems sind die Borg und – in einer anderen viel detaillierteren Variante, wo auch der religiöse Wahnsinn thematisiert wird – das Dominion.

    Ich fürchte, wir Deutschen haben für die Caradassier Modell gestanden 🙁

  35. Eisvogel:

    Als ein Botschafter für den Gang zu Gorkon (=Gorbatschow?) gesucht wurde, sagte Spock zu Kirk:

    „Es gibt ein altes vulkanisches Sprichwort: Nur Nixon konnte nach China gehen!“

  36. Unfreiwilliges Hosenrunterlassen Teil 1.:
    Aus der heutigen taz:
    http://www.taz.de/dx/2007/05/03/a0035.1/text

    Zitat:
    „Bei der Bearbeitung eines gemeinsamen Positionspapiers wird vom Innenministerium das Bekenntnis zur „Werteordnung der deutschen Gesellschaft“ gefordert. Die Vertreter des neu gegründeten Koordinationsrats der Muslime (KRM) aber wollten das aber nicht unterzeichnet. „Der Ton wurde von Minute zu Minute rauer“ erzählt die Zahnärztin Ezhar Cezairli, unabhängige Vertreterin. „Aber wir säkularen Muslime haben schließlich durchgesetzt, dass wir uns auf das Grundgesetz geeinigt haben“, sagte Cezairli der taz.“

    Einen heißen Dank an Ezhar Cezairli, dass die säkularen Muslime bereit waren, das Grundgesetz anzuerkennen!
    Köhler und seine Baggage waren leider noch nicht so weit und dürfen weiterhin außerhalb der Verfassung operieren.

  37. Gestern schrieb ich die nachfolgenden Zeilen im PI-Titel „CSU stimmt für Moschee-Bau in München-Sendling“.
    Er passt natürlich besser zu diesem Eintrag.

    Ich weiss immer noch nicht, was ich von Schäuble halten soll. Ein schlauer Fuchs ist er ja immer schon gewesen.

    Könnte es sein, dass er, wie ein guter Schachspieler, mehr als vier Züge im voraus berechnet?
    Wenn er sich überlegt hat, dass sich die Dumpfmusel meistens selbst im Weg stehen und man daher nur die richtigen Winkelzüge machen muss, um sie vollends aus der Balance zu bringen, könnte so ein Spiel aufgehen.

    Man könnte sich, genau wie es die Moslemminge praktizieren, der islamischen Taqqiya bedienen, immer den grossen Verständnisvollen mimen und dabei die Ziegenbartträger, so ganz nebenbei, in prekäre Mattsituationen bringen.

    In der Geschichte des Islam ging es ja bereits zu Zeiten Mohameds darum, wer sich die grösste Hirnwindel aufsetzen darf, den längsten Krummsäbel trägt und das Maul am weitesten aufreissen kann
    Bis zur aktuellen Minute treffen täglich Nachrichten ein, die dieses 1400 Jahre alte Verhalten bestätigen. Wo drei Musl zusammenstehen, gibt es mindestens vier Meinungen.

    Auch im Irak, Afghanistan usw. müsste man die Unterschiede einzelner Gruppierungen viel stärker als Kampfmittel einsetzen, man würde jede Menge Munition und Resourcen sparen. Die zivilisierte Welt muss einfach im eigenen Interesse ein wenig umdenken.

    Also, wenn Schäuble die Islamkonferenz mit dem Hintergedanken an den Selbstzerfleischungsdrang der Mohamedaner ins Leben gerufen hätte, hätte er einen neuen Fan gewonnen.

  38. @41Eisvogel
    Ja genau!
    Und das Würfelraumschiff der Borg ist die Kaaba
    (Kaaba: Arabisch für Würfel)
    Die Lenkung durchs Unbewußte wird in Hollywood und Politik fast schon perfekt praktiziert.

  39. Niemand würde auf die Idee kommen, Muslime = Borg zu setzen, wenn sie sich nicht wie diese verhalten würden.

    DIE BORG

    „Kraft ist irrelevant. Wir wollen uns weiterentwickeln. Wir werden ihre biologischen und technologischen Besonderheiten unserer Kultur hinzufügen. Sie werden sich daran gewöhnen uns zu dienen.“

    „Freiheit ist irrelevant, Selbstbestimmung ist irrelevant. Unterwerfen sie sich.“

    Torres: „Die Borg würden nicht mal Spaß verstehen, wenn sie einen Vergnügungspark assimiliert hätten.“

    Junge: „Sie sind einer von den Maschinen-Menschen. Sie wollen uns weh tun.“
    Borg Queen: „Das ist das letzte was ich tun möchte. Ich bin hier um dir zu helfen. Euch allen.“
    Junge: „Sie sagten, sie wollen uns asi… asim..“
    Borg Queen: „Euch assimilieren? Ja. Doch davor muss man keine Angst haben. Du hast doch gerne Freunde, nicht wahr? Die Assimilation macht uns alle zu Freunden. Glaub‘ mir, wir sind uns so nah‘, dass wir die Gedanken der anderen hören können.“
    Junge: „Und das macht Spaß?“
    Borg Queen: „Ja, dass macht Spaß.“

    Picard: „…Sie dringen in unseren Raum ein und wir weichen zurück. Sie assimilieren ganze Welten und wir weichen zurück. Doch jetzt nicht. Hier wird der Schlussstrich gezogen. Bis hierher und nicht weiter. Und ICH werde sie bezahlen lassen für ihre Taten!“

    🙂

  40. Israel muss unterstützt werden.
    Was braucht Deutschland denn U-Boote?
    Die sollte man Israel schenken, wie geschehen.
    Panzer haben sie genug und fast so gute wie den Leopard 2a6, Kampfflugzeuge brauchen sie wohl eher nicht von Deutschland…

    Zur Star Trek Thematik:
    Die Ähnlichkeit zwischen Borg und Islam ist wahrlich nicht zu übersehen.
    Die Föderation als EU anzusehen passt auch.
    Die Bajoraner sind die Juden, die Cardassianer die Russen, die sich mit den Jem’Hadar (Kommunisten) verbünden.
    Dann gibt es noch die Ferengi (Finanzjuden), denen alles egal ist, solange der Profit stimmt.

    Die Klingonen fallen weg, da sie ihre Ehre verloren haben, in dem sie in die Föderation eintraten, sie wurden integriert und haben sogar die Amstsprache gelernt und ein Al’khr’heram’tl’akgh abgelegt (Bekenntnis zum Grundgesetz).

  41. #47 D.N.Reb

    Der Vergleich mit den Borg trifft absolut! Nur leider sind die Müslime KEINE Science Fiction!

  42. mein Leserbrief zu der Konferenz:

    Was gibt es zu besprechen? Wer hier ins Land will, ist nur willkommen, wenn er die Grundrechtecharta teilt. Da gibt es gar nichts zu debattieren. Es gibt ja auch andere Länder, in die man gehen könnte.

    Es gibt ja auch keine „Zeugen Jehova-Konferenz“ oder „Scientology-Koferenz oder „Hindu-Konferenz“, „Buddhisten-Konferenz“ usw. Der Code Civil Napoleons schaffte alle Sonderstellungen von Religionen ab, was eine große Befreiung für die jüdischen Bürger war. Wir sollten nicht dahinter zurückfallen.

  43. Auch in der Tierwelt soll der Integrationsgedanke verankert werden. Ab dem 1. August müssen alle weiblichen Hunde, Katzen, Goldhamster und Meerschweinchen ein Kopftuch tragen. Elstern, die dem heimtückischen Diebstahl frönen, werden sich von einem Flügel trennen müssen. „Durch die Einführung der Scharia in diesem Bereich zeigen wir den Deutschen, dass auch sie von muslimischen Gepflogenheiten profitieren können“, erklärte Köhler. Die tierpolitische Sprecherin der Grünen, Claudia Roth, stellte sich vorbehaltlos hinter diese Regelung: „Auch Elstern und Haustiere müssen endlich in der multikulturellen Gesellschaft ankommen“, trompetete sie unter der Burkha hervor.

    http://www.welt.de/satire/article848439/Endlich_Hunde_muessen_Kopftuch_tragen.html

  44. @52
    Die Satire in der „Welt“ ist klasse.
    Die Kommentare auch.

    z.B.
    Ahmed Özgülä meint:
    03-05-2007, 15:29 Uhr
    macht euch lusstig uber Religion des Fridens. Ihr werde sehenaws dafon habt. Allah wird euch strafen.

    Wahrscheinlich ist das ein Spaßvogel, der sich über den Islam lustig macht.
    Obschon, ganz sicher bin ich nicht.

  45. Ja, lebowski, das ist einer, der sich über den Islam lustig macht. Es gibt kein „ä“ im Türkischen.

  46. Ja, lebowski, das ist einer, der sich über den Islam lustig macht. Es gibt kein „ä“ im Türkischen.

  47. @ #54 lebowski:

    „Wahrscheinlich ist das ein Spaßvogel, der sich über den Islam lustig macht.
    Obschon, ganz sicher bin ich nicht.“

    Du darfst ganz sicher sein!
    Gruß,
    Ahmed Özgülä

  48. @ #10:

    Sollte mit Rücksicht auf den muslimischen Glauben an deutschen Schulen getrennter Schwimm- und Sportunterricht abgehalten werden?

    abstimmen Ergebnis

    27% Ja, an staatlichen Schulen schon
    58% Ja, aber privaten Schulen sollte die Entscheidung freigestellt werden
    7% Nein, das geht zu weit, wir leben ja schließlich in einer aufgeklärten Gesellschaft
    8% Ist mir egal

    1399 abgegebene Stimmen

    Ich fasses nich! Sind die WELT-Leser noch klar im Kopf?

  49. @#57- schade um das schöne Kopftuch…-ICH musste dafür noch 12 Monate dienen 🙂

    Habs aber gern gemacht- und bin seitdem immer mal wieder dabei… aber das ist jetzt OT

  50. @#60 nur 12 monate? loool …. mal überlegen wieviel monate 10 jahre sind … ahja, genau. war profi sozusagen. mit w18 noch eingestiegen. ist aber schon laaaaange her.

  51. @#60 nur 12 monate? loool …. mal überlegen wieviel monate 10 jahre sind … ahja, genau. war profi sozusagen. mit w18 noch eingestiegen. ist aber schon laaaaange her.

  52. „Multikulturisten sind zwar nicht dumm, aber sie wissen zu wenig.“

    Großzügige Einschätzung. Der Multikulti-Fan weiß nichts und will auch nichts wissen.

    Unwissenheit ist Stärke.

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