giordano_ralph.jpgEs ist schon ein groteskes Bild derzeit in Köln: SPD, CDU, FDP und Grüne sprechen sich vehement für den Bau der Kölner Groß-Moschee aus, die Bürgerbewegung Pro Köln und viele Kölner sind strikt dagegen. Da nun aber Pro Köln durch die lokalen Medien das Etikett einer „Nazi-Partei“ übergestülpt bekam und jeder, der sich gegen den Moschee-Bau ausspricht, als „Rechtsextremer“ und „Rassist“ gebrandmarkt wird, gibt es kaum noch jemanden, der es wagt, sich öffentlich gegen den Bau der DITIB-Moschee in Köln-Ehrenfeld auszusprechen. Eine Ausnahme bildet Ralph Giordano (Foto).

In einem Redaktionsgespräch des Kölner Stadt-Anzeiger mit Giordano und dem Dialog DiaLÜG-Beauftragten des Bauherrn DITIB, Bekir Alboga, spricht er sich eindeutig gegen den Bau der Kölner Moschee aus:

KStA: Herr Giordano, Sie stehen nicht im Verdacht, mit Rechtsradikalen zu sympathisieren. Sie haben sich gegen den Bau der Moschee ausgesprochen. Warum?

Giordano: Dass „Pro Köln“, die lokale Variante des zeitgenössischen Nationalsozialismus, gegen den Bau der Moschee ist oder so tut, als ob, kann mich nicht davon abhalten, mit meinen eigenen Motiven und Gründen dagegen zu sein. Ich sage dem Oberbürgermeister und den Stadträten, die dem Bau der Moschee zugestimmt haben: Stoppt den Bau dieser Moschee. Es ist ein falsches Signal. Wahr ist, dass die Integration der muslimischen Minderheit in Deutschland gescheitert ist. Es wäre ja gut, wenn der Bau einer Moschee genau das Gegenteil ausdrücken würde.

Alboga: Sie sind völlig falsch informiert. Wir haben mit der Integrationsarbeit doch gerade erst tatkräftig angefangen. Mit dem nationalen Integrationsgipfel der großen Koalition und der deutschen Islamkonferenz. Die Absicht, dem bestehenden Gotteshaus eine würdige, schöne Form als Moschee zu geben, ist gerade ein Zeichen dafür, dass wir mit unseren Dienstleistungen für das Gelingen einer Integration in Köln sichtbar werden möchten.

Giordano: Sie sagen, die Integration fängt gerade erst an. Aber es wird seit 25 Jahren darüber gesprochen. Und es hat sich nichts getan. Also ist etwas falsch, etwas nicht in Ordnung. Was mich stutzig gemacht hat, ist: Ein solches Großprojekt wird hier mitten in Köln errichtet als Religionsausdruck einer fremden Kultur, und die Bevölkerung wird überhaupt nicht gefragt, ob sie damit einverstanden ist.

Alboga: Die Muslime sind kein Fremdkörper in diesem Staat. Es leben rund 3,3 Millionen Muslime in Deutschland, eine Million von ihnen hat die deutsche Staatsangehörigkeit. Wir haben Fußballspieler, Künstler, Schauspieler, Schriftsteller muslimischen Glaubens, die in diese Gesellschaft bestens integriert sind. Es sind etwa eine Million Arbeitsplätze, die integrierte Unternehmer türkischer Herkunft schaffen. Man hat jahrelang viel zu lange darüber diskutiert, ob Deutschland ein Einwanderungsland ist oder nicht. Erst jetzt sagt die Regierung: Deutschland ist ein Einwanderungsland geworden. So muss es selbstverständlich sein, dass es Kirchen, Synagogen und auch Moscheen gibt. Wir müssen die Artikel vier und fünf unseres Grundgesetzes, die Religions- und Meinungsfreiheit, ohne Wenn und Aber akzeptieren.

Giordano: Die Argumentation kennt man ja: Sie setzen christlich-jüdisches Traditionsgut gleich mit muslimischem. So geht es nicht. Es ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Ist Ihnen eigentlich entgangen, was in der letzten Zeit an Kritischem über das Zusammenleben von muslimischer Minderheit und nicht-muslimischer Mehrheit gesagt wurde, weil so viel innerhalb der Parallelgesellschaft geschehen ist, das nicht mit dem Grundgesetz in Übereinstimmung zu bringen ist?

Mehr Alboga-Takiyya und -Nebeldeutsch gibts hier…

» Fakten & Fiktionen: Ralph Giordano will keine menschlichen Pinguine auf deutschen Straßen
» Nebeldeutsch: Schummeln
» Düsseldorf Blog: Köln – Ralph Giordano: “Stoppt den Bau dieser Moschee”
» an den Kölner Stadt-Anzeiger

(Spürnase: KHJ)

Like
Beitrag teilen:
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

136 KOMMENTARE

  1. ..und Herr Giordano stülpt mit Freuden „Pro Köln“ den Hut „zeitgenössische Variante des Nationalsozialismus“ über…Es ist nurmehr zum Lachen. Das Bild wird immer grotesker, was ist denn „Pro Köln“ nun wirklich? Aus der Lüneburger Heide schwer zu beurteilen.. Kölner, mal ran an die Informationsbulletten.

  2. die lokale Variante des zeitgenössischen Nationalsozialismus

    Giordano sagt hier übrigens nicht „Nazi“, sondern „zeitgenössische Variante des National(-)sozialismus“.

    Festzuhalten bleibt, dass Pro Köln sich in der Vergangenheit auch schon sehr deutlich gegen den Bau von Synagogen ausgesprochen hat – wohl mit Sicherheit nicht aus den gleichen Gründen, die hier Giordano gegen den Bau einer Großmoschee anführt.

  3. „…eine von oben bis unten verhüllte Frau, ein menschlicher Pinguin.“

    GIORDANO: Hier wird ein völlig falsches Bild über die Wirklichkeit gezeichnet. Seit 45 Jahren sind Muslime hier und die Integration ist gescheitert. Eines ist klar: Es gibt keine friedliche Alternative zur Integration, aber das bedeutet noch nicht, dass sie gelingt. Und dass sie schon da ist, schon gar nicht. Auf dem Wege hierher musste ich einen Anblick ertragen, der meine Ästhetik beschädigt hat – eine von oben bis unten verhüllte Frau, ein menschlicher Pinguin.

    Nein, das möchte ich auch nicht!

    Gut, dass Giordano Bruno das sagt, eine Unverschämtheit, dass auch die CDU diesen Bau unterstützt!!!!

    Und was der Museldämel gesagt hat, tiefste unterste Muslimforumschublade!

    Nicht der Rede wert, aber leider so erfolgreich!!

    http://ocs.zgk2.de/mdsocs/mod_movies_archiv/movie/Streit_im_Turm_Folge1/ocs_ausgabe/ksta

    Hier das ganze Gespräch im TV!

  4. @ #3 koltschak

    der Typ heißt Ralph Giordano,
    Giordano Bruno wurde vor mehr als 500 Jahren auf dem Scheiterhaufen angezündet …

  5. Respekt für Giordano! Sich als Prominenter gegen die versammelte PC auszusprechen, und zwar deutlich, erfordert Mut. Wer die Nazi-Zeit als verfolgter Jude er- und überlebt hat, sieht viele Dinge wohl deutlicher. Daher rührt wohl auch seine Kritik an de Schönfärberein der „Integration“.
    Was hat Giordano mit Pro Köln zu tun? Die Frage des KSta ist schon eine Unterstellung. Pro Köln war und ist die einzige Kraft, die gegen die Großmoschee protestiert, die anderen haben sich einen Maulkorb auferlegt oder sind Unterstützer dieses dubiosen Projektes. Man braucht Pro Köln nicht gut zu finden, aber das ist nur mal die Realität.

  6. http://ocs.zgk2.de/mdsocs/mod_movies_archiv/movie/Streit_im_Turm_Folge1/ocs_ausgabe/ksta

    Ich empfehle sich das Video anzuschauen, da zeigt sich wirklich wie arrogant, agressiv, und immer beleidigt der Mosel ist.

    Egal was gesagt wird, die 100% Fakten, werden sofort unterbrochen und abgestritten.

    Die Lügenpolitik des Korans wird konsequent durchgesetzt.
    „Das ist nicht der Islam, das ist nicht Koran, das sind nicht wir, das sind die anderen.“

    Unglaublich dass sowas geduldet, und viel schlimmer, unterstützt wird.

    Der Bau der Moschee ermutigt diese Mosels weiterzumachen, da man damit deutlichst zeigt, dass ihre verlogene agressive und intolerante Art den nichtmosels gegenüber 100% Erfolg hat.

  7. Mein Hochachtung für Herrn Giordano!

    Ein echter Verteidiger unserer gesellschaftlichen Errungenschaften und natürlich der Demokratie.

    Hut ab!

  8. Wer die Nazi-Zeit als verfolgter Jude er- und überlebt hat, sieht viele Dinge wohl deutlicher.

    Ob zugefügtes Leiden, mag es noch so abgrundtiefer Art sein, einen „deutlicher sehen macht“ oder jemanden moralisch erhebt (diese Argumentation führen die Palästinafreunde so gern an, um gegen die Juden zu hetzen …), bezweifle ich. Das würde implizieren, dass den deutschen Naziverbrechen ein (geistiger) „Sinn“ innewohnte, denn man kan nur etwas „lernen“, wo auch ein „Sinn“ ist, den sehe ich aber nicht. Im Gegenteil, in den Nazi-Verbrechen und dem Holocaust lag gerade ein Zerstören der „Sinnhaftigkeit“, was man übrigens mit den Bücherverbrennungen am Anfang des dritten Reichs deutlich antizipierte.

    Unabhängig davon ist Giordanos Kritik natürlich sehr deutlich.

  9. @ #5 johann

    Wer die Nazi-Zeit als verfolgter Jude er- und überlebt hat, sieht viele Dinge wohl deutlicher.

    Ob zugefügtes Leiden, mag es noch so abgrundtiefer Art sein, einen „deutlicher sehen macht“ oder jemanden moralisch erhebt (diese Argumentation führen die Palästinafreunde so gern an, um gegen die Juden zu hetzen …), bezweifle ich. Das würde implizieren, dass den deutschen Naziverbrechen ein (geistiger) „Sinn“ innewohnte, denn man kan nur etwas „lernen“, wo auch ein „Sinn“ ist, den sehe ich aber nicht. Im Gegenteil, in den Nazi-Verbrechen und dem Holocaust lag gerade ein Zerstören der „Sinnhaftigkeit“, was man übrigens mit den Bücherverbrennungen am Anfang des dritten Reichs deutlich antizipierte.

    Unabhängig davon ist Giordanos Kritik natürlich sehr deutlich.

  10. Die Behauptung des Herrn Alboga die Muslime hätten keine repräsentative Moschee in der Region ist eine bewußte Lüge.
    Jeder kann sich eine solche Moschee in Wesseling an der Hubertusstr. ansehen.Das Gebäude steht schon über 10 Jahre dort.
    Wenn die Menschen sich auch an die Moschee gewöhnt haben, ein Fremdkörper bleibt sie immer. Die Kölner Muslime nutzen zum Teil die Wesselinger Moschee, das sieht man an den Kölner Auto Nummern.
    Was soll also eine noch größere Moschee in Köln-Ehrenfeld? G+G

  11. Es ist ja nett, wie hier um den heissen Brei rumgeredet wird. Fest steht, dass Giordano die Organisation „Pro Köln“ als moderne Variante des Nationalsozialismus einstuft. Damit reiht er sich lückenlos in die statements von CDU, SPD, FDP, Grüne ein. So, damit ergeben sich logische Folgerungen:
    – Giordano hat Recht. Dann haben aber die o.a. Parteien auch Recht.
    – Giordano will sich mit dieser Bemerkung Vorteile verschaffen, sich einschleimen, so ne Art „Giordano-Taqiya“. Eine solche Haltung ist jedoch mehr als fragwürdig, ich unterstelle sie Giordano auch nicht.
    Ist „Pro Köln“ tatsächlich eine moderne Nazi-Variante, sollten wir die Finger schnellstens davon lassen.
    Kölner, was ist hier nun Sache?

  12. Giordano musste das sagen sonst würde man ihm garnicht zuhören.

    Lieber so als würde man ihn als rechtsextrem abstempeln und das Thema begraben, Tatsache ist: Kritik am Islam ist berechtigt und bevor man sich blind dazu abstempeln lässt rechtsextrem zu sein, ist so ein Spruch meiner Meinung nach akzeptabel.

    Uns sollte doch bestens bekannt sein wie mit Kritik am Islam umgegangen wird, ein falsches Wort – schon ist man Nazi und wird ignoriert.

  13. Aus dem Artikel:

    jeder, der sich gegen den Moschee-Bau ausspricht, als „Rechtsextremer“ und „Rassist“ gebrandmarkt wird, gibt es kaum noch jemanden, der es wagt, sich öffentlich gegen die DITIB-Moschee in Köln-Ehrenfeld auszusprechen. Eine Ausnahme bildet Ralph Giordano

    Es ist uns schon klar, dass Giordano hier die bessere Ausgangsposition als Ottonormalbürger hat, weil man Giordano wohl kaum als „Rechtsextremen“ oder „Nazi“ Bezeichnen wird?

    johann schreibt:
    Sich als Prominenter gegen die versammelte PC auszusprechen, und zwar deutlich, erfordert Mut. Wer die Nazi-Zeit als verfolgter Jude er- und überlebt hat, sieht viele Dinge wohl deutlicher.

    Also auch, dass es sich bei „Pro Köln“ – ganz PC gemäß – doch um „Nazis“ handelt?
    Also, tut mir leid, Geschwätz bleibt Geschwätz, ob von Giordano geäußert, von Roth, von Grass oder von sonst wem…

  14. #13:
    „Also, tut mir leid, Geschwätz bleibt Geschwätz, ob von Giordano geäußert, von Roth, von Grass oder von sonst wem…“

    islamophil & greenslover vielleicht ?

  15. Falls Pro Köln wirklich nazinah ist und auch die Bau von Synagogen unterbinden wollte, muss man das Anti-Moschee-Engagement dieser Gruppe als Bärendienst auffassen.

    Gutmensch Günther Grass forderte, eine kath. Kirche als Geste des guten Willens in eine Moschee umzuwandeln.
    Fragen wir doch mal die Muslime, ob sie Antisemitismus-Vorwürfe nicht entkräften wollen, indem sei eine Moschee in eine Synagoge umwandeln?

  16. @ #11 rational

    Giordano hat nicht das Wort „Nazi“, sondern „zeitgenössische Form des National(-)sozialismus“ gebraucht. Ob pro-köln tatsächlich „national-sozialistisch“ ist (das heutige China füllt meiner Meinung nach dieses Prädikat bestens aus), müsste man deswegen eingehender prüfen…

    Ich bezweifle aber mal, dass die Vertreter von Pro Köln, die auch schon gegen Synagogen protestiert haben, die gleichen Gründe gegen einen Großmoscheebau wie Giordano anführen.

  17. Rocky Alboga sagt es doch:

    „Der Islam ist nicht Schuld!“

    Damit ist jede weitere Diskussion flüssiger als flüssig, nämlich überflüssig!

  18. #1: was ist denn „Pro Köln“ nun wirklich? Aus der Lüneburger Heide schwer zu beurteilen.. Kölner, mal ran an die Informationsbulletten.

    aus köln ist das noch viel schwerer zu beurteilen, jedenfalls, wenn man entschiedener nazigegner ist und gleichzeitig gegen die moschee….

    wir haben dieser tage bei einer veranstaltung gedreht, und bringen demnächst ein filmchen zur ganzen misere, mit einem entsprechenden beitrag. ich bitte um etwas geduld, weil das material etwas…äh… unübersichtlich ist. kann ein paar tage dauern

  19. „Ob pro-köln tatsächlich „national-sozialistisch“ ist (das heutige China füllt meiner Meinung nach dieses Prädikat bestens aus)“

    Mach dich bitte nicht lächerlich. Wer Moscheegegnern „Nationalsozialismus“ unterstellt, der meint schon das, was gemeinhin darunter verstanden wird und das ist nicht die VR China.

  20. @ #13 islapho & grüfei:

    „Also, tut mir leid, Geschwätz bleibt Geschwätz, ob von Giordano geäußert, von Roth, von Grass oder von sonst wem…“

    Giordano mit Grass und Roth zu vermengen, erfüllt den Tatbestand der Verunglimpfung. Ich selbst freue mich sehr darüber, dass Giordano, dessen Persönlichkeit und Engagement ich seit Jahren hohen Respekt zolle, auch zum Muslimunwesen klare Worte findet.

  21. @ #13 islapho & grüfei:

    „Also, tut mir leid, Geschwätz bleibt Geschwätz, ob von Giordano geäußert, von Roth, von Grass oder von sonst wem…“

    Giordano mit Grass und Roth zu vermengen, erfüllt den Tatbestand der Verunglimpfung. Ich selbst freue mich sehr darüber, dass Giordano, dessen Persönlichkeit und Engagement ich seit Jahren hohen Respekt zolle, auch zum Muslimunwesen klare Worte findet.

  22. „aus köln ist das noch viel schwerer zu beurteilen, jedenfalls, wenn man entschiedener nazigegner ist“

    Auch schon im Antifa-Fieber?

  23. @ 16 feuervogel: na ja, vielleicht legst Du zu viel Gewicht in diese „spezielle“ Formulierung.
    Einen Blick in Wikipedia und andere sites über „Pro Köln“ lassen nicht viel Gutes ahnen.

  24. Also das Video halte ich nicht aus.

    Als ich schrieb (in Nebeldeutsch ),

    „es bleibt ein Gesamtbild hängen, das Bild eines Gebrauchtwagenhändlers in einem Hinterhof, im lange nicht gewechselten Strassenanzug: es hängt ein Geruch von Schmuddligkeit in der Luft“

    da hatte ich nicht geahnt, dass der nicht mal die Haare gewaschen hat.

  25. Ralph Giordanos Verweis auf http://www.pro-koeln-online.de/ ist doch nur der dezente Hinweis darauf, dass er sich wundert, dass ein OB sein Volk verrät und sich keine andere Partei außer http://www.pro-koeln-online.de/ um die Ängste der Bevölkerung kümmert.

    Mir ist egal, wie Ralph zu http://www.pro-koeln-online.de/ steht, seine Argumente sind richtig und gut!

    Liebe Grüße nach Duisburg Marxloh, die Leute dort scheinen sich ja über die größte Moschee Deutschlands richtig zu freuen!

    Ich weiß nicht, wer von welcher Partei zu http://www.pro-koeln-online.de/ gekommen ist, welcher Nazi oder Nicht-Nazi bei http://www.pro-koeln-online.de/ Mitglied ist.

    Das ist mir auch dermaßen egal. Wichtig für mich ist, dass http://www.pro-koeln-online.de/ die einzige Partei war und ist, die auf die Ängste der Bürger Rücksicht genommen hat und nicht Deutschland und Köln ohne jegliche Not einfach an die Musels verscherbelt hat!

    Ralphs Argumente waren einfach Extraklasse…..übrigens die gleichen wie die von http://www.pro-koeln-online.de/.

    Irgendwie merkwürdig!

    Sollten nur die Neo-Nazis, so es welche wären????, das Ohr noch am Bürger haben??

    Also: Die Diskussion über die Aussagen von Ralph Giordano über http://www.pro-koeln-online.de/ ist hier völlig Fehl am Platze!

    Rocky Alboga ist einfach nur eine lächerliche Witzfigur!!!

    (Und vor denen müssen wir uns in einer Spaßkultur wohl am meisten in Acht nehmen)

  26. ich meine, man muss aufpassen, dass die Rechtsextreme nicht die wichtigen Themen besetzen und für ihren Stuss PR-Mässig nutzt. Bei Pro-Köln sind einige Gruppen dabei, die man nur mit grossem Wohlwollen als Rassisten, Geschichtsklitterer, Revisionisten und national Bolschewikenbezeichnen kann. Weil sie eben auch (mitunter) gegen den Moscheebau sind, meinen sie, ihre Stunde sei gekommen. Das macht Pro Köln zweischneidig. Ich glaube nicht, dass verfassungstreue, patriotische und aufrichtige Deutsche diesem vorgestrigen Verein kritiklos zustimmen können.
    Aber mir solls recht sein – in Köln scheint ja auch zwischen Februar und November immer wieder mal Karneval zu sein.

  27. Eure ganze Diskussion um „Pro Köln“ zeigt doch wiedermal, wie tief das Gift der Nazi-Verleumdung in uns allen noch steckt.
    Schaut Euch die WebSite von denen an oder begutachtet deren letzte Aktivitäten: was bitte soll daran nationalsozialistisch sein? Solche Aussagen von Giordano sind Bullshit.
    Allem anderen von ihm im Interview Gesagten kann voll zugestimmt werden.

  28. Ich bin mal gespannt ob Giordano auch von den Gutmenschen als Nazi beschimpft wird.
    Und der Muselsack erdreistet sich zu behaupten, der Islam sei kein Fremdkörper. Ja was denn sonst? Wer Frauen zwingt mit Kopftuch und Burka rumzulaufen, wer sich in Bettücher einwickelt, wer Geschlechtertrennung und Geschlechterarpatheit einführen will, wer die Scharia dem GG vorzieht, der ist sehr fremd.

  29. @ 27 Mahner: also, ich sehe wesentlich mehr moslemische Frauen hier herumlaufen, ohne Kopftuch (Ausnahme: ältere Frauen), ne Burka habe ich in Deutschland noch nie gesehen. Wohnst Du in Afghanistan oder Saudi-Arabien?

  30. Fazit des Gespräches:

    Weil die Deutschen nicht mit der Integration begonnen haben, konnten sich die Muslime auch nicht integrieren. Müssen die immer erst in den Arsch getreten werden?

    Lustig, jetzt fangen sie an, sich zu integrieren, weil es einen Integrationsgipfel gibt.

    Herr Giordano hätte sich mal besser vorbereiten sollen. Alt ud grau auszusehen und für weise gehalten zu werden reicht im Dialüg mit dem Islam eben nicht aus.

  31. #29 rational

    Realitätsfremde Behauptung.
    Die frage ist eher wo du wohnst.
    Zugegeben eine Burka sehe ich sehr selten, trotzdem ist das schon vorgekommen wobei man bedenken sollte dass in Familien wo eine Frau eine Burka tragen MUSS der gedanke garnicht verkehrt ist dass diese eher zuhause eingesperrt ist.
    Kopftuch dagegen steht an der Tagesordnung.
    Wenn ich mit der Sbahn in die Uni fahre und an der Haltestelle 5-10 Minuten auf die Bahn warte sehe ich in diesen 10 minuten mindestens 5 Kopftuchträgerinen.
    Dabei Wohne ich z.b. in Niedersachsen, wo bei weitem nicht so viele Moslems wie in Berlin leben.

  32. Mir ist schon seit Jahren bekannt, daß Herr Giordano gegen den Bau dieser Moschee ist, nachdem mir jemand einen von Herrn Giordano handschriftlich verfaßten Brief gezeigt hat, in dem er dieses zum Ausdruck bringt.

    Normalerweise äußere ich mich zu bestimmten Themen überhaupt nicht, denn ich habe die Erfahrung gemacht: Egal, was man sagt, es wird einem negativ ausgelegt, auch wenn man es genau anders meint.

    Aber über obige Aussage von Herrn Giordano im Kölner Stadt-Anzeiger bin ich entsetzt, das will ich einmal deutlich zum Ausdruck bringen. Es gibt keinen Grund für ihn, so etwas zu sagen und diese Aussage entbehrt jeglicher Grundlage.

    Pro Köln führt den Kampf gegen den Bau der Moschee auch für Leute wie Herrn Giordano, wenngleich er natürlich diese Aussage entrüstet von sich weisen würde. Unter anderem habe ich in der Schule gelernt: „Nie wieder!“ – und dafür setze ich mich auch ein.

    Leider hätte es keinen Sinn, Herrn Giordano in dieser Sache einen freundlichen Brief zu schreiben, denn er würde von seiner Meinung nicht abweichen.

    Anmerken darf man vielleicht noch, daß das Interview von Herrn Franz Sommerfeld geführt wurde.

    Franz Sommerfeld, Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers, unterscheidet sich von seinen Vorgängern durch seinen revolutionären Lebenslauf. Als der junge Sommerfeld sein Theologiestudium in Mainz abbrach, wurde er in den 70er Jahren Chefredakteur bei den „Roten Blättern“, dem Organ der Studentenorganisation der DKP, des „marxistischen Studentenbundes Spartakus“ (MSB). Von 1973 an war er Sekretär in dessen Bundesvorstand und zudem Mitglied der DKP. Bereits während seiner Schaffensperiode bei den linksextremen roten Blättern, für die er bis Ende 1981 arbeitete, profilierte sich Sommerfeld als absolut linientreuer orthodoxer Kommunist, beispielsweise mit einer Reportage über die Brigade „Ernst Thälmann“ im Schwermaschinenkombinat Leipzig: „Ich mag die DDR, weil die Menschen dort menschlicher miteinander umgehen. Es liegt am System.“ So sehr er die DDR mochte, so verachtete er die „bürgerliche Presse der BRD“: Die „FAZ“ war für ihn das „Sprachrohr des Monokapitals“, die „taz“ diffamiere die Gewerkschaftsjugend „im Stil der Bild-Zeitung“. Und die „Frankfurter Rundschau“ versuche „die Leser an das kapitalistische System zu binden“.1983 schickte die DKP den absolut linientreuen Sommerfeld sodann als Chefredakteur zu ihrem Bündnisblatt „Deutsche Volkszeitung“. Gegenwärtig soll der Ex-Kommunist den „Kölner-Stadtanzeiger“ aus der Flaute führen.
    Es dürfte demzufolge für jeden Kenner der Kölner Presselandschaft klar sein, daß gerade pro Köln auch weiterhin von der Neven-DuMont-Monopolpresse wenig Gutes zu erwarten hat.

    Abschließend möchte ich noch anmerken, daß die Worte auch eines Ralph Giordano keineswegs den Wert eines Evangeliums haben und man ist versucht, den Kampf gegen den Bau dieser Großmoschee einzustellen, wenn man so etwas hört. Allerdings wird sich pro Köln auch durch Herrn Giordano nicht von dem Engagement gegen den Bau dieser Großmoschee abbringen lassen. Sympathisch wird mir Herr Giordano durch seine Aussage sicherlich nicht, das möchte ich ruhig noch anmerken und dürfte auch nach dessen Aussage hier allseits verständlich sein.

    Anzumerken bleibt noch, daß viel über pro Köln gesprochen wird, aber wenig mit ihnen. Wenn die Leute von pro Köln so häßlich wären, so dumm und so rechtsextrem, wie sie dargestellt wären, so bräuchte man sie doch nur regelmäßig einmal pro Monat zum Beispiel in den Medien unverfälscht zu Worte kommen lassen und das Volk würde abgeschreckt. Aber man tut das nicht, da scheint also eine Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit zu bestehen.

    Freundlichen Gruß,
    Leserin (auch des Kölner Stadt-Anzeigers)

    ein Nachsatz für Feuervogel:

    Über die „Jugendoffensive“ und die Schülerzeitung „Objektiv“ kann man sich auf der pro-Köln-Seite selbst informieren und muß nicht dem Kölner Stadt-Anzeiger oder Wikipedia darüber das Sagen überlassen. Jede Ausgabe der „Objektiv“ ist im pdf-Format dort verfügbar. Wikipedia ist zunehmend unter Kritik in bestimmten Themenbereichen, in denen sie selbstverständlich von politisch korrekten Autoren beherrscht werden.

  33. Also die Burka habe ich bisher nur in Münchistan gesehen. Hingegen kann man Kopftuch-Muselmaninnen jeden Alters in jeder beliebigen westdeutschen Stadt sehen, wenn man nur die Augen aufmacht.

    @30 DN Reb

    😀

  34. Noch etwas:
    Feuervogel schreibt in

    #16 Ich bezweifle aber mal, dass die Vertreter von Pro Köln, die auch schon gegen Synagogen protestiert haben,

    Darüber haben wir doch vor kurzem hier gesprochen. Pro Köln hat nie, aber auch niemals gegen Synagogen protestiert.

    Wenn man meine Einwendungen nicht liest und einfach die alten Lügen wiederholt, so kann ich mir das Schreiben hier sparen und stattdessen an meinen Herd und an die Kochtöpfe gehen.

    *verärgert*, Leserin.

  35. @rational
    Also ich wohne auch nicht in Saudi-Arabien und sehe kaum noch moslemische Frauen und Mädchen ohne Kopftuch. Auch Vollverschleierte begegnen mir immer öfter auf der Strasse.

    Zu Ralph Giordano möchte ich sagen, dass er mir sehr gut gefallen hat. Meiner Kenntniss nach zum ersten mal erwähnt ein Prominenter öffentlich die Möglichkeit eines Bürgerkriegs zwischen Moslems und Nichtmoslems.

  36. Pro Köln und Neonazis in einen Topf zu stecken zeigt mal wieder, dass hier jeder lieber sein eigenes Süppchen kocht. Natürlich ist Pro Köln nicht so koscher wie PI, aber auch PI gilt in der Öffentlichkeit als Naziseite, so abwegig das auch ist. Für eigene europäische und deutsche Interessen eintreten, heisst halt nicht immer, voll auf der Linie von PI zu sein. Und vieles davon, was in den USA selbstverständlich wäre, ist in D verpönt.

    Kritisch sind sicher der Austausch von Pro Köln zur FPÖ und dem Vlaam Belang, aber auch hier muss man die Kirche mal im Dorf lassen, denn diese gelten ja u.a. als Nazis, weil sie Forderungen stellen, die auf PI auch jeden Tag zumindest in Kommentaren aufgestellt werden. Wie es zu beurteilen ist, dass Pro-Köln-Mitteilungen auf Naziseiten erscheinen, ist auch nicht so klar. Bin ich denn Stalinist, wenn ich auf Indymedia poste oder dort ein Bericht von mir kopiert werden würde?

    Am besten wärs, die Partei von Ulfkotte steht und die Mehrheit der Vernünftigen sammelt sich dort. Aber noch ists nicht so weit.

  37. #11 rational (17.05.07 11:59)

    „- Giordano will sich mit dieser Bemerkung Vorteile verschaffen, sich einschleimen, so ne Art „Giordano-Taqiya“

    So wie Holpergang Baba der alte Fuchs.
    Könnte doch sein.
    Hoffen wa´s ma!

  38. von # 31
    Zugegeben eine Burka sehe ich sehr selten, trotzdem ist das schon vorgekommen wobei man bedenken sollte dass in Familien wo eine Frau eine Burka tragen MUSS der gedanke garnicht verkehrt ist dass diese eher zuhause eingesperrt ist.

    @ #31 Deak
    …tja, scheint so, als dass die Moslems
    dem urdeutschen Wort Wohnhaft seine
    ganz ursprüngliche, direkte Bedeutung
    wieder zurückgeben.

  39. Es ist sehr zu begrüßen, dass sich mit Ralph Giordano einmal ein Vertreter des deutschen Judentums zu Wort meldet. Völlig unabhängig, was man von Pro Köln halten will, das ist ein anderes Thema und muss nicht unbedingt hier ausdiskutiert werden. Wäre Pro Köln wirklich so rechtsradikal, wie behauptet, dann wären sie wohl kaum gegen den Bau der Moschee. Zum Thema Islam hat der Zentralrat der Juden ja bisher auffallend geschwiegen, was kaum nachvollziehbar ist. Über die engen Verbindungen von Neonazis und Islamisten stand vor ein paar Tagen sogar etwas in der ultralinken Frankfurter Rundschau. Eng sind aber auch die Verbindungen von orthodoxen Juden mit dem Islam. Nein, um Himmels Willen, ich will die orthodoxen Juden nicht mit den Nazis gleich setzen! Aber 2004 kurz nach dem Tod von Arafat habe ich in unserer Stdtzeitung ein Bild gesehen von einem orthodoxen antizionistischen Juden, der beim Abtransport von Arafats Leiche an dem Pariser Krankenhaus stand und Arafat mit erhobener Hand die letzte Ehre erwies. Und bekanntermaßen sind auch einige orthdoxe Juden zur Holocaust-Konferenz nach Teheran gefahren. Eventuell hängt das Stillhalten des Zentralrats zum Islam mit dem Einfluss der Orthodoxen zusammen.

  40. Die drei großen abrahamitischen Religionen feierten gestern Abend in Mannheim

    Die Meile der Religionen

    Wie es Herr Giordano sagte Sie setzen christlich-jüdisches Traditionsgut gleich mit muslimischem. So geht es nicht. Es ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen.
    … und unsere Kirchen, aber auch die hiesige jüdische Gemeinde, machen da mit.

  41. Völlig OT, aber eine schöne Lektüre für einen regnerischen Feiertag:

    Die laufende Berichterstattung des „Tagesspiegels“über eine geplante McDonalds-Filiale in Kreuzberg mit einer Latte von schönen Kommentaren.

    Dabei ein Interview mit dem scheinbar angehenden Bundes-Antibulettenbeauftragten Ströbülü. Ca. vier Artikel, wäre auch was für PI gewesen.

  42. @ 32 Leserin: die „Neven Du Mont Monopolpresse“, was ist das? Die Unfähigkeit der Kölner, eine pluralistische Medienlandschaft zu erzeugen?
    Zu Herrn Franz Sommerfeld: mag ja alles richtig sein, nur unterscheidet der sich unwesentlich vom Werdegang des Herrn Manfred Rouhs, Chef von „Pro Köln“, nachzulesen in: @ biedermanni-verliert@blogspot.com.,1986 NRW-Vorsitzender der „jungen NPD“; umgeben von NPDlern usw,
    Ob das alles stimmt, kann ich nicht beurteilen. Es sieht für „Nicht-Kölner“ hingegen stark nach Provinzposse und Kölscher Klüngel aus.
    Der politische Ruf Kölns ist ausserhalb dieser Stadt nicht der beste.

  43. #32 Leserin (17.05.07 13:15)

    Ach. Doch gleich bei den „Roten Blättern“.

    Tolles Früchtchen.
    Auch auf die Liste für NÜRNBERG II!
    Das A…

  44. #37 Wilhelm Entenmann (17.05.07 14:06)

    Das ist das Thema für sämtliche Nichtgläubige.
    Die div Institutionen der „Kirchen“ machen leider nicht den Eindruck diesbezüglich einen hilfreichen Eindruck zu hinterlassen.
    Ich denke mal, viele „Schäfchen“ sind da wesentlich weiter.
    Hat denen schon mal jemand gesagt, daß man, wenn man an Gott glauben möchte, nicht unbedingt einen “ Imam“ braucht?

  45. @ #34 Leserin

    also ich werde nie bei etwas Mitglied sein wollen, wo die Schuld (sic!) England und Frankreichs am 2. Weltkrieg im parteieigenen Jugendmagazin zur Diskussion steht. Sowas ist nicht als Ausrutscher anzusehen!

    „Completamente fuera de lugar“, wie der Spanier da sagen würde.

  46. fv schreibt: also ich werde nie bei etwas Mitglied sein wollen, wo die Schuld (sic!) England und Frankreichs am 2. Weltkrieg im parteieigenen Jugendmagazin zur Diskussion steht. Sowas ist nicht als Ausrutscher anzusehen!

    Es muss selbstverständlich jeder selbst wissen, was ihm wichtiger ist:

    Dem kommenden Kalifatsstaat entgegenzuwirken oder sich über politisch inkorrekte Geschichtsdiskussionen zu echauffieren.

    Letzteres mag mithin bequemer und auch (immer noch) mehr en vogue sein.

  47. @ #45 Islamophob und grünenfeindlich

    Dem kommenden Kalifatsstaat entgegenzuwirken oder sich über politisch inkorrekte Geschichtsdiskussionen zu echauffieren.

    naja, ist schon nützlich so ein Islam. Endlich mal eine Gelegenheit, den Leuten wieder ein revisionistisches Geschichstbild unterzujubeln, das einem schon seit Jahrzehnten unter den Nägeln brannte.
    Solange man aber gegen die Islamisierung ist, ist das aber in Ordnung und den Rest schluck man dann halt auch noch gleich mit. Und wenn man ihn dann doch nicht schlucken will, so wie Ralph Giordano, ist man nicht „politisch inkorrekt“ …

    Nein, danke!

  48. @ 46 feuervogel: jetzt ahnst Du, was in den Köpfen mancher Kommentatoren herumschwirrt. Ich tue dies schon seit längerem.

  49. „politisch inkorrekte Geschichtsdiskussionen“

    Die Behauptung, England und Frankreich hätten den 2. WK verschuldet, ist keine „politisch inkorrekte Geschichtsdiskussion“, sondern schlichter Schwachsinn.

    Wer sowas verbrät, betreibt in der Tat die Verbreitung eines revisionistischen Geschichtsbildes, wie das für Rechtsradikale eben typisch ist.

    Das die Betreffenden dann vielleicht noch gegen eine Moschee sind, macht sie in meinen Augen nicht appetitlicher.

    Wer für die westliche Wertegemeinschaft und gegen die Islamisierung Europas eintritt, wird sich – gerade als Deutscher – leider auch und nicht zuletzt der Aufgabe einer scharfen Abgrenzung gegenüber Rechtsradikalen stellen müssen, die das ganze Anliegen nur diskretitieren können.

  50. ^^

    Naja – ich persönlich finde ja den DIBIT-.Kumbel da nicht für – nur für unschuldig , so unschuldig^^ 😛

    Er leidet und kämpft gegen die Burka – für die Gleichberechtigung usw…
    „Wir müssen in der Islamischen Welt noch viele Punkte korrigieren, die völlige Gleichstellung des Christentums, des Judentums…“ Usw…
    Problem: er sieht nicht den Mechanismus – er glaubt wirklich, das die sache so funktionieren würde, so mit Reden und Eierschaukeln und nicht per Gesetz.

    Es sind erstmal und auch weiterhin alle lieb – soie haben „nur“ halt ihre Sitten oder Lesart usw… die eingefordert werden.

    Eingefordert? Nun, doch wirklich nicht von allein, immer nur einer – die eine, die danach schreit, die ihr Recht einfordert – nach Schleier. Diese wird abgeschmettert und die nächste ebenfalls – irgendwann wird aber dann eine anerkannt – diese trägt dann das Kopftuch voll stolz – IHR Zeichen der FReiheit, der Emanzipation usw… andere sehen es und sagen: ja, ich auch, ich will das ebenfalls, ich trage es ebenfalls als Zeichen der Freiheit … Nun, und irgendwann wird ein Brüder seine Schwester fragen: warum trägst du das Kopftuvch nicht, willst du nicht frei sein? Und dann irgendein Bruder: willst du keine muslima sein? willst du nicht sittlich sein? und dann später wieder einer: warum trägst du das Kopftuch nicht, willst du nicht zeigen, dass unsere Familie Ehre hat?
    Iregndwann – 5-10-20 Jahre später wird niemand sich mehr vorstellen können, wie unschicklich damals die Menschen sein konnten, dass sie es nicht gesehen haben, dass ohne Kopftuch durch die Gegend zu rennen unschicklich, unehrenhaft ist.
    SO funktioniert islamisierung per Kopftuch – es ist immer schritt für schritt.

  51. Es wird geschwätzt und geschwätzt. Das hat doch alles keinen Sinn. Es gibt nur eine Lösung:

    Unser Grundgesetz muss in puncto Religionsfreiheit geändert werden.

    Die Moscheen werden geschlossen oder in Kirchen umgewandelt und sämtliche Muslime werden aus Europa wieder in ihre Heimatländer geführt. Wir geben ihnen hierfür soziale und finanzielle Unterstützung.

    Gefahrt erkannt. Gefahrt gebannt.

  52. „politisch inkorrekte Geschichtsdiskussionen“

    Die Behauptung, England und Frankreich hätten den 2. WK verschuldet, ist keine „politisch inkorrekte Geschichtsdiskussion“, sondern schlichter Schwachsinn.

    Wer sowas verbrät, betreibt in der Tat die Verbreitung eines revisionistischen Geschichtsbildes, wie das für Rechtsradikale eben typisch ist.

    Das die Betreffenden dann vielleicht noch gegen eine Moschee sind, macht sie in meinen Augen nicht appetitlicher.

    Wer für die westliche Wertegemeinschaft und gegen die Islamisierung Europas eintritt, wird sich – gerade als Deutscher – leider auch und nicht zuletzt der Aufgabe einer scharfen Abgrenzung gegenüber Rechtsradikalen stellen müssen, die das ganze Anliegen nur diskreditieren können.

  53. Hallo,

    sag mal feuervogel, könntest Du das bitte mit Link belegen?

    Ich meine die Schuldfrage und der Auftritt gegen eine Synagoge?

    Oder ist das wieder eine Deiner antifaschistischen Heldentaten, die keine Substanz haben, die Du aber gerne hier an den Mann bringst.

  54. @ #47 rational

    ja, das weiß ich ja schon länger …
    ich bin der Meinung, dass diesen Verpanscher-Kommentatoren, die der Islamkritik braunen Dreck beifügen wollen eben auch mal in PI-Artikeln ab und zu mal ne deutliche geistige Klatsche bzw. eine heilsame Lektion verpasst werden sollte, sie werden PI trotzdem weiterhin mögen, auch wenn sie dann mal ein bisschen jaunzen sollten, kann ihnen aber eigentlich nur gut tun…

  55. „sag mal feuervogel, könntest Du das bitte mit Link belegen?
    Ich meine die Schuldfrage und der Auftritt gegen eine Synagoge?“

    Das würde ich jetzt auch begrüßen.

    Meine obigen Äußerungen stehen natürlich unter dem Vorbehalt, daß feuervogels Behauptungen zutreffend sind.

  56. „sag mal feuervogel, könntest Du das bitte mit Link belegen?
    Ich meine die Schuldfrage und der Auftritt gegen eine Synagoge?“

    Das würde ich jetzt auch begrüßen.

    Meine obigen Äußerungen stehen natürlich größtenteilsd unter dem Vorbehalt, daß feuervogels Behauptungen zutreffend sind.

  57. Warum dauert es eigentlich immer Stunden bis meine Kommentare hier erscheinen?

    Ich bin zwar nicht mit Pro-Köln vertaut, aber ich bin auch grundsätzlich dafür sich von Leuten oder Organisationen zu distanzieren, die die jüngere deutsche Geschichte umdeuten wollen. Das kann uns Islamgegnern wirklich nur schaden mit denen zusammen zu agieren.

  58. Immerhin, Herr Giordano macht einen Schritt in die richtige Richtung. Folgerichtig wäre es natürlich, er würde jene kritisieren, die den Moscheebau fördern. Und das sind alle Parteien, außer pro Koeln.
    Von SPD, Grünen und PDS kann man natürlich keine andere Politik erwarten. Von der CDU schon. Wofür steht eigentlich das „C“ im Parteinamen? Konrad Adenauer würde sich im Grab umdrehen, sollte er je erfahren, welche Politik in seiner Heimatstadt von „Christdemokraten“ gemacht wird.

  59. @ #54 karaya

    ich habe „von einem Auftritt gegen eine Synagoge“ in diesem Forum von einem Kommentator gelesen, den ich als zuverlässig erachte, leider konnte ich im Internet nichts dazu finden, vielleicht wird das von demjenigen Kommentator noch nachgeliefert ..
    der Artikel in dem „Pro Köln“-eigenen Jugendmagazin, wo über die Mitschuld England und Frankreichs am 2. Weltkrieg geschrieben wird, findet sich hier:
    http://www.pro-koeln-online.de/images10/zeitung-3.pdf

  60. @ 53 feuervogel: darf ich einmal umformulieren? ..die ihrem braunen Dreck etwas Islamkritik beifügen…

  61. #34 Leserin:

    „Wenn man meine Einwendungen nicht liest und einfach die alten Lügen wiederholt, so kann ich mir das Schreiben hier sparen und stattdessen an meinen Herd und an die Kochtöpfe gehen.“

    Nee, schreib lieber weiter hier. Ich finde deine Kommentare sehr sachlich und informativ.

  62. Welchen Namen soll denn die Kölner Moschee bekommen?
    Wie schon oben mal erwähnt, trägt die große Mannheimer Moschee den Namen von Sultan Selim I..
    Bei der Wikipedia findet sich u.a. Folgendes:
    „Selim entmachtete 1512 seinen Vater, den Sultan Bayezit II.. Durch dessen Tod kurze Zeit darauf kam der Verdacht auf, dass Selim seinen Vater vergiftet habe. Sein Charakter lässt zwar diesen Verdacht plausibel erscheinen, aber dies sind nur Gerüchte. Um die Thronfolge für sich und seinen Lieblingssohn Süleyman zu sichern und einen internen Krieg um die Thronfolge zu verhindern, ließ er seine Brüder, Neffen, und vier seiner Söhne umbringen. „…
    „Nach dem Krieg von Mercidabik war Tumanbay in Ägypten Sultan geworden. Er akzeptiert die Herrschaft Selims nicht und forderte dadurch einen Angriff Selims heraus. Am 22. Januar 1517 nahm Selim Ägypten ein. Am 24. Januar 1517 rückte er in Kairo ein und ließ Tumambay hinrichten. Noch in Kairo ordnete Selim I. die Hinrichtung von 50.000 Einwohnern an, nachdem zuvor etwa die gleiche Anzahl Schiiten von Todesschwadronen getötet worden war, die er ins gesamte Reich hatte ausschwärmen lassen. Nicht genug damit, sollten auch alle im Reiche lebenden Christen liquidiert werden, eine Maßnahme, deren Undurchführbarkeit der agierende Wesir ihm nur mit äußerster Mühe – und natürlich unter Einsatz seines eigenen Lebens – verdeutlichen konnte.“
    Soviel zu den Qualitäten des Namensgebers der Mannheimer Moschee.
    Man fragt sich, wer sich was bei dieser Namensgebung gedacht hat…

  63. #57 feuervogel:

    „ich habe ‚von einem Auftritt gegen eine Synagoge‘ in diesem Forum von einem Kommentator gelesen, den ich als zuverlässig erachte, leider konnte ich im Internet nichts dazu finden, vielleicht wird das von demjenigen Kommentator noch nachgeliefert ..“

    Du scheinst häufig Aussagen anderer zu lesen und diese als Fakt verkaufen zu wollen. Es wäre glaubwürdiger, wenn du deine Äußerungen auch entsprechend kennzeichnen würdest.

  64. Hat denn auch nur einer hier dieses Buch mal zumindest angelesen, oder grassiert auch hier der Mob, der meint, im Besitz der allumfassenden Wahrheit zu sein?

  65. Sehr geschickt, feuervogel, alles in einen Topf zu werfen. Holocaustleugner, Leugner jeglicher Verbrechen, die von Deutschen begangen wurden und Leute, die nicht die Geschichte nach Art von Disney oder den Gebrüdern Grimm betrachten, wo es das durch und durch Gute und das durch und durch Böse gibt – das ist natürlich alles eins. Das einzige was ein feuervogel akzeptiert, ist natürlich die 100%ige Alleinschuld Deutschlands. Selbst 99,99999999% wären zu wenig, auch das könnten nur Nazis behaupten. Nein, alle anderen waren gut und wollten nur Frieden und waren von Hitlers Aufstieg ganz überrascht. Aber das böse Deutschland, das musste natürlich den ganzen schönen Frieden zerstören.

    Ach, feuervogel, mach doch nicht den gleichen Fehler wie die Guties. Da gibt es auch nur eine Kategorie „Nazi“, für alles, was ihnen nicht passt. Kann aber auch nach hinten losgehen. Werden sich die Leute dauerhaft die Mühe machen, auf strikte Unterscheidung zu setzen, wenn sie doch eh zu Nazis gemacht werden?

    PS: Warst du das?

    VERTRIEBENENTREFFEN
    Verletzte bei Überfall

    Mehrere Vermummte haben im niederrheinischen Viersen ein Vertriebenentreffen überfallen und eine 82-jährige Frau mit Fausthieben verletzt. Die Eindringlinge hätten eine israelische Flagge gezeigt und „Nie wieder Deutschland“ skandiert, berichtete die Polizei gestern in Mönchengladbach. (dpa)

    http://www.taz.de/dx/2007/05/03/a0048.1/text.ges,1

  66. Dnake für alle, die das Video verlinkt haben.

    Mir fällt dabei auf, dass R. Giordano diesmal wirklich aus dem Kontext gerissen zitiert wird, und das überall, auf laufendem Band.

    So wie ich es gesehen habe, ohne mich vorher auf die Streitgespräche beteiligt zu haben, ohne was heraushören zu wollen:

    Der Moderator zieht sein Einleitungstext ab, stellt das Thema vor. Noch gerade als das Kamera und Regie ihn einblendet, grinst er, kann sich kaum sammeln, sein Mundwinkelmuskel im Zaum halten… Die hatten davor eben gewitzelt, über irgendwas dämliches Spaß gemacht.

    Also beim Einleitungstext geht er auf den Widerstand der Kölner, auf Pro Köln ein, stellt Leute und Thema vor, dann sagt er zu dem 84jährigen Giordano:

    „Nun haben Sie sich gegen den Bau dieser Moschee ausgesprochen, wie das in dieser Klarheit nur von Rechtsradikalen geschieht.“

    Darauf antwortet R. Giordano:

    „Ich denke, das Pro-Köln, dieses lokale Variante der zeitgenössischen Nationalsozialismus…“

    Wenn man beachtet, Giordano spricht das Wort „zeitgenössisch“ etwas vernuschelt aus, er sammelt sich irgendwie zu dieser Zeit noch.
    Mir fehlt die eindeutige Intention. Ich empfinde nicht, dass er diese Aussage in aller Klarheit und mit vollem Absicht gesprochen hätte.

    Es kann sein, aber es kann auch sein, dass er nur quasi auf diese „sonst nur von Rechtsradikale“ des Moderators irritiert war, es auf Pro Köln gemünzt hat?

    Ich meine, ok, er hat es gesagt. Es ist aber was anderes. Es klingt für mich z. B. nicht so überzeugt, wie bei Leute wie C. Roth und ihren Freunden.

    Was ich bedauere: R. Giordano ist nicht passend vorbereitet. Der DITIB-Fuchs Aloba lügt wie gedruckt und er tut seine Lügen wie Fakten auftischen. Giordano hat nur mit Gemeinplätzen pariert, dass Alboa die Realität im Lande ignorieren würde. Das darf nicht sein! Wenn der sagt, in Köln gäbe es keine Einzige Moschee und Giordano schluckt nur darauf! Dann soll man den Hüriyyet lesen, da stand erst neulich drin, dass in Deutschland über 3000 Moscheen gibt. Und wenn man dahingeht und nicht mal auf so was konkret antworten kann! Der hätte doch jeden Hobby-Islamkritiker fragen können, wir hätten ihm in 10 Minuten eine Liste der Kölner Moscheen gegeben.

    Und er hat einige solche Mängel – wäre gut gewesen, wenn er diesen Musel-Hampelmann vorgeführt hätte.

  67. Eine kleine Ergänzung:

    Hat denn auch nur einer hier dieses Buch mal zumindest angelesen, oder grassiert auch hier der *antifaschistische* Mob, der meint, im Besitz der allumfassenden Wahrheit zu sein?

  68. #66 FreieWelt (17.05.07 16:12)

    „Mehrere Vermummte haben im niederrheinischen Viersen ein Vertriebenentreffen überfallen und eine 82-jährige Frau mit Fausthieben verletzt“

    Vermutlich haben sie sich nur wehren müssen.
    War vermutlich keine moderate 82 jährige…

  69. Der Artikel ist doch nicht ganz abwegig. Ist es jetzt verboten über dieses Thema zu diskutieren? Natürlich hatte Versailles eine Mitschuld an der deutschen Aggression. Die Briten waren ja sogar noch 1990 gegen die deutsche Wiedervereinigung.

    Aber wir hatten ja schon öfters Diskussionen, feuervogel, insofern weiß ich, dass Du nicht umzustimmen bist.

  70. Der Artikel ist doch nicht ganz abwegig. Ist es jetzt verboten über dieses Thema zu diskutieren? Natürlich hatte Versailles eine Mitschuld an der deutschen Aggression. Die Briten waren ja sogar noch 1990 gegen die deutsche Wiedervereinigung.

    Aber wir hatten ja schon öfters Diskussionen, feuervogel, insofern weiß ich, dass Du nicht umzustimmen bist.

  71. Und wenn Pro Köln die moderne nationalsozialistische Variante wäre, wäre mir das schnurz, solange sie gegen die Errichtung des Islam in Deutschland kämpfen.

    Wenn unser gemeinsames Haus(danke Gorbi) brennt, dann bin ich nicht so bescheuert Löschhilfe abzulehnen nur weil sie von Leuten kommt, die Herr Giordano, nicht Bruno der Bär, nicht mag.

    Andererseits lehne ich aber Leute wie Herrn Schäuble ab, die dabei sind zu helfen, unser gemeinsames Haus abzufackeln, in dem sie ständig rufen, dass da kein Feuer sei und keine Brandstifter und der Qualm und die Hitze – alles Einbildung, überhaupt wäre statt zu löschen jetzt eine neue Konferenz mit den Nichtbrandstiftern fällig, obwohl sie Demokraten genannt werden.

    Klingt nicht rational oder?

  72. @willow
    Versailles ahtte eine Mitschuld an der Wahl Hitlers. Aus Hitlers Wahl resultierte die deutsche Aggression. Demnach hatte Versailles eine Mitschuld an der deutschen Aggression. Natürlich ist nicht Versailles für den zweiten Weltkrieg verantwortlich, ich rede von Teilschuld. Es gibt aber Leute hier die gerne Schwarz-Weiss malen. Nach dem Motto: Deutsch böse, Rest gut. Ganz so einfach ist es aber auch nicht.

    Was mich gestört hat ist, dass hier pro-köln in die geschichtsrevisionistische gedrückt wurde. Und das wollte ich nicht so stehen lassen.

  73. Alle Interessierten mal Churchills Geschichte des II. Weltkrieges lesen.

    „Eines Tages sagte mir Präsident Roosevelt, dass er die Öffentlichkeit um Anregungen ersuche, wie der Krieg benannt werden solle. Ich erwiderte sofort: Der unnötige Krieg. Niemals hätte sich ein Krieg leichter verhindern lassen als dieser, der eben alles vernichtet hat, was von der Welt nach dem vorangegangenen Kampf noch übriggeblieben war.“

    Das erste Kapitel ist überschrieben mit Die Torheiten der Sieger 1919 – 1929

    „Als Marschall Foch von der Unterzeichnung des Friedensvertrages von Versailles hörte, bemerkte er mit eigentümlicher Treffsicherheit: Das ist kein Friede. Das ist ein Waffenstillstand für zwanzig Jahre.

    Und ich glaube nicht, dass Churchill eine Relativierung der deutschen Schuld am Kriege im Auge hatte als er das schrieb.

  74. @73 Reb

    Ja, klingt gut.
    Ich würde noch genauer sagen: Solange die Ehrenfelder in einem so großen Zahl (28.000) sich um ProKöln scharen um ihren Kampf gegen die Moschee zu kämpfen, sollten wir sie respektieren, sie unterstützen, sie nicht schwächen indem wir in das Nazi-Gekreische der verkifften Alt68er einstimmen.

    Wenn mal Pro Köln oder genauer gesagt einzelne Mitglieder Nazi-Aktionen starten, können wir uns von den konkreten Naziaktionen distanzieren, sie kritisieren. Aber die Widerstandsaktion der Kölner unter Leitung von Pro Köln dürfen wir nicht schwächen, sonst sind wir kein Deut besser als die Claudianische Clique.

  75. @#75 Sachichdoch

    Danke. Die Gefahr, die von Pro Köln für die FDGO ausgeht, ist wohl mehr eine hypochondrische, während die Gefahr des Islam real ist.

    @#77 Kybeline

    Genau. Wobei, was sind NAZI-Aktionen? NAZI-Aktion ist ja heutzutage alles, was abseits des gutmenschlichen Vorstellungsvermögens liegt, zum Beispiel mitreden zu wollen, wo der Muezzin plärren soll.

  76. „Die Behauptung, England und Frankreich hätten den 2. WK verschuldet“

    Ich kenne die betreffenden Verlautbarungen Pro Kölns nicht, aber ich gehe mal davon aus dass den Franzosen und den Engländern bestenfalls eine gewisse Mitschuld zugeteilt wurde.

  77. Ich bekomme auf meinen Wunsch die Info-Briefe von pro Köln per Mail, bis heute über 80 Stück. Diese Infos können auch auf der Homepage von pK eingesehen werden.

    Trotz kritischer Betrachtung ist es mir bis heute nicht gelungen, irgend etwas „Rechtsextremes“ zu finden.

    Ich mache hier keine Reklame, ich stelle nur etwas fest.

  78. Der entscheidende Satz von Herrn Giordano ist, dass man die Bevölkerung in Köln nicht fragt.

    In der Schweiz ist die Initiative gegen den Bau von Minaretten gut angelaufen:

    http://www.minarette.ch/

    Sehr bedauerlich dass es in Deutschland keine lokalen Sach-Abstimmungen gibt. Das Resultat würde sehr klar herauskommen, ist zu vermuten. (Was ja der Grund ist weshalb Abstimmungen unterdrückt werden).

  79. Es darf einfach nicht wahr sein.
    Eine mutige Bürgerbewegung stellt sich gegen die Politische und Gutmenschliche Befehlsgewalt und sobald jemand Nazi schreit wird sofort alles infrage gestellt.Irgend etwas wird an den Haaren
    herbeigezogen und schon sind tausende von Bürgern mundtot.Wenn das mit Links auch so gehandhabt werden würde hätten wir keine Probleme. Niemand könnte es wagen sich mit einem Freund und Mitkämpfer der RAF Mörder wie Ströbele an einen Tisch zu setzen.Und da gibt es eine Menge schlechte Beispiele.
    Hier wird nur versucht den Bürgern die demokratische Möglichkeit zu nehmen sich zu wehren.

  80. @#31 rational (17.05.07 13:00)

    So, so.
    Also ich habe alle Variationen bereits gesehen. Und ich muß sagen, das kommt nur seit etwa einem Jahr vor, was mir zeigt, dass die in den Köpfen radikal werden.

    Ich habe solche Vermumte immer wieder gesehen, mit dem typischen Schlitz, mit dem Kitab usw. Sicher waren sie Einzelfälle, ich sehe sie nicht jeden Tag, aber ich gehe auch nicht jeden Tag in die Fußgängerzone. Unter anderem ist mir aufgefallen, dass sie nicht immer in Begleitung sind, so wie eigentlich Vorschrift wäre, wenn es wegen ihrer Tradition wäre. Das passt in meine Theorie zum neuen Islam.

    Und falls du sie auch sehen willst, hier habe ich ein Video aufgenommen – zwar keine Burka, aber ein Tschador – am Ende der Zusammensetzung.

    http://www.myvideo.de/watch/1327839#jump_kommentar

    Und hie ist, was ich zum Neuen Islam und den Moslemfrauen in Europa habe:

    Die tragen Burka und lernen Kampfsport. Das Stichwort für Google ist „ninjabi“
    http://parteigruendung.myblog.de/parteigruendung/art/156053312/Was_kann_unter_einer_Burka_stecken_Eine_Ninja_Kampferin_#comm

    Und das ist meine Theorie dazu:

    http://parteigruendung.myblog.de/parteigruendung/art/151561940/_h3_Der_neue_Islam_eine_Kampfansage_h3_#comm

  81. Warum gibt es keine Kommentare auf DBlog? Da spricht mir/uns Giordano aus dem Herzen und wir kommentieren nur in diesem Blog?

  82. in der Klarheit hat folgendes in D noch kaum jemand in der Öffentlichkeit gesagt:

    „Die Integration ist – von einigen marginalen und peripheren Ausnahmen abgesehen – gescheitert.“

  83. @ 91 Kybeline: bist Du sicher, dass die auch in Deutschland wohnen? In Hannover gibt es eine bedeutende Med. Hochschule (MHH). Dort lassen sich viele Araber (reich) behandeln, gleich ob Männlein oder Weiblein. Vor längerer Zeit gab es in der lokalen Presse einen Artikel darüber, weil „man“ in Sorge wg. der Bekleidung in der Öffentlichkeit war. Kommen die Frauen (meist schon älter) aus den Golfstaaten, tragen diese ihre landesübliche Bekleidung, auch in der Innenstadt. Die Schickimickigeschäfte auf der Georgstrasse jubilieren über diese Kundschaft, so wie die Taxifahrer und die Portiers im Luisenhof. Da sieht man schon großzügig über die Bekleidung weg. 😉

  84. oder:

    „dass da eine Kultur ist, die nicht akzeptabel ist, aber mitten unter uns ist“ (wurde natürlich nicht mit abgedruckt)

  85. Ja, Giordano macht schon Mut.

    Insbesondere seine Einschätzung, wenn die Angst vor den Schuldkomplexen abgelegt würde und die Prognose eines Bürgerkrieges!

    Der Wind dreht sich!

    2051 – Claudia-Roth-Moschee heisst wieder Kölner Dom!

  86. @94 Rational: Die mit dem Tschador 100% Ich könnte dir auch ihre Strasse nennen.

    Und was die anderen betrifft: Wenn eine Frau voll vermummt in Mit Qitab vor dem Gesicht auf die Strasse geht, aber nicht mal einen halbwüchsigen männlicher Begleiter mitschleppt – die ist ist alles andere als eine traditionelle Moslem-Frau – das ist eben, was ich in den Links dazu hatte: Dieses neue Gesicht des Islam, wo eigentlich lange nicht mehr um die alten Werten geht sondern um die Herausforderung des Westens.

    Was die Kopftücher betrifft, diese Hühner kannst du überall sehen – das wäre schon absurd zu fragen, ob sie alle in Deutschland wohnen oder nicht. Stell dich nur vor Aldi, dann siehst du sie.

  87. @ 93, 95 feuervogel: da wäre ich etwas vorsichtiger in der Beurteilung. Wann ist jemand hier integriert? Da werden die Meinungen sehr weit auseinander gehen. Schlage als Durchschnitt folgendes vor: Selbsternährer, beherrscht gut die deutsche Sprache, hält sich klar und ohne Einschränkungen an Recht und Gesetz. Unter diesen Bedingungen werden es wesentlich mehr „Integrierte“ sein.

  88. HarbiFfm, kannste alles auf der Pro Köln Webseite nachlesen. Hinsurfen musste schon selba.
    Also mit Pro Köln ist das jetzt wirklich ein Problem, weil die den Meschonbau-Gegner-Gegnern wieder alle klischeés aus dem Silbertablett präsentieren und die aufrichtigen Bedenken in Verruf bringen.

  89. @ #99 dwave

    gw wollte ja demnächst einen beitrag über Pro Köln machen. Nun vielleicht geschieht ja Pro Köln tatsächlich Unrecht, ich lebe nicht in Köln und habe mit dieser Partei auch gar nichts zu tun.

    Ich freue mich jedenfalls auf einen sorgfältig ausgearbeiteten Beitrag, der statt „morgen“ lieber erst „übermorgen“ erscheint.
    Keine Eile, gw … 🙂

  90. @ 98 Kybeline: die Kopftuchfrauen sehe ich auch (überall). Es sind jedoch mehrheitlich ältere, die Deutsch radebrechen. Die Mehrheit der jüngeren moslemischen Frauen, fließend Deutsch sprechend, tragen (zumindest in der Großstadt Hannover) kein Kopftuch. Ich habe mich interessehalber mal bei Schulschluss vor die „Geschwister Scholl-Gesamtschule“ in Hannover-Nordstadt (ein Türken/Russkiviertel) gestellt, über 1000 Schüler. Viele Schwarzköppe, aber nur 1 (in Buchstaben: ein) Mädchen mit Kopftuch. Das mag regional unterschiedlich sein.
    Zu den Hijabfrauen: der „Hijab“ (bitte nicht kitab = Buch auf arabisch) ist die traditionelle islamische Gesichtsverschleierung im Maschreq. Schon im Maghreb lachen die darüber. Es ist klar, dass man so etwas häufiger in GB sehen wird und sehr viel weniger hier. In wie weit da eine bewusste Ablehnung des Westens und seiner Werte dahintersteckt, weiss ich nicht. Möglich ist es schon. Und selbst wenn (wie bei der Bosnierin): es wird wg dieser Einstellung zu einer klärenden Auseinandersetzung in Europa kommen. Jedoch: den Zeitpunkt bestimmen wir, und nicht die!

  91. @ 31 rational
    Also ich für meinen Teil lebe in der 500 000 Einwohner Stadt Hannover und kann nur sagen das die Kopftücher vor allem bei jungen Frauen immer mehr zunehmen und dieser Trend begann schon lange vor 9/11 und verstärkt sich immer mehr, auch total Verschleierrungen sind mitten in der Stadt zu sehen. Wenn sie soetwas nicht zu sehen bekommen stellt sich vielleicht die Frage wo sie wohnen oder ob sie vielleicht träumen wenn sie unterwegs sind 😉
    Zum Thema, es ist mehr als positiv das eine Persönlichkeit wie Giordano so äußert wie er es hier getan hat und wir müßen alle vorsichtig sein das nicht die Rechten auf den Zug der berechtigten Sorgen und Beschwerden auf springen um so Stimmen abzugreifen, auch diese Gefahr ist real und kontra produktiv da auch mit einem Bündnis zwischen Nazis und Religions Faschisten gerechnet werden muß!

  92. Giordanos meiner Meinung nach wichtigste Aussage:

    „Ein solches Großprojekt wird hier mitten in Köln errichtet als Religionsausdruck einer fremden Kultur, und die Bevölkerung wird überhaupt nicht gefragt, ob sie damit einverstanden ist.“

    Das ist der springende Punkt. Die Macht des Volkes scheint mit den Wahlen zu enden. Es darf nicht sein, dass die (noch) mehrheitlich nicht muslimische Gesellschaft von Multi-Kulti-Fanatikern gezwungen wird, Projekte wie diese Großmoschee zu akzeptieren. Und zur Integration trägt dieser Bau mit Sicherheit nicht bei, sondern ist nur der nächste Schritt in die vollkommene Parallelgesellschaft (, die es ja laut Alboga nicht gibt…). Da soll er mal die Krefelder Innenstadt besichtigen. Dort kommen (vor allem ältere) türkische Migranten (die wohl zum größten Teil auch Muslime sind) prima ohne die Mehrheitsgesellschaft aus: Es gibt türkische Lebensmittelläden, die teilweise sogar Aushänge nur auf Türkisch anbringen, Supermärkte, Frisöre, Juweliere, Schuhmacher, Kram-Läden, „Boutiquen“ (wenn man die wirklich so nennen mag), aber auch Restaurants, Vereinslokale, Ärzte, es werden türkische Fernsehsender empfangen… Die deutsche Sprache muss man nicht wirklich beherrschen, um zurechtzukommen. Und da meint dieser aggressiv wirkende und „bestens unterrichtete“ Musel, mir derartigen Unsinn erzählen zu können?

  93. #97 Kybeline:

    „Was die Kopftücher betrifft, diese Hühner kannst du überall sehen – das wäre schon absurd zu fragen, ob sie alle in Deutschland wohnen oder nicht. Stell dich nur vor Aldi, dann siehst du sie.“

    Oder vor LIDL. 😉

  94. Ralph Giordano:

    Dass „Pro Köln“, die lokale Variante des zeitgenössischen Nationalsozialismus[..]

    Was für ein Spinner.

    Bzgl. der Moschee sind seine Statements ansonsten OK.

  95. Der CDU-Beschwichtigungsexperte leistet wieder prima Arbeit. Da kann sich jeder SED-Parteiagitator noch eine Scheibe abschneiden. Realität leugnen bis zum Zusammenbruch. Na, der Honecker hat ja auch nichts mehr gemerkt, in dem Alter. Der hat die „Gorbi! Gorbi!“ – Rufe für Zustimmungsbekundungen zur Politik der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands gehalten.

    „Kopftücher? Ich sehe hier keine Kopftücher. Wo sollen hier Kopftücher sein? Ich stelle mich extra vor eine Schule, um Kopftücher zu zählen.“

    Gucke mal an. Wenn ich durch unsere sachsen-anhaltinische Kreisstadt fahre, dann wandern mir die Kopftuchlemuren der Vergangenheit schon entgegen und einige davon sind im zarten Kindesalter. Und das ist der OSTEN! Als ich in Erlangen war, dachte ich, ich sei aus Versehen nach Saudi Arabien gefahren. 🙁

  96. Das Herr Giordano sowas auessert, duerfte der Sache Auftrieb geben, denn ihn als Nazu zu verleumden duerfte schwer werden.

    Es waere nur wuenschenswert, sowas auch in den ueberregionalen Blaettern zu lesen. Ohne PI keine Chance solche regionalen Themen, die ja tatsaechlich in einem landesweiten Kontext zu betrachten sind, kennenzulernen.

    Gewisse Kreise duerften da aber nicht viel Interesse dran haben, denn da mal eine Moschee, hier mal eine Moschee, und – Ups! – bevor jemand was kapiert hat, stehen ueberall schon welche.

    Wo bleibt die konservative Presse? Das interessiert sicherlich mehr, als die Spuckattacken von Herrn Masri.

    Heute uebrigens in der Welt:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article878461/Baby-Boom_in_Deutschlands_Staedten.html

    Baby-Boom in Deutschlands Städten
    Es geht aufwärts mit den Geburtenzahlen in Deutschland. Nach einer Umfrage von WELT ONLINE sind im ersten Quartal bis zu 21 Prozent mehr Kinder geboren worden. Besonders fruchtbar waren die Paare in Bremen-Nord und Köln.

    Es ist eine gute Nachricht für diejenigen, die befürchten, dass die Deutschen vom aussterben bedroht sind: 2007 geht es endlich aufwärts mit den Geburtenzahlen. Nach einer Umfrage von WELT ONLINE in den Standesämtern der großen Städte sind im ersten Quartal bis zu 21 Prozent mehr Kinder geboren worden als noch im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Den höchsten Wert gab es in Bremen-Nord. Zweiter Spitzenreiter ist Köln mit 15 Prozent. 381 Babys mehr sind 2007 (2824) gegenüber 2006 (2243) in der Domstadt geboren worden. Der Trend ist kein westdeutsches Phänomen. Auch Magdeburg hat einen Anstieg von 15,6 Prozent zu verzeichnen, Erfurt 12,5. Und in der deutschen Hauptstadt Berlin sind in den Standesämtern der verschiedenen Bezirke (ohne Spandau) immerhin fünf Prozent mehr Babys auf die Welt gekommen. Signifikant gesunken, ist die Geburtenzahl in keiner der 15 befragten Städte. Lediglich in Kiel (25 Babys weniger, -3,4 Prozent), Mainz (14 Babys weniger, -1,5 Prozent) und Saarbrücken (drei Babys weniger, -1,3 Prozent) hat sich der Trend nicht bestätigt.
    Zuletzt lag die Kinderrate bei 1,34 pro Frau
    Seit den 70er-Jahren ist die Geburtenzahl in Deutschland nicht mehr angestiegen. Zu letzt haben die deutschen Frauen imWeiterführende links
    Wie Mütter in den Job zurückfinden Deutsche Mütter arbeiten weniger als andere „Mein Ehrgeiz ist völlig befriedigt, und ich kann mein Kind genießen“ „Mir fehlen die täglichen Rituale“ Schnitt nur noch 1,34 Kinder bekommen. Was hat also den plötzlichen Baby-Boom ausgelöst? WM-Euphorie des vergangenen Jahres oder erste Anzeichen für eine wirkungsvolle Politik von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU). Für einige Mitarbeiter der Standesämter war klar: das sind nur die Folgen des Sommermärchens. Martin Werding, Leiter Sozialpolitik und Arbeitsmärkte beim ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München hält die Theorie vom Sommermärchen aber für abwegig. „Es könnte tatsächlich an von der Leyens Elterngeld liegen, das zum 1. Januar 2007 eingeführt wurde“, schätzt Werding. Das Zusatzgeld beschloss die Bundesregierung zwar erst im September 2006. Allerdings war es schon 2005 Wahlkampfthema und sorgt seither für Schlagzeiten. Wesentliche Eckpunkte der Leistung sind überdies bereits im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD 2005 festgelegt worden. Mit der Einführung des Eltergeldes im Januar 2007 gibt es statt 300 Euro pauschal die einkommensabhängige Geldleistung: 67 Prozent bei maximal 1800 Euro für 14 Monate, wenn sich der Mann beteiligt (sonst nur 12 Monate).
    Elterngeld als Anreiz für die Trendwende?
    Aber kann sich das Elterngeld tatsächlich so schnell auf die Fertilität der Frauen auswirken? „Das ist nicht so ungewöhnlich. Als in Schweden die einkommensabhängigen Leistungen für das zweite Kind erhöht wurden, kam es dort ebenfalls ziemlich schnell zu einem Baby-Boom“, sagte Werding. Auch Professor Jan Hoem, Direktor des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock schließt punktuelle Ereignisse wie die WM aus: „Das ist wie mit den Stromausfällen vor einigen Jahren. So etwas hat keinen spürbaren Einfluss auf die Geburtenquote“. Es sei neben einer guten wirtschaftlichen Lage eine familienfreundliche Politik – wie eben das Elterngeld, die sich positiv auf die Fertilitätsrate auswirkt: „Ich glaube allerdings, dass die neue Leistung in Deutschland für die gestiegene Geburtenrate noch nicht ausschlaggebend war. So etwas braucht Zeit und weitere wirtschaftliche und arbeitsrechtliche Maßnahmen.“ Die Zahlen geben den Experten Recht. Die starke Quote in einem der deutschen Vorbildländer Schweden von durchschnittlich 2.13 Babys pro Frau im Jahr 1990 (vorher nur 1.61) hielt nicht an. 1998 bekamen die Frauen im Schnitt sogar nur noch 1.5 Kinder. „Daran zeigt sich, dass die Eltern nicht dauerhaft mehr Kinder bekamen. Es war nur ein ‚Timing-Effekt‘ bei der Familienplanung – das ohnehin geplante Kind wurde wegen der finanziellen Förderung nur früher gezeugt“, sagte Soziologe Werding. Selbst Ministerin von der Leyen ist vorsichtig bei der Bewertung der gestiegenen Geburtenzahlen in Deutschland. Sie sagte WELT ONLINE: „Ich habe immer gehofft, dass die Geburtenraten wieder ansteigen, vielleicht ist jetzt der Beginn einer Trendwende.“ Schlagworte
    Babys Frauen Deutschland Ursula von der Leyen Elterngeld Für Lobensreden ist es daher noch zu früh. Es müsse noch mehr getan werden, um die Geburtenrate in Deutschland dauerhaft zu erhöhen, verlangen die Experten. Dazu gehöre in erster Linie ein ausreichendes Betreuungsangebot: „Wir haben uns sehr über das Elterngeld gefreut. Aber noch mehr würden wir uns freuen, wenn wir in 12 Monaten auch einen Krippenplatz für die Kleine bekommen.“, sagte eine 34-jährige Mutter aus Berlin.

    Frage: Ist Bremen-Nord so ein Viertel wie ich vermute?

  97. @Dagobertus,

    kommt darauf an, ob die Kids nun Fritz, Hans und Björn Torben oder Ossama, Borat und Khaled-Abdul heissen.

    Da de Zunahme allerdings sprunghaft und auch in Magdeburg zu verzeichnen ist, könnte es ein Anzeichen für eine Trendwende sein!

  98. @ 107: mit SED-Agitatoren kennst Du Dich ja aus, warst ja lange genug aus Überzeugung einer, und hast jetzt die Seiten gewechselt, aber ohne die Mentalität. Was früher für Dich der „Monopolkapitalismus“ und alle seine „Kriminalität“ war, ist heute der „Islam“ (Vater sitzt im Teehaus und schickt seine Brut zum Klauen und Vergewaltigen). Diese Einstellung ist für Typen wie Dich einfacher und angemessen.

  99. @ 103 s@ndmann: wie so oft im Leben: fast jeder sieht das, was er sehen will. Gilt für Dich wie für mich.
    Könnte es nicht sein, dass das Kopftuch eine „Damenmodeerscheinung“ ist, bei vielen jungen Menschen gut zu beobachten? Drückt das Kopftuch zwingend einen ideologischen Hintergrund aus? Wenn ja, was sagen für Dich piercings und Tätos aus?
    Ich habe den Eindruck, dass für etliche Teilnehmer hier Textilien wichtiger als Texte sind. Na ja, ist ja auch einfacher.

  100. @Rational #101

    Du sagst es. Gerade gestern habe ich die Meldung gebracht, dass Somalien jetzt den Schleier in Öffentlichkeit verboten hat – nicht zu unrecht, denn es geht um Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, um bürgerkriegsähnliche Zustanäde – und aber wir führen sie hier gerade ein.

    Aber das ist jetzt was anderes.

    Du hast mich auf den richtigen Spur gebracht: Ich werde jetzt die nächste Video-Zusammensetzung nur mit solchen Kopftücher machen: jung, chick, militant…

    Es gibt sie, vor allem im vorigen Sommer war die Stadt jede Wochenende voll, als sie ständig gegen den Libanonkrieg protestierten. Da konnte man genau sehen. Sie werden irgendwie ferngesteuert, denn als die vielen öffentlichen Auflehnungen gegen das Kopftuch kamen und auch gegen den Islam, erste Islamkonferenz usw. verschwanden sie. In der Adventszeit sind sie fast alle weg. Auch zum Fastnacht. Aber dann kommen sie wieder. Man sieht sie häufig in den Modeboutiqs u. ä.

    Die sind nicht zu verwechseln mit den Aldi-Kopftüchern, mit ausgelatschten Schuhen u. ä. Diese sind beständig, da ändert sich nichts daraus. Und ich muß sagen,dass ich persönlich (irgendwelche persönliche Marotte?) leichter habe, diese ältere, putzfrauenähnliche Kopftücher als Menschen wahrzunehmen und in privaten oder geschäftlichen Kontakte als Menschen zu respektieren. Auch wenn sie so einfach scheinen.

  101. #109 Eurabier

    Naja, waere halt interessant zu wissen, was das fuer Gegenden sind. Die Medien tun sich da in der Regel immer etwas schwer.

    Wer kann uns sagen, ob bei Bremen-Nord die Wahrscheinlichkeit fuer a) Klausi oder Hennes oder aber fuer b) Osama oder Saddam groesser ist?

  102. #114 feuervogel

    Danke! Habs mir doch fast gedacht.

    Waere auch zu schoen gewesen…

  103. @ 114 feuervogel: der Artikel, falls gut recherchiert, ist hervorragend. Endlich liegen verwertbare Zahlen auf dem Tisch.

  104. um nochmal zu Pro Köln zurückzukehren:

    in der Wikipedia steht u.a. folgendes zur Geschichte von Pro Köln drin:

    Die Bürgerbewegung pro Köln e. V. wurde am 5. Juni 1996 in Köln-Dünnwald als Ableger der Deutschen Liga für Volk und Heimat von ehemaligen Mitgliedern der NPD und den Republikanern gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehören der Verleger Manfred Rouhs und der Rechtsanwalt Markus Beisicht. Zusammen mit weiteren ehemaligen REP-Mitgliedern, darunter Harald Neubauer und Karl Richter, waren Rouhs und Beisicht bereits an der Gründung der DLVH beteiligt gewesen, die von 1991 bis 1993 in Fraktionsstärke im Kölner Stadtrat vertreten war. Nach der Umwandlung der Partei in den eingetragenen Verein „Bürgerbewegung pro Köln“ verlor die Organisation zunächst stark an Bedeutung. Wesentlich dazu beigetragen hatte der Beschluss des Bundesvorstands, nicht mehr bei Wahlen anzutreten.

    Die Mitglieder von pro Köln arbeiten zum Teil mit der NPD und ihrer Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ zusammen. An mehreren Kundgebungen von pro Köln nahmen Neonazis aus dem Spektrum der militanten Freien Kameradschaften wie beispielsweise Christian Malcoci und Siegfried Borchardt teil – nach deren Aussage jedoch gegen den Willen von pro Köln. Das Foto einer Kundgebung in Köln-Kalk vor der Kommunalwahl im Herbst 1999 zeigt den bekannten Neonazi-Kader Axel Reitz, Mitglied der Kameradschaft Köln und „Gauleiter“ des „Kampfbundes Deutscher Sozialisten-Rheinland“ neben Manfred Rouhs. Während letzterer bestreitet, Reitz überhaupt zu kennen, sagte dieser gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger, Rouhs habe ihn sogar gebeten, die Kundgebung mit zu organisieren und meinte: „Die meisten Teilnehmer sind auf meine Veranlassung gekommen.“. Reitz ist wegen Volksverhetzung und Verwendung von Nazi-Symbolen mehrfach vorbestraft. Vor Gericht vertreten wurde er nach eigenen Angaben wiederholt vom pro Köln-Vorsitzenden und Rechtsanwalt Markus Beisicht.

    es ist doch prinzipiell nicht so, dass diejenigen, die ihre Unterschrift gegen einen Moscheebau gegeben haben, den Vorsitzenden von Pro Köln, um es salopp zu formulieren, kollektiv einen blasen wollen. Sie unterstützen Pro Köln, weil momentan noch keine andere größere Partei dieses Thema besetzt.
    Das wird sich in den nächsten 2 Jahren aber mit der Gründung von PAX Europa ändern und dann braucht man auch keine Vorsitzenden mit einem, sagen wir mal unklarem Verhältnis zur deutschen Geschichte, mehr.
    Eine Partei mit einer derartigen Gründungsgeschichte wie Pro Köln kann maximal auf regionaler Ebene Erfolg haben.

    Liebe Grüße von einem „antifaschistischen“ Machiavellisten 😀

  105. „Es sind etwa eine Million Arbeitsplätze, die integrierte Unternehmer türkischer Herkunft schaffen.“

    Man nehme die Erwerbsquoten der Türken (Männer 38.2%, Frauen 19.1%), und berechne dann wieviele der 2.7 Mio Türken hier arbeiten: 773.550 Türken (bei je 50% Männer und Frauen).

    Und dann frage man sich, ob mehr Türken in deutschen Unternehmen arbeiten oder ob mehr Deutsche in türkischen Unternehmen arbeiten.

    Und dann weiß man, daß der Herr Alboga lügt wie gedruckt. Oder soll man sagen: er „taquiyt“ wie gedruckt?

    ps: Wir brauchen zusätzlich nur qualifizierte Arbeitskräfte: Facharbeiter, Akademiker, Gesundheitspersonal. Der Rest ist eine zusätzliche Konkurrenz für unsere eigenen Unqualifizierten. Stichwort Mindestlohn!

    1% der Türken sind eine Stütze, 99% sind eine Last. Wäre die Last nicht mehr da, könnte man die Lohnnebenkosten senken was Löhne erhöhen und Arbeitsplätze schaffen würde.

  106. am bescheurtsten ist aber jetzt die von der CSU geforderte Zulage für Eltern, die ihre Kinder nicht in Krippen schicken.
    Leichter kann man es Integrationsverweigerern nicht machen!

    Naja, die Geburtenrate wird schon steigen, allzu genau hinschauen sollte man allerdings nicht.

  107. Die meisten, von den Türken geschaffene Arbeitsplätze sind in Kneipen, Nachtklubs u. ä.

    Zumindest erinnere ich mich nie, was anderes hier gesehen zu haben, wo ein Türke Unternehmer war und er deutsche Angestellte hatte. Nicht mal in einer Änderungsschneiderei!

    Wetten wir, dass eine passende Statistik meine Vermutung bestätigen würde: Nur allein, wenn man feststellt: die meisten Nichtmoslems, die bei den Türken arbeiten, sind weiblich, in der Regel jung…

  108. @Brandenburger

    Ich hatte natürlich die Arbeitsplätze gemeint, wo Türken sie erschaffen und Nichtmoslems, vor allem Nichtmigranten beschäftigt werden. Und was sind da schon 140 Arbeitsplätze?

  109. Weswegen wird wohl immer Herr Öger zu Talkrunden eingeladen?

    a) Er ist der einzige türkische Unternehmer, der
    b)deutsch kann und
    c) keinen Händy-, Döner-, Hehlerladen usw. betreibt?

  110. @Spaßvogel:

    Wow, auf die Idee bei Wikipedia „Pro Köln“ einzugeben ist auch noch keiner vor dir gekommen.

    „rational“: „Gilt für Dich wie für mich.
    Könnte es nicht sein, dass das Kopftuch eine „Damenmodeerscheinung“ ist, bei vielen jungen Menschen gut zu beobachten? “

    Eine „Modeerscheinung“, mit der sie sich deutlich von der Gastgesellschaft abgrenzen wollen. Tolle Wurst.

  111. @#110 rational

    Ja, grosser Beschwichtiger. Statt des bitterbösen Bonner Ultras habe ich jetzt den Islam erwählt.

    Das mach aber nicht ungeschehen, dass die CDU der rechte Flügel der GRÜNEN geworden ist und Du ihr Propagandist hier.

  112. Nochmal zum Thema pro Köln ein Widerruf von Manfred Rouhs auf http://www.wikipedia-hetzt.de/luegen.htm:

    Manfred Rouhs (* 1965 in Krefeld) ist ein Multifunktionär des rechtsextremen Spektrums und zur Zeit Fraktionsgeschäftsführer der Bürgerbewegung pro Köln im Kölner Stadtrat. Er ist ferner Bundesvorsitzender der Bürgerbewegung pro Deutschland. Da Rouhs seine bestehenden Kontakte in das offen rechtsextreme Spektrum zu leugnen versucht, haben Kritiker ihn mit dem Spitznamen „Biedermanni“ belegt.

    Die Eckdaten stimmen. Alles weitere sind allgemeine Beschimpfungen, die in einer Enzyklopädie nichts zu suchen haben.

    Manfred Rouhs wurde 1965 in Krefeld geboren. Seine politische Laufbahn begann 1979 in der CDU-Jugendorganisationen Junge Union (JU) und Schüler Union (SU). Noch während seiner Schulzeit wechselte er 1982 zur NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN). Nach seinem Abitur nahm Rouhs 1985 in Köln ein Studium der Rechts- und Sozialwissenschaften auf und wurde zum Generalsekretär des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS) in der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Der war zu diesem Zeitpunkt an einem knappen Dutzend Hochschulen in der Bundesrepublik vertreten und ein Sammelbecken von Deutschnational-Völkischen, „Freiheitlichen“ im Umfeld der FPÖ und militanten Neonazis.

    Der Ring freiheitlicher Studenten (RFS) steht als Studentenorganisation der FPÖ fest im demokratischen Spektrum und hat weder etwas mit „Deutschnational-Völkischen“, noch mit „militanten Neonazis“ zu tun. Die Hetze derer, die hier Wikipedia mißbrauchen, zielt offenbar bewußt darauf ab, die bestehenden erheblichen Unterschiede zwischen patriotisch-demokratischen und NS-apologetischen politischen Organisationen (mit womöglich auch noch gewaltbereiter Anhängerschaft) zu verwischen.

    Von 1985 bis 1987 zu seinem NPD-Parteiausschluss im Januar 1987 war Rouhs nordrhein-westfälischer Landesvorsitzender der JN. 1986 kandidierte er für die NPD zum Bundestag. Der Grund für den Parteiausschluss soll laut einer Darstellung im IDGR der Vorwurf gewesen sein, Rouhs habe sämtliche Namen der JN-Mitglieder aus Nordrhein-Westfalen an die Partei Die Republikaner (REP) weitergegeben. Manfred Rouhs selbst gibt dagegen an, der Rauswurf sei erfolgt, weil er eine Distanzierung der NPD von Neonazis verlangt habe. Im März 1987 vollzog er den Wechsel zu den REP und baute gemeinsam mit seinem RFS-Kameraden Markus Beisicht den Kölner Kreisverband der Partei auf.

    Die politische Entwicklung in Mitteleuropa war in den 80er Jahre geprägt von der Blockkonfrontation zwischen NATO und Warschauer Pakt und der damit verbundenen atomaren Hochrüstung auf deutschem Boden. Die Verabschiedung der Unionsparteien und ihrer Jugendorganisationen vom Ziel der Wiedervereinigung von DDR und BRD, die Anfang der 80er Jahre begann und mit dem offiziellen Empfang Erich Honeckers durch Helmut Kohl in Bonn 1987 ihren Höhepunkt fand, konnte ich ebensowenig mittragen wie eine NATO-Militärstrategie, die durch den Einsatz atomarer Kurzstrecken-Raketen Deutschland im Kriegsfall der völligen Zerstörung preisgeben wollte. Die Jungen Nationaldemokraten (JN) waren seinerzeit die einzige mir bekannte politische Jugendorganisation, die sich das Zurückdrängen der von Washington und Moskau gesteuerten Militärblöcke aus Mitteleuropa zum Ziel gesetzt und das von dem Publizisten Wolfgang Venohr entwickelte Konföderations-Modell zur Neuvereinigung Deutschlands in ihr Programm aufgenommen hatte. Dafür wollte ich mich als damals 16jähriger Schüler engagieren und wechselte deshalb von der JU zu den JN.

    Aber bestimmte politische Akteure in der NPD, dagegen damals nur sehr wenige bei den JN, verfolgten ganz andere Ziele. Sie vertraten ein nationalsozialistisches Geschichts- und Weltbild, wie es u.a. bei der – mittlerweile verbotenen und aufgelösten – Wiking Jugend (WJ) dominierend war. Um dem politisch entgegen zu treten, verabschiedete der JN-Bundeskongreß im September 1986 einen Unvereinbarkeitsbeschluß, der Doppelmitgliedschaften in JN und WJ ausschloß. Und er forderte den Ausschluß des WJ-„Bundesführers“ aus der NPD.

    Unsere Auseinandersetzung mit der WJ wurde von mir in der nordrhein-westfälischen JN-Mitgliederzeitschrift „JN-Intern“ dargestellt und positiv kommentiert (hier als PDF-Dokument abrufbar). Mein damaliger Sprachgebrauch läßt bereits erkennen, daß für mich seinerzeit taktische Überlegungen keine Rolle gespielt haben: Ich war jederzeit bereit, mich für Deutschland und für meine politische Überzeugung in Stücke reißen zu lassen. Und die Neonazis habe ich als Feinde der nationalen Sache verstanden und dementsprechend bekämpft.

    Das kollidierte mit den Interessen der etablierten Parteien, die in der rechten Szene vom Verfassungsschutz vertreten werden. Sie wünschen sich die nationale Opposition möglichst als Bürgerschreck, von dem für sie bei Wahlen keine Gefahr ausgeht: rassistisch, NS-apologetisch, destruktiv. Folgerichtig beantragte der Verfassungsschutz-V-Mann Wolfgang Frenz im nordrhein-westfälischen NPD-Landesvorstand, dem er seinerzeit angehörte, meinen Ausschluß aus der NPD. Die Behauptung, ich hätte NPD-Adressen an die Republikaner weitergegeben, ist eine spätere Erfindung der linken Szene. Für meinen Ausschluß aus der NPD waren vielmehr ausdrücklich meine gegen die Wiking Jugend gerichteten Äußerungen ausschlaggebend, wie aus dem entsprechenden Dokument (hier im Format PDF abrufbar) hervorgeht. Die übrigen Vorwürfe des NPD-Landesvorstandes treffen nur zum Teil zu: ich habe in der von mir selbst verfaßten „JN-Intern“ nichts geschwärzt und auch keine Schwärzungen veranlaßt, und ich habe durchaus seinerzeit nicht versucht, NPD-Mitglieder von Parteiaktivitäten abzuhalten und auch keineswegs meine eigene Bundestagskandidatur zurückgezogen, sondern angesichts der Reaktionen im nordrhein-westfälischen NPD-Landesvorstand auf die von mir eingeforderte Distanz zu Neonazis – von denen ich damals ja noch nicht wußte, daß sie vom Verfassungsschutz veranlaßt waren, weil mir der persönliche Hintergrund von Frenz & Co. nicht bekannt war – schlicht jede eigene Aktivität für die NPD eingestellt, also auch die Sammlung von Unterstützungsunterschriften für meine Krefelder Bundestags-Kandidatur, die deshalb nicht zustande kam.

    Nebenbei bemerkt: Ich hätte 1986 gar nicht, wie Wikipedia behauptet, für den Bundestag kandidieren können, weil in diesem Jahr Wahlen zum Deutschen Bundestag nicht stattgefunden haben. – Bitte beim Schummeln künftig etwas genauer auf die Details achten!

  113. Äußerst lesenswert ist der aktuelle „Junge Freiheit“-Artikel „In der Hetzmasse – Der ‚Kampf gegen Rechts‘ macht archaische Verhaltensmuster sichtbar“. Auszug:

    „An den Pressekampagnen ‚gegen Rechts‘, wie sie zuletzt im Zusammenhang mit politisch unverdächtigen CDU-Politikern im Umfeld des konservativen Studienzentrums Weikersheim zu beobachten waren, sind neben den politischen, medienwissenschaftlichen und diskurstheoretischen auch massenpsychologische Aspekte interessant. In den Skandalisierungen, Stigmatisierungen, Demütigungen und, im äußersten Fall, Existenzvernichtungen werden archaische Verhaltensmuster sichtbar, die Elias Canetti in ‚Masse und Macht‘ als Strukturmerkmale moderner Massengesellschaften beschrieben hat. Canettis Ausgangskonstellation ist diese: Die aus tradierten Bindungen herausgefallenen, modernen Individuen sind von Entwurzelung und Einsamkeit geprägt. Sie sehnen sich nach dem Moment der Entladung, der alle Trennungen und Unterschiede niederreißt, der alle sich gleich und miteinander verbunden fühlen läßt, ihnen Sicherheit und neue Stärke verleiht. In diesem Augenblick konstituieren die Individuen sich als Masse.

    Die Kampagnen machen Nichtigkeiten oder absichtliche Mißverständnisse zum Anlaß für Feindbestimmungen und geschürte Empörung. In rasendem Tempo breitet die Erregung sich aus, erfaßt Medien, Politiker, relevante Persönlichkeiten, Institutionen, Multiplikatoren. Im Extremfall aktivieren sie sogar das Medienpublikum zu Lichterketten oder einem Aufstand der Anständigen: Hunderttausende, ja Millionen liegen sich dann in den Armen, verbunden durch den gemeinsamen Haß auf das genau identifizierte Böse.

    Quelle: http://www.jungefreiheit.de

  114. @ #128 wahrsager

    bereits gelesen. Canetti wollte ich mir eh irgendwann zu Gemüte führen …

  115. @ 112 Kybeline: ich freue mich auf Deine Aufnahmen. Leider muss ich Dir sagen, dass ein Kopftuch oder Gesichtsschleier nicht zwingend für Frauen im Islam sind. Das ist reine Auslegungssache. Es ist folglich durchaus möglich, dass sich eine junge Moslemin, ohne Kopftuch, möglicherweise mit Täto-Arschgeweih, als radikale Islamistin entpuppt. Und die Kopftuchtusse als kleines Dummerchen. Anhand von Textilien können wir leider nicht viel erkennen. Das ist doch das Problem. Die Mörder von 9/11 waren auch 2 Tage davor in einem Strippschuppen, und Jürgen Ponto hat seiner Patentochter Susanne Albrecht auch arglos die Tür geöffnet, und damit seine Mörder hereingelassen. Oft wird sich an Äusserlichkeiten aufgegeilt, leider halten sich Verbrecher und Radikalinskis nicht daran.

  116. @ 126 D.N.Reb: ob die CDU in Deinen Augen der rechte Flügel der Grünen, oder der linke Flügel der NPD ist, welche Rolle ich da spiele oder auch nicht, ob ein Sack Reis in Indien umkippt, isr völlig unmaßgeblich. Nur die Argumente zählen. Bei Dir kann wunderschön gesehen werden, wie jemand schnell und lückenlos sich vom Linksradikalen zum Rechtsradikalen verwandeln kann. Einfach Firmenschild ändern, ein paar Begriffe austauschen, und aus der roten wird eine braune Sauce.

  117. @Rational

    Wie ich gestern versprochen habe, hier ist das Video mit den jungen Kopftüchern.

    http://www.myvideo.de/watch/1476226

    Ich habe einige darauf, die jung, dynamisch und modebewußt sind. Denen geht es nicht um Tradition und Demut, sondern schlicht und einfach um Abgrenzung: sie wollen nur zeigen, dass sie nicht zu uns gehören wollen.

    Und das ganze hat mir wirklich nur 15 Minuten gedauert, man findet mehr als genug von ihnen.
    Die mit dem schwarzen Mantel ist auch auffällig. Der fehlt nur noch der Tuch vor dem Maul.

  118. @#131 rational

    Du bist der lebende Forenbeweis, dass Ignoranz kein Alleinstellungsmerkmal Roter Socken ist. Wenn es mal nur bei Ignoranz bliebe.

  119. Unter jedem Kopftuch steckt eben eine keuschere, anständigere, moralischere Frau, eine Bessermenschin sozusagen, die das auch deutlich zeigen will.

  120. Es sind eben alte arabische Bräuche, in ihrer Heimat machen sie haben sie auch einen Sinn, z.B. findet der Araber seine bekopftuchte Frau fiel leichter zwischen den Ziegen, Schafen und Eseln raus. Wenn er nun seine Frau mal schlagen muss, trifft er nicht so leicht eines seiner unschuldigen Tiere – und wenn er eines seiner Tiere besteigen will, landet er nicht versehentlich auf seiner Frau.

    Auch der Tierschutz ist fester Bestandteil des Islam, mit westlicher Ignoranz ist das natürlich nicht so leicht zu erkennen, der Musel aber der erkennt das, er ist eben rational.

  121. @132 Kybeline

    Schade, schade, schade, es hätte so ein schönes Gespräch werden können!!

    Sach mal, Dein Video tut einfach nur den Augen weh. so etwas darf und kann man nicht online stellen…..

    Welche Stadt is denn dat???

    Is das mitm Handy aufgenommen????

    Qualität NULL!

    Schade schade schade es hätte…

  122. @Klotschak
    Du mußt nicht ankucken, was dich nicht interessiert. Das Video ist im grunde von besserer Qualität, veriert aber durch die Hochladung – was nicht zu meiner Nachteil ist, denn auch so hatte ich scharfe Kommentare beim ersten Video. Unter anderem wollte man mich steinigen, hat man mich angezeigt, dass ich Leute ohne ihre Einwilligung online stelle usw.

    @rational
    Du willst jetzt wieder was relativieren. Sieh mal, ich habe von diesen Terroristen nur aus den Medien gehört und sie machen mir keine Angst. Ich sehe, dass weder New York, noch London oder Madrid so zertört wurden, dass sie es nicht bewältigen konnten.

    Mir machen eben die vielen kleinen dummen friedlichen Moslems Angst, die verändern unsere Gesellschaft.

    Deine Einwendungen sind wirklich von jene sorte, als wenn man in jedem Shithaufen nach einem Aber sucht.

    Zuerst sagst es wären Touris – als ob nicht bei denen, Touris genau so verfolgt wären, wenn sie nicht nach ihren Sitten leben.

    Dann jetzt kommst du mit diesem Shit. Das mit der Tätowierung auf der Arschbacke und Terrorist oder Friedlicher Invasor ist dein Kriterium, nicht meiner. Damit hast du mir absolut nichts gesagt.

  123. @ 138: Kybeline: Realität ist immer relativ. Absolutes gibt es nur in Mathe- und Physikbüchern, und noch nicht einmal dort. Mir machen weder die vielen kleinen dummen Moslems noch die Terroristen Angst. Beide versuchen, die Gesellschaft zu verändern. Ihr Erfolg ist in 99% der Fälle minimal. Bei den einen wg Dummheit, bei den anderen wg ihrer Mittel. Ist eine Gefahr erst einmal erkannt, ist sie keine Gefahr mehr, höchstens eine Bedrohung. Dagegen wird vorgegangen. Uns beide unterscheidet nur die Mittel und der Zeitfaktor. Im Endergebnis kommt das gleiche raus. Vielleicht bin ich etwas geduldiger als Du (?)

  124. @140
    Sorry, ich finde aber diese Haltung arrogant. Ich hatte schon mal bei Kommentatoren gesagt, mit denen ich total auf derselben Wellenlänge liege. Es ist arrogant und gefährlich, die Gefahr zu unterschätzen und sich selbst so zu überschätzen. Wieso bist du sicher, dass die einen minimalen Erfolg wegen ihrer Dummheit haben würden? Welche Garantien hast du dafür? In der Geschichte gibt es reihenweise Beispiele, die das Gegenteil beweisen. Sehr viele Kulturen sind untergegangen, weil sie sich überschätzten. Für den Sieg braucht man keine hohe Kultur, Freiheit, Superdemokratie und Menschenrechte-Charta. Alles, was man braucht, ist wirksame Waffen und ein erfolgreiches strukturelles Konzept – Dieses Dschihadismus ist eins der erfolgreichsten Eroberungskonzepte aus der Geschichte der Menschheit, egal was du glaubst. Ist genau so Kuh-einfach, wie damals die Bootsraubzüge der Wikinger oder die Reiterhorden des Dschingis-Khan. Der hatte auch nichts zu bieten, außer dass er schneller war, als alle anderen.

    Was die Realität betrifft, weiß ich nicht, was du mit dem 1×1 der Realität erklären willst.

    Hoffentlich endet es dann nicht dabei, mir die Realität und das Realitätsempfinden im Islam erklären zu wollen. Da bin ich dir nämlich um einiges Voraus: Die Moslemgeleerten wollten mit der Realität nix zu tun haben. Die halten die Realität für minderwertig, für etwas, was man korrigieren muss. Sie selber wollen kein Bezug zur Realität haben –

    Hier hast du ihre Aussagen bezgl. der Realität:

    http://parteigruendung.myblog.de/parteigruendung/art/157075892/Wo_der_Islam_anfangt_hort_die_Realitat_auf_#comm

  125. @ 141 Kybeline: arrogant hin oder her: jeder der Gefahren unterschätzt oder sich überschätzt lebt „gefährlich“. Das Problem ist die Erkenntnis der Gefahr, dann ist sie keine mehr, und deren Bewertung. Da können die Analysen auseinandergehen. Einige Beispiele lieferst Du: was ist denn schlussendlich aus den Wikingern und Dschingis Khan übriggeblieben? Eine blutige Episode der Geschichte, das wars.
    Der Djihadismus, eines der erfolgreichsten Eroberungskonzepte der Menschheitsgeschichte? Bisher hat er, nach anfänglichen Erfolgen kläglich versagt. Ich sehe auch nicht, wo er heute zum Erfolg führen könnte, bis auf seine schon islamischen Länder, die uns nicht viel angehen.
    Die Gedanken der Islamgelehrten nehme ich zur Kenntnis. Die denken nun nicht alles dasselbe, und selbst wenn, wen beeinflussen die denn? Doch nicht Dich und mich, sondern höchstens Moslems. Davon auszugehen, dass alle Moslems das annehmen ist sehr gewagt. Und selbst wenn, dann kommt der große Knall. Du siehst, auf bekannte Gefahren gibt es bekannte und logische Reaktionen. Ich lasse mir nur nicht von Moslems vorschreiben, wann, wo und wie ich etwas zu tun habe. Das erfahren die, wenn es soweit ist.

Comments are closed.