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Focus bezeichnet Meissner als Brandstifter

Als wahrer Fürsprecher der Muslime und sehr großzügig im Umgang mit der Wahrheit erweist sich heute Focus. Widerstand gegen die Baupläne der DITIB für die Großmoschee in Köln-Ehrenfeld gibt es unter den Bürgern – so erfahren wir – praktisch nicht. Gegner sind ausschließlich unter den Anhängern der rechtspopulistischen Pro Köln zu finden, die „hemmungslos provozieren“ würde. Und der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner würde auch noch „Öl ins Feuer gießen„, statt die Kufar zu beruhigen.

Der Kardinal hatte nun nichts anderes getan, als Wachsamkeit gegenüber dem Islam zu fordern, damit die Terrains, die man den

muslimischen Mitbürgern zur Verfügung stelle, „nicht Territorien werden, auf denen sich die Scharia immer mehr entfaltet“. Auf die Frage, ob er die Ängste der Kölner Nachbarn vor dem Moscheebau teile, antwortet Meisner: „Ich habe ein ungutes Gefühl.“

Auch Ralph Giordano bekommt bei dem Rundumschlag gegen Moscheegegner sein Fett ab.

Der jüdische Schriftsteller und Moschee-Gegner Ralph Giordano erklärt in mehreren Interviews die Integration der Muslime in Deutschland für gescheitert und bezeichnet eine von oben bis unten verhüllte Frau als „menschlichen Pinguin“.Zudem spricht der Holocaust-Überlebende von einer „unheiligen Allianz“ radikaler muslimischer Kreise in Deutschland, die gemeinsam mit deutschen Rechtsextremisten antisemitische Propaganda verbreiteten und jüdische Menschen bedrohten oder sogar angriffen. Er selbst habe – vermutlich von Muslimen – „telefonisch Morddrohungen erhalten“, berichtet der 84-Jährige.

Klingt ganz so, als glaube man dem alten Mann nicht, zumal man auch die Allianzen zwischen Rechtsextremen und Muslimen nicht begreift. Unglaublich, aber wahr: Die Dhimmi-Berichterstattung im Focus unterscheidet sich tatsächlich nur in Nuancen von Islam.de.

(Spürnasen: Jeremy, W.S., Adebarra, Lothar Sch., Scaramouch, Sucher, Tarsuin, Michael H., Michael W. und Wilhelm Entenmann)

Und passend zu der Behauptung von Focus, es gebe in der normalen, also dem nicht rechtsextremen Teil der Bevölkerung, keinen Widerstand gegen die Moschee, veröffentlicht der KStA eine repräsentative Umfrage:

Eine klare Mehrheit der Kölner lehnt den Moschee-Neubau in Ehrenfeld in der geplanten Größe ab. Dies ist das Ergebnis einer vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Omniquest“. Zwar sind knapp 70 Prozent der Befragten generell dafür, dass Muslime in Deutschland zur Ausübung ihres Gottesdienstes Moscheen errichten dürfen. Dagegen schwindet der Anteil der uneingeschränkten Befürworter des Bauvorhabens an der Venloer Straße um die Hälfte auf nur noch 35,6 Prozent. 31,4 Prozent lehnen den Neubau rundheraus ab. Weitere 27 Prozent wären mit der Moschee einverstanden, wenden sich aber gegen die Größe des Entwurfs mit seiner 35 Meter hohen Kuppel und zwei 55 Meter hohen Minaretten.

Soviel zu der verlogenen Berichterstattung auf Focus (mit großem Dank an Spürnase Udo V.)