Die Maske fällt. Die Einführung einer DDR light in Deutschland ist das erklärte Ziel des designierten Vorsitzenden der neuen Partei Die Linke, einer Vereinigung von Linkspartei.PDS und WASG. Man wolle aber nicht alles verstaatlichen, versichert er uns.

Auch den Realsozialismus der DDR wolle man nicht direkt wieder einführen. Da sind wir aber beruhigt!

Lafontaine und Bisky wollen der neuen Partei im Doppelpack vorstehen. Die Fusion sei nötig, weil die PDS als Ost-Partei im Westen nicht Fuß fassen konnte. Um potentielle Wähler mit der Aussicht auf eine Auferstehung des Trabbi und dem Schlangestehen vor leeren Geschäften nicht schon vorab zu vergraulen, kündigt man erstmal nur eine Softversion der untergegangenen DDR an und trägt als Aushängeschild die „soziale Gerechtigkeit“ vor sich her.

Bisky kritisierte die Sozialpolitik der Bundesregierung scharf und warf Schwarz-Rot eine «Kriegserklärung an Arbeiter und Angestellte» und «Rentenklau» vor. Rentner bekämen weniger Geld, Arbeitnehmer weniger Lohn und schlechtere Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig sei die Unternehmensteuer gesenkt worden. «Wir stellen uns gegen die, die nur ein Wachstum kennen: Nämlich das des Profits.» Er rief den Delegierten zu: «Wir sind gekommen, um zu bleiben.»

Eine Aussicht, die jeden erschrecken wird, der an die eigene Leistung glaubt und seine Freiheit liebt, aber Neider und Faulpelze magnetisch anzieht. Bisky, der als 18-Jähriger freiwillig in die DDR übersiedelte, brachte es dort bis zum Dozenten an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED. Der Ehrenvorsitzende der Linkspartei und frühere DDR-Ministerpräsident, Hans Modrow, sieht in seinen Träumen bereits die DDR auferstehen, wie er noch offener als Bisky verkündet:

«Die deutsche Linke muss eine sozialistische sein, die die neue soziale Idee formuliert und … alternative Positionen zum Kapitalismus mit einer sozialistischen Zukunftsidee verbindet.» Eine zweite Sozialdemokratie brauche in Deutschland niemand. Eine neue Linke müsse einen neuen Schritt in die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung tun. «Sie kann dabei nicht ohne Wurzeln in der revolutionären Geschichte von Sozialdemokratie und Kommunisten, von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen sein.»

Auch die Weggefährten des real existierenden Sozialismus, die alten Mitglieder der SED, sollen ihre Weisheit und Erfahrung für die Zukunft Deutschlands zur Verfügung stellen. Und da sitzen sie dann bald wieder wie im ZK der SED – und mit Sicherheit ein willkommener Koalitionspartner der SPD.

(Spürnase: Hojojutsu)?

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