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„Ich gebe auf, ich habe keine Kraft mehr“

Margret ThatcherVon PI-Leser Thatcher*

Ich gebe mein Engagement gegen den Islam hiermit auf. Meine Hoffnung, irgendetwas zu erreichen, kann ich nicht mehr aufrechterhalten. Die Kette der persönlichen Enttäuschungen wird zu lang, Erfolge habe ich bisher keine erzielen können. Nur Freunde verloren, Beziehungen zerstört, Hass geschürt, mich lächerlich und unmöglich gemacht.

Gerade heute ist der Letzte, von dem ich glaubte, dass ich ihn hätte erreichen können, abgesprungen. Er weigert sich schlicht, zu glauben, ich könnte recht haben mit meinen Thesen. Seine Reaktion: ironisch gespielter Antisemitismus. Die Gutmenschenpropaganda, das giftige Heimatgefühl bei den Linken, die von Islamverehrung durchdrungenen Kirchenschwafler, der Impuls, den Kopf nicht aus dem Sand zu ziehen, das unausrottbare Nicht-wissen-Wollen, der Opportunitätszwang (”Glaubst Du, Du kriegst mal ‘nen Job bei Deiner Hetze?”) ist einfach mächtiger als ich.

Ich gebe auf, ich habe keine Kraft mehr. Obwohl ich mir selbst ganz ehrlich sagen würde: Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen gahandelt. Ich habe nichts erfunden, ich habe Dutzende Bücher gewälzt, Stunden und Tage meiner Freizeit mit der Fortbildung in Sachen Islam verbracht. Ich konnte nicht anders, und ich weiß nicht, wo mein Fehler lag, dass ich die Menschen in meiner Umgebung einfach nicht erreichen konnte.

Macht’s gut weiter ohne mich, vielleicht erreicht ihr ja mehr als ich Unglücklicher. (Ich habe Tränen in den Augen, während ich das hier schreibe.)

Mein letztes Vermächtnis an PI sollen meine letzten Ideen sein:

1. Vergesst Ulfkotte. Er wird nicht ernstgenommen und weigert sich, medial vernünftig zu agieren. Falls er tatsächlich eine Partei auf die Beine stellt, wird die nicht mal die Wahlkampfkosten erstattet bekommen, und außerdem unter BfV-Beobachtung gestellt werden. Ulfkotte ist ein Holzweg.

2. Nehmt Euch die Geschichte Großbritanniens in den 70er Jahren zum Vorbild. Damals war die Situation ähnlich: ein konservativer Regierungschef (Edward Heath), der sich dem sozialistischen Grundton im Land nicht entgegenstellen mochte aus Angst vor Machtverlust. Keith Joseph und Margaret Thatcher rollten dann die verstaubte Tory-Partei auf, hielten täglich flammende Reden, die das Denken der jungen Generation ändern sollten. Nach fünf Jahren war Mrs. Thatcher dann Premierministerin, und sie passte sich keineswegs an, schloss keinen Kompromiss, sondern setzte rücksichtslos das Programm um, das sie und ihre Kompagnons als das bessere erkannt hatten.

Thatcher war keine Konsenspolitikerin, sondern eine hochgradig polarisierende Figur: entweder man liebte sie oder man hasste sie. In Deutschland hat es jemanden, der mit ihr vergleichbar gewesen wäre, seit Franz Josef Strauß’ Tod nicht mehr gegeben. Derjenige, der Deutschland vielleicht noch aus seiner Krise retten könnte, wird jemand wie Strauß oder Thatcher sein, auf keinen Fall jemand wie Merkel oder – pfui – Kurt Beck, die denken, Politik sei die Kunst des Kompromisses. Falsch, “Politik ist angewandte Philosophie” (Thatcher).

Die derzeitigen Machtcliquen werden uns, wenn wir sie nicht aus den Ämtern jagen (wobei politisches Engagement der Gewalt vorzuziehen ist, aber nicht um jeden Preis!), an unsere Feinde verscherbeln, ohne Skrupel zu empfinden. Hindert sie daran! Ihr habt erkannt, worauf es ankommt, ihr müsst jetzt auch konsequent den Schritt nach ganz oben wagen, denn ohne den Instinkt und den “Willen zur Macht”, ohne den absoluten Willen, nicht nur zu bloggen und zu schwafeln, sondern das Heft in die Hand zu nehmen und die Dinge wirklich von Grund auf zu ändern, werden sich die Dinge nicht ändern.

“Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist” (Victor Hugo), und in Deutschland ist die Zeit der Neokonservativen gekommen, um nach 40 Jahren falscher Politik das Vernünftige wider das Unvernünftige, das Gute wider das Schlechte und das verachtete Eigene wider das umjubelte Fremde wieder in Politik zu verwandeln. Schon bald wird niemand mehr die Politik als ein “schmutziges Geschäft” bezeichnen können, denn schmutzig sind immer nur die Menschen, die die ihnen gegebene Macht missbrauchen.

Euer Thatcher

*Gefunden im Kommentarbereich des Beitrags „Kültür ist im Verein am schönsten“. Herzlichen Dank, Thatcher, für dein Mitwirken auf PI – wir werden dich vermissen…

P.S.: Wir von PI geben nicht auf!

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