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Migranten: Die Stadt gehört uns!

demo_aug_18_200.jpgWenn man die täglichen Berichte über Migrantengewalt in Köln liest, muss man befürchten, dass Schrammas Domstadt der Bundeshauptstadt Berlin in Sachen Ausländerkriminalität bald den ersten Rang streitig macht. Folgerichtig kündigen Gutmenschen und Migranten für den 18. August eine Demonstration unter dem Motto: „Die Stadt gehört uns!“ an.

Die Veranstalter nennen sich „Karneval der Kulturen“ und wollen den Kölnern zeigen wie man richtig Karneval feiert. Natürlich ohne traditionelle Elemente wie Tanzmariechen und Lappenclowns. Und natürlich ohne den religiösen Bezug zur katholischen Fastenzeit und deshalb im August. Das Ganze findet in Köln-Ehrenfeld statt, denn das ist ja zur Zeit bekanntlich das Zentrum der rassistischen Ausgrenzung, wo man muslimischen Herrenmenschen den Bau von Europas größter Moschee mit Frauenkeller und Korandrillanstalt für Kinder versagen will.

Auf der Abschlussveranstaltung gibt es dann ein reichliches Kulturprogramm, offenbar aber unter Ausschluss der „Eingeborenen von Trizonesien“. Auch bekannte Kölner Bands, wie Bläck Föös oder Höhner, die nicht gerade als Migrationskritiker gelten, fehlen bislang im Programm. Dasselbe gilt für die gastronomische Versorgung. In der Ankündigung heisst es:

Für euer leibliches Wohl sorgen einige Vereine und Privatpersonen, die afrikanisches, arabisches und vegetarisches Essen anbieten. Wenn Ihr unser kulinarisches Angebot erweitern möchtet, schickt uns eine Mail an kakukoeln@gmx.net.

Wer nach dem Motto „Integration geht durch den Magen“ den neuen Besitzern der Stadt die Esskultur der Vorbesitzer näherbringen möchte, und bei der Abschlusskundgebung Mettwürstchen, Frikadellen, Schweiswürstl, ein Spanferkel oder Negerküsse für die Kleinen für den guten Zweck anbieten möchte, bewerbe sich bei der angegebenen E-mailadresse und lasse uns an den sicher ebenso freundlichen wie bestimmten Antworten der Kulturbereicherer teilhaben!