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Buch-Tipp: „Öko-Nihilismus“ von Edgar Gärtner

Öko-NihilismusEdgar Gärtner kennt nicht nur viele der heutigen Umwelt-Aktivisten, sondern auch unbekannte Hintergründe und Details der Geschichte der internationalen Umweltpolitik seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Um diese für viele aus dem Camp der Freiheitsfreunde sicherlich neuen Zusammenhänge geht es in „Öko-Nihilismus“, seinem neuestem Werk.

So kann er sehr gut belegen, dass der beinahe zeitgleiche Start der „grünen“ Politik in allen führenden Industrieländern keine Frucht einer irgendwie gearteten Verschwörung, sondern überwiegend Ergebnis der Nachahmung eines zuerst in den USA unter dem damaligen Präsidenten Richard Nixon erfolgreich erprobten Politikmodells war.

Es überrascht, dass gerade ihre eindrucksvollen Ergebnisse bei der Reinhaltung der Gewässer und der Luft die Umweltpolitik in die Falle des Populismus, in eine von Katastrophenangst und Hysterie getriebene mentale und tendenziell auch ökonomische Abwärtsspirale lockten. Mit anderen Worten: Als die Bekämpfung konkreter, messbarer Belastungen von Wasser und Luft bereits große Fortschritte gemacht hatte und die Umweltpolitik somit dabei war, sich selbst überflüssig zu machen, begannen sich Politiker um ungelegte Eier zu sorgen, indem sie sich im Namen des „Vorsorgeprinzips“ der vorgeblichen Bekämpfung hypothetischer Zukunftsprobleme wie dem als Bedrohung hingestellten Klimawandel zuwandten.

Gärtner zeigt auch, dass die dem „Vorsorgeprinzip“ zugrunde liegende Denkfigur des Alles oder Nichts ein Kind des Kalten Krieges zwischen dem mehr oder weniger marktwirtschaftlich verfassten Westen und der Befehlswirtschaft des kommunistischen Ostens ist. Es ließen sich damit Investitionen rechtfertigen, die sich – rein ökonomisch gesehen – bei weitem nicht rechneten. Ging es dabei doch um den Fortbestand der westlichen Welt als solche, d.h. um eine reale Bedrohung von Freiheit und Demokratie. Werde diese Logik jedoch auf hypothetische Gefahren angewandt, drohe das Abgleiten in den Nihilismus, warnt Gärtner.

Nihilist sein heißt nach Albert Camus, irgendetwas für wichtiger zu erachten als das menschliche Leben in Freiheit und Würde. Aktuelle Musterbeispiele dafür sind ohne Frage islamistische Selbstmord-Attentäter. Weniger offenkundig ist die nihilistische Tendenz bei vielen Umweltschützern. Doch auch sie stellen, wie Gärtner nachweist, nicht selten fragwürdige Ziele wie den Schutz des (nicht definierbaren) „Weltklimas“ durch eine drastische Drosselung des Ausstoßes des angeblichen „Klimakillers“ Kohlendioxid (CO2) und die Förderung so genannter erneuerbarer Energien mithilfe von Zwangsabgaben über das Ziel der Bewahrung von Freiheit und Menschenwürde. Sie nehmen dabei, so Gärtner, nicht nur in Kauf, dass die Armen infolge der Verteuerung von Nahrung und Energie noch ärmer werden, sondern verschlechtern auch allgemein die Voraussetzungen für den Fortgang technischer Innovationen und des wirtschaftlichen Wohlstands.

Noch boomt die deutsche Wirtschaft. Noch sind Strom, Gas und Benzin für die meisten einigermaßen erschwinglich. Aber wenn das von der Bundesregierung bereits beschlossene Programm einer 40-prozentigen CO2-Einsparung bis zum Jahre 2020 bei gleichzeitigem Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie umgesetzt wird, könnte das ganz anders aussehen, mahnt Gärtner. Er zeichnet nach, wie der „Klimaschutz“ zur letzten Bastion derer wurde, die auch im Zeitalter der Raumfahrt, der Globalisierung der Märkte und des Internet an der Fiktion einer geschlossenen Welt festhalten und Politik weiterhin im Sinne einer paternalistischen und protektionistischen Hauswirtschaft betreiben wollen. In diesem Sinne, so Gärtner, ist der Ansatz vieler heutiger Ökologen „verrückt“. Doch eine Welt, in der für Glaubensfreiheit und individuelle Verantwortung kein Platz ist, sei weder erstrebenswert noch genüge sie dem Anspruch der Nachhaltigkeit, betont Gärtner.

Edgar L. Gärtner: Öko-Nihilismus. Eine Kritik der Politischen Ökologie. Jena 2007. ISBN 978-3-00-020598-9. 284 Seiten. Preis: Euro 24,50.

(Rezension von Franziska Grübner-Schweickhoff)




Mina Ahadi und Arzu Toker in Düsseldorf

zdePI-Leser aus NRW, bitte folgenden Termin vormerken: Der Zentralrat der Ex-Muslime lädt für den 31. August (19.30 Uhr) zu einem Vortrags- und Diskussionsabend in die Düsseldorfer „Auxilium Hall“, Mindener Str. 24, ein. Mina Ahadi (Foto, r.) spricht unter anderem über die bisherigen Reaktionen auf die Gründung des ZdE, Arzu Toker (l.) nennt 15 Gründe, die den Austritt aus dem Islam erfordern.




Danksagung von Hans-Peter Raddatz

Allen PI-Nutzern, die anlässlich meines 66. Geburtstages sich in so erfrischender und ermutigender Weise mit Wünschen zu meiner Gesundheit und weiteren Schaffenskraft geäußert haben, sei hiermit herzlich gedankt. Dabei sei ebenso denjenigen, die letztere begrüßen oder befürchten, versichert, dass aller Wahrscheinlichkeit nach das letzte Buch nicht das letzte war.

Allein schon die zunehmende Diskrepanz zwischen den Wünschen des dialogischen Mainstreams in Wirtschaft und Gesellschaft und der sich hartnäckig sträubenden Wirklichkeit wird das Groteske der Situation immer stärker hervortreten lassen und die Akteure der Lächerlichkeit, so zynisch sie auch manchmal sein mag, preisgeben. Ihre Lust an Lüge und Selbstbetrug fordert nicht nur zu Satire und Ironie heraus, sondern ist auch keineswegs neu. Unter anderen Denkern hat sie einst kein Geringerer als Nietzsche bei seinen Zeitgenossen ausgemacht: „Gesetzt wir wollen Wahrheit: warum nicht lieber Unwahrheit?“ Vergessen wir dabei nicht, dass diese und andere Aussagen später zur Vorlage der Nationalsozialisten wurden.

Umso wichtiger sind kritische Geister, die sich dem medialen Meinungsdruck entziehen und die Dinge, so wie sie sind, beschreiben.

Mit den besten Wünschen für gute Gedanken

Hans-Peter Raddatz




„Stütz die Brüssel-Demo“-Demo in Fredericia

DemoAm 25.08. um 12.30 findet im dänischen Fredericia (übrigens eine wunderschöne Stadt) eine sogenannte „Stütz die Brüssel-Demo“-Kundgebung von SIAD statt. Im Zuge des wahren, echten Multikulturalismus wäre es ein Zeichen, wenn viele PI-Leser – wegen der Nähe sind in erster Linie die Norddeutschen angesprochen – daran teilnehmen würden.

Anders Gravers von SIAD war schon am vergangenen Freitag aktiv. Er demonstrierte mit einigen Gleichgesinnten vor der belgischen Botschaft in Kopenhagen gegen das Verbot der „Demonstration gegen die Islamisierung Europas“ durch den Brüsseler Bürgermeister Freddy Thielemans.

Hier sein Bericht:

SIOE Denmark had organised a demonstration in Denmark in front of the embassy of Belgium in Copenhagen on friday the 17th.: The slogans “Free spech NOW!” and “Free speech for free people!” rang in the street when dedicated people met up in order to protest against the Brussels mayor’s dictatorial decision of banning a peaceful demonstration arranged by SIOE in EU’s capital Sep. the 11th.

The police was present and made sure that the demonstration was held in good order. After the manifestation, 7 of the participants carrying the signs went back to their cars. Suddenly there were 15-17 autonomous on bikes coming our way and they started to throw filled bottles after our group.

One bottle hit on the ground only one meter from a woman from the demonstration. It landed with such a power that it would have killed her if she was hit in the head. 5 of our group succeded to scare the attackers away with the use of the signs as shields.

It’s shocking to realise that these autonomous are prepared to kill in order to stop democraticminded people’s right to manifest. This phenomenon is often seen in history. It’s called fascist methods in order to stop utterances that do not harmonise with the fascist way of thinking.

And at the same time we have to remember that they act in harmony with Freddy Thielemans words!

Wer mehr Infos zur Fredericia-Demo haben will, schreibt bitte (in Englisch) an Anders Gravers: post@siad.dk

(Spürnase: Jutta S.)




Preußen in neuer Sicht?

PreußenAm 25. Februar 1947 verspotteten die Sieger des 2. Weltkriegs einen toten Löwen. Preußen, „seit jeher Träger des Militarismus und der Reaktion in Deutschland“, existiere nicht mehr. Seither verebbte die Emotion, doch der Streit ging weiter. Manche glaubten, dass Preußen die „deutsche Katastrophe“ verschuldete, andere lobten Humboldt’sche Bildungsideale, das tüchtige Beamtentum, religiöse Toleranz, effizientes Wirtschaften.

Christopher Clark stellt die preußische Geschichte von 1600 bis 1947 dar. In Australien aufgewachsen, lehrt er heute an der Universität Cambridge und betrachtet Preußen „von außen her“. Weder tadeln noch klagen möchte der Historiker, sondern die „Kräfte verstehen, die Preußen geformt und zerstört haben“.

Indes wird dieser hohe Anspruch nicht eingelöst. Trotzdem hat die Kritik das Buch erstaunlich gut beurteilt. Den Wein der Euphorie zu verdünnen, schadet nicht. Clark, der Preußen und Deutschland konsequent trennt, beschreitet Irrwege. Die Reichsgründung 1871 habe Preußen ruiniert; der deutsche Nationalstaat „war Preußens Verderben“.

Daher behandelt der Autor die Jahre nach 1871 nur kursorisch. Zuvor habe Preußen als „europäischer Staat“ agiert, dessen Leistung darin bestand, „kollektive Identität“ herzustellen. Preußen verschmolz „disparate, weit verstreute Gebiete“ und „integrierte immer wieder neue Bevölkerungsgruppen“.

Obwohl diese These stimmt, irrt Clark sehr, wenn er schreibt, dass jene Territorien „keine gemeinsame Kultur“ verbunden hätte! Der Schwerpunkt Preußens lag stets innerhalb Deutschlands und sicherte politische Homogenität.

Daher ignoriert Clark die Frage, ob manche preußische Eigenarten, besonders das Militär, die Schwäche der Reichsverfassung kompensierten. Reich und Deutscher Bund waren strukturell unfähig, sich zu reformieren. Außer Preußen konnte niemand die gesamtdeutsche Lage ändern. Umgekehrt bot ein vereintes Deutschland die Chance, Preußens großen Militärapparat zu vermindern.

Wie erklomm das „sandige“ Brandenburg, charakterisiert durch spärliche Ressourcen und „provinzielle, verschlafene Städte“, den Kreis der Großmächte? Die preußische Staatsidee, antwortet Clark, schuf ein Pflichtgefühl. Es gab keinen preußischen Volksstamm, der Sachsen, Schwaben oder Bayern entsprochen hätte.

Dynastische Erbteilungen fanden nicht statt; ständische Opposition drängten die Könige zurück, welche auch städtische Autonomie beseitigten. Wegen seiner prekären Machtbasis, stellt Clark fest, balancierte Preußen oft am Rande des Abgrunds.

Der „aufgeklärten“ Obrigkeit wohnte Selbstkontrolle inne. Gesetzesvorhaben berieten alle Ebenen der Verwaltung, und die Krone gewährte Rechtsstaatlichkeit. Der Monarch war der erste Diener des Staates.

Allerdings durfte man nur Maßnahmen der Regierung bemängeln, nicht aber den Staat attackieren. „Räsoniert soviel ihr wollt, und worüber ihr wollt“, schrieb Immanuel Kant 1784, „nur gehorcht!“ Geistige und politische Sphäre fielen auseinander. An dieser zentralen Stelle fehlt die Interpretation.

Der Behauptung, dass Preußen 1871 im Reich aufgegangen sei, widerspricht Clark selbst. Er betont „die überragende Vorrangstellung Preußens in militärischer und territorialer Hinsicht“. Preußische Ministerien und Reichsämter kooperierten eng; sie „wuchsen zusammen“. Reich und Preußen lebten symbiotisch.

Clark resümiert kompakt die jüngere preußische Geschichte. Interessierte Laien werden es ihm danken. Neuland betritt er kaum.

» Christopher Clark, Preußen. Aufstieg und Niedergang. 1600-1947, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007, 896 Seiten, 39,95 Euro.

(Rezension von Dr. Rolf Helfert)




Robert Spencers Koran-Blog auf Deutsch

Robert SpencerDie Website islam-deutschland.info hat in den letzten Wochen die Artikelserie „BLOGGING THE QU’RAN“ von Robert Spencer (Foto), dem Gründer von Jihadwatch, ins Deutsche übersetzt und publiziert. Die Artikelserie leistet genau das, was in der derzeitigen politischen Diskussion am meisten fehlt: In verständlicher Sprache vollständig, aber nicht langatmig über den Koran und die sich aus ihm ergebenden Konsequenzen zu informieren. Hier klicken!




Ein heikles Thema

pissoirWie unwissend wären wir doch, wenn nicht MEMRI TV uns immer wieder mit Übesetzungen arabischer Fernsehsendungen an der Weisheit der orientalischen Hochkultur teilnehmen ließe! Aber nicht alles, was wir da hören ist schmeichelhaft für uns. Ein saudischer Gelehrter hat jetzt pikante Einzelheiten über das Leben der Ungläubigen herausgefunden. Das Thema, auch wenn es dem ein oder anderen hier peinlich sein mag, ist so brisant, dass wir mal darüber reden müssen. Auch wenn Sonntag ist!

Der Gelehrte hat nämlich herausgefunden, dass die Ungläubigen in jenen finsteren Weltgegenden, die noch nicht vom Lichte des Korans erleuchtet werden, leben wie die Tiere. Das sieht man besonders, wenn sie mal müssen. Denn während die Sharia dem Rechtgläubigen in 70 Paragraphen erklärt, wie er sein Geschäft gottgefällig zu verrichten hat, erleichtern sich die Ungläubigen in schamlosester Weise in aller Öffentlichkeit und lassen es auch an der nötigen Hygiene fehlen.

Deswegen tragen sie auch farbige Unterwäsche. Damit man die Schweinerei nicht sieht. Der Gelehrte, der vermutlich über eine umfangreiche Sammlung getragener Unterwäsche von Ungläubigen verfügt, lobt gleichzeitig die weiße Wäsche der shariatreuen Muslime. Da haben wir wiederum Zweifel anzumelden.

Wer nämlich schonmal beim Goldkauf auf dem Flughafen von Dubai oder an anderen Orten im Reich der Sharia vom Ruf der Natur ereilt wurde, kann sich des Verdachtes nicht erwehren, dass die vom Koran erleuchteten in der Regel ganz auf Unterwäsche verzichten. Dort hockt man gemütlich in einer langen Reihe nebeneinander auf dieser Art von Abtritten, für die früher auch französiche Autobahnraststätten berüchtigt waren. Und wer dann einen diskreten Blick zur Seite wagt, stellt voller Neid fest, dass Allahs wohlgefällige Gewänder auch in dieser Lebenslage dem westlichen Beinkleid, das einem bei der Verrichtung dauernd im Wege ist, haushoch überlegen sind. Indem man sie nämlich einfach hochrafft und für die Dauer der Erledigung unter dem Kinn festklemmt. Weiße Unterhosen sieht man dort allerdings nicht. Eher gar keine.

Den sensationellen wissenschaftlichen Enthüllungsvortrag kann und sollte man in ganzer Länge hier bei Memri TV ansehen und anschließend mal einen prüfenden Blick in die eigene Unterhose werfen. Und bei Bedarf auch in den Koran.




EU veröffentlicht fragwürdige Islam-Studie

EP-LogoIm Mai 2007 veröffentlichte die Europäische Union eine fragwürdige Studie mit dem Titel „Islam in the European Union: What’s at stake in the future?“ Die Studie gibt es offiziell derzeit nur in Englisch, PI-Leserin Margit G. schickte uns eine Zusammenfassung der 194 Seiten auf Deutsch. Ihr Urteil: „Als ich diese Studie erstmals gelesen habe, ging mein Blutdruck auf 180, denn es gibt darin viele Punkte, da wird einem nur schlecht!“

Hier die Zusammenfassung:

Die Realität des Islams in Europa ist sehr verschieden. Die bestehenden Unterschiede gehen auf nationale, kulturelle, religiöse und sprachliche Besonderheiten zurück, die weiterhin von großer Bedeutung sind. Einerseits spielt der ethnische Bezugsrahmen noch immer, wenn nicht sogar zunehmend, eine entscheidende Rolle. Hinzu kommt, dass die zahlreichen Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppen europäischer Muslime selbst auf der Ebene der Moscheen und Verbände in Europa nach wie vor eine Rolle spielen. Andererseits haben selbst die zweite und dritte Generation von Muslimen in Europa nur wenige transnationale Muslime hervorgebracht.

Heute kann es bei Diskussionen über den europäische Islam de facto um ganz unterschiedliche Elemente gehen.

In der Vergangenheit gab es eine Reihe gemeinsamer historischer Standpunkte, die im europäischen Kontext zum Thema der Präsenz von Muslimen vertreten wurden. Zunächst war diese Präsenz etwas Überraschendes, Neues. Als dann später unsere kolonialen Erfahrungen einen Reifeprozess durchlaufen hatte und sich die Tendenz zur Betrachtung der muslimischen Dimension als bloßer generisch-kultureller Bezugsrahmen als unangemessen erwiesen hatte, erfuhr die europäische Sicht der muslimischen Präsenz eine Wandlung, und es wurde schließlich auch die religiöse Dimension in Betracht gezogen.

Die Muslime traten auf dem Kontinent immer stärker in Erscheinung. Dieses Phänomen folgte in ganz Europa einem ähnlichen Rhythmus.

Einige gemeinsame Probleme wurden von den Muslimen aufgegriffen und erörtert. Betrafen diese Probleme zunächst ausschließlich soziale und kulturelle Fragen, so griffen sie mit einem Mal auf politische und philosophische Fragen über. Im gesamteuropäischen Maßstab streben Muslime einen Rechtsstatus an, der sich mit dem anderer anerkannter Religionen vergleichen lässt. In vielen Fällen stoßen sie dabei nicht auf Entgegenkommen, sondern werden mit einem gewissen Unbehagen konfrontiert, das sich häufig als Furcht vor einer Radikalisierung des europäischen Islam artikuliert.

Entgegen einer – auch unter Muslimen – weit verbreiteten Annahme praktizieren nicht alle Muslime den Islam in derselben Weise oder haben dieselbe Islamerfahrung. Nur etwa ein Drittel der 15 Millionen bekennt sich aktiv zu seinem islamischen Glauben. Derzeit lässt sich keine Aussage darüber treffen, ob dieser Anteil noch zunehmen wird oder nicht. Sicher ist, dass sich die islamische Religion im Verlauf der vergangenen 30 Jahre großer, ja wachsender Popularität erfreut hat, doch ist es alles andere als sicher, ob sich dieser Trend fortsetzt.

Zu beachten ist zudem, dass die muslimische Präsenz in Europa ein ungleichmäßiger und noch nicht abgeschlossener Prozess ist, der gerade auf sozialer Ebene nach wie vor andauert. Die interne Artikulierung des europäischen Islam ist nicht abgeschlossen; es gibt kaum islamische Führer, die Führungselite bildet sich eben erst heraus, und die betreffenden Bevölkerungsgruppen sind erst im Begriff, vom öffentlichen europäischen Raum (und ihren Rechten) vollen Besitz zu ergreifen, wobei die mit dem Eintritt in den Arbeitsmarkt verbundenen Schwierigkeiten und Unsicherheiten in vielen Fällen große Probleme bereiten.

Der vorliegende Bericht zur Integration des Islams in Europa befasst sich vor allem mit zwei Dimensionen dieser muslimischen Präsenz. Die eine betrifft die verschiedenen Facette der rechtlichen Integration des Islams in das Jetzt und Heute der europäischen Staaten. Die andere gilt Fragen nach der internen Führung der muslimischen Gemeinschaften und deren grundlegender Rolle – und der Frage, wie sich hier über langfristige Bildung und Erziehung etwas erreichen lässt.

Die Frage der rechtlichen Integration

Der Islam ist in einem Transformationsprozess begriffen, in dessen Verlauf er sich von einer Religion von Einwanderern zu einer Religion entwickelt, die rechtmäßiger Bestandteil der europäischen Wirklichkeit ist. Dieser Prozess sollte von geeigneten rechtlichen Maßnahmen begleitet werden, die es den muslimischen Gemeinschaften gestatten, sich vollständig in das europäische Modell der Beziehungen zwischen Staaten und Religionen einzugliedern.

Obwohl es für die Beziehungen zwischen Staaten und Religionen in der Europäischen Union mehrere Modelle gibt, bilden in allen Mitgliedstaaten drei gemeinsame Grundsätze die Basis dieser Beziehungen: Religionsfreiheit, Autonomie der Religionsgemeinschaften und Zusammenarbeit zwischen Staat uns Religionsgemeinschaften. Somit kann der Islam seinen eigenen Platz innerhalb der verschiedenen nationalen Systeme der Beziehungen zwischen Staat und Religion finden, vorausgesetzt er respektiert diese gemeinsame Basis.

Das Entstehen muslimischer Organisationen, die auf nationaler Ebene agieren und in der Lage sind, für die in einem Staat angesiedelten muslimischen Gemeinschaften zu sprechen, ist eine Grundvoraussetzung für einen solchen Prozess. In den meisten europäischen Ländern erfolgt die gesetzliche Regelung der Existenz von Religionsgemeinschaften auf nationaler Ebene, und ohne ausreichend repräsentative Organisationen wären die muslimischen Gemeinschaften zu einem Dasein am Rande des Beziehungsgefüges zwischen Staaten und religiösen Gruppen verurteilt. Bei aller Dringlichkeit ist es jedoch ratsam. pragmatisch vorzugehen und die Strategien auf die Lage in jedem einzelnen Land abzustimmen. Dem Erfordernis des Umgangs mit einem nationalen muslimischen Partner kann ausgehend von den in den einzelnen Staaten geltenden Gesetzen unterschiedliche entsprochen werden.

Eine Reihe heikler Fragen, die die muslimische Präsenz in Europa aufwirft, kann begegnet werden, indem dem Islam in den Ländern der EU ein solider Rechtsstatus eingeräumt wird. Viele von ihnen werfen keine neuen oder besonders schwierigen Rechtsprobleme auf. Fragen, die beispielsweise den Bau von Moscheen oder religiösen Beistand in Gefängnissen, Krankenhäusern und beim Militärdienst betreffen, lassen sich über die Anwendung bewährter Regeln lösen, wie die bereits für andere Religionsgemeinschaften gelten.

Auf einigen anderen Gebieten (rituelles Schlachten, religiöse Feiertage, separate Bereiche auf Friedhöfen, Bereitstellung entsprechender Speisen in Schul-, Gefängnis- und anderen Kantinen) ist etwas mehr Vorsicht geboten: Eine Erweiterung des Bereichs der Ausnahmen von den allgemein geltenden Regeln ist stets eine heikle Angelegenheit und erfordert eine sorgfältige Analyse, bei der auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Allgemeininteresse und besonderen Bedürfnissen zu achten ist. Doch den EU-Mitgliedstaaten mangelt es nicht an Orientierungsmaßstäben, die sich aus ihren Erfahrungen zu vergleichbaren Fragen mit anderen Religionsgemeinschaften ableiten.

Es gibt andere Bereiche, in denen die volle Gleichstellung der muslimischen Gemeinschaft mit den anderen Religionen, die schon länger in Europa präsent sind, mehr Zeit braucht. Der Islamunterricht an staatlichen Schulen ist ein Beispiel. Fragen des Personenstands- und Familienrechts können sich ebenfalls als problematisch erweisen. In diesen Bereichen ist die Phase des Experimentierens und Forschens noch nicht abgeschlossen. Daher wäre es ratsam, die in einigen europäischen Ländern unternommenen Versuche zu fördern, Erkenntnisse und Erfahrungen zusammenzutragen, die eine bewusstere Entscheidungsfindung erleichtern.

Eine Analyse der durch die Präsenz muslimischer Gemeinschaften in Europa ausgelösten Probleme führt nicht zur Beseitigung der Annahme, der Islam sei mit Demokratie und einem säkularen Staat unvereinbar. Ausgehend von den langen Erfahrungen mit anderen Religionen verfügt das europäische Rechtssystem im Rahmen der Beziehungen zwischen Staat und Religion bereits über die erforderlichen Instrumente zur Bewältigung und Lösung der Probleme, die aus der Präsenz muslimischer Gemeinschaften in Europa erwachsen.

Die Tatsache, dass die durch die muslimische Präsenz in Europa verursachten Probleme bewältigt werden können, ohne das europäische Rechtssystem zu demontieren, bedeutet nicht, dass sich diese Systeme nicht unter dem Druck islamischer Forderungen ändern müssen. Die Anpassung ist keine einfache Aufgabe, ändert sie doch das seit langem bestehende Gleichgewicht der den verschiedenen Religionsgemeinschaften zugestandenen Rechte und Privilegien. Festzustellen bleibt jedoch, dass die Anpassung auf keinen Fall die Grenzen eines physiologischen Transformationsprozesses sprengt.

Organisationsformen, Bildung und intellektuelle Führung

Innerhalb des Islams existieren zahlreiche unterschiedliche Denkströmungen, von denen jede ihre eigene Sicht der Dinge vertritt. Diese Strömungen verbinden sich mit Organisationen, die aus der alten und neueren Geschichte des Islams hervorgehen. In den meisten Fällen führten die Aktivitäten der Mitglieder solcher Organisationen zum Entstehen einer Kette von Moscheen und Gebetsräumen in Europa.

Ging es in der Vergangenheit vornehmlich um die Einrichtung von Andachtsstätten, so zeichnen sich heute Veränderungen des organisatorischen Gefüges ab: Es sind zahlreiche Organisationen entstanden, die auf den europäischen Raum zugeschnitten und in der Lage sind, ihre Unabhängigkeit von den muslimischen Ländern zu demonstrieren, vor allem was ihre Geldquellen angeht. Einige Jugendbewegungen sind sehr flexibel gestaltet, fast schon „á la carte“, und sehen sich vornehmlich als sinnstiftende und moralische Instanz.

Wenn die Integration des Islam in Europa erfolgreich verlaufen soll, bedarf es allerdings noch eines weiteren Schrittes: Muslime sollten Hochschuleinrichtungen gründen. Wieso? Weil die größte Herausforderung der Zukunft voraussichtlich darin bestehen wird, eine intellektuelle Elite hervorzubringen, die zu einem autonomen und originären Geistesschaffen in der Lage ist. Grundlage hierfür sollten die Erfahrungen der europäischen Muslime im Dialog mit den Realitäten der europäischen Gesellschaften und deren kulturellen und philosophischen Grundlage sein.

Die harmonische Entwicklung des Islams in Europa hängt von nun an voraussichtlich weniger von der institutionellen oder organisatorischen Entwicklung ab als vielmehr vom Entstehen einer intellektuellen Dynamik, von soziokulturellen Leistungen und Interaktionen.

So sollten die muslimischen Gemeinschaften in Europa auch in der Lage sein, intellektuelle und normative Darlegungen von europäischen Gesichtspunkten ausgehend zu vertreten und sich dabei mit der Gegenwart und insbesondere mit den aktuellen Problemen islamischen Denkens auseinanderzusetzen. Das ist eine Grundanforderung der Gegenwart, ohne die der Islam in der Öffentlichkeit nicht an Profil gewinnen kann. Darüber hinaus ist es die einzige Möglichkeit, den Erwartungen der Muslime und der Nichtmuslime von heute gerecht zu werden.

Diese Anforderung sollte auch dadurch erfüllt werden, dass neue Führungspersönlichkeiten in Erscheinung treten. Der europäische Raum bringt zum jetzigen Zeitpunkt kaum entsprechend ausgebildete Führungspersönlichkeiten hervor, ein Problem, das sich künftig weiter verschärfen dürfte.

Tatsächlich sind sogar widersprüchliche Tendenzen zu verzeichnen: Es ist nicht mit Sicherheit davon auszugehen, dass die jüngeren Generationen, die in Europa aufgewachsen und zur Schule gegangen sind, nach und nach Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen. Aus verschiedenen Gründen wird der europäische Islam nach wie vor von der Dynamik des Weltislam beeinflusst, selbst wenn diese von Akteuren vorangetrieben wird, die in Europa geboren wurden. Erklärend sei in diesem Zusammenhang angemerkt, dass zunehmend in islamischen Ländern ausgebildete muslimische Führer durch Heirat an Spitzenpositionen des Islam gelangen. Ebenfalls zu bedenken ist die Rückkehr von Einwanderern der zweiten Generation, die in islamischen Ländern Islamwissenschaft studiert haben, weil ein solches Studium in Europa nicht angeboten wird. Auch sie kehren zurück mit islamischen Lehren im Gepäck, die sich nicht immer ohne weiteres in den Kontext ihres Lebensumfeldes einfügen. In solchen Fällen wird der Weltislam nicht nur importiert, sondern weitergeführt von Akteuren, die in Europa geboren wurden.

Daher ist die Einrichtung von Hochschuleinrichtungen in Europa eine der wichtigsten Prioritäten für die Zukunft. Wenn dies den Muslimen selbst nicht kurz- oder mittelfristig gelingt, wäre es sinnvoll, Möglichkeiten für die Förderung einer Entwicklungsstrategie in Betracht zu ziehen.

Langfristig stellt sich die Frage nach angemessenen akademischen Bedingungen, die zum Entstehen einer muslimischen Führung beitragen, auch in Verbindung mit der Frage des Kampfes gegen den Terrorismus. Nur über ein Angebot an angemessenen Bildungsmöglichkeiten können Gegenargumente verbreitet werden, mit denen Alternativen zu den literalistischen Schulen geboten werden, die seit den 1970er-Jahren die Szene beherrschen. Natürlich erfordert der Kampf gegen den islamischen Terrorismus darüber hinaus, dass der Schwerpunkt weiterhin auf die Sicherheit angelegt wird (Auflösung von Netzwerken und der Quellen der Professionalisierung) und das eine Förderung im sozioökonomischen Bereich erfolgt, die auf den Abbau der relativen Benachteiligung abzielt. In Betracht zu ziehen wäre darüber hinaus die tiefe Krise der männlichen Identität (die mit dem Wunsch nach der Erhaltung der für die patriarchalische Gesellschaft kennzeichnenden Werte in Zusammenhang steht). Auch die Förderung einer besseren Selbstregulierung in der Gemeinschaft sollte im Auge behalten werden.

Im Hinblick auf Möglichkeiten für den Erwerb einer angemessenen Hochschulbildung gibt es in Europa bereits eine Reihe von Initiativen. Es fehlt jedoch ein festes Modell für ein Programm, das zum aktuellen Zeitpunkt als Bezugsrahmen dienen könnte. In Richtung Konvergenz bleibt noch viel zu tun.

Abschließend lässt sich feststellen, dass eine Dynamik der Veränderung in Gang gesetzt werden muss. Dabei sind vor allem folgende Aspekte wichtig:

· Berücksichtigung der muslimischen Dimension bei sämtlichen Überlegungen zur europäischen Identität (und zwar sowohl mit Blick auf den derzeitigen Stand als auch auf die Frage der Verwurzelung der Identität in der Vergangenheit).

· Herstellung eines Gleichgewichts zwischen den Grundsätzen der Gleichheit und der Innovation im politischen Umgang mit dem real existierenden europäischen Islam (also Gleichheit zwischen den muslimischen Gläubigen und den Gläubigen anderen Religionen). Der Wunsch nach allgemeiner Integration muss die Integration von Muslimen in den europäischen Raum einschließen, aber auch die Erziehung nicht-muslimischer Europäer mit Blick auf die muslimische Wirklichkeit. Für alle Bürger der europäischen Union sollte der Schwerpunkt der Erziehung auf der aktiven Bürgerschaft und den demokratischen Grundlagen liegen (die oftmals für selbstverständlich gehalten werden), wobei interdisziplinär der Frage nachzugehen wäre, welchen Platz die religiöse Dimension im öffentlichen Raum einnimmt.

· Eine Reduzierung der Fragen zum europäischen Islam auf die üblichen Muster der Begegnung und des Dialogs der Religionen sollte vermieden werden.

· Auch gilt es zu vermeiden, dass auf institutioneller Ebene auf aktuelle Erwartungen reagiert wird, die möglicherweise noch gar keine feste Erwartungen einer Mehrheit der Muslime sind. Hier muss uns klar sein, dass sich einige muslimische Organisationen als Vertreter der europäischen Muslime verstehen und als deren Sprecher aufzutreten versuchen, was nicht immer angemessen ist. In diesem Zusammenhang gilt es herauszufinden, welche Erwartungen die große schweigende Mehrheit hegt, da sich diese bisweilen stark von den Anliegen ihrer „Vertreter“ unterscheiden.

· Sehr vorsichtige und umsichtige Förderung und Entwicklung eines toleranten und offenen Islam über die Erarbeitung und Verbreitung von Gedankengut (Übersetzungen und Kommunikation).

· Förderung intensiver Debatten, bei denen auch Themen nicht ausgespart werden, die die Menschen verärgern könnten. Diese Debatten müssen in einer Atmosphäre der Offenheit und uneingeschränkten Redefreiheit, der gegenseitigen Achtung und der „gegenseitigen Integration“ geführt werden. Dabei gilt es, über das relativ passive Miteinander hinauszugehen und den städtischen Interkulturalismus, der sich derzeit häufig auf äußere Formen, kulturelle Muster oder gar folkloristische Aspekte beschränkt, neu zu beleben und zu reaktivieren.

Nur indem man sich der Realität stellt und positive Entwicklungen hervorhebt, kann der Kampf der Kulturen, der nichts Schicksalhaftes hat, abgewendet werden.

» Verheimlichte EU-Vereinbarungen mit zehn asiatischen und nordafrikanischen Staaten




Was ist „multikulturell“?

GemüseladenVor zwei Wochen war ich in Frankfurt/M. und habe eine Bekannte zu dem Thema Moscheeneubau befragt. Ihr als Frankfurterin war es egal, so lange es nicht vor ihrer Haustüre stattfindet. Des weiteren meinte sie, sie hätte gerne Multi-Kulti. Ich denke da liegt das Problem, warum Multi-Kulti in Deutschland gescheitert ist.

Romantische und daher falsche Auffassungen von Multi-Kulti, im Sinne von einem ewig währenden Straßenfest. Keine wirkliche Auseinandersetzung mit seinem Nachbarn oder Arbeitskollegen. Kaufe ich beim Türken Obst und Gemüse – schon bin ich multikulturell. Fahre ich in die Türkei, Tunesien, Marokko, um Urlaub in einem wohlbehüteten und abgeschotteten Clubhotel zu machen, bin ich auch multikulturell. Ungeachtet der Tatsache, dass ich nur die Sonnenseiten zu sehen bekomme, dass ich in einem Bus zu den antiken Stätten gefahren werde.

Multi-Kulti ist deshalb gescheitert, weil es nie Multi-Kulti in Deutschland gab, beziehungsweise die Vorstellungen darüber falsch sind/waren. Es wurden zu viele Erwartungen an dieses Konzept gestellt, die sich niemals erfüllt haben.

Und jetzt stehen wir vor dem Scherbenhaufen einer nichtvorhandenen Integrationspolitik, die Deutsche und Migranten gleichermaßen auslöffeln müssen.

(Kommentar #68 von Katrin zum Beitrag „FR-Umfrage zum Moscheebau in Frankfurt“)




Dhimmi TV in Großbritannien

img9.jpgIm britischen Fernsehen ITV wird es demnächst einen einstündigen Film über Jesus geben – aus moslemischer Sicht. Dargestellt werden wird Jesus als moslemischer Prophet und nicht als Sohn Gottes, ihm wird in diesem Programm jegliche Göttlichkeit abgesprochen.

Der Koran dient als Hauptquelle und nach diesem war die Kreuzigung lediglich eine göttliche Illusion. Jesus ist nach islamischer Lehre niemals am Kreuz gestorben, sondern von Engeln gerettet und in den Himmel erhoben wurden. Und all dies im Namen der Toleranz und des Dialoges – man hofft, so Lord Braggs – der für diese ‘Dokumentation’ verantwortlich ist – dass man unter den Moslems das Gefühl erwecken wird, Teil des Fernsehens zu sein. (Original: „I hope it will provoke among Muslims the feeling they are included in television.“)

Well, lieber, gutgläubiger, unglaublich naiver Lord Braggs, lassen Sie uns folgendes dazu sagen: aus theologischer Sicht ist dieses Machwerk Sünde und Gotteslästerung. Aus politischer Sicht ist es ein weiterer Schritt Richtung Kalifat. Und aus menschlicher Sicht ist solch ein Machwerk einfach nur dumm. Wir fragen uns ebenfalls, wie die moslemische Gemeinschaft reagiert hätte, hätten Sie in einen Film Mohammed in Frage gestellt. Lord Braggs, Sie kennen die Antwort.