jihad01_2001.jpgIn der FAZ gestern stand der angehängte Leserbrief. Was mich dann doch – nach all den vielen, vielen Diskussionen – ein wenig überrascht hat, ist, dass „mit dem Ende der Sowjetunion der Westen sein Feindbild Kommunismus verlor und dieses Vakuum baldmöglichst füllen musste“. Das ist schon eine überaus kühne Argumentation. Die Ausführungen der Schreiberin gipfeln dann in dem Aufruf zu gegenseitiger Toleranz – man möchte weinen ob dermaßen schräger und einseitiger Argumentation. Auch hier sind es natürlich immer die anderen, die keine Toleranz gewähren.

Zwischen Hochmütigen und Gedemütigten

Leserin Dr. Dagmar Wendler („Toleranz muss auf Gegenseitigkeit beruhen“, F.A.Z vom 5. Juli) ist sicher nicht die einzige Bundesbürgerin, die Muslime in Deutschland nicht an der im Grundgesetz verankerten Religionsfreiheit partizipieren lassen will, solange es keine „Reziprozität“ von Seiten des Islam gibt. Sie meint, weil die Väter des Grundgesetzes den „Umfang der Einwanderung mit künftiger Bevölkerungsexplosion“ nicht ahnen konnten, hätten sie die Religionsfreiheit nicht eingeschränkt. Laut der Leserbriefschreiberin sollte das geändert werden, denn Muslime passten sich bei uns nicht an. „Das gestattet der Koran, die Scharia nicht.“ Ähnelt diese Denkweise etwa jener, die zu Antijudaismus und später zu Antisemitismus führte?

Die Väter des Grundgesetzes konnten auch nicht ahnen, dass mit dem Ende der Sowjetunion der Westen sein Feindbild Kommunismus verlor und dieses Vakuum baldmöglichst füllen musste, damit das schlichte, aus der Spätantike stammende dualistische Weltbild von Gut und Böse (bei Mani noch „Geist“ und „Materie“, bei George W. Bush die gottbegnadete, demokratische westliche Welt und die islamischen „Schurkenstaaten“) beibehalten werden konnte. Seither ist es ein Anliegen mancher westlichen Medien, den Islam zu verteufeln. Statt vor dem Kommunismus muss man die Demokratie jetzt vor dem „Islamismus“ bewahren. Dabei nimmt man billigend in Kauf, dass diese Tendenz fundamentalistischen Bestrebungen in wirtschaftlich schwachen, vom Westen gedemütigten islamischen Ländern massiven Vorschub leistet. Auch Akademiker übernehmen offensichtlich unkritisch das Islambild der westlichen Propaganda, ohne sich die Mühe zu machen, sich selbst ein Bild von den unterschiedlichen Ausprägungen des Islam, von seinen Wurzeln im Judentum und im Christentum und von den weitreichenden Einflüssen des arabischen Orients auf die Kultur und auf die Zivilisation des Abendlandes zu machen, und dies wahrscheinlich, ohne je einen einzigen Muslim, eine einzige Muslimin kennengelernt zu haben.

Toleranz müsse auf Gegenseitigkeit beruhen, fordert Frau Wendler. Gegenseitigkeit bedeutet aber, dass die beteiligten Menschen auf einer Stufe stehen, dass es Beziehungen zueinander gibt. Gegenseitigkeit kann es nicht geben zwischen Hochmütigen und Gedemütigten. Wenn allen Menschen Würde zugestanden wird, dann ist Toleranz nicht mehr nötig. „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein, sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen“ (Johann Wolfgang von Goethe).

Wenn die Integration muslimischer Migranten in Deutschland gelingen soll, helfen keine „christusgeschärften“ (?) Formulierungen des Präses des Rates der EKD, denen Frau Wendler Anerkennung zollt, und keine Forderung, dass Saudi-Arabien den Bau von Kirchen erlaube. Helfen könnte es aber, sich auf die christliche Ethik der Bergpredigt zu besinnen, in der Friedensstifter seliggepriesen werden. Die Goldene Regel (Matthäus 7,12) bietet sich als Maßstab für unser Handeln an. Wir können uns aber auch den Geist der Aufklärung zueigen machen und einander mit Achtung und Rücksicht begegnen, denn die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar. Im partnerschaftlichen Umgang miteinander werden wir merken, wie Vorurteile verblassen, ohne dass man seine eigenen religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen aufzugeben braucht. Die Regression in fundamentalistische Formen der eigenen Religion erübrigt sich.

Leserbrief von Hannelore El-Saghir, Maintal

» leserbriefe@faz.de

(Gastbeitrag von Dr. Hartmut S.)

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47 KOMMENTARE

  1. Toleranz beruht auf Gegenseitigkeit und der islam ist überhaupt NICHT tolerant – ChinaKoreaJapanTibet

  2. Obsoletes frömmlerisches Gestammel.

    Fakt: Im „heiligen, ewiggültigen“ Koran stehen ZU VIELE rassistische, sexistische, haß- und gewaltpredigende Sprüche. Der Koran ist verfassungsfeindlich, darum geht’s vornehm, nicht um „die Muslime“. Basta.

    „Die Gesetzgebung gebührt niemandem ausser Allah!“
    Sure Al Maida, Vers 49

    Sure 9,29: „Kämpft mit Waffen gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben, noch an den jüngsten Tag glauben, und die nicht für verboten erklären, was Allah und sein Gesandter Mohammed für verboten erklärt haben, und die sich nicht nach der rechten Religion (dem Islam) richten – von denen, die die Schrift erhalten haben (d. h. Juden und Christen) – kämpft mit der Waffe gegen diese, bis sie die Minderheitensteuer abgeben als Erniedrigte!“

    „Toleranz“ heißt „Duldsamkeit“, ein Unwort.

    RECHT UND FREIHEIT sind unsere höchsten erkämpften Werte, ganz sicher nicht schwächliche Warmduscher-„Duldsamkeit“.

  3. Na ja, Hannelore El-Saghir, Konvertitin…wolln wir wetten?…
    Die hat doch nur geschrieben was ihr Herr und Gebieter (Ehemann) von ihr erwartet.

  4. „Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)

  5. @ 4

    Kann ich nicht so nachvollziehen, leider ist es häufiger die eigene Überzeugung der Konvertitinnen, bekanntlich verbohrter als „alteingesessene Verbohrte“.

  6. Der Feindbild-Aberglaube ist auch so etwas, was mich maßlos aufregt.

    Solche Leute gehen davon aus, dass es Spaß macht, ein Feindbild zu haben. Warum eigentlich?

    Schließen sie von sich auf andere?

  7. daß die FAZ überhaupt solche blödsinnigen leserbriefe druckt, ist ja inzwischen nicht mehr verwunderlich.
    vielleicht sollte ich es den vielen anderen ehemaligen abonnenten gleichtun und mein fas-abo kündigen.

  8. Die in ihrer Psychopathologie Verfangenen, wie offenbar die Leserbriefschreiberin, sind für antiislamische Aufklärung verloren.

    Es bringt auch nichts, sich an ihnen und ihren Glaubenssätzen emotional abzuarbeiten.
    Glaube ist Glaube, unantastbar und nur durch emotionale Reifung, aber nicht durch Einsehen korrigierbar.

    Ziel muss eine möglichst sachliche und emotionslose Aufklärung derjenigen sein, die dafür letztendlich offen sind, und das sind zum Glück trotz allem noch die meisten unserer Mitbürger.

  9. #10 Eisvogel

    natürlich schließen sie von sich auf andere. Ihr Feindbild, der aufgeklärte lebensbejahende Westen ist fest in ihrem Bewußtsein einzementiert.

  10. Was redet diese Frau für verwirrtes Zeugs? Westliche Propaganda, Medien, die den Islam verteufeln? Ich denke, dass doch das Gegenteil der Fall ist. Und es bedarf gar keiner „Propaganda“. Ein Blick in den Koran reicht jederzeit.

    Wenn ihr mit den Unglübigen zusammentreffet, dann schlaget ihnen die Köpfe ab, bis ihr eine große Niederlage unter ihnen angerichtet habt. Die übrigen legt in Ketten, und gebet sie, wenn der Krieg seine Lasten niedergelegt, entweder umsonst oder gegen ein Lösegeld frei. (Koran, 47. Sure)

  11. Irgendwie ist Hanni doch süß :P.

    Der Schlusssatz sagt doch alles:

    „Im partnerschaftlichen Umgang miteinander werden wir merken, wie Vorurteile verblassen, ohne dass man seine eigenen religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen aufzugeben braucht. Die Regression in fundamentalistische Formen der eigenen Religion erübrigt sich.“

    Einerseits kann sie sich wohl nicht so richtig vorstellen, dass „…religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen…“ Unterschiede machen, wenn bereits andere grund sätzliche andere Überzeugungen haben – dies noch viel mehr, wenn diese Überzeugungen gerade die zwischenmenschliche Ebene betrifft.

    Andererseits glaubt sie wirklich allen ernstes, dass wohl funtamentale Formen der eigenen religiösität sowas wie etwas „regressives“ seien ( Die Regression in fundamentalistische Formen der eigenen Religion erübrigt sich.) – hmm, sind sie nicht, das sind genuine Formen eben der jeweiligen religiösen Überzeugung.

    Wirklich lustig ist dabei aber das Islam-bild, das zum Vorschein kommt und das in einer blauäugigen Naivität sondergleichen gipfelt.
    Der Satz:

    „Die Regression in fundamentalistische Formen der eigenen Religion erübrigt sich.“

    Macht nur dann Sinn, wenn es eben genau eine Form nur gibt in der diese Religion (oder irgendeine) in erscheinung berechtigterweise treten könne – und dann deshalb Abweichungen in fundamentalere Auslegungen regressiv seien.

    Richtig traurig dabei ist leider, dass es meiner Erfahrung nach absolut keinen Sinn hat mit sojem. zu diskutieren – denn was nicht sein darf ist bei diesen Menschen nicht, auch wenn alles leicht zu sehen ist.
    Nur eigene negative Erfahrung kann diese Form der Blindheit für diese Menschen aufheben.

  12. Außerdem war der Kommunismus kein Feindbild sondern ein echter Feind und nicht der einzige.
    Jeder, der die Freiheit einschränken will ist unser Feind.

    Nur dann bin ich wahrhaft frei, wenn alle Menschen, die mich umgeben, Männer und Frauen, ebenso frei sind wie ich. Die Freiheit der anderen, weit entfernt davon, eine Beschränkung oder die Verneinung meiner Freiheit zu sein, ist im Gegenteil ihre notwendige Voraussetzung und Bejahung.

    Michail Alexandrowitsch Bakunin

    Es gibt keinen Menschen, der nicht die Freiheit liebte; aber der Gerechte fordert sie für alle, der Ungerechte nur für sich allein.

    Ludwig Börne

  13. In der Tat, schon die Aussage zu Sowjetunion und Kommunismus als „Feindbild“ ist enlarvend für die „Weltanschauung“ der Autorin. Wer dies so sieht und suggeriert, dass unsere Betrachtungsweise, nicht das Wesen, das Handeln und Denken, des Kommunismus ein Problem gewesen wäre, zeigt schon seine Ignoranz gegenüber Freiheitsrechten, Sittlichkeit und recht verstandenem Individualimus. Die Autorin bestätigt damit leider vermeintliche Vorurteile gegenüber „rechtgläubigen“ Islamanhängern.

    Überzogen und ebenfalls auf so einen Relativmus ausgerichtet ist auch die Kritik an einem Manichäismus. Richtig wäre es, eine fixe Einteilung der Welt nach Gut und Böse abzulehen, die womöglich eine Identifzierung des Bösen nur mit dem anderen einschlösse. Polemisch übertrieben ist aber jede weitergehenden Folgerung, wonach es am Ende Gut und Böse gar nicht mehr gibt. Jeder ist zum Bösen, jedenfalls die meisten auch zum Guten im Stande, jeder handelt mal in dem einen, mal in dem andern Sinne. Das ändert jedoch nichts daran, dass es Menschen und Ideologien gibt, die sich besonders stark und extrem dem Bösen hingeben. Eine solche Sichtweise, die notwendige Folgerung jeder sittlichen Haltung ist, kann man nicht als Manichäismus denunzieren.

  14. das mit dem Ende der Sowjetunion der Westen sein Feindbild Kommunismus verloren habe und dieses Vakuum baldmöglichst füllen musse, dass ist doch eine auf vulgärpsychoanalytischen Annahmen basierende altbekannte Floskel, welche vorwiegend von Linken verwendet wird. Das sie nunmehr auch zur Verharmlosung der Steinzeitreligion Islam dienen muss, wundert mich auch nicht.

  15. Ich predige es immer wieder: Ex-Raucher sind extremer, als Leute, die noch niemals (freiwillig) geraucht haben.

    Konvertiten sind gefährlich, da sie nicht islamisch erzogen wurden, sondern tatsächlich im Erwachsenenalter diese „Religion“ freiwillig angenommen haben oder sich mit einem Moslem eingelassen haben.

  16. 1. Die Frage nach der Vereinbarkeit zwischen dem religiösen islamischen Recht und der freiheitlichen, demokratischen Grundordnung zu stellen, hat nichts, aber auch gar nichts mit Faschismus oder Antisemitismus zu tun. Was den juridischen Regelungsanspruch des Islam angeht, so unterstelle ich nicht, dass alle Muslime die Scharia einführen wollen. Aber auch dann, wenn „nur“ verfassungsfeindliche islamistische Organisationen wie Milli Görüs und Muslimbruderschaft dies wollen, handelt es sich noch immer um mehrere 10.000 Menschen in Deutschland, die diese autoritäre, antidemokratische Lesart des Islam vertreten.

    2. Es geht nicht um ein dualistisches Weltbild, mir zumindest nicht. Ich sage nicht, dass der Islam per se böse, das Christentum per se gut ist. Ich sage aber – und im Sinne des Selbsterhalts einer wehrhaften Demokratie muss man das sagen – dass die Toleranz des Staates dort an Grenzen stoßen muss, wo Menschen (egal ob Juden, Christen, Muslime oder Atheisten) die freiheitliche, demokratische Grundordnung in Frage stellen. Und wer den gewählten Parlamenten die Gesetzgebungskompetenz absprechen oder auch nur einschränken will, indem er die Ansicht verbreitet, legitimes Recht müsse stets aus der religiösen Überlieferung abgeleitet werden, stellt sich außerhalb dieser Ordnung.

    3. Wer Bischof Wolfgang Huber, dem Ratsvorsitzenden der EKD, Fundamentalismus unterstellt, handelt entweder böswillig oder ist uninformiert. Bischof Huber ist ein ausgesprochen modern denkender, toleranter und hochgebildeter Theologe. Die Wahrheit ist doch, dass die islamische Community in Deutschland geradezu hysterisch auf die EKD-Schrift „Klarheit und gute Nachbarschaft“ reagiert hat, in der unter dem Vorsitz von Wolfgang Huber lediglich festgestellt wird, dass Christen das Recht haben, Muslime durch „Einladung und Bitte“ (es ist exakt so formuliert) zu missionieren. Dies ist ein Anspruch, den auch der Islam sich umgekehrt niemals streitig machen lassen würde – wobei ich aber den Eindruck habe, dass der Islam auch vor sehr viel handfesteren Formen als Einladung und Bitte nicht zurückschreckt, um seinen Glauben zu verbreiten.
    Diese tolerante, aber selbstbewusste Position der EKD ist der einzige Grund, warum Wolfgang Huber unter Muslimen in Deutschland unbeliebt ist. Im Übrigen zeigt die übertrieben ablehnende Reaktion der Muslime auf die genannte EKD-Schrift nur, dass die Muslime sehr wohl wissen, dass das Christentum für viele unter ihnen eine interessante Alternative darstellt – ich könnte mir vorstellen, dass dies besonders für weibliche Muslime gilt. Insofern kann ich die christlichen Kirchen nur ermuntern, ihre missionarischen Bemühungen zu intensivieren, mit friedlichen Mitteln natürlich.

  17. Und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein.

    Alte islamische Volksweisheit.

  18. Falsch! Toleranz sollte nicht eine vorübergehende Gesinnung sein.

    Ich toleriere die sehr gut integrierten Mitbürger aus Italien, Griechenland, Spanien etc. Ich toleriere ebenso, daß Homosexuelle ihre Gefühle auch öffentlich zeigen. Diese Toleranz ist mitnichten nur eine vorübergehende Gesinnung, sondern eine Lebenseinstellung von mir.

    Wer jedoch die Toleranz dermaßen ausreizt wie Muslime (das ständige beleidigt sein, die unzähligen neuen Moscheebauten, Ehre etc.), braucht sich nicht zu wundern, wenn die Toleranzgrenze überschritten wird, und das ist sie schon lange.

    Wo bleibt die Toleranz von Muslimen uns gegenüber? Die gibt es nämlich nicht! Und wer uns keine Toleranz, sondern nur Forderungen entgegen bringt, kann auch keine Toleranz von uns erwarten.

  19. Das ist in meinen Augen keine Deutsche mehr, sondern eine Agentin des Feindes, der sich in unserem Lande breitmacht.

    islam is the Kult der Feindbilder.

    NICHT WIR!

  20. Unsachlich, ich weiß, aber Leute, die Gerlinde Schmidt-Mbelelugulugu oder eben Hannelore El-Saghir heißen, sollte man gar nicht erst ernst nehmen.

  21. Die Mohammedaner haben ihr Feindbild nicht verloren.

    „Ewiggültige“ Mohammedanerworte:

    Sure 98,6: „Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen): Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten“

    Wg islamischer Religionsfreiheit und Hubers Dialogbereitschaft: Ohne klare Distanzierung von den genannten islamistischen „Rechts“-Schulen gibt’s keinerlei Grundlage für einen sog. „Dialog“.

    ___

    Fatwa über die Bestrafung für Muslime, die sich vom Islam abwenden

    Alle muslimischen Rechtsschulen fordern die Hinrichtung

    Von Dr. Yussuf al-Qaradawi
    (Institut für Islamfragen, dh, 8.11.2006)
    http://islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M54858cb0a40.0.html
    http://islaminstitut.de/

    „Es wird manchmal behauptet, Muhammad habe die Abgefallenen nicht getötet. Jedoch widerspricht der „Gelehrte des Islam“ (arab. Sheich al-Islam) Ibn Taimiya dieser Behauptung.“

  22. Folgender Absatz des Leserbriefs ist m.E. zentral: „Toleranz müsse auf Gegenseitigkeit beruhen, fordert Frau Wendler. Gegenseitigkeit bedeutet aber, dass die beteiligten Menschen auf einer Stufe stehen, dass es Beziehungen zueinander gibt. Gegenseitigkeit kann es nicht geben zwischen Hochmütigen und Gedemütigten. Wenn allen Menschen Würde zugestanden wird, dann ist Toleranz nicht mehr nötig.“

    Die Argumentationslinie ist auch die übliche Rechtfertigung für Terrorismus, die in etwa so geht: Wir sind zwar tolerant, aber wir stellen uns nicht auf eine Stufe („gleiche Augenhöhe“), darum nehmen wir den Moslems die „Würde“ (Wir erinnern uns an – Huch! – §1 GG „Die Menschenwürde ist unantastbar.“), was natürlich nicht geht und „verzweifelte“ Gegenaktionen der Moslems zumindest verständlich, wenn nicht gerecht erscheinen lässt. Würgg.

    „“Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein, sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen” (Johann Wolfgang von Goethe).“

    Goethe schrieb viel wenn der Wein frisch war, Toleranz ist ein wichtiges Prinzip unserer Gesellschaft, natürlich nicht der Intoleranz gegenüber und „Anerkennung“ ist wohl gemeint als Akzeptanz, nein akzeptieren muss man nicht, was man toleriert. Übrigens wieder dieser islamistische Ansatz, dass Toleranz im Sinne von Dulden (nichts anderes heisst Toleranz natürlich) „beleidigt“.

    Eine üble Stellungnahme dieser Dame, aber nichts Neues.

  23. El-Saghir verbreitet, wie viele, in Kern die Ansicht, Auslöser der fundamentalistischen Bestrebungen sei der westliche Imperialismus. Sie lässt dabei vollkommen außer Acht, dass der Islam bereits in seinen Ursprüngen gewalttätig und expansiv war (dazu sehr instruktiv Efraim Karsh, Imperialismus im Namen Allahs, DVA 2007). Das spricht dafür, dass der heutige fundamentalistische Islam nur durch eine klare und feste Reaktion der westlichen Gesellschaften gebremst werden kann. Dabei sollte allerdings nicht übersehen werden: Es könnte seitens der islamistischen Vordenker durchaus beabsichtigt sein, dass zwischen den moslemischen und einheimischen Bürgern Spannungen entstehen, die schließlich in Gewalt münden. Auf diese Weise könnten auch solche, die weite Mehrheit bildende Moslems für die fundamentalistische Sache gewonnen werden, die eigentlich westlich orientiert sind. Wir befinden uns also aufgrund der “weitsichtigen” Zuwanderungspolitik unserer Regierungen in einer Zwickmühle. Einerseits Härte gegen fundamentalistische Bestrebungen, andererseits berechtigte Angst davor, dass sich in der Bevölkerung eine islamfeindliche Stimmung breit macht. Das bedarf viel Fingerspitzengefühl, von dem in einigen der hier zu lesenden Kommentare wenig zu spüren ist.

  24. Auszug aus einem der Hauptwerke des liberalen Philosophen Karl Raimund Popper (1902-1994), Die offene Gesellschaft und ihre Feinde von 1944.

    “Weniger bekannt ist das Paradox der Toleranz: Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen. – Damit wünsche ich nicht zu sagen, daß wir z. B. intolerante Philosophien auf jeden Fall gewaltsam unterdrücken sollten; solange wir ihnen durch rationale Argumente beikommen können und solange wir sie durch die öffentliche Meinung in Schranken halten können, wäre ihre Unterdrückung sicher höchst unvernünftig. Aber wir sollten für uns das Recht in Anspruch nehmen, sie, wenn nötig, mit Gewalt zu unterdrücken; denn es kann sich leicht herausstellen, daß ihre Vertreter nicht bereit sind, mit uns auf der Ebene rationaler Diskussion zusammenzutreffen, und beginnen, das Argumentieren als solches zu verwerfen; sie können ihren Anhängern verbieten auf rationale Argumente – die sie ein Täuschungsmanöver nennen – zu hören, und sie werden ihnen vielleicht den Rat geben, Argumente mit Fäusten und Pistolen zu beantworten.
    Wir sollten daher im Namen der Toleranz das Recht für uns in Anspruch nehmen, die Unduldsamen nicht zu dulden. Wir sollten geltend machen, daß sich jede Bewegung, die Intoleranz predigt, außerhalb des Gesetzes stellt, und wir sollten eine Aufforderung zur Intoleranz und Verfolgung als ebenso verbrecherisch behandeln wie eine Aufforderung zum Mord, zum Raub oder zur Wiedereinführung des Sklavenhandels.”

  25. Egal wer was sagt, die Herrschaften auf d Bild sehen zu minderst sehr interessant aus! Gleiche Gesichtszüge! Könnten sie alle Mehrlingsgeburt sein!

    …diese Einheitsausehen aber lässt sicherlich neue Fragen aufkommen! Wenn sie so einheitlich aussehen, dann könnte sein dass die 72 Jungfrauen auch so Eingeitsgesicht/Aussehen haben? Und dann könnte sein dass sie immer d selbe haben? Oder könnte sein dass alle die selbe haben, nur statt im Himmel in eine teuflische Freudenhaus gelangt sind?????

    … also bei solche Interssantes aussehen kann man nichts machen! Da ergeben sich auch Interessante Fragen auf…

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  26. „Einerseits Härte gegen fundamentalistische Bestrebungen, andererseits berechtigte Angst davor, dass sich in der Bevölkerung eine islamfeindliche Stimmung breit macht.“

    Nun, eine islamkritische Stimmung scheint mir schon angebracht, das darf natürlich nicht in die Richtung Ausländerfeindlichkeit gehen, diese ist bekanntlich sehr dumm.

    Es gibt eben diese Korrelation „Terrorist->Moslem“ (nicht zu verwechseln mit „Moslem->Terrorist“) mit einem Korrelationsfaktor von fast 1.

    Deiner Kritik an den Leserkommentaren schliesse ich mich an, allerdings kommen diese oft von Leuten, die OK, aber sauer sind. Auch das kann ich verstehen. Dennoch darf es nicht zu krassen Fehleinschätzungen kommen. Ich habe einige moslemische Bekannte und kann von mir aus berichten, dass die zwar anfällig sind für Antiamerikanismus und Antiisraelismus, dass aber gerade Türken oft sehr realistisch sind und die Bärtigen verdammen, oft mehr und deutlicher als wir es tun.

  27. Zum Leserbrief von Hannelore El-Saghir
    1. Die freiheitlichen Rechtsstaaten kämpften gegen den Kommunismus, weil die kommunistischen Diktaturen Freiheit und Recht bedrohten. Sie schufen kein Feindbild, die Bedrohung war real.

    2. Mohammedaner genießen in Deutschland uneingeschränkte Religionsfreiheit. Gerät diese Religionsfreiheit in Konflikt mit anderen Grundwerten, sind die in Frage stehenden Güter abzuwägen.

    3. Der Islam ist nicht mit dem Grundgesetz und seiner Werteordnung vereinbar:

    •Noch nie erwies irgendein islamisch geprägtes Land, dass Recht, Freiheit und Islam zusammenleben können. Kein einziger Rechtsstaat ist unter den islamisch geprägten Staaten. Insbesondere die Religionsfreiheit schützt und respektiert keiner dieser Staaten. Man betrachte nur das bittere Schicksal der Konvertiten oder Christen.

    •Der Koran ist ein Buch voller Hass und Gewaltempfehlungen, ja -anordnungen. Man lese als ein Beispiel unter vielen Sure 9,29: “Kämpft mit Waffen gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben, noch an den jüngsten Tag glauben, und die nicht für verboten erklären, was Allah und sein Gesandter Mohammed für verboten erklärt haben, und die sich nicht nach der rechten Religion (dem Islam) richten – von denen, die die Schrift erhalten haben (d. h. Juden und Christen) – kämpft mit der Waffe gegen diese, bis sie die Minderheitensteuer abgeben als Erniedrigte!”
    Übrigens: Wollen wir, dass solche Inhalte im Rahmen eines staatlichen Religionsunterrichts Kindern und Jugendlichen gelehrt werden?

    •Mohammed, der behauptete, Gottes Gesandter zu sein und den die Mohammedaner als Vorbild allen Menschen empfehlen, führte Raubzüge und Bürgerkriege, vertrieb oder tötete unbeugsame Minoritäten, kannte keinerlei Toleranz gegenüber seinen andersgläubigen Zeitgenossen, verachtete Frauen und „heiratete“ Kinder.

    •Sehr viele Mohammedaner verachten unser Land, lehnen den Kontakt mit seinen Bürgern ab und verlangen, dass wir ihre abgeschlossenen Anti-Gesellschaften hinnehmen und ihnen Sonderrechte einräumen: im Krankenhaus, in der Schule, im Schlachtwesen, in der Pharmazie, beim Friseur, bei der Sozialversicherung (z.B. Polygamie) oder in öffentlichen Diensten aller Art. Sie wollen sich weder in dieses Land einbringen noch Gemeinsamkeit mit unserem Volk begründen. In allen vergleichbaren Situationen kannte der Islam nur Segregation oder Domination. Die Wahl der Option ist eine Machtfrage und Segregation war eine Vorbereitungsphase der Domination. Tertium non datur. Jedenfalls bis heute.

    Die Menschen in Deutschland erfahren die Realität dieser Feststellungen und ihre Folgen täglich intensiver, etwa wenn ein Mann seiner verschleierten Nachbarin freundlich anbietet, beim Einkaufstaschenschleppen-in-den-Fünften-Stock-mit-drei-kleinen-Kindern zu helfen und die Schleierin reagiert als habe er sie in ein Pornokino eingeladen. Menschen in Deutschland lehnen es ab, Eigenheiten islamisch geprägter Kulturen zu übernehmen oder sich mit ihnen zu arrangieren, die wir rundweg ablehnen. Warum sollten wir etwa dulden, wenn minderjährige Mädchen „verheiratet“ werden? Das hat viel mit gesundem Menschenverstand zu tun, nichts aber mit unbegründeten Ängsten. Die meisten Menschen begrüßen es, wenn Menschen anderer Kulturen sich hier einbringen und ein Leben in Deutschland erwählen. Viele sind sogar stolz darauf, dass Fremde die von unserem Volk geschaffenen bzw. gepflegten Vorzüge Deutschlands – seine Wirtschaftskraft, seine Kultur, seine Sprache, seine Natur, seine Zivilisation und seine Rechtsstaatlichkeit – erkennen, schätzen und bestärken wollen. Wenn Einwanderer genau dies beabsichtigen, dann sehe ich vollzogene Integration.

    Wer aber die Zivilisation dieses Landes ablehnt, wer seine Kultur verachtet und damit seine Menschen, wer sich unseren Gesetzen nicht beugt, wer in der Absicht kommt, zu nehmen ohne zu geben, der ist nicht willkommen. Nicht, weil er Ausländer ist, sondern ausschließlich, weil er in Gedanken, Worten und Werken dieses Land ablehnt und ihm schadet. Er ist Last und Bedrohung und zwar aus eigenem Willen heraus.
    Wenn wir die Integration der Mohammedaner wollen, dann ist dies in erster Linie eine Frage an die Intentionen der Mohammedaner: Was wollen sie in diesem Land und im Zusammenwirken mit unserem Volk erreichen? Beantworten müssen sie sich und uns diese Frage selbst. Wir können sie nur mit den jeweiligen Konsequenzen konfrontieren und unterstützen, indem wir Segregations- und Dominationsoptionen versperren. Integration kann also nur gelingen, wenn Mohammedaner keine Chance sehen, Anti-Gesellschaften zu begründen und der Islam sich ALLEN Regeln dieses Landes ohne Wenn und Aber unterordnet.
    Wenn der Ratsvorsitzende der EKD oder der Sekretär des Papstes dies damit unterstützen, dass sie die Werte unserer Kultur hervorheben, damit die Mohammedaner wissen, wo Norden ist, dann ist beiden Kirchen von Herzen zu danken.
    Charlene

  28. „Egal wer was sagt, die Herrschaften auf d Bild sehen zu minderst sehr interessant aus! Gleiche Gesichtszüge! Könnten sie alle Mehrlingsgeburt sein!“

    Im besten Fall erinnern die Sportsfreunde an die Ninja-Turtles. 😉

    Ja, der Kollektivismus ist schlecht, gerade auch, weil Gesellschaften, die ihm nicht huldigen erfolgreicher sind, höhere Wertschöpfung und kulturelle Weiterentwicklung lässt dann die kollektivistischen Tröpfe (Humor haben die ja eigentlich nie) richtig alt aussehen.

    Von Interesse noch folgendes Zitat der islamophilen Dame „Die Väter des Grundgesetzes konnten auch nicht ahnen, dass mit dem Ende der Sowjetunion der Westen sein Feindbild Kommunismus verlor und dieses Vakuum baldmöglichst füllen musste…“, die sich ja lustigerweise und fehlerhaftig auf das Grundgesetz beruft, aber in diesem Punkt nicht ganz unrecht hat. Wir hatten früher den schlimmen europäischen Kommunismus, Leute wie ich wurden als Antikommunisten bezeichnet (das sollte ein Schimpfwort sein, vgl. heute mit Islamophobie, LOL), dieser war wesentlich gefährlicher als der zurückgebliebene Terror der Bärtigen. Vermutlich sollten wir den grünen Terror einfach ignorieren und – falls nicht möglich – einfach mal kräftig bomben oder Razzien durchführen?! Aber ruppig! 😉

  29. @Charlene:
    Schöne Analyse, auch interessant das weiter oben angeführte Popper-Zitat. Tja, eigentlich ist doch alles klar bzw. sollte alles klar sein.

    Aber es ist nicht klar, und das liegt an unseren das Konzept Toleranz falsch verstehenden Mitmenschen. Die Stärke des Islam ist die Schwäche unserer Gesellschaft. Da, wo Schwulenehe promotet wird (und allen Ernstes eine Gleichstellung mit der Ehe gefordert wird, auch steuerlich, was natürlich dem GG wiederspricht und dumm ist) und man nicht weiss ob jetzt Amerika oder Israel Freund oder Feind ist, da geht es eben bergab, nicht unbedingt wirtschaftlich wie man sieht aber bevölkerungsmässig. Und, seien wir selbstkritisch, daran sind wir Deutschen schuld.

  30. „Schurkenstaaten” soll den Islam in Verruf bringen? Wieviel Muselmanen gibt’s denn in Nordkorea?

  31. Daß die FAZ den Leserbrief abgedruckt hat, ist doch in Ordnung. Man merkt ja sofort, wer diesen Schrieb verfaßt hat. Schlimm ist es, wenn die Redakteure so einen Schmarrn verzapfen, in der SZ, taz und teilweise in der Zeit. Ach ja, und in der Rundschau…

  32. Ich kann Frau El-Saghir nicht verstehen ! Auf einseitige Berichterstattung von Medien, die Islamnazis verschweigen, kann ich verzichten. Wenn Islamnazis täglich Bombenanschläge und Menschen ermorden, muss dies berichtet werden. Genauso muss über den Koran berichtet werden. Was steht dort drin und wie gefährlich ist dieser für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung.

  33. #32 Charlene:

    Dem, was Du völig richtig sagst, ist eigentlich garnichts weiter hinzuzufügen.

    Dies gilt es nach Außen zu tragen und dann
    werden sich die Dinge schon drehen.

    P.S.: die Lesebriefschreiberin dort oben ist sicher keine Konvertitin (die heben mehr auf ihren Glauben ab) sondern eine mit einem palästinensischen Ingenieur verheiratete Montessori-Kindergärtnerin, die stolz darauf ist, die „Zeit“ zu abonnieren.

    Leute, die um jeden Preis die „Schuld“ zwar nicht bei sich selber, aber in „unserem System“ aufspüren wollen.

  34. Weil islamische Staaten nicht die einzigen sind, die Recht und Freiheit ihrer Bürger mit den Füßen treten, daraus kannst Du, Armin (35) nicht die Fragwürdigkeit des Erweisargumentes folgern (siehe 32). Selbstverständlich gibt es neben dem Glauben an Mohammed noch viele andere Motivlagen, um Menschen etwa das Recht zu verweigern, ihren christlichen Glauben in Freiheit zu leben. Materialistische Ideologien, wie sie in Nordkorea herrschen, zählen ohne Zweifel dazu. Ändert das etwas an der Aussage, dass noch nie auch nur ein Staat auf dieser Welt in der Alltagspraxis erwies, dass Recht, Freiheit und Islam zusammenleben können? Und sollen wir ernsthaft Mohammed und seinem Buch Einfluss auf unsere Lebensordnung einzuräumen, nur weil im Schurkenstaat Nordkorea ausnahmsweise auch mal andere Ideologien eine Tyrannei legitimieren als der Islam?

  35. @Charlene:
    Hey, Du bist ja richtig intellektuell, aber Recht hast Du (oder auch nicht ;). Klar, wir sollten die Probeme bearbeiten wie sie hochkommen.
    Lulli

  36. @Charlene:
    Ich nahm Bezug auf die implizite Behauptung der Verfasserin des Leserbriefs, der Ausdruck „Schurkenstaat“ sei einzig mit dem Ziel geschaffen worden islamische Staaten zu diskreditieren. Zitat: „bei George W. Bush die gottbegnadete, demokratische westliche Welt und die islamischen “Schurkenstaaten”“. Das einzig gemeinsame Merkmal der 3 mit der Bezeichnung „Schurkenstaat“ belegten Staaten ist jedoch nicht der Islam sondern eine autoritäre, dem Westen feindlich gesonnene Staatsführung. Dies beweist die Unrichtigkeit der Behauptung.

  37. Ok, Armin, ich hatte ín Deinem Beitrag die Behauptung gelesen, weil es Schurkenstaaten gäbe ohne mohammedanische Beteiligung, könne man nicht feststellen, dass kein islamischer Staat ein Rechtsstaat sei. In den Debatten mit den Mohammedanern stößt man regelmäßig auf diesen Typus von Argumenten.
    Na ja Lulli, kann man mit 21 schon intellektuell sein?

  38. ich kann auch einem Vergewaltiger, Kinderschänder und Mörder mit Achtung und Rücksicht begegnen, denn die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar!

  39. Ich habe einige moslemische Bekannte und kann von mir aus berichten, dass die zwar anfällig sind für Antiamerikanismus und Antiisraelismus,

    GENAU DAS ist es aber, was ich ihnen am meisten übel nehme und was bei mir die Jalousie runterklappen lässt. GENAU DAS ist es, warum ich den Islam verabscheue. Natürlich gibt es auch bei uns viele, die so denken und die kann ich auch nicht leiden. Aber es sind bei weitem nicht alle. Bei Moslems sind’s hingegen (nahezu) 100%.

    Es rentiert sich daher überhaupt nicht, näheren Kontakt aufzunehmen. Ich habe keine Lust, in einer Kloake nach Perlen zu fischen, wenn es unter den eigenen Landsleuten war leider nicht allzu viele, aber dennoch ausreichend Perlen gibt.

    Ob sie 5 mal am Tag den Kopf auf den Boden knallen, interessiert mich hingegen weniger. Das ist ihre Privatsache.

  40. Es ist durchaus ein Phänomen, dass Moslems teilweise – im Vergleich zu ihrer Einstellung zu Israel und den USA – relativ deutschfreundlich sind.

    Ich finde aber nicht, dass das etwas ist, worauf man stolz sein muss. Ich verzichte auf diese Sympathie dankend – ich hab auch noch nie etwas getan, womit ich sie „verdient“ hätte.

  41. @#45 Eisvogel

    Na, die Moslems rechnen das den Deutschen noch immer hoch an, dass es Rommel fast geschafft hätte, die „Endlösung der Judenfrage“ in den Nahen Osten zu bringen.

    Das ist wirklich nichts, worauf wir uns was einbilden sollten.

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