Mohamed SifaouiHeute Abend sendete ARTE eine ergreifende und mutmachende Sendung von Regisseur Fabrice Gardel über den Ex-Algerier Mohamed Sifaoui (Foto) aus Paris, der in seinem Kampf gegen Islamisten von einem Kamerateam begleitet wird.

Er steht ständig unter Morddrohungen und setzt seine Arbeit unter schlimmen Entbehrungen und ständigem Polizeischutz unbeirrt fort. Die Argumente, die Deutlichkeit, die Konsequenz und das Durchhaltevermögen dieses Mannes, der sich übrigens auch gegen Antisemitismus einsetzt, kamen in der Dokumentation in sehr beeindruckender Weise zum Vorschein.

Mohamed Sifaoui hat in Algerien als Zeitungsreporter gearbeitet und fast seine ganze Redaktion wurde Opfer eines islamistischen Bombenanschlages. Als er ein Kind sah, das bei dem Anschlag in zwei Teile gerissen wurde, war ihm klar: An diesem Tag starb auch er selbst – um dann sein ganzes Leben für freiheitliche Werte und gegen Islamismus einzusetzen.

Die 45-minütige Sendung wird am 29.08.2007 um 14.40 Uhr auf ARTE wiederholt. Vielleicht hat ja der ein oder andere PI-Leser die Möglichkeit, sie aufzunehmen und auf ein Videoportal zu laden. Hier und hier gibt es Kurzausschnitte der Sendung „Mohamed Sifaoui – Journalist, Muslim und Demokrat“

(Spürnase: Jörg)

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61 KOMMENTARE

  1. Jeder Muslim, der seine eigene Religion kritisiert begeht Hochverrat. Er läuft Gefahr selbst getötet zu werden.
    Jeder Muslim, der den Islam reformieren möchte, steht außerhalb der Gemeinschaft/Umma und hat sein Leben vor Allah verwirkt.
    Diese „Klammer“ steht einer erfolgreichen Intergration diametral entgegen.
    Es ist gut, dass es Menschen wie Mohamed Sifaoui gibt, sie haben aber keine Chance.
    Die Intelektuellen Reformer verlassen derzeit Europa, weil sie nicht gehört werden. Siehe Ajjan Hirsi Ali und Prof. Bassam Tibbi.

  2. Ausnahmen bestätigen die Regel. Diese Ausnahmen stehen unter unserem Schutz und sind herzlich willkommen in unserer Gesellschaft zu leben.

    Mittelfristig wird er mit Sicherheit auch den Weg zu Jesus Christus finden.

  3. Die Sendung war gut. Der Mann setzt sich ein.
    Der Mann hat Mut.
    Aber wieviele Moslems gibt es von seinem Format?
    Wo haben je Moslems gegen die Gewalt von Moslems an Moslems und an Nichtmoslems protestiert?

  4. @Stefan

    ich als Algerier würde gerne mal wissen ab wann man ein ex-algerier ist. Bin in Deutschland geboren und aufgewachsen. erfüllt das deine Kreterien, immerhin hat Sifaoui mehr Zeit in Algerien verbracht als ich, dürfte eigentlich reichen.

    @Karolinger
    ich glaube kaum, dass der man Christ wird. Wenn man es genau betrachtet, kämpft er nicht gegen den Islam, sondern für den Islam.
    „ich fühle mich durch leute, die im namen MEINER Religion, Menschen umbringen beleidigt“- Zitat ende.

    @Omega
    Algerien war das erste Land (1991), das unter Islamischem Terror litt. Es sind über 200000 Menschen ums Leben gekommen. Glaube mir, wenn jemand weiss, wie gefährlich Fundamentalismus ist, dann sind es die Algerier. Trotzdem ist und bleibt die Bevölkerung moslemisch, denn wie schon Sifaoui es schon angedeutet hat:
    terror ist nicht Islam.

  5. Eine beeindruckende Dokumentation und ein glaubwürdiges Bekenntnis, Europa,hier Frankreich, ganz bewußt aufgesucht zu haben, um hier dem Islampöbel der Heimat zu entgehen. Welch ein Graus für ihn, uns im Galopp auf ebendiese ihm allzubekannten heimatlichen Zustände zurasen zu sehen!
    Leute wie er waren es wohl, welche den Vätern unseres Grundgesetzes bei der weitreichenden Fassung des Art.4GG vor Augen standen!
    Auf jeden Fall wird es interessant sein zu verfolgen, ob überhaupt und, wenn ja, welche Impulse von der geplanten Kopenhagener Konferenz der Islamistengegner azsgehen werden!

  6. Das Jesus Christus-Gesülze widert mich langsam an. Es geht darum, daß Menschen klaren Geistes sich nicht einer Ideologie unterwerfen.Die Christliche akzeptiere ich, wenn sie nicht fundametalistisch ist, da sie ein Teil der unserer Kultur ist.
    Offensichtlich wollen hier Einige einen Religionskrieg führen. Es geht um einen Kampf der Kulturen. Ansonsten ist es Islamniveau.

  7. Nach dem Motto….ich bin auch beleidigt, wenn du meinen Christus nicht akzeptierst. Weiterführend:Wer meinen Christus leugnet, ist ein Depp, der in die Hölle gehört.Ich kämpfe gegen den Islam, aber nicht für christliche Fundis. Die unterscheiden sich nur in den Methoden

  8. Die unterscheiden sich nur in den Methoden

    Ja, sie unterscheiden sich.
    Moslems töten. Und Christen lassen sich töten.

  9. #7 morgenstern (29. Aug 2007 00:06)

    > Das Jesus Christus-Gesülze widert mich
    > langsam an. Es geht darum, daß Menschen
    > klaren Geistes sich nicht einer Ideologie
    > unterwerfen.Die Christliche akzeptiere ich,
    > wenn sie nicht fundametalistisch ist, da sie
    > ein Teil der unserer Kultur ist.
    > Offensichtlich wollen hier Einige einen
    > Religionskrieg führen. Es geht um einen
    > Kampf der Kulturen. Ansonsten ist es
    > Islamniveau.

    Mohammed liess töten – Christus liess sich töten.

    > „Es geht um einen Kampf der Kulturen.“

    Ja, genau. Aber nicht nur. Was ist Kultur denn? Gehört da Religion etwa nicht dazu?

  10. Endlich mal ein Moslem mit wirklich demokratischen Ansichten ! Das ich sowas noch erleben darf !

  11. Hallo

    ich hatte Euch schon vor Tagen auf die Sendung aufmerksam gemacht und irgendwie kein Feedback bekommen. Komisch.

    Ich habe die Sendung aufgenommen und kann den Film gerne schneiden und hochladen.

    Dieser Mensch ist unglaublich engagiert und begibt sich in Lebensgefahr, Hut ab!

  12. #11 NEUTRAL
    Religion ist eine Machtausübüng von Klerikern….gehört, wie du sagst zu unserer Kultur. Besser währe es Ohne. Das, was wir heute an Wissenschaft und Technik erreicht haben , hätten wir ohne die Kirche möglicherweise 200 Jahre früher haben können.

  13. @15 Morgenstern

    Das, was wir heute an Wissenschaft und Technik erreicht haben , hätten wir ohne die Kirche möglicherweise 200 Jahre früher haben können.

    Kannst du das mal bitte genauer erläutern?

  14. #15 morgenstern (29. Aug 2007 01:32)

    Schwachsinn ! Denn die Universitäten sind doch gerade aus den Klosterschulen entstanden. Das normale Volk konnte nicht Lesen und Schreiben ! Hätte es die Kirche nicht gegeben, würdest Du heute nicht vorm PC sitzen sondern mit Pfeil und Bogen Dein Mittagessen erjagen.

  15. OT:

    was für PI:
    ——-
    Mit Zuwanderung den Osten „befrieden“

    Der NRW Integrationsminister Armin Laschet (CDU) möchte als Konsequenz aus dem Vorfall von Mügeln mehr Ausländer nach Ostdeutschland einwandern lassen.
    Zitat:
    In Nordrhein-Westfalen ist die Kultur des Zusammenlebens viel stärker entwickelt. In Ostdeutschland hat der Mangel an Zuwanderern dagegen zu einen Klima geführt, in dem so etwas wie in Mügeln geschehen kann.
    […]
    Wir müssen verhindern, dass im Osten die Abwärtsspirale durch Abwanderung weitergeht. Dazu gehört auch, dass wir im Osten dafür sorgen, dass es dort genügend qualifizierte Zuwanderer gibt.
    http://www.netzeitung.de/deutschland…ws/720610.html
    ………

    http://www.islamisierung.info

  16. @ #5 karlmartell

    Wo haben je Moslems gegen die Gewalt von Moslems an Moslems und an Nichtmoslems protestiert?

    In vielen Teilen der Welt haben die Menschen den Opfern des 11. September gedacht. Was im Iran geschehen ist, empfand ich dennoch als sehr bewegend. Im Iran haben viele Moslems fuer die Opfer gebetet, Lichterketten gebildet und Blumen niedergelegt. Obwohl die iranische Regierung selbst die Anschlaege als unislamisch verurteilt hat, wollte sie oeffentliche Sympathiebekundungen mit den USA unterbinden und hat diese Demonstranten niedergeknueppelt und Kundgebungen gewaltsam aufgeloest.
    Leute, die bereit sind sich schlagen zu lassen, um auf Unrecht aufmerksam zu machen, sind fuer mich Helden. Damals ging diese Meldung in der Hektik ein wenig unter. Viele Iraner wurden damals im iranisch-sprachigen Fernsehen live geschaltet und ihre Schilderungen jagen mir noch heute einen Schauer ueber den Ruecken. Ich hoffe, dass es hier ebenfalls Christen gibt, die bereit sind Schlaege einzustecken, um gegen im Namen des Christentums begangene Greueltaten zu protestieren. Ich selbst waere zu solch einem Opfer, um fuer Menschen zu trauern, die mir Zeit meines Lebens als Feinde verkauft wurden, nicht bereit und bin deshalb zur Abwechslung mal sehr stolz auf meine Pappenheimer. Es gibt einige Quellen dazu, obwohl in westlichen Medien, wenig davon berichtet wurde:

    http://www.daneshjoo.org/article/publish/cat_photogallery.shtml
    http://www.alternativesjournal.net/volume1/number2/sullhtml.htm

    Ich hoffe, dass du dieses sehr ehrenwerte Verhalten, dementsprechend wuerdigst.
    Im Prinzip hast du aber Recht. Ich wuenschte, dass mehr Moslems im eigenen Interesse klare Positionen gegen Fanatismus beziehen
    und sich nicht hinter diesem „Die Amerikaner und Juden haben ja auch…“ Mist verschanzen wuerden.

  17. @#22 DerIraner

    „dass es hier ebenfalls Christen gibt, die bereit sind Schlaege einzustecken, um gegen im Namen des Christentums begangene Greueltaten“

    Daran erkenne nun wieder ich meine Pappenheimer.

    Im Namen des Christentums? Geht es noch dümmer? Bei Dir schon, was?

    Aber ich bin gerne bereit, zu protestieren. Welche im Namen des Christentums begangene Greueltaten schweben Dir denn da so vor? Wohlgemerkt, im Namen des Christentums begangene Greueltaten. Gegenwärtige, bitte, schliesslich will ich ja nicht vor irgendwelche Grabmäler pilgern müssen und Tote hören eigentlich nur noch, wenn sir untot sind. Und das ist dann ein Fall für „Die Jägerin“, nicht für mich Protestierwilligen.

    Also dann mal los. Ich harre Deiner Aufzählung von im Namen des Christentums verübten Greueltaten.

  18. Ich muss sagen ich empfand die Sendung als ziemlich schlecht. Der Titel „Der aufgeklärte Islam hat das Wort“ ist irreführend. Die Sendung möchte den aufgeklärten Islam zeigen, aber eigentlich sieht man das Gegenteil, eben den parktisch nicht existenten aufgeklärten Islam. Mohamed Sifaoui gebührt Respekt, aber die Sendung ist nicht darauf eingegangen wie Sifaoui zu dieser Überzeugung gekommen ist. Die problematischen Verse im Koran wurden ausgeblendet. Sifaoui ist nur auf die guten Seiten des Korans eingangen, aber nicht auf die anderen.
    Das selbe bei der folgenden Sendung „Die Frauen des Propheten“. Als Basis für die Aussagen der Islamforscher wurden Aufzeichnung rund um Mohamed verwendet, aber nicht der Koran. Der Koran aber ist die Basis des Islam.
    Zusammenfassend waren das zwei Sendungen zur Volksverdummung, die versucht haben den Islam schön zu reden.

  19. Auch interessant war der im Anschluß gesendete Beitrag “ Mohammed und die Frauen“.

    Der einseitigen Argumentation folgend, muss der völlig desinformierte Zuschauer zu dem Schluß kommen, dass Mohammed alles Andere als ein pädophiler Demagoge war.
    Vielmehr steigt er auf zum ersten Frauenrechtler seiner Zeit, der den Frauen ungeahnte Rechte zusprach!
    Aisha war 6 Jahre? Unwichtig – nicht erwähnt!
    Kriege und Gewalt? Fehlanzeige!
    Mohammed liebte die Frauen und es war quasi sein Hauptanliegen, die Rolle der Frau zu stärken und sie rechtlich zu etablieren!
    Unfassbar, aber nach dem Bericht MUSS jeder, der es nicht besser weiß zu dem Schluß kommen, dass der Koran stehts falsch ausgelegt wird und völlig verkannt wird, was Mohammed alles für die Frauen getan hat!
    Auf die Sure kommen, in der dazu aufgefordert wird, die Frau bei ungehorsam zu schlagen kommt nur kurz eine der vielen Islamwissanschaftlerin zu der kurzen Erkenntnis, dass DIESE EINE Stelle tatsächlich problematisch ist, wo hingegen alle anderen Stellen im zeitlichen Kontext positiv erklärt (verdreht) werden können!

  20. Im Moment ist es ja so, wie es Giordano gesagt hat: Der Islam ist das Problem. Das heißt aber nicht, dass sich diese Religion – wie andere auch – verändern kann. Veränderung kann in Europa aber nur geschehen, wenn es genug Druck von denen gibt, die die undemokratischen Elemente des Islam bekämpfen. Das kann einerseits Leute geschehen, die aus dem Islam kommen und das sind alle, denen in Europa die Demokratie und die Aufklärung wichtig sind. Wieviel Europäer von dieser Sorte gibt es eigentlich?

  21. @@#22 DerIraner

    Ergänzung:

    Sollten jamals Greueltaten im Namen Chisti stattgefunden haben:

    – haben diese Menschen seine Botschaft nicht verstanden
    – waren das keine wahren Christen
    – Christus heisst Liebe und Frieden
    – waren das mit Sicherheit radikale Christen
    – radikale Christen haben mit Christentum nichts zu tun
    – habe ich den Verdacht, Du möchtest einen Generalverdacht gegen eine religiöse Gruppe aufbauen, die Frieden und Liebe leben will

    – Bist Du gegen den Frieden und die Liebe unter allen Menschen?
    – Willst Du, dass sich Christen fühlen, wie die Juden nach in Deutschland?
    – Willst Du eine Endlösung für die Christen???

    Ich finde es empörend, wie Du hier Rassismus und Völkerhass propagierst

    NAZIs raus!

  22. Der ganze Arte-Themenabend unter dem Motto „Der aufgeklärte Islam hat das Wort“ war faszinierend und lehrreich da er zeigte, dass es sehr wohl Muslime gibt, welche Religion als Privatsache sehen und keinerlei Probleme mit den westlichen Werten haben. Diesen Menschen, die von den radikalen Islamisten an Leib und Leben bedroht werden, müssen mit allen Mitteln unterstützt werden, denn wenn sich die Radikalen duchsetzen, droht wirklich bald ein Kriegszustand, und auch wenn das manche Großmäuler auf beiden Seiten anders sehen: Das kann man nicht wollen.

  23. @ #23 D.N. Reb

    Ich hatte eigentlich an keine konkreten Beispiele gedacht und wollte lediglich erreichen, dass du dich in deren Lage versetzt.

    Dennoch moechte ich dir einige halbwegs aktuelle Beispiele geben:

    Hier findest du eine Liste mit allen Terroranschlaegen auf Abtreibungskliniken in den USA http://en.wikipedia.org/wiki/Anti-abortion_violence#Murder

    National Liberation Front of Tripura die Errichtung des christlichen Staates Tripura in Indien fordert.
    http://en.wikipedia.org/wiki/National_Liberation_Front_of_Tripura

    Die Widerstandsarmee des Herrn kämpft im Norden Ugandas für die Errichtung eines Gottesstaates.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Lord%27s_Resistance_Army

    Dann gibt es da noch einige Konflikte, der naeheren Geschichte, wo zumindest unter christlichem Banner Konflikte herschen, die noch lange nicht geloest sind. Was nicht heissen soll, dass diese Konflikte von Christen losgetreten wurden. Dennoch werden in all diesen Konflikten (wie in allen anderen Kriegen auch) Verbrechen an Unschuldigen begangen und im Namen Gottes gerechtfertigt.

    Bosnien
    Orthodoxe, katholische Christen, Moslems

    Elfenbeinkueste
    Christen, Moslems, Eingeborene

    Zypern
    Moslems, Christen

    Ost-Timor
    Moslems und Christen

    Kosovo
    Orthodoxe Christen und Moslems

    Nigeria
    christen und Moslems

    Nordirland
    Katholiken und Protestanten

    Indonesien
    Christen und Moslems

    Philippinen
    Christen und Moslems

    Tscheschenien
    Orthodoxe Christen und Moslems

    Bei Irakinam gehen die Meinungen auseinander. W hat mehrfach den Begriff Kreuzzug verwendet und seine Politik ist u.a. auch von den Evangelien geleitet. Aber lasst uns das mal ausklammern.

  24. Zum Glück gibt es auch einige Menschen die nachdenken! So wie er. Ich find das großartig!

    ~~~

    übrigens – misch mich kurz ein da – fundamentalistische Christen sind nicht besser wie fundamentalistische Islamisten. Ich mag beide nicht. Jeder soll seine Religion ausüben können – aber in seinen stillen kämmerlein und niemanden mit seiner „wahren Religion“ bedrängen.

  25. @ #27 D.N. Reb

    so lange du von Fanatismus (religioes/rassistisch/oekologisch) Abstand nimmst, ist alles ok. Es ehrt dich sogar, dass du christlichen Fanatiker nicht als Christen betrachtest. Vielleicht ist es hilfreich unserer Diskussion hier
    http://www.politicallyincorrect.de/2007/08/wer-ist-allah/

    zu folgen. Wir verbringen zu viel Zeit mit Haarspalterei und ich weiss, dass ich da nicht ganz unschuldig bin.

    Solange du alles, was nicht freiheitlich-demokratisch ist, mit freiheitlich-demokratischen Mitteln, ausgrenzen moechtest, verstehen wir uns.

    Deutschland fehlt es nicht an Mitteln seine Probleme zu bewaeltigen, sondern
    lediglich an der Einsicht gewisse PI topics als PC einzustufen. Mit geeigneten Wortfuehrern und sachlichen Argumenten, wird sich das auch erreichen lassen, bevor die buergerliche Mitte sich auf die Flanken des politischen Spektrums begibt. Die Initiative muss aber aus der politischen Mitte und nicht der Rechten entspringen.

  26. Natürlich reagieren wir auf Mohamed Sifaoui mit Respekt. Dann sind wir in der richtigen (positiven) Geisteshaltung, um uns die darauf folgende Werbesendung über die sexuellen Wonnen des Islams reinzuziehen: auch der alternde Prophet Mohammed war ein strahlender Held wie Sifaoui, er hat seine 9 -jährige Aisha „leidenschaftlich“ geliebt und sie sowie seine anderen Frauen so befreit und befriedigt wie es keiner von uns westlichen Waschlappen je könnte… Da müssen doch wir uns fragen, wie die Juristen und Psychiater hier wohl darauf kommen, von lebenslangen seelischen Schäden bei Opfern von Kindesschändern zu sprechen, aber das ist wohl auch wieder nur Islamophobie…

  27. Natürlich gibt es Muslime die dem Islam kritisch gegenüber stehen, das ist nichts neues und es ist lobenswert.
    Das ändert aber nun mal leider nichts daran dass der Islam von den meisten Muslims so praktiziert wird, dass die autochthonen Lebensformen in Europa durch diese Ideologie der Unterwerfung massiv gestört und unterwandert werden. Die Kombination von archaischer, orientalisch geprägter Werteordnung im Islam und unserem demokratischen Zugeständnis der Religionsfreiheit in der westlichen Welt macht die Integration dieser Lebensform der Unterwerfung unmöglich.
    Wir haben in Europa gegenüber dem Islam einen Entwicklungsvorsprung von ca. 1400 Jahren, der von den Machthabern des Islams weder anerkannt noch als Werteordnung verstanden wird.
    Das uns zugeschobene Prekariat aus den islamisch geprägten Ländern ist in großen Teilen nicht integrierbar, da sie immer noch, als Folge ihrer kulturellen Gegensätzlichkeit, aus ihren Heimatländern gelenkt, hier versuchen weitere Subkulturen entstehen zu lassen, die unserer Kultur und Werteordnung entgegenstehen. Dieser Gegensatz wird seit einiger Zeit immer offensichtlicher, da die Kritiker und die Ausfälle der Muslime zunehmen. Die Ansinnen der ferngelenkten muslimischen Nichtbestandteile unserer Gesellschaft und die Regelkreise hierzu werden –Gottseidank- immer transparenter, und die rechtsfreien Räume hierzu auch, wie denn sonst soll das unqualifizierte und weltfremde Geschwätz aus den politischen Lagern der Blauäugigen und Gutmenschen und dem Lager der Muslime zu deuten sein, welches in immer größere Argumentationsnot gerät oder sich infantil beleidigt zurückzieht um wie ein getretener Hund hintenherum wieder auf den Hof schleicht.
    Hier werden auch keine Filmdokumentationen reichen um dieses Spannungsfeld zu neutralisieren, hinzu kommen die immer weniger vorhandenen tatsächlichen Erwerbschancen dieser Ethnien in unserem System, die bildungsfremd und migrationsunfähig in ihren Parallelwelten in Deutschland im Transferleistungstopf brodeln. All diese Entwicklungen sind von großen Teilen der deutschen Bevölkerung erkannt und der Druck auf unsere Interessenvertreter nimmt zu.
    Daran gibt es nichts mehr zu rütteln und die Stimmung ist umgeschlagen, auch die mit vermeintlicher Deutungshoheit versehenen PC Medien begreifen dies, daran werden auch keine dümmlichen (Neo)Nazis etwas ändern können, die immer mal wieder marginal in Erscheinung treten.
    Das sollte allen Islamkritikern weiterhin Anspruch sein, um geschlossen gegen diese Unkultur der Menschehit anzutreten….

  28. Demonstration in Brüssel.
    Sicher kam dieser Vorschlag schon einmal, aber Wiederholungen stützen das Gedächtnis. Eine wirkungsvolle Demonstrationen am 11.09. für alle Brüsselbesucher wäre das Tragen von großen Heftpflastern auf dem Mund, gut sichtbar zur Schande von Thielemans. Unsere Friedfertigkeit wird glühende Kohlen auf das Haupt von Thielemanns häufen. Shame on you Mr. Thielemans. Shame on you.

  29. #25 Capetonian

    Du hast völlig Recht. Ich habe die Sendung auch gesehen und war entsetzt, welches Mohammedbild uns da vorgesetzt wurde. Wäre der Satz mit dem Schlagen nicht gewesen, hätte man ihn glatt als Gründer der Heilsarmee durchgehen lassen können…

    #27 D.N. Reb

    Wohl mit dem verkehrten Fuß aufgestanden?
    Ich finde Du solltest Dich beim DerIraner entschuldigen.
    Deine Nazikeule war mehr als unangebracht.

  30. @#25 DerIraner:

    „Bei Irakinam gehen die Meinungen auseinander. W hat mehrfach den Begriff Kreuzzug verwendet und seine Politik ist u.a. auch von den Evangelien geleitet. Aber lasst uns das mal ausklammern.“

    Inwiefern ist seine Politik von den Evangelien beeinflusst?
    Er ist Politiker und Agitator, wenn er christliche Ausrücke verwendet, dann sicherlich, um bestimmte Schichten im Volk zu erreichen, die er vielleicht so auch für die Operationen gewinnen möchte.
    Ich selbst (als eher Atheist/Agnostiker) finde solche Wortwahl natürlich auch nicht so toll, nein, sie ist mir nicht sehr wohl; sie trägt so etwas irrationales impulsives in sich.

    Was hälst du als Perser eigentlich von dem iranischen Mullah Regime?

  31. @#29 DerIraner

    Und wie sind die Anschläge durch die christliche Lehre gedeckt? Werden die nicht strafverfolgt?

    Ausserdem:

    @#22 DerIraner

    @#35 gerndrin

    Ich denke gar nicht dran. Immerhin ist das bewährte Muslimstrategie. 🙂

  32. möglicherweise ist das auch nur das bekannte Spiel: guter Bulle, böser Bulle.
    Falsch an allem was er sagt bleibt, der Inhalt des Koran ist die Lehre von Gewalt, Unterdrückung und sexueller Hemmungslosigkeit.
    Die Realität des praktizierten Islam enspricht dem Koran. In den ursprünglich christlichen Ländern des Nahen Ostens sind Christen heute eine verschwindende, verfolgte Minderheit. Wer Moslem ist hat den Auftrag für die Ausbreitung dieser Ideologie zu sorgen, bis alle Moslems sind. Auf dem Weg dorthin darf er tarnen und täuschen. Das ist genau das, was auch dieser Mahomet tut. Wollte er eine friedliche Religion, steht im das Neuer Testament zur Verfügung und jeder Priester wird sein Bekehrung gerne aufnehmen.

  33. Mohamed Sifaoui :“…..es wird schwieriger, weil Frankreich nicht mehr auf seine Grundrechte beharrt.“

    Frankreich kann man mit fast allen EU-Ländern in dieser Aussage ersetzen.

    Darum gehts

  34. Die Sendung „Der Prophet und die Frauen“ wird heute um 15.30 auf Arte wiederholt. Bitte schaut sie Euch aufmerksam an oder nehmt sie auf. Ihr werdet feststellen, dass zwar Khadijas Alter genannt wird (das impliziert: cool, der Prophet hat seine fast 15 Jahre ältere Chefin geheiratet, war ja voll progressiv), Aishas Heiratsalter von sechs Jahren aber unerwähnt bleibt. Sie wird uns als sinnliche Frau (!) präsentiert, die der liebende Gatte so richtig befriedigte. Überhaupt war er der einzig wahre Frauenbefreier. Diese Botschaft sollen wir durch die raffinierte zeitliche Abfolge der beiden Sendungen über Sifaoui und den Propheten unkritisch verinnerlichen. Von Sifaoui und daher von ARTE begeisterte Zuschauer sind ja in ihrer Kritikfähigkeit vorübergehend eingeschränkt. Es sei denn, sie hätten bemerkt, dass auch Sifaoui ein bisschen vernebelt, wenn er Gewaltbereitschaft lediglich dem Umfeld des Propheten und nicht seinem Namensvetter selbst zuschreibt.

  35. Keiner berichtet über die im Arte-Themenabend abschließende Diskussionsrunde.
    Anwesend waren: Lale Akgün SPD-Bundestags-abgeordnete, Abdennour Bidar Philosoph, und Said Sadi algerischer Politiker Generalsekretär der laizistischen RCD.

    Die Diskussion zeigte Forderungen auf wie ein demokratischer Islam funktionieren könnte. Abdennour Bidar sagte, dass eine Grundvoraussetzung für den aufgeklärten Islam die Abschaffung wichtiger Gewaltverherrlichender Suren im Koran beinhaltet.

    Die zweite zentrale Forderung war eine säkulare Trennung von Staat und Religion.
    Des Weiteren wurde eine generelle Unterscheidung zwischen dem politischen Islamismus und dem religiösen, spirituellen Islam postuliert.

    Meine Frage: Wie denken die Forumteilnehmer darüber?

    Eine Wiederholung der Gesprächsrunde: Mi. 29.08.07 – 16.15 Uhr.
    Videos sind abrufbar unter:http://www.arte.tv/de/1665004.html
    (Der Link über die Diskussion funktioniert noch nicht, wird aber schnellstens freigeschaltet, so wurde es mir telef. mitgeteilt).

  36. #moslemSuperstar

    @Karolinger
    ich glaube kaum, dass der man Christ wird. Wenn man es genau betrachtet, kämpft er nicht gegen den Islam, sondern für den Islam.
    “ich fühle mich durch leute, die im namen MEINER Religion, Menschen umbringen beleidigt”- Zitat ende.

    Werter moslemSuperstar,

    wissen Sie den Unterschied zwischen Jesus und Mohammed?

    Ich sage es Ihnen:

    Mohammed, nachweislich Krieger, Massenmörder und phädophil. Koran, voller Gewalt.

    Jeus Christus predigte die Nächstenliebe und
    ließ sich für die Sünden der Welt ans Kreuz nageln. Neues Testament, gewaltfrei. Bitte nicht das Alte Testament erwähnen, da wir Christen sind und die Lehre Christi gilt.

    Als Europäer bin ich gegen Muslime in Europa. Entweder Sie treten zum Christentum über oder sind alternativ Atheist oder Sie verschwinden wieder aus Europa. Moscheen, Scharia oder sonstiger islamischer Mist werde ich riguros bekämpfen.

  37. @Uranus
    und was bleibt dann übrig vom Koran, der Hauptquelle der Scharia?
    Das wird übrigens in Kairo an der Al Azhar Universität entschieden, wo man schon mehrmals jede Reform des Islam verboten hat.
    Die Teilnehmer der Diskussionsrunde wissen das sehr genau und können viel schwätzen, dabei vermitteln sie dann, dass der Islam reformierbar sei.

  38. Hier mein Brief an H. Sifaoui, der sicher auch viel Ermutigung braucht:

    Dear Mr. Sifaoui,

    thank You for your work in France and Europe, yesterday there was in arte a television film of your work.

    I am astonished to find someone like you. As a Christian I can only express my respect and accordance.

    When I saw the story with the terror explosion and the dead children and you inner decision I was very moved. As a Christian I can tell You that I had always the scene in my head when Jesus moved in the beginning of his ministry when he met a man called Nathanael and the bible says: „Jésus vit Nathanaël s’avancer vers lui. Alors il dit: —Voil? un véritable Israélite, un homme d’une parfaite droiture.“ (Joh. 1, Vers 47)..

    This is, I think, what God thinks of You: an upright, straight man, a man in in whom is no guile..

    I also am impressed that You are do not fear death and go further to say the truth, in my heart this is very very precious. Also Jesus said: „Chers amis, je vous le dis: ne craignez pas ceux qui peuvent tuer le corps, mais qui n’ont pas le pouvoir de faire davantage.“ (Lukas 12,4).

    So I want to wish You all the best for your family and work and Gods big blessings. Your opinions and statements I heard in arte are very very valuable. To have the Saudi-Arabia-Flag and to compare it with the Mohammed carricature also was very wise.

    I also send a letter to arte to say thanks to this telecast.

    By the way we have a report on the telecast on the famous german internet blog:

    http://www.politicallyincorrect.de/2007/08/mohamed-sifaoui-ein-politisch-inkorrekter-muslim/

    Salam – Shalom!

    Jörg

  39. Was hälst du als Perser eigentlich von dem iranischen Mullah Regime?

    Unsere Mullahs sind schon coole Kerle…

    Zunaechst ein paar Eckdaten iranischer Geschichte:

    Der Iran befand sich Anfang des letzen Jahrhunderts in britischer Einflusszone.

    Die Briten haben in der Folgezeit das monarchische Iran immer wieder politisch stabilisiert und in die Staatssouveraenitaet eingegriffen, um eigene Interessen zu verfolgen und ihn wegen seiner geostrategischen Bedeutung nicht in sowjetische Haende fallen zu lassen.

    Daraus hat sich ein grosses Misstrauen gegenueber den Briten entwickelt. Das Wort „Inglisi“ (also Englaender oder jemand der fuer die Englaender spitzelt) wird immernoch synonym mit dem Begriff „Judas im abendlaendischen Raum“ als Schimpfwort verwendet.

    Daraufhin emanzipierte sich der Iran von den Briten und suchte die Allianz mit Deutschland (1921).

    Nach dem 2. Weltkrieg geriet der Iran wieder unter Anglo-Amerikanischen Einfluss und Kontrolle. 1951 verstaatlichte der nationalistische Premierminister Mossadegh die iransiche Oelindustrie, an deren Gewinnen der Iran mit lediglich 5% beteiligt war, worauf GB und USA den Iran wirtschaftlich isolierten. Als Nationalheld erfreute er sich sehr grosser Beliebtheit. Er setzte den Koenig ab und gewann mit ueberwaeltigender Mehrheit die Parlamentswahlen. Damit war der Iran 1953 eine wahre Demokratie geworden.

    1953 stuerzt der CIA in der „Operation Ajax“ Mossadegh und verhilft dem Koenig zurueck zur Macht. Iran blieb bis 1979 westlich orientiert und Vasall der USA. Die Mittelschicht erfreute sich dabei eines moderaten Wohlstands und privater Freiheit, waehrend es keine politische Freiheit gab. Der Lebensstandard war mit dem des nachkriegszerstoerten Europas zu vergleichen und man betrachtete sich auf einer Augenhoehe.

    Immer weitere Teile der Mittelschicht hatten Zugang zu Bildung und es bildeten sich linke Studentegruppen, die fuer mehr politische Freiheit und eine sozialistische Revolution kaempften. 68er, Vietnam, Anti-Imperialismus, …

    Obwohl die Kommunisten zunaechst sehr stark und die treibende Kraft der Revolution waren, erfreuten sich die Befuerworter eines Gottesstaates eines immer staerker werdenden Zulaufs weil ihre Inhalte

    a) der einfachen Bevoelkerung leichter vermittelbar waren

    b) Geistliche, die ja eigentlich keine weltlichen Ziele verfolgen und damit weniger korruptionsanfaellig sein sollten, ein generell hoeheres Vertrauen bei der Bevoelkerung geniessen. So die Theorie zumindest.

    1979 war das Jahr der islamischen Revolution und damit das Ende alle weltlichen Bewegungen. Dennoch gab es innerhalb der Theokraten sehr viele unterschiedliche politische Stroemungen. Einige sind von Kommunisten, andere von Nazis kaum zu unterscheiden. Es gab die ganze politische Palette von links sozial uber liberal zu rechts orthodox in den Reihen der Geistlichen und die politische Ausrichtung war damit immernoch nicht gewiss.

    1980-1988 Der Irak nutzt die Wirren der Revolution, um in den Iran einzumarschieren und den Iran in den laengsten konventionell gefuehrten Krieg des letzten Jahrhunderts zu binden. Dabei wurde der einseitige Einsatz chemischer Waffen gegen den Iran durch Saddam Hussein geduldet, so lange der islamischen Expansion Einhalt gewaehrt wurde. Der Krieg liess moderate Kraefte erstummen und bewirkte einen enormen Rechtsruck in den Reihen der Geistlichen, was sich bis zum Islamo-Faschismus steigerte. Durch unglaublich hohe Geburtenraten zur Zeit der Revolution kam es zu einem demographischen Wandel im Iran, der sich entgegengesetzt zur Situation in Deutschland darstellt(Der Iran hat einest der juengsten Bevoelkerungen der Welt).
    Diese heranwachsende Generation realisierte, dass sich auch einige Jahre nach dem Krieg und Normalisierung der Situation, die Erwartungen an die islamische Revolution nicht erfuellen werden und begehrt immer staerker gegen die Machthaber auf.

    Dennoch hielten die die armen und gottesfuerchtigen Teile der Bevoelkerung an dem Gedanken des Gottesstaats fest und schoben die Probleme auf die Fehlbarkeit des Klerus. Es stellte sich naemlich heraus, dass die geistliche Elite in weltlichen Aemtern, nicht nur unfaehig sondern genauso korrupt ist. D.h., dass sich Unfaehigkeit und Bestechlichkeit in einem Amt vereint wurden.

    Als die urbane Bevoelkerung nach dem Scheitern des Reformers Khatami bereits resigniert und alle Wahlen boykottiert hat, so setzten die einfachen Leute ihre Hoffnung auf einen einfachen frommen Mann aus ihren eigen Reihen:

    Ahmadinejad

    Und seine Vita liess vermuten, dass er wirklich gute Absichten hat. Doch waehrend der Klerus das Land in langsamen Schritten kaputt gewirtschaftet hat, so befindet sich das Land seit Ahmadinejad trotz Rekorderdoeleinnahmen im absoluten Sinkflug. Damit hat auch der letzte Depp begriffen, dass dieses Gesellschaftsmodell gescheitert ist und die Regierung besitzt nur noch wenig Rueckhalt. Es sind eigentlich nur noch die, die sich am Staat persoenlich bereichern, die es stuetzen. Und dazu gehoeren die Pasdaran (eine Art SS, die die Amerikaner bei der naechsten UN Sanktion torpedieren wollen). Die ganze anti-Israel Propaganda dient einzig dem Zweck von innenpolitischen Problemen abzulenken, was nicht recht gelingen will.

    Das Regime wird in naher Zukunft zerfallen, das steht fest. Wird es in eine Zivilgesellschaft uebergehen? Ich hoffe es, da es auch wie im Irak enden kann.

    Mein Fazit: Obwohl sich sehr vieles durch die Revolution verschlechter hat, denke ich doch, dass es auf dem Zeitstrahl der Geschichte, ein Schritt in die richtige Richtung gewesen ist. Der Status-quo einer Monarchie war nicht akzeptabel fuer die Ewigkeit und wir mussten durch das gleiche Gemetzel wie die Europaer. Eine sozialistische Revolution haette sicherlich ebenfalls viele Opfer gekostet, obwohl es den militaerischen Schutz der Sowjets vor Invasoren gegeben haette. Eine sozialistische Revolution waere wahrscheinlich auch von einer islamistischen Revolution gefolgt worden. Wir haben also praktisch eine Abkuerzung genommen und uns viel Leid erspart.
    Um zu den Mullahs zurueck zu kommen. Als erstes denk man, dass es sich bei denen um zu Menschenform kondensierte Diarrhoe handelt. Bei genauerem Hinsehen wird aber deutlich, dass ihre Bilanz gar nicht so vernichtend ist, wenn man mal ueberlegt, dass sie so ziemlich das Gegenteil all ihrer Ziele erreicht haben.

    Vor der Revolution waren Mann und Frau zwar gleichgestellt, was bei der Landbevoelkerung allerdings nicht der Fall war.

    Der Frauenanteil an iranischen Universitaeten ueberwiegt den der Maenner 60/40. Das Bildungsbewusstsein der Provinzler hat sich seit der Revolution sehr stark entwickelt. Immer mehr unterpriveligierte Maenner und Frauen dringen in alle Berufsbereiche vor.

    Aehnlich verhaelt es sich mit vielen sozialen Strukturen wie Familie, Geburtenrate, etc, die sich wesentlich verbessert haben und nicht nur einer Elite vorbehalten sind.

    Auch die politische und gesellschaftliche Grundhaltung hat sich gewandelt. Kaum einer identifiziert sich mit der arabischen Geschichte und fast alle berufen sich mit Nationalstolz auf die persische (50% der Bevoelkerung sind Perser), obwohl sich auch kurdische, pan-tuerkische, arabische, balutschiche Separationsbewegungen bilden, die den Zerfall des Landes bedeuten koennen. Die Einstellung zum Islam hat sich ebenfalls radikal geandert. Die meisten glauben zwar noch an Gott, wollen aber ein saekulares System und nicht nach islamischen Gesetzen leben.

    Ich denke, dass der Iran gute Voraussetzungen fuer eine bessere Zukunft hat, sollte der Wandel hin zu einer neuen Gesellschaft friedlich ohne fremde Einmischung verlaufen. Die Iraner werden auf keinen Fall, eine Fremdherrschaft oder militaerische Invasion, das einzige was das Volk hinter der Regierung vereinen koennte, dulden. Dafuer war der Blutzoll der Unabhaengigkeit einfach zu hoch.

    Den arabischen Staaten stehen alle diese Entwicklungen noch bevor. Die naechsten Jahrzente werden blutig…

  40. @DerIraner
    Schöne Beiträge.
    Das einzige, was du vielleicht merken könntest wäre, dass deine „Christenkritik“ gerade innerhalb des „Christentums“ nichts neues ist. Du brichst da kein Tabu, deine aktuellen Beispiele empfinde ich als sehr bemüht.
    Es gibt wenig Gründe, den kategorialen Unterschied zwischen der Nachfolge Jesu Christi und dem Islam zu verneinen.

    Man sollte auch wirklich langsam sehen, dass die Linke in der Vergangenheit bei dem Thema oft überzogen hat. Imperialismus~christliche Mission ect…
    Europa wurde zum überwältigenden Teil freiwillig und friedlich christlich.
    Wäre schön, wenn du dich der europäischen Geschichte genauso widmen würdest wie der persischen.

  41. Die Sendung über den Journalisten Mohamed Sifaoui als Positivbeispiel für einen sich zunehmend aufgeklärt gebenden Islam zu verkaufen, das ist eine dreiste Umkehrung einer bedrückenden Realität.

    Dieser einsame Mann muss täglich um sein Leben fürchten, feixende Islamisten, geschützt vom französischen Staat, können ihm unverhohlen nach dem Leben trachten – und das soll uns zeigen, dass der Islam sich wandelt??

    Die nachfolgende Sendung „Mohammed und die Frauen“ machte einen dann vollends sprachlos. Mohammed, der Frauenbeglücker, der Mann, der die Frauen befreite und sie den Männern gleichstellte. Das ist Sowjetpropaganda, die noch klar denkende Menschen demütigen soll.

  42. @42 karolinger
    „Als Europäer bin ich gegen Muslime in Europa. Entweder Sie treten zum Christentum über oder sind alternativ Atheist oder Sie verschwinden wieder aus Europa. Moscheen, Scharia oder sonstiger islamischer Mist werde ich riguros bekämpfen.“

    Da stimme ich Dir 100% zu, wenn es auch die Juden einschließt. Aber solange Musels in Europa sind, werden wir keine Ruhe bekommen, sie sind und waren immer ein Störfaktor. Denn der Islam ist nicht wie Christen- und Judentum eine Religion, sondern eine religiös verbrämter staatsterroristische Ideologie. Deshalb müssen diese Ungläubigen Europa verlassen, wie in Spanien unter den kath. Königen.

    Allen Respekt vor Mohamed Sifaoui, aber er ist wie die Alewiten eine Ausnahme – leider.

  43. Ergänzung, um – gewollte oder ungewollte – Mißverständnisse vorab auszuschließen:

    Mit „wenn es auch die Juden einschließt“ meine ich natürlich, daß diese hier bleiben sollen und immer willkommen sind. Sie haben die europ. Kultur seit 1300 Jahren wirklich bereichert und nie aggressiv versucht, in Europa zu missionieren, im Gegensatz zu den Musels. Soweit ich weiß – Tiqvat möge mich korrigieren – , ist Missionieren dem Judentum auch fremd.

  44. #49 Auch ich habe Die nachfolgende Sendung “Mohammed und die Frauen” gesehen und war erstaunt , dass der Prophet eigentlich als so eine Art Alice Schwarzer des 6. Jahrunderts verkauft werden sollte, der aber gleichzeitig der potenteste Liebhaber aller Zeiten war. Insbesondere da das Ganze ja zum Teil durch weibliche Islamwissenschaftler verkauft wurde. Die Dame mit den blond gefährten Haaren machte mich dabei besonders stutzig, da ihrer Meinung nach ja nur eine einzige Stelle im Koran zu hinterfragen sei, nähmlich die wo es um die Erlaubnis der Züchtigung von Frauen durch ihre Männer geht. Na Super wenn alle anderen Suren der weiteren Hinterfragung nicht Bedürfen, frage ich ich mich allerdings warum es dann noch einer Wissenschaft des Islam bedarf ?

  45. Es tut gut, hin und wieder einen (Ex)Moslem
    zu sehen, der den ganzen Islam-Auswuchs selber
    beim Namen nennt und anprangert, als es immer
    wieder normalerwesie von westlichen Leuten getan wird.

  46. @Karolinger
    „Als Europäer bin ich gegen Muslime in Europa. Entweder Sie treten zum Christentum über oder sind alternativ Atheist oder Sie verschwinden wieder aus Europa. Moscheen, Scharia oder sonstiger islamischer Mist werde ich riguros bekämpfen“

    bla, bla, bla!! worauf wartest du, Karo? komm doch und versuch mich mal rauszuschmeissen, du super missionar. wie willst du das anstellen, mich mit weihwasser besprizten bis ich tot umfalle??? was bist du eigentlich? ein christlicher fundamentalist??!!

    Du greifst mich an ohne mich zu kennen!! Du hast dich nie mit mir unterhalten, und du kennst meine Einstellung nicht, und trotzdem feindest du mich offen an, was würde wohl Jesus dazu sagen?
    Ich bin hier geboren und ich stehe 100% zu diesem Land und zu ganz Europa, und mir sind diese Integrationsverweigerer genauso ein Dorn im Auge wie vielen anderen hier auch.
    Doch Leute wie dich gehen mir noch mehr auf die nerven. Leute, die in ihrem primitiven Hass alle über einen Kamm scheren.
    Vielleicht sollte ich auch so handeln und es dir nach machen. hmmm, ok, alle Deutsche sind Nazis, die haben schließlich früher alle Hitler gewählt, oder warte mal, noch besser, alle pfarrer sind pädophil, weil man ja sowas sehr oft hört.
    Du bist kein bißchen besser als unsere moslemischen Fundis; Alles was anders tickt kann nicht kosher sein (oder in meinem fall helal).

    mfg
    mS

  47. @Albatros

    und was ist mit den anderen Ländern, die die Bombe schon haben. respektierst du die auch nicht? (frankreich, Indien, Israel, Pakistan, USA, Nordkorea…….)

  48. Deutsche und Europäer haben das Recht gegen jegliche grössere Zuwanderung bestimmter Menschen zu sein, auch gegen die Einwanderung die gegen ihren Wunsch schon stattgefunden hat. Dazu muss man kein christlicher Fundamentalist sein. Moslems können keine Deutsche sein oder werden, und wir wollen nunmal unseren eigenen Staat der unsere Interessen in der Welt vertritt. Wir haben auch das Recht unsere Öffentlichkeit zu gestalten wie wir wollen, z.B. keine Moscheen haben zu wollen, keine orientalischen Gesichter und Kleidung sehen zu wollen, wenn man das Haus verlässt. Es geht auch nicht in Ordnung das man unsere kulturelle und ethnische Identität in Frage stellt, indem man sagt deutsche Staatsbürger wären Deutsche oder wer in Deutschland geboren ist, ist Deutscher, selbst ohne deutsche Staatsbürgerschaft.

    Ich bin auf jeden Fall dafür die Moslems und Personen mit orientalischem Migrationshintergrund auf 1-2% in Europa zu reduzieren, gerne auch darunter. Dies ist auch durch vernünftige Politik möglich, nur dann eben langfristig. Die Einwanderung war Unrecht, egal ob legal oder nicht, die Korrektur ist legitim. Unrecht muss korrigiert werden.

  49. @ #48 Albatros

    Europa wurde zum überwältigenden Teil freiwillig und friedlich christlich.

    Selbst wenn mit dem Schwert missioniert wird, muss das historisch gesehen nicht immer problematisch sein, solange eroberte Voelker von den Rahmenbedingungen einer pax romana zum Beispiel porfitieren. Ich bemaengele sogar, dass die niederlaendische Handelsorganisationen Dutch East India Company nur Profite verfolgt und nicht im ost-asiatischen Raum (die einzigen Gebiete, in die der Islam friedlich eingedrungen ist) missioniert haben, was ein Vakuum fuer die Moslems hinterliess.
    Wir Perser waren anfangs Nomaden, die ausser Bogenschiessen und Reiten nichts konnten. Das haben wir genutzt, um Errungenschaften anderer Volker aufzunehmen und kulturellen Austausch zu foerdern. Und weil wir dabei Toleranz walten lassen haben, konnten wir darauf praktisch ohne militaerischen Widerstand ein Weltreich gruenden und zu den wichtigsten Errungenschaften der menschlichen Zivilisation beitragen.

    Ich moechte Christen nicht kritisieren. Ich moechte gewisse Formen der christlichen Islamkritik kritisieren.

    Was bringen denn Mohammed=Teufel Jesus=Liebe Vergleiche und welche Reaktion erwartet ihr euch dadurch? Am Ende des Tages wissen wir dadurch nur das Mohammed und Jesus einen unterschiedlichen Gesichtsausdruck beim Nageln hatten und dann sind alle beleidigt. Ich bin gegen Islamisierung, weil es dafuer genuegend gute und nicht scheinheilige Gruende gibt.

  50. @ 33:
    „Das uns zugeschobene Prekariat aus den islamisch geprägten Ländern ist in großen Teilen nicht integrierbar, da sie immer noch, als Folge ihrer kulturellen Gegensätzlichkeit, aus ihren Heimatländern gelenkt, hier versuchen weitere Subkulturen entstehen zu lassen“

    Sie sehen nur einen Ausschnitt: Hierzulande gibt es mittlerweile die etablierten und wohlhabenden Mohammedaner, die ihren weiblichen Anhang demonstrativ in schwarzer Ganzkörper-Verhüllung präsentieren – in deutschen Straßen die stille Demonstration einer Siegermacht auf Leisen Sohlen.
    In der einstigen Hauptstadt Bonn und ihrem ehemals besseren Viertel Bad Godesberg, der Stadt mit den Botschaftsgebäuden, haben arabische Eigentümer ganze Straßenzüge aufgekauft, Gemüse-Läden und Internetshops, Spielhölle und Disko, Copyladen etc. Das selbstbewußte, wohlhabende Orientalenvolk ist eine viel größere Gefahr für sich immer mehr verunsichert fühlende Einheimische, nicht die wenigen – scheinbar – Mittellosen !

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