Wird es doch noch so etwas wie Gerechtigkeit geben? Der von uns viel gescholtene BGH hat jedenfalls die Freisprüche gegen die Brüder der ermordeten Hatun Sürücü aufgehoben und den Fall zur erneuten Entscheidung an eine andere Kammer des Berliner Landgerichts zurückverwiesen.

Die Beweisführung der Vorinstanz sei lückenhaft gewesen, führt der BGH aus. Die Aussagen der Kronzeugin der Anklage seien zu wenig berücksichtigt worden.

Hatun Sürücü war im Februar 2005 in Berlin von ihrem jüngsten Bruder erschossen worden, weil sie „lebte wie eine Deutsche“. Nur dieser wurde verurteilt. Eine Tatbeteiligung der übrigen Familie hielt das Landgericht für nicht erwiesen. Die Entscheidung hatte für Empörung gesorgt. Mehr

(Spürnasen: Marcel E., Urs Schmidlin, Jeremy, Bernd v. S., Israel_Hands, Koltschak, Roland, Franz B., Zimmermann, Basti und Adebarra)

» Necla Kelek: Sie zahlte den Preis für unsere Freiheit

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43 KOMMENTARE

  1. Wenn irgendeine dieser Moscheebauvereine es nur ansatzweise ernst meinen würde mit der Integration und der Modernisierung und der Friedfertigkeit, würden sie wenigstens eine ihrer Machtdemonstrationsbauten auf Hatun Sürücü Moschee taufen, oder die linke Spaßguerilla hätte dafür gesorgt, daß die Berliner Kochstraße nicht in Rudi Dutschke Straße umbenannt wird, sondern in Hatun Sürücü Straße. Sonst haben die Moralapostel es doch so mit dem „Zeichen Setzen“ und dem „Gesicht Zeigen“

  2. KLar, und die Verbrecher sind mittlerweile in die Türkei zurückgekehrt und lachen sich ’nen Ast.

  3. Eine Schande für Deutschland. Und eine noch
    größere Schande für diese „Familie“. Warum
    wird dieses Dreckspack eigentlich nicht sofort
    aus Deutschland rausgeschmissen? Und zwar im
    hohen Bogen? Ah, verstehe, es gibt da diese
    gutmenschlichen, volksverräterischen Aplologeten wie Roth oder Ströbele stellvertretdend für Millionen von Gutmenschen. So eine Schande, dieses hübsche
    Mädel vom eigenen Bruder umgebracht! Ich wünsche diesem Bastard alles erdenkliche Schlechte !!!

  4. Das Problem ist, für die Familenschuld bei Ehrenmorden eine rechtliche Grundlage zu schaffen. Deswegen bezweifle ich auch, das ein neuer Prozeß was bringen wird. Das hat ausnahmsweise mal mit Dhimmihaltung nichts zu tun.
    Es nützt nichts wenn türkischstämmige Politiker ganz genau wissen, daß solche ein Ehrenmorde am Familientisch beschlossen werden und deswegen härtere Bestrafung fordern. Mit dem Argument „das ist halt so üblich“ oder „der Freund der Familie hat mir das mitgeteilt“ schafft man keine rechtliche Basis für eine Verurteilung.
    Man kann da leider nur hoffen, das sich mit der Zeit bei eingen Familienmitgliedern das schlechte Gewissen über die Familienehre ehrheben wird. Mehr kann man leider nicht tun.

  5. Man kann da leider nur hoffen, das sich mit der Zeit bei eingen Familienmitgliedern das schlechte Gewissen über die Familienehre ehrheben wird. Mehr kann man leider nicht tun.

    Warum soll ein Moslem ein schlechtes Gewissen haben, wenn er sich glaubenskonform verhält ?
    Außerdem ist dieser Begriff und die entsprechende Verhaltensweise ihm völlig unbekannt.

  6. @4
    Ach, Beihilfe und Anstiftung zum Mord reicht doch auch für bis zu 15 Jahre (in Deutschland umgangssprachlich auch „lebenslänglich“ genannt)

  7. Gewissen???? Ham die nicht, weil alles „glaubenskonform“ ist. Toll, und unsere Gesetzsprechung gibt ihnen auch noch Recht (zumindest in der ersten Instanz). Zum kotzen!

  8. @7
    Familienehre hat mehr oder weniger mit althergebrachter Tradition zu tun. Der Islam toleriert lediglich großzügig solche Relikte, jedenfalls solange es ihm nicht grob widerspricht. Wäre die Tat rein religiös motiviert, dann hätte sich der Täter auch auf Suren oder Shariagesetze die Ehebruch verurteilen, berufen.
    Und ja ich gebe die Hoffnung n icht auf, das Leute die in der westlichen Welt leben, doch mit der Zeit lernen was ein menschliches Gewissen ist. Damit unterscheide ich mich womöglich von anderen Schreibern hier.

  9. Das Problem ist, dass damit uns der Maul gestopft werden soll, man soll uns bei der Stange halten (sprich: bei dem Glaube an den Rechtstaat) Aber die Wahrheit ist, dass die Brüders längst in der Türkei sind, die kommen eh nicht mehr zurück, um sich von der pennenden deutschen Justiz bestrafen zu lassen.

    Das ist genau so wie diese Verhandlung in Brüssel, wie die viele Urteile auf Bewährung u. ä.

    Was für einen Sinn hat jetzt noch so ein Schau-Prozess? Nur als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Juristen. Sonst nichts.

  10. @ Roland
    Ja aber dafür musst Du erstmal Leute finden die die Beihilfe bzw. Anstiftung auch bezeugen können.

  11. Bruder-(bzw. hier: Schwestermord)/ Kainismus kommt eigentlich vornehmlich in der Tierwelt vor(dort als eine angeborene Lebensweise und ggf. überlebensnotwendige Maßnahme). „Vertiert“ der gelebte Islam den Menschen?

  12. Die WELT über islamische Zwangsheiraten, äh, „arrangierte Ehen“, und die neue türkische first Kopftuchlady:

    » …
    Sie ging in Anatolien aufs Gymnasium, bis sie im Alter von 15 Jahren an den 14 Jahre älteren Abdullah Gül verheiratet wurde. Anatolien, das Hinterland der Türkei, unterentwickelt, arm. In Deutschland nennt man dies Zwangsehe, beschwichtigend könnte man von „arrangiert“ reden …
    Aber da ist auch die Erinnerung an das gestern begonnene Revisionsverfahren im Falle der jungen Hatun Sürücü, die vor zwei Jahren von ihren Brüdern auf offener Straße in Berlin erschossen wurde. Auch ihre Ehe war arrangiert worden. Sie hatte sich scheiden lassen und wollte mit ihrem kleinen Sohn ein neues Leben beginnen. … «

    http://www.welt.de/politik/article1139152/Das_Kopftuch_der_Frau_Abdullah_Guel.html

  13. Guten Abend,
    mal was anderes, steht bei euch auch das PI gestern nur 3 Besucher hatte?
    Und heute nur 2000und?
    Oder der Counter ist kaputt…

  14. Man sollte so vorgehen, wie Israel vorgehen würde.

    Hatun S. wird posthum zur Deutschen ehrenhalber erklärt.

    Die Tat der Brüder war damit ein Akt islamischen Terrorismus gegen Deutschland.

    Sollten die Brüder sich in Deutschland befinden, so stelle man sie vor Gericht und verurteile sie zu lebenslanger Haft mit Sicherungsverwahrung.

    Sollten sie sich ins Ausland abgesetzt haben, so schicke man ein Geheimdienstkommando los, um sie aufzuspüren und einer anderen (höheren?) Gerechtigkeit zuführen.

    Leider eine utopische Vorstellung, dass deutsche Stellen sich um deutsche Interessen kümmern würden.

    I. Die Bundeswehr ist ein zweites THW mit echten Waffen, die de facto Attrappen sind, da ihre Benutzung automatisch als Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewertet würde.

    II. Der BND ist ausschließlich zur Informationsbeschaffung für die Bundesregierung zuständig, die zum Dank die Informationen ignoriert.

    III. Die deutschen Gerichte handeln nach der Maxime: Mit äußerst milden Urteilen für muslimische Täter Präzedenzfälle für die Islamisierung schaffen und mit harten Urteile Deutsche einschüchtern, die sich nicht islamisieren lassen wollen.

    IV. Unsere Medien und unsere Politiker sind gezwungen, bei im Ausland ERMORDETEN deutschen Staatsbürgern so zu tun, als ob sie allesamt bei „tragischen Unfällen und Unglücken“ zu Tode gekommen seien, denn die ansonsten fällige Reaktion – siehe Punkt I.

    Ich will auswandern. Ich will nicht mehr mit meinen Steuern den Selbstmord dieses Landes finanzieren.

  15. Was haben denn nur alle gegen Ehrenmorde? Da wird eine (eingebürgerte?)Frau ermordet, weil sie sich die Rechte und Freiheiten dieser Gesellschaft nimmt. In der Argumentation der Mörder ist der Begriff „Deutsche“ synonym für „verkommen“, „verhurt“ o.ä.
    Es verstößt gegen meine Ehre, daß ein Mitmensch für die Werte der Freiheit hingerichtet wird, die ich auch vertrete. Ich fühle mich also in meiner Ehre verletzt. Wenn ich nun nach den Präzedenzfällen gehe…:))))

  16. # 16 Hugin

    Gestern waren es vermutlich 3000 Besucher, da hakt halt der counter…

    Aber sonst ist PI voll in Ordnung.

  17. „So hatte die frühere Freundin des geständigen Täters unter Berufung auf intime Geständnisse des 18-Jährigen von einem Mordkomplott berichtet, an dem auch die älteren Brüder beteiligt gewesen seien.

    Das ist im Juristendeutsch kein Hörensagen. Insofern hat das schon Relevanz. Hörensagen wäre, wenn sie gesagt hätte,…meine Freundin hat erzählt, daß…

    Es wurde ihr aber von einem der Täter selbst mitgeteilt, also ist es kein Hörensagen. Insofern besteht noch etwas Hoffnung. Und die Hoffnung stirbt zuletzt.

  18. #17 Thatcher
    Du hast so recht, aber wo willst Du hin. Schau Dich um.Europa..nein. Kanada, Australien quasi sozialstische Staaten, USA eine Plutokratie.

  19. Naja,
    wenn man mal bedenkt das PI vor einem Monat im Durchschnitt 11.000 Besucher am Tag hatte,
    sind 2000-3000 im gegensatz dazu doch ein bisschen wenig…

  20. Eine Schande für Deutschland ist es, daß
    überhaupt so ein Urteil (das jetzt gekippt wurde) zustande gekommen war. Und ein Schande sind die Leute, die solche Urteile fordern,
    fällen und verteidigen!

  21. „Hatun und Can e.V.

    Der Verein ist ein gemeinnütziger Frauennothilfeverein für von Gewalt bedrohter Frauen aller Nationalitäten.

    Wir leisten keine Sozialarbeit im herkömmlichen Sinne, betreiben auch keine Prävention oder Aufklärungsarbeit.

    Darüber hinaus geben wir keine Wertung von familiären Verhältnissen ab.

    Wir respektieren den Wunsch von hilfesuchenden Frauen, die nach ihrer eigenen Selbsteinschätzung der Auffassung sind, aus Gründen der eigenen Sicherheit einen Ortswechsel vollziehen zu wollen.

    http://www.hatunundcan-ev.com/

  22. #23 morgenstern

    Bezüglich Deiner Frage WOHIN.. warum nicht ISRAEL!!

    Das ist DER Ort, von dem aus der islam von innen heraus ausgehebelt werden kann..

  23. @ #12 Stalker

    Das Problem ist, für die Familenschuld bei Ehrenmorden eine rechtliche Grundlage zu schaffen.

    #8 Roland
    Ach, Beihilfe und Anstiftung zum Mord
    reicht doch auch für bis zu 15 Jahre

    Ja aber dafür musst Du erstmal Leute finden die die Beihilfe bzw. Anstiftung auch bezeugen können.

    Ich hoffe, dass du keine rechtlichen Grundlagen schaffen willst, die auf eine Beweislast verzichten ;-).

    Man bedenke, dass es sich bei Ehrenmorden nicht um im Affekt begangenen Totschlag sondern eben Mord handelt. Dabei machen sich die Familienangehoerigen in der Tat der Mitwisserschaft, Anstiftung und Beihilfe schuldig. Diese in Feigheit und Ruchlosigkeit schwer zu ueberbietende Morde richten sich dabei gegen eine in der Gesellschaft schwaechsten Gruppen, die der Staat besser schuetzen muss.

    Vor einigen Jahren war in Zeitungen zu lesen, dass Grundschueler in Berliner Schulklassen Beifall geklatscht haben, als Lehrer die Problematik angesprochen und die Schueler nach ihrer Bewertung dieser Taten gefragt haben. Scheinbar muss der Staat bei 3 jaehrigen Kindern mit dem Aufbau von Rechtsverstaendnis ansetzen um diesen Idioten-Eltern vorzukommen.

  24. Die Welt schreibt über diesen Ehrenmord:

    Vor und nach dem Mord hatte Ayhan Sürücü seine damalige Freundin Melek A. eingeweiht, und dabei auch seine Brüder Alpaslan und Mutlu beschuldigt. Der heute 28-jährige Mutlu Sürücü soll die Mordwaffe besorgt und sich für die Tat religiösen Rat bei Geistlichen geholt. Diese hätten gesagt: „Eure Schlacht möge heilig sein, also möge die Tat geschehen.“

    Sollte diese Zeugenaussage der Wahrheit entsprechen, wäre ein islamischer Hintergrund dieses Mordes evident. Bei den Geistlichen wird es sich kaum um katholische Priester gehandelt haben.

  25. von mir aus können tausende solcher verklemmten, religionsfrommen musels aus Europa raus – und im gegenzug tausende rein, die sich wirklich integrieren wollen!

  26. #1 Ich halte den Vorschlag ein Zeichen zu setzen, indem man das Opfer nicht in Vergessenheit geraten lässt, für einen wirklich guten Vorschlag. Obe es sich dabei um einen Strassennamen oder eine Gedenktafel, oder was auch immer handelt sei mal dahin gestellt. Wichtig wäre, dass dieses Mahnmal (stellvertretend für ähnliche Tragödien) im einem der Zentren der Parallelgesellschaft befindet, welche den Nährboden für den Import solch archiascher Weltbilder bietet. Also mitten in Neu-Kölln, Duisburg Marxloh in vergleichbarer Umgebung. Mal sehen ob und wie lange es dort Akzeptanz findet.

  27. Die gesamte Familie müsste wegen Verschwörung zum Mord vor Gericht gestellt werden. Dieser Mord wurde gemeinschaftlich beschlossen und deswegen sollten alle Beteiligten dafür vor Gericht kommen und zur Rechenschaft gezogen werden.

  28. » Mord im Namen der «Ehre»
    – 48 «Ehrenmorde» binnen eines Jahrzehnts –

    Frauenrechtler warnen vor hoher Dunkelziffer

    –Von ddp-Korrespondentin Lea Deworetzki–

    Der «Ehrenmord» an der 23 Jahre alten Berliner Deutsch-Türkin Hatun Sürücü im Februar 2005 ist kein Einzelfall: Nach einer Erhebung des Bundeskriminalamts sind von 1996 bis Mitte 2005 in Deutschland 48 Menschen Opfer so genannter Ehrenmorde geworden. Getötet wurden 36 Frauen und 12 Männer, darunter deutsche Lebensgefährten von Migrantenfrauen.
    … «

    http://www.ad-hoc-news.de/Politik-News/de/13055869/(ddp-Hintergrund)-Mord-im-Namen-der-Ehre-48

  29. Ich hoffe das gibt auch Hoffnung für die Silvestermorde von 2005/2006 in Iserlohn/Letmathe . Die 3 TÄTER wurden weil keiner der 3 als eindeutiger Täter festgestellt werden konnte. Alle 3 hätten es gewesen sein können aus „mangels an Beweisen“ Freigesprochen !

  30. Komisch nur, dass die Türkei selber, wie die ja herkommen, das Problem erkannt haben und seit einiger Zeit nun extrem hart dagegen vorgehen. Die wissen, dass solche
    Entscheidungen im Familienrat getroffen werden und daher wandert ein Großteil der männlichen Familie für min 25 Jahre in den Knast. Komisch, dass das bei uns nicht von den hochtstudierten Juristen und Politkern erkannt wird.

  31. In der heutigen Welt-Kompakt war zu dem Thema unter anderen zu lesen das man für den Mord die Zustimmung von muslimischen Geistlichen eingeholt hat. Wollen wir wetten das in dieser Richtung nicht einmal ansatzweise ermittelt wurde?!
    Die Dänen haben es bei ihrem letzten Fall besser gemacht, dort wurde der ganze männliche Teil der Familie verdonnert.

  32. news zum Thema:

    http://www.pr-inside.com/de/staatsanwalt-beanstandet-rechtsfehler-r211340.htm

    » BGH verhandelt Revision im Mordfall Sürücü – Urteil noch am Dienstag erwartet
    Staatsanwalt beanstandet Rechtsfehler
    (PR-inside.com 28.08.2007 14:08:58) – Im Revisionsverfahren um den sogenannten Ehrenmord an der
    Deutsch-Türkin Hatun Sürücü hat die Staatsanwaltschaft vor dem
    Bundesgerichtshof (BGH) das Berliner Landgericht scharf kritisiert.
    Bundesanwalt Hartmut Schneider beanstandete Rechtsfehler sowie eine
    ungenaue und lückenhafte Beweiswürdigung im Urteil der Vorinstanz.

    «

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