Wie eine Nachhilfestunde für all die arroganten und unverbesserlichen Rohes, Waldenbergers und Roths erscheint der nachfolgende Beitrag, den Thomas K. für PI geschrieben hat. Würde Voltaire heute leben – er wäre von der Gutmenschenfraktion geächtet!

Anfrage an die Gesinnungswächter

Voltaire stand mit Friedrich II. von Preußen im Briefwechsel und hat sich einmal politisch höchst unkorrekt über Mohammed geäußert:

Ich gebe zu, daß wir ihn hoch achten müßten, wenn er Gesetze des Friedens hinterlassen hätte. Doch daß ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, daß er seinen Mitbürgern glauben machen will, daß er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; daß er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben läßt, daß er um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, daß er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, daß er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben läßt: Das ist mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke auf die Welt gekommen, es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht erstickt.

Meine Frage an die Gesinnungswächter lautet: Was wir denn nun mit Voltaire machen sollen für diese „politisch unkorrekten“ Sätze? Soll die Veröffentlichung dieses Zitates verboten werden? Oder soll das Lesen seiner Schriften nicht lieber generell unter Strafe gestellt werden? Denn man weiß ja nie, was sich da alles noch verbirgt und auf welch „politisch unkorrekte“ Gedanken er die Leser bringen könnte. Oder wie wäre es mit der Verbrennung seiner Bücher?

Bücherverbrennungen hatten wir ja schon seit geraumer Zeit keine mehr, und es könnte durchaus mal wieder ein Zeichen gesetzt werden. Sonst glaubt das Volk womöglich, wir hätten Meinungsfreiheit. Das Volk soll spüren, dass nur „politisch korrekte“ vertreten werden dürfen.

Wenn wir aber einen Index verbotener Schriften einrichten, dann sollten doch auch gleich die Bücher Friedrich II. von Preußen aufgenommen werden, schließlich hat er so viele politisch höchst unkorrekte Sentenzen hinterlassen. Dazu einige Beweise:

Mohammed war nicht fromm, sondern nur ein Betrüger, der sich der Religion bediente, um sein Reich und seine Herrschaft zu begründen. (Friedrich II. von Preußen, Geschichte meiner Zeit, 1775)

In meinen Augen wird stets das Bekenntnis am höchsten stehen, das die Sitten am günstigsten beeinflußt und der Gesellschaft mehr Sicherheit, Sanftmut und Tugend verleiht. So denke ich. Für mich kommen allein das Menschenglück und der Vorteil in der Gesellschaft in Betracht. (Friedrich II. von Preußen, an d’Alembert, 1768)

Das bedeutet ja, Religionen abzuwerten, welche zum Heiligen Krieg und zur Ermordung Ungläubiger aufrufen.

Die meisten Religionszänkereien werden durch den Müßiggang veranlaßt. (Friedrich II. von Preußen, an Voltaire, 1766)

Das hieße, bestimmten Einwanderern Sozialhilfe und Kindergeld nicht zu gewähren, um sie zur Arbeit zu nötigen und ihnen so den Müßiggang auszutreiben. – Aber das widerspräche doch unserem Sozialstaatsgedanken.

Die Religionen müssen alle toleriert werden und muß der Fiskal [der Vertreter der Staatsgewalt] nur das Auge darauf haben, daß keine der anderen Abbruch tue; denn hier muß ein jeder nach seiner Fasson selig werden. (Friedrich II. von Preußen)

Das bedeutet, daß der Staat nur friedliche Religionen tolerieren darf, aber niemals politische Religionen mit Herrschaftsambitionen.

Da stellt Voltaire ja glatt den „Brandredner“ Raddatz in den Schatten, nicht wahr, Herr Rohe?

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

42 KOMMENTARE

  1. Ausgezeichnet, solche klaren Worte vom „alten Fritz“ zu lesen, die auch heute noch ihre Gültigkeit haben!

    man kann sie prima den oberlehrer-gutmenschen als contra um die Ohren schlagen, denn nur zu oft hört man von dort das Zitat , daß:

    “ Friedrich II ja auch Moslems im Preußen hätte ansiedeln wollen, sammt Moscheen“…

    im Eifer, das recht lückenhaft erschlossene Land zu besiedeln (und seine Armee) ist dem König seinerzeit wohl so ein Spruch rausgerutscht….

  2. Ja, Politisch Korrekt müsste man ihn verbieten, schließlich ist für die nichts schlimmer, als die Wahrheit.

  3. PS: auch das Bruchstück „muß/soll ein jeder nach seiner Fasson selig werden“.

    wird nur allzu gerne von der Gutmenschenfraktion aus dem Kontext gezogen und als „Argument“ genommen, daß man nur ja tolerant ggüber dem Islam zu sein hat.

    ohne nat. zu erwähnen, daß sowas nicht automatisch passiert, sondern durch eine Kontrollinstanz beobachtet werden muß, damit nicht ein ungleichgewicht entsteht.

    damals der Fiskal, heute der Bundesverfassungsschutz…

  4. Es sollten grundsätzlich alle Bücher vor dem Erscheinen den islamischen Wächtern vorgelegt werden. Nur wenn sie ein Buch freigeben, ist es halal und darf somit gedruckt werden. Dadurch könnten Bücherverbrennungen überflüssig werden.

  5. Aber das Unverzeihlichste von Allem ist, dass er von sich behauptet hat, der Erste Diener seines Staates zu sein. Der Friedrich. Man stelle sich das mal heute vor. Politiker, die dem Staat dienen wollen. Und vielleicht noch ohne 6 Nebenjobs. Pruuuust. 🙂

  6. Ohne Aufbrechen der deutschen/europaeischen Mediengesetze ueber Toleranz und Wegducken vor dreisten Forderungen, ihrer mehrschichtigen Strategie, bis an die Wurzeln des Uebels, dem Koran,
    aendert sich nichts.

  7. Friedrich der II. ist tot.
    Was wir jetzt brauchen ist sowas wie ein Friedrich der III.

    Redneck

  8. Ist schon sehr aufschlußreich das gerade diejenigen die sich so gerne auf das Erbe Voltaires beziehen( grünlinke ), heute die Kräfte stellen die jedes kritische Denken, dass ausserhalb ihrer festgelegten Norm steht, mit mehr wie fragwürdigen Methoden zu unterdrücken versuchen.

    Würde ein Voltaire heute leben würde dieser vermutlich auf websites wie PI schreiben.

  9. Das – sowohl Voltaire als auch Friedrich II – ist der schlagende Gegenbeweis für die entschuldigenden Argumente, Politiker der 60er- und 70er-Jahre und der Vatikan aus der gleichen Zeit hätten nicht wissen können, was der Islam ist.

    Sogar der in der Regensburger Papstrede zitierte Manuel II hat es gewusst und der Mann war zu Zeiten des 2. Vatikanischen Konzils, der Anwerbung türkischer Gastarbeiter und der Eurabia-Verträge schon seit rund 550 Jahren tot.

    Gut, wir haben es bis vor wenigen Jahren auch nicht gewusst. Aber das zählt nicht. Ich weiß auch nicht, wie man einen Wasserrohrbruch behebt oder ein Flugzeug fliegt. Ich erwarte aber, dass Leute, die dafür bezahlt werden, das wissen. Und zwar mit Recht.

    Das hat wirklich mit dem „Diener des Staates“ zu tun, wie Friedrich II es ausgedrückt hat. Es wird Zeit, dass Politiker sich wieder darauf besinnen, unsere bezahlten Diener zu sein und nicht unsere Erzieher!

    Und der erste Schritt dazu, dass sie diese Erkenntnis erlangen ist – glaube ich – dass wir sie als unsere Diener sehen und nicht als unsere Herrscher.

  10. Eine sehr gute Recherche über den alten Fritz und Voltaire! Beide nüchtern, unbestechlich, analytisch sauber, klar denkend. Können wir die beiden nicht klonen? Wie war das noch erstklassige Leute stellen erstklassige Leute ein (dies gilt für alle Lebensbereiche), aber zweitklassige Leute stellen drittklassige Leute ein! Genau dieser zweit- und drittklassige Typus bevölkert mittlerweile mehrheitlich öffentliche, politische und wirtschaftliche Ämter.
    Der erstklassige intelligente Typus ist in Europa eindeutig auf der Roten Liste der aussterbenden Arten!

  11. Voltair frei nach Wikipedia

    Mit seiner Kritik an den Missständen des absolutistischen Parteiapparates und der Feudalherrschaft eines Politikerklerus sowie auch am Deutungs- und Machtmonopol der grünlinken Politisch Korrekten war er einer der wichtigsten Wegbereiter der Bundesrepublikanischen Revolution. Seine Waffen im Kampf gegen seine Gegner waren ein präziser und allgemein verständlicher Stil sowie Sarkasmus und Ironie.

  12. Ali Dashti

    23 Jahre – Die Karriere des Propheten Muhammad

    Seite 104 Mitte bis Seite 105 oben:

    „Es ist noch interessant anzumerken, daß der Prophet in einen anomalen Zustand fiel, wenn ihn eine Offenbarung überkam.
    Anscheinend verlangte es ihm eine extreme innere Anstrengung ab.
    In der Sahih von Bukhari wird eine Überlieferung von Aisha angeführt:
    „Hares ibn Isham fragte den Propheten:
    ‚Wie sind die Offenbarungen?‘
    Er antwortete darauf:
    ‚Die stärksten von ihnen sind wie der Klang einer Karawanenglocke, der, nachdem die Glocke zu läuten aufgehört hat, in meinem Gedächtnis bestehen bleibt.
    Manchmal erscheint mit ein Engel in der Gestalt eines Mannes, und nachdem ich empfangen habe, verschwindet er wieder.‘
    Aisha fügte hinzu:
    ‚Während der Offenbarungen floß Schweiß von seiner Stirn, sogar an kalten Tagen.'“
    Zur Bestätigung von Aishas Erzählung zitiert Bukhari Safwan ibn Baali:
    „Baali hatte den Wunsch, den Propheten während einer Offenbarung zu beobachten.
    So trug es sich zu, daß eines Tages ein Mann, der über seiner Kleidung einen weiten, parfümierten Umhang trug, sich beim Propheten erkundigte, ob er mit diesem Umhang angemessen gekleidet sei, wie für die Ausführung der „omra“ (kürzere Wallfahrt) gefordert wird.
    Über den Propheten kam eine Offenbarung.
    Umar machte Baali ein Zeichen, einzutreten.
    Baali kam und erblickte den Propheten, wie im Schlafe, röchelnd und das gesegnete Gesicht gerötet.
    Nach einer Weile erwachte der Prophet aus diesem Zustand und ließ den Fragesteller rufen.
    Er wies ihn an, das Parfüm dreimal aus seinem Umhang herauszuwaschen und sich dann auf die gleiche Weise für die „omra“ zu weihen wie für die Pilgerfahrt (Hadj)“.

    Mit anderen Worten:

    Der „Prophet“ Mohammed war schlicht und einfach ein Epileptiker, der den Koran – dieses Surrogat aus Altem Testament, aus religiösen Überlieferungen der alt-arabischen Stammesgesellschaften mit ihren hunderten Göttinnen und Göttern, und aus eigenen Wahnvorstellungen – während seiner epileptischen Anfälle schlicht zusammenphantasiert hat.

    Denn die oben beschriebenen Symptome sind für Epileptiker SEHR typisch; sie sind ein Markenzeichen epileptischer Anfälle.

    Ech-N Aton

  13. #4 Roentgen696 (03. Aug 2007 21:47)

    Dann erscheinen in Deutschland zur Buchmesse maximal 10 neue Bücher.
    Die übliche Erscheinungzahl in arabischen Ländern, abgesehen vom Koran natürlich.

  14. Durch die Ideologie der politischen Korrektheit haben wir schon einen gesellschaftlichen Zustand erreicht, der Buecherverbrennungen gleichkommt. Die freie Meinungsaußerung ist hier in Deutschland und Europa schon lange nicht mehr gewährleistet. Die EU-Antidisrkriminierungsgesetze setzen das Grundrecht der freien Meinungsaußerung außer Kraft.
    Wer gegen den verordneten politisch korrekten Mainstream verstößt, wird verklagt oder landet im Knast.
    George Orwell und sein „Neusprech“ lassen gruessen!

  15. @Moggy (#1):

    Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, die sie ausüben, ehrliche Leute sind; und wenn Türken und Heiden kämen und wollten das Land bevölkern, so wollen wir ihnen Moscheen und Kirchen bauen.“ – auf die Anfrage des Direktoriums, ob ein Katholik Bürger einer preußischen Stadt werden dürfe

    Das ist der Zusammenhang, in dem der Moscheebau-Spruch fiel. Er hat „Heiden und Türken“ ganz offenbar als undenkbares Extrembeispiel benutzt, um seine Toleranz gegenüber Katholiken zu untermauern.

    Heute würde man vielleicht sagen:

    Und wenn Marsmenschen kämen und ehrliche Leute sind (wobei „ehrlich“ früher wohl eine etwas umfassendere Bedeutung hatte, als nur „die Wahrheit sagen“), dann würden wir ihnen Marsmenschen-Tempel bauen.

  16. Was Friedrich II da angewandt hat, war ein stilistisches Mittel der Übertreibung, das wir auch heute noch anwenden.

    Zum Beispiel ist das Folgende ein klassisches Argument gegen echte (!) Rassisten:

    Es ist doch egal, ob ein Mensch weiß oder schwarz oder grün-lila-gestreift ist, Hauptsache er ist anständig.

    Dabei weiß man ganz genau, dass es keine grün-lila-gestreiften Menschen gibt – und wenn plötzlich welche auftauchen würden, wäre man vielleicht doch nicht mehr gaaaaaanz soooo tolerant, sondern recht xenophob verstört 😉

    Friedrich II war die Vorstellung, dass Heiden und Türken sich friedlich (!) im Land ansiedeln wollen ungefähr so wahrscheinlich wie für uns die, dass es grün-lila-Gestreifte tun wollen.

  17. Voltaire schrie die Tragödie „Mahomet“ die 1741 in Lille aufgeführt, dann aber verboten wurde, weil sich Kirche und König angegriffen fühlten. 🙂
    Goethe übersetzte die Tragödie 1802 er kannte bereits die Gefahr, die vom Islam ausgeht. So sagt der Grosswesir in Goethes Übersetzung: „Dem Staate bringt Furchtsamkeit Verderben“
    Der Grosswesir war der, der die einst freie Handelsstadt Mekka vor dem Besatzer schützen wollte, und wie viele Gegner des Islam nach ihm, diesen Einsatz mit dem Leben bezahlte.

    Unsere „Altvorderen“ waren eben doch nicht so dämlich wie wir heute.

  18. Ach ist das ein -na ja, eben Neudeutsch-
    geiles Wort: X E N O P H O B

    was unzutreffend ist, da hie keiner fremdenfeindlich ist.

    Nicht minder I S L A M O P H O B

    Ob sich die Psychiater schon breit gemacht haben zur Behandlung von 50 Millionen Deutschen???

  19. Goethe übersetzte die Tragödie 1802 er kannte bereits die Gefahr, die vom Islam ausgeht.

    @17 karlmartell:

    Umso ungeheuerlicher ist es daher, dass Goethe von Moslems in Deutschland meines Wissens als per religiösem Richterspruch zum Islam Bekehrter (sozusagen „Zwangsfatwatisierter“) angesehen wird. Für mich ein Indiz dafür, wie dreist abendländische Kultur vereinnahmt wird, wenn sie, oberflächlich gesehen, gerade „passend“ erscheint. Der äußere Anlass für die posthume Zwangsfatwatisierung Goethes ist wohl sein Zitat „Wenn Islam gottergeben heißt, so leben und so sterben wir im Islam“ – tatsächlich kann man aus diesem Zitat keinesfalls die Bekehrung Goethes zum Islam erkennen, sondern entnehmen, dass er die wahre Bedeutung des Wortes Islam (eben: gottergeben bzw. -unterworfen) kannte. Ganz sicher meinte er damit aber die letztliche Akzeptanz des Willens des christlichen Gottes.

    Auch die berühmte Marginalie Friedrich des Großens habe ich schon öfter von Moslems, die sich den Anstrich von europäischer Bildung geben wollen, als Beweis für die Offenheit Friedrichs für den Islam anführen gehört (womit sie beweisen, dass sie keinen blassen Schimmer von der Haltung Friedrichs zu den Religionen im allgemeinen und zum Islam im besonderen haben). Ganz schlicht überlesen und vergessen wird auch stets der Konditionalsatz „wenn sie ehrliche Leute seien“. Die relativ wenigen, die diese Bedingung im tatsächlich sehr umfassenden Wortsinn für „ehrlich“ im 18. Jahrhundert erfüllen, heißen ja schließlich wohl auch die PI-Leser willkommen, so z.B. Necla Kelek, Bassam Tibi, Hirsi Ali…

  20. Wäre Voltaire heute in der rechten Ecke? Eindeutig ja!

    Nach linker Lesart wäre er ein Reaktionärer und Rechtsradikaler.

    Ich kenne den Text. Voltaire war ungleich klüger als Sarkozy ^^

  21. @ #20 Zvi_Greengold u. #22 Faber
    Rechte Ecke, reaktionär, Rechtsradikaler, Naaaziiiiii!!!!!!!!!! Na klar! Und deswegen wäre Claudia bestimmt unglaublich empört und ein stueck weit traurig ueber Voltaires politisch inkorrekte, rechtradikale, ausländerfeindliche, islamophobe, rassistische, nationalsozialistische und vor allem stumpfe und dumpfe skinheadmäßige ueble Hetze!!!
    Und deswegen wuerde Voltaire heutzutage sofort von einer bewaffneten Spezialeinheit mit einem Hubschrauber zur Bundesstaatsanwaltschaft geflogen werden, wo er sich wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verantworten hätte…

  22. Die meisten unserer Politiker haben keinerlei Bildung und sind somit auch nicht in der Lage fundiert Politsch-Gesellschaftliche-Kulturelle Abläufe zu beurteilen. Große Bauernschläue enwickeln sie jedoch wenn es um Dienstwagen, Einkommen und Macht geht.

  23. Es ist nicht zu fassen, wie sich Leute auslassen über einen nichtswürdigen,kriegslüsternen Potentaten und seinen Liebingsphilosophen.
    Friedrich II war im klinischen Sinne ein Idiot und Voltaire hat gedacht.

  24. Alter Fritze steig hernieder
    und regier die Preußen wieder!
    Jetzt, in diesen schweren Zeiten,
    laß mal lieber uns‘ Claudi reiten!

    So ein ähnlicher Spruch stand mal eines Tages auf seinem Reiterstandbild Unter den Linden. Ratet mal, wann…

  25. Im Beitrag von Dr. Jochen Bittner wird sehr deutlich, dass Voltaire die größte Problematik des Islam sehr genau erkannt hat. Daran krankt er auch heute noch, weil aus ihm selbst Reformen nicht zulässig sind.

    Voltaire hilft nicht

    „Voltaire, hilf!“, rief kürzlich eine französische Zeitung in Sachen Karikaturstreit den großen Philosophen der Aufklärung an. Die Idee ist putzig. Aber ich fürchte, Voltaire könnte gar nicht helfen.

    Warum nicht? Voltaire war ganz und gar kein Gottesstürmer. Ihm ging es nicht um die Abrechnung mit Religion als solcher. Vielmehr war der Denker ein entschiedener Gegner von Dogmen, weil sie nach seiner Ansicht auf direktem Weg in den Fanatismus führen. Religion war für Voltaire insofern wertvoll, als sie dem Menschen helfen kann, sich moralisch zu bessern, und insofern von Übel, als sie dem Menschen das Denken verbietet.
    Deshalb richteten sich die schärfsten Polemiken des Franzosen nicht gegen Gott, sondern gegen sein Bodenpersonal, gegen Kirche und Klerus.

    Genau dieses zuständige Bodenpersonal aber fehlt dem Islam. Allah hat, gewissermaßen, kein Vorzimmer. Keinen Vermittler, bei dem man sich beschweren könnte. Über den Modernisierungsstau. Das Frauenbild. Oder die mangelde Trennung zwischen Religiösem und Politischen. Es fehlt die Pufferzone zwischen Irdischem und Himmlischen.

    Wohl auch deshalb treffen die Mohammed-Karikaturen das ungeschützte Herz des Islam, Gott selbst. Mit anderen Worten: Den Islam zu kritisieren ist kaum möglich, ohne Gott zu lästern.

    Ist es vielleicht dieser Umstand, der gerade viele Menschen im Westen den Eindruck gewinnen lässt, Morgenland sei Gesternland?

    http://blogg.zeit.de/bittner/eintrag.php?id=268

  26. Man sollte nicht vergessen die Roten hatten gar keine groß inszenierte Bücherverbrennung nötig, da sie erst gar keine vom Meinungsdiktat abweichenden Bücher in den Umlauf kommen ließen!

  27. @ploeml:

    Wenn man keine Ahnung von Geschichte hat: – Einfach mal den Mund halten.

    Russland, Österreich und Frankreich hatten eine Koalition gegen Preußen errichtet.

    Die Schlesischen Kriege waren Präventivkriege gegen Österrech und Russland.

  28. Einige hochinteressante Zitate, leider nicht präzise nachgewiesen. Falls irgendjemand hier weiß, wo genau das erste Voltaire-Zitat zu finden ist, würde ich mich freuen wenn er oder sie es hier mitteilte.

    Ich übrigen sei darauf verwiesen, dass Voltaire bekanntlich auch dem Christentum sehr kritisch gegenüberstand.

    Ich halte es aber für wahrscheinlich, dass er, der gesagt hat „Écrasez l’infame! (die Kirche)“, heute sagen würde „Écrasez l’Islam!“. Das reimt sich sogar. 😀

  29. Ein gewisser G. Badir hat 1974 mal eine kleine Dissertation über „Voltaire et l’islam“ verfasst. Demnach hat Voltaire durchaus auch Positives über den Islam geschrieben, weil er damit den katholischen Klerus foppen konnte.-
    Am bekanntesten ist aber ja sein Stück „Mahomet ou l’fanatisme“ und da kommt unser Freund ibn Abdallah garnicht gut weg.

    Etwa 1995 sollte dieses Stück am Stadttheater in Freiburg i.Br. aufgeführt werden. Wurde es aber nicht: Bombendrohung

    Täter konnten, glaube ich, nicht ermittelt werden. Das Reservoir an Bekloppten in Fr. und dem badischen Umland bis in die Schweiz hinunter ist einfach zu groß.

    Etwa 1992 gab es in Fr., wie öfters mal, den Vortrag eines islamischen „Kultur“ Vereines über „Goethe und den Islam“. Schlußwort: Goethe war ja eigentlich einer von uns Muslimen, auch wenn er ein bißchen viel Wein getrunken hat.-

  30. Schopenhauer, Arthur: Die Welt als Wille und Vorstellung. Viertes Buch. § 55 :
    „Jenes Erstere inzwischen, die Modifikabilität der Erkenntniß und dadurch des Thuns, geht so weit, daß er seinen unveränderlichen Zweck, er sei z.B. Mohammeds Paradies, einmal in der wirklichen Welt, ein ander Mal in einer imaginären Welt zu erreichen sucht, die Mittel hienach abmessend und daher das erste mal Klugheit, Gewalt und Betrug, das andere Mal Enthaltsamkeit, Gerechtigkeit, Almosen, Wallfahrt nach Mecka anwendend. Sein Streben selbst hat sich aber deshalb nicht geändert, noch weniger er selbst.“

  31. Noch ’ne Fußnote:

    Schopenhauer, Arthur: Die Welt als Wille und Vorstellung. Drittes Buch. § 51 :

    “ .. so auch die Jungfrau von Orleans, die Braut von Messina: sie alle sterben durch Leiden geläutert, d.h. nachdem der Wille zu leben zuvor in ihnen erloschen ist, im „Mohammed“ von Voltaire spricht sich Dieses sogar wörtlich aus in den Schlußworten, welche die sterbende Palmira dem Mohammed zuruft: “ Die Welt ist für Tyrannen:Lebe Du!“

  32. Knapp 50 000 Euro sollen dem Vernehmen nach gespendet worden sein, während Ermyas M. im Koma lag. In dem Aufruf des Vereins „Brandenburg gegen Rechts“ hieß es damals, das Geld solle für „Krankenhauskosten, Rehabilitation, Unterstützung der Familie, Rechtsbeistand“ genutzt werden. Steffi M. aber sagt, ihr Mann habe dafür kein Geld ausgeben müssen. Die Krankenkasse sei für das Krankenhaus und die Reha aufgekommen, die Familie habe „nichts gesehen“ von dem Geld.

    Für Ermyas M. ist die Frage nach der Verwendung der Spendengelder schwer nachvollziehbar. Das Geld sei ihm „liebevoll gespendet“ worden und nicht dem Verein. Über den Einsatz entscheide er, wie er auch die Folgen des Angriffs allein durchstehen müsse. Knapp die Hälfte der Spenden habe er bisher aufwenden müssen, für seine Genesung und auch für die Anwaltskosten.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Br…art128,2350118

    Man sollte sich auch bewußt machen, daß zum Aufwand des Bewässeungsexperten und jetzigen Vereinsvorsitzenden auch der regelmäßige Konsum von Bier und Spirituosen gehört.

  33. Kluges, stolzes Zitat von einem unserer größten Denker, politisch völlig unkorrekt, weil PATRIOTISCH (sog. „rechtes Gedankengut“ transportierend):

    „Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden,
    als wenn man ihr den Nationalcharakter,
    die Eigenart ihres Geistes und ihrer Sprache nimmt.“

    Immanuel Kant (1724 – 1804)

  34. Bald auf dem Index?
    Legendärer Islamophober spricht Klartext:

    „Seit über fünf Jahrhunderten haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs und die unsinnigen Auslegungen von Generationen schmutziger und unwissender Pfaffen in der Türkei (bzw. Osmanisches Reich) sämtliche Einzelheiten des Zivil- und Strafrechts festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten im Leben eines jeden Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt seiner Kleidung, was er in der Schule lernt, seine Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken.

    Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen (gemeint ist der islamische Prophet Mohammed), ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. Er ist nichts anderes als eine entwürdigende und tote Sache.

    Die Bevölkerung der türkischen Republik, die Anspruch darauf erhebt, zivilisiert zu sein, muss ihre Zivilisation beweisen, durch ihre Ideen, ihre Mentalität, durch ihr Familienleben und ihre Lebensweise.“

    – Mustafa Kemal Pâscha „Atatürk“
    (Jacques Benoist-Méchin, „Mustafa Kemal. La mort d’un Empire“, 1954)

  35. #19 Lepanto1 (04. Aug 2007 00:33)

    Da Bassam Tibi und auch Hirsi Ali ausgewandert sind, ist davon auszugehen, dass sie wissen, wie die Zukunft Europas aussehen wird, wenn nicht bald gegengesteuert wird.

  36. Optimistischer Ansatz, jammernd vom frommen Mohammedaner treffend formuliert:

    „Islamkritik ist sexy!“ ;-]]]

    Schaut Euch an, wer den Mohammedanismus „bereichernd“ findet: Unfruchtbare, ältliche Sozialpädagoginnen und korrupte Politiker.
    Unsexy.
    Wir erinnern Millionen gutgelaunter freiheitlich-patriotischer junger Menschen mit Deutschlandfahne zur WM. Wenn’s an der Zeit ist, holen wir ZU GEGEBENEM Anlaß die „honorige Trikolore“ (F.A.Z.) hervor.

    Eines der großen Abenteuer unserer Zeit:

    Islamkritik.

  37. Die meisten Religionszänkereien werden durch den Müßiggang veranlaßt. (Friedrich II. von Preußen, an Voltaire, 1766)
    Wie Recht er hat. Der größte Teil der Musels sind Transferleistungsempfänger.

  38. Friedrich der Große wird von vielen als tolerant eingestuft, weil er den französischen Hugenotten Asyl gewährte.
    Doch Friedrich dem Großen ging es weniger um Menschenliebe, sondern darum mit selektiver Einwanderung sein Reich zu stärken. Die protestantischen Hugenotten galten als fleißig, strebsam, handwerklich begabt. Das war der eigentliche Grund warum er sie holte. Seine Rechnung ging auf, überall wo Hugenotten sich ansiedelten, blühten Handwerk Handel und Städte auf. Das kann man heute noch sehen.
    Eine ungelenkte Einwanderung mit problematischen nicht integrierbaren Bevölkerungsgruppen das wäre dem Friedrich nie in den Sinn gekommen.

Comments are closed.