Drei AffenUnter der Überschrift “Islamophobisch oder informiert?“ gab der US-Publizist Robert Spencer („Islam unveiled“ – Der Islam unverschleiert), Gründer und Leiter der Webseiten Jihad Watch und Dhimmi Watch, im Juli dieses Jahres die Ergebnisse einer Umfrage des Nachrichtenmagazins Newsweek über die Haltung der Amerikaner gegenüber dem Islam und den Muslimen bekannt.

Danach glauben 46 Prozent der Amerikaner, dass die USA zu viele muslimische Einwanderer aufnehmen. 32 Prozent denken, dass Muslime weniger loyal gegenüber den Vereinigten Staaten als gegenüber dem Islam sind. 28 Prozent sind der Meinung, dass der Koran Gewalt duldet, und 41 Prozent sind der Ansicht, dass die islamische Kultur Selbstmord glorifiziert. 54 Prozent sind entweder „ein wenig beunruhigt“ oder „sehr beunruhigt“ über islamische Jihadisten in diesem Land (USA) und 52 Prozent befürworten die Überwachung von Moscheen durch das FBI und weisen die Forderung amerikanischer muslimischer Anwälte zurück, dass Muslime von Verfassungsschützern und der Polizei nicht besonders beobachtet werden dürften.

Was sollen wir nun mit diesen Daten machen?, fragt Robert Spencer. In Deutschland stellt sich eine solche Frage nicht, weil gar keine entsprechenden Daten vorliegen. Kein deutsches Magazin oder eine sonstige Institution hat unseres Wissens bisher eine vergleichbare Umfrage gemacht. Allerdings lässt das Ergebnis einer Emnid-Umfrage vom 24. Januar 2006, die im Zusammenhang mit dem baden-württembergischen „Muslim-Test“ stand, erahnen, dass die Ergebnisse bei uns ähnlich ausfallen könnten: Damals befürworteten mehr als drei Viertel (76 Prozent) der Bundesbürger Einbürgerungstests; 21 Prozent waren dagegen, der Rest von drei Prozent offenbar unentschlossen. Seither herrscht auf diesem Gebiet „Funkstille“.

Das verwundert umso mehr, als nach der Frühjahrsumfrage 2005 des Zentralinstituts Islam-Archiv, nach eigenem Bekunden der ältesten islamischen Einrichtung im deutschsprachigen Raum, gegründet 1927 in Berlin, heute mit Sitz in Soest, auf die Frage: „Glauben Sie, dass die deutsche Verfassung (Grundgesetz) und der Koran miteinander vereinbar sind?“, am Stichtag 15. Mai 2005 nur noch 41 Prozent der befragten Moslems mit Ja, 24 Prozent mit Nein [antworteten], während 35 Prozent vorgaben, „unsicher“ zu sein und „keine Antwort auf diese Frage zu wissen“. Im Vorjahr, also 2004, hatten noch 67 Prozent mit Ja und 21 Prozent mit Nein geantwortet, während 12 Prozent ohne Meinung waren.

Nun wäre es natürlich nicht uninteressant zu erfahren, wie die Ergebnisse der Frühjahrsumfrage 2006 oder 2007 ausgefallen sind. Indes wartet man vergeblich auf diese und fragt sich, warum wohl? Hat Benita Ferrero-Waldner, EU-Kommissarin für Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaftspolitik, die Antwort darauf gegeben? „Die EU hat in zahllosen Übereinkünften mit islamischen Ländern klargestellt, dass Islamophobie eine Form von Rassismus ist.“ Und nichts fürchten die Deutschen mehr als den Vorwurf des Rassismus.

Robert Spencer kommentierte diese Haltung auf Jihad Watch:

„Bald wird Eurabia der alten Sowjetunion gleichen, in der Dissidenten heimlich Samisdat-Literatur verteilten und sich harten Bestrafungen gegenübersahen, wenn die Behörden entdeckten, was sie taten. Europäer, die sich darüber sorgen, was vor sich geht, werden nach Westen [also in die USA] reisen und dort Bücher kaufen müssen, in denen die Wahrheit über den islamischen Jihad steht, und diese zu Hause unter den wachsamen Augen der EU-Bürokraten verteilen müssen.“

So weit sind wir, Gott sei Dank, noch nicht. Aber es muss doch zu denken geben, dass es bei uns so gut wie keine Meldung wert ist, geschweige denn einen Aufschrei aller Demokraten, dass der Bürgermeister von Brüssel, Freddy Thielemans, die im Mai für den 11. September in Brüssel angemeldete Demonstration von Pax Europa und anderen europäischen Organisationen unter dem Motto „Stoppt die Islamisierung Europas“ verboten hat. Begründung: „Gevaar voor de openbare orde is te groot“. Mariam Lau meldete lapidar in Welt-online:

„Brüssels Bürgermeister Freddy Thielemanns hat die Demonstration einstweilen mit Hinweis auf die große muslimische Bevölkerung der Stadt verboten.“

Dass es ein Grundrecht auf Versammlungsfreiheit gibt, scheint niemanden zu interessieren. Offenbar gilt immer noch die monarchische Formel „Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“. Für die Demonstration lagen Anmeldungen von 20.000 Teilnehmern aus 26 europäischen Staaten vor. Sie war mit der Brüsseler Polizei und Vertretern aller betroffenen Behörden abgestimmt.

Wenn nun ein Mann wie Ralph Giordano die von Pax Europa initiierte Petition zugunsten der Demonstration in Brüssel am 11. September 2007 als 2817. Unterzeichner befürwortet, macht das Mut. Und noch mehr, wenn er seiner Unterschrift den Satz hinzufügt „Nicht die Moschee, sondern der Islam ist das Problem“, so lautete bekanntlich sein „Plädoyer für ein Ende der Multikulti-Illusionen“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 12. August.

(Quelle: Pax Europa, Landesverband Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 03/2007)

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23 KOMMENTARE

  1. 233 Seiten. Lese noch Kommentar später. Versprochen! Aber schon die Kapitelüberschriften deuten an das Klartext gesprochen wird.

  2. “Die EU hat in zahllosen Übereinkünften mit islamischen Ländern klargestellt, dass Islamophobie eine Form von Rassismus ist.”

    klar, und die Türkei ist ein demokratischer rechtsstaat! ich muss mich jetzt mal wieder mit meinen glibberigen grünen freunden beschäftigen, die gerade vom mars zu besuch bei mir sind!

    da bleibt nur noch, ernsthaft über auswanderung nachzudenken…

  3. .

    Die Stimmung der deutschen Bevölkerung zeigt die Umfrage Allensbach vom Mai 2006

    FRAGE:
    „Was meinen Sie:
    Können westliche und islamische Welt friedlich nebeneinander existieren, oder sind diese Kulturen zu verschieden, wird es deshalb immer wieder zu schweren Konflikten kommen?“

    Nebeneinander existieren 23
    Immer wieder Konflikte 65
    Unentschieden, keine Angabe 12

    Wie oft muß ich das eigentlich noch posten, damit das endlich mal ankommt?

    Wir wollen die Moslems mitsamt ihren Vogelscheuchen und Ablegern nicht.

    Wir haben wie jedes Volk der Welt das Recht, uns unsere Zuwanderer nach eigenem Ermessen auszusuchen.

    Die derzeitige Politik ist absolut verantwortungslos, ein Verrat an unserer Kultur und Zivilisation.

  4. .

    Ich traue R. Giordano nicht.

    Ein ehemals überzeugter Stalinist.

    Wer sich so irren kann, tut es bei nächster Gelegenheit womöglich erneut.

  5. OT: Ich vermisse immer noch den alten PI-Counter mit der detailierten Besucherstatistik. Blogcounter ist nur ein schwacher Trost…)

    Ein Zugriff auf Googleanalytics wäre natürlich auch mal interessant…
    Aber der alte Counter mit dieser kleinen Tabelle muß auf jeden Fall wieder drauf, weil man da so schön das beständige Wachstum der Besucherzahl sehen konnte…
    (schließlich will man auch sehen, dass die ganzen PI-Links, die man so gestreut hat, auch was bewirken 😉

  6. #6 spitze-mondsichel.blogspot.com

    Stimmt, was sich die Technik bei PI in letzter Zeit geleistet hat, grenzt an Sabotage. 🙁

  7. Manche Politiker wollen nichts sehen, hören und sagen. Und genau diese Politiker gilt es durch Recherchen zu finden und durch Aufklärung der Bevölkerung unwählbar zu machen. Es ist 5 vor 12 und wer jetzt immer noch wegschaut, hat im Bundestag oder einem anderen Parlament nichts zu suchen. Der Wähler hat die entscheidende Macht am Wahltag.

  8. #3 spitze-mondsichel.blogspot.com (20. Aug 2007 22:42)

    Ja, das ist Herr Giordano. Und er ist mutig.

    Aber ich frage mich immer noch, wo bleibt eine andere Deutsche Stimme mit jüdischer Religion? Z.B. Michel Friedman? Hat er Angst?

    Wie kann man schweigen, wenn alle Menschen mit einer anderen als der moslemischen Religion, diskriminiert werden, ja mit dem Tode bedroht werden?

  9. #8 LeKarcher (20. Aug 2007 23:40)

    Die einzelnen europäischen Länder bzw. ihre Regierungen sind nicht mehr souverain, alle Gewalt liegt in Brüssel, was Brüssel entscheidet, wird abgenickt und umgesetzt.

    Bekämpfung von Rassismus ?
    Wie funktioniert die ECRI?
    Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) wurde 1993 auf Beschluss des ersten Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs des Europarats in Wien, Österreich, ins Leben gerufen. Sie erfuhr 1997 auf dem Straßburger Gipfel eine weitere politische Stärkung. Die Mitglieder der ECRI werden von den Regierungen bestellt. Ausschlaggebend für ihre Nominierung sind ihre moralische Autorität, ihr Fachwissen und ihre Kenntnisse in den Kompetenzbereichen der Kommission. Sie sind in persönlicher Eigenschaft ernannt und tagen in der Kommission als unabhängige Experten.
    Die ECRI führt dreierlei Aktionen durch: Problemlösung von Land zu Land, Arbeiten zu allgemeinen Themen und Beziehungen zur Zivilgesellschaft.
    Bei den Länderbezogenen Initiativen handelt es sich um Einzeluntersuchungen in den Mitgliedstaaten. Es geht darum, in möglichst umfassender Weise die Erscheinungsformen von Rassismus und Intoleranz und die gegen sie getroffenen und auch tatsächlich verwirklichten politischen und rechtlichen Maßnahmen zu erfassen und zu bewerten. Dabei nimmt die ECRI mit allen betroffenen Kreisen Kontakte auf, das heißt mit den Regierungen, der Verwaltung, den Vertretern der Minderheitsgruppen sowie den im Bereich der Menschenrechte und des Schutzes der Minderheiten tätigen Verbänden und Vereinigungen.
    Die Ergebnisse werden in Berichten zusammengefasst. Diese werden zunächst mit den verantwortlichen Regierung vertraulich besprochen und dann veröffentlicht, es sei denn, der betroffene Staat widersetzt sich ausdrücklich einer Veröffentlichung, was bisher noch nie der Fall war.
    Im Rahmen ihrer Arbeiten zu allgemeinen Themen verabschiedet die ECRI Allgemeine Politische Empfehlungen, die sich an die Regierungen richten.
    Neun allgemeine Empfehlungen wurden bereits verabschiedet, darunter Empfehlungen zum Kampf gegen den Rassismus und die Intoleranz gegenüber Roma und Sinti (Empfehlung Nr. 3), zur Bekämpfung von Islamfeindlichkeit (Empfehlung Nr. 5), Antisemitismus (Empfehlung Nr.9) und zum Kampf gegen die Verbreitung von rassistischem, fremdenfeindlichem und antisemitischem Material über das Internet (Empfehlung Nr. 6). Empfehlung Nr. 7 enthält grundlegende Bestandteile für eine wirksame nationale Gesetzgebung zur Bekämpfung von Rasismus und Rassendiskriminierung.
    Des Weiteren sammelt die ECRI Beispiele für gute Praktiken, die sie dann weiterleitet und verteilt, so dass Erfahrungen ausgetauscht werden und andere von den Beispielen profitieren können.
    Im Rahmen der Beziehungen der ECRI zur Zivilgesellschaft finden Informationsveranstaltungen sowie thematische Gesprächsrunden mit Nichtregierungsorganisationen statt. Öffentlichkeitsarbeit sowie Zusammenarbeit mit den Kreisen, die aktiv den Rassismus und die Intoleranz bekämpfen, fallen ebenfalls in den Tätigkeitsbereich der ECRI.

    http://balder.org/avisartikler/Barcelona-Deklaration-Euro-Mediterranien-Deutsch.php

  10. Die Frage, was unsere Abgeordneten von dem Brüsseler Demoverbot halten, ist jedenfalls schon mal gestellt 😉

    http://beleidigend.myblog.de/beleidigend/art/197981144/Fragen_an_unsere_Abgeordneten

    ebenso an den Bundespräsidenten

    Datum: So, 12. Aug 2007 17:36:36
    An: Bundespraesident.Horst.Koehler@bpra.bund.de
    Betreff: Integration und Meinungsfreiheit

    Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

    wären Sie der Meinung, daß teilweise Abstriche in Sachen Meinungsfreiheit als Voraussetzung für ein Gelingen der Integration anzusehen sind?

    Anlaß für meine Frage ist das Verbot der von Pax Europa geplanten Demonstration am 11. September in Brüssel. Begründet wird dieses Verbot vom sozialistischen Bürgermeister Freddy Thielemans damit, daß die Sicherheit der Demonstration nicht gewährleistet werden könne, weil es die in der Nachbarschaft lebenden Muslime stören könnte.

    Für mich ist allein diese Begründung schon sehr bedenklich, erinnert sie doch an Umgang mit der Demonstrationsfreiheit in Russland. Unverständlich ist darüber hinaus, daß eine „Internationale Grossdemonstration für 9/11-Wahrheit in Brüssel“ voraussichtlich genehmigt werden wird.

    Bedeutet das, daß verschwörungstheoretische Sichtweisen der Integration mehr förderlich sind, als ein offenes Ansprechen von Mißständen, die sich aus noch nicht ganz geglückter Integration von Zuwanderern ergeben können? Mir kommt es derzeit leider so vor. Daß die angestammte Bevölkerung sich auf bislang nicht näher umrissene Abstriche im kulturellen Bereich gefaßt machen muß, klingt bei sehr vielen Politikern immer wieder durch.

    Daher meine Frage: Welcher Art sind die Abstriche, auf die wir uns einstellen müssen und gibt es eine Grenze, die
    sie keinesfalls überschreiten lassen würden?

    Beste Grüße,

    und dann nochmal im Forum der CSU:

    http://www.csu.de/home/Display/Forum/disp_forum2?&op=show_forum&forum_id=51

  11. #10 karlmartell (20. Aug 2007 23:56)

    Die einzelnen europäischen Länder bzw. ihre Regierungen sind nicht mehr souverain, alle Gewalt liegt in Brüssel, was Brüssel entscheidet, wird abgenickt und umgesetzt.

    Ja aber Du musst schauen wer „Brüssel“ ist. Das sind die einzelnen Regierungen! Sie umgehen das deutsche und die andeeren nationalen Parlamente, indem sie einfach über Europa den Nationen ihre Politik aufzwingen. Ein deutscher Bundestag verkommt so zur Schauveranstaltung, ohne das dort noch irgendwas verändert werden könnte.

  12. #5 Ratio
    Dito.
    Zudem merkt man, wenn man seine Artikel zur Kölner Moschee verfolgt, dass er noch in einer recht frühen Phase, was die Aneignung von Wissen um den Islam anbelangt, steckt.
    Wo am Anfang, noch fehlgeschlagene Integration sein Hauptargument war, das dann wechselte zu den Moslems, ist es heute der Islam.

    Es bleibt abzuwarten, ob er wieviele andere „Linke“ an die Reformierbarkeit des Islam/Umerziehung der Moslems glaubt oder ob er die Konsequenzen, die die Unreformierbarkeit mit sich bringt, mitträgt und zumindest zur Diskussion stellt.

    In jedem Fall kann man ihm aber dankbar dafür sein als Person des öffentlichen Lebens endlich mal den Mund zum Thema aufgemacht zu haben.
    Sollte er aber wider erwarten zu den Durchschnittslinken übertreten, die an die Reformierbarkeit glauben, dürfte er wieder schnell verstummen. So vonwegen: „Das gefährdet den Dialog/die Schaffung des „Euro-Islam“/ Umerziehung“…

  13. #12 LeKarcher (21. Aug 2007 01:29)

    Neben den Eliten der anderen Europäischen Staaten sind 96 deutsche ELITE 🙂 Politiker dabei. Die Liste war hier letztens komplett veröffentlicht.

  14. Immer mehr Europäer beklagen: Muslime haben zu viel Einfluß

    46 Prozent der Briten finden inzwischen, dass Muslime in ihrem Land zu viel politischen Einfluss haben. Und 21 Prozent der Franzosen sehen Muslime als „Bedrohung“ für die französische Gesellschaft an. Das sind nur einige Ergebnisse einer jetzt veröffentlichten europaweiten Studie (Quelle: EU Observer 20. August 2007 ). Erik Bleich vom Middlebury College in Vermont teilt dazu mit, die Studie zeige deutlich, dass man sich in Ländern wie Großbritannien deutlich von der früher so geschätzten „multikulturellen Gesellschaft“ wegbewege.

    *Schweden: Die Radikalisierung Skandinaviens durch muslimische Zuwanderer

    Erik Brattenberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der schwedischen Universität Uppsala. Er befasst sich mit interdisziplinären Studien zur Entstehung von Terrorismus. Seine jüngste Abhandlung ist politisch nicht korrekt. Denn sie hat die muslimische Einwanderung und die Radikalisierung junger Muslime in skandinavischen Ländern zum Inhalt. (Quelle: Global Politician August 2007). Im Jahre 2020 werden nach seinen Angaben zehn Prozent der Europäer Muslime sein. Die wachsenden muslimischen Populationen erachtet er für „nicht unproblematisch“ – vor allem in Skandinavien. Für radikale Muslime seien weltoffene Länder wie Norwegen (derzeit 76.000 Muslime) Schweden (300.000 Muslime) und Dänemark (275.000 Muslime) besonders anziehend. Die meisten dieser Migranten seien arm. Die Migranten bezögen sieben Mal mehr Sozialhilfe als die im Lande geborenen Skandinavier. Sie seien immer stärker auf staatliche Unterstützung angewiesen. Radikale Muslime hätten es in diesen Ländern leicht, Geld für Terroraktivitäten zu beschaffen, berichtet der Wissenschaftler. Er warnt vor der Radikalisierung der Muslime in Skandinavien.

    http://akte-islam.de/3

  15. Für die TAZ ist der Kölner Tempelbau eine „Nichtigkeit“ und der Rütli-Boratismus quasi gar nicht eixstent:

    http://www.taz.de/index.php?id=kommentar&art=3423&id=kommentar-artikel&cHash=c168c87c71

    Türke, Moslem, Verfassungsfeind – die Islamdebatte in Deutschland hat eine neue Stufe erreicht. Ausgelöst wurde sie aus nichtigem Anlass, dem geplanten Bau einer Moschee in Köln durch Ditib, die türkisch-islamische Union der Anstalt für Religionen. Längst geht es nicht mehr, wie bei Moscheebauten sonst üblich, um die Höhe des Minaretts, die Parkraumbewirtschaftung, Lärmschutzverordnungen und mögliche islamistische Verbindungen des Trägervereins. Es geht ums Ganze.

    „Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem“, verkündet der Schriftsteller Ralph Giordano kürzlich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er hält die Lehren des Korans für unvereinbar mit dem Grundgesetz: „Ich frage mich, wie kann jemand, dem der Koran heilig ist, auf dem Boden des Grundgesetzes stehen?“

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    Die Frage ist legitim und kann im Prinzip an alle Gläubigen der drei montheistischen Religionen gestellt werden, die die Gründungs- und Offenbarungstexte für bare Münze nehmen. Weder Kreationisten, für die die Schöpfungsgeschichte materielle Wirklichkeit ist, sind leicht in einen modernen Rechts- und Verfassungsstaat zu integrieren, noch wollen sich Schriftentreue mit emanzipativen Geschlechterrollen und die Freiheit der sexuellen Orientierung so einfach abfinden. Europa, die USA und die Türkei wissen davon ein mitunter blutiges Lied zu singen. Befremdlich wirkt die Ausschließlichkeit, mit der dies am Islam und im Kontext des Baus einer Moschee diskutiert wird.

    Und irritierend ist, wenn plötzlich solcherlei Fragen auftauchen: „Sollte es bei den Moschee- und Minarettstreitigkeiten auf Seiten der Muslime tatsächlich um Eroberungsphantasien in einem großen Weltspiel gehen? () Sollte das Abendland also doch untergehen und jedes neue Minarett zum Wegweiser der Welt von morgen werden?“ (FAZ, 25. Juli)

    Wie konnte es geschehen, dass türkische Muslime in Deutschland, denn um die dreht sich die Diskussion, generell der Verfassungsfeindlichkeit bezichtigt werden, wie dies Giordano implizit tut? Und warum werden Arbeitsmigranten aus der Türkei mit expansionistischen Dschihadisten gleichgesetzt, wie dies die FAZ durch vornehm-rhetorische Rumfragerei nahelegt?

  16. #2 Themis (20. Aug 2007 22:34)
    „ich muss mich jetzt mal wieder mit meinen glibberigen grünen freunden beschäftigen, die gerade vom mars zu besuch bei mir sind!

    da bleibt nur noch, ernsthaft über auswanderung nachzudenken…“

    Davon würde ich aber abraten. Die Musels haben verkündet Mars schon vor Jahrhunderten mit einem Ionen-Raumschiff entdeckt und dort Koran unter deinen Besuchern verteilt zu haben. Und das von Marssonden fotografierte „Marsgesicht“ Berg ist in Wirklichkeit eine Moschee.

  17. #18 Eurabier

    Noch ein TAZ-Kommenater, der zeigt, daß der Gutmensch nicht regieren sondern erziehene will

    Der Herr Brax nennt sich Meinungsredakteur. Das sagt doch schon alles …

  18. @ratio
    „Ich traue R. Giordano nicht.

    Ein ehemals überzeugter Stalinist.“

    Ich habe auch meine Probleme mit Giordano, aber wo er recht hat, hat er recht, und man vergesse nicht:
    Konsequenz ist keine Tugend.
    😉

  19. BENITA Ferrero-Waldner, aparter Vorname, haben ihr vermutlich die Eltern zu Ehren des Namensvetters BENITO Mussolini verpaßt. Hier die „islamophob-rassistische Hetze“ eines – immerhin – Statsgründers:

    „Seit über fünf Jahrhunderten haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs und die unsinnigen Auslegungen von Generationen schmutziger und unwissender Pfaffen in der Türkei (bzw. Osmanisches Reich) sämtliche Einzelheiten des Zivil- und Strafrechts festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten im Leben eines jeden Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt seiner Kleidung, was er in der Schule lernt, seine Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken.

    Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen (gemeint ist der islamische Prophet Mohammed), ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. Er ist nichts anderes als eine entwürdigende und tote Sache.

    Die Bevölkerung der türkischen Republik, die Anspruch darauf erhebt, zivilisiert zu sein, muss ihre Zivilisation beweisen, durch ihre Ideen, ihre Mentalität, durch ihr Familienleben und ihre Lebensweise.“

    Mustafa Kemal Pâscha „Atatürk“ (Jacques Benoist-Méchin, „Mustafa Kemal. La mort d’un Empire“, 1954)

  20. #16 Klugscheisser (21. Aug 2007 02:33)

    Man täuscht die Ungläubigen eben, weil Allah auch Sozialamt heisst, und Allah ernährt sie alle. Dafür diffamieren sie die, die sie am Leben erhalten und die gut zu ihnen sind.

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