20070812hamas01.jpgWir waren offline als dieser dumme und einfältige Artikel der Frau Lau in der Welt erschien. Gern hätten wir sofort darauf geantwortet – leider ging dies nicht. So eben jetzt – besser zu spät als niemals. Und genau dies hoffen wir für Frau Lau:

Wachen Sie auf! Ihre primitive und mit Lügen gespickte Rethorik ist peinlich, einer grossen deutschen Tageszeitung nicht würdig. Recherchieren Sie nur ein ganz klein wenig, lesen Sie den Koran, lesen Sie die vielen Meldungen, die tagtäglich in Ihrer hauseigenen Redaktionsstube über den Monitor laufen. Wir von PI haben diese hochmodernen Räumlichkeiten gesehen, es sollte doch auch für Sie Frau Lau möglich sein, Ihr verbissenes Weltbild durch eine objektive Weiterbildung zu erweitern. Und dann Frau Lau, bräuchten Sie auch nicht zu schwindeln und uns Kommentare zu unterstellen, die es so niemals gegeben hat.

„Sie sind also … Ein Einheimischer.“ (den Rest dieses Ergusses würden und werden wir niemals auf PI veröffentlichen).

Keiner unserer Administratoren hat jemals solch einen Kommentar gesehen, und davon abgesehen, würden Kommentatoren auch immer über und nicht an Mosleme gerichtete Kommentare abgeben.

Wir könnten jetzt zum Anwalt gehen und Sie zu einer Gegendarstellung verpflichten lassen. Wir tun es nicht – weil, eigentlich tun Sie uns leid. In Ihrer Dummheit und Einfältigkeit, die Sie die Ihnen zur Verfügung stehenden Mittel lediglich zur Verbreitung von Unwahrheiten, nicht aber zum Informieren der Leserschaft nutzen lassen. Diese hat glücklicherweise in den Zeiten des Internets die Möglichkeit, sich Ihren versuchten Manipulationen zu verweigern. Weil, die meisten Ihrer Leser sind schlauer als Sie.

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65 KOMMENTARE

  1. Zitat: Wir könnten jetzt zum Anwalt gehen und Sie zu einer Gegendarstellung verpflichten lassen. Wir tun es nicht – weil, eigentlich tun Sie uns leid.

    Hui, da überzeugt pi mal wieder mit seiner Glaubwürdigkeit. Ist pi eigentlich auch zu mehr als nur Frustrationsabbau fähig?

  2. Ich habe diesen grässlichen Brief auch nicht gelesen. Ansonsten hätte ich die Administratoren sofort benachrichtigt.
    Vielleicht könnte Frau Lau ein Screenshot zur Verfügung stellen. Der öffentliche Brief eines PI-Lesers an Herrn Prof Rohe war sachlich und keinesfalls polemisch.

  3. @ lund: Na, wer ist dir denn auf den Fuß getreten?
    Offensichtlich ist PI mittlerweile sogar dazu fähig, in der „Welt“ zitiert zu werden, wenn dort gar nichts zum Thema stand.
    Weiterhin schafft PI es für Interessierte, Informationen zu transportieren, die in der Welt der MSM „non grata“ sind, dafür gebührt ihnen mindestens großer Dank (… und ab und zu auch mal eine kleine Spende..).
    Für Nichtinteressierte -wie zB lund- bietet das Internet auch eine tolle Möglichkeit: nicht auf PI klicken und glücklich werden!

  4. Wieder Klasse Wortwahl derjenigen mit der Deutungshoheit:

    „Die Gegner einer Verständigung mit Muslimen machen mobil: Morddrohungen gegen dialogbereite Professoren, Hass-Mails, Demonstration in Brüssel“

    Ui ui ui, jetz mach ich mir aber in die Hose.
    @1 Was willste denn nun sagen?

  5. @Micha
    Ja das sehe ich auch so. PI wird mittlerweile zitiert. Die Diskrepanz zwischen erfahrener Realität und produzierter medienwirksamer Realität klafft.

  6. @ PI Glückwunsch zum gelungenen Umzug! Leider ist jetzt mein eigentlicher Account (Lazar) futsch. Hatte zwischenzeitlich zur Sicherheit mein Passwort gewechselt. Nun geht weder das alte noch das neue!*grummel*

    Bitte um Lösungsvorschläge…

  7. Da ist mir noch eine Kleinigkeit aufgefallen.

    Gleich mal vorweg: der an Herrn Rode gerichtete Brief ist ekelhaft und hat selbst in einer polemisch geführten Auseinandersetzung erstens nichts zu suchen und zweitens nur kontraproduktive Wirkung.

    Aber eines ist er ganz sicher nicht: eine Morddrohung.
    Man muss schon über wenig Wissen zum Islam verfügen – was bei Herrn Rohe als sogenannter Islamwissenschaftler nicht der Fall sein sollte – oder einfach nur böswillig. Denn Informierte können die in dem geschmacklosen Schreiben genannte Todesart genau zuordnen. An Baukränen hängen nicht etwa Islamkritiker jemanden auf, sondern es ist ganz im Gegenteil eine islamische Hinrichtungsart. Dazu kommt man, wenn man z.B. zugleich schwul und wohnhaft im Iran ist. Oder das Denken nicht lassen kann, wenn die Schariah gilt. Und genau das Bild will dieses Schreiben zeichnen und darauf aufmerksam machen, dass u.a. Herr Rohe dabei ist, uns diese Baukräne gerade herzuholen.

    Wenn Herr Rohe sehen möchte, wie wirkliche Morddrohungen aussehen, kann er mal bei Ulfkotte, Broder oder anderen islamkritischen Autoren nachfragen. Oder bei dem französischen Schriftsteller Robert Redeker, der nach nur einem einzigen islamkritischen Artikel mit Familie in den Untergrund abtauchen musste! Oder die Variante der Morddrohung, die man an den einen Islamkritiker richtet und dem anderen Islamkritiker mit einem Messer an die Brust heftet, siehe Fall Theo van Gogh!

    Nein, niemand bringt seine Kritiker auf perfidere Arten um, als die Anhänger der Friedensreligion. Und dazu gehört nun mal, dass ein Galgen oder ein Baum viel zu profan sind. Ein Baukran dagegen mit einem Schwulen oder Ehebrecher am Ende des Seils sieht dagegen erst richtig schön pervers aus.

    So ist die Sache, angesichts der wirklichen Opfer von Morddrohungen, lediglich Herrn Rohes ekelhafte Instrumentalisierung eines ebenfalls ekelhaften Anschreibens.

  8. Gegal wie der Artikel auch ist, er ist für den normal bürger schwer nachvollziehbar. Es werden Namen und Beriffe genannt die dem Durchschnittsleser fremd sind. Da aber der Normalbürger im Durchschnitt über mehr gesunden Menschenverstand verfühgt als viel politiker denken (siehe hier z.b. cem özemir), wird er früher oder später auf den Seiten von PI, Akte-Islam oder bei der Jungenfreiheit landen. Und dann wird er (Der Normalbürger) endlich das zulesen bekommen was er eigentlich im innersten schon immer gefühlt hat, nur sich nicht getraut hat diese Gefühl auch zu denken geschwige denn auszusprechen.
    Und damit hat deutschland wieder einen mündigen bürger mehr, der spass darann gefunden hat sich selber zu informieren. Einen Bürger der Anfängt die Tagesschau zu hinterfragen und z.b. vergebens auf die meldung wartet wenn in Esslingen ein Brandanschlag auf ein asylantenheim verübt würde. Und die Täter Ausnahmaweise mal keine Neonazis waren.

    @#5 tomaschek
    Und somit klafft die Lücke immer weiter auf, bis diese Volkserzeiher in sie reinfallen.

  9. Wer ist diese Frau Lau? Bitte, den Fall restlos klären und bis zum bitteren Ende verfolgen: eine vom islamLobby eingeschleuste Journalisten? Ja, sie veklagen und darüber hinaus… Kein Pardon! zu weltweiten islamisierung, eh? Gefahren zu oft ignoriert..

  10. Ich habe mir den Welt-Artikel nochmal auf der Zunge zergehen lassen.
    Im Prinzip die übliche islamophile Propaganda. Wäre da nicht jener Satz, der aufhorchen lässt:

    „Die Website Politically Incorrect, auf der das Schreiben aufgetaucht war, hat es inzwischen von der Seite genommen. “

    Den Thread zum Dhimmie-Prof habe ich auch gelesen, jedoch ist mir so eine Mail nicht aufgefallen. Da scheint ja Frau Lau besser informiert sein als die PI-Stammleser. Oder sie lügt, dass sich die Balken biegen.
    Denn so ein Baukastensatz (woanders habe ich derartiges auch schon gelesen) ist nichts anderes als ein Freibrief für Diffamierung. Wann wirft jemandem x-beliebiges vor, behauptet dabei dann zeitlgleich und aalglatt „es wäre wieder entfernt worden“.
    Mein Tip an PI und andre Blogbetreiber. Selber überprüfen, ob den diese Aussage stimmt. Ansonsten die Autorin auffordern, Beweise zu erbringen und mit einer strafbewehrten Unterlassungserklärung zu drohen.
    Wenn ein Blog den andren mit Gerüchten fertigmachen will, ist das eine Sache. Nicht jedoch, wenn solche „5.Kolonne-Schreiberlinge“ versuchen, Rufmord zu betreiben .

    Man darf sich nicht alles gefallen lassen.

    Viel Erfolg noch, PI! Hoffentlich hält der Server lange! Und möge die Kraft mit Euch sein! 🙂

  11. Wie wäre es, wenn Stephan mal die Mails postet die er bekommt. Was sagt Frau Lau zum Mord an Theo van Gogh?

  12. ups, tausche ein W für ein M!
    Die restlichen Tippfehler darf jeder kostenlos behalten! 😉

  13. @ LAY LAY Le
    Frau Lau ist eine Journalistin und Buchautorin.
    Ihr Grossvater war der letzte Polizeipräsident von Tehran unter dem Shah.
    Sie lebt in Berlin und ist verheiratet und hat, so viel ich weiß, 2 Kinder.
    Als Fischer noch Aussenminister war,schrieb sie sehr lesenswerte Artikel zur deutschen Verwirrung in der Aussenpolitik. Damals war aber Roger Köppel Chefedakteur.

  14. Wie auch immer…
    Der Islam ist eine Glaubenskultur die seit dem 12 Jahrhundert stehen geblieben ist weil die Religion auch Staat ist. (Auch die Christen hatten dieses Problem vor dem 12 Jahrhundert)Das radikale absolutistische Denken ist eine retrospektive auf Platon beruhende fanatische Verdummung des Volkes *Concursus creditorum*. Der Ewige Kampf zwischen Platon(Schade wurde der nicht ermordet) und dem Aristoteles, ist aktueller denn je.
    Ich weiss dass Nichtwissen zu Glauben führt. Die Menschheit wird immer genügend IQ-Arme und unselbständige Versager besitzen um die Zivilisation zu zerstören.
    Ich empfehle der Frau Lau ein Kopftuch und viel Spass bei der Verabschiedung der Vernunft. Ihnen fehlt leider Sensus communis.

    Und bitte hört auf mit dem Gebrabel von wegen Ausbeutung und Kreuzzügen. Nicht wir haben ihnen genommen, sondern sie entschieden sich für die fanatische Religion.

    Aktuelles Beispiel:
    Warum konnte Israel in so kurzer Zeit eine funktionierende Zivilisation aufbauen und all die anderen Islamischen Länder drum herum sind im Mittelalter stehen geblieben? ….
    Ja klar.. weil die bösen Israelis ihnen alle Werkzeuge gestolen haben.. *LACH*
    Nein ich denke mehr es liegt an der Entscheidung im Jenseits(Glauben) zu leben als im Diesseits (Vernunft).

    Achtet euch mal alle werd zur Gruppe Islamfreund gehört! Alle diejenigen, die Grund haben unsere Zivilisation zu hassen:
    – Frustrierte Versager
    – Alternative Ökos
    – Gläubige
    – Sozial Arme
    – Vernunftslose
    – Radikale
    – Gutmenschen
    – Jurnalisten
    – Lehrer
    – u.s.w

    Ich bin mir sicher, dass sich PI Leser erfolgreich in unserem demokratischen System eingelebt haben im Gegensatz zu den Gutmenschen & Co

  15. Was soll man zu dem Artikel schon noch sagen? rau Lau fällt auf, dass Gates of Vienna tolle Tassen verkauft, aber Hunderte exzellente Essays, die sich weiß Gott nicht alle mit dem Islam befassen, hat sie übersehen?

  16. Die sogenannten „Gutmenschen“ verachten unser Land und setzen alles daran es von innen heraus zu zersetzen.
    Oder auzudünnen, wie es der feine (Steinewerfer) Außenminister Fischer in einem seiner Bücher so schön gefordert hat.

    Ich hab sie ganz doll lieb!

    Redneck

  17. Mir fällt zu Frau Lau geb. Nirumand nur dies hier ein:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mariam_Lau

    Geboren in Teheran, Vater Iraner.

    Da hat sich der Springerverlag wohl eine echte Israelfeindin eingeladen. Ob das mit den Springer-Regeln übereinpasst ? Springer würde sich im Grabe umdrehen, wenn er die Kommentare von Frau Nirumand lesen würde !

  18. @LeKarcher Ich kann Ihren Ärger verstehen, denoch ist es besser, dass wir nicht gegen die Person, sondern gegen die Sache argumentieren(fällt mir auch schwer).

    @Vernunft In der Tat sind die Islamversteher sehr häufig diejenigen, welche die westlichen Werte verachten. Francois Revel hat es in der Herrschaft der Lüge gezeigt, wie das funktioniert.
    Bernard Lewis hat doch den Auspruch getan, dass die islamische Welt „deeply dysfunctional“ isthttp://www.freerepublic.com/focus/f-news/1166825/posts. Sie auch :
    Es gibt eine gefährliche kulturelle Überlegenheit des Westens gegenüber der islamischen Kultur, was zu Schuldkomplexen auf der westlichen Seite und zu Hass auf der ilamischen Seite führt.

  19. Dhimmi, eigentlich eine Bezeichnung für Nichtmuslime in muslimischen Ländern, ist der neue Kampfbegriff für alle, die dem Islam angeblich zu naiv und liberal gegenüberstehen

    An diesem einen Satz erkennt man das Frau Lau’s Wissen um die Religion Islam bestenfalls als rudimentär zu bezeichnen ist oder sie böswillig versucht zu verharmlosen.

    Gibts ne E-Mail Adresse der werten Frau Lau?

  20. Achja, wie man den dort abgedruckten Brief als Morddrohung auffassen kann, ist mir ein Rätsel.

    Sicherlich ist es nicht nett was dort geschrieben wurde aber keinesfalls eine Morddrohung. Es beschreibt lediglich den Tod eines Erhängten dessen Genick nicht sofort beim Herunterlassen gebrochen wurde und dass dieser Tod für unsere linksalternativen Gutmenschen in Aussicht steht, sollten Moslems hier die Kontrolle übernehmen.

  21. Prof. Rohe ist doch in der Fachwelt nicht unumstritten.

    Soziologen kritisieren Moslem-Studie scharf
    Die Gesellschaft für Soziologie (ÖGS) hat die vom Innenministerium vorgelegte Studie über Moslems scharf kritisiert. Die so genannte Integrationsstudie weise „gröbste methodologische und technische Mängel auf und kann daher nicht beanspruchen, als wissenschaftliche Untersuchung zu gelten.“

    Dies erklärte ÖGS-Präsident Christian Fleck am Mittwoch in einer Aussendung. Zweifel äußerte die ÖGS auch an der Befähigung des Studienautors.

    „Widerspricht sozialwissenschaftlichen Standards“

    Die Studie stelle „bestenfalls ein Konvolut dar, da sie weder sachlich noch formal den Ansprüchen entspricht, die an eine sozialwissenschaftliche Studie zu stellen sind“, kritisierte der Grazer Soziologieprofessor.

    Bemängelt wird unter anderem, dass im 52-seitigen Executive Summary „ungewöhnlicherweise“ Ausführungen zu Themen enthalten seien, „die in den anderen Teilen des Berichts mit keinem Wort Erwähnung finden“ – darunter jene Passagen, auf die sich Innenministerin Liese Prokop (ÖVP) schon vor Vorliegen der Studie in einem Interview bezogen und dafür teils scharfe Kritik geerntet hatte, weil ihre Aussagen im Papier nicht belegt waren.

    Prokop hatte von 45 Prozent „integrationsunwilligen“ Moslems gesprochen, in der Studie kam hingegen der Begriff der „Integrationsunwilligkeit“ nicht vor.

    Starke Skepsis gegenüber dem Verfasser

    Scharf ins Gericht ging die Gesellschaft für Soziologie auch mit dem Autor der Studie. Der als Verfasser genannte Martin Rohe „ist uns nicht als jemand bekannt, der bislang durch sozialwissenschaftliche Veröffentlichungen hervorgetreten wäre“, hieß es in der Aussendung.

    Er möge ein guter Jurist und durch seinen Magisterabschluss in Islamwissenschaften dazu qualifiziert sein, „islamische Rechtsquellen im Original zu lesen, für die Durchführung einer sozialwissenschaftlichen Studie, noch dazu zu einem derart brisanten Thema scheint uns das als Qualifikationsnachweis nicht zu genügen.“

    Zahlreiche handwerkliche Mängel

    Inhaltlich kritisierte die ÖGS, dass in der Studie nicht mitgeteilt werde, wer die „Umfrage(n) durchführte“ und „die üblichen und für die Beurteilung der Qualität einer Umfrage notwendigen technischen Details“ nicht aufgelistet seien.

    Es würden Angaben über Stichprobenverfahren (Zufallsauswahl aus welcher Grundgesamtheit), Rücklauf- bzw. Ausschöpfungsrate (wie viele Kontaktierte verweigerten die Teilnahme an der Befragung), sowie das Befragungsinstrument (Fragebogen) fehlen.

    Unklarheit über Befragung und Befragte

    Da es kein Verzeichnis der Bosnier und Türken gebe, die in Wien und Umgebung wohnen, müsse man fast vermuten, dass die Auswahl der Befragten „anhand der Zuordnung von Familiennamen zu ethno-religiösen Gruppen erfolgte“, urteilte die ÖGS.

    In einer Fußnote finde sich der Hinweis, dass nicht zwischen österreichischen und nicht-österreichischen Staatsbürgern unterschieden wurde, was im Rahmen einer Integrationsstudie befremdlich wirke.

    Die Wissenschaftler fragten sich schließlich, in welcher Sprache Interviews mit Personen gemacht wurden, „von denen die Studienautoren annahmen, dass sie möglicherweise integrationsunwillig sein können“.

    Fragwürdige Typenbildung

    Kritik übte die ÖGS auch an der Typenbildung in Religiös-Konservative (18 Prozent), Traditionell-Konservative (27), Moderat Liberale (31) und Säkularisierte (24) Moslems.

    Dem Bericht sei nicht zu entnehmen, „aufgrund welcher Merkmalsdimensionen diese Typen gebildet wurden, sodass die Vermutung nicht von der Hand zu weisen ist, dass es sich dabei um willkürliche Einteilungen handelt“

    Beleidigung von Soziologie-Kollegin

    Die ÖGS forderte von Prokop offen zu legen, „aufgrund welcher Umstände diese Studie in Auftrag gegeben wurde und dafür Sorge zu tragen, dass die oben festgehaltenen Leerstellen der Studie gefüllt werden“.

    Verlangt wurde weiters eine Entschuldigung für „die beleidigenden Äußerungen“ von Prokops-Sprecher Johannes Rauch gegenüber „unserer Kollegin Barbara Herzog-Punzenberger“.

    Rauch hatte Kritik der Migrationsforscherin mit den Worten kommentiert „Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung“.

    [science.ORF.at/APA, 24.5.06]

  22. @eraser
    mariam.lau@welt.de

    @karlmartell
    Die Juristen haben meines Wissens nach wenig oder garnichts mit Studien-designs zu tun.
    Ich hatte mich schon gewundert, wie ein Ordinarius der Jurisprudenz eine statistische Studie veröffentlicht.
    Überhaupt schwirren in den Geistessenschaften sog. Studien durch den akademischen Raum, die bei näherem Hinsehen nur heiße Luft bedeuten.

  23. @ #8 Micha

    Aber eines ist er ganz sicher nicht: eine Morddrohung.

    An Baukränen hängen nicht etwa Islamkritiker jemanden auf, sondern es ist ganz im Gegenteil eine islamische Hinrichtungsart.

    Das ist absolut korrekt!

    Das ist offensichtlich keine Morddrohung, sondern eine Warnung vor den Freunden, die sich der Herr Rohe ausgesucht hat.

  24. Diese Islamversteher erinnern mich immer an die Salonkommunisten unter den Intellektuellen der 70, 80er Jahre, welche die DDR in den höchsten Tönen lobten, allerdings selbst nicht bereit gewesen wären im sozialistisch/kommunistischen machtbereich zu leben.
    Anscheinend handelt es sich hier wie dort auch um den gleichen Personenkreis.

  25. Leute, Leute, es gibt wirklich viele Menschen in Deutschland, die gegenüber dem Islam/Islamismus gefährlich naiv sind. Auch wenn dieser Artikel von Frau Lau keine Höchstleistung ist, Mariam Lau (und Jörg Lau) gehören ganz sicher nicht dazu. Einfach mal ein paar Artikel mehr von den beiden lesen…

    Ich halte es für einen großen Fehler – so mancher wird mich sicherlich gleich korrigieren – wenn diejenigen, die gegen den Islam kämpfen, sich nun diejenigen, die gegen den Islamismus kämpfen, als Feindbilder aussuchen. Profitieren können davon nur die Extremisten. Getrennt marschieren? Falsche Taktik! Laßt uns doch gemeinsam erstmal gegen das Phänomen vorgehen, dass Medien und Politik als politischer Islamismus beschreiben. Sollte sich herausstellen – und davon sind hier ja viele überzeugt – dass dabei auch zugleich der Kern der islamischen Lehre angegriffen werden wird – so what? Aber bereits a priori gegen den Islam an sich vorgehen zu wollen, wird scheitern.

  26. #32 Lepanto1571 (16. Aug 2007 12:53)

    im Abseits

    Von Kai Pfundt

    Schon lange hat die Diskussion, hat der Streit um die geplante Kölner Großmoschee den Rahmen der Stadtpolitik gesprengt. Die Frage ob, und wenn ja, in welcher Form das erste repräsentative muslimische Gotteshaus in der größten nordrhein-westfälischen Stadt errichtet wird, ist zum Präzedenzfall geworden.

    Keine Ahnung. Aber davon viel.

    Man muss sich die Namen derer merken, die das schreiben. Es darf sich später keiner herausreden damit, er habe nichts gewusst.

  27. @#31 2. Informant

    Ab wann fängt denn Islamismus bei Dir an?

    Beim Schlagen mit der Zahnbürste? Beim Verbot, die Tochter am Schwimmunterricht teilnehmen zu lassen? Beim Drängen der Eltern darauf, dass das Kind den Koran lernt, statt die deutsche Sprache? Beim bewundern Osama bin Ladens? Bei der aktiven Beteiligung, deutschen Polizisten Straftäter zu entreissen? Bei der Vergewaltigung einer „westlichen Schlampe“? Beim bandenmässigen terrorisieren der Stadteile von Eingeborenen? Beim Erpressungsversuch, das Zuwanderungsgesetz zurücknehmen zu lassen? Beim gemeinschaftlichen Mord an Angehörigen, die wie Deutsche leben wollen? Bei Morddrohungen wegen der Ehrverletzung des Islam, des Propheten, Allahs oder simpler Karikaturen, Opern oder Karnevalswagen? Bei Morddrohungen, gegen die, die den Islam verliessen? Bei Exkursionen zu Koranschulen nach Pakistan? Beim Schwärmen für die Taliban? Beim Gutheissen von Terroranschlägen? Beim Legen von Kofferbomben?

    Oder erst bei deren Explosion?

    Wo fängt da bei Dir der Islamismus an und hört der Islam auf? 🙂

  28. #22 tomaschek (16. Aug 2007 11:44)

    Wieso das denn ? Auch der Migrationshintergrund von Frau Lau muss Thema sein. Gerade wenn sie in Teheran geboren und iranische Eltern besitzt, darf man dies nicht verschweigen.

    In der Juristerei würde man sagen: Frau Lau ist befangen.

  29. @Informant

    Die Laus sind keine Hilfe. Eher gefährlich, weil sie verharmlosen.

    Der Artikel von Frau Lau ist eine Frechheit, weil nicht einmal der Verdacht besteht, daß hier eine Morddrohung ausgesprochen wurde. Deswegen kann man nicht in der Überschrift von einer Morddrohung schwafeln. So etwas bringt PI in Verruf. Daß teilweise unangemessene Kommentare passieren, das kommt in JEDEM Forum vor, das Postings sofort veröffentlicht, und erst später kontrolliert.

    Herr Lau hat einen Artikel geschrieben
    http://blog.zeit.de/joerglau/2007/06/28/die-einburgerung-des-islam_595
    mit folgenden Passagen:
    “Nichts spricht dafür, dass es nicht auch andere Glaubensrichtungen integrieren kann.”
    “Es schält sich ein deutsches Modell zur Integration des Islams heraus, auf das man in Europa zu schauen beginnt”
    „Muslime erleben solche Fragen verständlicherweise als Feindseligkeit.”

    Der Kommentar ist natürlich in der Luft zerrissen worden, so naiv und dumm ist noch selten über den Islam geschrieben worden.

    Letzte Woche durfte der Herr Lau die Titelgeschichte liefern, in der er einen Linksruck feststellte:
    http://www.zeit.de/2007/33/Links-ZEIT-Umfrage

    Es zeigen allerdings alle Umfragen, daß Schwarz-Gelb gegenüber Rot-Rot-Grün seit der Bundestagswahl gewonnen hat, teilweise ginge sich sogar eine Mehrheit aus.
    Zweitens wurde in der Umfrage auf das Ausländer bzw Islam-Thema „vergessen“, obwohl die Ausländerpolitik den Leuten nach der Sicherheit des Arbeitsplatzes am wichtigsten ist. Für den „Linksruck“ mußten die Ablehnung der Atomkraft und die Sehnsucht nach sozialer Wärme herhalten. Diese Geschichte ist ebenfalls primitivster Partei-Journalismus.

  30. Wenn Frau Lau eine solche Behauptung aufstellt, dann MUSS sie einen Screenshot haben und auch zeigen oder zumindest einige glaubwürdige Zeugen, die das gelesen haben.

    Andererseits – es ist in gewissen (Medien)-Kreisen halt üblich, Verleumdungen auszusprechen oder zu drucken, die jeder Grundlage entbehren.

    Wie es sich in diesem Falle verhält, kann ich nicht beurteilen.

    Sicher ist: Aliquit semper haeret (etwas bleibt immer hängen). Und das soll wohl auch der Zweck der Sache sein …

    Es werden hoffentlich immer mehr, die begreifen, wie alles so abläuft und auf welchen Klaviaturen da gespielt wird.

  31. Falls die Behauptungen von Frau Lau tatsächlich wahrheitswidrig sind, würde ich mir an Stelle von PI durchaus überlegen, dagegen rechtlich vorzugehen. Eine Gegendarstellung ist doch im Grunde eine Art kostenlose Werbung und schreckt zudem vor zukünftigen Unterstellungen ab.

  32. @ #31 2. Informant

    Aber bereits a priori gegen den Islam an sich vorgehen zu wollen, wird scheitern.

    „a priori“ – der war gut!

    1400 Jahre Geschichte reichen noch nicht. Erst mal abwarten was passieren wird. Lies dir mal den Koran durch und danach reden wir weiter. Der Koran ist Gesetzbuch. Der Islam ist Politik. Politik, die auf lange Sicht keine Kompromisse eingeht.

  33. #36 D.N. Reb

    Genau, das ist die Frage! Alles das, was Du da beschreibst, nenne ich „islamistisch“. Und gegen alles das gehe ich vor. Ob ich damit zugleich gegen „den Islam an sich“ vorgehe ist mir wurst. Der Vorteil: Ich gehe nicht gegen eine Religion/Ideologie an sich vor und mach mich damit des Rassismusvorwurfes angreifbar, sondern ich kämpfe gegen ihre praktischen extremistischen Auswüchse. Nichts anderes ist doch das, was man allseits mit „Islamismus“ beschreibet: Die praktischen Auswüchse der Theorie „Islam“.

    #41 semitimes

    Oooch, Bub, richtiges Lesen will gelernt sein…

  34. @#42 2. Informant

    Verstehe ich Dich richtig, Islamist ist für Dich nicht jemand, der all die Regeln des Koran verinnerlicht hat, sondern erst, wenn er sie auch umsetzen will?

  35. @2. Informant:

    Dieser Artikel ist kein Vorgehen gegen Frau Lau (und was ihr Mann sagt, ist gleich komplett irrelevant) sondern eine sehr gemäßigte Reaktion auf einen unverschämten und verlogenen Artikel.

    Es ist üblich geworden, dass man sich bei der Islamkritik auf dessen gewalttätige Anteile konzentriert. Die sind auffallend und daher ist das naheliegend und es ist auch wichtig. Ein mindestens genau so kennzeichnender Teil des Islam ist die Lüge, d.h. die Irrelevanz von Wahrheit.

    Zum Beispiel die Lüge, die Frau Lau hier präsentiert und noch wichtiger:

    Die gigantische Lüge vom „Islamismus“. 1300 Jahre wurden große Teile der Welt vom Islam tyrannisiert und 1300 sind sowohl Moslems als auch alle anderen ohne den Begriff „Islamismus“ wunderbar ausgekommen.

    „Islamismus“ ist eine Schimäre, erfunden, um die die Menschen, die merken, dass der Islam nicht so ist, wie er sich uns darstellen will (freidlich und eine normale Religion) zu täuschen. Wer gegen Islamismus kämpft, kämpft gegen NICHTS, vermittelt aber den Eindruck, er würde was tun.

    Und wenn Frau Lau das tut, dann ist sie zumindest nicht meine Verbündete sondern entweder naiv oder verlogen.

  36. Herrlich, Danke!
    Als ehemaliger Welt-Leser (day by day) habe ich diese Zeitgeistpostille längst in meinem Haus entsorgt. Seit dieser Döpfner das Zepter in der Hand hat, tauchen leider immer öfter skurile Figuren in der Redaktionsstube auf, wie diese Frau Lau. Der Name ist Programm: Alles Mau, alles Lau(warm).
    Das Blattje braucht keiner wirklich.
    Cklaus

  37. mir ist es ein absolutes rätsel warum so viele frauen die hasserfüllte frauenunterdrückende machogesellschaft islam so inbrünstig verteidigen. diese dürften wohl eine leicht masochistische veranlagung haben.

  38. #43 D.N. Reb

    Fast, lass es mich noch mal anders erläutern (meine private Meinung:)

    1. Es gibt keinen „Islam an sich“. Wenn es den gäbe, dann hätten wir keine vier sunnitischen Rechtsschulen, keine Hass zwischen Sunniten und Schiiten, keine Salafi-Bewegung etc. Natürlich ist auch der Islam nur das, was man daraus macht. Das ist bei allen Ideologien bzw. „Texten“ so. Schau Dir z.B. mal die Entwicklung in der deutschen Verfassungsrechtsprechung zu den einzelnen Grundrechten in den letzten 20 Jahren an. Auch dort, wo kein Wort geändert wurde, gibt es dank teleologischen und anderen Auslegungsmethoden immense Unterschiede und – wie man will – Weiterentwicklungen. Auch die islamischen Rechtsschulen kennen ähnliche Auslegungsmethoden. Deshalb wirst Du etwa zum Thema Apostasie alle denkbaren Meinungen finden.

    2. Was das Ganze jedoch so gefährlich macht, ist, dass es offensichtlich einfacher ist, aus Koran und Sunna grund- und menschenrechtsfeindliche Schlüsse zu ziehen als grund- und menschenrechtsfreundliche. Weil natürlich auch dort der maximale Wortsinn quasi die Grenze der Auslegbarkeit bedeutet. Nur: Wenn ich sage, wie es ja hier auch geschieht, die menschenrechtsfeindlichen Schlüsse sind die einzig richtigen, dann spreche ich den Extremisten das Wort und über mich in Salafi-Logik, die auch überall an demjenigen (engen) Wortsinn hängen bleiben, der ihnen genehm ist, der die maximale Ausbreitung des Patriarchats bedeutet und der Andersgläubige zu Ungläubigen umdefiniert.

    3. Nun kann man natürlich auch hingehen und sagen: Diejenige Koraninterpretation, die grund- und menschenrechtsfeindlich ist, ist falsch. Freilich ist dies nicht überzeugend und gehört eher zum Thema „Verschleierungstaktik“. Denn zum einen gibt es ja eben keinen „Islam an sich“, zum anderen werden Koran und Sunna von den Muslimen natürlich nicht unter Bezugnahme auf unsere Grundrechte ausgelegt.

    4. Deshalb gehe ich einen anderen Weg und sage: Koran und Sunna sind mir völlig wurst. Wir haben unsere Grundrechte und wir haben die universellen Menschenrechte. Und dort, wo jemand auf Grund seines Glaubens mit denen in Konflikt gerät hat er grundsätzlich erstmal Pech gehabt. Warum soll ich mich auf ein Auswärtsspiel begeben und über Koraninterpretationen philosophieren, wenn ich hier doch eigentlich ein Heimspiel haben sollte und die Spielregeln deshalb unsere Verfassung und unsere Werteordnung vorgeben?

    5. Entscheidend ist für mich also nicht die Islamtheorie, sondern seine praktische Umsetzung und die Beurteilung dieser Umsetzung im Lichte unserer Verfassung. Wobei die praktische Umsetzung bereits damit beginnt, dass grund- und menschenrechtsfeinliches proklamiert wird. Nicht die Gesinnung wird sanktioniert, sondern die auf ihr basierende Handlung (dies ist i.Ü. auch Grundlage unseres Strafrechtes).

    6. Islamismus ist deshalb für mich jede Handlung, die darauf abzielt, eine auf einer Islaminterpretation basierende Idee auch dann umzusetzen, wenn sie unserer Werte- und Verfassungsordnung widerspricht.

    7. Damit ist m.E. auch das eigentliche Problem identifiziert, nämlich die Unbestimmtheit unseres Begriffes von Religionsfreiheit. Auf Grund dieses Grundrechtes kann ich nämlich nicht einfach sagen „Grundrechte vs. Religiöses Dogma“, weil die Religion/Weltanschauung auf beiden Seiten dieser Rechnung steht. Was wir deshalb brauchen ist eine vertiefte Diskussion über die Grenzen der Religionsfreiheit bzw. über eine Art „wehrhafte Religionsfreiheit“. Die Frage ist zu wichtig, um sie nur der Abwägung durch unsere Richter zu überlassen, die vor lauter Uniwissen über „praktische Konkordanz“ oftmals völlig vergessen, dass Sie das Recht, welches sie soeben anwenden, zugleich der Auflösung preisgeben, wenn Sie die Religionsfreiheit stets obsiegen lassen. (Gott sei Dank hat sich die Rechtsprechung in den letzten Jahren mühsam gewandelt).

    So, nun kann man sicherlich vieles hiergegen einwenden, aber ich hoffe, zumindest die Grundzüge meiner Ansicht sind verständlicher geworden. Gruß, 2.I

  39. @#48 2. Informant

    „Islamismus ist deshalb für mich jede Handlung, die darauf abzielt, eine auf einer Islaminterpretation basierende Idee auch dann umzusetzen, wenn sie unserer Werte- und Verfassungsordnung widerspricht.“

    Aber das tun Muslime doch jeden Tag in unserem Lande. Ob im Privaten oder ausserhalb ihrer Wohnung. Und wenn sie das nicht täten, wären sie im Grunde genommen keine Muslime mehr.

    Wieso machst Du also dann diese Unterscheidung?

  40. Ich muß mich oft zusammenreissen um nicht einen „unangemessenen“ Kommentar zu schreiben.
    Warum schreibt Frau Lau nicht mal etwas über die teilweise menschenverachtenden Kommentare auf div. Muslimseiten / Blogs.
    Ich lese hier bei PI alle Kommentare. Bei den wenigen „bösen“ Kommentaren kann ich zwischen den Zeilen lesen. Hier ist nix mit extrem, radikal oder Nazi. Ich lese eher Wut, Ohmacht, Verzweiflung aus manchen „unangemessenen“ Kommentaren.
    Leider ist es so, daß einige Zeitgenossen mal kurz in diesem Blog lesen, sich wahllos einige Kommentare rauspicken und dann „rechtsradikal“ schreien. (ich kenne einige).
    Daß man bei den Hauptbeschäftungen vieler Moslems: Jammern, beleidigt sein, fordern, drohen,diskrimminieren, Gewalt ausüben, die Krise kriegt, ist doch ganz selbstverständlich.
    Und wenn dann ein wütender Kommentar geschrieben wird, ist es mehr als menschlich.
    Wer diesen Blog als rechtsradikal oder rechtsextrem hinstellt, der hat nichts begriffen oder lebt in einer anderen Welt.

  41. @ d.n.reb.

    ‚…wären sie im Grunde genommen keine Muslime mehr‘

    siehst du, das mein ich. sind für dich ates oder kelek etc. dann keine Muslime mehr? OK, aber dann ist die Frage Islam/Islamismus eine reine Definitionsfrage. Wann ist jemand kein Muslim mehr?

  42. @informant, #31

    Der Lau-Artikel in der WELT ist unterste journalistische Schublade: ein Konglomerat aus Halbwahrheiten, dreisten Lügen, Unterstellungen und Denunziationen.

    Da kann diese Dame bisher geschrieben haben, was sie will: solche Leute sitzen nicht im gleichen Boot wie wir.

  43. #52 ixolite (16. Aug 2007 19:07)

    Link gelesen!

    Warum müssen Mohammedaner eigentlich immer die Fäkalsprache benutzen?
    Egal ob gebildet oder ungebildet, sie entgleisen immer verbal, das sollte uns zu denken geben. Menschen, die sich diesbezüglich nicht kontrollieren können, sind unberechenbar.

  44. @ 2. Informant.

    Es ist nur eine persönliche Einschätzung, aber ich vermute stark, dass man Frau Kelek schon als „keine Muslime mehr“ einsortieren könnte, obwohl auch sie sich vom ZdEx distanziert hat. Frau Ates eher nicht.

  45. Hmm, um uns den „Unwissenden“ verständlich zu machen, verwende ich gerne Broders´ Definition „Islam verhält sich zu Islamismus wie Alkohol zu Alkoholismus“ – in kleinen Dosen gelassen genossen mag es angehen, wenn sich das ganze Leben nach der Droge richtet, alles für die Droge getan wird, muß es als schlimme Krankheit angesehen werden…

  46. @ #40 Radix:

    Dem stimme ich zu. In eindeutigen Fällen sollte PI die juristische Auseinandersetzung nicht scheuen. Andererseits verstehe ich Stefan Herre, wenn er es doch tut, denn deutsche Gerichte sind unberechenbar und ihre Entscheide unvorhersehbar. Und im Fall des Misslingens zahlt Stefan Herre ganz allein. PI hat nun mal keine prall gefüllte Kriegskasse wie die klagefreudigen Muslimvereine.

  47. @ 2. Informant

    2.Was das Ganze jedoch so gefährlich macht, ist, dass es offensichtlich einfacher ist, aus Koran und Sunna grund- und menschenrechtsfeindliche Schlüsse zu ziehen als grund- und menschenrechtsfreundliche.

    So jetzt hast du das Problem benannt, aber statt es beseitigen zu wollen, gibtst du dich lieber mit Behandlung der Symptome ab. Mit einem bißchen Geschichtsverständnis würdest du sehen, daß du dem Problem lediglich eine Nische anbietest, in der es sich im schlimmsten Fall verstecken wird, bis zum erneuten Ausbrauch. Ich bin froh, das der Islam sein Wahres Gesicht jetzt schon so deutlich zeigt. Wenn in einigen Jahrzehnten Muslime die Mehrheit in Europa bilden würden, wäre die Gegenwehr erheblich schwerer. Sieht man gerade wieder in Malaysia.

    7. Damit ist m.E. auch das eigentliche Problem identifiziert, nämlich die Unbestimmtheit unseres Begriffes von Religionsfreiheit.

    Nein, das ist nicht das eigentliche Problem. Es wirklich keine Kunst für die Moslime sobalt sie stark genung sind die Gesetze eines Landes nach ihrem Willen zu ändern. Ob es vorher Religionsfreiheit gab oder nicht.
    Eigentlich können wir froh sein, das es die Religionsfreiheit in ihrer heutigen Form gibt. Sonst würden noch wesentlich mehr Menschen die Islamisierung verschlafen.

  48. @ 2. Informant

    1. Soll ich mir jetzt einen Begriff aus deinen Texten aussuchen und genauso „argumentieren“, daß es diesen „Begriff an sich“ nicht gibt? Also den „Islamismus an sich“ gibt es auch nicht. Warum würden sich sonst Fatah und Hamas bekämpfen? Und wenn, wie hier (wie du sagst) viele Glauben Islam und Islamismus das selbe sind und es keinen „Islam an sich“ gibt, gilt selbes für den Islamismus.
    Mit solchen Scheinargumentationen kann ich nichts anfangen.
    Warum kann es keinen Begriff geben, der mehrere Gruppierungen beschreibt?

    Natürlich ist auch der Islam nur das, was man daraus macht.

    In zweitens revidierst du das wieder. Durch deinen „maximalen Wortsinn“ des Koran zeigst du, daß der Islam fundamentale Eigenschaften hat, die ihn von einem Rezept für Eierkuchen unterscheiden.

    Wenn es dir Spaß macht sinnlos Begriffe zu definieren, wie sie der Rest der Welt nicht sieht, dann tue dir keinen Zwang an. Aber kritisiere damit bitte keine Beiträge. Und spreche sinnvollen Begriffen mit nicht Scheinargumenten ihre Existenberechtigung ab. Das hilft keinem weiter.

    Du klingst wie mein alter Philosophielehrer. Vielleicht kannst du mir eine Frage beantworten:
    Hat die Philosophie in den letzten Jahrzehnten irgendetwas entscheidendes geleistet? Ich ärgere mich jedesmal, wenn studierte Philosophen Diskussionen durch sinnfreies Geschwafel versauen und verliere langsam den Respekt vor dieser Forschungsrichtung.
    Die Frage ist ernst gemeint. Früher hatte ich großen Respekt, aber die Forschung in diesem Bereich scheint mir heute – mehr als nur Geldverschwändung – eine Belästigung zu sein.

  49. #61 semitimes

    Erstmal Hallo.

    Bei allem Respekt semitimes (den man i.Ü. auch dann nicht verlieren sollte, wenn man den Argumenten des anderen nicht folgen kann…), aber Du hast meine Argumentation nicht verstanden. Was i.Ü. nicht daran liegt, dass sie hoch-philosophisch wäre. Mit Philosophie hat das herzlich wenig zu tun. Aber im Einzelnen:

    „Soll ich mir jetzt einen Begriff aus deinen Texten aussuchen und genauso “argumentieren”, daß es diesen “Begriff an sich” nicht gibt? […]

    Wir reden hier nicht von einem „Begriff an sich“. Natürlich gibt es den Begriff „Islamismus“, nur beschreibt er verschiedene Phänomene, ebenso wie der Begriff „Islam“ verschiedene Phänomene beschreibt. Das sind alles soziologische Begriffe, ebenso wie „Demokratie“ etc. In der Diskussion sind diese Begriffe nutzlos, wenn sie nicht zuvor einigermaßen definiert wurden.

    „Warum kann es keinen Begriff geben, der mehrere Gruppierungen beschreibt“

    Bingo, natürlich gibt es den! Der Begriff Islam beschreibt aber nicht nur unterschiedliche Gruppierungen sondern auch unterschiedliche Glaubensgrade. In diesem Forum wird jedoch argumentiert, diese seien alle extremistisch, der Begriff „Islamismus“ also überflüssig. Um dieses Argument zu untermauern wird dann jedoch wiederum nur eine bestimmte Auslegung des Islam wiedergegeben. Was ist mit denjenigen Muslimen, die nicht am Kopftuch hängen, die ihre Frauen nicht schlagen und die ihre Kinder nicht von Klassenfahrten abmelden? Sind die dann einfach keine Muslime mehr bzw. ist ihre Religion dann nicht mehr der Islam? Wenn ihr das meint, dann sagt das auch so, damit Eure Definition von Muslim und Islam klar wird – auch wenn sie dann zum einen dieselbe ist, die auch die Salafi oder die MB unterschreiben würden, und zum anderen nicht der in der öffentlichen Diskussion gebrauchten Definition entspricht (vielleicht liegt darin ja ein Grund, warum PI immer so schlechte Presse bekommt, nur so ’n Hinweis).

    „Wenn es dir Spaß macht sinnlos Begriffe zu definieren, wie sie der Rest der Welt nicht sieht, dann tue dir keinen Zwang an. Aber kritisiere damit bitte keine Beiträge. Und spreche sinnvollen Begriffen mit nicht Scheinargumenten ihre Existenberechtigung ab. Das hilft keinem weiter“

    Ach semi, diese offensichtlich unangebrachte Arroganz ist der Grund dafür, warum die Anti-Islamisierungs-Strategien nicht mal halb so erfolgreich sind, wie sie sein könnten…

    MfG 2.I

  50. @ #31 2. Informant

    Ich halte es für einen großen Fehler – so mancher wird mich sicherlich gleich korrigieren – wenn diejenigen, die gegen den Islam kämpfen, sich nun diejenigen, die gegen den Islamismus kämpfen, als Feindbilder aussuchen.

    Hallo 2. Informant,
    ich korrigiere auch noch ein bisschen. Was du da vorschlägst – Gegner von Islam und Islamismus vereinen im Kampf nur gegen den Islamismus – das ist doch nichts anderes als das große Geheule nach den Anschlägen vom 11.9.: Ja keinen Generalverdacht, der Islam an sich ist friedlich! Das hat ja zu einem großen Teil den Muslimen hier erst in verschiedene Sättel geholfen, als angebliche Opfer statt als heimliche Beifallklatscher.

    Was würden wir hinterher machen, falls der Kampf gegen den Islamismus erfolgreich wäre? Und wir feststellen müssten, dass trotzdem der Islam als unüberwindbares Problem bleibt, nicht nur als ein paar Reibungsflächen, die man ertragen könnte? Man würde uns vorwerfen: Aber ihr habt doch immer gesagt, dass ihr gegen den Islam an sich nichts habt? Auf einmal würden wir als Lügner dastehen, die schon immer in Wahrheit den Islam bekämpfen wollten.

    Aber bereits a priori gegen den Islam an sich vorgehen zu wollen, wird scheitern.

    Hier stimme ich dir zu, was die Taktik angeht. Zu sagen, wir wollen eine ganze Religion nicht haben, wird immer einen ganz bösen Nachgeschmack haben. Aus deinem Beitrag #48 greife ich nur mal das heraus:

    1. Es gibt keinen “Islam an sich”.

    Ich ersetze – nur als Gedankenexperiment – mal „Islam“ durch „Nationalsozialismus“. Hätte man z.B. 1934 vom Nationalsozialismus an sich sprechen können? Waren die Strassers oder Röhm die gleichen wie Hitler und Himmler? Die Oma in Bayern und der Pimpf in Ostpommern? Es gab bestimmt auch in der Partei Leute, die einiges lieber anders gemacht hätten. Aber gemeinsam war ihnen allen der freiwillige oder unfreiwillige Gehorsam zum Führer und damit zum Programm der NSDAP, auch wenn sie es nicht einmal gekannt haben, und daraus ist das große Unheil entstanden.

    Überall, wo ich jetzt in #48 NSDAP statt Islam setze, komme ich dann zum Schluss: Wir dürfen nichts gegen den Islam unternehmen, weil wir ja auch die Unschuldigen oder Gemäßigten treffen könnten. Im übrigen halte ich es allgemein für sehr gefährlich, sich für einen bestimmten Zweck Verbündete zu suchen, mit denen man ansonsten nicht viel gemeinsam hat. Nach dem Erreichen des einzigen gemeinsamen Ziels gibt es dann oft böse Überraschungen.

    Ich will mit meinem Beispiel nicht den Islam mit dem Nationalsozialismus gleichsetzen, das sei noch einmal ausdrücklich gesagt.

  51. @#53 2. Informant

    Jemand ist kein Muslim mehr, wenn er sich entschlossen hat, nicht mehr dem Koran, sondern den weltlichen Gesetzen zu folgen. Wie Du weisst, lehnt der Islam das ja ab, denn Gesetzen die nicht von Allah sind, haben Muslime nicht nachzukommen.

    Die von Dir benannten moderaten Muslime mögen sich vielleicht noch als Muslime sehen, im Sinne des Korans sind sie es aber nicht.

  52. @ 63 Fensterzu

    „Ich will mit meinem Beispiel nicht den Islam mit dem Nationalsozialismus gleichsetzen, das sei noch einmal ausdrücklich gesagt.“

    Genau das machst Du aber. Sorry, aber ich finde das Nationalsozialismus-Beispiel nicht sonderlich imponierend, weil es völlig beliebig genutzt wird. Ich weiß was Du meinst, aber wenn wir schon Vergelichgrößen bemühen, dass muss man doch zunächst darüber diskutieren, welche Vergleichsgröße. Wenn ich den Nationalsozialismus als Anwendungsfall des Sozialismus sehe, könnte ich genauso gut den Vergleich Islam/Sozialismus und Islamismus/Nationalsozialismus wählen. Freilich gäbe das Beispiel dann ein völlig anderes Bild (m.E. auch völlig falsches, aber es zeigt doch die Beliebigkeit solcher Vergleiche).

    @ 64 D.N.Reb

    Ok, das ist doch mal eine klare Aussage. Dann kann ich also davon ausgehen, dass, wenn in diesem Forum im Zusammenhang mit anti-islamischen Ausssagen von „Muslimen“ und von „Islam“ die Rede ist, (nur) diejenigen Personen bzw, (nur) diejenige Ideologie gemeint ist, die von einem Absolutheitsanspruch des Koran ausgehen und damit die Prärogative der Scharia proklamieren? Weil alle anderen, auch wenn sie sich nun noch Muslime nennen, nach dieser Definition eigentlich gar keine Muslime mehr sind? Dann liegen wir eigentlich nicht in der Sache sondern nur in der Definition auseinander, weil ich auch diejenigen noch Muslime (und ihre Weltanschauung „Islam“) nenne, die sich selber als solche bezeichnen, auch wenn sie nach der von Dir beschriebenen Islamdefinition gar keine Muslime mehr sind.

    Damit kann ich leben und dem kann ich zumindest in der Konsequenz zustimmen, auch wenn die von Dir beschriebene Definition natürlich beinahe die selbe ist, die man aus salafitischen Kreisen hört (dort allerdings ist jeder falsche Furz „bid’a“, da wirste schnell zum Härethiker).

    Gruß, 2.I

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