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Kolat erschüttert über Islambild der Deutschen

Tief betroffen und auch ein Stück weit traurig zeigt sich der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, angesichts der Tatsache, dass 36% der Bundesbürger den Islam als Bedrohung betrachten und verlangte von den Medien die Unmöglichkeit, Islam und Islamismus scharf zu trennen. Er gab aber immerhin zu, dass „das vermittelte Islambild aufgrund der tatsächlichen Zustände in vielen islamischen Staaten naturgemäß nicht positiv sei.“

Es geht aber gar nicht nur um die Zustände in den islamischen Ländern, wo mehrheitlich für Menschenrechte kein Platz ist und wo Terror gegen die eigene Bevölkerung, vor allem gegen Frauen, an der Tagesordnung ist. Überall dort, wo der Islam regiert, gibt es keine Freiheit, keine Demokratie und keine Selbstbestimmung. Hört man die Muslime hier im Westen, hört man Herrn Kolat, dies beklagen? Hat er Zeit, neben seinem ewigen Selbstmitleid als diskriminierter Moslem einmal zu solchen Meldungen Stellung zu beziehen? Versucht er, aktiv gegen diese Zustände einzuschreiten? Nein, vielmehr führte auch Herr Kolat einen Feldzug gegen das Zuwanderungsgesetz und bemüht sich nach Kräften, Misstände in seiner Community totzuschweigen. Zur Gedenkfeier für Hatun Sürücü schaffte er es ebenso wenig, wie die anderen Moslemvertreter und von einer aktiven Unterstützung der Menschenrechtlerinnen Necla Kelek und Seyran Ates ist nicht bekannt.

Wer jede Kritik an den Zuständen im islamischen „Kultur“kreis als Beleidigung auffasst, will sie nicht ändern, sondern verlangt vielmehr ihre Akzeptanz. Über Misstrauen darf er sich dann nicht wundern.

(Spürnasen: Hojojutsu, Voltaire und Ute H.)