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„Vergnügliches Miteinander mit Besinnung“

Hagia SophiaDie Hagia Sophia (Foto) – türkisch: Ayasofya – war die Hauptkirche des byzantinischen Reiches und wurde noch am Tage der Eroberung (29.05.1453) von Konstantinopel vom Sultan Mehmet dem Eroberer zur Moschee gemacht.

In Deutschland sind mittlerweile viele Moscheen nach der früheren Kirche benannt. Wenn in unserem Land eingewanderte Türken ihren Moscheen solche Namen geben, sollten wir hellhörig werden. Muhammad hinterließ seinen Gläubigen:

„Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht!“

Die FAZ (Lokalteil vom 1. September 2007, Seite 69) berichtet:

Minarett an Moschee in Friedberg fertig

jjo. FRIEDBERG. Mit einem Tag der offenen Tür feiert morgen der türkisch-islamische Kulturverein die Fertigstellung eines 16 1/2 Meter hohen Minaretts, das in den vergangenen Wochen an die vor fünf Jahren fertiggestellte Ayasofya-Moschee an der Königsberger Straße angebaut worden ist. Der Vorstand des Kulturvereins lädt aus diesem Grunde zu einem „Tag der offenen Tür“ auf das Gelände der Moschee ein, die zugleich am Sonntag offiziell ihrer Bestimmung übergeben wird. Nach den Vorstellungen des Vorstands soll es ein „vergnügliches Miteinander mit Besinnung, Spaß und kulinarischen Spezialitäten werden“ werden. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr mit der Schlüsselübergabe für das Minarett. Der Kulturverein erwartet neben den Vertretern von Kreis, Stadt und den christlichen Kirchen auch den türkischen Generalkonsul Salih Bogac Güldere aus Frankfurt sowie Sadi Arslan, den Bundesvorsitzenden der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) aus Köln.

Die Errichtung eines Minaretts nach fünf Jahren sollte ebenfalls zu denken geben, wie auch die Teilnahme der türkisch-staatlichen Religionsbehörde DITIB und des türkischen Konsuls bei der Eröffnung. Man stelle sich nur einmal vor, dass Christen in Istanbul eine Gottfried von Bouillon-Kirche bauen würden…

» Email an den Bürgermeister von Friedberg: Michael.Keller@Friedberg-Hessen.de




Maulkorberlass für Klimaskeptiker?

An herausragender Stelle durfte sich Klimaforscher Stefan Rahmstorf in der FAZ darüber beklagen, dass die Medien auch Skeptikern der menschgemachten Klimakatastrophe noch Raum geben, ihre Argumente vorzutragen. Namhafte Journalisten wie Dirk Maxeiner oder Matthias Horx werden beschuldigt, mit Tatsachenverdrehungen gegen die Katastrophengötter zu arbeiten und den Chefredaktionen wird vorgeworfen, durch Abdrucken solcher ketzerischen Beiträge dem Pressekodex zu widersprechen. In einem hervorragenden Beitrag antwortet Maxeiner auf der Achse des Guten, auf PI übernimmt dies der Journalist Jürgen Braun in einem Gastbeitrag.

Haltet den Dieb – Wie ein Klima-Guru eine offene Diskussion verhindern will

Ab 10. April 2007 musste schon Schluss der Debatte sein, denn der größte Klimaforscher aller Zeiten (kurz GröKaZ), Stefan Rahmstorf aus Potsdam, hatte die alleinige Wahrheit dekretiert: „Die Wahrheit zum Klima“ überschrieb er seine Polemik an herausgehobener Stelle in der FAZ.

Noch Fragen? Eigentlich keine, nachdem nun dank eines neuen Orwellschen Wahrheitsministeriums mit Sitz in Potsdam „wissenschaftlich“ feststeht, wie schrecklich wir alle auf der Erde wegschmelzen werden, statt glücklich mit Knut, Sigmar Gabriel, Angela Merkel, Claudia Roth, Al Gore und Stefan Rahmstorf auf Eisbergen und Gletschern zu leben. Wenn wir nicht GröKaZ Rahmstorfs letztem und einzigen Ausweg folgen und das böse Kohlendioxid reduzieren, also Milliarden Menschen einfach nicht mehr ausatmen – oder so ähnlich.

Trotz klarer Anordnung des Potsdamer Wahrheitsministeriums war aber seit April doch nicht Schluss der Debatte. Vereinzelt in Massenmedien, öfter im Internet gibt es immer noch kritische Stimmen gegen die verpflichtende Klimahysterie. Also muss Rahmstorf jetzt wieder wie ein Rektor ganz alter Schule Verweise gegen Störenfriede erteilen: In der FAZ kriegt er viel Raum für seinen neumodischen Pranger, um Fred Singer, Christian Bartsch, Matthias Horx, Günter Ederer, Dirk Maxeiner und Josef Reichholf zu attackieren.

Besessen wie Julius Cäsar in “Asterix”

Da gibt es doch Menschen, die des GröKaZ Klima-Thesen anzweifeln. Besessen wie Julius Cäsar in „Asterix“, dass es in seinem Imperium tatsächlich ein kleines unbeugsames Küstendorf gibt, trommelt Rahmstorf auf die politisch gar nicht und medial kaum vertretene Zahl der nun namhaft gemachten Klimaskeptiker ein. Verräterisch für Rahmstorfs Weltsicht: sein Hinweis, Reichholfs neuestes Buch liege „derzeit in vielen Buchläden“ aus. Wenn das nicht schrecklich ist: Ein abweichendes Buch neben den typischen überquellenden Sondertischen voller Dutzender Klimapanik-Werke!

Doch Rahmstorfs Furcht vor Prof. Josef H. Reichholfs Buch „Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends“ ist berechtigt. Der weltweit geachtete Tierforscher und Ökologe ergeht sich nicht in hypothetischen Annahmen für die Zukunft, sondern behandelt eine frappierende Vielzahl von Fakten zum Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen in den letzten tausend Jahren. Dem Leser drängen sich nachher Fragen auf, allesamt unbequem für Stefan Rahmstorfs neue Ersatzreligion des menschengemachten Unglücks der globalen Erwärmung: Warum hören wir seit Jahren so wenig über geschichtlich bewiesene normale Erwärmungen ohne menschlichen Einfluss (reife Feigen am Niederrhein, Ackerbau der Wikinger in Grönland…)? Warum verliefen frühere Erwärmungen teilweise viel sprunghafter als uns die Vertreter der nachweislich gefälschten „Hockeyschlägerkurve“ weismachen wollen? Warum tauchen die verheerenden Hochwasser und Stürme in der kalten Zwischeneiszeit auf – entgegen den Parolen der pseudo-wissenschaftlichen „Klimaforscher“ von der Gefährlichkeit der Erwärmung? Warum wird überhaupt nicht darüber geredet, dass die warmen Zeiten der Geschichte für die meisten Menschen die besseren Zeiten waren? Warum erzählen so viele Politiker, Wissenschaftler und Öko-Gruppen eindeutige Unwahrheiten über ein (nicht vorhandenes) Artensterben? Wer verdient überhaupt an dieser gewaltigen Klimahysterie?

Die Frage nach den Geldströmen in Sachen Klimawandel ist natürlich unfair. Sie könnte ja nicht nur Rückversicherungen, Ökofonds und andere Subventionsempfänger treffen, sondern auch Legionen von Klimagurus und vorgeblich gemeinnützige Neu-Heilige wie Greenpeace. Dafür ist es eine faire Argumentation, wenn Rahmstorf in der FAZ Klimaskeptiker wie Weber und Singer zu verlängerten Armen der Industrie macht.

Ein Herrscher, der Abweichungen nicht dulden kann

Wenn ein Experte für Auwälder wie Josef Reichholf nicht über fiktive Hochwasser in der Zukunft fantasiert wie Heerscharen angeblich seriöser Klimaforscher, sondern die reale Geschichte einzelner Flüsse beschreibt, wonach nicht die eher undramatische Höhe der Niederschläge, sondern die dramatische Verengung der Flussbette und die Beschleunigung des Abflusses ursächlich für die neuen Hochwasserlagen sind. Wenn der differenzierte Blick in die Geschichte, den Reichholf ermöglicht, letztlich zu einer klaren Botschaft führt: Alles halb so wild. Dann fühlt sich ein geübter Spieler auf der Klaviatur der Klimahysterie wie der Potsdamer GröKaZ berufen, den unabhängigen Forscher Reichholf mal schnell via FAZ mit Nebensächlichkeiten zu diskreditieren. Gegen Kernaussagen des Reichholf-Buches kommt Rahmstorf eh nicht an.

Also alles halb so wild? Die bürgerliche Saturiertheit der typischen FAZ-Leser, von denen sich einige schon nachts im Internet besorgt für den armen Herrn Rahmstorf ins Zeug gelegt haben, bedarf dennoch einer Störung, allerdings einer ganz anderen. Der Potsdamer beklagt in der FAZ eine mediale Debatte, die er gerade seit Jahren zu verhindern versucht. Seine versuchten Einflussnahmen auf missliebige Beiträge zur Klimadebatte sind bekannt. Eine Anschwärzaktion bei vorgesetzten Chefredakteuren nennt er entlarvend selbst. Es ist das Weltverständnis eines absoluten Herrschers, der Abweichungen nicht dulden kann. Rahmstorf nennt das dann „Stand der Wissenschaft“.

Der Potsdamer handelt nach dem Prinzip „Haltet den Dieb!“. Der Dieb wendet sich um und zeigt auf einen anderen, ruft laut „Haltet den Dieb!“ und freut sich über die Verfolgung des Unschuldigen durch die Meute. Ausgerechnet aus der Ecke der entlarvten Hockeyschlägerfälschung, der eindeutigsten aber dennoch immer noch wirkungsvollsten Propagandanummer zum Klimawandel, kommt der Ablenkungsruf auf angeblich falsche Angaben in Schaubildern von Klimaskeptikern.

Nur austeilen, nicht einstecken

Ausgerechnet Rahmstorf fühlt sich vom angesehenen und höchstdekorierten deutschen TV-Journalisten Günter Ederer als „Klimahysteriker“ diffamiert. Wo ist Rahmstorfs Aufschrei, wenn Klimaskeptiker gezielt als „Klimaleugner“ in die Nähe von Holocaustleugnern gerückt werden?

Rahmstorf kann nur austeilen, aber nicht einstecken. Auch seine Auftritte haben die Grundstruktur eines totalitären Wissenschaftlers, der ein abweichendes Weltbild nicht akzeptieren kann. Man muss nach zwei Diktaturen in Deutschland nur einmal bewusst einen längeren Fernsehauftritt des Potsdamer GröKaZ erleben, wenn er auf einen dezidierten Skeptiker trifft. Am 27. Juni trat Rahmstorf in einer „Phoenix-Runde“ auf, wo unter vier Teilnehmern doch tatsächlich ein Andersdenkender war, der weltweit führende Paläoklimaforscher Prof. Augusto Mangini von der Universität Heidelberg. Großkotzig, mit Sprüchen aus der typischen Claudia-Roth-Rabulistikkiste, fiel er dem zurückhaltend argumentierenden Mangini ins Wort, ging auf keine Fakten zur von Mangini erforschten Höhlenwelt und deren „Klimagedächtnis“ ein, sondern wurde permanent seine allgemeinen Klima-Glaubenssätze los. Klassische TV-Diskussion: Hier der ausgewiesene Experte Mangini, der bescheiden nur zu den Ergebnissen seiner Forschungen spricht, dort der Polit-Generalist Rahmstorf, der alles besser weiß und mit plumpen Rhetorik-Tricks stets nur deutlich macht: Ich will keine anderen Meinungen hören.

Wie schwächlich muss das Grundgebäude der Klimaforschung ? la Rahmstorf sein, wenn man schon gar nicht mehr hinnehmen will, dass Massenmedien überhaupt eine abweichende Meinung zu Wort kommen lassen? Mimosenhaft wie es für Herrschende in einer Diktatur typisch ist, wird auf jede Einzelkritik reagiert. Warum reicht es Rahmstorf nicht, wenn Tausende von einseitigen Berichten in Massenmedien so tun, als ob die menschengemachte Klimakatastrophe nur noch durch möglichst drastische Kohlendioxid-Absenkung zu verhindern ist, wenn tausendfach Denkmodelle zu Tatsachen verfälscht werden? Wenn nach Hunderten von einseitigen Klimapanik-Beiträgen in deutschen Massenmedien einmal Günter Ederer eine andere Position vertreten darf und wenn nach Dutzenden teilweise simpelster Panik-Dokumentationen einmal RTL eine andere Sicht aus England (The Great Global Warming Swindle) bringt.

Die deutsche Politik haben die Rahmstorfs & Co. fest im Griff

Eine neue Einheitspartei der Klimaschützer täuscht eine menschliche Allmacht beim angeblich wichtigsten Thema vor, weil man sich um die echten Probleme wie islamischer Terrorismus, Arbeitslosigkeit, Energieversorgung oder Rentenfinanzierung nicht kümmern will. Diskutiert wird in der deutschen politischen Klasse nur darüber, wie man sich mit teuren Maßnahmen zum Klimaschutz gegenseitig übertreffen kann. Selbst die FDP, die nicht auf den billigen Beifall einer öko-populistischen Mehrheitsstimmung angewiesen ist, traut sich nicht, sich mit kritischen Fragestellungen unbeliebt zu machen. Der Einheitsbrei der politisch-medialen Klimapanik hat schon zu einer grandiosen Verdummung breiter Teile der Bevölkerung geführt. Selbst im vorgeblich faktengetränkten Deutschlandfunk behauptet in diesen Tagen ein Moderator zur Japan-Reise Angela Merkels, das Thema menschengemachter Klimawandel sei in Japan ein großes Thema, weil das Land oft von Tsunamis heimgesucht werde. Das kommt davon, wenn ein unterhaltsam fabulierender Werbefachmann namens Frank Schätzing jahrelang in den Medien als Umwelt- und Klimaexperte gehandelt wird.

Doch auch bei ihren anderen Verbündeten wie Al Gore oder Roland Emmerich sind die Klimaforscher vom Schlage Rahmstorfs nicht allzu zimperlich mit der Wahrheit. Im Sinne der unfrohen Botschaft der „Church of Global Warming“ ist eben alles berechtigt, was die Schuldgefühle in den westlichen Industrieländern weiter köcheln und den modernen weltweiten Ablasshandel mit Milliarden Euro in volkswirtschaftlich schädlichen Kanälen florieren lässt.

» Ökologismus: Von der Relativität zur Rabulistik

Update 02.09.: Der Beitrag ist eigenartigerweise seit gestern Abend online nicht mehr verfügbar. Aber ordentlich Werbung für Maxeiners demnächst erscheinendes Buch „Hurra, wir retten die Welt“ hat Rahmstorf damit gemacht. Da muss man schon dankbar sein.




Kolat erschüttert über Islambild der Deutschen

Tief betroffen und auch ein Stück weit traurig zeigt sich der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, angesichts der Tatsache, dass 36% der Bundesbürger den Islam als Bedrohung betrachten und verlangte von den Medien die Unmöglichkeit, Islam und Islamismus scharf zu trennen. Er gab aber immerhin zu, dass „das vermittelte Islambild aufgrund der tatsächlichen Zustände in vielen islamischen Staaten naturgemäß nicht positiv sei.“

Es geht aber gar nicht nur um die Zustände in den islamischen Ländern, wo mehrheitlich für Menschenrechte kein Platz ist und wo Terror gegen die eigene Bevölkerung, vor allem gegen Frauen, an der Tagesordnung ist. Überall dort, wo der Islam regiert, gibt es keine Freiheit, keine Demokratie und keine Selbstbestimmung. Hört man die Muslime hier im Westen, hört man Herrn Kolat, dies beklagen? Hat er Zeit, neben seinem ewigen Selbstmitleid als diskriminierter Moslem einmal zu solchen Meldungen Stellung zu beziehen? Versucht er, aktiv gegen diese Zustände einzuschreiten? Nein, vielmehr führte auch Herr Kolat einen Feldzug gegen das Zuwanderungsgesetz und bemüht sich nach Kräften, Misstände in seiner Community totzuschweigen. Zur Gedenkfeier für Hatun Sürücü schaffte er es ebenso wenig, wie die anderen Moslemvertreter und von einer aktiven Unterstützung der Menschenrechtlerinnen Necla Kelek und Seyran Ates ist nicht bekannt.

Wer jede Kritik an den Zuständen im islamischen „Kultur“kreis als Beleidigung auffasst, will sie nicht ändern, sondern verlangt vielmehr ihre Akzeptanz. Über Misstrauen darf er sich dann nicht wundern.

(Spürnasen: Hojojutsu, Voltaire und Ute H.)




9/11: Pax Europa mit Ralph Giordano in Köln

koelner domNachdem eine gerichtliche Durchsetzung der Demonstrationsfreiheit für Islamkritiker am 11. September in Brüssel gescheitert ist, haben Dr. Udo Ulfkotte und Pax Europa jetzt eine Demonstration zum gleichen Termin in Köln angemeldet. Als Hauptredner der Kundgebung auf dem Roncalliplatz (Südseite des Kölner Doms, vor dem römisch-germanischen Museum) hat Ralph Giordano seine Teilnahme bereits fest zugesagt. Mit weiteren, teilweise prominenten Rednern werden noch Gespräche geführt.

Wie Ralph Giordano gegenüber PI mitteilte, hält er Köln für einen besonders geeigneten Ort für die Veranstaltung, da die Auseinandersetzungen um die geplante Großmoschee inzwischen weltweite Medienbeachtung gefunden hätten. Er persönlich sei allerdings sogar bereit gewesen, nach Brüssel zu reisen.

Die Veranstalter aus Dänemark, England, Belgien und weiteren europäischen Ländern bestehen aber weiter auf ihrem Recht der freien Meinungsäußerung und werden ungeachtet des Verbots in Brüssel demonstrieren. Ähnlich wie in Köln sollen auch in anderen europäischen Städten (Bern, Wien, Kopenhagen, Oslo, London) Solidaritätsveranstaltungen mit den Brüsseler Demonstranten stattfinden.

» Unterstützung für Pax Europa




Liefert Berlin Iranerin zur Steinigung aus?

Wer sich noch erinnern kann, wieviel gutmenschliche Besorgnis den Hassprediger Metin Kaplan („Kalif von Köln“) bei seiner Auslieferung in die Türkei begleitete, der staunt über die Ruhe im Medienwald angesichts der drohenden Abschiebung einer in ihrer Heimat zum Tode verurteilten Iranerin. Die 31-Jährige lesbische Jasmin K., die über die Türkei nach Deutschland floh, soll ausgewiesen werden, obwohl ihr im Iran die Steinigung droht.

Angeblich hätte die im Iran lebende Mutter bestätigt, dass ihre Tochter nicht homosexuell sei, wozu sie kaum eine andere Wahl hatte. Das politische Berlin gibt sich derzeit hartherzig. Juristisch sei die Sache einwandfrei, man habe leider keine Handhabe, die Abschiebung zu verhindern. Und obwohl sich sowohl der Schwulen- und Lesbenverband, als auch Volker Beck eingeschaltet haben, verläuft das Drama um Jasmin K. weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit, und auch die grüne Empörungsmaschinerie läuft nicht an.

Haben wir hier einen weiteres Beispiel für die von Insidern bestätigte Praxis, Härte nur bei Abschiebungen zu demonstrieren, bei denen kaum Widerstand zu erwarten ist, während Gwaltverbrecher den Schutz von Duldungen genießen? Braucht es auch hier erst wieder einen mutigen Flugkapitän, der sich weigert, den Transport zum Schafott durchzuführen? Ob die SZ, die Stefan Herre gestern frech unterstellte, dass er den Muslimen die Grundrechte verweigern wolle, sich schon für das Grundrecht auf Leben der Iranerin eingesetzt hat, ist nicht bekannt.

(Spürnasen: Jeremy und Katrin U.)

UPDATE: Der Lesben- und Schwulenverband ruft auf, mit Briefen an den Berliner Innensenator gegen die drohende Abschiebung zu protestieren. Wir bitten um Beteiligung an dieser Aktion.




Podiumsdiskussion „Frieden mit den Mullahs?“

Im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde Berlin (Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin) findet am 3. September 2007, 19:00 Uhr eine Podiumsdiskussion statt, bei der diskutiert wird, wie weit die »Lust am Einknicken« der Europäer gegenüber dem Iran die zivilisatorischen und säkular-liberalen Errungenschaften der Aufklärung in Frage stellt: Gibt es im antiwestlichen Hass, gibt es gar im Antisemitismus eine unerklärte Allianz zwischen den Mullahs und Europa? Welche Möglichkeiten bestehen, der Gegenaufklärung in Europa zu begegnen? Es diskutieren unter anderem Henryk M. Broder und Thomas von der Osten-Sacken (Geschäftsführer der im Nahen Osten tätigen Hilfsorganisation Wadi e.V.). Mehr Infos…

(Spürnase: Urs Schmidlin)




Demo-Verbot in Brüssel ist europäischer Skandal

Einen hervorragenden Kommentar zum Verbot der von Udo Ulfkotte organisierten Demonstration gegen die Islamisierung Europas kann man in der Wiener Zeitung von Christian Ortner (Foto) lesen. Von durchschnittlich 500 Demonstrationen im Jahr werde im Schnitt nur eine verboten, weil sie zum Beispiel zur Gewalt aufruft. Aber dazu zählt wohl auch Ulfkottes Demo, weil Muslime sich beleidigt fühlen und gewalttätig werden könnten.

(Spürnasen: Urs Schmidlin, Michael und Ute H.)