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Käßmann träumt von reformiertem Islam

Der Wunsch der Nichtmuslime nach einem gezähmten Islam, ist rührend und verständlich, zeigt aber gleichzeitig eine völlige Unkenntnis der Materie. Die Hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann (Bild) riet dem Islam jetzt zu einer Reformation und freut sich schon, dass eine solche auch „auch unserem Reformationstag in der öffentlichen Wahrnehmung neuen Schub geben“ wird.

Der Koran sagt von sich selbst in unmissverständlicher Deutlichkeit:

dass er Gottes unveränderbares Wort sei, das ewige Geltung beanspruche und an dem weder gedeutelt noch gezweifelt werden dürfe.“ Vor allem müsse man im Westen endlich begreifen, dass der Koran eben nicht irgendein heiliges Buch sei sondern die Inkarnation Gottes, somit eine Position habe wie Jesus im Christentum: „Hier verkörpert sich Gott in einem Menschen, dort in einem Buch. Daraus resultiert die Stellung des Propheten: Wohl ist er nur ein Mensch, kein Gott; aber er ist das geweihte Sprachrohr Gottes auf Erden. (…)
Ganz am Anfang dieses Buchs, nach der einleitenden Sure, steht der folgende Vers:
„…dies ist das Buch, in dem kein Zweifel ist, Führung für die Frommen…“ (2:2)
In ähnlicher Weise wird im Koran immer wieder diese Position bekräftigt. (…) Dieses Buch enthält die einzige Wahrheit und alles, was ihm widerspricht, ist Lüge:

„Wir schleudern die Wahrheit gegen die Lüge, und sie zerschmettert ihr den Schädel, dass sie zugrunde geht. Weh euch darüber, was ihr erdichtet!“ (21:18)

Der Koran ist somit die göttliche Vollendung der Geschichte:

„Diejenigen, denen wir das Buch gebracht haben, wissen, dass es von deinem Herrn mit der Wahrheit herabgesandt ist. So seid nicht unter den Zweifelnden! / Das Wort deines Herrn ist vollendet in Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit. Es gibt keinen Veränderer seiner Worte.“ (6:114 f) (Zitate aus dem Weltwoche-Artikel „Das Buch der zwei Seiten“ von René Marcus

Frau Käßmanns Wunsch nach einem „kritischen Hinterfragen“ verstößt bereits gegen den grundsätzlichen Anspruch des Koran, ohne Zweifel zu sein. Am Koran darf nicht gedeutet werden.

Liebe Frau Käßmann, es gibt trotz des Koran unzählige friedliche und moderate Muslime. Einen reformierten, gezähmten Islam, einen Islam light sozusagen, kann es nicht geben, darf es nicht geben. Ganz so, wie der türkische Ministerpräsident Erdogan es in zwei Sätzen zusammenfasst:

Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.




Taqyyia in Penzberg

penzberg.jpgDer Bayerische Rundfunk portraitierte, wie auch Deus Vult berichtet, in der Sendung „Lebenslinien“ eine dreiviertel Stunde lang den Imam von Penzberg. Seine moderne Moschee, seine freundliche Art – ein Vorbild für perfekte Taqyyia in Deutschland.

Was Imam Benjamin Idriz sagt, ist brav, unverfänglich und gefällig, doch diese netten Sätze haben weniger mit den Glaubenslehren des Islam oder dem Koran zu tun, als mit Idriz‘ persönlichem Charakter. Auf die in der 45-minütigen Dokumentation gerade ein einziges Mal angesprochenen Gewaltsuren des Koran antwortet der Imam ausweichend:

„Das tut mir sehr weh, wenn mein Glaube, mein Islam so repräsentiert wird. Ich glaube, und ich bin darin ganz fest, dass meine Religion ist eine friedliche Religion. Und mit dem Heiligen Krieg oder mit dem Dschihad – dass die Terroristen immer dieses Wort nützen – es hat überhaupt nichts mit dem Islam zu tun. Im Islam gibt es keinen Heiligen Krieg. Im Islam gibt es schon Dschihad, aber Dschihad bedeutet nicht Krieg. Was ich mache mit der Dialogarbeit und meiner Arbeit für diese Gesellschaft, für dieses Land, ist auch ein Teil von Dschihad. Also Dschihad bedeutet, Bemühen, Engagement, Arbeiten für den Frieden. Aber es gibt auch blöde Menschen, die nützen islamische Ideologien und die töten andere Menschen, die sind Radikale.“

Taqyyia in Perfektion. Der politisch korrekte Journalist geht schließlich darauf auch nicht weiter ein.

Hier die Aufzeichnung der Sendung:

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Bundesregierung duldet Hass-Programme

Wer den heutigen Welt-Artikel „Wie die Hisbollah Propaganda macht“ gelesen hat, bleibt angesichts der Tatenlosigkeit der Bundesregierung gegenüber der Verbreitung von Hass und Gewalt sprachlos und staunend zurück. Während die USA, Frankreich, Spanien, die Niederlande und Australien die Übertragung des Hisbollah-Senders al-Manar via Sattelit längst unterbunden haben, darf bei uns „Tod für Amerika“ in die Wohnstuben gesendet werden und im Land der „Nie wieder“-Rufer hemmungslos gegen Juden gehetzt werden.

(Spürnasen: spital8katz, Florian G., Josef H., Bernd v. S. und Ralf M.)




Mirco steht auf Hitler, Ahmed auch

h-gruss.jpg„Mit Fortuyn hat das multikulturelle Holland nicht diskutiert und gestritten, es hat ihn als unverbesserlichen Populisten und Provokateur rechts liegen gelassen. Sein Mörder sei natürlich nur ein Einzeltäter gewesen, ganz ähnlich wie Josef Bachmann, der 1968 Rudi Dutschke schwer verletzte. Dabei liegt der Unterschied nur in der Lektüre. Der Dutschkemörder entnahm den Mordaufruf damals der Springerpresse, der Fortuynmörder hat politisch äußerst korrekte antirassistische Zeitungen von der Art der Süddeutschen Zeitung oder der Frankfurter Rundschau gelesen.“ (Redaktion Bahamas, 12.11.2004)

Sätze von beklemmender Aktualität, die wir in einer brillanten Analyse der eher linksgerichteten Redaktion Bahamas zum geistigen Zustand westeuropäischer Demokratien lesen. Geschrieben nur wenige Tage nach dem Mord an Theo van Gogh vor drei Jahren. Angekommen bei den Verantwortlichen ist der Artikel, in dem wir jeden Satz unterschreiben können, anscheinend nicht. Das zeigen neuerliche Pressekampagnen gegen Fürsprecher der Menschenrechte für alle in den letzten Wochen in Deutschland. Unbedingt lesen: In memoriam Theo van Gogh!




Clips, die nicht gezeigt werden dürfen

Kennen Sie das auch? Vom kleinsten Privatsender bis zum größten Medienunternehmen wird man immer wieder dazu angestachelt, sofort zu melden, wenn man etwas Spektakuläres beobachtet hat – die Massen wollen doch was sehen. Manchmal wird man für solche Hinweise sogar noch bezahlt, besonders, wenn man auch gleich Video-Material zur Hand hat. Umso interessanter, dass gewisse Videos nicht gezeigt werden dürfen, weil sie den „falschen“ Inhalt haben.

Eines dieser Videos wurde uns von einer Leserin zugespielt. Warum haben Sie diesen Filmstreifen nie gesehen? Vielleicht weil die Medien ihn nicht zeigen wollen… Krach mit „Asiaten“, wie sie in Großbritannien genannt werden. In Schottland scheint es da schwere Auseinandersetzungen gegeben zu haben, von denen wir gar nichts wissen. Gemeint sind hier mit Asiaten jedoch meist nicht Menschen aus China, Japan, Korea etc. sondern Leute aus Indien, Pakistan und arabischen Staaten. Das, was in diesem kurzen Film gezeigt wird, ist leider nicht bloß eine Rauferei. Der Junge, der hier so brutal zusammengeschlagen wird, soll gemäß Angaben unserer Quelle nach dieser Attacke gestorben sein.

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Warum darf so etwas nicht gezeigt werden? Weil es zu brutal ist? – wohl kaum. Weil es nicht ins Bild passt, das die Medien zeigen wollen? Nicht der Wirklichkeit entspricht, die man herstellen will? – wohl eher. Es geht uns hier weder um Gewaltverherrlichung, noch um Schadenfreude, noch um irgendeine Hetzerei. Es geht uns um unabhängige Berichterstattung.




Bayern auf Fundi-Kurs

Der Freistaat Bayern möchte mit Hilfe des unionsdominierten Bundesrates eine Verschärfung des sogenannten „Gotteslästerungsparagraphen“ 166 im Strafgesetzbuch durchsetzen, um Religionen besser vor Herabwürdigung schützen zu können. Damit wäre eine Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen zukünftig wohl nicht mehr möglich. (Bild: TV-Serie „Popetown“)

Aufhänger für die im Jahre 2006 gestartete Initiative des damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber war ausgerechnet die lächerliche TV-Zeichentrick-Serie „Popetown“, bei der auf Kleinkindniveau mit nervigen Stimmchen und leerem Inhalt über Papst und Vatikan hergezogen wurde. Die katholische Kirche hatte in einem völlig überzogenen Aktionismus versucht, die Ausstrahlung der Serie zu verhindern. Man wollte sich unbedingt genauso verletzlich zeigen, was „religiöse Gefühle“ betrifft, wie die Muslime.

Das katholische Erzbistum München versuchte, die Austrahlung unter Berufung auf Paragraph 166 zu stoppen. Doch das Landgericht München lehnte eine entsprechende Verfügung ab. Es sah den „öffentlichen Frieden“ nicht gefährdet.

MTV konnte sich für die Gratiswerbung bedanken, die Sendung hatte messbare Einschaltquoten. Der Freistaat Bayern will nun durchstzen, dass der öffentliche Frieden schneller als gefährdet angesehen werden muss. Die Muslime wirds freuen!

(Spürnase: Erol K.)




Kopenhagen – London – Amsterdam

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Die noch junge europäische Menschenrechtsorganisation SIOE (Stop the Islamization of Europe) ist seit ihrem ersten öffentlichen Auftreten am 11. September in Brüssel weiterhin aktiv. Am 21 Oktober protestierte man in Kopenhagen gegen die Anmaßung einer saudi-arabischen Delegation, den Dänen Belehrungen über Menschenrechte zu erteilen. (PI berichtete hier und hier). Am 26. Oktober gab es eine Demonstration in London (Foto oben) und am kommenden Freitag, den 2. November treffen sich Menschenrechtsaktivisten in Amsterdam zum Jahrestag der Ermordung des niederländischen Regisseurs Theo van Gogh durch einen muslimischen Jihadisten. Auch in anderen europäischen Ländern, wie auch in Deutschland, wird des Islamkritikers gedacht.

Einer der in Kopenhagen auf dem Weg zur Demonstration von Linksfaschisten Überfallenen spricht jetzt in einem Video über seine Erlebnisse und Gedanken (dänisch mit englischen Untertiteln):

Nur fünf Tage nach den dramatischen Ereignissen von Kopenhagen war der ebenfalls verletzte Anders Gravers von der dänischen SIAD bereits wieder in London zu sehen, wo etwa 60 Menschenrechtler verschiedener Nationen und Religionen sich zum Protest gegen „Kuffarphobie und Kalifaschismus“ in der Innenstadt versammelten. Das folgende Video (englisch) gibt einen Eindruck der leider viel zu schwach besuchten Kundgebung:

Weitere Berichte über die Londoner Demonstration finden sich auf verschiedenen englischsprachigen Blogs: A Tangled Web , Vigilant Freedom, The Eternal Revolution.

Gedenken an Theo van Gogh am kommenden Freitag

Am kommenden Freitag, den 2. November, gedenken Menschenrechtsaktivisten in ganz Europa des vor 3 Jahren an diesem Tage ermordeten Filmregisseurs Theo van Gogh. Die zentrale Veranstaltung wird am Ort des Verbrechens, in der Linnaeusstraat in Amsterdam von der SIOE Niederlande ausgerichtet, wo um 13 Uhr mit einer Schweigeminute des Verstorbenen gedacht wird.

Alle, die nicht nach Amsterdam kommen können, sind aufgerufen, an niederländischen Konsulaten in Europa mit Blumen und Kerzen an Theo zu erinnern. Niederländische Konsulate gibt es in Deutschland an folgenden Orten:

Botschaft: Berlin
Generalkonsulat: Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München
Honorarkonsulat: Aachen, Bremen, Dresden, Emden, Hannover, Kleve, Koblenz, Köln, Münster, Nürnberg, Osnabrück, Saarbrücken, Schacht-Audorf.

Die genauen Adressen der niederländischen Vertretungen erfährt man hier. (Dank an PI-Leserin Kybelien für die Liste und den Link!)

In Hamburg haben sich bereits mehrere Personen verabredet, um Blumen am niederländischen Generalkonsulat niederzulegen. Dazu schreibt PI-Leserin Jutta:

Wir laden alle Hamburger ein, am 2.November vor dem Niederländischen Konsulat in Hamburg um 13.00 Uhr zum Gedenken an Theo van Gogh Blumen niederzulegen. Trauerbinden und Kerzen sind auch angebracht.
Das kann man natürlich in jeder deutschen Stadt tun, wer kann , ist in Amsterdam sehr willkommen.

Ähnliche Veranstaltungen finden auch in anderen europäischen Ländern statt. Wer keine der Veranstaltungen besuchen kann, kann ein Kondolenzschreiben per E-Mail an die Niederländische Botschaft in Deutschland senden:

E-Mail an die Niederländische Botschaft

UPDATE: Auch vor dem Kölner Konsulat werden am Freitag, 13. Uhr, Blumen niedergelegt. PI-Leser „Schweinsohr“: Honorarkonsul Niederlande, Richard Strauß-Straße 2, 50931 Köln

Wir laden alle Kölner ein, am 2.November vor dem Niederländischen Konsulat in Köln um 13.00 Uhr zum Gedenken an Theo van Gogh Blumen niederzulegen. Trauerbinden und Kerzen sind auch angebracht.




Hassprediger-Literatur in jeder vierten Moschee

buch.jpgFast könnte man sagen: Im Westen nichts Neues. Nachdem wir erst Anfang dieses Jahres über Hass und Gewalt an britischen Moscheen berichtet hatten – so hier und auch hier – erreichen uns schon wieder erschreckende Nach- richten, diesmal über britische Hassprediger-Literatur (abgesehen vom Koran).

Heute, am 30. Oktober, sind die britischen Medien voller Schlagzeilen über den Besuch des saudischen Königs in London. Einige Leute bei Policy Exchange haben, wie auf Achgut nachzulesen ist, das ganze letzte Jahr damit verbracht, den Einfluss des saudischen Regimes auf die an britischen Moscheen verbreitete islamische Literatur zu untersuchen. Das Ergebnis war schockierend: In 25% der britischen Moscheen fanden sich extremistische Veröffentlichungen, die zum größten Teil auch noch von der saudischen Regierung finanziert wurden. Timesonline schreibt darüber in der heutigen Ausgabe.

Bücher, welche die Enthauptung abgefallener Muslime verlangen, Frauen befehlen im Haus zu bleiben und interreligiöse Ehen verbieten, werden gemäß der Studie innerhalb der führenden Moscheen Großbritanniens verkauft.

Einige der fundamentalistischen Werke sind im Buchladen der Londoner Zentralmoschee Regent’s Park aufgetaucht, die von der saudischen Regierung unterstützt und regelmäßig von Regierungsmitgliedern besucht wird. Der Direktor, Ahmad al-Dubayan, ist auch ein saudischer Diplomat und gehörte zu denen, die König Abdullah begrüßt haben, als er gestern Nacht für seinen Staatsbesuch in Großbritannien angekommen ist.

Extremistische Literatur, inklusive Passagen, die Steinigung für Ehebrecherinnen fordern und den gewaltsamen Dschihad propagieren, wurden auch in vielen anderen gewöhnlichen Moscheen zum Verkauf angeboten. Über 80 Bücher und Broschüren aus 100 britischen Moscheen wurden für die Untersuchung ein ganzes Jahr lang gesammelt.

Ein Buch mit dem Titel „Fatawa Islamiyah„, das die Hinrichtung von Abtrünnigen fordert, wurde in den Buchläden der Regent’s Park Moschee und der riesigen Ost-Londoner Moschee in Whitechapel gefunden. Muhammad Abdul Bari, der Generalsekretär des britischen Muslimrates (MCB), ist Vorsitzender ebendieser Ost-Londoner Moschee.

Die Leiter der Untersuchung berichten, sie hätten weiteres kontroverses Material bei Moscheebesuchen in Manchester, Birmingham, Edinburgh, Oxford und High Wycombe gefunden.

Wie die Times in Erfahrung bringen konnte, werden fünf der Bücher, die bei der Untersuchung gefunden wurden, seit 2001 auch bei Scotland Yard-Untersuchungen gegen Terroristen gesucht. Etwa die Hälfte der gesammelten Bücher waren auf Englisch, was die Frage aufwirft, ob die Anstrengungen der Regierung, den Extremismus durch englischsprachige Imame zu bekämpfen, irgendetwas bringen. Die übrigen Veröffentlichungen waren in Arabisch oder Urdu. In einem Viertel der 100 für das Projekt besuchten Moscheen wurde Hardliner-Material gefunden.

Ein Reporter sagte:

“Auf der einen Seite waren die Resultate beruhigend: Nur in einer Minderheit der Einrichtungen – etwa 25% – wurde radikales Material gefunden. Was beunruhigender ist, ist die Tatsche, dass diese zu den finanziell am besten unterstützten und dynamischsten Institutionen im muslimischen Britannien gehören – einige davon gelten als Mainstream-Körperschaften. Einige der hier aufgeführten Institutionen sind öffentlich anerkannt.”

Ein Hauptthema, das sich durch die Bücher zieht, ist ein “harsches Sektierertum”, das von den Muslimen verlangt, sich von Andersgläubigen fern zu halten und der Integration zu widerstehen.

Hier ein paar Auszüge aus den Texten, die in den britischen Moscheen gefunden wurden:

“Und wenn er danach abfällt, soll sein Kopf abgehackt werden, gemäß dem Hadith: Wenn einer seine Religion ändert, töte ihn.”

(Fatawa Islamiyah – Islamische Rechtsentscheide, Band 5; gefunden in der Ost-Londoner Moschee und der Londoner Zentralmoschee)

“Wer auch immer sich an der Steinigung einer verheirateten Ehebrecherin beteiligt, wird dafür belohnt. Es ziemt sich für niemanden, daran nicht teilzunehmen, wenn ein Steinigungsentscheid getroffen wurde.”

(Fatawa Islamiyah – Islamische Rechtsentscheide, Band 6; gefunden in der Ost-Londoner Moschee)

“Einige Arten von Frauen, die zur Hölle fahren: 1. Die Nörglerin … eine Frau, die sich immer wieder bei ihrem Mann beschwert, gehört in die Hölle. 2. Die Frau, die sich selbst bewundert. 3. Die Frau, die Männer nachäfft, tätowiert ist, die Haare kurz trägt oder ihre Natur ändert.”

(Frauen, die es verdienen, zur Hölle zu fahren: Ost-Londoner Moschee; muslimisches Erziehungszentrum, High Wycombe)

(Spürnasen: radio-frankfurt und Georgio C.)




Maulkorb für Volker Beck

Volker Beck ist stets sehr mutig, wenn es um Kritik an der katholischen Kirche geht, während er sich bei islamischen Menschenrechtsverletzungen in taktvolles und tolerantes Schweigen zu hüllen pflegt. Das Erzbistum Köln hat dem Grünen jetzt vorerst den Mund gestopft und ihm gerichtlich untersagen lassen, Erzbischof Kardinal Joachim Meisner als «Hassprediger» zu bezeichnen. Bei Zuwiderhandlung droht Beck ein Ordnungsgeld bis zu 250 000 Euro oder Ordnungshaft.

(Spürnase: Hojojutsu)




El-Baradei: Gefahr Iran? Ein Gerücht !?!

iran.gifWie Szonline berichtet, hält es der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed El-Baradei lediglich für ein Gerücht, dass der Iran Atomwaffen baut. Er sagte gegenüber dem US-Nachrichtensender CNN.:

„Ich habe keinerlei Informationen bekommen, dass dort derzeit ein konkretes aktives Atomwaffenprogramm im Gange ist“.

Die Drohungen der USA seien nur weiteres „Öl ins Feuer“. Nach Einschätzung El –Baradeis ist der Iran „mindestens noch mehrere Jahre“ davon entfernt, tatsächlich über Atomwaffen zu verfügen. Zum jetzigen Zeitpunkt komme es darauf an, im Atomstreit mit dem Iran mit „kreativer Diplomatie“ vorzugehen. El-Baradei:

„Ich sehe keine andere Lösung als Diplomatie und Inspektionen“.

Diese Reaktion des Chefs der Internationalen Atomenergiebehörde folgt auf die Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran seitens der USA am Donnerstag. Von diesen neuen Sanktionen sind die iranischen Revolutionswächter und deren Eliteeinheit, die El-Kuds-Truppen, betroffen. Die USA verdächtigen den Iran nämlich genau dessen, was El-Baradei abzustreiten versucht: mit dem Aufbau eines Atomprogramms den Bau von Nuklearwaffen anzustreben.

Neben dem Zurechtweisen der USA, schoss El-Baradei auch gleich eine Spitze gegen Israel ab und forderte Aufklärung über den „mysteriösen“ israelischen Luftangriff auf Syrien im September. Bisher hätten weder Israel noch die USA Beweise dafür vorgelegt, dass es sich bei dem Ziel um eine geheime Atomanlage gehandelt habe. Im gleichen Von-oben-herab-Tonfall sprach er weiter: Generell sei es Aufgabe seiner Einrichtung (IAEA), Hinweisen über mögliche Atomprogramme nachzugehen. Erst zu bombardieren und dann Fragen zu stellen (wie es die Israelis seiner fachkundigen Meinung nach gemacht haben), bringe keine Lösung.

Schon spannend, was alles für Maßnahmen ergriffen werden, damit der Iran weiterhin ungestört an seinen Atomprojekten basteln kann.

Indessen erklingen aus Teheran selbst weiterhin alles andere als friedliche Töne. Die iranischen Revolutionswächter haben im Gegenteil Selbstmordanschläge im Persischen Golf angekündigt. Hunderte warteten dort nur darauf, durch solche Attentate zu sogenannten „Märtyrern“ zu werden.

Brigadegeneral Ali Fahdawi von den iranischen Revolutionswächtern warnte: Selbst „kleine Operationen“ könnten im Persischen Golf und in der Straße von Hormus „große Effekte“ erzielen. Der Vizechef der Marine-Einheiten der Organisation der Nachrichtenagentur Fars fügte hinzu: „Wenn nötig“ könne die Basidsch-Miliz dort für Selbstmordanschläge mobilisiert werden.

(Spürnasen: Andy Meier und Urs Schmidlin)




Don Quichotte des Bleistifts

con-quichotte_200.jpgDie Rede war so peinlich, dass selbst der nicht gerade für geistreichen Humor bekannte Spiegel sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte. Anlässlich der Verleihung der Jakob-Grimme-Preises offenbart der Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen, Frank Schirrmacher, ein Unwissen über die Entwicklung der Welt seit 1980, die man sonst bestenfalls bei deutschen Politikern anzutreffen gewohnt ist. Das Internet als Schlangengrube von Pornografie und Gewalt. Und als das Ende des Qualitätsjournalismus. Ob mit letzterem auch FAZ-Artikel des „Medienjournalisten“ Stefan Niggemeier gemeint sind, bleibt offen.

Die Rede, die man in längeren Auszügen in der Süddeutschen nachlesen kann, erinnert an Diskussionen der frühen 80er, als zunächst Computer und später das Internet noch von grünen Wahrsagern als Ausgeburt des Bösen und Vernichter zwischenmenschlicher Kommunikation verteufelt wurden, was nicht unwesentlich dazu beigetragen hat, dass Deutschland den Anschluss an die Informationstechnologie damals weitgehend verlor, und von den wirtschaftlichen Erträgen der bedeutsamsten technologischen Entwicklung des 20. Jahrhunderts nur am Rande profitieren konnte.

Dass ausgerechnet einer, der sich als Vertreter eines mittlerweile mit guten Gründen in Zweifel gezogenen „Qualitätsjournalismus“ präsentieren will, offenkundig nicht weiß, wovon er spricht, dabei aber beansprucht, es besser zu wissen, als alle anderen, verleiht dem Auftritt eine tragische Komik. Zumal der peinliche Geehrte der Generation der knapp 50-jährigen angehört, und damit in jedem anderen Job als dem des Zeitungsherausgebers mit größter Selbstverständlichkeit mit Computer und Internet umgehen können müsste.

Uns veranlasst das Armutszeugnis zur Frage, mit welchen Angeboten des Internet man selbst einen Schirrmacher überzeugen könnte, dass das Gute im Menschen letzlich auch im World Wide Web obsiegt. Welche Webseiten im Internet, einmal abgesehen von PI, schätzen unsere Leser und können sie weiterempfehlen?

Hier ist mein persönlicher Favorit:

Timms, das ständig wachsende Internetangebot der Tübinger Universität, das Videoaufzeichnungen kompletter Vorlesungsreihen aus dem laufenden Lehrbetrieb unterschiedlichster Fakultäten der Öffentlichkeit zu Verfügung stellt. Eine Fundgrube für alle, die gerne dazu lernen und sich über den Tellerand des eigenen Faches hinaus informieren wollen. Wir sind sicher, da draußen gibt es noch viel mehr Interessantes und sind gespannt auf Ihre Favoriten!




Körting: Türken den Marsch geblasen

tk-dom_200.jpgNach den schweren Ausschreitungen vom vergangenen Wochenende in Berlin und Köln (Foto) droht Berlins Innensenator Körting (SPD) den Randalierern jetzt mit Ausweisung. Sehr überzeugend klingt das nicht. Junge Kurden verlassen unterdessen Deutschland freiwillig, um sich dem Terrorkampf der PKK anzuschließen.

Überrascht gibt sich der Sicherheitsexperte der sozialistischen Einheitsregierung über die Tatsache, dass die Gewalt diesmal von den türkischen Nationalisten ausgeht. Von der seit Jahren bekannten militanten Hetze der „Grauen Wölfe“ gegen Deutsche, Kurden und gemäßigte Türken, die insbesondere türkische Schüler immer wieder aufstachelt, Mitschüler und Lehrer zu drangsalieren, scheint man beim Innensenator noch nichts vernommen zu haben. Stattdessen fiel man dieses Mal auf die Demonstrationsanmeldung durch einen Verein von „Freunden türkischer Militärmusik“ herein. Die WELT berichtet:

„Wer sich nicht an die Spielregeln hält, muss nicht nur mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen, sondern auch mit der Ausweisung“, sagte Körting am Montag. Er wolle zwar nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, aber neuralgische Punkte in den Berliner Bezirken Kreuzberg, Neukölln und Spandau würden „in Raumdeckung“ genommen, so Körting. Eine Einzelüberwachung werde nur angeordnet, wenn es konkrete Gefahrenanzeichen gebe.

Es bestehe eine neue Qualität darin, dass nationalistische Türken die Gewalt angezettelt hätten. „Nationalistische Türken sind bislang nur durch Demonstrationen und Kundgebungen aufgefallen“, sagte Körting.

Bislang sei die Gewalt eher von zumeist Jugendlichen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK ausgegangen. Am Sonntag sei dagegen erstmals diem Gewalt von den nationalistischen Türken ausgegangen. Angemeldet hatte die Kundgebung ein türkischer Verein, der sich mit osmanischer Militärmusik beschäftigt und zwar dem Umfeld der nationalistischen Szene zugeordnet, aber bislang als friedlich eingestuft wurde.

Mit verstärkter Polizeipräsenz in multikulturell bereicherten Stadtteilen sollen jetzt weitere Gewaltexzesse verhindert werden.

Auf kurdischer Seite wartet man unterdessen nicht auf die Ausweisung, sondern wirbt aktiv unter jungen Kurden in Deutschland Kämpfer für die hier verbotene Terrororganisation PKK an. Die WDR-Sendung Cosmo TV beobachtete die Werber im Kölner Südstadion:

… die PKK rekrutiert ihre Kämpfer auch hier. Jugendliche, die hier eine Zukunft hatten. Zum Beispiel Sertan. Er hatte einen guten Schulabschluss, hätte studieren können.

Die PKK hat ihn zum Freiheitskämpfer ausgebildet. Von deutschen Sicherheitsbehörden völlig ungestört darf die verbotene PKK hier öffentlich für ihre Ziele werben und Geld eintreiben.

Den Filmbeitrag dazu kann man hier online ansehen. (Realplayer erforderlich)

(Spürnasen: Ralf Sch., Jan H., Jörg)