Der Freistaat Bayern möchte mit Hilfe des unionsdominierten Bundesrates eine Verschärfung des sogenannten „Gotteslästerungsparagraphen“ 166 im Strafgesetzbuch durchsetzen, um Religionen besser vor Herabwürdigung schützen zu können. Damit wäre eine Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen zukünftig wohl nicht mehr möglich. (Bild: TV-Serie „Popetown“)

Aufhänger für die im Jahre 2006 gestartete Initiative des damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber war ausgerechnet die lächerliche TV-Zeichentrick-Serie „Popetown“, bei der auf Kleinkindniveau mit nervigen Stimmchen und leerem Inhalt über Papst und Vatikan hergezogen wurde. Die katholische Kirche hatte in einem völlig überzogenen Aktionismus versucht, die Ausstrahlung der Serie zu verhindern. Man wollte sich unbedingt genauso verletzlich zeigen, was „religiöse Gefühle“ betrifft, wie die Muslime.

Das katholische Erzbistum München versuchte, die Austrahlung unter Berufung auf Paragraph 166 zu stoppen. Doch das Landgericht München lehnte eine entsprechende Verfügung ab. Es sah den „öffentlichen Frieden“ nicht gefährdet.

MTV konnte sich für die Gratiswerbung bedanken, die Sendung hatte messbare Einschaltquoten. Der Freistaat Bayern will nun durchstzen, dass der öffentliche Frieden schneller als gefährdet angesehen werden muss. Die Muslime wirds freuen!

(Spürnase: Erol K.)

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

126 KOMMENTARE

  1. Der Freistaat Bayern möchte mit Hilfe des unionsdominierten Bundesrates eine Verschärfung des sogenannten “Gotteslästerungsparagraphen” 166 im Strafgesetzbuch durchsetzen, um Religionen besser vor Herabwürdigung schützen zu können.

    Wenn das so ist, müßte man den Koran sofort verbieten (oder wie war das mit den Schweinen und den Affen?).

  2. Die raffen es nicht!
    Die raffen es nicht!
    Die raffen es nicht!

    ((emoticon: Bekloppter Pfaffe))

    Die wissen immer noch nicht wie der Feind aussieht! Und was der vorhat! Unglaublich!

  3. Genau das ist der falsche Weg! Die einzige Waffe der meisten Menschen gegen den Islamfaschismus ist doch der Spott über den Islam und dessen bigotten Anhänger, die „züchtige“ Weiber fordern, ihre Töchter zu „ehrbaren“ Frauen erziehen, den ganzen Tag im Café hocken und sich nachts dann heimlich nen Porno reinziehen.

    Und dann kommt die CSU, begräbt die letzte Hoffnung, daß es vernünftige Konservative gibt, und sondert so etwas ab. Fällt denen nichts besseres ein?

  4. Ja das fehlte noch, daß wir auf den selben Zug aufspringen und damit am Ende dem Islam einen Bärendienst erweisen.
    Wer hätte gedacht, daß das christlich-konservative dem Islam hilft die christlich-konservativen Werte abzuschaffen…

  5. Die katholische Kirche ist nicht die einzige, die die Meinungsfreiheit beschneiden möchte. Putin hat die Errichtung eines von Russland zu finanzierenden Instituts in Brüssel angekündigt, das die Einhaltung der Menschenrechte in Europa kontrollieren soll. Gedacht wird dabei insbesondere an Immigranten und ethnische Minderheiten.

    http://euobserver.com/9/25053/?rk=1

  6. Jaja… die Monotheisten und ihre auf Lügenmärchen basierenden Überlegenheitsansprüche… wer sonst.

  7. Also es gibt immer noch einen Unterschied zwieschen Meinungsfreiheit und Diffamierung.
    Die Mohammed-Karikaturen waren als Satiere oder ironoisch gemeint, und beides sollte zum Nachdenken anregen. Die Serie Popetown war schlichtweg sowas von dämlich das sie nur bei MTV laufen konnte. Popetown sollte von vorneherein den Vatikan und dessen Werte diffamieren. Und ganz wichtig es giebt immer noch einen Unterschied zwischen Meinungsfreihat und Beleidigung

  8. Religions-FREIHEIT:

    Die Freiheit des freie Mannes und der freien Frau, Götzenkulte jeder Art, insb. sexistisch-abrahamitische, zu verachten, zu verspotten, zu analysieren.

    Richtige Göttin:

    Syn — Göttin der Gerechtigkeit u. Wahrheit, Göttin der Rechtspflege

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ase

  9. Bayern handelt damit nur vorbeugend und um das Leben seiner Bürger zu schützen.

    Es weiss doch Jeder, wer Leute umbringt, wenn sie gegen Gottheiten lästern. Aber das kann die bayrische Regierung eben nicht so sagen. Die haben den ganzen Freistaat doch voll von Leuten, die bereit sind, auf ein Wort von Geistlichen hin, andere umzubringen. Und es sind nicht die christlichen Geistlichen, die zur Ermordung anderer Leute aufrufen.(…Zensiert…)

    Nein, Bayern sorgt für die körperliche Unversehrtheit seiner Landeskinder. Durch Polizei und Vorbeugung.

    Das kann gar nicht genug honoriert werden.

  10. Ich wußte gar nicht, daß es in Deutschland noch immer einen „Gotteslästerungsparagraphen“ gibt. Darf man eigentlich auch noch Hexen verbrennen?

    Und verschärft soll dieser abscheuliche Paragraph jetzt auch noch werden! Offenbar kann da jemand nicht ertragen, daß die Moslems die Dümmsten im Land sind und hat beschlossen: „Da müssen wir aufholen!“.

  11. Diese ganzen Regelungen, die jetzt initiiert werden (sollen) – europäisches „Antihassgesetz“, „Gotteslästerungsgesetz“, „Antidiskriminierungsgesetz“….sind rechtsstaatlich eine katastrophe, da sie jedweder (politisch korrekten) Auslegung und damit Wilkür Tür und Tor öffnen.
    Mit Hilfe dieser Gesetze wird de facto die Meinungsfreiheit auf ein Minimum eingeschränkt, da die Rechtsunsicherheit bei jedem die Schere im eigenen Kopf aktiviert…und ich vermute, genau das ist beabsichtigt.
    Es ist ein Skandal!

  12. Die verblendeten bayerischen Papisten können sich mit den Jüngern des „Profeten“ Hubbart verbünden. Die armen, ausgegrenzten, schwer diskriminierten Scientology-$$$-Religionsfaschisten werden sich die Hände reiben.

    “ L. Ron Hubbard ist der Gründer der Scientology. Seine religiöse Philosophie ist in mehr als 5.000 Schriften, einschließlich Dutzender von Büchern und über 3.000 Tonbandvorträgen festgehalten. Die Menschen, die seine Lehre anwenden, um sich geistig zu verbessern und ihren Mitmenschen zu helfen, kommen aus allen Bevölkerungsschichten, und Scientology Kirchen und -Missionen haben sich inzwischen auf allen Erdteilen etabliert.

    Die weltweite Zustimmung, die L. Ron Hubbard zuteil wird einschließlich Tausender Auszeichnungen und Anerkennungen von Einzelpersonen und Gruppen und die beispiellose Popularität seiner Werke bei Menschen aus allen Lebensbereichen ist nur ein Zeichen der Wirksamkeit seiner Lehre. Aber was noch wichtiger ist: Millionen von Menschen auf der ganzen Welt sehen in L. Ron Hubbard ihren besten Freund.“ (aboutlronhubbard.org)

  13. @#14 Roger McLassus

    Natürlich. Das muss nur streng ökologisch geschehen und im Beisein von Feuerwehr und Sanitätern. Alternativ auch bei J.B. Kerner, virtuell. Die Hexe muss auch vorher immer ihr Einverständnis erteilen, frei und ohne Zwang.

  14. Man wollte sich unbedingt genauso verletzlich zeigen, was “religiöse Gefühle” betrifft, wie die Muslime

    Ich glaube, da liegt der Hund begraben.

    Katholiken sehen mit erstaunten, weit aufgerissenen großen Kinderaugen voller Neid und widerwilliger Bewunderung, wie in ihren religiösen Gefühlen beleidigte Moslems zu Superstars werden, über deren Religion alle Welt redet – und keineswegs überwiegend negativ, wobei natürlich auch negative PR besser funktioniert als gar keine.

    Jetzt denken sie wie erwin r analyst:

    Christentum schützen – Islam verurteilen.

    was prinzipiell nicht verkehrt wäre, aber ganz bestimmt nicht so, indem man die Beleidigtnummer nachäfft und sogar noch bessere gesetzliche Grundlagen dafür schaffen will.

    Merke: Man sollte nie die Waffen wählen, die der Feind meisterhaft beherrscht.

    Das geht in die Hose. (Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Christen wissen, dass der Islam ihr Feind ist)

  15. #5 Capetonian: „Wer hätte gedacht, daß das christlich-konservative dem Islam hilft die christlich-konservativen Werte abzuschaffen…“ … klingt jetzt sicher altklug, aber ich habe nix anderes gedacht, das ist die politische Dialektik, machst’e nix dran. Schnall‘ Dich schon mal an und freu‘ Dich darauf zu erleben, wie Gottesfürchtige in allen Lagern, Religionen und Sekten zusammenhalten und die gottesfürchtige politische Korrektheit durchsetzen – das ist ja jetzt schon voll im Gange und gilt bei bürgerlichen Schwarzen und Grünen als eine der großen Bündnischancen über ihre sonstigen Unterschiede hinweg. Die Schwarzen kriegen innere Hochämter, wenn man ihnen erzählt, Islam bedeute Unterwerfung (unter Gottes Willen), dann ahnen sie nicht ihren Schöpfer überm Sternenzelt, wo ein guter Vater wohnen soll, wie Schiller so hymnisch gedichtet hat, sondern dann wächst das Konservative und Rückständige im Christenlager und im Islam politisch zusammen, denen Grünen ist das im Grunde egal, Hauptsache sie können was tun für ihre armen Freunde und Opfer unter den Einwanderern und Fremden … und die Aufklärung, die aufgeklärte, freiheitliche und offene Gesellschaft kann gucken, wie sie sich in einigen Nischen, Blogs und virtuellen Welten einrichtet. Beckstein, dieses Männlein, das Ministerpräsident spielen darf (wenn das der große Vorsitzende FJS noch erlebt hätte, daß so ein Kretin sein Amt besetzt…) ist nicht zufällig und ein lieber Freund von Claudia Fatima Roth. Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte, aber das alles ist ja doch nix Neues unter der Sonne und die anti-islamische Fronde wird klug herumlavieren müssen, um die Kräfte der aufRECHTEN Christen, linken Anti-Christen und a-theistischen Anti-Muslime in der Abwehr des Islam in Europa in eine politische Pipeline zu kriegen. Hier und heute sieht es nicht so aus, daß das gelingt, sondern im Gegenteil, daß die konservativen Christen den konservativen Islam mehr und mehr hoffähig machen und der am Ende Allahu Ekber ruft und die ganze Sache mit der Eroberung des Abendlandes abschließt (davon träumen die wahren Moslems alle, von einem neuen Kalifat, am idealsten in Rom).

  16. btw:

    „…
    In Benin ist Voodoo Staatsreligion und der 10. Januar jedes Jahres religiöser Feiertag.

    In Haiti wird Voodoo als eine offizielle Religion anerkannt.“ (Wiki)

  17. es wäre viel im anti-islamischen Kampf gewonnen, wenn die Kirchen in Europa laut und deutlich Mission betrieben, mit der laut und deutlich ausgesprochenen Begründung, daß der Islam eine gräßliche historische und theologische Verirrung und ein mittelmäßiges arabisches Plagiat des Judenchristentums ist, aber sie trauen sich das nicht. Und die A-Theisten, Aufgeklärten, Gotteszweifler, Agnostiker, Vernünftigen und Freisinnigen ekeln sich im Grunde vor dem dummen Islam (das Christentum lehnen sie auch ab, aber finden es wenigstens kulturell, liturgisch und theologisch anspruchsvoll) und gehen eigentlich davon aus, daß irgendwann jeder einigermaßen gradeaus denkende Mensch, der das klein Einmaleins und lateinische Alphabet auswendig kennt, auch von allein hinter den Schwachsinn des Islam blickt und sich das Thema Islamisierung insofern von selber erledigt.

  18. Ist ja interessant. Meiner Meinung nach dürfte allerdings Art. 4 GG völlig ausreichen. Die Religionsfreiheit ist grundgesetzlich garantiert.

    Dann haben wir noch das sog. AGG (Antidiskriminierungsgesetz). Auch darin wird deutlich, daß Menschen aufgrund ihrer Religion oder ihres Glaubens nicht bevorzugt oder benachteiligt werden dürfen.

    Wozu dann noch solch eine Verschärfung des § 166? Sollte die Verschärfung dazu gedacht sein, daß dann auch öfter gegen Muslime vorgegangen werden kann, würde ich es auf der einen Seite begrüßen.

    Auf der anderen Seite empfinde ich es jedoch als sehr bedenklich, daß solche Schutzmaßnahmen überhaupt nötig sind.

  19. #18 Eisvogel zweifelt:

    „Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Christen wissen, dass der Islam ihr Feind ist.“

    Klären wir sie auf!

    Sure 98:6 „Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen):
    Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten“.

    Sure 9, 30: „Und die Juden haben gesagt: Uzair ist der Sohn Allahs und die Christen haben gesagt: Der Messias ist der Sohn Allahs. Das ist ihr Wort mit ihren Mündern. Sie entsprechen dem Wort derjenigen, die vorher den Glauben verweigert haben. Allah tötet sie, wie sind sie betrogen.“

    btw: Da hat Mohammed, äh, „Allah“, ziemlichen Scheiß erzählt:

    „die Juden haben gesagt: Uzair ist der Sohn Allahs“ 😉

  20. Ich wußte gar nicht, daß es in Deutschland noch immer einen “Gotteslästerungsparagraphen” gibt.

    Er schützt nicht Gott vor Beleidigungen sondern angeblich den „öffentlichen Frieden“ – offenbar hatten die Initiatoren dieses § die Befürchtung, der 30-jährige Krieg könnte eventuell ausbrechen.

    Deshalb sind bisher auch nur solche Lästerungen strafbewehrt, die geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu gefährden.

    Hahaha…das können die Christen nicht besonders gut, sie haben eben massive Defizite in den Disziplinen Randalieren, Fahnenverbrennen und Leute auf offener Straße abstechen.

    Jetzt wollen sie, dass diese Einschränkung weg kommt. (Sie ist allerdings ganz unabhängig davon, dass es um Gotteslästerung geht, auch gegen mein Rechtsempfinden. Wo kämen wir denn hin, wenn eine Straftat nur dann verfolgt wird, wenn das „Opfer“ ein Hasskäppchen ist, das daraufhin randaliert, während sie bei demütig schweigenden oder nur mild beleidigten Opfern erlaubt ist)

    Der § muss ganz weg! Dann ist der Gerechtigkeit auch Genüge getan.

    Aber dann wird eben über kurz oder lang der öffentliche Frieden tatsächlich gestört… das ist das Dilemma.

  21. #22 norabia schreibt:

    … laut und deutlich ausgesprochenen Begründung, daß der Islam eine gräßliche historische und theologische Verirrung und ein mittelmäßiges arabisches Plagiat des Judenchristentums ist, aber sie trauen sich das nicht.

    Otto traut sich:

    “Es muss wieder erlaubt sein zu sagen, dass der Islam eine Verirrung ist,
    ohne dass die Muslime gleich gewalttätig werden.”*

    „Wer den Tod liebt, kann ihn haben.“ 🙂

    Otto Schily

    *Fundort:
    http://www.politicallyincorrect.de/2007/01/robert-spencer-islamisches-vorurteil-islamische-verneinung/

  22. #15 ratloser (31. Okt 2007 10:48)

    >i>Mit Hilfe dieser Gesetze wird de facto die Meinungsfreiheit auf ein Minimum eingeschränkt

    Die Maxime hinter dieser eingeschränkten katholischen Meinungsfreiheit lautet wohl: „jeder hat ein Recht auf unsere Meinung“.

  23. Das käme einem Verbot der Atheisten gleich, denn die bestreiten die Existens eines Gottes ja gänzlich.

  24. Wozu dann noch solch eine Verschärfung des § 166? Sollte die Verschärfung dazu gedacht sein, daß dann auch öfter gegen Muslime vorgegangen werden kann,

    Das denke ich nicht, denn Moslems lästern Gott nicht. Sie bschimpfen zwar Christen und Juden, aber niemals deren Gott (da sie ihn für identisch mit Allah halten). Sie empfinden sogar Lästerungen gegen Jesus als blasphemisch.

  25. Mit der Initiative kommen die nicht durch. Das ist wahrscheinlich auch gar nicht gewollt. Mit dem Versuch gewinnt man alte Wählerschaften zurück – mit dem Erfolg verlöre man wahrscheinlich mehr Wähler, als man zuvor gewann.

    Was mir richtig Sorgen macht ist der folgende Abschnitt:

    Seit 1969 bestraft Paragraph 166 nämlich nicht mehr die Gotteslästerung, sondern nur noch die Gefährdung des öffentlichen Friedens. Dies komme jedoch einer „Aufforderung zur Geltendmachung des Faustrechts“ gleich, kritisiert Beate Merk, Bayerns Justizministerin, nur wer empört auf die Straße gehe, sei geschützt. Der Gesetzentwurf spricht es nicht offen aus, aber die Stoßrichtung ist klar: Die duldsamen Christen sollten genauso vor Herabwürdigung ihrer Religion geschützt werden, wie die leicht erzürnbaren Muslime.

    Der Paragraph muß dringend geändert werden. Ich verstehe es so, daß wenn eine Mohammed-Karikatur zu massiven islamischen Gewaltakten in Deutschland führt, Zeichner und Verleger bis zu 3 Jahren in Haft kommen können. Das ist nicht akzeptabel und muß dringend geändert werden!

  26. @ #14 Roger McLassus

    Ich wußte gar nicht, daß es in Deutschland noch immer einen “Gotteslästerungsparagraphen” gibt. Darf man eigentlich auch noch Hexen verbrennen?

    Ich glaube eher, daß es sich hierbei um einen dieser „nie wieder“-Paragraphen handelt, der im Gedenken an die Nazizeit geschrieben wurde.

  27. Das Absurde ist doch, dass den von der bayerischen Landesregierung zu schützen gedachten Christen damit mit einer Verschärfung
    des §166 StgB überhaupt nicht geholfen ist, da die Gotteslästerung so beschaffen sein muss, dass sie „geeignet sein muss, den öffentlichen Frieden zu stören“ Wer allerdings Christen in der Art beleidigt stört dadurch nicht den öffentlichen Frieden. Das einzige ,was der „religionsparagraph“ noch schützt, sind die „religiösen Gefühle“ der Muselmänner, da jede Kritik an der religion des pädophilen Wüstenpredigers geeignet ist, den öff. Frieden
    zu stören (siehe gewalttätige Ausschreitungen beim Karikaturenstreit) In der Regel spielt die Mehrheit der christlichen Gläubigen nicht gleich die beleidigte Leberwurst, wenn jemand das Christentum karikiert etc., sodass Bleidigungen an dieser Religion grundsätzlich nicht geeignet sind, den öff. Freiden zu stören und damit auch nicht strafbar sind.

  28. #27 Eisvogel

    Er schützt nicht Gott vor Beleidigungen sondern angeblich den “öffentlichen Frieden”

    Na, offensichtlich hatte der Gesetzgeber da keine hohe Meinung von der Friedfertigkeit der Gottgläubigen.

    Wo kämen wir denn hin, wenn eine Straftat nur dann verfolgt wird, wenn das “Opfer” ein Hasskäppchen ist, das daraufhin randaliert

    Auf diese Weise werden nur genau die Leute „geschützt“, die es am allerwenigsten verdienen.

    Der § muss ganz weg!

    Ja, denn mit der gleichen Logik wie die Gotteslästerung könnte man auch den „bösen Blick“ verbieten. Wenn der so Angeblickte primitiv und gewalttätig genug ist, randaliert er vielleicht auch und gefährdet so den öffentlichen Frieden.

    Aber dann wird eben über kurz oder lang der öffentliche Frieden tatsächlich gestört.

    Viel ist davon ohnedies nicht mehr übrig. Außerdem ziehe ich einen lebendigen Streit der Friedhofsruhe vor.

  29. @mullah-milch: Gerade DAS, was Du angesprochen hast, soll ja durch den Gesetzesentwurf geändert werden.

    Die Bayern wissen, dass Christen im Gegensatz zu Moslems nicht in der Lage sind, den öffentlichen Frieden zu stören und möchten daher „den öffentlichen Frieden“ neu definieren. Der soll bereits gestört sein, wenn die Leute eventuell das Vertrauen in ihre Religion verlieren könnten und nicht erst, wenn sie mit Schaum vor’m Maul randalieren und mit Morddrohungen um sich werfen. Im Grunde wollen sie das mit dem öffentlichen Frieden ganz weg haben, kaschieren es aber ein bisschen.

    Wie gesagt, gerechter wär’s. Dennoch ist das ein Eigentor!

    Die Weicheier sind neidisch auf die Moslems! 😉

  30. meine humanistischen Gefühle und Empfindungen werden allein durch die Existenz des Monotheismus aufs tiefste verletzt!

    Über Wasser laufen, Tote auferwecken, Wass in Wein umwandeln, Juden in Affen und Schweine verwandeln – wer schützt mich vor solchen abstrusen Erfindungen.

    Ehrlich gesagt kann wegen mir jeder an alles denken und glauben, solange ich das kritisieren kann wie, ich wiederum als „Ungläubiger“ kritisiert werde. Die wichtigste Religionsfreiheit ist der Schutz vor religiöser Macht – die Freiheit von Religion.

  31. #29 Roger McLassus

    Ginge es nur um das Meinungsmonopol der Kirche, wäre das ja irrelevant…es geht de facto aber um das Meinungsmonopol, das die politische Bürokratie für sich gegenüber den „Bürgern“ in Anspruch nimmt….und das nimmt totalitäre Züge an!

  32. Na, offensichtlich hatte der Gesetzgeber da keine hohe Meinung von der Friedfertigkeit der Gottgläubigen.

    In der Tat. Allerdings zu Unrecht, was die heimischen Gottgläubigen angeht. So weit ich weiß, kam der § nie zur Anwendung, bis vor einigen Jahren jemand auf die Idee kam, Koranverse auf Klopapier zu drucken.

  33. Das Thema Popetown ist doch schon älter. Es wurde ganz klar festgestellt, dass die Ausstrahlung der Sendung kein Problem darstellt (lief ja auch schon) und nicht beleidigend ist.
    Ich hab sie gesehen und finde sie fast so dämlich, dass sich schon wieder lustig ist.
    Deshalb ist diese Debatte ungefähr so sinnvoll, wie die, ob man nun in den Irak einmarschieren hätte sollen. Die Entscheidung wurde getroffen, findet euch damit ab.
    Wenn jetzt wieder Stimmen auftauchen, die Popetowen verurteilen, dann geht es hier doch lediglich um Stimmenfang in Christlichen Kreisen. Wahlkampfpolemik, sonst nichts. Und dass die Kirche selbst not amused ist, dürfte doch kaum jemanden verwundern. Sie machen doch nur von ihrem Recht auf Meinungsäußerung gebrauch in dem sie die Serie verurteilen.

    Was die Grundsätzliche Meinungsfreiheit belangt, es gibt ein Recht auf freue Meinungsäußerung. Einige scheinen das allerdings mit einem Recht auf Beleidigungen zu verwechseln. Eine Meinungsäußerung enthält immer eine Aussage. Wenn allerdings der einzige Grund der Aussage darin besteht, jemanden zu diffamieren, dann ist das einfach nur noch wiederwärtig. Es gibt ein Buch mit dem Titel: Rush Limbaugh is a big Fat Idiot. Man muss schon ziemlich weit links sein um das noch als freie Meinungsäußerung zu bezeichnen. Verbot hin oder her, wer so etwas tut hat damit lediglich klar gestellt, dass sein IQ nicht ausreicht um eine eigene Meinung zu haben, die er denn äußern könnte.

  34. Wer hätte gedacht das das 21. Jahrhundert das Jahrhundert der Religionen wird.
    Ich glaub Raumschiff Enterprise verschiebt sich noch um paar Jahrhunderte. 😉

  35. Was wir eher brauchen ist ein „Life of Mohammod“ in den Kinos, ganz sicher brauchen wir keine Verschärfung eines Gotteslästerungsparagraphen.

    Absurde Idee!!

  36. Jo spinnen´s den in Baiern?

    Wenn es künftig verboten ist, Religion zu verspotten, dan ist es sehr bald mit unserer Freiheit vorbei. Denn was ist den Religion anders als pure Phantasie?
    So etwas muß man sogar lächerlich machen wenn man halbwegs bei Verstand ist.
    Überlassen wir Religion ruhig den Idioten.

    Aber überlassen wir es den Idioten nicht sich schützen zu müssen.

  37. #42 egal-ok (31. Okt 2007 11:46)

    Wer hätte gedacht das das 21. Jahrhundert das Jahrhundert der Religionen wird.

    Ich habe schon vor vielen Jahren eine futurologische Arbeit gelesen, in der die Wiederkehr von zwei bereits überwunden geglaubten Übeln angekündigt wurde, die uns im 21. Jahrhundert zu schaffen machen werden: die Infektionskrankheiten und die Religion.

  38. @ #43 klandestina

    Was wir eher brauchen ist ein “Life of Mohammod” in den Kinos, ganz sicher brauchen wir keine Verschärfung eines Gotteslästerungsparagraphen.

    Wie wäre es zum Anfang, wenn mal Submission in unseren Kinos gezeigt würde:
    http://www.youtube.com/watch?v=3kYCNxvSzqg

    Van Gogh ist für diesen Film gestorben (ganz ohne Gotteslästerungsparagraphen). Es wäre schön, wenn der Film etwas bekannter würde. Also MTV: nächstes mal zeigt ihr nicht Pope Town, sondern Submission!

  39. nochmal: es geht hier nicht um skurile Befindlichkeiten der katholischen Kirche oder Spinnereien der Bayern (für die sie zugegebenermaßen immer mal gut sind).

    Es handelt sich hier um ein (!) Mosaiksteinchen legislativer Initiativen, die der ideologischen Zurichtung des EU-Normbürgers dienen. Die schwammige Formulierung der Tatbestände ist nicht zufällig. Künftig kann je nach politischer Opportunität, jede „abweichende“ Äußerung sanktioniert werden. Dafür reicht es aus, wenn jemand sich „diskriminiert“ oder aus übergeordneten Gründen verletzt fühlt, respektive die Meinungsäußerung Anlass zur Sorge gibt, Unfrieden zu provozieren.

  40. #46 semitimes (31. Okt 2007 11:58)

    Wie wäre es zum Anfang, wenn mal Submission in unseren Kinos gezeigt würde

    Fürs Kino ist der Film zu kurz, aber ein Dauer-Link bei PI wäre eine noble Geste.

  41. Klingt nach neuer Bücherverbrennung. Fangen wir mit Voltaire an.

    Gibts PI eigentlich gedruckt? Dann verbrennen wir es gleich mit. Das wäre eigentlich eine gute Geschäftsidee, PI to burn and go.

  42. #50 blogspot (31. Okt 2007 12:03)

    Das kannst Du ja zusammen mit Deinen Kameraden bei der Links-SA machen !

  43. Stoiber ist ein Populist. Wenn der glaubt, dass irgendwas im Moment gut ankommt, dann macht er das. Die Folgen haben ihn noch nie interessiert.

    Der katholischen Kirche geht es nur darum, irgendwen / irgendwas anzubeten. Was, ist nebensächlich. Im Bedarfsfall wechseln sie halt das Buch.

  44. #53 magoo (31. Okt 2007 12:15)

    Magoo ist Populist. Wenn der glaubt, dass irgendwas im Moment gut ankommt, dann macht er das. Die Folgen haben ihn noch nie interessiert.

    Dem Atheismus geht es nur darum, gegen irgendwen / irgendwas zu sein. Was, ist nebensächlich. Im Bedarfsfall wechseln sie halt das Buch.

  45. Felix Bavaria! Meckert da jemand über Beckstein? Leider wird die Weichspülregierung im Zweifelsfall dafür sorgen, dass dieser Tatbestand dann auch auf „schützenswerte“ Minderheiten ausgedehnt wird.

    Frau Merkel sollte daran denken, dass sie nur dank der CSU im Amt ist und viele CDU nur deswegen wählen, weil ihnen die offensiven Vorschläge der CSU gefallen.

  46. #53 magoo (31. Okt 2007 12:15)

    Der katholischen Kirche geht es nur darum, irgendwen / irgendwas anzubeten. Was, ist nebensächlich.

    Früher war das nicht so. Aber heute, in der modernen postreligiösen Zivlisation, in der das Christentum nur noch ein Schatten seiner selbst ist, macht sich Verzweiflung breit. Dann wird sogar der ehemalige Todfeind Islam umarmt, nur, damit überhaupt noch etwas Religiöses übrig bleibt.

    In der Not frißt der Teufel eben Fliegen …

  47. #18 Eisvogel (31. Okt 2007 10:51)(Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Christen wissen, dass der Islam ihr Feind ist)

    Das weiß ich, sei dir da sehr sicher. Und wir (an der Basis) sind mittlerweile sehr viele. Ich mache mir viel mehr Sorgen um die immer noch tief und fest schlafenden großen Bevölkerungsteile, die anscheinend immer noch darauf warten, daß „der große Macher“ kommt, um ihren Müll zu leeren. Wie sie es halt schon seit Jahrzehnen gewohnt sind…..

    btw, Satire gegen die Kirche und den Glauben ist etwas Gutes und leicht zu ertragen, weil sie zum Nachdenken anregt.

    Solche Kommentare:

    „#8 Evil Penguin (31. Okt 2007 10:25) Jaja… die Monotheisten und ihre auf Lügenmärchen basierenden Überlegenheitsansprüche… wer sonst“

    kann ich nur ablehnen. Mein lieber Pinguin, Sie stellen sich selbst nicht viel besser dar! Warum diffamieren Sie uns Christen denn? Ich finde auch nicht alles gut, was vorgegeben wird und umgesetzt wird noch lange nicht alles.

    Ich finde es bedauerlich, daß für viele meiner Mitmenschen in unserer modernen und humanistischen Gesellschaft kein Platz mehr für den Glauben ist. Persönlicher Freiraum sollte für jeden gelten. Un außerdem haben wir immer noch ein gemeinsames Ziel, oder?

  48. Das obige Zitat, zeigt deutlich welchen Respekt
    manche türkische Zeitgenossen haben.
    Pfui, nochmal Pfui, und Focus der grösste Saustall Deutschlands, das so etwas noch nicht editiert.!!!

  49. Also ob das gut für Moselms wäre…. naja da hab ich doch meine Zweifel.
    Also so wie ich das sehe wird das Christentum und das Judentum massiv durch den Koran herabgewürdigt.
    Wenn man diese Hetzschrift damit verbieten lassen könnte … nun das wär sicher nicht verkehrt.

  50. Hat Focus seinen Sitz nicht bei den “ frommen Bayern “ ?´?
    Ingo Kruck ( Ressortleiter Comunity ) hatte mich damals, als ich das Zitat beanstandete, im Forum
    sogar noch beleidigt.Ist nicht vergessen, nur aufgeschoben, was ich noch vorhabe.

  51. Das weiß ich, sei dir da sehr sicher. Und wir (an der Basis) sind mittlerweile sehr viele.

    Es wirkt auf mich nicht so, Anno II.

    Ich finde ganz grundsätzlich, dass das christliche Gebot „Liebe Deine Feinde“ eine, Katastrophe ist (obwohl ich ansonsten das Christentum schätze), weil es den Begriff „Liebe“ verramscht. Man ist ja noch nichtmal in der Lage, seine Freunde genug zu lieben, von denjenigen, die weder Freund noch Feind sind, mal ganz abgesehen.

    Ich liebe nur sehr wenige Menschen, mag einige , die meisten sind mir gleichgültig und ein paar kann ich nicht ausstehen. Feinde gehören in die letztere Kategorie.

    Aber selbst WENN man die Feindesliebe akzeptiert… ist das was anderes als das, was die Kirchen zur Zeit machen. Sie haben das Gebot dahingehend pervertiert, dass sie aus „Liebe Deine Feinde“ gemacht haben:

    „Tu so, als ob es gar keine Feinde gibt.“

    Frag doch mal einen Mainstream-Christen, ob er Moslems als Feinde sieht. Der springt Dir ins Gesicht!

  52. #59 Schlernhexe

    Das obige Zitat, zeigt deutlich welchen Respekt manche türkische Zeitgenossen haben. Pfui, nochmal Pfui, und Focus der grösste Saustall Deutschlands, das so etwas noch nicht editiert.!!!

    Da fällt einem nichts mehr ein.

  53. Statt an diesem dämlichen Paragraphen herumzudoktern sollte die CSU mal lieber einen „Karikaturenwettbewerb“ zum Islam ausrufen, oder aber zum „Türkeibeitritt“.

    Das würde ordentlich Wähler mobilisieren.

  54. Dank der schlappschwänzigen Toleranz seiner Eliten – so heißt es darin – wäre Old Europe längst zu „Eurabia“ geworden, eine „Kolonie des Islam“, unterwühlt von Einwanderern, die nichts anderes im Sinn hätten, als Halbmonde auf Kirchtürme zu verpflanzen.
    Bei seinem Kölner Treffen mit Vertretern muslimischer Gemeinschaften erklärte Benedikt XVI., dass die „Verteidigung der Religionsfreiheit und die Achtung der Minderheiten ein unanfechtbares Zeichen wahrer Zivilisation“ sei. Das war eine deutliche Kritik an nahezu allen Staaten der arabischen Welt.

    (-I———–>………..

  55. #62 Eisvogel

    Es gibt auch unter den Christen „Tiefschläfer“, in der Tat und auch das Gutmenschentum ist dort sehr weit verbreitet und tief verwurzelt. Viele erzählen über den Islam, als ob es sich um orientalische Folklore handelt. Man beschäftigt sich zu wenig mit dem Islam oder man hat gar keinen Berührungspunkt. Auf der anderen Seite habe ich in einer Runde gesessen auf der Vorbeitungsveranstaltung zur Kommunion meiner Tochter. Eine bunte Runde mit Polen, einer Schwarzafrikanerin und uns Deutschen. Es war zu Zeiten des Fastenmonats, man kam zufällig auf den Islam zu sprechen. Und der Tenor war alles andere als verständnisvoll oder hypertolerant. Das hat mich sehr positiv gestimmt und mich in meiner sehr islamkritischen Position nur bestärkt. Daraus muß eine starke Gemeinschaft wachsen. Dafür möchte ich gerne einstehen. Die Kräfte eines Einzelkämpfers sind schnell verbraucht und waren dann eventuell sogar nutzlos vergeudet.

  56. Hallo, bin neu hier, hab mich heute doch mal angemeldet, nachdem ich schon einige Tage bei Euch mitlese. PI ist eine tolle Sache und ein Ort, wo man seine Meinung offensichtlich sagen kann ohne Rücksicht auf PC.
    Ich, als Christ, fühle mich schon manchmal häftig diffamiert bzw. bin traurig darüber, dass bestimmte Dinge, die mir heilig sind, durch den Kakao bzw. andere braune Massen gezogen werden. Doch ich würde niemals jemanden körperlich dafür angehen. Die Christenheit, zumindest die in Europa und der westlichen Welt, hat im großen und ganzen seit der Renaissance und der Reformation (passt heute) einen Wandlungsprozess vollzogen. Die Aufklärung wäre wohl ohne Reformation nicht denkbar gewesen. Daher haben auch die Atheisten der Reformation viel zu verdanken. Es gäbe sie sonst mit großer Wahrscheinlichkeit in dieser Form gar nicht.
    Daher ist unser Kulturkreis, wenn auch immer mehr vom Atheismus und von anderen Religionen bzw. Religionsgemischen beeinflusst, für mich immernoch christlich geprägt. Ich wünschte mir von den vielen Atheisten hier eine stärkere Würdigung dieser Wurzeln. Ich denke, die heutigen Christen sind offen für Kritik. Kritik ist aber nicht gleichzusetzen mit Beleidigung. So ist für mich z.B. eine gute Karrikatur eine, die einen sachlichen Hintergrund kritisiert bzw. überspitzt darstellt. Eine schlechte bzw. gar keine Karrikatur ist eine, die einfach nur lächerlich machen will. Das trifft auf alle gesellschaftlichen Bereiche zu, auf alle Religionen aber auch auf Politik und adere gesellschaftlichen Felder.
    Die Christen in diesem Lande haben darauf verzichtet, Gewalt auszuüben bei Beleidigungen und Verunglimpfungen. Warum sollten sie nicht von der Gesellschaft genauso beschützt werden, wie jeder andere. Ich kann ja auch nicht zu meinem Nachbarn einfach beschimpfen, weil er ist wie er ist. Ich darf ihn aber kritisieren.
    Es gibt einen feinen Unterschied zwischen Beschimpfung und Kritik. Dieser wird aber leider heutzutage von vielen nicht mehr wahrgenommen.

  57. Welcher Gott soll geschützt werden? Falls es einen oder mehrere gibt, können die das nicht selber besorgen?
    Ich selbst bin evangelisch-lutherisch und halte viel vom jetzigen Papst und dem davor.
    Wir Christen haben uns zu einem großen Teil daran gewöhnt, dass es Menschen gibt, die keine Christen sind oder das Christentum ablehnen.
    Damit sollten sich auch die Moslems, wenigstens in Europa, mit Bezug auf ihren Glauben abfinden.
    Es ist nicht Aufgabe des demokratischen Staates Religionen vor ihren Kritikern zu schützen. Die Gläubigen können für ihre Religion durch einen vorbildlichen Lebenswandel werben. Auf Mord und Totschlag gegen Andersgläubige mussen Einwohner Europas leider verzichten. Anderenfalls mögen sie in die entsprechenden Länder aus- oder zurückwandern.

  58. #67 Anno II: „…man kam zufällig auf den Islam zu sprechen. Und der Tenor war alles andere als verständnisvoll oder hypertolerant. Das hat mich sehr positiv gestimmt und mich in meiner sehr islamkritischen Position nur bestärkt.“ – Geht mir auch so, wenn ich über längere Zeit die veröffentlichten Debatten/interreligiösen Dialog und all diesen Käse erlebt habe, dann denke ich eigentlich immer an Auswanderung. Aber wenn ich dann mit normalen Leuten im Alltag rede, geht es mir schon besser. Überall veröffentlichen sich Dummschwätzer und Flachdenker und wenn Du das nicht mehr aushalten kannst, gehe einfach in Deine eigene Öffentlichkeit, sage was Kritisches über den Islam, freche Türken, Migrantengewalt etc., sofort erntest Du Zustimmung und hörst Sätze wie „gut, daß es mal einer offen und klar anspricht, was alles schief und falsch läuft…“. Mein Eindruck: Noch funktioniert die Schweigespirale bzw. sie wird nur in diesen kleinen Öffentlichkeiten zurückgedreht, aber irgendwann haben soviele die Schnauze voll, daß es nochmal richtig kracht.

  59. Tja da sieht man mal wie wenig die Katholische Kirche taktisch denkt .

    Sie will auch wie der Islam behandelt werden übersieht dabei aber das sie damit genug den Islamophilen in die Hände arbeitet.

    Die Brights,Atheisten,Agnostiker,Dawkins für vernünftig Halter( so wie ich) die sollten endlich mal selbstbewusster werden .

  60. Typisch CSU:

    Grundgesetz? Was ist das?

    Von Meinungsfreiheit haben die wohl noch nie was gehört! Und Meinungsfreiheit bedeutet nunmal auch, seine Meinung über den Gott anderer sagen zu dürfen.

    Und wenn ich sage Mohammed war ein Kinderschänder, dann ist das keine Beleidigung für irgendwelche ach so armen Muslime, sondern eine belegbare Tatsache!

  61. Hi Occident,

    Ich wünschte mir von den vielen Atheisten hier eine stärkere Würdigung dieser Wurzeln.

    Hier wird Deinem Wunsch entsprochen, obwohl ich nicht ganz sicher bin, ob Fjordman wirklich ein Atheist ist, er bezeichnet sich aber selber als nicht religiös.

    Es gibt einen feinen Unterschied zwischen Beschimpfung und Kritik.

    Das ist richtig. Vor allem ist dieser Unterschied wirklich fein und fließend und sehr von subjektiven Beurteilungen abhängig. Deshalb ist es wohl sicherer, lieber etwas zu viel Beschimpfung zu ertragen, als auch nur ein bisschen strafrechtliche Verfolgung von Kritik zu haben.

    Irgendwie scheint es im Nanny-Staat in Vergessenheit geraten zu sein, dass man sich auch ohne Mamma-Justizia gegen Beschimpfungen wehren kann. Und zwar verbal!

    Welcher Gott soll geschützt werden?

    Keiner. Der Blasphemie-Paragraph schützt nicht Gott sondern den „öffentlichen Frieden“. Deshalb wurde er auch nie gegen irgendwelche Blasphemien gegen das Christentum (derer es viele gab) angewandt. Christen können nur nörgeln und grummeln, den öffentlichen Frieden kriegen sie nicht kaputt, ja noch nicht einmal angekratzt.

    Weil sie neidisch auf die tatkräftigeren Moslems sind, die das hinkriegen, möchten sie jetzt eine Verschärfung des Paragraphen dahingehend, dass der öffentliche Frieden auch schon dann gestört ist, wenn missliche Gefühle der Sorte „Also, ich finde das ehrlichgesagt primitiv“ aufkommen, und nicht nur erst dann, wenn die Paradedisziplinen des Islam wie Fahnenverbrennen und Morddrohungen zutage treten, in denen die Christen sich nicht so hervortun.

  62. Das Problem besteht doch darin, daß Einige „den Islam“ als Verbündeten ansehen, seien es die Linken in ihrem Kampf gegen den bösen jüdischen Kapitalismus oder seien es wie in diesem Fall Christen, die hoffen mit diesen Verbündeten die säkularischen Kräfte besiegen zu können … und die nicht begreifen, daß sie sich im Erfolgsfall gleich mit abschaffen, daß ihre Medizin weitaus schlimmer ist als das angebliche Übel!

  63. Es ist ein Horror!!
    Die Verschärfung eines solchen Paragraphen (das es den überhaupt gibt ist schon crass genug)öffnet der Intoleranz bestimmter Bereicherer Tür und Tor. Warum hören wir keinen Aufschrei der Empörung von Frau Roth?! man denke nur an die Reaktionen auf Mixa!Das Fundament der Meinungsunfreiheit wird betoniert sollte soetwas geschehen. Ich habe keine Lust mehr… 🙁

  64. Ich finde es erschreckend, daß hier fast ein Konsens darüber herrscht, daß man ruhig die Überzeugung eines frommen und gläubigen Menschen – egal ob Christ, Muslim oder anderer Glaube – nach Belieben und grenzenlos in den Dreck ziehen dürfen soll.

    Allein schon der Anstand und der Respekt vor jedem Menschen sollten es verhindern, daß so etwas geschieht. Ich finde es erbärmlich und auch erschreckend, wenn jemand offenbar Befriedigung daraus ziehen kann, Jesus als Schwein am Kreuz darzustellen und ähnliches. So etwas trägt nicht zum Frieden innerhalb einer Gesellschaft bei und erweckt zu Recht negative Gefühle.

    Willst du wissen, wer ein edler Mensch ist?
    Wenn du an nichts glaubst und doch die Heiligtümer der anderen nicht angreifst und nicht angreifen läßt

  65. Das ein letzter Versuch von Ede, sich wichtig zu machen. Müßig, sich darüber aufzuregen.
    Viel schlimmer finde ich die Bestrebungen, dieses unsägliche Erziehungsgeld einzuführen. Soweit ich informiert bin sollen Eltern, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten geben, monatlich bis zu 500 € erhalten. Das hat dann zweierlei Auswirkungen: Die islamische Vorherrschaft durch den Kreißsaal wird von uns noch gefördert und weitere eingeladen, sich von uns alimentieren zu lassen. Und der Integration wird ein Bärendienst erwiesen, wenn Kinder von Einwanderern aus dem Kindergarten genommen werden. Es wird noch eine Weile dauern, bis die Politiker ihre geplanten Gesetze auf solch unerwünschte Nebenwirkungen abklopfen.
    Und nebenbei: Ich glaube an keinen Gott. Aber die christlich-jüdische Prägung des Abendlandes hat mir diese Haltung ermöglich. Und deswegen respektiere ich das Christentum und bin ihm dankbar.
    Gruß aus dem Land der Bembel!

  66. #74 Eisvogel

    Danke für den Link! Werde ich mal in Ruhe durchlesen. Hab es noch nicht gemacht.
    Die Frage: „Welcher Gott soll geschützt werden?“ ist allerdings nicht von mir aufgeworfen worden.

    Ich stimme Dir bei Deinen Aussagen weitestgehend zu, jedoch nicht, dass man sich gegen Beschimpfungen verbal wehren (schützen) kann. Zuerst kommt die Beschimpfung, dann kann erst eine Reaktion einsetzen. Die Beschimpfung ist aber zu diesem Zeitpunkt schon geschehen. Daher stehe ich ihr wehrlos gegenüber. Ähnlich, wenn mich jemand ins Gesicht schlägt.
    Ich kann dann machen, was ich will, der Schlag ist geschehen und ist durch verbale und auch körperliche Gewalt nicht mehr abzuwehren.
    Jesus fordert übrigens bei Schlägen auf die rechte Wange auch die andere noch hinzuhalten (Mt. 5, 39 und Lk. 6, 29).
    Fakt ist: Christen sind heute nicht mehr in der Lage sich zu verteidigen, denn sie haben auf jegliche Gewalt verzichtet (körperliche und staatliche) Wenn der Staat heute die Christen nicht schützt, tut es niemand. Die Auswirkungen sehen wir in der islamischen und kommunistischen Welt. Der Staat hat die Pflicht, seine Bürger (und seine Kultur) zu schützen, von daher sehe ich den bayrischen Vorstoss als gut gemeint. Aber ihr habt sicher Recht, dass das auch schnell ein Eigentor werden kann.
    Es ist beinahe tragikkomisch. In unserem Land muss der Staat die Christen und mit ihnen die gesamte Gesellschaft) u.a. vor dem Islam schützen, der zum allergrößten Teil nicht auf Gewalt verzichtet hat und dies nach meiner Befürchtung auch nicht tun wird.

  67. Allein schon der Anstand und der Respekt vor jedem Menschen sollten es verhindern,…

    Ja, Leserin, der Anstand sollte das verhindern, nicht das Gesetz.

    Allerdings sehe ich keinen Widerspruch zwischen Anstand und der despektierlichen Darstellung eines unanständigen Menschen wie Mohammed. Eine despektierliche Darstellung von Jesus (z.B. als Schwein am Kreuz) empfinde ich persönlich auch als unanständig, ich möchte aber nicht, dass sich der Gesetzgeber darum kümmert.

    Es gibt eine Menge unanständiger Dinge (z.b. rülpsen und furzen), die nicht strafbar sind, aber dennoch zu sozialer Ablehnung führen.

    Wir müssen DAS wieder hinkriegen.

  68. Die Frage: “Welcher Gott soll geschützt werden?” ist allerdings nicht von mir aufgeworfen worden.

    Ich weiß. Ich habe einfach alle Zitate kursiv markiert.

    Ja, ich verstehe teilweise den Vorstoß der Bayern auch so, dass sie mit dem verschärften Blasphemie-Paragraphen erreichen wollen, dass diejenigen Religiösen (vor allem Christen, aber auch Juden) vom Statt geschützt werden sollen, die nicht in der Lage sind, das aggressiv selber zu tun.

    Im Endeffekt wird dieser verschärfte Paragraph, wenn er durchkommen sollte, aber nichts anderes als den Islam schützen.

    Das Christentum wird von Sendungen wie Popetown nicht bedroht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand seinen christlichen Glauben verliert, nur weil er sich das zufällig anguckt oder weil er irgendeine als „Kunst“ deklarierte blasphemische Geschmacklosigkeit sieht.

  69. Das „Verfolgtwerden“ gehört ein bisschen zum Christentum und zum Judentum erst recht.

    Damit möchte ich nicht sagen, dass Christen und Juden das toll finden, wenn sie verfolgt werden, sondern nur, dass sie sich – wenn es passiert – nicht groß wundern oder gar auf die Idee kommen, dass die Verfolgung bedeuten würde, dass ihr Glauben Mist wäre.

    Insbesondere Christen gedeihen unter Verfolgung besser als unter Religionsfreiheit. Es ist ein Bestandteil ihres Glaubens und Jesus hat es ja auch prophezeiht.

    Deshalb macht das dem Christentum wenig aus, wenn Atheisten massig blasphemisches Zeugs produzieren. Damit tun sie nur, was Christen sowieso erwarten und was sie in ihrem Glauben stärkt (trifft auch auf Juden zu, der Antisemitismus hat dem jüdisch-religiösen Glauben nicht geschadet, ihn möglicherweise sogar zuweilen gestärkt)

    Der Islam hingegen hat keine eigene Verfolgungsgeschichte. Er hat auch kein stabiles Fundament, er ist gegen Blasphemien viel anfälliger.

  70. is‘ das geil.
    *kicherdieweihrauchtüteweiterreich*

    heißa, wird das ein spaß. da werden arbeitsplätze noch und nöcher geschaffen.
    es bedarf ja einem neuen religionsgericht, wenn sich die pfaffen, turmplärrer, voodoo-priester und rabbis alle gegenseitig anzeigen.

    ey, soviel spaß, alles für meine steuergelder!
    ick liebe deutsche land!

  71. Grundsätzlich sollte es mit Gesetzen am Besten so abläufen:

    Islam schwächen, Christentum/Judentum stärken.

  72. #77 Leserin (31. Okt 2007 14:35)

    Ich finde es erschreckend, daß hier fast ein Konsens darüber herrscht, daß man ruhig die Überzeugung eines frommen und gläubigen Menschen – egal ob Christ, Muslim oder anderer Glaube – nach Belieben und grenzenlos in den Dreck ziehen dürfen soll.

    Ich sehe das nicht so. Wenn jemand etwas „in den Dreck zieht“ (um deine sehr drastische Metapher zu verwenden), dann gibt es drei Möglichkeiten: entweder seine Kritik ist berechtigt, vielleicht berechtigt oder nicht berechtigt.

    Ist sie berechtigt, dann ist sie auch wünschenswert. Stell dir vor, man würde uns hier verbieten wollen, den Islam oder den Nationalsozialismus „in den Dreck zu ziehen“!

    Ist die Kritik vielleicht berechtigt, dann wird das ganze Ansichtssache. Der Kritisierende wird sie jedenfalls für berechtigt halten, und deshalb ist sein Verhalten zumindest subjektiv in Ordnung.

    Natürlich kann eine heftige Kritik auch unberechtigt sein. Aber schadet die dann dem Kritisierten? Ich denke nicht, eher dem, der sie unberechtigterweise äußert. Der büßt seine Glaubwürdigkeit ein.

    Ich bin zwar kein gläubiger Mensch, aber es gibt auch für mich Dinge und Menschen, die mir viel bedeuten. Falls die jemand „in den Dreck zieht“, dann zucke ich mit den Achseln und schüttle den Kopf. Was geht es schließlich mich an, wie andere, mir fremde, Menschen irgendetwas mir Wichtiges beurteilen? Damit müssen sie selbst klar kommen.

  73. #82 Eisvogel

    Der Islam hingegen hat keine eigene Verfolgungsgeschichte … er ist gegen Blasphemien viel anfälliger.

    Eine sehr gute Analyse. Mich erinnert der Islam irgendwie an einen rotzfrechen Jugendlichen, der schon seit langem, wie man so schön sagt, um Ohrfeigen bettelt, aber dennoch bisher noch keine abbekommen hat. Die fehlen ihm in seiner Entwicklung.

  74. @77

    Kennst du irgend jemand, der durch eine Karrikatur ermordet wurde? Ich nicht.

    Die Todesopfer der derzeitigen Problemreligion Nr. 1 sind aber sehr real. Der Counter befindet links oben.

  75. # 85 Roger McLassus:
    „Ich bin zwar kein gläubiger Mensch, aber es gibt auch für mich Dinge und Menschen, die mir viel bedeuten. Falls die jemand “in den Dreck zieht”, dann zucke ich mit den Achseln und schüttle den Kopf. Was geht es schließlich mich an, wie andere, mir fremde, Menschen irgendetwas mir Wichtiges beurteilen? Damit müssen sie selbst klar kommen.“

    Das glaubst Du doch selbst nicht!
    Ich will mal versuchen, an ein paar Beispielen darzulegen, wie nah Kritik und Beschimpfung/ Beleidigung zusammenliegen und wie persönlich sie werden können. Ich sage folgendes natürlich nicht zu Dir, sondern zu einem imaginären Gegenüber:

    1. Deine Mutter ist eine Schlampe!

    Was ist das? Kritik? Nein, Es ist eine Beleidigung, die Dich mit dem treffen will, was Dir „heilig“ ist.

    2. Deine Mutter ist eine Schlampe, weil sie vor ihrer Ehe mit mehreren Männern geschlafen hat.

    Hier wird zwar eine sachliche Kritik geübt, die aber dennoch eine Beleidigung bleibt, zumal man über den Zusammenhang von Sache und gebrauchtem Bild heftig diskutieren könnte.

    3. Ich finde das Verhalten deiner Mutter nicht gut, dass sie mit so vielen Männern schläft.

    Das ist sachlich evtl. richtig, vielleicht sogar nicht mal beleidigend gemeint, aber auch hier kann (muss) man streiten, denn die Beurteilung der Sache ist abhängig von der betreffenden Personen, vom jeweiligen Kulturkreis bzw. der Sozialisation. Selbst in unserem Kulturkreis, würde man diese Formulierung als Beleidigung empfinden, obwohl diese sachlich evtl. richtig und vllt. sogar nachprüfbar und belegbar ist. Es bleibt aber ein Eingriff in die Sphäre, die mir „heilig“ ist, außerdem ist es eine Sache mit deren Kritik ich nichts anfangen kann, da sie mir nicht weiter hilft, ich auch an der kritisierten Ursache nichts ändern kann.

    Des weiteren ist es wichtig, zu wissen, wer diese drei Aussagen gemacht haben könnte.
    Nehmen wir an, der Nachbar, der mich nicht leiden kann hat das gesagt.
    Dann ist klar: Er will nur mich treffen (beleidigen)

    Nehmen wir an die ordnungsliebende Schwester der Mutter, Tante Frieda, hat das gesagt:
    Dann will sie mich vielleicht warnen einen ähnlichen Lebenswandel einzuschlagen. Sie meint vielleicht, so ein Wandel beschmutzt das Ansehen der Familie

    Oder nehmen wir an, der eigene Vater sagt das über seine Frau. Dann könnte es sogar als Hilfeschrei verstanden werden. Als eine Situation unter der er leidet und mit der er sich nicht identifizieren kann.

    Ich persönlich würde meine Mutter in jedem Falle verteidigen, würde versuchen darzulegen, warum sie in dies Situation gekommen ist. Würde evtl. historische Umstände, Notlagen anführen, würde dem Kritiker eine falsche Sichtweise bzw. keine Ahnung unterstellen. Im schärfsten Fall (beim Nachbarn) würde ich ihn mehr oder weniger barsch dazu auffordern, sich aus meinem Privatleben rauszuhalten. Nicht auszuschließen wäre auch (obwohl mir das sehr fremd ist) dem Gegenüber eins zu verplätten.

    So gehen wir mit Kritik um an Dingen, die uns „heilig“ sind.

  76. @#85 Roger McLassus
    Kritik ist natürlich wünschenswert, doch man sollte doch die Form waren.
    Ich stelle mit erschrecken fest, dass sich sogar hier einige Linksgrüne Aktivisten tummeln, die den Unterschied zwischen einer Meinungsäußerung und einer Beschimpfung nicht kennen.
    Wollen wir uns wirklich auf dieses Niveau begeben.

  77. Dieser unselige Gotteslästerungsparagraph
    hatte zur Folge, dass ein wirklicher Freigeist
    nach dem Krieg der erste war, der dieses Vergehens (Verbrechens ?) angezeigt wurde.
    „1955 zogen Schmidts nach Darmstadt, weil die Anzeige wegen Gotteslästerung und Pornografie Arno Schmidt in seinem damaligen Wohnort, dem katholischen Dorf Kastel in Rheinland-Pfalz, in Schwierigkeiten brachte“

  78. Nun ja – (ich gehe jetzt nicht auf die einzelnen Schreiber ein) – wenn in der Vergangenheit in den letzten Jahren und Jahrzehnten Angriffe insbesondere gegen die katholische Kirche erfolgt sind – durch „Künstler“, Kabarettisten, Theaterstücke, Homosexuelle und Kirchenkritiker und dergleichen – dann gab es kaum nennenswerte Kritik, zumindest in den Medien nicht wahrnehmbar. Es war einfach schick, gegen die Kirche zu lästern und zum Austritt aus der Kirche aufzurufen, was ja viele dann auch getan haben. (Der Trend zum Kirchenaustritt scheint sich zu verlangsamen, im Gegenteil soll es wieder vermehrt Eintritte geben).

    Später dann kamen die Beschwerden, daß die katholische Kirche aus Geldmangel zum Beispiel manche Kindergärten schließen muß (ich weiß, ich weiß, bitte jetzt nicht damit kommen, daß die finanzielle Hauptlast sowieso nicht von den Kirchen getragen wird). Das kommt von das – wenn man Leuten wie Volker Beck, aber natürlich auch anderen (man kann ruhig hier auch Popetown nennen, wodurch ja auch das Bild der Kirche bei den Jugendlichen negativ beeinflußt wird)unwidersprochen das Wort erteilt.

    Und nun kommt ein Angriff von außen (der Islam), aber die Gesellschaft ist nur bedingt wehrfähig, weil sie in verschiedene Gruppen und Grüppchen auseinanderdividiert wurde. Und zwar ganz bewußt von den verschiedenen Agitatoren.

    Und das scheint sich jetzt zu rächen …
    Quidquid agis prudenter agas et respice finem.

  79. Das würde der Zensurparagraph Nr.1

    Dann dürfte man sich über die Friedensreligion überhaupt nicht unterhalten.

    Knast für Kritik !

  80. @ #85 Roger McLassus

    Das ist doch ein wenig zu einfach. Guck dir mal die unberechtigte Kritik von Niggemeier gegen Stefan an. Schadet sie dem Niggemeier? Mag sein, ist auch egal. Schadet sie Stefan? Ja, leider.

    Trotzdem: Kritik ist wichtig und man muß zweimal hinsehen, bevor man da etwas einschränkt. So lange durchgeknallte Autonome und Musels draußen rum laufen, darf man zum Beispiel nicht gegen alles und jeden hetzen.

    Der Paragraph ist in seiner jetzigen Form komplett sinnlos bis schädlich. Er sollte einfach in ein Gesetzt ohne Strafmaßnahmen geändert werden. Ganz nach dem Motto, wir bekennen uns dazu nicht Gott zu lästern und wer es trotzdem tut soll sich schämen.

  81. Wäre angebrachter wenn nichtreligiöse Menschen vor diesem hokuspokus zu geschützt werden.

    Wo keine traditionelle Religion vorherrscht, rennen Menschen, die sich selber als „nicht-religiös“ (und häufig gegenüber Religiösen als intellektuell überlegen) betrachten, jedem Mist nach, der nicht-offen-religiöse Dogmen verbreitet, zum Beispiel der CO2-Dämonie oder der säkularen Antidiskriminierungs-Pseudoreligion.

    Ich glaube, es wäre sehr wichtig, dass Atheisten BITTE zur Kenntnis nehmen, dass die allermeisten Menschen Religion brauchen, und sich da, wo keine offizielle geliefert wird, selber eine basteln oder die nächstbeste, die sich nicht selber permanent ins Knie schießt (Islam) übermäßig respektieren.

  82. Ich als Atheist hätte nichts gegen den Gotteslästerungsparagraph, solange Gott selbst bei einer Polizeistation seiner Wahl Anzeige erstellen muss.

  83. Die Geschichte ist schon älter, dabei viel weitreichender:

    Demnach soll künftig nicht erst eine Beschimpfung von Religion und Kirche strafbar sein, die den öffentlichen Frieden stören könnte. Bereits die Herabwürdigung oder Verspottung soll unter Strafe gestellt werden. Der öffentliche Friede sei schon dann gestört, wenn der Spott «das Vertrauen der Betroffenen in die Achtung ihrer religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung beeinträchtigen oder bei Dritten die Bereitschaft zu Intoleranz» gegenüber Religion fördern könne,…

    Quelle: hier

    Heißt dies, wenn meine Islamkritik dazu geeignet ist, einen Muslim, respektive Muslima im Glauben zu verunsichern, daß dies dann strafbar sein soll?

    Machen wir uns nicht vor, Bayerns Justizministerin Beate Merk hat wohl Angst vor den „leicht erzürnbaren Muslimen“ und möchte deshalb präventiv uns einen Maulkorb verpassen.

    CSU, jetzt auch nicht mehr wählbar?!

  84. # 97

    Der war gut!
    Aber dann müssten wir auch beim illegalen Abholzen von Bäumen warten, bis die Bäume auf der Polizei antanzen.

  85. Na bravo, da wird sich der liebe Gott aber freuen! Was Religionen in seinem Namen verordnen bzw. anrichten ist unangreifbar sakrosankt. Die Zumutungen, Beleidigungen, Drohungen, etc. für seine Gotteskinder nimmt er dafür natürlich billigend in kauf.

  86. #88 Occident (31. Okt 2007 16:25)

    So gehen wir mit Kritik um an Dingen, die uns “heilig” sind.

    Ihr vielleicht (wer auch immer mit „wir“ gemeint sein mag), ich aber nicht. Aber die Moslems hätten für „eure“ Verhaltensweise sicherlich Verständnis …

  87. @Eisvogel laber nicht immer so pseudo intellektuell daher sondern kümmere dich um deine Tarotkarten rofl

  88. Aber die Moslems hätten für “eure” Verhaltensweise sicherlich Verständnis …

    Richtig, Moslems haben wirklich sehr großes Verständnis dafür, wenn Christen einen Tanz um Blasphemie veranstalten. Sie sind dabei teilweise sogar noch mimosiger als Christen selber, z.B. wurde der Film „Der Da Vinci Code“ von manchen Moslems verurteilt, weil er den Propheten Isa beleidigte.

    Die Presse in islamischen Ländern geniert sich nicht, Juden aufs Dreckigste und Primitivste zu verunglimpfen, aber sie lassen die jüdischen Propheten dabei außen vor.

    Moslems sind keine Gotteslästerer und wenn sie behaupten, dass WIR diejenigen sind, die anderer Leute Heiligtümer fröhlich verunglimpfen (während sie das umgekehrt nicht tun), haben sie weitgehend Recht.

    Es hat keinen Zweck, sich in dem Punkt mit ihnen anzulegen.

  89. #63 Eisvogel (31. Okt 2007 12:44) Das weiß ich, sei dir da sehr sicher. Und wir (an der Basis) sind mittlerweile sehr viele.

    Es wirkt auf mich nicht so, Anno II.

    Ich finde ganz grundsätzlich, dass das christliche Gebot “Liebe Deine Feinde” eine, Katastrophe ist (obwohl ich ansonsten das Christentum schätze), weil es den Begriff “Liebe” verramscht. Man ist ja noch nichtmal in der Lage, seine Freunde genug zu lieben, von denjenigen, die weder Freund noch Feind sind, mal ganz abgesehen.

    Ich liebe nur sehr wenige Menschen, mag einige , die meisten sind mir gleichgültig und ein paar kann ich nicht ausstehen. Feinde gehören in die letztere Kategorie.

    Aber selbst WENN man die Feindesliebe akzeptiert… ist das was anderes als das, was die Kirchen zur Zeit machen. Sie haben das Gebot dahingehend pervertiert, dass sie aus “Liebe Deine Feinde” gemacht haben:

    “Tu so, als ob es gar keine Feinde gibt.”

    Frag doch mal einen Mainstream-Christen, ob er Moslems als Feinde sieht. Der springt Dir ins Gesicht!

    liebe eisvogel,

    ich bin so ein 0815 katholik und ich springe Ihnen sicher nicht ins gesicht. im zweifel halte ich mich an das vorbild christi und seine austreibung aus dem tempel 🙂

    mfg
    wien 1529

  90. #89 Andy (31. Okt 2007 16:37)

    Kritik ist natürlich wünschenswert, doch man sollte doch die Form waren.

    Ja, und das gilt sowohl für die Kritisierenden als auch für die Kritisierten. Wer ausfällig wird, ist primitiv, und wer beleidigt spielt, weil jemand anderer ihm gegenüber ausfällig geworden ist, ebenso.

    Ein kultivierter Mensch ist für beides nicht anfällig.

  91. Der war gut!
    Aber dann müssten wir auch beim illegalen Abholzen von Bäumen warten, bis die Bäume auf der Polizei antanzen.

    Wieso? Wegen den hinduistischen Göttern, die in den Bäumen wohnen? Falls diese geistig umnachtet sind, kann freilich der Förster als ihr Vormund die Anzeige erstellen.

    Die Bezeichnung „blöde Kuh“ oder bei Bayern eigentlich eher „Du Rindvieh!“ müssen sich die Bayern aber abgewöhnen. Schließlich sind die Viecher im Hinduismus heilig.

  92. Der bayrische Gesetzesvorstoß nur ein kleiner Vorgeschmack für die Zukunft. Als nächstes wird Denken, außerhalb der vom Bundestag vorgegebenen Richtlinien, verboten.

  93. #103 Lunatic (31. Okt 2007 18:52) @Eisvogel laber nicht immer so pseudo intellektuell daher sondern kümmere dich um deine Tarotkarten rofl

    ich sage, erst wenn Sie so eloquent und sachlich so fest wie eisvogel sind, dann steht ihnen die kritik des herumlaberns zu.

    wien 1529

  94. #96 Eisvogel (31. Okt 2007 17:34)

    Ich glaube, es wäre sehr wichtig, dass Atheisten BITTE zur Kenntnis nehmen, dass die allermeisten Menschen Religion brauchen, und sich da, wo keine offizielle geliefert wird, selber eine basteln …

    Ich sehe das nicht so pessimistisch, sondern halte dieses Verhalten für eine vorübergehende Nachwirkung des noch nicht restlos zu Ende gegangenen Zeitalters der Religion.

    Außerdem ist mir eine Welt lieber, in der sich jeder seine eigene, persönliche Religion bastelt (und sei sie auch noch so verrückt) als eine, in der Massen-Religionen das Denken von Millionen gleichschalten.

  95. #110 wien1529 (31. Okt 2007 19:33)

    erst wenn Sie so eloquent und sachlich so fest wie eisvogel sind, dann steht ihnen die kritik des herumlaberns zu.

    Dem möchte ich mich ausdrücklich anschließen. Auch wenn ich mit Eisvogels Texten nicht immer konform gehe, so sehe ich doch, daß sie mit zum Besten gehören, was PI zu bieten hat.

  96. #111 Lunatic (31. Okt 2007 19:54) Wien1529 warum sollte ich freiwillig mein Niveau senken?

    ich glaube kaum, dass es noch tiefer geht.

    mfg
    wien1529

  97. #113 Roger McLassus (31. Okt 2007 20:12) #110 wien1529 (31. Okt 2007 19:33)

    erst wenn Sie so eloquent und sachlich so fest wie eisvogel sind, dann steht ihnen die kritik des herumlaberns zu.

    Dem möchte ich mich ausdrücklich anschließen. Auch wenn ich mit Eisvogels Texten nicht immer konform gehe, so sehe ich doch, daß sie mit zum Besten gehören, was PI zu bieten hat.

    dem stimme ich aus ganzem herzen zu 🙂
    mfg
    wien 1529

  98. @#96 Eisvogel
    Volle Zustimmung. Viele Menschen brauchen einfach eine Religion. Sie erfüllt zwei wichtige Funktionen.
    Erstens: Geborgenheit. Es ist schon beruhigend, wenn es jemanden gibt, der über einen wacht. Das Leben ist eben nicht immer einfach. Der Glaube gibt kraft.
    Zweitens: Leitlinien oder Regeln. Viele Menschen wollen Führung. Bestimmte Grundregeln, die ihnen helfen, sich in der Welt zu Recht zu finden. Und je komplizierter die Welt ist, desto mehr Menschen verlieren die Orientierung.
    Beispiel ist doch die Wiedervereinigung. Viele Menschen im Osten wurden abgehängt, weil sie mit der Veränderung nicht zu recht kamen. Klar war die DDR ein Terror Regime, eine verabscheuungswürdige Diktatur, aber die Menschen haben sich eben ihre Nische eingerichtet. Sie wussten, wie sie sich verhalten können ohne Ärger zu kriegen und haben das Beste aus ihrer Situation gemacht. Nach der Wende kam alles anders. Die alten Regeln galten nicht mehr. Viele waren in einer ungewohnten Welt die sich nicht verstanden. Auch die Religion gibt solche Regeln. Und die Regeln des Christen bzw. Judentums sind sicher nicht schlecht. Du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, … .
    Religionen sind mit Sicherheit kein Auslaufmodell und das ist gut so.
    Die Frage ist, muss man Religionen schützen. Und da stimme ich #92 1789reloaded zu. Ich lehne ein Gesetz auch ab.
    Erstens, es ist eine Einschränkung der Meinungsfreiheit. Zweitens macht es keinen Sinn. Eine funktionierende Gesellschaft braucht ein solchen Gesetz nicht. Die Mehrheit der Bevölkerung wendet sich von Subjekten, die meinen alles in den Schmutz ziehen zu können ab. Und einer Gesellschaft in der die Werte aus dem Lot geraten sind, wird ein Gesetz auch nicht helfen.
    Strafrechtliche Konsequenzen für Äußerungen. Nein, das ist keine Lösung. Aber von der Gesellschaft bin ich enttäuscht. Es ist klar dass jeder das Recht auf Meinungsäußerung hat und das sollte von jedem respektiert werden, aber in eine gesunde Gesellschaft würde sich bei bestimmten Äußerungen von den entsprechenden Personen distanzieren und klarstellen, dass bestimmte Regeln in einer Zivilisierten Gesellschaft nicht überschritten werden sollten. (Damit meine ich aber sicher nicht Popetown. Die Sendung ist witzig und albern. Niemand nimmt das ernst. Ich verstehe nicht warum sich alle deswegen so aufblasen)
    Dieses Asoziale Verhalten bestimmter Gruppen (Namentlich sei die Linke genannt ;)) die meine sie müssten die Kirche in den Dreck ziehen bleibt nicht ohne Folgen. Sie verliert ihre Autorität. Die Folgen sehen wir, die Kirche ist nicht mehr in der Lage, ihren Gläubigen Führung zu geben. Die Folge. Es wird ein Ersatz gesucht. Und da sehe ich zwei.
    Ersten: Leftivus, der neue Retro Glaube. Die Gutmenschen als Hohepriester, Al Gore als der Retter der Welt, der Messias und natürlich viele Schöne Rituale. Durch das Rituelle Verbrennen von Amerikanischen Flaggen soll der Teufel George W. Bush ausgetrieben werden. Und gleiches gilt für seine Gefolgsleute, die das Gutmenschentum abschaffen wollen und die Menschheit mit diesem Ketzerischen Gedanken der Freiheit verführen wollen (das wären dann wohl wir) müssen mit allen Mitteln bekämpft werden (erinnert irgendwie an den Koran)
    Rituelle Großereignisse (Live Earth) in denen sich die Beteiligten ihrer Religion hingeben und sich in Ektase tanzen (wie bei den Kelten, vor wie viel tausend Jahren war das noch mal) und sich mit Drogen vollpumpen. Und ein verloren geglaubtes Kulturgut taucht wieder auf, der Ablasshandel. Klimazertifikate und Emmisionshandel. Hat die Kirche vor mehreren Hundert Jahren Abgeschafft.
    Im Vergleich dazu kommt das Christentum doch ultramodern und Hip daher.
    Zweitens: Der Islam. (Weitere Kommentare dazu erübrigen sich wohl)
    Meine Vermutung ist, dass sich der doch noch leicht fanatischere Islam durchsetzen wird. Würde man mich wählen lassen würde ich mich enthalten. Zwischen Pest und Cholera möchte ich nicht wählen.
    Und dann bin ich mal gespannt, ob die die jetzt gegen die Kirche hetzen immer noch so eine große Klappe haben, denn ein Imam wird sich das wahrscheinlich nicht gefallen lassen.

  99. #117 Andy (31. Okt 2007 22:12)

    Es ist schon beruhigend, wenn es jemanden gibt, der über einen wacht.

    Ist es auch beruhigend, wenn das bloß behauptet wird, ohne daß ein vernünftiger Grund für die Annahme besteht, daß das auch stimmt?

  100. @ 118
    „Ist es auch beruhigend, wenn das bloß behauptet wird, ohne daß ein vernünftiger Grund für die Annahme besteht, daß das auch stimmt?“

    Ja,Roger McLassus.

  101. #91 und 119 Leserin

    Sie fordern die rigorose staatliche Sanktionierung derer, die meine religiöse Anschauung verspotten (NICHT: mich dafür benachteiligen, bestrafen, davon abhalten wollen!!!!)….
    sie vertreten die Nichttrennung staatlicher und religiöser Sphäre….das erinnert mich da an irgendwas…..warten Sie mal…fällt mir noch ein…..
    ah ja! Sie sind im falschen Verein? may be?

  102. Gotteslästerung????

    Ehebruch ist Sünde und damit Gotteslästerung –

    na dann mal zuerst alle Hurenböcke und Ehebrecher raus aus der CSU!

    Lügen ist Sünde und damit Gotteslästerung –

    na dann mal zuerst alle Lügner raus aus der CSU!

    Dann nehmen wir mal die Kirchen – wie sehr lästern die Tagein, Taugaus Gott. Sie essen ihn in der Kommunion und streiten gegenseitig (Katholiken/Protestanten) wer die Hostie richtig verzaubern kann……..

    Anstatt den Gotteslästerungsparagrafen zu verschärfen, sollte man den Religionsunterricht an allen Schulen abschaffen und die Verführung Minderjähriger mit religiösen Wahnideen unter Strafe stellen.

    Es ist ein Verbrechen, wenn der Staat zuläßt, dass kleine Kinder bereits religiös verdummt werden – Kinder können sich nicht wehren und müssen alles glauben, was ihnen die Erwachsenen erzählen….

    Wieviel Zeit, wie viel Geld und wieviele Millionen Tote müsste man wohl in Kauf nehmen, um die Mehrheit der Menschen in Bayern, Deutschland oder gar Europa darauf hin zu dressieren, dass sie glauben, der Rosarote Panther habe die Welt erschaffen, würde alle Sünden der Menschen aufschreiben und nur die Guten in den rosa Himmel lassen??

    Genügend Zeit, genügend Geld, genügend Macht und genügend Skrupellosigkeit und man kann den Leuten alles als Gott andrehen – gewiss auch einen Rosaroten Panther, der von einer Jungfrau geboren wurde…………

    Die führenden Mitglieder in den Spitzen aller Parteien sind meist Juristen, ich kann beim besten Willen nicht glauben, dass Juristen, oft sind es sogar 1er Juristen, dermaßen Hohl sind, dass sie die Aufklärung vom religiösen Wahn noch immer nicht geschafft haben.

    Ich glaube es war Ceneka der einst sagte:

    „Das einfache Volk hält jeden Gott für den einzig wahren,

    die Politiker halten jeden Gott für nützlich

    und die Philosophen halten alle Götter für überflüssig“

    Politiker, die sich auf „Gott“ berufen, wollen nur das Volk verdummen.

    mfg
    olifant

  103. Eisvogel:
    „…Das geht in die Hose. (Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Christen wissen, dass der Islam ihr Feind ist)“

    Genau da liegt der Hund begraben :p.

    DAS wissen viele

  104. @#121 olifant
    Erstens, die CSU ist nicht die Kirche. Sie ist Christlich geprägt, aber keine Religiöse Institution. Außerdem Propagiert das Christentum doch die Vergebung der Sünden 😉 .
    Zweitens: Die Erziehung ist das natürliche Recht der Eltern. So oder so ähnlich steht das doch im Grundgesetz. Es steht den Eltern frei, ob sie ihre Kinder in den Religionsunterricht schicken. Stattdessen gibt es dann so etwas wie einen Ethik Unterricht (war zumindest bei mir so und ich war in einer Katholischen Klosterschule – so viel zum Thema die Kirche sei intolerant). Und dieser Ethik Unterricht ist sicher wesentlich schlimmer. Da werden die Kinder nämlich zu Humanisten erzogen. Zu Linksgrünen Gutmenschen ohne Hirn und Rückgrat.
    Dann doch lieber über Gott und die Welt reden. Religionsunterricht hat noch niemandem geschadet, dort werden nämlich wichtige Werte vermittelt und nicht dieser Humanistische Multi Kulti Schwachsinn.

    Wieviel Zeit, wie viel Geld und wieviele Millionen Tote müsste man wohl in Kauf nehmen

    Wie viele mussten wir denn bisher in Kauf nehmen? Die Kreuzzüge waren keine Religionskrieg, genauso wenig wie der 30 Jährige Krieg. Die Hexenverbrennungen waren auch viel mehr ein Weg um unliebsame Gegner zu beseitigen.
    Und außerdem, immer wenn jemand Argumente gegen Religionen bringt, dann werden wieder die Ereignisse aus dem finsteren Mittelalter ausgeraben. Wir leben im 21Jahrhundert und ich sehe die große Gefahr der Religionen nicht.
    Einzige Ausnahme ist der Islam aber des liegt nicht an Religion an sich sonder an der speziellen Religion Islam. Alle andern sind nämlich äußerste tolerant. Egal ob Judentum, Christentum, Buddhismus … .
    Die Größten Verbrecher waren all jene, die Gegner der Religion waren. Stalin, Mao, Castro, Kim Il Sung, Saddam Hussein … , sie alle waren Säkular, mit Ausnahme von Hussein sogar Atheisten. Somit ist die gefährlichste Religion der Atheismus.
    Und ja es ist eine Religion. Der Feste glaube, dass es keinen Gott gibt ist genauso ein Glaube, wie der dass es einen gibt. Man kann weder die Existenz noch die nicht Existenz von Göttern beweisen.
    Außerdem, wer nicht an Gott glaubt, glaubt nicht an nichts, sondern an fast alles. Daran, dass der Mensch von Grund auf gut ist. An Humanismus (Multikulti). Daran, dass alles durch einen merkwürdigen Zufall entstanden ist …
    In der Fase war ich auch mal. Bis ich erkannt habe, dass es selbstherrlich, ignorant und dumm ist. Inzwischen bin ich in der Frage agnostisch. Gibt es einen Gott. Keine Ahnung, vielleicht, vielleicht nicht. Aber der Glaube daran ist sicher nichts, was mich stört, sondern Privatsache.

  105. #123 Andy

    Ja, für die Götter Griechenlands oder jene der Hindus gilt das. Für den Gott der Juden, Christen und Moslems hingegen gilt das nicht. Dessen Existenz läßt sich durchaus widerlegen, denn ihm werden logisch miteinander unverträgliche Eigenschaften zuerkannt.

    Beispielsweise ist ein Wesen, das sowohl allwissend als auch allmächtig ist, grundätzlich unmöglich – und somit kann es nicht existieren.

  106. Wie ich gerade sehe, habe ich das Zitat vergessen (oder es ist wie schon einmal durch ein technisches Gebrechen verschluckt worden):

    Man kann weder die Existenz noch die nicht Existenz von Göttern beweisen.

  107. #120 ratloser ah ja! Sie sind im falschen Verein? may be?

    Nein, ratloser. Ich bin in der katholischen Kirche (und wenn ich nicht drin wäre, wäre ich in den letzten Jahren eingetreten), und auch der andere Verein, in dem ich bin, ist goldrichtig. Ich bin also in zwei richtigen Vereinen 🙂

    Habe die Ehre!

Comments are closed.