bush.jpgDie Rede (in Auszügen) des US-Präsidenten George W. Bush vor der „Heritage Foundation“ am 1. November in Washington DC. Das Video, sowie Links zu Fotos und einem Audiomittschnitt finden Sie am Ende des Beitrags.

Der Präsident:

Danke Ed, Danke für die nette Einführung. Ich freue mich darauf, die nächsten 14 Monate mit Ihnen zu arbeiten – aber ziehen Sie lieber Laufschuhe an, denn mein Geist ist in Hochform, ich bin voller Energie und ich spurte zur Ziellinie…

Ich schätze alles, was Sie getan haben und ich danke „Heritage“ sehr. Eines der interessanten Dinge über die „Heritage“-Aufgabe ist, dass die Leute hier unermüdliche Anwälte, unermüdliche Kämpfer für die Freiheit und die freie Marktwirtschaft, für Demokratie und Religionsfreiheit sind. Dies sind die Werte, die am 11. September 2001 angegriffen worden sind. Unsere Nation wurde von einem brutalen Feind angegriffen, der Freiheit verachtet, Toleranz zurückweist, der im Verfolgen einer dunklen Vision die Unschuldigen tötet. Diese Leute glauben, es sei ok, Frauen zu unterdrücken, Kinder zu indoktrinieren und die zu ermorden, die sich gegen ihre harschen Gesetze auflehnen. Sie haben klar gesagt, dass sie diese Ideologie Millionen auferlegen wollen. Sie sind im Krieg mit Amerika, weil sie hassen wofür Amerika steht – und sie verstehen, dass wir ihnen im Weg sind.

Und so bin ich heute zu Ihnen gekommen, um über den Krieg gegen den Terrorismus zu sprechen, über meine feste Verpflichtung, dass wir alles in unserer Macht stehende tun werden, das amerikanische Volk zu schützen und über meinen Aufruf an den US-Kongress, uns die nötigen Mittel zu geben, dass wir den Job erledigen können, wie es das amerikanische Volk von uns erwartet…

Es ist jetzt über sechs Jahre her, seit der Feind uns am 11. September angegriffen hat, und wir sind gesegnet, dass bisher kein weiterer Angriff auf unserem Boden stattgefunden hat. Mit dem Lauf der Zeit sind die Erinnerungen an die 9/11-Agriffe in weitere Ferne gerückt. Und einige sind versucht zu denken, die Bedrohungen für unser Land seien auch in die Ferne gerückt. Dem ist nicht so.

Die Terroristen, die Amerika an diesem Septembermorgen angegriffen haben, planen, uns wieder anzugreifen. Wir wissen das, weil der Feind es uns gesagt hat. Erst letztes Jahr hat Osama bin Laden das amerikanische Volk gewarnt:

„Operationen sind in Planung und ihr werdet sie sehen auf eurem eigenen Grund und Boden, sobald alles fertig ist.“

Sieben Monate später deckten die britischen Behörden den ambitiösesten Al-Kaida-Plan seit 9/11 auf – einen Plan, Passagierflugzeuge in die Luft zu jagen, die über den Atlantik in die USA fliegen. Unsere Geheimdienste glauben, dieser Plan stand nur etwa zwei oder drei Wochen vor der Verwirklichung. Wenn er ausgeführt worden wäre, hätte er dem 9/11 in Tod und Zerstörung Konkurrenz machen können.

Die Lektion aus diesen Erfahrungen ist eindeutig. Wir müssen die Worte unserer Feinde ernst nehmen. Die Terroristen haben ihre Ziele klar dargestellt. Sie beabsichtigen, ein totalitäres islamisches Imperium zu errichten, das alle aktuellen und früheren muslimischen Länder umfasst und sich ausdehnt von Europa über Nord-Afrika und den Nahen Osten bis nach Südostasien. In Verfolgung ihrer imperialen Ziele erklären die Extremisten offen, es gäbe keinen Kompromiss oder Dialog mit jenen, die sie „Ungläubige“ nennen – ein Ausdruck der Amerika, Christen, Juden und auch alle Muslime einschließt, welche die radikale Vision des Islam ablehnen. Sie lehnen die Möglichkeit einer friedlichen Koexistenz mit der freien Welt ab. Hören Sie sich die Worte Osama Bin Ladens vom letzten Jahr an:

„Der Tot ist immer noch besser, als auf dieser Welt zu leben mit den Ungläubigen unter uns.“

Die Geschichte lehrt uns, dass das Unterschätzen der Worte von bösen, ambitionierten Männern ein schrecklicher Fehler ist. Im frühen 19. Jahrhundert ignorierte die Welt die Worte von Lenin, als er seine Pläne offen legte, eine kommunistische Revolution in Russland zu starten – und die Welt zahlte einen furchtbaren Preis. Das Sowjetreich, das er errichtete, tötete mehrere Zehnmillionen und brachte die Welt an den Rand des Thermonuklearen Krieges.

In den 1920’er Jahren ignorierte die Welt Hitlers Worte, als er seine Absicht erklärte, ein arisches Großdeutschland zu errichten, sich an Europa zu rächen und die Juden auszulöschen – und die Welt zahlte einen furchtbaren Preis. Das Nazi-Regime ermordete Millionen in den Gaskammern und überzog die ganze Welt mit einem flammenden Krieg, bevor es endlich geschlagen wurde – unter Inkaufnahme hoher Kosten an Menschenleben und Vermögen.

Bin Laden und seine terroristischen Verbündeten haben ihre Absichten so klar gemacht wie Lenin und Hitler vor ihnen. Die Frage ist nur: Hören wir auch zu? Amerika und seine Koalitionspartner hören zu. Wir haben unsere Wahl getroffen. Wir nehmen die Worte der Gegner erst. Während der letzten sechs Jahre haben wir Hunderte von Terroristen gefangen genommen oder getötet. Wir haben Ihre Finanzsysteme zerstört. Wir haben neue Angriffe verhindert, bevor sie ausgeführt werden konnten. Wir haben Regims abgesetzt in Afghanistan und Irak, welche die Terroristen unterstützt haben und unsere Bürger bedroht haben, und dabei haben wir 50 Millionen Menschen aus den Fängen der Tyrannei befreit.

Gemeinsam mit unseren Alliierten, üben wir weiterhin Druck auf den Feind aus. Wir halten ihn in Bewegung. Wir bekämpfen sie überall, wo sie Stellung nehmen – von den Bergen Afghanistans, zu den Wüsten des Irak, zu den Inseln in Südostasien bis zum Horn Afrikas. Auf jedem Schlachtfeld sind wir in der Offensive. Wir halten konstanten Druck. Und in diesem Krieg gegen den Terror werden wir nicht ruhen oder uns zurückziehen oder den Kampf aufgeben bis diese Bedrohung der Zivilisation beseitigt ist.

Ich verstehe voll und ganz, dass nach sechs Jahren, das Gefühl anhaltender Gefahr für einige geschwunden ist – und es ist vielleicht natürlich, dass die Leute die Lehren aus 9/11 vergessen, wenn sie ihren Alltagsbeschäftigungen nachgehen. Ich möchte Ihnen bloß versichern, dass weder ich, noch die Leute, mit denen ich arbeite, die Lektionen aus dem 11. September jemals vergessen werden. Ich weiß, dass jedesmal, wenn ich über den Krieg gegen den Terror rede, dies einige Leute hier in Washington DC als politische Rhetorik abtun – einen Versuch, mit Angstmacherei Wählerstimmen zu gewinnen.

Angesichts der Natur des Feindes und der Worte, die seine Anführer verwenden, sind Politiker, die nicht einsehen wollen, dass wir uns im Krieg befinden, entweder unaufrichtig oder naiv. Beides ist gefährlich für unser Land. Wir befinden uns im Krieg – und wir können diesen Krieg nicht gewinnen, indem wir ihn uns fortwünschen oder so tun als gäbe es ihn nicht. Leider benehmen sich einige Kongressabgeordnete in ein paar Fragen so als wäre Amerika nicht im Krieg…

Jetzt befinden wir uns an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter, und die ewig gleiche alte Debatte wie früher schon entfaltet sich – dieses mal geht es um meine Nahostpolitik. Wieder einmal behaupten Stimmen in Washington, der Slogan unserer Politik sollte “Stabilität“ Sein. Und wieder einmal liegen sie falsch. In Kabul, in Bagdad, in Beirut und in anderen Städten im weiteren Nahen Osten riskieren mutige Männer und Frauen täglich ihr Leben für die gleichen Freiheiten, wie wir sie genießen. Und wie die Bürger von Prag und Warschau und Budapest im vergangenen Zeitalter schauen sie zu den USA hoch, damit wir für sie einstehen, für sie eintreten, für ihre Sache kämpfen. Und genau das machen wir.

Wir stehen an der Seite derer, die sich nach Freiheit sehnen – die sich nach Freiheit sehnen im Nahen Osten, weil wir begriffen haben, dass der Wunsch nach Freiheit universal ist, vom Allmächtigen eingeschrieben in die Herzen aller Männer, Frauen und Kinder auf dieser Erde.

Wir stehen zu denen, die sich im Nahen Osten nach Freiheit sehen, weil wir wissen, dass die Terroristen Freiheit noch mehr fürchten als Waffengewalt. Sie wissen genau, dass wenn diese Leute eine Wahl hätten, niemand ihre dunkle Ideologie von Gewalt und Tod wählen würde.

Wir stehen für die ein, die sich im Nahen Osten nach Frieden sehnen, weil wir wissen, dass sobald freie Gesellschaften in diesem Teil der Welt Fuß fassen, sie den Frieden hervorbringen werden, nach dem wir uns alle sehnen. Sehen Sie, der einzige Weg, wie Terroristen ausführende Kräfte und Selbstmordattentäter anwerben können, besteht darin, dass die die Hoffnungslosigkeit von Gesellschaften im Sumpf der Verzweiflung nähren. Wir ersetzen Hass mit Hoffnung und das wird uns dabei helfen, die Extremisten bedeutungslos zu machen und die Bedingungen auszulöschen, die dem Radikalismus füttern – das wird das amerikanische Volk sicherer machen.

Die Lehren der Vergangenheit haben uns gezeigt, dass Freiheit anpassungsfähig ist. Und ich glaube daran, dass in 50 Jahren ein amerikanischer Präsident zu “Heritage” sprechen und sagen wird, Gott sei Dank verstand die Generation, die das erste Kapitel in der Geschichte des 21. Jahrhunderts schrieb, etwas von der Kraft der Freiheit, um den Frieden zu bringen, den wir uns wünschen.

Danke für Ihr Kommen. Gott segne Sie.

(Spürnase: Observer)

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64 KOMMENTARE

  1. grauenhaft.der mann lügt wenn er denn mund aufmacht.allein sein schwer zu unterdrückendes,dümmliches grinsen,während er über ernste themen spricht,macht mich wütend.

    ich hoffe,dass dieser spinner es nicht schafft,seine pläne zu vollenden,bevor er aus dem amt muss.

  2. Massenschlägerei in Tempelhof – Mehrere Verletzte

    Berlin (dpa/bb) – Bei einer Massenschlägerei in Berlin-Tempelhof sind am Freitag mehrere Personen verletzt worden. Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, sollen in der Karl-Elsasser-Straße auch Schüsse gefallen sein. Zwischen sechs und neun Menschen seien unter anderem durch Messerstiche verletzt worden. Mehrere Krankenwagen seien unterwegs. Die Polizei sprach von rund 100 beteiligten Personen. Einzelheiten konnte ein Sprecher aber noch nicht mitteilten.

    erschienen am 02.11.2007 um 12:32 Uhr

    © Berliner Morgenpost

  3. #2 asmodi

    Massenschlägerei in Tempelhof – Mehrere Verletzte

    Wahrscheinlich wieder „Asiaten“. Diese Japaner fallen in letzter Zeit aber auch ständig unangenehm auf.

  4. Eine gute Rede von einem guten und sympathischen Präsidenten. Aber: Einerseits hat er die Ideologie der Islamisten treffend beschrieben und liefert Lösungsansätze, was die Außenpolitik angeht. Andererseits verweigert er politisch korrekt eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Islam und dessen Kompatibilität mit unseren Werten.

  5. wundervoll.der mann ist realist wenn er denn mund aufmacht. allein sein schwer zu unterdrückendes,herzliches lachen,während er über ernste themen spricht,macht mich sorgenfreier.

    ich hoffe,dass dieses genie es schafft,seine pläne zu vollenden,bevor er aus dem amt muss.

    😉

    Gute Rede, treffende Worte. Wir sind froh, dass zumindest einer unserer politischen Leader im Westen klar begriffen hat um was es im Antiterrorkampf geht. Das mach zuversichtlich. Es wird sehr schwer einen Präsidenten wie G. W. Bush zu ersetzen.

    Thank you Mr. President and God bless you and your family.

  6. Eine hervorragende Rede. Präsident George W. Bush ist einer der wenigen Politiker, die überhaupt noch etwas gegen die Islamisierung der Welt und die Linken tun. Bleibt nur zu hoffen, dass es die GOP schafft, Scary Hillary zu verhindern. Das wäre eine Katastrophe für den Kampf gegen den Terror, aber Gulliani hat sicher gute Chancen.
    @#1 Fistor
    Ich glaube sie haben da was verwechselt. Der Sprecher war Präsident Bush, nicht Gerhard Schröder.

  7. es ist schon sehr befremdlich,wie alle hier diesen deppen in den himmel loben,dafür,dass er offensichtliche dinge,die jeder von uns auch erkannt hat,benennt.go georgie,go!

    würde sich jemand die mühe machen,mir zu erklären,was dieser mann tolles geleistet haben soll,was nicht jeder andere besser hingekriegt hätte? als ob ein anderer präsident nichts gegen den terror unternommen hätte,so ein blödsinn.

    george w. ist mit abstand der schlechteste präsident,den dieses land je hatte…..ich wette r.reagan dreht sich im grabe rum.

  8. @ 8

    Fistor. Beruhige dich. Mit deiner Linken Propaganda Keule bist du hier im falschen Blog. Mach dir bitte selbst die Mühe die Gründe für unser Vertrauen in George W. Bush zusammenzusuchen. Seine Studiumsabschlüsse in Geschichte und MBA (erster Präsident mit einem solchen Abschluss) sind, kann ich dir schon einmal sagen, nur nebensächlich.

  9. … ach ja Ronald Reagan (R.I.P) wäre um einiges härter vorgegangen. Daher könntest du (Fistor) recht haben mit dem Umdrehen im Grabe. Vor allem wegen seiner demokratischen Nachsicht auf Linke und Kriegsgegner … 😉

  10. #9

    na nu krieg ich aber angst.linke propaganda-keule.aha.danke für die erklärung.und unter welchen umständen klein georgie seine abschlüsse erworben hat,will ich gar nicht wissen.wenns so gelaufen ist,wie die zeit bei der nationalgarde,na dann gute nacht.

    ihr seid doch immer diejenigen,die sagen,dass abschlüsse auf dem papier (solange es sich um sozialwissenschaften o.ä. handelt) nichts wert sind.was sollen mir also georgies diplome sagen?
    der mann ist nicht der hellste,außer wenn es darum geht,seine taschen zu füllen.

    im vergleich zu einem „echten“ republikaner wie reagan ist bush nichts mehr als ne witzfigur.ja er wäre bestimmt härter vorgegangen,aber wahrscheinlich gegen die richtigen ziele,und nicht son pseudoschauplatz wie der irak.

  11. kleine ergänzung:

    meiner meinung nach hat sich in den letzten jahrzehnten sowieso sehr vieles zum negativen entwickelt,was die USA angeht.das land,in welches viele meiner verwandten ausgewandert sind,ist nicht mehr das,was es mal war.
    man muss nicht links sein,um das so zu sehen.

  12. Du sollst selbst zusammenlesen, was uns Präsident Bush vertrauen lässt.

    Irgendwelches Geschwafel (glaub mir der Irak ist strategisch in vielerlei Hinsicht perfekt …) kannst du mit deinen Freunden austauschen um sich gegenseitig Honig ums Mund zu schmieren …

    Einen Tip habe ich dir noch mein Freund:
    Christians united for Israel. 😉

  13. Mal so nebenbei erwähnt:

    Bericht: Terroristen rufen zu „Internet-Dschihad“ auf

    http://www.winfuture.de/news,35493.html

    Es soll sich dabei aber lediglich um einen Toleranzwerbefeldzug unter dem Motto „Islam für die ganze Familie“, bei nicht Nichtgefallen Exitus, handeln.
    Die sozialistische Allianz zur Überwindung der islamophoben Demokratien hat schon ihre Unterstützung angekündigt. Meinungsfreiheit müsse schließlich verantwortungsvoll eingesetzt werden und ende im eurokratischen Sinne dort, wo der Islam anfange.

  14. Andy dein Kommentar zu „Fistor“
    Einfach genial. Köstlich.
    Bush ist der meistgehasste Mann auf der Welt.
    Wo gibt es Männer die soviel Mut aufbringen, die Dinge beim Namen zu nennen. Uns Stefan ist die kleinere Ausführung.Die Linken schäumen. Wie schön.

  15. kleine Ergänzung:

    gerade erst gestern wurde bekannt und publiziert (selber suchen), dass die USA vor der Schweiz (wurde vom 1. Platz verwiesen) das wettbewerbsfähigste Land der Welt ist.

  16. @#8 Fistor
    Falsch, der schlechteste Präsident war Carter und zwar mit Abstand (Friedensnobelpreisträger = Hirntod). 😀
    Mag ja sein, dass er ein paar Fehler gemacht hat und natürlich ist er kein Ronald Reagan, aber die Messlatte liegt auch ziemlich hoch. Man vergleiche ihn doch nur mal mit Bill Clinton, das wahr schon eine gewaltige Verbesserung, dazwischen liegen Welten. Er kämpft nicht nur gegen die Islamisten sondern auch gegen die Linken und deren schwachsinniges Modell vom Sozialismus. Immerhin ist die Staatsquote während seiner Amtszeit in den USA gesunken. Genauso wie die Steuern.
    Wer wissen will, was George W. Bush so erreicht hat und dem Englischen mächtig ist, kann sich ja hier
    http://www.amazon.de/Thank-You-President-Bush-Reflections/dp/0974670111/ref=sr_1_1/303-9976276-9243441?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1194009624&sr=8-1
    informieren. Ist allerdings nur über die erste Amtszeit.

  17. hier scheint wirklich keiner zu merken,dass ich nicht links bin.naja,schönen tag euch bush-verehrern noch….spielt mal schön weiter mit euren förmchen im sandkasten.

  18. Man muß Präsident Bush ja nicht in allem zustimmen (aber wenigstens selbst denken sollte man, anstatt die Märchen unserer Medien nachzuplappern). Eins steht aber fest: Der schlechteste Präsident war und bleibt Dhimmi Carter.

  19. Leider sind viele Konservative auf Bush und Konsorten hereingefallen, der „Logik“ folgend „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“. Aber zum Glück gibt es auch eine wachsende, wenn auch noch nicht sehr große Bewegung hin zu echten Konservativen und weg von antiamerikanischen Globalisten wie Bush.

    Bush verfolgt genau die Politik, die bei der EU kritisiert wird – Souveränität an supranationale Organisationen abgeben, Einwanderung in Massen etc. Trotzdem wird er hier und anderswo heißgeliebt – der Witz des Jahrzehnts oder die Tragik des Jahrzehnts – je nachdem, wie man es sehen will 😉

    http://www.youtube.com/watch?v=14Li0Wa5rc0
    YouTube – Deceit and Betrayal: Bush’s Plan to Destroy the U.S.

    Auch wenn am Ende doch wieder ein Globalist gewinnt, selten gab es so viel Rückenwind für einen echten Konservativen wie Ron Paul.

  20. #22

    Stimmt, Konservative, die Bush unterstützen – das ist genauso absurd, als würde ein Konservativer in Deutschland die CDU wählen.

  21. @ Freie Welt

    Wieso hereingefallen? Bush vertritt als Präsident auch nicht durchgehend seine persönliche Meinung (bsp. Genozid an den Armeniern). Er ist und bleibt als Präsident eine Symbolfigur der USA als solches.

    Und da man als Staat gewissen Realismus behalten muss, um den Staat nicht wirtschaftlich oder sozial auseinander brechen zu lassen, müssen Alternativen eingegangen werden. Man kann ja nicht die arabische Welt vom Islam losbomben. Wäre zwar kostengünstiger und einfacher, doch die Kollateralschäden würden einen riesigen Aufschrei provozieren. So muss also ein anderes Vorgehen gewählt werden. Leider auch weiteres Geschäftemachen mit Vertretern der religion of peace … und somit auch nicht immer ganz im Sinne der Konservativen. Stimmt.

    Doch langfristig, wird die starke Haltung gegenüber der islamischen Ideologie ihr Ziel durchsetzen, und das ist die Reformation einer gefährlichen Todesideologie in allen Staaten der Welt (relativ gefährlicher als ein Nationalsozialismus in 1-3 Ländern …).

    Der Kurs stimmt schon. Das Bestätigen auch diejenigen welche es wirklich wissen müssen: ehemalige oder aktuelle Muslime wie Ayaan Hirsi Ali, Bassam Tibi, Mark Gabriel etc.

    Es ist die Arroganz des Westens, sich ständig über irgendwelche Gefahren zu stellen. Nicht alles ist so harmlos wie es der faule und zur Gegenwehr (nicht nur physisch) unfähige Westler gerne hätte.

  22. Übrigens: würde Präsdient Bush nicht immer und immer wieder den Zuspruch der Liberalen, Demokraten und auch der Konservativen erhalten, wäre er mit seiner „halb-konsequenten“ Agenda schon längst nicht mehr im Amt. Auch logisch oder? 😉

  23. Man mag von dem Mann halten was man will.
    Er trifft die Sache genau auf den Punkt.
    Unbequeme Wahrheit, aber die Wahrheit.
    Bravo

  24. Georg Bush ist und bleibt ein groessenwahnsinniger Dummschwaetzer. Je schneller er Vergangenheit wird, desto besser.
    „Die linke Hand Gottes auf Erden“. Hahaha.
    Wie FISTOR schon bemerkte, luegt er, wenn er den Mund aufmacht.

  25. Ich halte Bush auch für einen Idioten. Der Mann hat in seiner gesamten Karriere wohl keine einzige richtige Entscheidung getroffen. Der einzige Präsident, der ihn an Fehlverhalten das Wasser reichen kann ist Jimmy Carter, aber der hat die USA was seine Taten angeht nicht ganz so tief in die S****** geritten, wie Bush.
    Und was ihr so toll an Bush findet, sollen wir (Bush-Gegner) uns also selbst zusammensuchen. Ich lese diesen Blog jetzt seit Jahren, und kann mich nicht an ein einziges pro-Bush Argument erinnern. Und weil den hier alle so toll finden, habe ich nach Argumenten gesucht, aber es sind keine zu finden, nirgends.
    Dieser Mann ist das personifizierte Debakel.

  26. @#21 FreieWelt (02. Nov 2007 14:26):

    Ich halte Ron Paul generell auch für eine Alternative, allerdings gefällt mir seine Position zum Iran nicht.
    Wenn der Iran nicht sein Atomwaffenprogramm abbricht und dies beweist (z.B. durch umfassende unbeschränkte Kontrollen von außerhalb), dann muss man tun, was auch immer nötig ist um ihn aufzuhalten. Vollkommen egal, ob das gezielte Bombardierungen von Atomanlagen sind oder die Schaffung eines neuen Binnenmeeres.

  27. #21 Freie Welt
    Ich wuerde nicht sagen, dass Ron Paul ein echter Konservativer ist. Er ist sicher ein echter Republikaner, bevor sie von den Neocons fuer ihre aussenpolitischen Ziele missbraucht wurden. Paul ist ein Libertaerer (ob jetzt pro-life oder pro-choice). Wer einen echten Konservativen – jedoch nicht ganz ohne Neocon-Einfluss – will, muss fuer Mitt Romney stimmen: Steuern senken, private Krankenversicherung fuer jedermann (aehnlich wie in der Schweiz, gleich wie er es schon in Massachusetts eingefuehrt hat), pro-life. gegen gleichgeschlechtliche Ehen, fuer Staerkung der Familien, Grenzen dicht fuer illegale Einwanderer.

  28. #13 Fistor (02. Nov 2007 14:16)

    Fistor, Du meinst Schröder ! Schröder hat dieses Land zur Lachnummer in allen politischen Gebieten werden lassen. Seit 2 Jahren muss die grottenschlechte Politik von Schröder nun repariert werden. Es wird noch mindestens 6 Jahre dauern, bis die rot-grünen Fehlentscheidungen halbwegs korrigiert sind.

  29. Ich bin hier schon bei PI oder hab ich mich vielleicht vertippt.
    Ne Politisch Korrekt hat ja nen blauen Hintergrund 😉 .
    Aber einige Kommentare geben mir schon zu denken.
    Das ist das Niveau von Linken und Grünen.
    Manche Beiträge sind so hysterisch formuliert, da kann ich mir als Leser direkt bildlich vorstellen, dass sie alle Schaum vorm Mund haben.
    Bush ist ein Lügner und Verbrecher, er ist Größenwahnsinnig und Schuld. Ach ja und der Irak Krieg war für Öl.
    Toll. Uns Claudi währe echt stolz wie Oskar, wenn sie das lesen könnte.
    Blinder Hass, der weder durch Argumente, noch durch Anstand beeinträchtigt wird.
    Das habe ich das noch nie verstanden.
    Ein Amerikanischer Präsident greift mit Amerikanischen Truppen, die vom Amerikansichen Steuerzahler bezahlt werden eine Diktatur an, dessen Machthaber über 1 Millionen Menschen mit Giftgas ermordet hat und die am Arsch der Welt liegt. Und?
    Warum regt sich Europa so auf.
    Ich glaub ich weiß es. Es geht vor allem darum, dass man die Europäer nicht gefragt hat. Die UNO darf man ignorieren, macht die EU ja auch (Kosovo). Aber die EU würde schon gerne mit entscheiden. Und dann kommt dieser Cowboy aus Texas (stimmt ja gar nicht Bush ist ja eigentlich ein WASP) und wagt es die Weltmacht (Weltmacht ich lach mich tot) Europa zu ignorieren. Skandal.
    Die EU, die sich an allen internationalen Einsätzen nur in äußerst geringem Umfang beteiligt (nicht mal vor der eigenen Haustür im Kosovo schafft man es ohne die USA) möchte gerne entscheiden wo und wann und in welchem Umfang amerikanische Soldaten ihr Leben auf’s spiel setzen. Und dann wird behauptet Bush sei größenwahnsinnig. Das ist größenwahnsinnig.
    Unter Kapitalisten gibt es ein Sprichwort. Wer Zahlt bestimmt. Wenn die EU entscheiden will, wo eingegriffen wird und wo nicht, dann bitte mit eigenen Truppen.
    Im Übrigen fordern die USA die EU schon lange auf, mehr für die Verteidigung auszugeben. Wenn die EU ihre Rolle ernst nehmen würden, dann würden die USA sie auch beachten.

  30. Und weil den hier alle so toll finden, habe ich nach Argumenten gesucht, aber es sind keine zu finden, nirgends.

    Wirst du im Stern oder in der Tagesschau auch nicht finden. Aber bitte, extra für dich eine nicht abschließende Liste:

    – Eine Politik (u.a. Steuersenkungen), welche zu kräftigem Wirtschaftswachstum und sehr niedriger Arbeitslosigkeit führte – und das trotz schädlicher Einflüsse durch Terror und Naturkatastrophen.

    – Bisher gab es keinen Terroranschlag von ähnlichem Ausmaß wie am 11.9.2001.

    – Befreiung eines Landes von steinzeitlichen Islamfaschisten.

    – Befreiung eines Landes von einem Massenmörder, welcher unter anderem Giftgas gegen seine eigene Bevölkerung einsetzte.

    – In beiden Ländern kann die Bevölkerung jetzt über ihr Schicksal selbst bestimmen. Der Reichtum kommt nicht mehr nur den Diktatoren zugute, sondern kann in den Bau von Schulen, Straßen, Krankenhäusern fließen.

    – Nordkorea verzichtet auf die Fortführung seines Atomprogramms (sofern sie sich daran halten, versteht sich). Libyen unternahm ähnliche Schritte. Syrien zog sich aus dem Libanon zurück.

  31. „Das Nazi-Regime ermordete Millionen in den Gaskammern und überzog die ganze Welt mit einem flammenden Krieg, …“

    Neue Mythen dienen neuen Herrschern. Die Umgestaltung der Welt ist seit 1830 im Gange, von Giftgas erfüllten Schützengräben im 1. „WK“ zu TBC-Entlausungsgasen und mehr in Konzentrationslagern auf zumeist heute polnischem Boden. Hobeln erzeugt Späne, die unter der Säge schnell wieder weggewischt werden, aber an den Händen der Wischer verbleiben. „Casualties“ hier, „Völkermord“ dort.
    Die Erde hat eine Krankheit, die heißt Homo Sapiens Sapiens.

  32. OK, Bushs Verdienste und goodwill in allen Ehren, aber an Konsequenz und Klarheit fehlt’s. Ich erinnere Bushs erste Rede nach dem 11.9.: „Islam means peace!“
    Falsch, Mr. President. Islam means submission. „Salam“ means peace.
    Bedenklich: Sein freundschaftliches Verhältnis mit den abstoßenden, gottverfluchten Saudi-Wahhabs.
    __

    btw: „Dhimmie Carter“: Sehr gut 🙂

  33. @#37 Philipp
    Politiker müssen Realisten bleiben. Die USA sind wie alle anderen westlichen Staaten vom Öl abhängig. Deshalb sollte ein Politiker auch niemals Idealist sein. Denn wir leben in einer realen, nicht in einer idealen Welt. Und wenn man sich mit allen Öl Lieferanten auf einmal verkracht, dann nützt das niemandem.
    Iran: Äußerst problematisch, Nuklearer Bombenbastler.
    Venezuela: Land auf dem Weg in den (National?) Sozialismus.
    Die Saudis sind die einzigen, die Amerikanische Truppen im Land gestatten und zu denen die Beziehungen wenig gestört sind. Es macht einfach keinen sinn, sich mit denen auch noch zu verkrachen.

  34. @Mir

    Ich lese schon eine Weile PI regelmäßig und finde den Blog echt super, aber eben, also als ich las was hier so manche über den guten Georg schreiben, da wusste ich nicht ob das Ironie oder ernst war. Dein Beitrag dazu macht mir klar, dass es KEINE Ironie ist. *schauder*

    aber mal zu deinen „Argumenten“

    – Eine Politik (u.a. Steuersenkungen), welche zu kräftigem Wirtschaftswachstum und sehr niedriger Arbeitslosigkeit führte – und das trotz schädlicher Einflüsse durch Terror und Naturkatastrophen.

    Es wäre schön, wenn du dich informiert hättest wie denn dieser „Aufschwung“ zustande kam. Bekanntlich hilft Krieg in Krisen am besten und dass danach ne saftige Inflation ansteht, die die Welt zu bezahlen haben wird, ist dir wahrscheinlich auch nicht in den Sinn gekommen. Hast du ne Ahnung wie viel Schulden die USA seit 2001 angehäuft haben? ach so —>

    – Bisher gab es keinen Terroranschlag von ähnlichem Ausmaß wie am 11.9.2001.

    Jaja, der gute Mann ist schon super. Mit eiserner Faust drauf auf die bösen bärtigen Höhlenmenschen. Wer glaubt das Heute noch ernsthaft? Wenn es ihm nützlich ist, wird schon wieder was passieren. Das waren aber ganz bestimmt dann wieder die bösen bösen Terroristen.

    – Befreiung eines Landes von steinzeitlichen Islamfaschisten.

    Ahso, „steinzeitlich“ also. Hat er mal eben fix steinzeitliche „Gedanken“ durch die echte Steinzeit ersetzt, ne super Leistung echt. Is dir eigentlich klar, dass im Irak die Menschen mittlerweile wieder mit Eselskarren unterwegs sind? Nö? Mag vielleicht daran liegen, dass man davon nix hört, aber wie auch, wenn alles in Schutt und Asche gebombt ist was davon berichten könnte.

    – In beiden Ländern kann die Bevölkerung jetzt über ihr Schicksal selbst bestimmen. Der Reichtum kommt nicht mehr nur den Diktatoren zugute, sondern kann in den Bau von Schulen, Straßen, Krankenhäusern fließen.

    Das mag in Afganistan noch mit viel gutem Willen so sein, aber auch nur wenn du ganz arg schielst. Im Irak, ich fass es nicht, dass man so etwas sagen kann. Dort wird nichts aufgebaut, keine Schule, keine Straßen, keine Krankenhäuser, dort herrscht Krieg!!! Dort sterben Tag für Tag Frauen, Kinder, Alte und Junge. Du solltest dich mal über Blackwater und Konsorten informieren. Ja, der Bush ist schon toll.

    – Befreiung eines Landes von einem Massenmörder, welcher unter anderem Giftgas gegen seine eigene Bevölkerung einsetzte.

    Ok, du findest es toll, wenn man einen bösen bösen Diktator, den man selbst ausgerüstet hat, stürzt und anschließend ein Gemetzel veranstaltet wie es nicht mal Saddam mit seinem Giftgas jemals geschafft hätte. Sauber!! Toller Präsident.

    – Nordkorea verzichtet auf die Fortführung seines Atomprogramms (sofern sie sich daran halten, versteht sich). Libyen unternahm ähnliche Schritte. Syrien zog sich aus dem Libanon zurück.

    Sie haben einfach den USA keinen weiteren Grund für ihre Eskalationspolitik geliefert, reiner Selbstschutz. Aber der Iran kann (will) das leider nicht und so braucht Bush erst mal keine weiteren „Schurken“ um noch ein bissl Krieg zu spielen.

    Hast du noch mehr so tolle „Argumente“ auf Lager?

  35. Also da hier einige Ron Paul gut zu finden scheinen, sehe ich mich gezwungen, mal wieder selbst einen Kommentar dazuzugeben.

    Eigentlich möchte ich nur kurz darauf hinweisen, dass Ron Paul mit dem Verschwörungstheoretiker Alex Jones sympathisiert, der ihm auch Wahlspenden zukommen hat lassen.

    Alex Jones betreibt Internetseiten wie infowars.com und prisonplanet.com und ist ein Fall für die Klapse.

    Ich hielt Ron Paul anfangs auch für interessant, mittlerweile habe ich mich mit ihm eingehender beschäftigt und muss feststellen, dass er in einer Traumwelt lebt und keine Alternative zu wem auch immer darstellt. Bitte nachgoogeln.

    Seas,
    Hanfred

  36. Ich bin froh, wenn George W. endlich abgelöst wird.
    Wir brauchen ein starkes Amerika aber kein von der Ölindustrie gesteuertes Trampeltier als ihren Präsidenten.

  37. @ #8 Fistor

    george w. ist mit abstand der schlechteste präsident,den dieses land je hatte

    Ich kenne mich nur mit den Präsidenten des letzten Jahrhunderts aus, aber da war Jimmy Carter die größte Niete die man sich vorstellen kann. Der ist in jedes Fettnäpfchen getreten das es gab, und verbringt den Rest seines Lebens damit die Zerstörung Israels und die Islamisierung der Menschheit fördern. Wie willst du das noch unterbieten? Ich kann es mir nicht vorstellen, daß es je einen schlechtern Präsidenten als Carter in den USA, noch daß jemals ein schlechterer kommen wird.

  38. Also das Argument mit der Ölindustrie ist schon das Absolut dümmste, dass es gibt.
    George W. Bush war zwar im Ölgeschäft, allerdings nicht übermäßig Erfolgreich. Spötter haben damals gesagt „George Bush findet nicht mal im Supermarkt eine Flasche Öl“.
    Außerdem müsste es für einen ansonsten erfolgreichen Geschäftsmann und Absolvent der Harvard Business School doch möglich sein, einen Deal auszuhandeln. Einen Krieg für Öl anzuzetteln, auf so eine Idee kommen sicher nur die Linken, jeder der Ahnung vom Business hat, würde sich nie darauf einlassen.

    Außerdem ist es schon unglaublich, was hier alles behauptet wird. Bush ist eine Marionette der Industrie. Das ist eine Polemik die ich höchstens von den Grünen, oder den Linken erwarte.

    @#39 Sojemand
    Es ist in der tat richtig, dass das Geld aus dem Irakkrieg zurück fließt. Das Geld geht zum Großteil für Sold, Waffen und Munition drauf. Made in the US versteht sich. Auch der Sold wird zum Großteil zu Hause ausgegeben. Der Krieg dürfte deshalb annähernd kosten neutral sein. Vielleicht springt sogar ein kleiner Gewinn dabei raus, ist nicht ausgeschlossen, allerdings gäbe es bessere Möglichkeiten die Wirtschaft in Schwung zu bringen.
    Als Kriegsgrund scheidet das deshalb auch aus. Zu weit hergeholt.
    Hätte man das Geld, das in den Irak geflossen ist nämlich in Steuersenkungen investiert wäre der Effekt sicher um ein vielfaches größer gewesen.
    Außerdem stimmt es, schon, dass die Länder befreit wurden.
    Die Situation in Afghanistan und dem Irak sind extrem schwierig. Man kann nicht wie in Deutschland 45 einmarschieren und gleich mit dem Wiederaufbau anfangen. Es gibt Spannungen zwischen den Gruppen im Irak, die unter Hussein unterdrückt wurden und erst geklärt werden müssen. Das dauert seine Zeit, aber die scheint sich jetzt dem Ende zu nähern.
    Die Zahl der Anschläge geht deutlich zurück.
    Warum hört man denn nicht mal mehr in den Linken Gutmenschenmedien etwas vom Irak. Weil es nichts zu berichten gibt, ganz einfach.
    Auch wenn die Leute im Irak jetzt noch nicht vom US Einsatz profitieren, aber der Tag wird kommen. Es ist einfach noch zu früh. Das wichtigste ist doch, dass der Verbrecher endlich weg ist. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Aber ich vergaß, Bush ist eine Marionette der Ölindustrie, ein Lügner und ein religiöser Spinner, der dazu noch stroh dumm ist und nur durch Beziehungen uns Wahlbetrug ins Weiße Haus kam. Ach ja ich vergaß Islam ist Frieden und die Erde ist eine Scheibe.
    Dumm nur, nichts davon ist wahr, das sind unbewiesene Verleumdungen von Linken, die es einfach nicht ertragen können, dass keiner von ihnen im Weißen Haus sitzt (Gott sei Dank). Aber wer den Schwachsinn glaubt, der ist ihnen voll auf den Leim gegangen.

  39. @Mir:

    Naaa ja! Also erstmal ist diese Liste ja wohl nicht nur für mich, sondern auch eine reihe anderer Zweifler.
    Was den stern oder die Tagesschau angeht, so konsumiere ich keines von beidem. Seit deren Bericht über den Israel-Libanon Konflikt fass ich den stern nichtmal mehr mit der Kneifzange an.

    Aber ich muss sagen, dass mich deine Argumente nicht überzeugen können.

    Zunächstmal sind viele von ihnen (kein Anschlag seit 9/11, und Nordkoreas Atomprogramme) wohl kaum die persönlichen Verdienste von Bush. Zumal Nordkorea nach jetzigem Wissensstand schon Atombomben hat. Bei NK geht es nichtmehr um die Verhinderung der A-Bombe sondern um Abrüstung, wenn überhaupt. Dass Nordkorea Angst vor einer amerikansichen Intervention hat (dann wäre es schon Bushs Verdienst), entspricht wohl kaum der Wahrheit. Nordkorea ist militärisch kein Vergleich zum damals zahlreichen ansonsten aber putzigen Militärs des Iraks.
    Was die Wirtschaft angeht, so habe ich bisher nur das komplette Gegenteil von dem gehört, was du sagst. Wenn dies wahr sein sollte, könnte man ja evtl. mal (vllt. auch als Artikel bei PI) die wirtschaftlichen Erfolge Bushs mit handfesten Quellen darlegen.
    Und dass Afghanistan von den Steinzeit-islamofaschisten befreit ist, glaube ich kaum. Ob sich für die Bevölkerung dort großartig was geändert hat, besonders die Frauen? Sehr zweifelhaft.
    Dass Sadam ein Massenmörder war ist klar, aber die Alternative, die die USA&Co z.Z. im Irak geschaffen haben, sieht leider nicht besser aus.

    Dass nicht alles negativ ist, dass der Irak z.B. ein Wirtschftswachstum im zweistelligen Bereich hat, und durch die amerik. Intervention zumindest die theoretische Basis für eine Demokratisierung gelegt wurde ist ja schön, aber auch hier muss man sehen, dass die Iraker einfach nicht kompatibel mit dieser Staatsform „Demokratie“ sind. Und der Vorwurf, den ich den Amerikanern mache, ist der, dass sie das vorher hätten wissen müssen. Reingehen, Armee besiegen und dann mal innerhalb von ein paar Jahren demokratisieren war eine utopische Vorstellung. Von Anfang an.

  40. @ Sojemand

    Ich lese schon eine Weile PI regelmäßig und finde den Blog echt super, aber eben, also als ich las was hier so manche über den guten Georg schreiben, da wusste ich nicht ob das Ironie oder ernst war.

    Warum findest du den Blog super (wenn es denn stimmt und nicht nur eine Behauptung ist, um dir mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen)? Vermutlich deshalb, weil du dem Islam kritisch gegenüber stehst und froh darüber bist, daß du hier Informationen abseits des Mainstream lesen kannst. Jetzt mußt du dir noch klar machen, daß unsere Medien nicht nur in Bezug auf das Thema Islam unzureichend berichten, sondern – unter anderem – auch über Präsident Bush und seine Politik. Auch bei diesem Thema solltest du also die Denkmuster ablegen, die sich bei vielen Menschen durch Konsum unserer Massenmedien fast zwangsläufig einstellen.

    Bekanntlich hilft Krieg in Krisen am besten…

    Erläutere doch einmal mit eigenen Worten, inwiefern die positive wirtschaftliche Entwicklung in den USA nun durch den Krieg bedingt sein soll – obwohl dadurch unter anderem der Ölpreis in neue Dimensionen vorstieß.

    Wenn es ihm nützlich ist, wird schon wieder was passieren. Das waren aber ganz bestimmt dann wieder die bösen bösen Terroristen.

    Der Verdacht, daß deine Aussage, den Blog super zu finden, nur vorgeschoben ist, erhärtet sich. Denn offenbar gehörst du zu den Leuten, die sich einreden wollen, daß der islamische Terror nicht real ist.

    Im Irak, ich fass es nicht, dass man so etwas sagen kann. Dort wird nichts aufgebaut, keine Schule, keine Straßen, keine Krankenhäuser…

    Das stimmt nicht. Ein Beispiel aus Kurdistan. Dort haben die Menschen am meisten aus ihren Chancen gemacht. Ähnlich könnte es auch im Rest des Irak aussehen, wenn die Leute sich nicht gegenseitig bekämpfen würden, Islamisten nicht wahllos Menschen ermorden und Staaten wie der Iran sich nicht einmischen würden.

    Dort sterben Tag für Tag Frauen, Kinder, Alte und Junge.

    Leider. Ermordet von den Islamfaschisten, die deiner Meinung nach nicht existieren. Allerdings brachte Saddam auch wahllos hunderttausende um. Das kümmerte Gutmenschen wie dich aber nicht, denn man konnte die Opfer nicht als Kronzeugen gegen Amerika verwenden.

    Sie [Nordkorea, Liyben] haben einfach den USA keinen weiteren Grund für ihre Eskalationspolitik geliefert, reiner Selbstschutz.

    Na also. Wenn die Regime dieser Länder rationalen Argumenten nicht zugänglich waren, dann hat wenigstens die Stärke der USA dazu geführt, sie zum einlenken zu bewegen. Und das ist auch gut so.

  41. Außerdem gehört das angeblich von den Steinzeit-Islamisten bereite Land Afghanistan immernoch zu den islamischen Ländern, in denen auf Apostasie vom Islam die Todesstrafe steht.
    Das können nichteinmal muslimische Länder wie Eritrea oder der Niger von sich behaupten.

  42. @ Jimmy

    Zunächstmal sind viele von ihnen (kein Anschlag seit 9/11, und Nordkoreas Atomprogramme) wohl kaum die persönlichen Verdienste von Bush.

    Natürlich nicht von ihm allein. Verdienst seiner Regierung aber durchaus. Vergiß nicht, daß der erste Anschlag auf das WTC 1993 stattfand. Clinton versagte aber in dem Kampf gegen die Täter und ihre Ideologie, so daß sie 8 Jahre später erneut zuschlagen konnten. Präsident Bush hat dagegen angemessen reagiert, auch wenn bin Laden leider zugegeben bisher nicht gefunden wurde.

    Was die Wirtschaft angeht, so habe ich bisher nur das komplette Gegenteil von dem gehört, was du sagst.

    Das wundert mich nicht, denn unsere Medien haben wenig Interesse an guten Nachrichten aus den oder über die USA.

    Wenn dies wahr sein sollte, könnte man ja evtl. mal (vllt. auch als Artikel bei PI) die wirtschaftlichen Erfolge Bushs mit handfesten Quellen darlegen.

    Wie wäre es damit:

    In October, unemployment rates for the major worker groups — adult men (4.3 percent), adult women (4.1 percent), teenagers (15.6 percent), whites (4.2 percent), blacks (8.5 percent), and Hispanics (5.6 percent) — showed little or no change. The unemployment rate for Asians was 3.7 percent, not seasonally adjusted.

    Das BIP wuchs 2006 um 3,2 Prozent (Wikipedia).

  43. @Mir:
    Also ich habe mir den Wikipedia-Artikel jetzt nicht komplett durchgelesen, aber alle Unterpunkte, die mir relevant erschienen und ich sehe nicht, wo diese beiden Quellen, deine Behauptung stützen.
    Die erste von bls.gov sagt eigentlich nur, dass alles mehr oder weniger beim alten geblieben ist. Das ist aber auch kein Wunder, denn die Quelle nennt selten, auf welchen vorhergehenden Zeitpunkt sie sich bezieht und wenn, dann sind es meist zeitlich sehr naheliegende, die auch alle in Bushs Amtszeit liegen, z.B. bezieht sie sich einmal von letztem Oktober auf letzten Dezember, usw.
    Und bei Wikipedia habe ich auch nichts interessantes gefunden (heißt in diesem Fall, nichts zu der Entwicklung der Wirtschaft während Bush im direkten und allgemeinen Vergleich zu anderen.

    Das mit dem Wirtschaftswachstum und der recht geringen Arbeitslosenrate ist ja nett, allerdings befinden wir uns in einer Phase, in der es der Weltwirtschaft generell gut zu gehen scheint und davon profitieren sicher auch die USA.
    Also ich denke, deine Quellen zeigen eigentlich nur, dass Bush und seine Regierung das Land nicht völlig in den Ruin getrieben haben, soviel wusste ich aber auch schon vorher.

  44. @#44 Jimmy
    Man sollte den Irak vielleicht nicht zu stark unterschätzen.
    Ich behaupte nicht dass es einfach ist. Aber dass der Irak mit einer Demokratie inkompatibel ist glaube ich nicht. Erstens funktioniert es in der Türkei auch. Es ist schwierig, sie haben bis heute mit Islamisten zu kämpfen, aber es geht. Und Zweitens war der Irak auch vor der Befreiung säkular. Hussein war ein Diktator, der vielleicht mit Stalin vergleichbar ist, aber er war kein Islamist wie Ahmadinedschad.
    Ich glaube nicht, dass die Mehrheit im Irak eine Islamische Republik will und so lange das so ist, gibt es eine reelle Chance.
    Sollte es jemals gelingen, wäre der Erfolg gigantisch.
    Der Irak ist der Zentrale Schauplatz des Krieges gegen den Großen Satan. Dieses Statement stammt vom Osama Bin Laden höchst persönlich. Die Islamisten haben eine scheiß Angst davor, dass es den USA gelingen könnte, den Irak unter Kontrolle zu bekommen und zwar aus drei Gründen.
    Erstens: Es schafft einen Präzidenzfall. Den USA ist es gelungen, ein Land der Region den Blutigen Klauen eines Diktators zu entreisen und unter Kontrolle zu bekommen.
    Zweitens: Die Menschen in den umliegenden Ländern, die unter den Diktaturen leiden könnten Hoffnung bekommen und ihren Wiederstand verstärken.
    Drittens: Die Versorgung mit Öl wird sicherer. Auch wenn der Irak den Iran nicht ersetzen kann, so steigen trotzdem die Optionen und die Position des Iran wird geschwächt. Außerdem ist ein Einmarsch nicht mehr unmöglich.

  45. @ Mir

    Warum findest du den Blog super (wenn es denn stimmt und nicht nur eine Behauptung ist, um dir mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen)?

    Die Begründung hast du weiter unten in deinem Post schon richtig erkannt.

    Jetzt mußt du dir noch klar machen, daß unsere Medien nicht nur in Bezug auf das Thema Islam unzureichend berichten, sondern – unter anderem – auch über Präsident Bush und seine Politik

    Ich beziehe meine Informationen nicht aus den Massenmedien, höchstens die Börsenkurse auf NTV. Wenn ich was wissen will, dann suche ich mir mehrere Quellen und gleiche dann ab was wohl stimmen könnte und was nicht. Deshalb finde ich PI auch so interessant, vertritt er doch eine recht aggressive Art um unsre Kultur zu schützen oder zumindest aufzuzeigen, was so alles schief läuft. Sich aber gänzlich von PI einnehmen zu lassen, hilft nicht gerade dem eigenen Horizont.

    Erläutere doch einmal mit eigenen Worten, inwiefern die positive wirtschaftliche Entwicklung in den USA nun durch den Krieg bedingt sein soll – obwohl dadurch unter anderem der Ölpreis in neue Dimensionen vorstieß.

    Hihi, Wirtschaft is ne komplizierte Sache. Aber um nicht ausufernd zu werden, mal was Grundlegendes.
    Inflation in einem gewissen Grad ist was feines, steigen dadurch nicht nur die Preise, sondern auch die Löhne und die Geldumlaufgeschwindigkeit erhöht sich, was wiederum zur Folge hat, dass mehr Waren den Besitzer wechseln, was der Konjunktur dann wieder nützt. So weit, so gut. Die USA haben seit dem 11 September begonnen Unmengen Geld in die Rüstung zu pumpen bzw. in die Rüstungkonzerne, dadurch stieg die Geldmenge im System dramatisch an und die Inflation beschleunigte sich zusehends. Wie aber oben schon gesagt, in gewissen Grenzen ist Inflation gut und durch das neue Geld (Fiat Money) kam dir Wirtschaft in Schwung, Zinsen waren für Häuslebauer ideal und auch dem Niedriglohnbereich kam das zugute. Jetzt, ja jetzt kommt das Problem. Die Hypotheken-Krise ist die erste Folge des ungebremsten Verschuldens, die Banken machen gigantische Verluste und brauchen deswegen wieder Geld um die Verluste auszugleichen. Woher bekommen sie das? Genau, von der FED, also wieder „Fiat“, ergo, die Geldmenge wächst weiter und weiter und die Inflation wird schneller und schneller, bis zum Crash (der sich heute schon ankündigt –> Gold 800+ Dollar-Index 76). Ok, mag in den Jahren nach 9/11 die Wirtschaft noch vom neuen Geld profitiert haben, zahlen jetzt die Häuslebauer die Zeche, in Detroit herrscht bereits jetzt tiefste Depression und in Amerika verlieren Millionen ihr Dach über dem Kopf, Massenentlassungen wird es bald geben und dann ist (wie wir so schön sagen) „die Wurscht warm“. So viel zum tollen Aufschwung durch Kriegsschulden und Kreditwahn. Übrigens, wir bekommen auch gerade heftig was ab, aber keine Angst, das wird noch schlimmer (spätestens bei Gold 850+ und Dollar-Index 70)

    Der Verdacht, daß deine Aussage, den Blog super zu finden, nur vorgeschoben ist, erhärtet sich. Denn offenbar gehörst du zu den Leuten, die sich einreden wollen, daß der islamische Terror nicht real ist.

    Oho, Islamischer Terror ist sehr wohl real, aber wer glaubt, dass aller Terror dieser Welt nur von den bösen Muselmännern ausgeht ist doch arg naiv. Vielleicht solltest du dir die Frage stellen –> Wem nützt es? Ach, ich vergaß, Saddam war ja am 11 September beteiligt…

    Ein Beispiel aus Kurdistan. Dort haben die Menschen am meisten aus ihren Chancen gemacht. Ähnlich könnte es auch im Rest des Irak aussehen, wenn die Leute sich nicht gegenseitig bekämpfen würden, Islamisten nicht wahllos Menschen ermorden und Staaten wie der Iran sich nicht einmischen würden.

    Und wieder. Wem nützt es? Du glaubst wahrscheinlich auch, dass die USA dem Irak Demokratie bringen wollen. Dabei hat sogar der liebe Georg vor kurzem verkündet, er wolle den Irak in fünf Teile spalten und die Bevölkerungs- und Glaubensgruppen separieren, weil sie sich ja so schlimm bekämpfen. Ich sag nur Blackwater, Söldner und Soldaten die als Araber verkleidet wahllos um sich schießen. Ein Irak im Bürgerkrieg nützt der USA weitaus mehr als ein souveräner Staat, wie sollte man sonst das Land mit Militärbasen zu pflastern können ohne dass es auffällt. Ein 1a Aufmarschgebiet gegen den Iran. Achso, ich vergaß, die USA versuchen ja schon sein mehr als vier Jahren hemmungslos Frieden herbei zu schießen aber der böse Iran hindert sie daran…

    Allerdings brachte Saddam auch wahllos hunderttausende um. Das kümmerte Gutmenschen wie dich aber nicht, denn man konnte die Opfer nicht als Kronzeugen gegen Amerika verwenden.

    Also, die USA machen genau das selbe, nur in wesentlich größerem Ausmaß. Beide (Bush und Saddam) sind sie Kriegsherren die sich einen Dreck um Menschenleben scheren (oder scherten). Beides ist widerlich, aber sich als Befreier hinzustellen und dann ein Blutbad sondergleichen anzurichten, sorry, das ist nicht nur widerlich sondern auch verlogen.

    Na also. Wenn die Regime dieser Länder rationalen Argumenten nicht zugänglich waren, dann hat wenigstens die Stärke der USA dazu geführt, sie zum einlenken zu bewegen. Und das ist auch gut so.

    Ich seh schon, für Weltpolitik scheinst du dich nicht so sehr zu interessieren. Ich gönne es dir.

  46. @#51 Sojemand

    Beide (Bush und Saddam) sind sie Kriegsherren die sich einen Dreck um Menschenleben scheren (oder scherten)

    Also bitte, Bush und Saddam auf die gleiche Stufe zu stellen ist inakzeptabel.
    Wer so etwas tut, der disqualifiziert sich für jede ernsthafte Diskussion.

  47. @ Andy
    Da haste Recht. Bush hat weit mehr Leben auf dem Gewissen. Hmm…. oder ist das irrelevant, weil er ja der Boss der Weltgrößten Militärmacht ist? Was macht ihn eigentlich so ehrenhaft? Hab ich persönlich noch nie verstanden.

  48. @ Jimmy

    Auf der Seite findest du auch Zahlen über vergangene Jahrzehnte. Läßt sich leider nicht direkt verlinken. Klicke mal oben auf „Get Detailed Statistics“, dann findest du das schon.

  49. Carter ist nicht blöd oder ein Dhimmi , sondern ein sehr reicher saudischer Mitarbeiter. So gesehen, sind deutsche Politiker auch „kleine Carters“.

    Der Konflikt im Nahost ist fast ausschließlich nur mit dem immensen Einfluss der Wahhabiten zu verstehen.

    Die „Neocons“ ’nicht zu mögen‘ und Ron Paul für einen guten Kandidaten zu halten ist auch sehr konsequent. So Einer hätten sich so mancher europäischer „Diktatörchen“ gewünscht.

    Na ja, irgendwie machen wir doch Fortschritte. Das „Antizionisten“ Wort ist immer weniger zu hören. Nur das mit der „Bush-Masche“ hinkt noch ein bisschen.

    So jemand,

    Ich lese schon eine Weile PI regelmäßig und finde den Blog echt super

    Vielleicht wanderst du demnächst auf… z.B… Ruanda Burundi?… Darfur?…

    Stellst du dich auf der Mitte der Straße und schreist: „Hey Leute, ihr sollt euch nicht gegenseitig zu Tausenden tagtäglich massakrieren! Das ist inhuman!“ –

    Was? Nein? „ach so —>“

    Vielleicht aber doch, da unten zahlst du keine teure Heizung und Strom wird sowieso nicht so oft verwedendet -> „hihi“.

    Deine Betroffenheit aber, macht mich sehr traurig. Und du guckst (dich) auch in dem Spiegel beim Daumenlutschen während du schreibst?

    Bekanntlich hilft Krieg in Krisen am besten

    dachte auch Alma-Mater-Schröder mit invertiertem Vorzeichen.

    Ich habe auch sonnen tollen Paradigma für dich:

    Appeasement ist die Simulation des eliminatorischen Judenhassers.

  50. @#56 Mir
    Also entweder interpretier ich das falsch, oder der Militärhaushalt ist immer noch niedrig.
    Zu ende des Kalten krieges (89) lag er bei 5.6% des BIP und 2003 bei 3.7%.
    Der Grund für die Reduzierung der Rüstung lag in der Falschen Annahme vom „Ende der Geschichte“. Das war aber ein Fehler. Im Grunde fahren die USA ihre Rüstung nur auf das Normale Niveau hoch.

  51. @ Andy

    So könnte man es sehen. Es macht manchmal weniger Sinn, mit absoluten Zahlen zu argumentieren als mit relativen. Das beweist aber auch, wie schön man mit Statistiken alles mögliche „belegen“ kann. Die jüngsten Zahlen für die USA liegen übrigens bei knapp über 4 Prozent des BIP. (Mindestens 2 Prozent sind nebenbei die Vorgabe für NATO-Mitglieder.)

  52. Wenn man den klassischen „linken“ Bush-Hasser fragt, WEN er denn eigentlich GUT findet:

    Sendepause.

    ___________

    Saddams wohlgeratener Sprößlng (Auszüge):

    » …
    Der irakische Offizier Latif Yahya, der von seiner Rekrutierung am 2.10.1987 bis zu seiner Flucht am 9.12.1991, als Udais Fidai (Doppelgänger) fungierte, listete in seinem Buch verschiedene Verbrechen Udais detailliert auf:

    * Vergewaltigung der Nichte des Abbas Al-Janabi. Dieser wurde als Wiedergutmachung später Direktor der Zeitungen Udais. [4]
    * Kamel Hannah, Vorkoster Saddam Husseins. Ein vordergründig nichtiger Anlass, Ruhe während einer Feier zu geben, den dieser nicht befolgte („ich höre nur auf Befehle des Präsidenten“) lässt Udai ausrasten und mit einem elektrischen Messer die Kehle des Vorkosters und Freundes von Saddam aufschlitzen; danach streckt er mit zwei Schüssen den tödlich Verletzen nieder. [5] Die eigentliche Ursache war der Hass auf Kamel Hannah, der „meinem Vater immer Frauen und Mädchen besorgte. Hätte er nur diese Hure – gemeint war Samira Schahbandar – nicht herbeigeführt“.
    * Nahle Sabet, Architekturstudentin, vergewaltigt und den Kampfhunden Udais zum Fraß vorgeworfen. [6]
    * Asra Hafez: das Mädchen wehrte sich gegen die Belästigungen Udais, wagte es ihn auszulachen, vorauf Udai das Mädchen mit drei Kugeln in die Brust niedergestreckte. [7]
    * Sana Al-Haidari, Studentin die behauptete mit Udai befreundet zu sein: mit Elektrokabel gefoltert, vergewaltigt, die Zunge herausgeschnitten und vom Hubschrauber aus in den Al-Sarsar-See geworfen. [8]
    * Weam Tabet Al-Kabisi, Tochter eines reichen Geschäftsmannes: wird während des Tanzes mit ihrem Freund Luai Khairallah von Udai bedrängt. Weam wird entführt und vergewaltigt, Tage später von ihrem Freund erschossen, da dieser sich nicht an Udai rächen konnte. [9]
    * Ilham Ali Al-Aaazami, Studentin und Gewinnerin der Wahl zur Miss Irak: nach der Weigerung die Einladung Udais anzunehmen wird sie festgehalten, vergewaltigt und danach das Gerücht Prostituierte in Umlauf gebracht. Ali Al-Aaazamis Vater bringt seine Tochter daraufhin um, Udai diesen, nachdem er danach persönlich vorstellig geworden war. [10]
    * Hassan Abd Al-Amir und seine Frau erlauben sich die Wagenkolonne Udais zu überholen. Beide werden festgehalten und eingesperrt, der Mann nachdem er sich persönlich beim Präsidenten beschweren wollte, ermordet. [11]
    * Der frisch verheiratete Offiziers Saad Abd Al-Razzek und seine junge Ehefrau werden auf der Strasse von Udai angesprochen. Der Offizier wehrt sich gegen die Belästigung seiner Frau und wird brutal zusammen geschlagen, die Frau entführt und im Al-Medina Hotel gefoltert und vergewaltigt. Danach stürzte sich die Frau aus dem 6. Stock, weil sie die Schande nicht ertragen konnte. Der Ehemann wird wegen Präsidentenbeleidigung angeklagt und zum Tode verurteilt. [12]
    … «

    http://de.wikipedia.org/wiki/Udai_Hussein

  53. Ja, sehr gut georgie, ich würde ihn für die dritte amtszeit vorschlagen denn amerika mit euch zusammen hat ihn auch verdient.

    Bei so viel inteligenz und so viel weise menschen im westen wählt man den letzten schwachmaten zum präsidenten.

    Aplaus von mir aus.

  54. Was ich sehr mag, ist diese herzliche, klare und leidenschaftliche amerikanische Art, die Dinge anzupacken – die Dinge, die böse sind, auch böse zu nennen, und dennoch Liebe auch für die Feindesnationen durchblicken zu lassen. Das ist motivierend! Auch die Einstellung, zu handeln, wenn handeln dran ist, macht die Amerikaner symphatisch.

    Das sind alles Eigenschaften, die uns in Europa völlig abgehen, weil die Europäer – von wenigen Ausnahmen abgesehen, dazu gehört z.T. auch Frau Merkel – alles durch einen Schleier und in verzerrter Wahrnehmung sehen. So können die EU-Klugen niemals wirklich Großartiges zustandenbringen. Sie haben für das Richtige und Gute keine Vollmacht, weil ihre Werte nicht nach dem Guten ausgerichtet sind.

    Ich wünsche Europa endlich eine Umkehr vom Anti-Bushismus, wenn man auch nicht alles, was er tut, gutheißen muß. Die Nahost-RoadMap zum Frieden ist eine RoadMap in Richtung Unfrieden, weil es Angreifer und Opfer auf eine Stufe stellt. Aber das ist ein anderes Thema.

    Shalom!
    Jörg

  55. Jaja, es ist schon unglaublich was für Motive Bush hier einfach unterstellt werden.

    Das ist die linke Krankheit.

    Man schließt von sich auf andere und vergisst dabei, dass es auch anständige Menschen gibt.

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