Nun ist es „amtlich“: „Islamische Religions-Lehrbücher sind in ihrem Bild vom Christentum weit mehr von Toleranz geprägt als manche Fachleute bislang vermutet haben.“ Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie des evangelischen Erlanger Religionspädagogen Johannes Lähnemann (Foto).

Wie ist das denn jetzt eigentlich mit dem Koran selbst? Der kam uns bisher nie so toleranzgetränkt vor … Zählt der als religiöses Buch, und hat er etwas mit dem Islam zu tun?

Sure 2,191
„Tötet sie (Anm.: die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt.“

Sure 2,193
„Und wenn Ihr auf diejenigen trefft, die den Glauben verweigert haben, so gilt das Schlagen der Genicke, bis, wenn Ihr sie niedergekämpft habt, Ihr dann die Fesseln festmacht.“

Sure 8,12 – 13
„Ich werde in die Herzen der Glaubensverweigerer den Schrecken werfen, dann schlagt ein auf die Hälse und schlagt von ihnen alle Fingerkuppen ab.“ Erklärung in Vers 13: „Weil sie sich Allah und seinen Gesandten widersetzt haben, und wer sich Allah und seinem Gesandten widersetzt, wird von Allah hart bestraft.“

Sure 8,39
„Bekämpft sie, bis alle Versuchung aufhört und die Religion Allahs allgemein verbreitet ist.“

Sure 8,55
Wahrlich, schlimmer als das Vieh sind bei Allah jene, die ungläubig sind und nicht glauben werden.“

Sure 8,60
„Und rüstet gegen sie, wozu Ihr imstande seid an Streitmacht und an gekoppelten Pferden, damit schüchtert Ihr die Feinde Allahs und Eure Feinde ein.“

Sure 9,5
„Tötet die Götzendiener, wo Ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf.“

Der Untersuchung Lähnemanns war übrigens Teil eines Kölner Forschungsprojektes, das deutsche Schulbücher aus den 70er und 80er Jahren auf ihre Islam-Darstellung hin untersucht hatte.

Die Ergebnisse hatten zu einer Revision der deutschen Schulbücher geführt und die Untersuchung wurde auf zahlreiche andere europäische Länder ausgeweitet.

Sicher, damit der Islam bei uns nicht immer so arg negativ rüberkommt …

(Spürnase: Thomas B.)

»PI: Iran: Kindergehirne mit Schulbüchern auf Hass programmiert

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12 KOMMENTARE

  1. #5 HHborger (18. Nov 2007 13:09) In den von EU geförderten Schulbüchern Palästinas:

    In einem erst für das Schuljahr 2000/2001 herausgegebenen Schulbuch für die 6.Klasse heißt es auf der Titelseite: “Es gibt keine Alternative zur Zerstörung Israels.”; auf der Rückseite desselben Buches steht: “Der jüdische Anspruch auf Palästina ist die größte Lüge, die die Menschheit kennt.”. Im zweiten Band des Buches liest man: “Vielleicht hat Allah die Juden in unser Land gebracht, um sie auszulöschen, wie es bei ihrem Krieg gegen Rom geschah.”

    Ein Schulbuch für die 7.Klasse über den Islam: “Diese Religion wird alle anderen Religionen besiegen und sie wird sich ausbreiten – durch den Willen Allahs – mit Hilfe der moslemischen Jihad-Kämpfer.” und über das Verhalten der Juden gegen Mohammed und den Islam: “Sie arbeiteten zusammen mit Heuchlern und Götzenanbetern gegen ihn, und sie verhalten sich immer noch in derselben Weise.” (Islamische Erziehung für die 7.Klasse, S.125)

    Ein Schulbuch für die 8.Klasse: “Jerusalem ist eine alte arabische Stadt.” (Islamische Kultur für die 8.Klasse, S.50

    In einem weiteren Schulbuch für die 8.Klasse heißt es über das jüdische Volk: “Rassismus: … In der Tat hat Satan in den Augen vieler Menschen ihre bösen Taten schön erscheinen lassen, bis sie schließlich dachten, … daß andere Nationen ihre Sklaven sind und nicht ihr Niveau erreichen können. Solch ein Volk sind die Juden.”
    (Islamische Erziehung für die 8.Klasse,S.95)

    In einem Schulbuch für die 9.Klasse wird zu Wachsamkeit gegenüber den Juden aufgerufen, “weil sie verräterisch und treulos seien.” (Islamische Erziehung für die 9.Klasse,S.79)

    Ohne Worte!

    unfassbar.

    gibt es dazu eine quelle?

    mfg
    wien 1529

  2. #Wien1529

    Sind das Klassen der Oberstufe oder der Unterstufe? (Wie alt sind die Schüler, die dieser Gehirnwäsche unterzogen werden?)

  3. Prof. Lähnemann ist Theologe und kein Philosoph. Wohl deshalb ist ihm eine kritische Textanalyse verwehrt. Er kann nicht erkennen, dass der unkritische Bezug auf eine Offenbarung die Anerkennung eines Dogmas bedeutet. Diese unkritischen Übernahmen von Dogmen sollten heute nach Jahrzehnten der Ideologiekritik der Vergangenheit angehören und nur noch dem historischen Interesse dienen. Vielmehr bedient sich Lähnemann der unkritischen Untersuchung eines nicht in Frage gestellten Dogmas. Dieses hermeneutische Verfahren ist in der Theologie (z. B. R. Bultmann) – insbesondere zur Abwehr der Aufklärung – und in der Existenzialphilosphie (z. B. H.-G. Gadamer) verbreitet. Ein gewiefter Hermeneutiker kann aus jedem Text genau das herauslesen, was er als Ergebnis präsentieren möchte. So wäre es mit viel Aufwand auch möglich, „Mein Kampf“ als Friedensschrift zu feiern und die nationalsozialistischen Massenmorde als bedauerliche Ausnahmen einer im Grunde friedlichen Anschaung zu erklären. Eigentlich gibt es hierzu nur eine Frage: Stand das Ergebnis von Anfang an fest oder ist der Professor nur ein Gefangener seiner eigenen Vorurteile?

  4. Man hätte sich diese alberne Studie sparen – und stattdessen die Schulbücher einfach nur übersetzen lassen können. Dann hätte sich jeder selbst ein Bild von der Toleranz des Islam machen können. Aber die Veröffentlichung der übersetzten Schulbücher erfüllt wahrscheinlich den Tatbestand der Volksverhetzung, weil sie die Wahrheit über die „Religion des Friedens“ offenbart.

  5. #6

    Vielleicht herausbekommen, wer die Finanzierung dieser Schulbücher hauptsächlich zu verantworten hat. Dann mal paar übersetzte Auszüge zuschicken und um Stellungsnahme bitten.
    Mal sehen was passiert.

  6. Erschütternd, wie dumm und blauäugig solche Theologen wie dieser Lähnemann sind!
    Die hängen doch als erste an der Laterne, wenn der Islam hier siegt!
    Soll er doch in Saudi-Arabien seine Thesen vertreten!

  7. 1) Traditionell arrangiert sich die evangelische Häresie mit jedem politischen System (siehe zuletzt Stolpe und Konsorten). Selbst mit den saudischen Wahhabiten werden all die zahllosen Lähnemanner und Käsfrauen deshalb keinerlei Probleme bekommen.
    2) Lähnemann war Teil einer vierköpfigen „Forscher“gruppe, die es – methodologisch unverzeihlich – geschafft hat, gerade die bevölkerungsreichsten mohammedanischen Länder (Indonesien, Bangladesh, Pakistan) total zu ignorieren.
    3) Es wäre interessant herauszufinden, welche der beiden von ihm „untersuchten“ Sprachen (Türkisch/Arabisch) Länni eigentlich beherrscht.
    4) Typisch für das Niveau der von Länni vertretenen „Forschung“ und ihrer medialen Vermarktung: Die von der „Forschungs“gruppe analysierten ägyptischen „Lehrbücher“ nehmen auf das Christentum ohnehin so gut wie keinen Bezug (Quelle: Lännis Interview mit den Nürnberger Nachrichten).

  8. Evangelische Kirche:
    Was kotzt du mich an,ich bin schon ausgetreten
    aber bei Gott ,ich finde jeden Tag wieder Argumente wieder auszutreten.
    Von mir aus kannst du zum Teufel gehen ,so was wie dich braucht man nicht ,tritt doch bei Kerner auf!!!!

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