OstalgieEin Forscherteam der Freien Universität Berlin (FU) hat heute seine Untersuchungsergebnisse zum DDR-Bild von Schülern in Brandenburg vorgelegt. Die Antworten ließen den Wissenschaftlern die Haare zu Berge stehen: Nur jeder zweite brandenburgische Schüler weiß, wann die Mauer gebaut wurde, nur jeder dritte kann sagen, wer sie gebaut hat, für jeden zweiten ist der SED-Staat keine Diktatur gewesen.

Jeder dritte hält Konrad Adenauer und Willy Brandt für DDR-Politiker, jeder vierte die Staatssicherheit für einen „ganz normalen Geheimdienst“. Und jeder fünfte glaubt, dass das Wirtschaftssystem der DDR, das 1989 vor dem Bankrott stand, dem der alten Bundesrepublik überlegen gewesen ist.

Der Spiegel berichtet:

Die Schüler werden offensichtlich mit den Erzählungen ihrer Eltern allein gelassen, die die DDR verklären und romantisieren. In der Schule werde das Thema völlig vernachlässigt – oder im gleichen Geist unterrichtet, „bis die Schüler denken, dass alles in der DDR tatsächlich so war, wie die Schönfärber es hinstellen“, so Schroeder. „Die Schüler denken, in der DDR seien die Renten höher gewesen als in der BRD, es hätten alle Abitur machen dürfen, und die Unterschiede zwischen Arm und Reich seien quasi eingeebnet gewesen.“ Je jünger die Schüler, desto positiver werde ihr Bild: „Wenn ich bei der PDS wäre, würde ich sagen: ‚Super, das ist ja unser zukünftiges Wählerpotential'“, sagt Klaus Schroeder.

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53 KOMMENTARE

  1. Ich machte zwar heute PI auf diese Bundestagspetition aufmerksam, sie zogen es aber vor es nicht zu veröffentlichen. OK, deren Entscheidung die Auswahl der Nachrichten. Online-Petition Religionsfreiheit vs. Islam auf der Bundesregierungshomepage. Einschränkung der Religionsfreiheit in Sachen Islam
    http://itc.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=592
    Bitte weiterverfolgen welche Kommentare hier gelöscht werden. Stellt man es nach Datum sortiert ein, gibt es 9 Beiträge und Rekordverdächtige 7 gelöschte Beiträge. Nach Achmets Frage was an der Scharia falsch ist, wurde sehr viel gelöscht. Waren da auch Suren dabei???? Da habt ihr vielleicht was von Zensur der Bundesregierung erlebt. Mal Kommentare reinschreiben und sichern, ob sie gelöscht werden. Siehe hier:
    http://itc.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/discuss_petition.asp?PetitionID=592&CommentID=126983&Filter=date&View=all&Show=valid

  2. Wenn ich allein schon diese T-Shirts sehe, muss ich mich fragen was das für Idioten sind, die sich sowas kaufen.
    Was würde wohl passieren, wenn ich mal mit nem Mussolini-Tshirt rumlaufen würde?

  3. #1 Der Bundestagsserver ist leider so langsam, daß man Patina angesetzt hat, ehe man überhaupt etwas zu lesen bekommt.

  4. Tja, so kommt es eben, wenn man die alten Ost-„Kader“ in Amt, Würden und Schulbehörden verbleiben läßt und sie sogar noch zu Beamten der Bundesrepublik Deutschland befördert.

    Vom deutschen Steuerzahler mit üppigen Einkommen ausgestattet idealisieren diese Alt-Stalinisten und Neo-Kommunisten nicht nur das menschenfeindliche Regime der Ostzone, sondern verhetzen ihre Schüler auch auf internationaler Ebene :
    Israel sei ein verbrecherischer Aggressor-Staat und die Hamas eine Friedensorganisation.

  5. Vor Jahren sah man das schon bei Stefan Raabs Wahlcheck. Da wurden deutsche Schüler auf ihr Wahltauglichkeit getestet. Die Antworten waren ein Schenkelklopfer nach dem anderen. Realsatire satt. Dachte zuerst, das sei eine Show aber es war bitterer ernst.

  6. Für Kinder und Jugendliche war die DDR ja auch ganz interessant – Junge Pioniere, FDJ, GST, u.a.

    Im übrigen bestätigt das nur, daß sich Geschichtsunterricht meist auf die 12 unsäglichen Jahre reduziert. Beinahe alles was nach 1945 kam muß man sich im Selbststudium aneignen.

  7. #4 erwin r analyst.

    Mit fast 28% der Stimmen wählen die Brandenburger die Partei, welche ihr eigenes Volk eingemauert hat.

  8. @ #8 cost

    Das hab ich auch gesehen und königlich amüsiert, von der Sozialpädagogischen Partei Deutschland (von zweien unabhängig als SPD-Längsel genannt..) über den Fall der Mauer (1945…) bis zu dem Kulturbereicherer der nach langem Würgen und Stottern auf die Frage warum es Wahlen gibt antwortete: „Wahlen gibts… äh..damits…äh…. ja, damit’s halt Wahlen gibt“

    Der Brüller, wenn man das ganze aber ernst nimmt muß man politisch fordern diesen volljährigen Bürgern die Mündigkeit zu entziehen.

  9. #“Ich finde es gut, dass in der DDR sich der Staat um alle Bürger kümmerte, auch wenn dadurch der Einzelne weniger Freiheit hatte.“

    # „Die Wirtschaft kann nur gut funktionieren, wenn der Staat alles plant und lenkt.“ http://www.welt.de/berlin/article1495885/DDR-Romantik_und_pure_Ahnungslosigkeit.html

    das sind m.E die kollektivistischen Kernaussagen, welche harmlos klingen, allerdings bereits den Kern des antidemokratisch-totalitären Begriffs darstellen.

    Ich hoffe PI widmet sich in Zukunft verstärkt den antidemokratischen Tendenzen der Einheimischen. Die Bedrohung unserer Freiheit reduziert sich (leider) nicht auf den Islamismus.

  10. Ich wundere mich über diese Ergebnisse nicht, denn wie schon ein Vorredner schrieb, man hat die alten Lehrer behalten und die alten Stützen des Systems. Diese wollen sicherlich nicht, daß Schüler genauer nachfragen nach der Rolle, die gerade die Lehrer spielten und einen nicht unbeträchtlichen Beitrag leisteten zur Stabilisierung der „Diktatur des Proletariates“ Alleine diese Formulierung macht jegliche Versuche der Hilfsdemokratisierung obsolet.

    Übrigens, mich würde mal eine gesamtdeutsche Umfrage zu so einem Thema der jüngeren Geschichte interessieren, denn schließlich ist die allgemeine Bildung verheerend, und wer sich überwiegend durch Daily-Soaps und Nachmittags-Talk-Shows bildet, der weiß sicher gar nichts wichtiges mehr.

  11. Jetzt aber nicht wieder alles auf die Ossis schieben…
    Was Verherrlichung oder Verharmlosung der DDR angeht, macht einem West-Linken so schnell keiner was vor.

  12. Nur mal so `ne Frage:
    Gab es denn wirklich jemals eine Diktatur, außer das 3.Reich?
    …na also! Dann braucht man darüber auch nicht zu reden…

  13. @ 16 indecision

    oder als einer sich als Bundespräsident Karl Karstens ausgab und einen Schüler bat ob er ihn nach dem Interview nach hause fahren könne. Oder Adolf H. als Bundeskanzler betituliert. Da wurde einem so richtig die linke Bildungspolitik vor Augen geführt.

  14. Das ist klar. Die einzige Geschichte, die nicht verfälscht werden darf, ist die Geschichte des 3. Reichs mit den Greueltaten der Nazis.

    Ansonsten geht alles: Der Genozid an den Armeniern, die Geschichte „Palästinas“, Stalin bekommt ein neues, positives Gesicht:
    http://www.welt.de/politik/article1494180/Der_Glaube_an_den_guten_Stalin_stirbt_nicht_aus.html

    Che Quevara wird ein Held, RAF ganz normale Ex-Mörder und werden dann angestellt in den Schulen als Lehrer und Erzieher…

    Nur noch die Geschichte des 3. Reiches und die Geschichte der Greueltaten aus der Kolonialzeit (aber nur Europas!) zählen.

  15. #21 Kybeline
    Neben der Geschichte des 3. Reiches und die Geschichte der Greueltaten aus der Kolonialzeit fehlt noch eine Geschichte: die Geschichte der Kreuzzüge!

  16. @22 – KDL

    In Frankreich werden ja schon die Schulbücher PC-konform umgeschrieben – Karl Martell kommt da nicht mehr vor.

  17. Bildung ist Ländersache. Die jeweiligen Kultusminister sind in erster Linie dafür verantwortlich, was in den Lehrstoff aufgenommen wird. Die Lehrer hier anzugreifen, finde ich daher vollkommen falsch. Die unterrichten nur das, was vom Lehrstoff her vorgegeben ist.

    Stolpe war schon zu DDR-Zeiten ein hohes Tier, wen wundert´s da noch, dass gerade die Brandenburger Schüler so über die ehemalige DDR denken. Mich jedenfalls nicht.

    Und was erwarten wir von der sog. nächsten Generation? Die meisten der zehnt- oder elfklässler sind nach der Wende geboren und haben keinen Vergleich. Sie müssen sich auf das verlassen, was ihnen entweder im Unterricht beigebracht oder aber – wie schon im Artikel vom Spiegel erwähnt – von den Eltern erzählt wird. Und da liegt meiner Meinung nach der Hund begraben.

    Die Eltern der Schüler sind noch immer nicht aus ihrem Ostalgieschlaf erwacht, reden die DDR immer noch schön, und ja, jeder hatte einen Arbeitsplatz, einen Krippen- und Kindergartenplatz, die soziale Absicherung. Die Eltern vergessen (oder wollen es vielleicht sogar vergessen, weil sie selbst „involviert“ waren???) jedoch, daß es keine Demokratie gab, jeder, der den Mund gegen die DDR aufgemacht hat, mundtot gemacht wurde (im wahrsten Sinne des Wortes), der Staat sogar Einfluß auf die Ausbildung/das Studium hatte und man immer überlegen mußte, wem kann ich was erzählen. Der Zwang in die einzelnen Organisationen einzutreten (sonst konnte man seine Ausbildung/Studium vergessen), wie FDJ, DTSB, DSF, Pionierorganisation, FDGB etc., was alles „Mitgliedsbeiträge“ gekostet hat. Aber ohne wäre man im Abgrund gelandet. Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß Eltern ihren Schützlingen solche „unbequemen Wahrheiten“ lieber verschweigen und weiterhin im Ostalgieschlaf schlummern. Traurig aber wahr. Und dann wundern mich die Ergebnisse gleich gar nicht. 🙁

  18. #18 eymannwoistmeinacc

    Du sagst es ! Für die Westdeutschen Grünlinken brach doch nach dem Mauerfall eine Welt zusammen.
    Die waren doch wie geschockt und konnten gar nicht verstehen wieso so viele Ostdeutsche gegen das Sozialistische „demokratisch“ gewählte Regime aufbegehrten.

    Speziell die alte 68er Riege (die hier im Westen sehr gut auf Kosten des Steuerzahlers lebte), lies kein gutes Haar an die DDR Bürger die in Freiheit leben wollten.

    Hätte es dieses alt68er grünlinke Gesocks nicht gegeben hätte auch die Vereinigung wunderbar funktioniert.
    Von dort kamen immer wieder die Querschüsse, dass madig reden das an die Wand malen einer „rechten Republik“ sowie das bewußte schaffen von sozialen Problemen durch die fortgesetzte Unterstützung einer unkontrollierten Einwanderung.

    Viele der Grünlinken waren und sind alte Kommunisten die dem Westen die alleinige Schuld am Zusammenbruch des Ostblocks gaben.
    Schröder,Fischer,Trittin,Ströbele,Roth,Beck (nur einige der bekanntesten) usw….alle waren und/oder sind Marxisten/Kommunisten und wer glaubte wohl daran das die Westdeutschen Genossen ihren Ostdeutschen Genossen ernsthaft Schaden wollten.

    Im Gegenteil ! Die Ergebnisse dieser Studie sprechen ja eine deutliche Sprache.
    Das ganze ist gewollt ! Das schaffen einer „neuen“ Sozialistisch/Kommunistischen Gesellschaft. Im Westen mit Hilfe (Wählerstimmen) von massenhaft Eingewanderten Unterschichten aus aller Herren Länder und im Osten durch schönreden der alten DDR.

    Das Allzeckmittel gegen jedwede Kritik an diesen miesen Spiel ist die Nazikeule.
    Die armen Ossis haben Angst vor Westdeutschen Multikulti Verhältnissen und wählen doch mit der PDS die Partei die zusammen mit ihren Westlichen Gesinnungsgenossen(Grüne/spd)genau dieses fördert.

    Bin mal echt gespannt wo das ganze noch enden wird.

  19. text: „…für jeden zweiten ist der SED-Staat keine Diktatur gewesen´´.

    Ej,Mann – im Vergleich zur heutigen BRDDR war es das wohl auch nicht!
    Ne, also ehrlich – ich weiss nich´, weshalb man den Ossis ständig einreden will, dass sie damals unglücklich waren. Ich kenne viele Ossis die mir sagen, dass sie zur DDR-Zeit glücklich waren, und somit wird diese Zeit verklärt. Denken wir doch mal an den Islam – der wird noch viel schlimmer verklärt von all den `Islamexperten´, Bessermenschen und Superschlauen in den MSM.
    Denken wir doch mal an die Verklärung der islamischen Eroberungszüge des Abendlandes im Mittelalter. Da werden die Grausamkeiten der Moslems an den Europäern verschwiegen, ausgeblendet. Bis nach Island sind diese islamischen, von Allah angestachelten Banden und haben geraubt, gemordet, gebranntschatzt, Geiseln genommen, die sie entweder auf dem Sklavenmarkt verkauft haben oder gegen hohes Lösegeld freigegeben haben – genauso wie sie es heute noch tun (meucheln kommt von Maure).
    Und trotzdem wird diese Zeit heute so dargestellt, als ob der Islam damals den Europäern die Zivilisation gebracht hätte, als ob der Sarazene ein friedfertiger, gütiger, gebildeter Mensch gewesen wäre, und die Europäer waren natürlich alle barbarische Wilde – genau so wird es heute dargestellt – seht Euch die Geschichtsbücher an, oder die Ritterfilme. Genauso verfälscht werden ja auch die Kreuzzüge: die Bösen sind immer die Christen, die Europäer – dass die Europäer aber einfach ihr Land zurückhaben wollten und Jerusalem als Stätte des heiligen Grals, wird nicht deutlich. Die Kreuzzüge waren einfach eine gerechtfertigte Konsequenz aus den vorangegangen Eroberungen der Muslime – basta!

    Kommen wir zurück zur DDR-Verklärung. Allein wenn ich mir die Zensur heute ansehe, kann ich nicht sagen, dass ich in einem freien Land lebe – auch nicht wenn es Volkabstimmungen etc. geht. Vieles wurde und wird gegen den Willen des Volkes durchgesetzt: die Euroeinführung, die EU-Erweiterung (natürlich auch der Beitritt der Türkei – wir wollen die Türkei nicht, wir haben schon zuviele Türken hier – es reicht! Capito?!), die EU-Verfassung, die Massenzuwanderung, die Islamisierung. Und damit sich keiner mehr wehren kann, damit keiner protestieren kann, wird die Meinungsfreiheit derart eingeschränkt, dass man bei jedem Mucks Geldstrafen und sogar Gefängnisstrafen fürchten muss (und die Musels drohen einem gleich mit dem Tod!). In Frankreich, Belgien u. der Schweiz ist das heute schon so – schon wenn sich ein Tierschützer gegen das islamische Schächten wendet (= ohne Vollnarkose – bei Juden mit Vollnarkose) bekommt dieser Tierschützer,der eigentlich nur seinen Job macht, eine Geld- plus Gefängnisstrafe. Der Musel hat sich bereits total in Europa eingekauft – das ist der Plan, die offene Verschwörung `Eurabia´= Europa gegen Öl (es soll eine Zeitschrift namens `Eurabia´ aus den 70er Jahren geben, die diesen Plan propagiert – gedruckt von einer islamischen Vereinigung). Ich glaube an diesen Plan, er deckt sich mit meinen Beobachtungen, es passt zu gut zusammen. Viele ältere Leute die ich kenne, glauben das auch schon lange – die haben die 70er voll mitbekommen.
    Jedenfalls fehlt nicht mehr viel, und wir haben die Scharia verbindlich für alle – und ich glaube nicht, dass ich da übertreibe – da wünsch ich mir sogar als Wessi die DDR zurück, echt!
    Im übrigen würd´ich gerne bei dieser Gelegenheit etwas sagen: ich finde es nicht korrekt, dass die Ossis ständig kritisiert werden. Sie ticken natürlich anders, aber sie haben schließlich auch nicht den gleichen historisch-gesellschaftlichen Hintergrund wie wir. Mittlerweile werden aber die Unterschiede geringer. Komischerweise wird dies bei Zuwanderern völlig akzeptiert – sogar bei denjenigen, die bereits seit 20 oder 30 Jahren hier sind. Zuwanderer dürfen sich noch weitaus auffälliger verhalten – sogar kriminell sein, Sozialleistungen erschleichen (machen fast alle Zuwanderer) etc., etc. Ich finde eine derart einseitige Darstellung – ja eine Verzerrung – durch die Massenmedien und deren Anhängsel einfach hanebüchen und – mit Verlaub – zum Kotzen!

  20. Sehr gut. Die freie Meinungsbildung funktioniert als noch und nicht jeder lässt sich den Einheitsbrei von der tollen BRD andrehen. Die BRD hat moralisch abgewirtschaftet.

  21. Freitag, 28.12.2007, 20:15 – 21:00 (00:45)
    [b]EinsExtra

    Das braune Erbe
    Der Antifaschismus der DDR[/b]
    Kommt heute, schauts euch an!

  22. das sind die Auswirkungen des Bildungssystem in der BRD das betrift ja nicht nur den Osten.
    Geschichte wird so dargestellt wie sie gebraucht wird.Es laufen auch genug Leute mit Hammer und Sichel auf der Brust rum.Und diese Jelzin Diktatur besteht ja immer noch.
    Aber wir brauchen ja Oel dafür verraten unsere Politiker sogar Ihre Menschewürde.
    Siehe Schroeder!

  23. Die übelsten Helfer der DDR-Diktatur sassen im Westen ,möchte nur an GraSS erinnern, der die DDR eine „kommode Diktatur“ nannte, klar auf 55 Millionen Tote hat es das Zonenregime nicht gebracht.Alles darunter ist eben kommod. An dieser Verblödung werden wir noch lange leiden müssen.

  24. @22 KDL

    Weiterdenker sagt es doch auch: Die Geschichte der Kreuzzüge wurde frisiert und retouchiert. Da werden Opfer zu Täter und Täter zu Opfer. Die Osmanen spielten bei den Kreuzzügen die Übelste Rolle – sie waren ja überhaupt die Auslöser, wegen den Türken rief der byzantinische Kaiser um Hilfe von Rom.

    Man hat auch das verschwiegen, dass die Kreuzzüge alles Rückeroberungszüge waren. Im spanischen heißt es auch Reconquista.

  25. @22 KDL

    Weiterdenker sagt es doch auch: Die Geschichte der Kreuzzüge wurde frisiert und retouchiert. Da werden Opfer zu Täter und Täter zu Opfer. Die Osmanen spielten bei den Kreuzzügen die Übelste Rolle – sie waren ja überhaupt die Auslöser, wegen den Türken rief der byzantinische Kaiser um Hilfe von Rom.

    Man hat auch das verschwiegen, dass die Kreuzzüge alles Rückeroberungszüge waren. Im spanischen heißt es auch Reconquista.

  26. Wenn in den neuesten russischen Schulbüchern der Hitlerzwilling Stalin als einer Russlands größter Politiker exkulpiert wird und die Majorität der Bundestagsabgeordneten von SPD, Grünen und SED in der DDR nur eine mißlungene Form des schwedischen Sozialismus sehen….dann kann man den brandenburgischen Jugendlichen nun wirklich keinen Vorwurf machen…..

  27. #26 Aborigina

    “ Ne, also ehrlich – ich weiss nich´, weshalb man den Ossis ständig einreden will, dass sie damals unglücklich waren. Ich kenne viele Ossis die mir sagen, dass sie zur DDR-Zeit glücklich waren…“

    Dafür gibt´s nen Begriff: Stockholm-Syndrom….das ist die ositive Sichtweise.

    Die negative Sichtweise geht anders….

  28. Ebensowenig wie die ehem. Sowjetunion ihre blutige Vergangenheit aufarbeitete, wurde nach der Wiedervereinigung verzichtet, die Dinge beim Namen zu nennen, die Verantwortlichen vor den Richter zu bringen.

    Die Top-Genossen der SED, der Stasi laufen mit hohen Pensionen frei herum, lassen es sich gut gehen und machen sich ueber die Naivitaet des westdeutschen Staates lustig.

    Die Moerder und Schergen des Bolschewismus kamen ungestraft davon, in Russland stehen ueberall Lenin und Stalinstandbilder auf den Strassen und Plaetzen, die Schulbuecher relativieren, luegen ueber die sowjetische Vergangenheit, Arbeits und Vernichtungslager, Opferzahlen.

    Hier ueber den Genossen Erich Mielke, selbst konvertiert als russicher Staatsbuerger, wie sein Sohn, der noch in der Nachfolge der Roten Armee taetig ist.

    http://einestages.spiegel.de/page/Home.html

  29. #34 ratloser (28. Dez 2007 21:45)

    Nicht nur deswegen.
    Ich habe auch alte Leute gehört, dass sie zu der Nazi-Zeit glückich waren. Man stelle sich vor: Damals waren sie jung, gingen sie tanzen, lernten ihre erste Liebe kennen…
    Heute sind sie kurz vor der Rente, haben Artritis und keine Träume mehr.

    Der Mensch erinnert sich gern an die schöne Jugendzeit. Aber wenn es so toll gewesen wäre, hätten nicht alle damals in den Westen geflüchtet. Die Aufnahmen sind immer noch da, allein ’89 standen 30.000 Leute an der österreichischen Grenze in Ungarn. Warum, wenn sie glücklich waren. Und das war eine Einbahnstrasse.

  30. # 34 ratloser
    Wie meinst Du das mit `Stockholm-Syndrom´ – nie davon gehört.

    Übrigens: in Stockholm bzw. in Schweden allgemein gibt es viele Ostdeutsche – scheinen sich dort pudelwohl zu fühlen (wie die Chinesen u. die Musels) – manche Leute vertragen halt die Freiheit nicht – Freiheit macht ihnen Angst (Verhaltensmuster wie bei Zootieren).
    Aber die jüngere Ossi-Generation hier bei uns denken eher wie wir – soweit ich sie halt kenne.

  31. Sinngemäß das, was dieser Professor beim Kerner-Tribunal von Eva Herman vertritt.
    Diese Type meint nämlich auch sinngemäß,
    daß man Verbrechen der Nazis mit denen der Kommunisten nicht vergleichen kann, daß die Bolschewistische Revolution im Grunde gar nicht sooo schlimm war.

    Und so einer wird dann auch noch eingeladen
    und ihm eine Plattform gegeben, auf der er seinen Müll in die Kameras geben kann. Pfui!

  32. Ich muss jetzt einfach nochmal auf diese Youtube Videos zurückkommen. Glaubt ihr wirklich, das real ist? Ich halte auch nicht sehr viel von der Bildungsqualität unserer Jugend, aber derart verblödet – nein das kann ich mir nicht vorstellen. Ich vermute sehr stark, diese Szenen sind nachgestellt von irgendwelchen Möchtegern-Schauspieler die sich für nichts zu schade sind, wenn sie dadurch ins Fernsehen kommen. Fall es aber doch wahr sein sollte, sträuben sich mir die letzten noch verbliebenen Haare…

  33. Baader prophezeite schon 1991 (!!!) hellsichtig:

    „Der Sozialismus am Ende?
    Nein, Freunde: Niemand ist weiter von der Realität entfernt als jene, die glauben, durch den Bankrott der östlichen Herrschaftssysteme liege der Sozialismus in Agonie.
    Ganz im Gegenteil: Im Gewand des Reformators, des Erneuerers, des vom Stalinismus „gereinigten“, in der Schnell-Waschanlage mit Glasnost und Perestroika gewachsten, von den Betonköpfen befreiten Edel-Erlösers taucht er im neuen Cherubin-Gewand wieder auf, gewinnt er durch das theatralische Ablegen seiner Stasi- und Kalfaktorfratze, durch das Überziehen einer demokratischen, diskussionsfreudigen und pluralistischen Maske erst so richtig an charismatischer Heilsaura.
    Jetzt, da er die Maschinenpistole, die Spritze des Gehirnwäsche-Psychiaters, die Tretminen und Schießanlagen, die Elektro-Foltergeräte und den Psychoterror der Einheitslüge ablegt – gezwungenermaßen ablegen muß -, jetzt kommt erst seine Stunde: Jetzt kommt das Speichellecken der „Wohlgesinnten“, das ekelhafte Bekenntnis der Neurenegaten, die Beschwichtigungsformel der „Bedächtigen“, die Medien-Seelenmassage der Flagellanten und Erneuerer: Jetzt kommt die Stunde des „wahren“, „edlen“, „unverfälschten“, „humanen“ Sozialismus.
    Es kommt – für alle, die es immer noch nicht kapiert haben – DIE STUNDE DES SOZIALISMUS, NICHT SEINER NIEDERLAGE.“

    Quelle: Baader, Roland: Kreide für den Wolf: die tödliche Illusion vom besiegten Sozialismus, Böblingen 1991, S. 14

  34. Unbedingt lesen und weiterempfehlen:

    Hubertus Knabe: Die Täter sind unter uns. Über das Schönreden der SED-Diktatur. Propyläen Verlag

    Knabe ist Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen im ehemaligen Untersuchungsgefängnis des DDR-Staatssicherheitsdienstes.

    Besuchen Sie die Internetseite, nehmen Sie an einer der von ehemaligen Häftlingen geleiteten Führungen vor Ort teil (es ist eine unvergeßliche Grenzerfahrung) und unterstützen Sie bitte vor allem die unverzichtbare Arbeit der Gedenkstätte durch Ihre Spende!

    http://www.stiftung-hsh.de

  35. Zur “ Bildung “ in unseren Schulen.
    Ist zwar schon etwas älter, stimmt aber immer noch:
    Schulbildung im Wandel der Zeit

    Volksschule 1960
    Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 Mark. Die Erzeugerkosten betragen 40 Mark. Berechne den Gewinn!

    Realschule 1970
    Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 Mark. Die Erzeugerkosten betragen vier fünftel des Erlöses. Wie hoch ist der Gewinn des Bauern?

    Gymnasium 1980
    Ein Agraökonom verkauft eine Menge subterraner Feldfrüchte(K) für eine Menge Geld(G). G hat die Mächtigkeit 50. Für die Elemente aus G (g) gilt: g ist 1 DM. Die Menge der Herstellungskosten (H) ist um zehn Elemente weniger mächtig als die Menge G. Zeichnen Sie das Bild der Menge H als Teilmenge der Menge G und geben Sie die Lösungsmenge (L) an. Die Frage: Wie mächtig ist die Gewinnmenge (M)?

    Integrierte Gesamtschule 1990
    Ein Bauer kauft einen Sack Kartoffeln für 50 Mark. Die Erzeugerkosten betragen 40 DM. Der Gewinn beträgt 10 DM. Aufgabe: Unterstreiche das Wort „Kartoffeln“ und diskutiere mit Deinem Nachbarn darüber!

    Schule 2000 nach der Bildungsreform
    Ein kapitalistisch-privilegierter Bauer bereichert sich one rechtfertigunk an einem sack kartofeln um 10 dm. Untersuche das tekst auf inhaltliche feler unt demonstrire uns das loesunk!

    Schule 2010
    Es khipt kaine gartofln meer….

  36. @stefan71: JA. Das ist echt. Rede doch mal mit Teenagern die in Vororten am Bahnhof rumgammeln. (sind natürlich nicht alle so, und die in den Video gezeigten Extrembeispiele, es gibt aber erschreckend viele Extrembeispiele…)

    —-

    Neulich hatte ich eine Diskussion mit einem Kommunisten (genereall ist er einer der vernünftigeren Sorte), der sich vehement dagegen werde daß ich das 3.Reich mit der späteren Sowjetunion gleichsetzte. Wenn man es GANZ GENAU nimmt dann stimmt es auch nicht, schließlich fehlte in der SU der absolute organisierte Antisemitismus und die Ideologie des „rassischen“ Herrenmenschentums. Was aber in der Praxis dabei rausgekommen ist, wie Millionen ermorderter Menschen, Psychoterror und Folter gegenüber Dissidenten usw. usf.. da erscheint es mir mehr als lächerlich wenn Linke sich dagegen wehren das ihre Verbrechen genannt werden. Dann kommt das reflexhafte Abwehren jeglicher Gleichsetzung mit dem 3. Reich, nach dem Motto: „die Nazis waren das ultimate Böse, und.. okay.. es gibt noch andere schlimme Sachen… aber die waren halb so wild…“. Das ist Verharmlosung der Verbrechen des Kommunismus und eine Verhöhnung der Millionen Opfer.

    Stalin, Gulag, Stasi/KGB: War ja alles nicht so schlimm… LINKER GESCHICHTSREVISIONISMUS pur.

  37. Warum die Verbrechen Stalins relativiert werden?

    Na, überlegt doch mal mit dem Kopf. Stalin war einer der Sieger des zweiten Weltkrieges. Er hat im Verbund mit den anderen Alliierten das Deutschland militärisch bezwungen, dass die Ausrottung ganzer Völkerstämme planmässig betrieb und fast ganz Europa ausplünderte. Da hat es anschliessend niemanden interessiert, was er zu Hause für Scheusslichkeiten begeht.

    Vor allem die deutschen Kriegsverlierer-Lehrer nicht, die die Pimpfe zu unterrichten hatten, die die Panzerjagd überlebt hatten und die nachfolgenden Generationen.

    Hitler war böse, böse, böse und wer das Böse besiegt ist – ein Guter. Die Guten würden sich nämlich niemals mit Bösen verbünden, das machen Gute nicht. Auch wenn es manchmal so scheint.

    Übrigens sind Deutsche Rassisten, also die Bösen. Deutsche können nur Rassisten sein. Während Migranten immer nur die Guten sind. So einfach ist das Leben und diese Einfachheit wird gelehrt.

  38. Die deutsche Wiedervereinigung war AUSSENPOLITISCH und für Mittel- und Osteuropa ne wichtige Sache, aber INNENPOLITISCH war sie von Anfang an eine Riesenkatastrophe.
    Es gab in der DDR keinen Widerstand. Es gab in der DDR keine WIRKLICHE Opposition, die den Namen verdient hätte. Es gab bestenfalls sanft-vorsichtige sog. „Reformer“, die aber alle unisono wiederholt betont haben, daß sie an sich gegen DDR, Sozialismus, Kommunismus, Marxismus NICHTS hätten.

    Auch nach der Maueröffnung hat es bis heute KEINE ENT-Sozialistisierung gegeben, wie etwa in Westdeutschland nach dem Krieg die sog. Ent-Nazi-fizierieung. In fast jedem Ort im Osten gibt es noch Karl-Marx-Alleen/-Strassen/-Plätze. Eine Abkehr vom Sozialismus hat es Osten unserer DDR NIE gegeben.

    Die Deutschen, vor allem die im Osten, hatten die Wiedervereinigung nie verdient. Es ging ihnen immer nur um profane materialistische „Werte“ wie insbes. Reisen und Geld -kurz: Neid. Aus reinem Neid, dass sie im lahmen, hässlichen Stinke-Trabbi rumfuhren, während die im Westen schöne Autos hatten, wollten sie die Wiedervereinigung -aus KEINEM ANDEREN Grund.

    Ganz davon abgesehen, wurde die sog. Wiedervereinigung nur deshalb von Honecker mit Kohl und Gorbatschow durchgeführt, um das erklärte Ziel, das die DDR VOR 1989 offiziell verkündet hat, umzusetzen -allerdings jetzt sogar Europa-weit: „Wiedervereinigung NUR im Sozialismus“.

    Und genau das haben wie jetzt: Wir Deutsche leben jetzt alle in einer Deutschen, Demokratischen(!) Republik, von mir aus „Demokratische Bundes-Republik Deutschland“. Wir haben nach wie vor keine Verfassung, sondern ein suspektes Provisorium, das sich „Grundgesetz“ nennt. In der EU haben wir auch keine Verfassung, sondern einen „EU-Vertrag“. Einen „Verfassungs“schutz haben wir allerdings… und lt. CDU sogar „verfassungs“treue Muslime! (ein Kinderspiel, wenn es gar keine Verfassung gibt. Perfekte Taqqia der CDU!).

    Die Wiedervereinigung war innerdeutsch der größte und verhängnisvollste Fehler. Bis heute haben die Wessis über 1000 MillIARDen Euro in den Osten gepumpt, und pumpen brav weiter… der Ostteil unserer DDR ist ein beispielloses Subventionsmilliardengrab, ein schwarzes Loch. Mit dem Ergebnis, daß nach wie vor -bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen, die aber hoch subventioniert werden müssen- dort alle Jungen, Gesunden, Aktiven in den Westen auswandern (bzw. in letzter Zeit zunehmend auch in östliche Nachbarländer wie Tschechei und Polen pendeln). Während in allen Mitteleuropäischen Ländern die Leute aus EIGENER Kraft -allenfalls mit einigen wenigen Millionen von der EU minimal gefördert- sich selbst am Schopf aus dem Sumpf ziehen (müssen), liegen unsere Ossis nach wie vor auf der faulen Haut, und meinen, nur weil sie Deutsche seien, müßten sie für 1 Stunde Landarbeit, die 3,50€ wert ist und die alle anderen (wie zB Polen) bekommen, 15€ bekommen. Und sitzen dann eben lieber zu Hause. Arroganter, fauler und aparter geht es nicht mehr.

    Dass die alte DDR schon früher -allen voran von „Spiegel“, „Stern“, öffentlich-rechtliche Anstalten, aber auch von -fast ausschließlich linken- Lehrern- im Westen verklärt und verharmlost und schöngeredet wurde, und man nicht müde wurde, die angeblichen Vorteile der DDR über den grünen Klee zu loben, während politische Verfolgungen, Unterdrückung der Meinungsfreiheit und Mauermorde systematisch verschwiegen wurden, wird auch immer wieder gerne vergessen. (Die SPD zB wollte die Erfassungsstelle zur Erfassung der sozialistischen Verbrechen der DDR abschaffen!)

    Es ist doch sehr verwunderlich, daß nationalSOZIALISTISCHE Symbole (wie zB Hakenkreuz) zwar streng verboten sind, während realSOZIALISTISCHE Symbole (wie Hammer und Zirkel) aber offen rumgetragen werden und auch noch applaudiert werden. DDR-revival parties allerorten… usw.usf. Und dies -nicht nur, aber- insbesondere im Osten unserer DDR! Dies beweist im Grunde genommen doch nur: Ein Ende der DDR, oder gar eine Vereinigung mit Westdeutschland, haben die Ossis NIE GEWOLLT! Das Einzige, was die wollten und nach wie vor wollen, ist: Knete. Knete vom Staat. Und am besten für´s Nixtun. Motzen, das können se. Aber auf die Idee, SELBST sein EIGENES Leben in die Hand zu nehmen und auch dafür mal SELBST was tun zu müssen, kommen se nie!

    PS. Stalin hat mit seinem Schröder-Putin-Pakt, pardon: Hitler-Stalin-Pakt die ENTSCHEIDENDE Maßnahme getroffen, damit Hitler den Krieg überhaupt beginnen KONNTE! Stalin war kein Gegner Hitlers, sondern sein sozialistischer Kumpel, sein Partner. Bestimmt hätte Stalin Hitler auch einen Aufsichtsratsposten bei einem russischen Energiekonzern, der Europa energetisch an die Leine legen will, angeboten… Hitler ist allerdings größenwahnsinnig geworden, als er nicht nur den ihm von Stalin zugewiesenen Teil Polens überfiel, sondern sich auch noch den russischen Teil unter den Nagel riss! Was natürlich sehr unfair gegenüber den Russen und Stalin war. (Für die Polen, die WIRKLICH Leidtragendenden dabei, interessieren sich dabei weder die Deutschen noch die Russsen bis heute nicht! und das ist wirklich beschämend!)
    PPS.
    Unter Honecker und Vorgängern sind 900 Menschen ermordet worden (zzgl. Kriegs- und Terrortote in Afrika und Westberlin (LaBelle..), die er (mit)zuverantworten hat)
    Unter Hitler sind 9 Mio. Menschen ermordet worden (zzgl. Kriegstote, die er (mit)zuverantworten hat)
    Unter Stalin sind 50 Mio. Menschen ermordet worden (zzgl. Kriegstote, die er (mit)zuverantworten hat)
    Unter Mao sind 70 Mio. Menschen ermordet worden (zzgl. Kriegstote, die er (mit)zuverantworten hat)
    Und trotzdem „lernen“ deutsche Schulkinder seit 60 Jahren, Hitler sei der „größte Massenmörder aller Zeiten“ gewesen. Deutsche Medien tun dasselbe.

    Im Zahlenvergleich ist die DDR selbst -als Lakaie der UdSSR- natürlich in der Tat schon relativ harmlos gewesen. Es waren sozusagen „gemäßigte“ Sozialisten, die ihre fundamentalen Glaubensbrüder (zB die RAF-Terroristen, Drogenhändler für Westberlin, illegale Immigranten nach Westdeutschland) zwar immer geschützt und massiv gefördert haben, aber selbst eher „gemäßigt“ auftraten…

  39. Ich hatte schon 1990 in Frankfurt einen Lehrer, der auf die Aussage, die DDR sei eine Diktatur (gewesen), antwortete: „Das ist falsch!“ Wohlgemerkt, in Frankfurt am Main, nicht an der Oder.

  40. #48 migrant (29. Dez 2007 11:52)

    Sie erzählen da, mit Verlaub, eine ziemliche Scheiße.
    Es gab keinen Wiederstand in der DDR, aha dann ist wohl das System aus lauter Menschenfreundlichkeit abgetreten. Dann hat es die allwöchentlichen Massendemonstrationen in Leipzig, Dresden, Plauen, und Hunderten kleineren Städten nicht gegeben, keine Menschenkette von Zittau bis Saßnitz. Wohlgemerkt damals stand die Welt noch unter dem Eindruck des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens in China, welches von Egon Krenz, einem der damals einflussreichsten Männer in der DDR ausdrücklich und medienwirksam befürwortet wurde.
    Sie haben vermutlich immer schön in einem kuscheligen Rechtstatt gelebt und haben keine Ahnung welchen Mut es erfordert, in einer Diktatur Wiederstand zu leisten.
    Was wissen Sie davon was es bedeutet eingesperrt zusein in einem Land von 500 km Länge und 300km Breite.
    Sie unterstellen den Einwohnern der DDR Neid, bloß weil die ihr leben in wirtschaftlicher und politischer Selbstbestimmung leben wollten. Eine Lebensweise welche für Sie offensichtlich immer selbstverständlich war und für welche Sie nie Freiheit oder Leben einsetzen mussten.
    Reisefreiheit ist für Sie ein „profaner materialistischer Wert“.
    Über die Frage, wo es mehr Karl Marx Straßen gibt, ob in den alten oder neuen Bundesländern könnte man mal eine Untersuchung anstellen. Es gibt sie jedenfalls auch in der ehemaligen BRD obwohl dort nie offiziell die Marxisten an der Macht waren.
    Das die Widervereinigung übereilt durchgezogen wurde und sehr vieles falsch gemacht wurde, bestreite ich nicht. Insbesondere die Subventionierung der ehem. DDR mit Milliardenbeträgen wirkt sich vor allem für den Osten und seine Menschen negativ aus. (Genauso negativ wie die ständigen Reislieferungen nach Afrika, für die Afrikaner)
    Hier hatten in der Tat die anderen Ostblockländer die besseren Möglichkeiten sich wirtschaftlich gesund zu entwickeln.
    Andererseits war damals wirklich Eile geboten, da niemand voraussagen konnte,
    wie sich die Situation in der damals noch existierenden UdssR entwickeln würde. Es war in diesem Sinne wirklich ein Fenster in der Geschichte, welches sich aufgetan hat. Und genutzt werden musste. Aus heutiger Sicht bin ich überzeugt, das es für Deutschland, damit meine ich ausdrücklich Gesamtdeutschland besser gewesen wäre wenn die DDR selbständig geblieben wäre. Eine ganze Reihe von Zugeständnissen welche Deutschland um der schnellen Wiedervereinigung willen machen musste wären uns erspart geblieben. Aber wie gesagt. Das wusste damals keiner.
    Übrigens hat kein Honecker an der Wiedervereinigung mitgewirkt, der war zu dem Zeitpunkt längst im Exil.
    Was sie zu Teilen des mitteldeutschen (Lumpen-)Proletariates sagen trifft zu, allerdings trifft diese Aussage genauso auf teile des westdeutschen (Lumpen-) Proletariates zu.
    Und verantwortlich für diese Zustände sind nicht die Proleten selber, sonder der Sozialstaat und die Kräfte welche diesen propagieren und fördern.
    Ihre dämliche Anspielung bzw. Vergleich „Schröder Putin“- „Hitler Stalin“ haben Sie wohl bei Kaczy?ski abgeschrieben dem es womöglich nicht passt das auch die Polen ihr Öl und Gas kaufen müssen.
    Was Ihr unzusammenhängendes unsachliches Geschwurbel zu Hitler, Stalin, Krieg, usw.
    betrifft so lasse ich das unkommentiert. Dazu bin ich mir zu schade.
    Wieso ausgerechnet die Polen die „wirklich Leidtragenden“ sind könnten Sie aber noch mal näher erläutern.
    Und das sich die deutsche Regierung nicht für polnische Probleme interessiert ist angesichts eines Kotau`s nachdem anderen vor polnischen Forderungen eine glatte Lüge. Wahrscheinlich vertreten nur noch die Polen polnische Interessen besser als die Deutschen.
    Ihre Aufrechnung, wer wie viele Tote zu verantworten hat ist geistlos. Unter Massenmördern kann es kein Ranking geben.
    Und wenn ich als Deutscher Hitler als größten Massenmörder bezeichne dann ist das vielleicht einfach Gentlemanlike, die Chinesen können ja Mao als diesen bezeichnen.
    Das die DDR harmlos war, das müssen Sie mal einem der dort gelebt hat ins Gesicht sagen,
    aber keinem ehemaligen Lehrer (wobei es da auch solche und solche gab) oder Journalisten sondern z.B. einem selbständigen Unternehmer (die gab es nämlich da auch)

    Molot

  41. # 48 migrant

    Bravo, (leider) ist jede Zeile Ihrer Ausführungen absolut zutreffend!

    Zur mentalen Verfassung der Ostdeutschen möchte ich Ihnen eine brilliante, messerscharfe Analyse ans Herz legen:

    Roethe, Thomas: Arbeiten wie bei Honecker, leben wie bei Kohl. Ein Plädoyer für das Ende der Schonfrist, Frankfurt am Main 1999

    Aus dem Klappentext: Es gibt sie wirklich, die DDR-Identität. Daran gewöhnt, sich immer auf die Staatsführung verlassen zu können, ist im Osten kaum jemand bereit, selbst zivile Verantwortung zu übernehmen, auch weil der Westen die Brüder und Schwestern in der ehemaligen DDR gern als Opfer eines Systems betrachtet. Dem Schlaraffenland bald ein Jahrzehnt angehörig, wartet man im Osten lieber auf die nächste Finanzspritze und schaut dem Aufschwung zu, statt selbst aktiv zu werden. Dabei greift die Ostmentalität bereits besorgniserregend auf den Westen über.

    Zehn Jahre nach dem Fall der Mauer ist es Zeit für eine schonungslose Bilanz der deutschen Wiedervereinigung.

    Thomas Roethe unternimmt eine polemische Abrechnung mit der Versorgungsmentalität des Ostens und der verlogenen Fürsorge des Westens. Seine These: Um Bananen geht es schon lange nicht mehr, es geht um die demokratische Wurst. Denn weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich wächst zusammen, was zusammengehört.

    Ganz aktuell: Hubertus Knabe: Die Täter sind unter uns. Über das Schönreden der SED-Diktatur.

    http://www.stiftung-hsh.de

  42. Wir dürfen uns doch über mangelnde Durchsetzungskraft der Politik nicht wundern, wenn die International-Sozialistische Diktatur auch aus strategischen Erwägungen der einflussreichen Lobbygruppen in Deutschland heraus in der Aufarbeitung stets marginalisiert wurde.

  43. Ach Brandenburg und seine Deppen – zu den größten Rätseln der gesamten Menschheitsgeschichte zählt nicht der Grund für den Untergang des Römischen Reiches oder so, sondern wie es eine Horde von erwiesenen Dummköpfen, Taugenichtsen und Faulenzern zeitweise zu einer Weltmacht bringen konnte.

    Wie man aus einem solchen völlig verrohten und primitiven Menschenschlag das legendäre Preußen stricken konnte, wird auf ewig ein Geheimnis der Weltgeschichte bleiben.

    (Hohnmodus aus)

    Wer die amorph-dumpfe Proletenmasse im Nordosten nicht kennt, mag zurecht ungläubig youtube-Filmchen konsumieren, Tatsache ist jedoch, daß man in kultivierteren Gegenden einfach nicht ermißt, wie gräßlich borniert ein menschliches Geschöpf sein kann, wenn einem der gemeine Brandenburger nicht bekannt ist.

    Diejenigen, die überhaupt etwas taugen sind schon längst weggezogen und erwecken im Westen den Eindruck, daß der DDR-Deutsche ein leistungswilliges, unsentimentales und verläßliches Arbeitstier ist. Auf diese Ausgewanderten mag dies auch zutreffen, was die Zurückgebliebenen (in des Wortes doppelter Bedeutung!) angeht, könnte kein Schluß trügerischer sein als dieser.

    Was immer Untersuchungen und Filme vermitteln mögen – in Wirklichkeit sind diese wehleidigen Staatssklaven und ihre Spößlinge um ein vielfaches verblendeter bzw. zynischer.

    Eine Bolschewikenwanze meinte einmal zu mir – auf die Verbrechen seines Systems hingewiesen – allen Ernstes, daß dies nun einmal notwendig sei. Wenn einer Mehrheit gedient werden könne, dann muß eine Minderheit eben leiden – das sei so etwas wie historische Notwendigkeit und völlig in Ordnung. Ihm jedenfalls würde es keine Skrupel bereiten, Nutznießer eines Lagersystems zu sein. Schließlich seien Unrecht, Terror und Verfolgung der Preis des Fortschritts.

    Die wackeren Ostalgiker werden das alleinseligmachende System und seine Schmuddelecken ähnlich nachsichtig einschätzen („Mir ´jedenfalls ging´s gut, alles andere ist mir doch egal“).

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