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Eine multikulturell-verträgliche Weihnachtsfeier

weihnachten.jpgKennen Sie das auch noch, dass man in der Schule zu Weihnachten ein Krippenspiel eingeübt hat, und es Streit darüber gab, wer die Maria spielen darf? Dass man vor Weihnachten Advents- und Weihnachtlieder gesungen hat? Die Zeiten sind jetzt anscheinend vorbei. Nicht, dass nicht mehr gesungen würde, aber heute singt man in multikultureller Vielfalt zur Vorbereitung auf das Geschenke-Fest lieber politisch korrekte türkische Hirtenlieder, so zu lesen heute in 20-Minuten.

Im Bläsi-Schulhaus in Basel (noch Schweiz) feierten am Freitag, 21. Dezember, 300 Schüler Weihnachten – und sangen laut der Zeitung «Sonntag» neben Liedern, in denen christliche Elemente gar nicht vorkommen – wie «Weiße Flocken fallen» – oder nur am Rande – wie «O Tannenbaum» – türkische Hirtenlieder. Auch im Schweizer Kanton Aargau werden christliche Elemente bei der Schulweihnachtsfeier auf ein Minimum beschränkt.

Alexander Grauwiler, Geschäftsleiter der Volksschulen in Baden sagt über die Weihnachtsfeier in der Schule:

„Sie ist heute ein Gemeinschaftsanlass, wo Religion keine große Rolle spielt“.

Wie war das noch mal – weswegen wird Weihnachten gefeiert?

Ähnlich ist die Situation in Zürich: Krippenspiele gibt‘s dort bereits keine mehr. Patrick Pons vom Schuldepartement der Stadt meint:

„Die Schulen machen nichts, was ausschließlich christlich-religiös ist, sondern gestalten konfessionsübergreifende Weihnachtsfeiern. Wir leben schließlich in einer multikulturellen Gesellschaft.“

Gegen diese Entwicklung regt sich aber auch Widerstand. Hanspeter Amstutz, Vertreter Volksschulen im Bildungsrat des Kantons Zürich, sagt:

„Da wird in den Schulen mit der Rücksicht übertrieben.“

Interreligiöse Weihnachten seien ein Widerspruch in sich.

Nationalrat Ruedi Aeschbacher von der Evangelischen Volkspartei (EVP) ergänzt:

„Weihnachten ist Teil unserer Kultur. Auch Ausländer sollen diese Identität kennenlernen – sie leben ja schließlich bei uns.“

(Spürnasen: Daniel. G., Kreuzritter, Hansueli, David und René)