ErfolgsmigrantenDer SpOn-Artikel „Erfolgsmigranten – Deutschlands importierte Überflieger“ versucht zu klären, was das Geheimnis der seltenen erfolgreichen Migranten ist. Durchsetzt von gutmenschlichen Plattitüden, Irrungen und Wirrungen kommt das Ergebnis aber schlecht heraus. Deswegen habe ich einmal versucht, herauszudestillieren, was der Kern der Erfolgsgeschichten sein könnte.

(Gastbeitrag von Micha)

Der erste Teil beschreibt zunächst die Situation, ohne Erklärungsansätze zu versuchen, z.B.:

Rund 40 Prozent der Migranten haben keinen Berufsabschluss, bei den Migranten aus der Türkei sogar 72 Prozent.

Schon an dieser Stelle würde ich mich fragen: was haben die türkischen Kinder, was die anderen Migranten nicht haben? Aber ich will nicht abschweifen. Es folgen die bekannten Pauschalerklärungen:

Das frühe Sortieren der Viertklässler auf die weiterführenden Schulen, Sprachdefizite, kaum individuelle Förderung, die Hauptschule als Abstellgleis – für die erschreckende Schieflage im Bildungssystem gibt es eine Reihe von Erklärungen.

Ja, hätten wir doch bloß Gesamtschulen bis zum Abi… das Problem wäre wie weggezaubert…

Aber dann wirds spannend. Am Beispiel der erfolgreichen Migranten werden nun Details offenbart:

Das liege vor allem an der Einstellung der Eltern … [Eltern von Migranten] trieben ihre Kinder mit besonderem Ehrgeiz schulisch mehr an. Die Erwartungen der Eltern können zum Motor für die Bildungsentwicklung der Kinder werden.

Wem jetzt der Mund vor Staunen offen steht und das Bild der pöbelnden Straßenbahn-Gang vor Augen erscheint – nicht vergessen: die Aussage bezieht sich auf erfolgreiche (!) Migranten.

Und:

Der Traum der Migranten ist der Traum des sozialen Aufstiegs. Das geben sie an ihre Kinder weiter.

Wohlgemerkt: nur bei erfolgreichen Migranten!

… manche ziehen extra in „deutsche“ Gegenden, um ihren Kindern ein neues Umfeld zu eröffnen.

Ach was. So was Rassistisches leisten sich diese Migranten? Wie wollen wir so was nennen – migrantenfeindliche Migranten?

Allerdings – das kommt mir doch bekannt vor? Hatte nicht auch Berlins oberster Multikultler sich ähnlich geäußert, mit Verständnis für das Wegziehen aus Problembezirken? Verhalten sich nicht die paar linksgrünen Guties, die ausnahmsweise mal Kinder haben, nicht auch so? Oder gehen diese Kinder etwa im Rahmen eines gelebten Miteinanders und als Vorbilder der Thesen ihrer Eltern auf die Rütli-Schule?

Aufschlussreich auch das Folgende:

Motivation allein reicht allerdings nicht, um es im selektiven deutschen Schulsystem zu schaffen.

– und nun denkt man, aha, jetzt sind wieder alle schuld, besonders das ach so versagende selektive Schulsystem, der Satz spricht es ja gleich als erstes an – und was kommt jetzt?

Migrantenkinder müssen auch möglichst früh ihren Sprachrückstand aufholen…

Na da schau her – SPRECHEN muss man können, will man es im Bildungssystem zu etwas bringen. Ob da eine kleine Erweiterung angebracht wäre? Sprechen muss man können – logischerweise die Landessprache des gewählten Landes -, wenn man hier irgendetwas erreichen will, was über das Eingesperrtsein im Hause des Patriarchen hinausgeht.
Aber das ist ja schon wieder rassistisch. Genauso wie die Forderung, nachziehende Importbräute müssten 300 Worte Deutsch können, doch auch schon rassistisch war.

Leider kommt nun der folgende Schlag ins Gesicht aller engagierten Grundschullehrerinnen denn -lehrer gibt es kaum:

Um eine Gymnasialempfehlung zu bekommen, müssen sie weitaus bessere Leistungen bringen als Kinder aus deutschen Akademiker-Elternhäusern – die Iglu-Studien zu deutschen Grundschülern haben das mehrfach gezeigt.

Ich frage mich, wie lange sich dieser Berufsstand, den ich als besonders engagiert und den Kindern in einer oft rührenden Kinderliebe zugetan kennen gelernt habe (weswegen es dort wohl auch so wenig Männer gibt), sich diese Rassismuskeule noch gefallen lassen will.
Denn wie soll ich mir den Gedankengang einer Lehrerin in Klasse 4 vorstellen, wenn dieser tatsächlich diese Wirkung hätte?

Fall A: Tolles Notenbild, aufgeweckt und engagiert: wo kommt das Kind her? Urdeutsches Elternhaus, also ab ins Gymnasium.
Fall B: Tolles Notenbild, aufgeweckt und engagiert: wo kommt das Kind her? Deutscher, also ab ins Gym- halt, lieber noch mal nachsehen, der Vorname ist so merkwürdig – aha, Passdeutscher, Herkunft türkisch – ja, dann natürlich ab in die Hauptschule.

Oder wie?

Diese Behauptung der falschen Selektion ist widerlich und setzt ein Menschenbild über diesen Berufsstand voraus, dass es eigentlich längst für eine Beleidigungsklage reichen müsste.

Noch ein Schmankerl am Rande:

So vergibt die Vodafone-Stiftung Stipendien an Abiturienten mit Migrationshintergrund, die an einer privaten Universität studieren wollen, dies aber nicht finanzieren können.

So, ich bin jetzt mal begabter Abiturient ohne Migrationshintergrund, möchte an einer privaten Universität studieren, kann dies mit meinem bettelarmen Elternhaus aber nicht finanzieren – und nun? Sorry, du bist Deutscher, du musst draußen bleiben.

Hier wird es deutlich bestätigt:

… werden nur wenige junge Leute ausländischer Herkunft Lehrer, obwohl sie an deutschen Schulen dringend gebraucht werden – als Rollenvorbilder, Übersetzer und Vertraute …

Also tatsächlich: die ausländische Herkunft wird angeblich gebraucht – weil man nicht mehr weiß, wie man mit Rütlis fertig werden soll, wo doch Neunjährige bereits drei Lehrer auf einmal verprügeln können… Und somit ist ein Inländer dort unerwünscht.

Hatten wir da nicht ein Diskriminierungsverbot? Oder gilt das nur in eine Richtung?

Gäbe es ein Land, das seine Werte und Potentiale so verraten und verkaufen würde wie derzeit unser Land, könnte man da einfach hingehen, wäre Migrant, würde aus allen möglichen Töpfen mit vollen Händen schöpfen können…

Aber leider ist weltweit kein zweites Land so dämlich.

Als Treppenwitz der Geschichte wird vielleicht einmal der Umstand eingehen, dass diejenigen, die sich das „GEGEN RECHTS“ so besonders intensiv auf die Fahnen geschrieben haben, gerade bewirken, was offensichtlich der letzte Wille des Braunauer Postkartenmalers gewesen ist, kurz bevor er sich erschoss, nämlich: dass unser Volk gefälligst mit ihm unterzugehen hat.

Und was ist an nichtdämlichen Erklärungsansätzen nun übrig geblieben? Das:

– für erfolgreiche Migranten stellt Bildung einen Wert dar,
– die Eltern nehmen ihren Erziehungsauftrag wahr,
– man beherrscht die Landessprache.

Irgendwie hätte ich darauf auch getippt. Genaugenommen schon hier.

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37 KOMMENTARE

  1. Stand nicht in diesen Studien, wie auch in Schäubles Studie zuletzt, dass die Islamisten gerade aus den „erfolgreichen“ Schichten rekrutiert werden? Was nutzt der erfolgreiche Migrant, wenn er solche Sprüche klopft, wie Vural Öger, dass der Kanzler demnächst ein Türke wird? Ich will keinen türkischen Kanzler, dann verzichte ich lieber auf die erfolgreiche Migranten, wenn es so ist. Die weniger erfolgreichen können wenigstens den Terroranschlag auch verpfutschen, wie die Kofferbomber. Wollten wir sie auch erfolgreicher haben?

  2. Sie haben bei null angefangen – jetzt sind sie Einser-Abiturienten, Spitzenstudenten, Bildungselite. SPIEGEL ONLINE zeigt Migranten, die es geschafft haben: weil sie kämpfen mussten. Drei Erfolgsgeschichten, die Deutschland eine Lehre sein sollten.

    Wie lange wird SpOn wohl gesucht haben, um diese Musterbeispiele gelungener Integration zu finden?

  3. @Plondfair

    Wie lange wird SpOn wohl gesucht haben, um diese Musterbeispiele gelungener Integration zu finden?

    Also ich -in tiefster ostdeutscher Provinz lebend- kenne persönlich etliche überaus erfolgreiche Migranten, viele davon ausgesprochen sympathisch. Dumm nur, daß, obwohl da die verschiedensten „Migrationshintergründe“ bestehen, die allerwenigsten eine mohamedanische Sozialisation aufweisen … und die Beiden (sowie ihre Eltern) schätze ich schon seeehr säkular ein.

  4. #3 willow

    Also ich -in tiefster ostdeutscher Provinz lebend- kenne persönlich etliche überaus erfolgreiche Migranten, viele davon ausgesprochen sympathisch. […]

    Ich habe beruflich auch viel mit Migranten zu tun (seltsam, auch hier verdächtig wenig Mohammedaner). Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß

    (1) wir nicht Millionen Subproletarier ins Land holen müssen, weil vielleicht der eine oder andere Migrant sich gut integriert (auf die „Schlechten“ können wir gut und gerne verzichten).

    (2) wir im Zeitalter von Massenentlassungen (BMW: 8000 Mitarbeiter?) auch bei qualifizierten Migranten im Augenblick keinen besonderen Bedarf haben (da geht es wohl eher darum, die Löhne und Gehälter zu drücken).

  5. Guter Beitrag, Micha. Die Tatsache, dass die MSM krampfhaft versuchen, immer irgendwelche Mustermigranten zu präsentieren, zeigt doch, dass der Großteil eben nicht bzw. schlecht integriert ist. Wenn die gut integrierten und gut ausgebildeten Migranten der Normalfall wären, so wie es uns sogar Herr Schäuble gerne glauben machen möchte, müsste man darüber nicht berichten. Außerdem könnte man dann ja ruhig bei Straftaten den Migrationshintergrund nennen, wenn es immer nur „Einzelfälle“ sind.

    Um eine Gymnasialempfehlung zu bekommen, müssen sie weitaus bessere Leistungen bringen als Kinder aus deutschen Akademiker-Elternhäusern – die Iglu-Studien zu deutschen Grundschülern haben das mehrfach gezeigt.

    Ich stelle jetzt einmal die kühne Behauptung auf, dass der Großteil der Grundschullehrer politisch bei der SPD und den Grünen zu Hause ist. Ich kann mir, wie es Micha schön ausführt, eher nicht vorstellen, dass sie Kinder wegen ihres Migrationshintergrundes benachteiligen.
    Insgesamt scheint es ja Bestrebungen zu geben, die schulischen Leistungsstandards herunterzufahren, um eine höhere Zahl an Abiturienten zu erreichen. Katastrophal, meiner Meinung nach. Wahrscheinlich haben die linken Kultusminister so eine Art Fünfjahresplan im Kopf, der besagt, wie viele Migranten studieren müssen.

  6. #5 Fenris

    Insgesamt scheint es ja Bestrebungen zu geben, die schulischen Leistungsstandards herunterzufahren, um eine höhere Zahl an Abiturienten zu erreichen.

    Durchaus möglich. Aber irgendwann trennt sich die Spreu vom Weizen (spätestens beim Assessment Test). Auch wenn man einem Rütli-Borat ein Abitur (oder ein Diplom) schenkt, wird daraus kein Leistungsträger.

  7. Ein guter Freund von mir ist Gymnasiallehrer in Nordrhein-Westfalen – genauer: Westfalen. Vor fast 20 Jahren bereits zeigte er mir eine „Klausur“ eines zugewanderten Oberstufenschülers, die er trotz zahlreicher Fehler „sehr gut“ bewertet hatte.

    Da seien doch aber auch selbst für einen Laien wie mich deutlich ersichtliche Fehler, für die ein Deutscher doch sicher kein „sehr gut“ bekommen hätte, wandte ich ein.

    Nun, der Fall sei aber doch der, daß der zugewanderte Schüler eben kein Deutscher sei und es deshalb schwerer habe. Deshalb die Note.

    Aber… es gehe doch immerhin um meßbare, vergleichbare Leistung und um den höchsten deutschen Schulabschluß, wagte ich zu bemerken. Der Einwand wurde abgeschmettert.

    Zu seiner Ehrenrettung sei angemerkt, daß der damals noch naive Freund inzwischen entgegengesetzt denkt. Er ist eben inzwischen, aus Erfahrung klug, denkfähig geworden.

    Und nicht nur er.

  8. Ich will keinen türkischen Kanzler, dann verzichte ich lieber auf die erfolgreiche Migranten, wenn es so ist. Die weniger erfolgreichen können wenigstens den Terroranschlag auch verpfutschen, wie die Kofferbomber. Wollten wir sie auch erfolgreicher haben?

    Kybeline du bringst es auf den Punkt.

  9. #5 Fenris: „Insgesamt scheint es ja Bestrebungen zu geben, die schulischen Leistungsstandards herunterzufahren“

    Und ob: in Hessen geht derzeit die Zahl der Schüler ohne Schulabschluss stark zurück. Und wieso?
    Man fasst sich echt an den Kopf:
    Wenn eine Schüler in diese Richtung geht (typischerweise solche: Massivschwänzer, Extremstörer und solche, die ihre Sechsen auch noch lustig finden und die der alleinerziehenden, völlig überforderten Mutter sagen, wo es langgeht statt umgekehrt), muss jetzt ein spezieller Förderplan für diesen Schüler aufgestellt werden. Den muss einer erst einmal entwerfen, tippen, im Rahmen einer Extra-Konferenz beschließen, mit dem Kind und den Eltern besprechen – und eigentlich müsste da nur drinstehen: nicht schwänzen, aufpassen, Hausaufgaben machen.
    Das wussten aber auch alle schon vorher!
    So, und wenn nun diese tolle Förderung nicht wirkt (wie denn auch, wenn’s Eltern + Schüler nach wie vor schnurz ist) – dann dürfen sich die Lehrer auch noch ‚von oben‘ fragen lassen, was da nicht klappt. Lernunwillen des Schülers ist da natürlich als Argument ausgeschlossen.
    Also überlegt sich der Lehrer: gebe ich die 5, habe ich: Extrakonferenz, Förderplan, Elterngespräch, Rechtfertigung weil alles nichts fruchtet… Gebe ich die „vier minus“, was ja fast das Gleiche ist (und im Zeugnis wegen Verbotes von plus oder minus eine glatte 4 wird), dann: spare ich jede Menge Arbeit und Ärger, der Schulleiter ist glücklich, die Schulaufsicht begeistert, weil alle ihren Abschluss bekommen, der Schüler versteht die Welt nicht mehr, nimmt aber den Schulabschluß gerne mit, der armen Mutter fällt ein Stein vom Herzen….

    Weiß irgendjemand einen guten Grund, warum der Lehrer bei der 5 bleiben soll?

    Und erzähle mir ja keiner, dass das nicht genau so gewollt ist. Schaut mal hin, wie die hessischen Bildungspolitiker sich brüsten.

    Und die Folgen gut erkannt hat auch:

    #6 Plondfair: „Aber irgendwann trennt sich die Spreu vom Weizen … auch wenn man einem Rütli-Borat ein Abitur schenkt, wird daraus kein Leistungsträger. “

    Und nun guckst du hier einfach mal bei der Spreutrennung zu (Quelle: SpOn):

    „Bei einem Grammatik-Test in Bayern fielen Erstsemester mit Karacho durch. Die angehenden Germanisten erreichten nur das Niveau von Sechstklässlern – jeder Dritte kassierte eine Fünf oder eine glatte Sechs. Ihre Professoren sind erschüttert. “

    Noch Fragen, Kienzle?

  10. die schulischen Leistungsstandards herunterzufahren ?
    Das geht dch schon seit Einführung der Gesamtschulen. Noch nicht mitbekommen?

  11. Schon der Titel zeigt, dass die „Meinungsmacher“ dieser Tage komplett resistent gegen jedwelche Vernunft sind und weg müssen:

    „Sie haben bei null angefangen – jetzt sind sie Einser-Abiturienten, Spitzenstudenten, Bildungselite. SPIEGEL ONLINE zeigt Migranten, die es geschafft haben: weil sie kämpfen mussten. Drei Erfolgsgeschichten, die Deutschland eine Lehre sein sollten“

    Nicht den Migranten sollen die Erfolgsstories eine Lehre sein, damit sie endlich die Finger aus dem Arsch nehmen. Nein, Deutschland soll es ein Lehre sein!
    Deutschland soll sie noch mehr verhätscheln und auch die Gewalttätigsten unter ihnen verwöhnen und tolerieren. Deutschland und die Deutschen gehören BELEHRT !

  12. #2 Plondfair
    Ich glaube nicht, dass der Spiegel lange hat suchen müssen. Der Artikel sieht verdächtig nach Konserve aus, die rechtzeitig zur Gewalt-Studie überspielt wurde.
    MfG cf 29

  13. Sprach gerade gestern mit einem sehr engagierten Hauptschullehrer!

    Er ist total gegen die Gesamtschule, es sei denn:

    Es wäre wie in Finnland: Klassen mit 10 bis 16 Schülern und ZWEI Lehrer pro Klasse.

    Dann wird’s auch was mit der Gesamtschule.

    Aber: Deutschland liegt irgendwo auf Platz 22/ 23 bei den Bildungsausgaben. Die pösen pösen USA geben prozentual am Bruttosozialprodukt gemessen doppelt so viel für Bildung aus wie Good Old Germany.

    Wenn Gesamtschule, dann auch richtig.

    Sogar die Polytechnische Oberschule der DDR war besser ausgestattet als die Gymnasien in der BRD!

    Das hältst Du im Kopf nicht aus….

    Da wird von Bildung gesabbelt und gefaselt und gesabbelt und gefaselt….

    Nun ja, halt wie bei der Islamgefahr auch.

    Schade, schade, DEUTSCHES VATERLAND.

  14. Ich habe jetzt keinen Link, aber im Frühjahr gab es eine Studie, wonach die Gewaltbereitschaft bei MohammedanerInnen (im Gegensatz zu zivilisierten Kulturen) unabhängig vom sozialen Status sein soll, was die Briten erst unlängst mit ihren „Ärzten“ erleben mussten.

    Und wenn Sprache das Allheilmittel wäre, dürfte es nicht soviele französische Polizisten geben, oder?

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  15. #16 Erratum,

    meine latürnich

    Und wenn Sprache das Allheilmittel wäre, dürfte es nicht soviele verletztefranzösische Polizisten geben, oder?

  16. #14 cf29 (22. Dez 2007 23:28) #2 Plondfair
    Ich glaube nicht, dass der Spiegel lange hat suchen müssen. Der Artikel sieht verdächtig nach Konserve aus, die rechtzeitig zur Gewalt-Studie überspielt wurde.
    MfG cf 29

    hihihi
    Auf die Idee mit der Konserve wäre ich nicht gekommen. Aber du hast vollkommen recht. Es stimmt.

  17. Erfolgsmigranten?
    (Gastbeitrag von Micha)

    Micha hat hier sehr gut die ungerechtfertigten Schuldzuweisungen an die deutsche Gesellschaft sowie dieses ewige Beharren der (Bildungs-)Politik sowie der MSM auf peripheren Fragen und unzutreffenden Behauptungen herausgearbeitet.

    Daß Menschen mit Migrationshintergrund schulisch und beruflich erfolgreich sein können, das ist zunächst einmal eine Binsenweisheit. Das ist aus historischer Sicht -in Deutschland und vielen anderen Ländern- keine Seltenheit. Man denke nur an die Hugenotten, die ab 1685 nach Preußen kamen, oder die Waldenser, oder die Polen im Ruhrgebiet. Oder USA und Kanada. Australien, Neuseeland. Usw. usw.

    Aber was war dabei der wesentliche Grund für den Erfolg von Einwanderern?

    Die Überwindung des geistigen Ghettos im Kopf und danach des physischen Ghettos!

    Die erfolgreichen Einwanderer gingen hinaus, sie überschritten die Grenzen ihrer bisherigen Sozialisation und Denkweise und gingen hinein in die Mehrheits-Gesellschaft. Sie versteckten sich nicht hinter Religion, Tradition, Kultur usw. Nein, sie nutzten die Chancen, die ihnen das Land, in das sie kamen, bot.
    Und hier zeigt sich die ganze Verdummung durch die MSM: Anstatt die tatsächlichen Ursachen für den Mißerfolg vieler Einwanderer offen zu thematisieren (v.a. Islam), streitet man über Nebensächlichkeiten und schiebt (Schein-)Gründe vor, die aber nichts erklären können. Dieses Vorgehen verstößt gegen die Gesetze von Logik und Wissenschaftlichkeit.

    Die tatsächlichen Gründe zu kennen und zu verschweigen bzw. vertuschen zu wollen, das ist wahrlich eine Note ungenügend, liebe Bildungspolitiker und MSM!

  18. Rund 40 Prozent der Migranten haben keinen Berufsabschluss, bei den Migranten aus der Türkei sogar 72 Prozent.

    hmmm…

    es geht also offenbar um neu-migranten, nicht um passdeutsche mit Migrationshintergrund…

    40 % der Migranten -also türken inklusive- haben keinen Berufsabschluß. also fast jeder zwote.
    erschreckend, wo wir doch angeblich die zuwanderung von „fachkräften“ach so dringend brauchen!

    die türken sind eine recht große migrantengruppe,so daß sie mit ihren 72% den gesamtschnitt der rest-migranten auf die 40% runterzieht…

  19. @ Micha ALTER SCHWEDE!

    Dieser Gastbeitrag bekommt von mir eine 1++ (und noch 1 Sternchen ins Heft geklebt).

    Mit dem Seziermesser rangegangen an die Sache! Respekt! Intellektuell im Anspruch und doch nonchalant und rotzig formuliert. Eine Polemik der Sachlichkeit (kein Oxymoron – in diesem Fall). Zucker!

  20. Das ist ein sehr guter Artikel, Micha.

    Insbesondere der Teil, in dem Du das hingeknallte Postulat

    Um eine Gymnasialempfehlung zu bekommen, müssen sie weitaus bessere Leistungen bringen als Kinder aus deutschen Akademiker-Elternhäusern

    auf die Ebene der Realität herunterbrichst und Dir ausmalst, wie das konkret aussehen würde.

    Und dass das unvorstellbar ist. Ich kann das nicht statistisch belegen, sondern nur vom Hörensagen berichten, deshalb also bitte mit Vorsicht genießen: insbesondere Moslemmädchen werden von unseren Gutlehrerinnen ins Gymnasium gepresst und schon bis zur Grenze des Illegalen durchs 3,9-Schnitt-Abitur gezerrt, wann immer es möglich ist, um ihr „Selbstbewusstsein zu stärken“. Sie bedienen sowohl die feministische als auch die xenophile Götzenanbetung.

    Es gibt natürlich sehr wohl viele erfolgreiche Migranten. Wir haben nach einem im Sommer 2006 veröffentlichten Mikrozensus ca. 15,3 Millionen Einwohner mit Migrationshintergrund (was damals durch die Nachrichten ging, weil man zuvor von einer nur stark halb so großen Zahl ausgegangen war). Bevor diese Studie veröffentlicht wurde, ging man davon aus, dass ca. 40% der Menschen mit Migrationshintergrund Moslems sind.

    Wie auch immer wir über die Zahl der Moslems in unserem Land informiert oder desinformiert werden, sicher bleibt: mindestens 60% sind vermutlich keine.

    Und natürlich gibt es hoch leistungswillige und intelligente, erfolgreiche Migranten.

  21. Auf mich wirkt das Ganze wie Volksmusiks-Dauerberieselung von „Heino und Hannelore“ und „Wildecker Herzbuben“. Mit aller Macht will man die brutalen islamischen Realitäten durch die heile Welt ersetzen. Aber liebe Spiegel-Praktikanten: Pädophilie, Ehrenmorde, Steinigungen und Handabhacken ist bittere islamische Realität. Und da hilft auch keine islamische Sissy zur Vernebelung der Tatsachen !

  22. #25 Mumpitz

    Die Frau oben in der Mitte gefällt mir, auf welchem Basar kann man die kaufen? (kleiner Scherz)

    Die kannst du dir nicht leisten, so viele Kamele hast du nicht.

  23. Es mag viele erfolgsorientierte Migrantenfamilien geben; sie sind aber in der verschwindenden Minderzahl.
    Viel problematischer sind die ständig wachsenden Zahlen der HartzIV-Karrieristen unten den Migranten, genauer unter den turko-arabisch-islamischen Einwanderern, die wir so gut gebrauchen können, wie einen Kropf.
    Diese Gruppe ist bildungsfern, oft fundamentalistisch, unbeweglich, sich abkapselnd.
    Noch etwas:
    Wenn nicht endlich mal die turko-arabisch-islamischen Verbandsvertreter härter herangenommen werden und verpflichtet werden, im Sinne des Grundgesetzes auf ihr Klientel einzuwirken, statt die Direktiven aus ihren Heimatländern zur Gründung von Parallelgesellschaften befolgen, sehe ich für die nächsten Jahrzehnte schwarz für eine erfolgreiche Integration.
    Die rot-Grün-kircvhlichen Guties wissen das auch, aber sie verleugnen, verschleiern, verharmlosen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
    Also spielen sie weiter die drei Affen!

  24. Ein ganz toller Artikel, der alle Probleme mit denen, deren Namen man nicht nennen darf, auf den Punkt bringt. Entscheidend sind deutsche Sprachkenntnisse und der Wille der Eltern und Kinder.

    Nicht Diskriminierungs- oder Quotendingsbums. Wer sich nicht integrieren will, integriert sich nicht und lebt dennoch wie der Grashüpfer von den Ameisen. Unterschied ist nur, die Rütlis unterhalten uns nicht mal. Im Gegenteil.

  25. Gelungener Artikel

    Für mich wirken sich auch einige dieser ganzen Verbände, Zentralräte usw. negativ auf die Integration der Migranten aus.
    Da diese doch gar kein Interesse haben das sich ihre Zielgruppe langfristig gesehen integriert.
    Sie versuchen die Leute dazu zu bewegen das sie den Islam eher Konservativ auslegen und sich nicht der Mehrheitsgesellschaft anpassen. Verfolgt werden Religiöse oder Landes spezifische Ziele

    Die ganzen Verbände würden doch schlicht Überflüssig wenn ihr Klientel über 2-3 Generationen in der Mehrheitsgesellschaft aufgehen würde.
    Einige Türkische Verbände sprechen eher den Nationalstolz ihre Leute an.
    Arabische Verbände versuchen dies eher auf die Religiös Motivierte Schiene.

    Allerdings ist es schon sehr bezeichnet das man sich jetzt die fragen von gelungen Integration stellt.
    Es immer noch Leute gibt welche seit mehr als 30 Jahren hier leben und kein Wort Deutsch sprechen können.
    Ihre Kinder mit einem Werte und Normen Verhältnis Erziehen was absolut nicht mehr Zeitgemäß ist ,ihren Kindern Praktisch die Chance nimmt Beruflich später mal über den Status einen Hilfsarbeiters hinauszukommen.

    Die Jüngeren Muslime hier bedienen ja auch bestens das Klischee.

    Benehmen sich nicht gerade Vorbildlich
    Sie sind Gewaltbereiten und Aggressiver als andere.
    Haben durchschnittlich einen geringen Bildungsgrad.

    Wenn einer von ihnen es geschafft hat dann als Hip Hop Musiker, oder als durchgeknallter Schauspieler der wiederum den Pausen Clown spielt und ebenfalls die Vorurteile bedient

    Um sich zu integrieren braucht man nur den Willen dazu keine Verbände, Quotenregelung oder sonstigen Erleichterungen.
    Umso bequemer man es den Leuten macht umso langsamer geschieht dies.

    Des weiteren bedeutet Integration ja auch nicht zwangsläufig das ich meine Religion und Herkunft verleugnen muss.

  26. Integration gescheitert. Raus, raus, raus die Museln aus Deutschland. Islam und freie Welt, dass ist nicht zu vereinbaren. Da helfen auch ein paar Vorzeigeintegrierte nicht.

  27. Noch ein Schmankerl am Rande:

    So vergibt die Vodafone-Stiftung Stipendien an Abiturienten mit Migrationshintergrund, die an einer privaten Universität studieren wollen, dies aber nicht finanzieren können.

    Aha!
    Vodafone!

    Wer hier hat dzt. NOCH einen Vodafone-Vertrag?
    Sofort zur nächsten Frist kündigen.
    Sollen sie sich Musels als Kunden suchen!

  28. Dieser saudumme Artikel zeigt nur eines – für wie dämlich man uns auf der Seite der Medien hält:
    Wenn man so sabbernd über erfolgreiche Migranten berichtet, muss jedem mit gesunden Menschenverstand sofort klar sein, dass mit der großen Mehrheit der Migranten etwas nicht stimmt. Wie einige hier schon geschrieben haben: Was helfen uns drei, tausend oder zehntausend erfolgreiche – und die vorgestellten sind noch lange nicht im Beruflseben! – wenn wir dafür mit x Millionen nicht erfolgreichen zurecht kommen müssen? Der unverschämte Satz, dass diese „Erfolgsgeschichten“

    Deutschland eine Lehre sein sollten

    zeigt, dass man nur darauf aus ist, anderen Vorwürfe zu machen und sich selber einen Heiligenschein umzulegen.

  29. Wie weit können die sog. seriösen Journalisten noch gehen, bevor sie endlich als starrsinnige und – höchst bedenklich – linksradikale, Unwahrheiten verbreitende Manipulierer entlarvt werden ?

    Die zur Schau Stellung von Erfolgsmigranten hat nur ein Ziel. Es soll dem gleichgültigen Bürger Nahe bringen, dass kein mangelhafter Integrationswille seitens Migranten existiert.

    Erfolgsgeschichten, die Deutschland eine Lehre sein sollten. Eine Lehre – was für ein bullshit. Alleine schon dafür sollten die beiden Autoren des Spiegel Artikels fristlos entlassen werden. Es gibt natürlich keine aus weniger situierten Verhältnissen stammende Deutsche die sich den Arsch aufgerissen haben, um ihr Studium zu finanzieren, ohne durch ein Stipendium in den Arsch gepfefferte Gelder. Darüberhinaus ist immer nur von Akademikern die Rede. Was ist mit den Arbeitsstellen im mittleren Bereich, den Technikern, Meistern und Facharbeitern ?

    Richtig, die Erfolgsmigranten der Rütli-Fraktion besetzen diese Stellen und erhalten Deutschland den Status als ‚führende‘ Industrienation – LMAO !!!

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