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Imamstocher wird Christin – braucht Polizeischutz

muslima1.jpgTimesonline, Idea und heute auch kath.net berichten über die Tochter eines Imams aus Großbritannien, die zum Christentum übergetreten ist. Logisch, dass die Religion des Friedens das nicht einfach so hinnehmen kann. Die Frau, die aus Sicherheitsgründen nur als „Hannah“ bekannt ist, musste nach Todesdrohungen aus ihrer Familie unter Polizeischutz gestellt werden.

Die 32-jährige Frau ist die Tochter eines Imams aus der nordenglischen Grafschaft Lancashire. Sie ist seit ihrem Übertritt zum Christentum vor 15 Jahren schon 45 mal umgezogen, um ihrer Familie zu entkommen, nachdem sie mit 16 Jahren zum Christentum übergetreten war, um einer Zwangsheirat zu entfliehen. Nach ihrem Übertritt wandte sich Hannah dem christlichen Glauben auch inhaltlich zu. 1994 tauchte sie unter, nachdem bewaffnete Männer versucht hatten, mit Äxten in ihre Wohnung einzudringen. Vor einem Monat wurden die Drohungen immer heftiger, so dass sei unter Polizeischutz gestellt werden musste, um ihr Leben zu schützen.

Nach strenger Auslegung der Scharia, wird der „Abfall“ vom Islam mit dem Tode bestraft. Muslime, die zum Christentum übertreten möchten, leben in ständiger Todesangst wegen dieser islamischen Religionsabfallgesetze. Sie sagte:

„Ich ging von zuhause weg und wusste nicht wohin. Meine Religionslehrerin gab mir Unterschlupf. Obwohl sie versuchte, mich sonntags zuhause zu behalten, habe ich ein einen ziemlich rebellischen Charakter, und so begann ich aus Neugier, sonntags mit ihr in die Kirche zu gehen.“

„Ich weiß, dass der Koran verlangt, dass jeder, der den Islam verlässt, als Abtrünniger getötet werden soll. In gewisser Weise befolgt meine Familie den Koran. Sie befolgen den Islam wortwörtlich. Aber ich glaube nicht, dass jeder Muslim wirklich so handeln würde. „

Gemäß einer Studie sind immerhin rund 36 Prozent der britischen Muslime im Alter zwischen 16 und 24 Jahren dafür, dass Islam-Abtrünnige mit dem Tod betraft werden sollten.

Der in Pakistan geborene anglikanische Bischof von Rochester, Dr. Michael Nazir-Ali, der selber einen christlich-muslimischen Hintergrund hat, sprach sich für Hannah aus. Er sagte, in Großbritannien lebten viele Muslime, die zum Christentum überwechseln wollten, in Angst. Die Glaubensfreiheit sei in Gefahr.

(Mit Dank an die vielen Spürnasen)