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KKW-Kinderkrebsstudie: SpOn rudert zurück

Spon rudert zurückNach der Ente vom letzten Freitag zur Krebsgefahr um KKWs herum erscheint jetzt bei SpOn ein Artikel, der genau entlang der Linie unseres Beitrags argumentiert, inklusive Vergleich mit der Unfallstatistik. Amüsant: den Autoren ist scheinbar oder absichtlich gar nicht aufgefallen, dass ihr eigenes Blatt den Unsinn erst ins Rollen gebracht hat.

PI-Leser corvus schrieb daraufhin an die Autoren Sebastian Fischer und Jens Lubbadeh:

„Sehr geehrtes Spiegel-Team,

lassen Sie bitte die Bigotterie. Ihr aktueller Artikel spricht von der „Aufregung in Medien und Politik“, die „im Gegensatz zum Gehalt der Studie“ steht. So weit so richtig. Der Spiegel hat aber den absurden Erstartikel der SZ ungeprüft übernommen und damit als Katalysator für diese bessere Zeitungsente gewirkt. Etwas Selbstkritik wäre angebracht, eventuell auch ein Hinweis darauf, bei jeder Veröffentlichung von Zahlen als erstes das eigene Gehirn einzuschalten und Plausibilität und Relevanz der Aussagen zu prüfen. Eine mehrfache Tatsachenverdrehung wie die hier vorliegende haben Sie eigentlich nicht nötig, oder?“