Seyran Ates ist eine der wenigen Autorinnen, die uns (Ur-)Deutsche auffordert, zu unseren eigenen kulturellen Errungenschaften, unserer Demokratie und Verfassung, zu stehen, statt einfach wegzusehen, wenn traditionelle Formen des Islams unter dem Schutz unseres Rechts versuchen, unsere Gesellschaft zu unterwandern, um sich als Parallelgesellschaft zu etablieren, in denen Freiräumen für ihre eigenen archaischen Sitten und Rechte bestehen.

Kritisiert wird von ihr vor allem die Blauäugigkeit der „Multikulti- Betonköpfe“ (S.98), die keine Integration von den Migranten fordern wollen, weil sie „selber nicht gerne deutsch sind.“ (S.38)

Frau Ates geht mit dem real existierenden Islam aufgrund seines frauenverachtenden Menschenbildes und seiner Grausamkeiten hart ins Gericht, sie fordert wie Basam Tibi einen Euro- Islam, der durch das Nadelöhr der Aufklärung und durch eine Reformation hindurch muß. Dazu sei es unter anderem notwendig, die Zeitbedingtheit der Aussagen im Koran zu erkennen. „Viele Regelungen scheinen so rückschrittlich, dass sie nicht nach modernen, liberalen Maßstäben ausgelegt werden können (…) Damit meine ich, dass sich die Religionsgemeinschaft der Muslime darüber einig sein muss, dass man sich von gewissen Teilen des Korans (…) verabschieden muß.“ (S.149f)

Ich habe mir erlaubt, eine Reihe von Zitaten aus ihrem Buch „Der Multikulti-Irrtum“ (Berlin 2007) zu verschiedenen Themen wie Moscheebauten, Kopftuchstreit usw. herauszusuchen. Wer außerdem mehr erfahren möchte über Zwangsheiraten (die nach Ates keineswegs Einzelfälle sind, wie viele Multikultis immer behaupten), Ehrenmorde (wegen falscher Ehrbegriffe), Jungfräulichkeitswahn usw., dem sei die Lektüre ihres Buchs ans Herz gelegt. Als Geschenk unterm Weihnachtsbaum macht es sich auch nicht schlecht…

Zu Moscheebauten:

„Moscheen werden hauptsächlich von Männern benutzt, die dort einen konservativen Islam praktizieren (…) Die aktuell diskutierten und im Bau befindlichen Moscheen werden meines Erachtens Orte zur Manifestierung der Parallelgesellschaften werden. Die Muslime werden in diesen Zentren über kurz oder lang alles anbieten, was Muslime benötigen (…) die Kontrolle ist einfacher. Ein Kontakt mit der urdeutschen Umgebung wird nahezu unmöglich. Die Muslime bleiben unter sich.“ (S.209)

Zur Religion:

„Jeder soll nach seiner Fasson und mit seiner Religion glücklich werden- diese Forderung ist in Zeiten des politischen Islam verantwortungslos.“ (S.210) „Der Islam muß sich seiner politischen Dimension entledigen. Um sich in Europa Anerkennung zu verschaffen, muß er sich auf die spirituelle Dimension beschränken und den Anspruch aufgeben, die einzig wahre Religion und als solche ebenso Staatsreligion wie Gesetzesgrundlage zu sein. Ich vertrete daher die Ansicht, dass Muslime, die sich eine islamische Gesellschaftsordnung wünschen, wenn auch „nur“ als Parallelgesellschaft, Deutschland bzw. Europa besser verlassen und in ein islamisches Land ziehen sollten.“ (S.214)

„… dass die Glaubensgemeinschaft der Muslime sich von Geboten, Verboten und Strafe, die im 7. Jahrhundert vielleicht ihre Existenzberechtigung hatten, nun aber überholt und menschenverachtend sind, verabschieden muß. (S.216) „Die Sozialordnung des Islam ist gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frau gerichtet.“ (S.204) „Ich sehe da sektenähnliche Strukturen….“ (S.205) „Was wir brauchen ist ein islamischer Luther.“ (S.217)

Zur Kopftuchdebatte:

„Mir ist es im Grunde egal, ob der Koran oder die Überlieferungen des Propheten eine Pflicht zur Verschleierung begründen. Mir geht es darum, dass keine Religion das Recht hat, Frauen und Männer ungleich zu behandeln.“ (S.121) „Wenn eine Religion die vollständige Unterstellung der Frau unter die Autorität des Mannes fordert, oder religiöse Anschauungen dazu herangezogen werden, dann sind der Religions- und Glaubensfreiheit grenzen zu setzen. (…) Es demonstriert nicht die religiöse Unterordnung der Frau im Verhältnis zu Gott, sondern die gesellschaftliche Unterordnung der Frau unter die Herrschaft des Mannes. Daher ist es nicht- wie immer geschieht- mit dem Kreuz oder der Kippa gleichzusetzen (…) Das Kopftuch signalisiert den sexuellen Wert der Frau, welcher die Männer reizen würde, wenn sie sich nicht verhüllen würde. Es ist ein Symbol für die Reduzierung der Frau zum Sexualobjekt.“ (S.126)

Zwangsheiraten:

„In der Regel wagen die Töchter ohnehin nicht, gegen den Vater das Wort zu erheben (…) Nach einer Überlieferung des Propheten soll das Schweigen als Zustimmung gewertet werden. Auch soll Mohammed gesagt haben, dass Lachen oder Weinen als Zustimmung zu werten sei. (…) Das Alter der Zwangsverheirateten liegt meist zwischen 12 und 18 Jahren. Es kommt sehr oft vor, dass in der Türkei das Alter von Töchtern per Gerichtsbeschluß nachträglich hochgesetzt wird, damit eine Heirat möglich ist.“ (S.53) „Import- oder verkaufte Bräute sollen Geld in die Heimat schicken.“ (S.59) „Die Drohung, dass eine Frau bei Fehlverhalten mit dem Tod bestraft werden könnte, wird in türkischen und kurdischen Familien oft ausgesprochen.“ (S.103)

Zum DiaLüg:

„Wir kämpfen gegen Menschen, die nicht diskutieren, sondern töten, wenn ihnen etwas nicht gefällt.“ (S.9) „Von einigen türkischen und kurdischen Männern höre ich immer wieder „Deutsche Gesetze interessieren mich nicht.“ Nicht zufällig sagen einige Islamisten, Deutschland sei das islamischste Land der Welt, hier herrschten Religionsfreiheit und Demokratie. Und das heißt: „Hier kann ich mit meiner Frau machen, was ich will. Ich muß mich nur auf meine Religion berufen.“ (S.115) „In den meisten Islamverbänden überwiegen strengreligiöse Tendenzen“ (S.195). „Ich habe, offen gesagt, große Zweifel an der Demokratietreue solcher Herren.“ (S.207) „Die staatliche Neutralität gegenüber Religionen darf nicht so weit gehen, dass Grund- und Menschenrechtsverletzungen im Namen der Religions- und Glaubensfreiheit hingenommen werden. Jede Religion ist auf ihre Grundrechtsfestigkeit zu überprüfen.“ (S.202)

„Ich habe den Eindruck, dass der Islam und seine Verbände vom Staat mit Vorschußlorbeeren bedacht werden und eine unüberlegte und kritiklose Bevorzugung gegenüber anderen Religionen erfahren.“ (S.199)

Zur Bildungsmisere, Rütlischulen etc.:

„Während im Schuljahr 2003/04 nur 9,2 Prozent der urdeutschen Schüler ohne Abschluß die Schule verließen, waren es bei den Deutschländern (= Almancilar = türk. Immigranten in D.) 20,5 Prozent.“ (S.35) „Bildung stellt in einer modernen zivilen Gesellschaft den Schlüssel zur Freiheit, Macht und Geld dar.“ (S.222) „Ist Deutschland, einst Land der Dichter und Denker, wirklich so arm, dass es eines seiner wichtigsten und schönsten Kulturgüter, nämlich Bildung, einfach aufgibt?“ (S.223) „Bildung ist ein Genuß, aber davon haben die meisten Deutschländer nicht den leisesten Hauch einer Ahnung.“ (S.224)

Zu den Multikultis und 68ern:

„Sie sind am Entstehen der Parallelgesellschaften mitschuldig (…) Ich meine die Sorte von Linken und Liberalen, die der Meinung zu sein scheinen, dass sie das Gutsein für sich gepachtet haben. Es sind die so genannten Multikultis. Ich gehe sogar so weit, einige von ihnen als Multikulti- Fanatiker zu beizeichnen, wie sie von ihrer Idee einer Multikulti- Gesellschaft regelrecht besessen sind. Sie vertreten sie mit missionarischem Eifer, sind blind gegenüber der Realität.“ (S.14) „Die eigene Herkunftskultur, sprich die deutsche Kultur, wird abgewertet, die Kultur der anderen wird verherrlicht.“ (S.15) „Da der echte Multikulti im Grunde ein Staatsgegner, manchmal gar ein Staatsfeind ist, kann er auch nur schwer oder gar nicht davon überzeugt werden, dass der Sozialstaat die bisherige Form einer vermeintlichen Integrationspolitik nicht mehr tragen kann.“ (S.15) „Viele Linke wollen aber nicht an ihrem Weltbild von den guten Ausländern und den bösen Deutschen rütteln lassen.“ (S. 62)

„Wenn also die Mehrheit der Akademiker aus den „Problembezirken“ wegzieht, um ihre Kinder nicht der Multikulti-Idee zu opfern, dann ist doch etwas faul im System“ (S. 229)

Zitate, die, wie wir finden, neugierig machen.

(Gastbeitrag von: Ulrich)

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36 KOMMENTARE

  1. Falsch. Europa muß sich des Islams entledigen.

    Wäre der Islam seiner „politischen Dimension“ beraubt, hätte er seine Identität aufgegeben.

    Jede zweite Aufklärung ist keine mehr. Multikulti-Kritik von vorgestern.

  2. Hier
    http://www.pi-news.net/2007/12/fragen-an-seyran-ates/
    äußert sich Frau Ates wie folgt:

    Moscheebauten sind notwendig und gut. Riesen Projekte mit Einkaufszentren sind ein deutliches Signal Parallelgesellschaften zu zementieren, also integrationsfeindlich.

    Die Probleme in Deutschland betreffen also vor allem, aber nicht nur, Menschen aus der Türkei und islamischen Ländern, weil sie die größte Gruppe darstellen, die über Möglichkeiten verfügt sich abzugrenzen. Diese Gruppe wird auch am meisten ausgegrenzt, weil aufgrund der Religion eine vermeintlich größere Kluft vorhanden ist.

    Das klingt im vergleich zu den obigen Zitaten aus ihrem Buch meiner Ansicht nach deutlich weniger radikal. Hier heißt es, die Türken werden ausgegrenzt und außerdem wird die Kluft als „vermeintlich“ bezeichnet. Es wurde ja in letzter Zeit öfter über Frau Ates und den Begriff „Deutschländer“ diskutiert. Die Frage ist meiner Meinung nach: Ist sie auch gegen die Dominanz eines aufgeklärten Islam?
    Meine Überzeugung ist, das sich der Islam in seinen Ursprungsländern liberalisieren muss. Denn von dort kommen stets neue Zuwanderer, die ihre ursprünglichen Überzeugungen mitbringen. Ich lehne eine Dominanz des Islam in Deutschland und Europa ab, ob radikal oder nicht. Eine Liberalisierung in islamischen Ländern ist aber gerade deswegen zu begrüßen, denn so wird vielleicht der Wunsch nach Migration abnehmen.

  3. @Fenris
    Genau meine Ansichten. Wir sind 100% auf derselben Linie. Leider sehe ich keine Chance, dass dies geschieht. Höchstens wenn wir aus der restlichen freien Welt unseren Druck auf den globalen Islam so sehr erhöhen können, dass wir diese Liberalisierung in den Kernländern erzwingen. Freiwillig machen sie das nicht.

  4. Wie will sich den Islam denn einiger Passagen und Lehren des Korans entledigen, die er bräuchte, um eine Art Aufklärung durchzumachen. Wäre es nicht einfacher statt einer illusorischen Aufklärung gleich den Glauben zu wechseln, wenn wir Christen in dem Islamischen Glaubensverständnis sowieso denselben Gott anbeten?

  5. #5 Kybeline

    Freiwillig machen sie das nicht.

    Das glaube ich auch. Früher war ich überzeugt, dass im prinzip alle Menschen in Freiheit und Gerechtigkeit leben möchten. Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gekommen: Viele Menschen in islamischen Ländern wollen es nicht oder haben zumindest eine grundsätzlich andere Definition dieser Begriffe. Ich muss daran denken, dass der Ehemann der Frau, die zu 200 Peitschenhieben verurteilt wurde (PI berichtete) den Richter verantwortlich machte, aber nicht grundsätzlich so eine nach meinen Begriffen perverse Justiz in Frage stellte.
    Daher denke ich immer mehr, auch wenn es traurig: Europa, die USA und andere Länder, die mit unseren Werten übereinstimmen, sollten sich auf ihre Territorien zurückziehen, diese mit allen Mitteln verteidigen, Migration radikal einschränken, nicht integrationswillige Migranten ausweisen und die Menschen, die sich in islamischen Ländern für die Aufklärung stark machen, unterstützen.
    Vielleicht armselig, aber etwas besseres fällt mir nicht ein.

  6. Liberalisierung ist reines Wunschdenken, die Pest ist irreparabel. Gesundheit ist die Abwesenheit der Krankheit. Alles andere ein Dahinsiechen, ein „Leben mit der Krankheit“.

  7. Fenris hat es auf den Punkt gebracht.

    „Das klingt im vergleich zu den obigen Zitaten aus ihrem Buch meiner Ansicht nach deutlich weniger radikal.“

    Entweder ich vertrete eine Meinung, dann stehe ich auch dazu, oder ich meine es nicht wirklich ernst, dann kann ich immer noch mal relativieren und beschwichtigen. Das ist genau das, was mir an Frau Ates nicht gefällt. Sie steht nicht wirklich zu ihren Aussagen. Es gibt andere Frauen, die sich wesentllich verdienter gemacht haben als Frau Ates, wie z.B. Serap Cileli. Und ob Frau Ates diese Promo hier verdient hat, wage ich doch zu bezweifeln.

  8. Jetzt wieder auf WDR: Luisa-eine deutsche Muslima.
    Bekommen wir den Scheiß jetzt drillmäßig alle 4 Wochen zu sehen von unserem Dhimmi-Sendern?

  9. Die Frau ist ja richtig gut, scheint mir.

    Im übrigen will ich eine Einlaßpolitik (und keineswegs eine Immigrationspolitik, denn wir brauchen Immigration so notwendig wie Furunkel am Arsch), welche nur den reinläßt, der Europa liebt, der hierher will, WEIL er unsere Werte der Aufklärung und Freiheit liebt. Der unsere Kultur mittragen und weiterentwickeln will.

    Ich will hier keine Leute haben, die so rührend fromm sind und darum leider alles hier Scheiße finden müssen und immer und ewig dagegen opponieren und uns mitteilen, wie sehr wir im Irrtum und wie sehr sie im Recht sind. Und damit beschreibe ich noch den minimalen Anteil halbwegs normaler Mohammedaner.

  10. #3 Kybeline

    Dazu fällt mir nur folgender Spruch ein:

    „Die Gutmenschen von Heute sind die Nazis von gestern.“
    An Perversion kaum noch zu überbieten.

  11. klasse Frau!

    Traurig, dass erst eine muslimische Frau daherkommen muss, um die bepperten Gutmenschen hierzulande wachzurütteln!

    Danke Seyran…

  12. Moslems mit einem Minimum an Bildung wissen, dass der Abschied vom Koran als Zusammenstellung göttlicher Worte und die Annahme zeitgeschichtlich relativierender Interpretationen, das Ende dieser Religion bedeuten würde. Im günstigsten Fall könnte eine einfache Form von Moral entstehen. Das Säurebad der Aufklärung kann diese Religion nicht überleben.

  13. Wie soll das gehen – eine Liberalisierung des Islam? Da müsste man sämtliche juden- und christenfeindliche Stellen raußstreichen („Nehmt nicht die Juden und Christen zu Freunden …. sie sind dem Untergang geweiht“). Der Koran würde sich dann auf die Hälfte reduzieren, und nicht einmal ein „gemäßigter“ Muslim wäre damit einverstanden.
    Dieses Zitat beweist übrigens auch, dass ein Dialog überflüssig ist, weil eine „gegenseitige Toleranz“ absolut nicht möglich ist. Und auch der so genannte Islamgipfel ist eine lächerliche Pseudoveranstaltung, die von dem unglaublich naiven und mittelmäßigen Verwaltungspersonal veranstaltet wird, der entweder zu dumm oder zu faul ist, um den Koran einmal gründlich zu studieren.

  14. Bücher wie die von Ates, Cileli oder Hirsi Ali sind als Geschenk wirklich ganz gut geeignet für ältere Menschen (Eltern?), die teilweise noch grün wählen, weil sie denken, die Grünen, das sind doch die, die die Kröten über die Straße tragen, für Naturschutz sind und sich für Solarenergie einsetzen.

    Für Leute, die nie oder selten im Internet unterwegs sind und sich hauptsächlich durch ARD, ZDF und die Lokalzeitung informieren und daher einfach nicht wissen, was hierzulande so stattfindet, die solche Bücher aber meiner Beobachtung mit großem Interesse lesen, wenn sie denn erst mal den Zugang dazu haben – wohl gerade WEIL die Medien so eine Kurve um das Thema machen.

  15. Habe das Buch sofort von Spanien aus bestellt, wahrscheinlich werde ich nach dem „Lesegenuss“ noch 20 Exemplare zum Verschenken kaufen. In diesem Sinne „Frohe Weihnachten“ und nicht wie die US-ler schon schreiben:“Season Greetings“, wird Zeit, in die geistige Offensive zu gehen, auch bei den Verteidigern der Freiheit in den USA ( fiel mir gerade so ein).

  16. Seyran Ates ist leider nur den halben Weg gegangen, kritissiert jedoch geziehlt Schwachstellen der in Gang befindlichen Islamisierung.

    Deutsche Politiker und Medien hingegen ignorieren oder noch schlimmer – reden die Sache schoen, was Islamistenstrategen nur noch mehr ermuntert, die Infidel das Fuerchten zu lernen.

    Falls Sie den Mut haette, sich vom Islam zu trennen, sei es als Atheist oder in eine andere, mehr friedliche Religion zu konvertieren, waere dies ein Fanal, hoffentlich schafft sie es noch.

    Auf alle Faelle sollte man ihr fuer die klaren Worte dankbar sein.

  17. „Multikulti hätte funktioniert wenn die Türken zb. Christen mit deutscher Staatsbürgeschaft
    geworden wären -Multikulti funktioniert auch mehr oder weniger in den Usa nur aus dem Grund das der Islam dort keinen Platz hat.“

    Wirklich ?

  18. Mir geht sie nicht weit genug. Ich bin gegen jegliche Zuwanderung aus muslimischen Ländern resp. von Moslems. Es sei denn, sie beten zu Hause und sind hier wirtschaftlich zu gebrauchen….aber nicht als Putze oder Altenpflegerin, sondern in wirtschaftlich bedeutenden Bereichen. Ich finde, das Deutschland sowieso schon eine viel zu hohe Bevölkerungsdichte hat und es für alle besser wäre, würde dieser Bevölkerungsdruck abnhemen. Lässt man aber weiter Türken und Moslems anderer Länder rein, werden die über kurz oder lang – egal wie „demokratisiert“ der >Euro<- Islam wäre, wieder in alte patriachalische, undemokratische, menschenverachtende und freiheitsberaubende Strukturen verfallen. Um zu diesem Schluss zu kommen, muss man nur auf einschlägigen Internetseiten lesen, was die Moslems schon heute von der Islamkonferenz beispielsweise halten: Verrat am Islam. Und die Reaktion der Türken war ja nun eindeutig. Ich bin ganz fest der Meinung, dass es den Türken um nichts anderes als um Landnahme geht und das ist Frau Ates entweder nicht bewusst, oder aber sie nimmt es in Kauf und schreibt/spricht nur nicht darüber.
    Ich würde viel weiter gehen: Allen ohne deustchen Pass und von Tranferleistungen lebend den Aufenthalt beenden, niemanden mehr reinlassen (Ausnahme: Flüchtlinge- nur temporär, AN, die über gefragte Quali verfügen, ggf. Familiennachzug- ohne Anspruch auf eigenen Aufenthaltstitel resp. mind. 15 Jahre Unterhaltsverpflichtung des Ehepartners.) Kriminellen Mihugru-Deutschen Pass entziehen und ausweisen.

  19. Im Prinzip bestätigt Frau Ates meine These, wonach Verfechter des Multikulturalismus im Prinzip Landesverräter sind!

  20. Wenn ich die Dame richtig verstanden habe, sind unsere MultKulti-Utopisten Staatsfeinde. Steht darüber im Grundgesetz nicht was zum Widerstand?

  21. @ Eurabier

    Entschuldigun, aber hier haben wir wohl beide den gleichen Gedanken zur selben Zeit.

  22. #23 Civis (13. Dez 2007 08:59)

    Ates ist doch ein kleiner Anfang, dass überhaupt sich ein Mensch traut so in einem Buch Ktitik zu üben. Ein kleiner Anfang von vielen anderen kleinen Anfängen.

  23. #27 walkerXP3 (13. Dez 2007 09:26)

    Das ist mir auch klar. Aber haben wir Zeit, uns mit kleinen Anfängen zufrieden zu geben? Ich habe gerade gelesen, dass die Geburtenrate in Deutschland wieder zugenommen hat. Zwar nur 1%, aber immerhin. Befürchte aber, dass das insbesondere den Ausländern „zu verdanken“ ist. Eine Aufsplittung über die Herkunft/den Mihugru der Neugeborenden ist nämlich nirgends zu finden.

  24. „Euro-Islam“ schön und gut, doch… Ich bitte meinen Pessimismus zu entschuldigen, aber wie soll die von der sympathischen Seyran Ates und vom Idealisten Bassam Tibi geforderte Islam-Reformation denn durchgeführt werden?
    1. gibt es im Islam keine Zentralgewalt noch eine theologisch oder charismatisch legitimierte Anführerfigur (den „islamischen Luther“), die islamweite Reformen durchsetzen könnte. Es gibt nur eine Vielzahl von Schulen, Strömungen und lokalen Autoritäten, die alle den „wahren Islam“ beanspruchen und alle an den wörtlichen Aussagen des Korans kleben, weshalb die Probleme und Gefahren bei aller „Vielfalt“ des Islam überall dieselben sind.
    2. muss eine islamische Reformation, die sich in Analogie zur europäischen Reformationszeit auf das Wort des „Propheten“ Mohammed rückbesinnt, meiner Ansicht nach scheitern, denn den „ursprünglichen“ Islam haben bereits die Radikalen erfolgreich beansprucht. SIE sind die Avantgarde des gewesenen und kommenden Islam.
    So sehr ich aufgeklärte Muslime wie Seyran Ates und Bassam Tibi auch schätze – sie haben leider keine Antwort auf die Frage, wie sie ihr Konzept umsetzen wollen. Da bleibt mir nur, ihnen und uns viel Glück zu wünschen. 🙁

  25. Euro-MohammedanerInnentum funktioniert nicht, das würde einen innermohammedanischen Religionskrieg hervorrufen, dagegen war der 30jährige Krieg eine Sandkastenrauferei.

    Was würden wohl die Taliban oder Al-Kaida zu einem Euro-Mohammedaner sagen? Eben!

    Wo doch nun schon Zentralratsmitglieder auf der Abschussliste stehen sollen, weil diese mit den westlichen Politikern in einen wie auch immer gearteten Dialüg treten mussten als Zugeständnis, weil die Talk-Shows nicht mehr so laufen wie noch 2005.

    Na, da wäre es doch besser, Kulturen sollten sich getrennt entwickeln, man macht auch keinen Eisbären in der Wüste glücklich.

    Diejenigen, die sich unserer (!!!) Leitkultur anpassen und für sich selber sorgen (wie Kelek, Ates, Ahadi, Hirsii etc..) sind gerne willkommen, aber diejenigen die von uns Anpassung an das MohammedanerInnentum fordern (FDP-Mazyek, FDP-Köhler, Alboga und die anderern Taqqyisten) sollten eher ins turkoarabische Ausland gehen und die Rütli-Borats gleich mitnehmen, wir sind nicht das Sozialamt der Welt, wenn Hans, Fritz, Nguyen, Wen Bao und Aswyaria gleichzeitig den maroden Staat mit Studiengebühren als Strafe für den Bildungswillen finanzieren müssen!

  26. #3 Kybeline (12. Dez 2007 21:56)

    Sorry, Kybeline, es ist nicht ratsam, diese Dinge publik zu machen. Das bringt nur weitere perverse Trittbrettfahrer auf Ideen.

    Von meinungsfreiheit haltet ihr hier wohl nicht besonders viel, lasst sie doch schreiben sie ist sogar eine von euch oh man.

  27. unsere Gesellschaft zu unterwandern, um sich als Parallelgesellschaft zu etablieren..

    „Als Parallelgesellschaften etablieren“ ist das Gegenteil von „unterwandern“.

  28. Habe das Buch eben über den PI-Link bei Amazon nach einer Leseprobe mit einer Tasse Kaffee bei Hugendubel Frankfurt bestellt.
    Ich denke sie greift einige neue und interessante Aspekte der Mohammedanisierung auf,obwohl sie sich oft zu sehr für Türkische Interessen einsetzt.

  29. @Douglas

    Genau.
    Sie sagte vor einiger Zeit im WDR:
    „Deutschland ist ein Einwanderungsland, wir brauchen noch viel mehr Menschen die zuwandern.“
    Welche sie wohl meint????

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