1

Wahrheitswochen bei Mc Press?

taeuschung_440.jpg

Wer weiß, was die Polen den Mastgänsen als Henkersmahlzeit eingeflößt haben. Zwischen den Jahren entdecken Teile der deutschen Presse einen ungewohnten Hang zur ungeschminkten Wahrheit. Der Spiegel macht eine sensationelle Entdeckung von Gewaltaufrufen im Koran, BILD klärt über die Tricks der Kriminalstatistik auf, mit denen sie uns den Rest des Jahres betuppt hat und die Morgenpost erwähnt, noch etwas verschämt, welchen Bevölkerungsteilen Berlin den ersten Platz in Sachen Angriffe auf Polizeibeamte verdankt und wer was dagegen hat, dass darüber gesprochen wird.

Der traurige Rekord in der Hauptstadt: 99 Angriffe pro 100.000 Einwohner, Tendenz mit ca 10% jährlich steigend. Die beschriebene Situation ist PI-Lesern nicht ganz unbekannt:

In unschöner Regelmäßigkeit werden Beamte im Dienst mit sogenannten Zusammenrottungen konfrontiert. Das sich bei einem Polizeieinsatz in kürzester Zeit 20, 50 oder noch mehr Personen zusammenrotten, um den Einsatz in der einen oder anderen Weise zu behindern, erleben die Beamten vor allem in Problemkiezen wie Wedding, Kreuzberg, Neukölln, Moabit oder auch in Schöneberg.

Die Bandbreite des Vorgehens solcher Menschenansammlungen reicht von einfachen Pöbeleien, Beschimpfungen und Beleidigungen der Beamten über leichte Rempeleien und Störversuchen bis zu tätlichen Angriffen mit dem Versuch der Gefangenenbeifreiung. Im Abschnitt 36 in Wedding habe es in diesem Jahr eine Häufung solcher Fälle gegeben, teilte die Senatsinnenverwaltung auf die Anfrage mit und listete ein Dutzend Fälle auf.

„Das waren aber garantiert nur die schweren Fälle, die leichteren Vorfälle werden gar nicht mehr gezählt“, berichtet ein Beamter des Nachbarabschnitts 35. Leichtere Fälle sind nach Schilderungen betroffener Beamter diejenigen, in denen sich die Angreifer damit begnügen, die Ordnungshüter zu beschimpfen, anzuspucken oder ihnen einfach nur den Weg versperren, wenn sie mit einem Festgenommenen zum Streifenwagen wollen. „Das ist Alltag, davon haben wir jede Nacht ein bis zwei Fälle“, sagt ein Beamter aus Neukölln.

„Es ist jedes Mal das gleiche. Eine simple Verkehrskontrolle oder Personalienüberprüfung reicht. Innerhalb kürzester Zeit sehen wir uns einer stetig wachsenden Menschmenge gegenüber. Man kriegt das in der Regel unter Kontrolle, notfalls mit Verstärkung oder dem Einsatz von Pfefferspray. Aber ein mulmiges Gefühl ist immer dabei“, schildert ein in Beamter eines Abschnittes in Kreuzberg.

Immerhin, nach langer Vorrede kommt die Morgenpost dann doch zur Sache:

Offiziell sagt keiner der betroffenen Beamten etwas zu dem Thema, es gilt in der Behörde als besonders heikel. Denn in vielen Fällen sind es Jugendliche und junge Erwachsene nichtdeutscher Herkunft, die sich zusammenrotten, um Polizeieinsätze zu stören.

Innensenator Ehrhart Körting (SPD) und Polizeipräsident Dieter Glietsch hätten auf dieses Problem schon mehrfach deutlich hingewiesen, erklärt ein Beamter der Senatsinnenverwaltung, der ebenfalls nicht genannt werden möchte. „Aber dann muss sich der Senator vor allem vom Koalitionspartner PDS wieder anhören, mit solchen Äußerungen schüre man Ausländerfeindlichkeit. Und dann wird das Thema beendet“, berichtet der Senatsbeamte.

Neben Migranten sind es besonders die staatlich geförderten Kämpfer gegen rechts, die den Beamten mit besonderem Hass begegnen:

Zugenommen haben Widerstandhandlungen und Gefangenenbeifreiungen, die Attacken gegen Beamten umfassen, auch bei Demonstrationen. Und insbesondere bei gewaltbereiten Autonomen, so ein erfahrener Polizeiführer, sei die Aggressivität besonders hoch. „Man schaut die Leute an und merkt, da ist nur Hass“, so der Beamte.

(Spürnase: Betruebt)

Tipp: Betrachten Sie das obige Bild auch mal aus größerer Entfernung!