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Islamkritischer Wahlkampfspot von Rudy Giuliani

Trotz des überraschenden Sieges von Mike Huckabee bei der ersten Vorwahl in Iowa heißt der Top-Favorit der Republikaner im Kampf um die US-Präsidentschaft immer noch: Rudy Giuliani! Der frühere Bürgermeister von New York, in dessen Amtszeit die Terroranschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center fielen und deren Folgen er so bravourös bewältigte, gilt unter Republikanern als eher liberal. Er führt aber trotzdem einen beherzt islamkritischen Wahlkampf – wie er sich in seinem neuen Spot darstellt.

(Spürnase: Klaus K.)




Lionheart – Löwenherz 2008

lowenherz.jpgWer Löwenherz liest, wird wohl zuerst an Richard Löwenherz (Lionheart) denken, den aus Robin Hood allseits bekannten gerechten König Englands aus dem 12. Jahrhundert, der auf Kreuzzug nach Jerusalem zog, während dem es sich sein Bruder Prinz John auf seinem Thron nur allzu gemütlich machte.

Sir Robin kehrte aus dem Kreuzzug wieder und sah zuhause schon mal nach dem Rechten, während der König selbst erst eine ganze Weile in Gefangenschaft fest saß, weil sein Bruder das Lösegeld nicht bezahlte, um selber länger an der Macht bleiben zu können. Die Löwenherz-Story ist Schnee von vorgestern? Nein, vom Januar 2008!

Der Blogger Lionheart (Foto) soll nämlich wie sein berühmter Namenspatron festgenommen werden – Transatlantic Conservative und Gates of Vienna berichten. Der patriotische britische “Lionheart” befindet sich zurzeit Ausland. Wenn er nach Hause kommt, wartet auf ihn Prinz John ein Haftbefehl: Die Anklage lautet auf Kreuzzug Anstiftung zum Rassenhass.

Lionheart schreibt aus dem Exil:

Die kulturelle Waffe in den Händen des modernen Dschihad in Großbritannien bringt die Opposition zum Schweigen, indem sie unsere eigenen Gesetze gegen uns verwendet — Die dummen, dreckigen Ketzer, wie Muslime uns hinter verschlossenen Türen gegenüber ihren Kindern nennen würden.

Was ist aus meiner Heimat geworden, dem Land, für das meine Vorväter gekämpft haben und gestorben sind auf den Schlachtfeldern der Welt, wenn eines ihrer Kinder gezwungen wird jahrelanger Gefangenschaft entgegenzusehen für das Einstehen, für das Gute und Richtige in der britischen Gesellschaft?

Wenigstens haben meine Worte der Wahrheit offenbar die Augen und Ohren der Leute erreicht, gemessen an den Kräften, mit denen man mich jetzt zum Schweigen zu bringen versucht —Tyrannei der Dritten Welt, in dem was als Demokratie des 21. Jahrhunderts gilt!

Wen habe ich getötet? Wen habe ich gedroht zu töten? Niemanden. Alles, was ich getan habe, war, über meine Realität auf einem Computerschirm zu schreiben. Jetzt droht mir das Gefängnis in meinem eigenen Land, weil ich für mich selbst und andere eingestanden bin.

Was ist mit denen passiert, die mein Leben bedroht haben oder die meine Freunde getötet haben – NICHTS – dies ist die britische Gerechtigkeit des 21. Jahrhunderts.

Lionheart wird auf seinem Blog über die Neuigkeiten zu seinem Fall auf dem Laufeden halten. Schauen Sie darum regelmäßig dort vorbei.

Wenn Sie Lionheart helfen möchten, schreiben Sie freundliche Faxe und Mails an die Botschafter ihrer Majestät:

» Britische Botschaft in Deutschland, Botschafter Sir Michael Arthur, Fax: +49 30 20457 574
» Britische Botschaft in der Schweiz, Botschafter Simon Mark Featherstone, Email: info@britain-in-switzerland.ch
» Britische Botschaft in Österreich, Botschafter Simon Smith, Email: britem@netway.at




Aktuelle Wiedenroth-Karikaturen

» Zypries sorgt sich um die Menschenrechte gewalttätiger rassistischer Migranten:

» Kopftritte in München: Korrektjournalismus fälscht Migrantenrassismus zu Raucherstreit um:

» Eingeritzte Hakenkreuze: Strengere Vorauswahl bei den Skandal-Darstellern:




Hessenwahl: Laschet fällt Koch in den Rücken

Armin LaschetWenige Wochen vor der Landtagswahl in Hessen fällt dem (offiziell der CDU angehörenden) Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (Foto), nichts Wichtigeres ein, als seinem Parteikollegen Koch gutmenschlich-brutal mit links-grünen Standpunkten in den Rücken zu fallen. Im Spiegel gibt er ein Interview, dass selbst Claudia Roth nicht toppen könnte.

Laschet: Jugendgewalt ist natürlich keine ethnische Frage. Ein ausländischer Jugendlicher ist nicht per se gewalttätiger als ein deutscher Jugendlicher. Es hängt davon ab, wie perspektivlos einer ist und welche Bildungschancen er hat. Kinder mit Zuwanderungsgeschichte haben schlechtere Chancen als deutsche Jugendliche, daraus resultiert eine höhere Kriminalitätsrate. Deshalb muss man immer fragen: Was läuft schief in der Schule und im Umfeld? Was kann man ändern?

„Was kann man ändern?“ Das heißt natürlich: Was haben wir falsch gemacht, was können wir ändern, damit sie uns liebhaben?

SPIEGEL ONLINE: In der Öffentlichkeit wird weniger über Prävention als über härtere Strafen diskutiert.

Laschet
: Es ist immer das gleiche Muster: Irgendwo passiert etwas, und sofort bricht eine wilde Diskussion los. Alle Parteien überbieten sich mit schnellen Lösungen.

Zunächst einmal wäre es wohl richtig, wenn Politiker sich Gedanken machen würden, wenn „etwas passiert“, zumal, wenn es gehäuft und in zunehmender Zahl geschieht. Schließlich gehört zu jedem Täter ein Opfer, ein getretenes, geschlagenes, körperlich und seelisch traumatisiertes. Nur überbieten sich die meisten in Vorschlägen, was man mit den armen Tätern nicht tun sollte. Und merkwürdigerweise interessieren die Opfer nicht, Thema sind immer nur die Täter – ihre Motive, ihre „Karriere“, unsere „Schuld“. Und sollte wirklich einmal jemand darüber nachdenken, wie die Bürger vor solchen Menschen zukünftig besser geschützt werden könnten, we jüngst Roland Koch, fällt die Gutmenschenmeute aller Parteien unverzüglich geschlossen über ihn her.

Der Zwischenfall in der Münchner U-Bahn ist obendrein nicht einmal typisch. Türkische Jugendliche haben normalerweise viel größeren Respekt vor älteren Menschen als deutsche Jugendliche.

Das sagt Serkan A. schließlich auch selbst. Dann muss es ja stimmen.

Den gequirlten Gutmenschenmist, den Laschet vorschlägt, damit „Jugendliche“ zivilisierter werden, ersparen wir unseren Lesern. Es helfen nicht (das ist klar) Erziehungscamps nach amerikanischem Muster, härtere Strafen und Abschiebung. Über Konzepte müsse man in Ruhe nachdenken – Pech für zukünftige Opfer.

SPIEGEL ONLINE: Die „Bild“-Zeitung macht heute auf mit der Schlagzeile „Die Wahrheit über kriminelle Ausländer“. Darunter steht die Behauptung „Sie werden schon in ihren Familien zu Kriminellen erzogen“.

Hier hat der Spiegel in seinem Bestreben nach Koch-Bashing doch glatt vergessen, was er selbst vor zwei Tagen geschrieben hat:

Vor allem in schlecht integrierten und bildungsfernen Migrantenfamilien gäbe es viel häufiger Gewalt als in deutschen Familien, Kinder bekommen mit, wie der Vater die Mutter prügelt oder werden selbst misshandelt. In 27 Prozent der Einwandererfamilien gäbe es Gewalt unter den Eltern, in deutschen Familien nur bei sechs Prozent.

Laschet aber weiß, dass das nicht stimmt.

Laschet: Wer Menschen pauschal und nicht individuell beurteilt, hat immer unrecht. Wer weiß, wie sehr gerade viele Zuwandererfamilien ihre Kinder wertegebunden erziehen, kann solche Pauschalaussagen nur als Beleidigung auffassen.

Von welchen „Werten“ spricht der Mann? Ehre, Jungfräulichkeit, männliche Dominanz und Zwangsverschleierung? Wenn es stimmt, dass prügelnde Eltern auch prügelnde Kinder haben, wie die Gewalttäterversteher uns seit Jahrzehnten einpauken, gilt das dann nicht für Zuwanderer? Sind da dann plötzlich andere schuld?

Kontakt:

» Ministerium für Generationen, Familie,
Frauen und Integration des Landes
Nordrhein-Westfalen
Horionplatz 1
40213 Düsseldorf
Tel. 0211 8618-50
Fax 0211 86185-4444
info@mgffi.nrw.de

(Spürnase: Freiheit)




66.000 verstümmelte Frauen in Großbritannien

frauenbeschneidung.jpgAuch bei uns kommt vor, was man weit weg glaubt und sich eigentlich gar nicht vorstellen kann: Mädchenbeschneidungen. Worum es bei diesem Eingriff im Einzelnen geht, haben wir berichtet. Bekannt wurde auch ein Fall in der Schweiz. In Großbritannien werden, wie Daily Mail schreibt, Tausende junger Frauen durch solche Beschneidungen für den Rest ihres Lebens verstümmelt.

Ein 15-jähriges Mädchen aus Somalia, das selbst mit 11 Jahren beschnitten wurde, gibt Auskunft und fleht die Reporter an:

„Versprechen Sie mir, meinen Namen oder irgendwas nicht zu drucken? Versprechen Sie, dass niemand jemals erfahren wird, dass ich mit Ihnen gesprochen habe? Wenn meine Leute das herausfinden, werden sie sagen, ich hätte sie betrogen und ich müsste weglaufen. Ich will auch nicht, dass meine Eltern ins Gefängnis kommen.“

Sie beschreibt den barbarischen Akt ritualisierter Grausamkeit, der ihr angetan wurde, im Bewusstsein der Gefahr, der sie sich aussetzt. Ihre Angst ist völlig verständlich.

Eine offizielle Untersuchung hat Beweise dafür ans Tageslicht gebracht, dass schätzungsweise 66.000 britisch-afrikanische Mädchen zwangsweise beschnitten wurden. Es könnten in Zukunft noch viele mehr werden, da immer mehr professionelle „Beschneiderinnen“ aus Afrika nach Großbritannien eingeflogen werden. Diese Frauen führen die brutale Verstümmelungsoperation für 40 Pfund durch. Häufig auf Küchentischen oder Fussböden – ohne Anästhesie. Sie verwenden schmutzige, stumpfe Messer, Rasierklingen oder Skalpelle.

Wozu die Verstümmelung? Angeblich, um die sexuelle Befriedigung des Mannes zu erhöhen und um die Jungfräulichkeit der Frau vor der Hochzeitsnacht sicherzustellen. Dass auf die Frau danach nichts als endlose, grauenhafte Schmerzen warten, interessiert dabei keinen. Viele Familien haben auch Angst, eine unbeschnittene Frau, nicht verheiraten zu können.

Das Mädchen aus Somalia erzählt:

„Sie drückten mich zu Boden, und als die Frau zu schneiden begann, schrie ich. Darum presste mir die Schwester meiner Freundin die Hand fest auf den Mund. Ich hatte diese beiden Frauen mein Leben lang gekannt und jetzt machten sie … das.”

Es sind keine Fremden, die diese Qualen anordnen, es sind die eigenen Familien – Frauen, die so etwas selbst erlebt und erlitten haben – selbst immer noch leiden, aber offenbar keinen anderen Weg für ihre Töchter sehen.

In diesen Zeiten der „Political Correctness“, wird es sicher welche geben, die behaupten, Nachforschungen über „kulturell-bedingt zu erklärende“ Frauenbeschneidungen seien diskriminierend und dialoghindernd. Vielleicht sollte man diesen Leuten einmal ein Video mit einer Beschneiderin bei der Arbeit zeigen – etwas, das wir unseren Lesern gar nicht zumuten möchten: Real-life Horror mit blutverschmierten Instrumenten und panischen Schreien. Kein kulturell-bedingter Hintergrund vermag solche Grausamkeiten zu rechtfertigen.

(Spürnase: Zvi Geengold)




Armer Serkan!

Einer der Schläger von München nimmte heute in der Bild-Zeitung die Möglichkeit wahr, uns allen zu sagen, dass er eigentlich ein ganz Netter ist. Mama war lieb, Papa aber böse, daher kann Serkan nichts dafür, dass er ist, wie er ist. Es tut ihm so leid, was er getan hat, schlimme Worte hat er aber nicht gesagt, weil er „Reschpekt“ vor dem Alter habe. Er will bitte, bitte nicht abgeschoben werden. – Derweil bringt die Gutmenschenfraktion sich schon mal in Stellung. Wir sind sicher, Claudi Roth wird bald ein Lichtlein für ihn entzünden.

(Spürnasen: Zenta und Michael M.)




ZDF: Dialogmission ist Chefsache

„Die Förderung des Dialogs gilt als zentrale Pflicht der massenmedialen Aufklärer, dies insbesondere mit Blick auf die multikulturelle Neuformierung Europas. Doch zuweilen droht dabei Blindheit.“ Den ganzen, sehr lesenswerten Beitrag über die Mekka-Verblödung durch das ZDF kann man hier in der NZZ lesen.

(Spürnase: FreeSpeech)




Mike Huckabee siegt bei Vorwahlen in Iowa

Mike HuckabeeMichael „Mike“ Huckabee (R) und Barack Obama (D) haben die erste Vorwahl im Kampf um die US-Präsidentschaft gewonnen. Huckabee ließ seinen stärksten republikanischen Konkurrenten Mitt Romney deutlich hinter sich. Der ehemalige Pastor war von 1996 bis 2007 Gouverneur von Arkansas. Er ist Marathonläufer und ambitionierter Bassist.

Hier zwei Videos mit Mike Huckabee. In einer TV-Diskussion:

…und als Bassist:

(Spürnase: Klaus K.)




„Sind sie zu fremd, bist Du zu deutsch“

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Gerade ein Großunternehmen wie der Westdeutsche Rundfunk in Köln (Foto: Polizeischutz des WDR vor alevitischen Protesten), das seit Jahren überzeugt auf die Segnungen der kulturellen Bereicherung durch Zuwanderung setzt, sollte sich bei der Verteilung der zwangsweise eingezogenen Rundfunkgebühren vorbehaltlos aus dem angehäuften kulturellen Reichtum bedienen. Ohne Ansehen von Herkunft, Ethnie oder Religion, so sollte man meinen, sind die Besten gerade gut genug für einen der größten Sender Europas. Da macht es nachdenklich, dass der WDR, entgegen einem vorsichtigen Trend der Medien, in letzter Zeit auch die problematischen Aspekte von Zuwanderung wahr zu nehmen, durch ethnische Kriterien bei der Vergabe von Aufträgen von sich reden macht.

Bereits im Herbst hatte eine große Anzeige des Senders (Foto unten) in einer Journalistenzeitung Aufmerksamkeit erregt und für einige Verwirrung bei einigen nicht gerade rassistisch eingestellten freien Journalisten gesorgt. Damals wurden ganz offen Bewerber mit Migrationshintergrund gesucht, die den Konkurrenzkampf auf dem engen Markt der freien Beitragsanbieter zusätzlich zu verschärfen drohten. Nicht öffentlich, aber in internen Diskussionen, über die uns berichtet wurde, sollen damals freie Mitarbeiter geargwöhnt haben, dass bei der zukünftigen Vergabe von Aufträgen nicht allein Kriterien der journalistischen Qualität, sondern auch der ethnischen Zugehörigkeit der Anbieter zum Tragen kommen könnten.

Zum neuen Jahr legt der WDR nach und veranstaltet einen Hörspielwettbewerb, der auschließlich Türken mit oder ohne deutschen Pass und in deutscher oder türkischer Sprache zugänglich ist. Sollten sich etwa auf die Großanzeige, die immerhin noch das Vorhandensein eines guten Gespürs für die deutsche Sprache verlangte, nicht genügend türkisch-islamische Zuwanderer gefunden haben, um am volkspädagogischen Werk des WDR teilzunehmen?

Aus der Ausschreibung des Wettbewerbs auf der Homepage des WDR:

„Sind sie zu fremd, bist du zu deutsch“ heißt der deutsch-türkische Hörspielwettbewerb, den der WDR ab sofort ausschreibt. Das gemeinsame Projekt der WDR-Hörspielabteilung und der türkischen Redaktion des WDR-Integrationsradios Funkhaus Europa lädt Deutsch-Türkinnen und Deutsch-Türken dazu ein, Hörspiele in deutscher oder türkischer Sprache einzureichen, die Geschichten und Erfahrungen aus ihrem Leben in der deutschen Gesellschaft und Kultur erzählen. Eine unabhängige deutsch-türkische Jury zeichnet die besten Hörspiele aus. Das Gewinner-Hörspiel wird in türkischer und deutscher Sprache im WDR produziert und ausgestrahlt, die drei besten Hörspiele erhalten zudem Geldpreise in Höhe von 2000, 1500 bzw. 1000 Euro. Einsendeschluss ist der 29. Februar 2008, weitere Informationen unter www.wdr.de/radio.

WDR-Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz: „Integration und kulturelle Vielfalt sind seit langem Teil unseres publizistischen Selbstverständnisses. Wir sehen Vielfalt als Chance und fördern den interkulturellen, integrativen Prozess nach Kräften. Deshalb freue ich mich über die Idee, einen deutsch-türkischen Hörspielwettbewerb auszurichten.“ Anlass des Wettbewerbs ist die Rolle der Türkei als Gastland bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse vom 15. bis 19. Oktober 2008.

Der Wettbewerb richtet sich sowohl an Deutsche mit türkischem Zuwanderungshintergrund als auch an türkische Bürgerinnen und Bürger, die in Deutschland leben.

Bereits der Titel des Wettbewerbs „Sind sie zu fremd, bist Du zu deutsch“ offenbart neben der legendären Arroganz des volkspädagogischen Belehrungsansatzes in den Redaktionsstuben des WDR, dass man dort weiterhin in dem verhängnisvollen integrationshinderlichen Irrtum zu verharren gedenkt, Integration sei eine von der Zuwanderungsgesellschaft, nicht von den Zuwanderern, zu erbringende Leistung. Eine ideologisch begründete Umkehrung der Grundsätze aller klassischen und erfolgreichen Einwanderungsländer, die sich wohl nicht ganz zufällig selektiv an türkische Zuwanderer richtet. Oder könnte man sich einen ähnlichen Wettbewerb auch in spanischer, englischer, vietnamesischer oder chinesischer Sprache vorstellen?

Apropos chinesisch: Unter Ingenieurstudenten der Kölner Fachhochschule sorgte kürzlich die Geschichte einer chinesischen Kommilitonin für Aufsehen. Die Ärmste kam zum Studium nach Deutschland, ohne die geringsten deutschen Sprachkenntnisse zu besitzen oder auch nur die lateinische Schrift zu beherrschen. Ein Jahr später schrieb sie die beste Klausur ihres Semesters. Dabei ging es um DIN-Vorschriften und europäische Normen. Ein Gebiet, das wegen seiner bürokratischen Sprachblüten auch deutschen Studenten nicht selten Kopfzerbrechen bereitet.

Bedauerlicherweise ist das nicht die Art von Integration, die dem WDR eine besondere Förderung oder nur einen kleinen Bericht wert wäre. Beispielhafte Höchstleistungen gelungener Integration sind dem deutschen Fernsehen zu fremd. Zu chinesisch, sozusagen.

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(Spürnasen: Kronenburg sowie Journalisten, die nicht genannt werden möchten)




Reusch: „Dauer-kriminelle Ausländer ausweisen“

Roman ReuschRoman Reusch (Foto), Oberstaatsanwalt, ist ein Mann der klaren Worte (PI berichtete mehrfach). Bereits in einem Interview mit dem Spiegel im Mai vergangenen Jahres hat er den viel zu verständnisvollen Umgang mit jugendlichen Gewalttätern bemängelt und für harte Strafen statt Kuschelpädagogik plädiert – was ihm sogleich ein Disziplinarverfahren von Berlins Justizsenatorin Gisela von der Aue einbrachte. In einem Vortrag für die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung legte Reusch Anfang Dezember nochmal nach.

Die BILD dokumentiert heute Auszüge der Rede:

Die Täter

„Nicht etwa die Türken als kopfstärkste Migrantengruppe stellen die relativ meisten Täter, sondern die Araber, die an der Berliner Bevölkerung nur einen verschwindend geringen Anteil haben.

Diese wiederum setzen sich überwiegend aus (…) Palästinensern sowie Angehörigen hochkrimineller Großfamilien mit türkisch-kurdisch-libanesischen Wurzeln zusammen, die arabische Muttersprachler sind und in Berlin weite Bereiche des organisierten Verbrechens beherrschen.“

„(…) Bei den bereits beschriebenen türkisch-kurdisch-libanesischen Großfamilien muss zudem davon ausgegangen werden, dass dort keineswegs selten eine konsequente Erziehung zur professionellen Kriminalitätsausübung stattfindet.

Aus Berichten von Mitarbeitern der Jugenduntersuchungshaftanstalt Kieferngrund wissen wir, dass Jugendliche aus solchen Familien schildern, wie sie von Kindesbeinen an von ihren Müttern bereits zum Stehlen angehalten wurden und z. B. erst nach Hause zurückkehren durften, wenn eine bestimmte Mindestbeutesumme erreicht war.“

„(…) Bei diesen Familien wird somit als völlig normale Gegebenheit vorausgesetzt, dass ihre Männer früher oder später Haftstrafen zu verbüßen haben, dies ist Teil des ‚Geschäftskonzepts‘.

Jugendliche aus solchen Familien dazu anzuhalten, zu lernen und zu arbeiten, kommt dem Versuch gleich, Wasser mit einem Sieb aufzufangen.

Sie erleben schließlich, dass ihr Vater, die älteren Brüder, Cousins, Onkel etc. ebenfalls kaum lesen und schreiben können und trotzdem ‚dicke Autos‘ fahren.

Sie wissen zwar, dass ihr Handeln grundsätzlich verboten ist, dies schert sie jedoch wenig.

Sie haben eine Selbstbedienungsmentalität entwickelt, die darauf abzielt, sich zu nehmen, was immer sie wollen und wann und so oft sie es wollen.

Ihre Taten dienen in erster Linie der Finanzierung eines aufwendigen Lebensstils, den sie sich bei ihrem Bildungs- und Ausbildungsstand durch Arbeit nie leisten könnten. Sie mieten sich hochwertige Autos, wofür sie in bar zahlen, und fahren an Schulen und anderen Jugendtreffpunkten vor, um mit ihrem Lebensstil anzugeben.

Sie beginnen den Tag mit Ausschlafen, da sie im allgemeinen den Schulbesuch seit längerer Zeit aufgegeben haben, lassen sich von den weiblichen Angehörigen ihrer Familie bedienen und machen den Rest des Tages ’nen ,dicken Otto‘, haben also jede Menge Spaß.“

Die Taten und die Opfer

„Bevorzugtes Delikt ‚unserer‘ Täter ist der Raub in öffentlichen Räumen, also auf der Straße, in Verkehrsmitteln, auf Spielplätzen etc., da dort am leichtesten willkürlich ausgesuchte Opfer zu finden sind. Daneben werden aber auch handfeste bewaffnete Raubüberfälle auf Geschäfte aller Art, Lokale etc. sowie Einbrüche begangen.“

„(…) Örtlich am meisten heimgesucht werden die Wohnbezirke der Täter selbst, hier kennen sie sich aus, haben jederzeit halbwegs sichere Rückzugsräume, genießen ‚Respekt‘, d. h., man fürchtet sie. Einzig entlang von U- und S-Bahn-Linien werden auch einmal ‚gutbürgerliche‘ Gegenden aufgesucht. Opfer sind ganz überwiegend Nichterwachsene. Erwachsene werden nur vereinzelt und meist auch nur dann Opfer, wenn sie konstitutionell in ihrer Abwehrfähigkeit herabgesetzt sind, wie z. B. alte Menschen oder aber auch Betrunkene. Mädchen und junge Frauen, die diesen Tätern im wahrsten Sinne des Wortes in die Hände fallen, müssen immer auch damit rechnen, Opfer sexueller Übergriffe zu werden, meist einhergehend mit wüsten Beschimpfungen wie ‚deutsche Schlampe, deutsche Hure‘ etc.

Generell ist zu konstatieren, dass in jüngerer Zeit ausgesprochen deutschfeindliche – wie übrigens auch antijüdische – Übergriffe zunehmen.“

» Hans Seidel-Stiftung: Migration ohne Integration? Möglichkeiten zur Wende in der Integrationspolitik
» Hier der komplette Vortrag von Roman Reusch vor der Hans Seidel-Stiftung (pdf-Datei)

(Spürnasen: Watch, Albert R., Robert K. und Rüdiger W.)