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Joachim Steinhöfel zum Afghanistan-Einsatz

Joachim SteinhöfelIn „Meine Meinung – Jetzt spricht Steinhöfel“ widmet sich der Ex-Media Markt-Anwalt Joachim Steinhöfel seit kurzem mit einer Video-Kolumne auf bild.de jeweils rund eine Minute lang aktuellen politischen Themen. Dabei will er vor allem „als Gegenstimme zum politisch-korrekten Gesäusel in unserer Republik“ wahrgenommen werden. Mit seinem aktuellen Beitrag zu einem etwaigen Kampfeinsatz der Bundeswehr in Afghanistan hat er dies – so finden wir – voll und ganz unter Beweis gestellt. Video




Christianophobie in Europa

christianophobie.jpgIslamophobie gilt meist gleich als Rassismus – Christianophobie hingegen ist politisch korrekt. Dem immer brennender werdenden Thema widmet sich jetzt die Website Christianophobia, auf der Fälle in Europa aufgezählt, der Begriff erklärt und Anregungen zur Verfügung gestellt werden sollen.

Über die neue Website berichtet auch kath.net und definiert den Begriff „Christianophobie“ mit den Worden der Juristin Gudrun Kugler:

„Christianophobie bedeutet irrationale Furcht vor oder Hass gegenüber Christen oder dem Christentum im Allgemeinen. Der Begriff beinhaltet auch anti-christliche Voreingenommenheit und manifestiert sich in der schrittweisen Marginalisierung von Menschen mit christlichen Überzeugungen.“

Die auf der neuen Website aufgelisteten Fallbeispiele gehen über Verspottung oder Verhöhnung des christlichen Glaubens, die Entfernung christlicher Symbole zu dem Verbot, diese selbst zu tragen, wie auch zu Attacken auf den Glauben in Film und Fernsehen.

Es gehe bei der Initiative nicht „um Selbstmitleid, sondern darum, Lösungen zu suchen, die auch die politische Ebene betreffen“, betont Kugler. Sie schlägt als Gegenstrategie die Stärkung des Selbstvertrauens der europäischen Christen vor.

„Viel von dem, für das Europa berühmt ist, stammt aus dem Christentum. Zur Humanisierung Europas hat es viel beigetragen – und hat immer noch viel anzubieten. Es liegt an uns Christen, mit Selbstbewusstsein am öffentlichen Leben teilzunehmen. Dadurch werden christianophobe Tendenzen abgeschwächt.“

Joseph Weiler, der bekannte jüdische Autor und Professor für Völkerrecht an der New York University, sagte dazu:

„Der europäische Laizismus ist, im Gegensatz zum amerikanischen Säkularismus, nicht einfach nur ein ‚Ich glaube nicht an Gott’, sondern eine Art Glaube für sich. Es handelt sich um eine aktive Feindseligkeit gegenüber der Religion, im Fall Europas gegenüber dem Christentum.“

Man könnte es sogar noch zugespitzter formulieren:

Der europäische Laizismus ist eine Art Glaube für sich, der eine aktive Feindseligkeit gegenüber dem Christentum mit sich bringt, ein totalitäres Glaubenssystem wie den Islam hingegen unhinterfragt zulässt.

(Spürnase: Kölschdoc)




Netzeitung berichtigt Schlagzeile

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Wenn jüdische Schüler angegriffen werden, müssen die Täter wohl „Rechte“ sein, dachte sich die Netzeitung und titelte gestern dementsprechend (siehe Screenshop oben) zu einem Überfall in Berlin. PI-Leser Scotti machte die Redaktion auf den Denkfehler aufmerksam, und die Netzeitung zeigte sich einsichtig.

Scotti schrieb:

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: scotti
Gesendet: Freitag, 18. Januar 2008 00:10
An: NZ-Leserbriefe
Betreff: Punks hetzen Hund auf jüdische Schüler

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrem Artikel „Rechte Punks hetzen Hund auf jüdische Schüler“ titeln Sie in der Überschrift „Rechte Punks“. Ihr Artikel deckt sich jedoch nicht mit Ihrer Überschrift. Auch in anderen Internet-Quellen kann kein „rechter“ Hintergrund festgestellt werden.

Punks sind in der Regel der linken Szene zuzuordnen. Es ist bekannt, dass es auch wenige „rechte“ Punks gibt. Haben Sie nähere Informationen zur politischen Ausrichtung dieser Punks, oder ist Ihrer/Ihrem Redakteur/in bei der Formulierung ein Fehler unterlaufen?

Es gibt auch einen linken Antisemitismus, der von fast allen Medien totgeschwiegen wird.

Für nähere Informationen wäre ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

scotti

Daraufhin änderte die Netzeitung die Überschrift wie folgt:

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Und Scotti erhielt von der Redaktion folgende Antwort:

Hallo,

Sie haben recht, wir haben den Fehler korrigiert.

Vielen Dank und bleiben Sie uns als kritischer Leser erhalten!

Tilman Steffen

______________________

NZ Netzeitung GmbH | Redaktion Politik
Karl-Liebknecht-Straße 29
10178 Berlin

Tel.: (030) 2327 6851
Fax: (030) 2327 6874
Mail: tilman.steffen@netzeitung.de




Wie man in den Wald hineinruft…

Rufer im WaldeIn einem Interview mit hr2 hat Jens Jessen, Feuilleton-Chef der ZEIT, gestern noch einmal Stellung genommen zu den medialen Reaktionen auf seine Videobotschaft, in der er dem in der Münchner U-Bahn fast zu Tode geschlagenen Rentner indirekt die Schuld an der brutalen Gewalttat eines türkischen und griechischen Migranten gab. Jessen nimmt in dem Gespräch, das PI nachfolgend dokumentiert, nicht die Gelegenheit wahr, sich für seine Unterstellungen zu entschuldigen – im Gegenteil.

Sein Thema ist, dass die Meinungsfreiheit im Internet schlecht ist (siehe dazu auch sein Gesinnungsgenosse Hans Leyendecker: „Blogger zum Teil antidemokratisch“) und dass die Medien da eine „Vorauswahl“ betreiben, die natürlich in seinem Sinne sein soll. Es geht ihm darum, kritische Stimmen mundtot zu machen und er nennt als Vorwand entgleiste Kommentare. Diese sind natürlich nicht zu entschuldigen, doch Jessen selbst hat sie durch seine rassistischen Äußerungen gegen Rentner provoziert. Wer so viel Hass sät wie Jessen, wer Opfern brutalster rassistischer Gewalt die Solidarität verweigert, seine rassistischen Ressentiments so offen ausdrückt wie Jessen, der schürt Aggression, Wut und Verzweiflung. Der gießt Öl ins Feuer, wo es gälte, mit den Opfern von Gewalt und Rassismus Solidarität zu zeigen. Er entschuldigt die Täter, und liefert damit sogar einen Vorwand für weitere, mögliche Hassverbrechen. Worin unterscheidet sich Jessen eigentlich noch von neonazistischen Einpeitschern, außer dass seine Objekte der Diffamierung eben nicht Migranten, sondern Einheimische sind?

Aber lesen bzw. hören Sie doch selbst:

Moderatorin: Haben Sie auch gedacht, in aller Ernsthaftigkeit, man muss es doch sagen dürfen? Oder warum haben Sie das gemacht?

Jessen: Nein, das habe ich eigentlich nicht gedacht. Ich habe gedacht, man muss mal etwas anderes sagen, als das, was immer gesagt wird. Nämlich dass es ein riesiges, gewaltiges, schreckliches Problem mit ausländischer Jugendgewalt gibt. Und mir ging es darum, den Blick auf etwas zu lenken, worüber eben wenig oder ungern gesprochen wird: Dass es vielleicht für die Integration auch ein atmosphärisches Hindernis gibt in der Gesellschaft. Das war mein Antrieb.

Jetzt reden wir ja in dieser Sendung vor allen Dingen auch um die mediale Wirkung von solchen Äußerungen. Sie haben sich als Medium die Videobotschaft ausgewählt, die man von Al-Kaida ebenso kennt wie von der Kanzlerin. Wieso sind Sie auf das Internet gegangen? Wieso eine Videobotschaft?

Na, da muss ich gestehen, dass ich mir das überhaupt nicht ausgewählt habe. Ich bin darum gebeten worden, für unser Portal eben solche Videokommentare zu sprechen. Und es hat sich denn auch gleich gezeigt, dass ich damit auch wahrscheinlich keine Erfahrung habe. Und wahrscheinlich ganz viele von uns nicht, weil das Internet offenbar ein Raum ist, der zwar öffentlich ist, aber anders strukturiert als die öffentlichen Räume, in denen sich zum Beispiel der Hörfunk oder eine gedruckte Zeitung bewegen. Wo es eine Vorauswahl des Publikums gibt, und wo man ungefähr den Horizont kennt der Leute, zu denen man spricht; und das ist im Internet offenbar vollständig unberechenbar – und nicht nur das: Es ist auch ein Raum, in dem sich sehr schnell eben Netzwerke organisieren lassen, um missliebige Meinungen eben zu perhorreszieren. Also das war eine ganz gespenstische Erfahrung mit welcher Geschwindigkeit und wie – das sah man dann an so stereotypen Formulierungen – eben, wie stark synchronisiert sich da Leute melden können.

Sie sind ja auch mit der Videobotschaft, Herr Jessen, dann, sagen wir mal medial übergreifend, zitiert worden. Sie sind ja wieder in die Printmedien gekommen, in dem Fall in die Bildzeitung auf die andere Hälfte der Doppelseite war Frank Schirrmacher zitiert. Was haben Sie denn gedacht, als Sie das gesehen haben?

Na ja, also das ist so ne – ist auch eine ambivalente Erfahrung. Das ist so ne Mutprobe – das muss man aushalten. Aber es ist auch ein Ritterschlag. Also von der Bildzeitung gehasst zu werden, das ist sozusagen eine – vielleicht die letzte – Möglichkeit, in einer Demokratie geadelt zu werden. Die Internet-Erfahrung ist etwas anderes: Also das ist ein unfassbarer Hass, der sich da artikuliert. Eben, das hat nicht dieses Kühle und strategisch Geplante, was die Bildzeitung ja immer hat, sondern, eben, das ist so ein richtiger Mob. Insofern auch ernüchternd, weil man ja lange gedacht hat, dass das Internet auch so – in gewisser Hinsicht – ein emanzipatorisches Medium ist, in dem sich sozusagen das Bessere im Menschen, das Aufgeklärte, eine vorurteilsfreie Diskutierfreude artikulieren würde. Das muss es aber eben, wie man jetzt gesehen hat, gar nicht tun. Es kann genauso gut eben ein Forum für schlimme und schlimmste eben Ressentiments, Volksverhetzung, Gewaltandrohung usw. sein.

Ist es das, was da kommt?

Ja! Das ist unglaublich! So Lieblingsphantasie eben, die dann auch so stereotyp wiederholt wird, ist die Hoffnung, dass eben ausländische Jugendliche mir bald den Schädel eintreten und meine Frau vergewaltigen; oder dass sie wünschen, dass ich mal den Kameraden der Leserbriefschreiber begegne – solche Sachen.

Also offensichtlich haben Sie doch auch da mit einem Tabu gebrochen. Waren Sie sich dessen bewusst? Würden Sie sich auch vielleicht wieder so äußern?

Na ja, also jetzt wird man nie wieder zurückweichen können, nicht. Das ist ausgeschlossen. Diesen Leuten kann man kein Zeichen der Schwäche, nicht mal ein Zucken gönnen. Das erstaunliche ist eben, dass das Internet eben ein Forum bietet, eben, sozusagen für die schlimmsten Segmente unserer Gesellschaft, sich Mehrheiten zu organisieren. Das muss man einfach so sagen. Wenn es irgendwann schreckliche, politische Bewegungen gibt, dann werden die eben auf solche Erfahrungen zurückgreifen können.

Jens Jessen, Feuilleton bei der Zeit, über die Videobotschaft und die Folgen.




Reusch von Linksregierung kaltgestellt

Bestrafe einen – erziehe hundert. Gemäß dieser Losung Maos hat die linke-linksextreme Regierung Berlins nun gehandelt. Wer der linken Propagandafloskel von der „kulturellen Bereicherung“ durch den Multikulturalismus mittels solider Fakten widerspricht, wie Staatsanwalt Reusch, gefährdet die Machtposition derer, die uns permanent die Realität verschweigen. Die hierfür Verantwortlichen offenbaren erwartungsgemäß eine antidemokratische Haltung, in der Informations- und Meinungsfreiheit nur noch in dem Rahmen stattzufinden hat, der ihren machtpolitischen und ideologischen Interessen dient.

Die Resultate des von den Linken und Grünen propagierten Multikulti (es gibt durchaus ein bereicherndes Multikulti, wo friedliches und Wohlstand förderndes Zusammenleben möglich ist), eskalieren zunehmend in Exzesse der Gewalt, der Intoleranz unter den Fremdethnien (siehe –Türken-Kurden-Konflikte, Araber-Türken-Konflikte), der Fremdenfeindlichkeit gegen Deutsche und der Frauenfeindlichkeit aufgrund islamisch-patriarchaler Wertvorstellungen, sowie der Überforderung der Sozialkassen. Angesichts dieser Fakten sind die Multikulti-Eliten auf die Desinformation der Bevölkerung angewiesen, um ihr Prestige und ihren Machtanspruch aufrecht erhalten zu können. Entsprechend handelt nun die Berliner Justizsenatorin von der Aue (SPD). Der Tagesspiegel schreibt:

Der umstrittene Oberstaatsanwalt Roman Reusch muss seinen Schreibtisch räumen. Dem Vernehmen nach soll der 53-Jährige, der seit fünf Jahren die Abteilung für jugendliche Intensivtäter leitet, eine Position in der Generalstaatsanwaltschaft erhalten. Reusch selbst soll sich damit abgefunden haben. Wie aus der Staatsanwaltschaft verlautet, wolle Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) die Abteilung künftig stärker kontrollieren, sie „am Gängelband“ führen. Zudem seien weitere personelle Änderungen geplant, die Reusch nicht mittragen wolle.

(…)Die Vereinigung der Staatsanwälte (VBS) hält die Versetzung von Reusch für sehr problematisch. Es sei zwar „das gute Recht eines Behördenleiters, jemanden zu versetzen“, sagte die VBS-Vorsitzende Vera Junker dem Tagesspiegel. Im Fall Reusch aber entstehe der Eindruck, „mit Mitteln des Beamtenrechts jemandem die politische Meinung zu untersagen. Solange jemand nicht gegen die Verfassung verstößt, sollte man mit ihm einen politischen Diskurs führen. Auch wenn man nicht einer Meinung ist. Und Reusch ist ein ausgewiesener Fachmann auf seinem Gebiet“, sagte Junker.

Die Linksgrünen in Berlin zeigen klar, dass sie allein bestimmen wollen, worüber die Bevölkerung informiert werden darf, und worüber nicht:

Er kenne zwar keine Klagen über die Arbeit von Reusch, sagte Klaus Lederer, Landeschef der Linken. „Wenn sich aber jemand jenseits der Verfassung und des geltenden Rechts in seinen Äußerungen bewegt, entsteht der Eindruck, dass das auch in der alltäglichen Arbeit passiert.“ Deshalb sei es „nachvollziehbar“, wenn Konsequenzen überlegt werden. Ähnlich argumentiert auch Volker Ratzmann, Fraktionschef der Grünen. „Reusch ist ein Hardliner und hat sich über die Grenzen hinaus positioniert.“ Wenn er Probleme mit dem Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts habe, dann „gehört er nicht auf die Position, die er innehat“, sagte Ratzmann.

So als wäre die bisherige Praxis des Umgangs mit jugendlichen Intensivtätern erfolgreich, als gäbe es nicht unzählige Opfer von Hassverbrechen, Diskriminierungen, von Raub und Körperverletzung, eines Klimas der Furcht aufgrund eines jederzeit über viele Bewohner Berlins hereinbrechenden Risikos Opfer eines Verbrechens zu werden. So deutlich die Misstände des linken Multikulti-Kultes sind, so nebulös und moralisch verbrämt lauten die gegen Reusch gerichteten Propagandafloskeln. „Grenzen“ seien überschritten worden, „jenseits der Verfassung und des geltenden Rechts“. Worthülsen, die anklagen und Repression begründen, und zugleich ablenken sollen vom Sachverhalt eigentlich nicht hinnehmbaren, zunehmendem menschlichen Leids. Dem die Politik des linken Multikulturalismus und der Kuschelpädagogik nicht nur nichts wirksam entgegen setzt, sondern sogar einen Nährboden bereitet hat. Indem kriminelle Jugendliche kaum noch für sie unangenehme Konsequenzen zu erwarten haben, während gleichzeitig Kriminalitätsopfer die Erfahrung machen, dass der Staat seine Pflicht sie zu schützen, nicht mehr ausreichend wahrnimmt.

Doch mit der disziplinarisch motivierten Versetzung von Staatsanwalt Reusch soll nicht nur Herr Reusch persönlich getroffen und zermürbt werden. Sondern sein Fall wirkt zweifellos als abschreckendes Exempel für andere „Insider“ rund um den Themenkomplex Multikulti und Kriminalität. Was mit Staatsanwalt Reusch möglich ist, kann bald auch andere treffen, so bald sie sich in Widerspruch zu den Massenmanipulationsinteressen linksgrüner Politik begeben. Hier zeigt die linksgrüne Politik erstaunliche Härte und rasches Handeln, das man bei Kriminellen dafür umso mehr vermisst. Hier glaubt man eindeutig an den Effekt der Abschreckung, welcher bei der Verhängung von Strafen bei Verbrechen so gerne bestritten wird.

Uns, der Bevölkerung, zeigt das Vorgehen und die Einstellung dieser linken PolitikerInnen, den dahinter stehenden, immer totalitärere Züge annehmenden Herrschaftsanspruch. Und wie sicher sich die linken Eliten mittlerweile fühlen, ohne für sich selbst Nachteile befürchten zu müssen, wenn sie ihre Interessen ganz nach Bedarf gradezu willkürlich durchsetzen. Immer deutlicher wird hier eine antidemokratische Tendenz bei der politischen Linken Deutschlands sichtbar, die über ihre Politik, ihre ideologischen Grundsätze, und die daraus folgenden Resultate, nicht mehr informieren und diskutieren lassen will. Eine Tendenz bei vielen Linken, die sich aufgrund ihrer ideologischen Festgefahrenheit und ihres Machtwillens, gemäß der inneren Logik eines selbst attestierten moralischen Überlegenheitsanspruches und hierauf gründenden Machtanspruches, wahrscheinlich noch deutlich verstärken wird.




Wer hat soviel Pinkepinke?

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„Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?“, schunkelt man zur Karnevalszeit bei der Kölner DITIB. Fritz Schramma gibt sich zwischen den täglichen Karnevalssitzungen sauer, weil durch das viele Hin- und-her-Geschunkele seiner Türken der Moscheestreit in die wahlkritische Session 2009 getragen wird. Außerdem sollen die Einsparungen nur unterirdisch erfolgen, obwohl der Türkenfritz seinen Wählern doch gern ein paar Zentimeter Minarett weniger als Wahlgeschenk präsentiert hätte. Das wiederum freut die FDP. Für die Besserverdienenden ist es normal, nur da zu sparen, wo es keiner sieht. Die Muslime sind erstmal beleidigt und die SPD Kniesköpp (sparsame Menschen) wie immer.

Der Kölner Express berichtet:

Die Reduzierung der Flächen um etwa ein Drittel ist kein Zugeständnis an die Bevölkerung oder gar an mich“, so der OB.

Ditib-Insider bestätigen EXPRESS, dass es nur ums Geld gehe. Schramma: „Von uns aus ist alles vorbereitet. Ditib könnte bauen, was sie damals vorgestellt hat.“

Kleiner wird die Moschee hauptsächlich unterirdisch. „In der äußeren Form und den Dimensionen des Baukörpers ändert sich aber praktisch nichts. Das wäre aber das Entgegenkommen, das sich Teile der Bevölkerung vermutlich wünschen“, erklärt Schramma. „Ich sehe die derzeitige Situation als Chance für die Ditib, die Dimensionen erkennbar zu reduzieren.“ (…)

Der Moscheeverein will offenbar auch um Stellplätze und Grundstückspreise feilschen. Nach einem Krisengespräch mit Schramma erklärt Ditib-Liegenschaftsbeauftragter Mehmet Günet: „Die Stellplätze müssen jetzt neu berechnet werden. Wir wollen keine Extrabedienung, aber auch keine Benachteiligung.“

FDP-Fraktionschef Ralph Sterck ist das Vorgehen der Ditib unerklärlich: „Ich bin nur froh, dass die Moschee von außen so bleiben soll wie geplant“, sagt er. SPD-Fraktionschef Martin Börschel sagt: „Wir würden einem Bauantrag auf Basis der ursprünglichen Planung zustimmen. Wenn der Bauherr dafür das Geld nicht hat, muss er eben kleiner bauen.“

Letzteres ist natürlich Blödsinn, und weckt den Verdacht, dass dieser SPD-Griesgram kein echter Kölscher ist. Vielleicht sogar Düsseldorfer. Denn in Köln singt jedes Kind mit den Bläck Föös:

„Häste och kein Jeld, dat is janz ejal! Drink doch met und kümmer Dich nit dröm!“

Alaaf!