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Kurz vor Hessen-Wahl: Panorama wirbt für SPD

Panorama LogoParallel zur Dokumentation Hamburger Lektionen auf ARTE zeigte die ARD um 21.40 Uhr mal wieder eindrucksvoll, was sie kurz vor der Hessen-Wahl unter Objektivität und Neutralität versteht – nämlich nichts!

Allein schon das Intro zur Panorma-Sendung mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten und willkürlich in Verbindung gebrachten Maßnahmen der letzten Jahre der Regierung Koch verdeutlicht, wie die ARD drei Tage vor der Wahlentscheidung einseitig Stimmung für die politische Konkurrenz Kochs macht.

Im Panorama-Forum schreibt ein User:

Seit wann wird öffentliche Wahlwerbung der SPD nicht als solche gekennzeichnet? Dies ist einseitige Berichterstattung und Wahlwerbung ohne diese entsprechend anzugeben. Dies ist traurig für eine Sendung wie Panorama, die ich ansonsten schätze. In Wahlkampfzeiten sollten faire Bedingungen herrschen. Ich schreibe dies, obwohl ich nicht in Hessen wohne und nicht an der Wahl teilnehmen kann. Die Aussagen sind evtl. wahr, die Art und Weise der öffentlichen Berichterstattung ist allerdings politisch motiviert – dies darf nicht im Interesse des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sein.

Hier das Panorama-Video:

» Email an Panorama: info@ndr.de
» BILD: CDU-Politiker fordert: Wer Deutsche beschimpft, wird ausgewiesen!

(Spürnase: Carl Artmann)




Hamburger Lektionen und Raddatz auf ARTE

„Romuald Karmakar rekonstruiert mit vollständigem Wortlaut zwei Lektionen des islamistischen ‚Hasspredigers‘ Imam Mohammed Fazazi, die dieser im Januar 2000 in der Hamburger Al Quds-Moschee hielt. Diese Moschee besuchten auch drei der Selbstmordpiloten des 11. September 2001.“ So kündigt ARTE die Sendung „Hamburger Lektionen“ an, die heute um 21.00 Uhr ausgestrahlt wird. (Foto: Manfred Zapatka)

Und wie stets, wenn eine Sendung den Islam nicht positiv darstellt, muss eine Diskussionsrunde die Sache entschärfen, uns klarmachen, dass wir nicht den Islam gesehen haben. Direkt im Anschluss um 23.25 Uhr hat der Orientalist Hans-Peter Raddatz bei Thea Dorn in „Islamismus: Schicksalsfrage für Europa?“ die schwere Aufgabe, als einziger „Ureinwohner“ (O-Ton Seyran Ates) mit drei muslimischen Migranten Seyran Ate?, Mahnaz Shirali und Bassam Tibi diskutieren zu müssen.

» Wer den Film „Hamburger Lektionen“ verpasst hat, kann ihn sich hier noch einmal online ansehen. (Vielen Dank an Voltaire)
» Und hier die anschließende Debatte mit Hans-Peter Raddatz

(Spürnase: GrundGesetzWatch)




Prodi-Rücktritt: Wird Berlusconi sein Nachfolger?

Prodi BerlusconiGute Nachrichten aus Italien: Der sozialistische italienische Ministerpräsident Romano Prodi hat die Vertrauensabstimmung im römischen Senat verloren und tritt zurück. Er erhielt in der Parlamentskammer trotz seiner Werbung um Unterstützung nur 156 Stimmen, 161 Senatoren verweigerten ihm das Vertrauen. Sein Vorgänger Berlusconi forderte sofort nach Prodis Niederlage baldige Neuwahlen.




Taz verteidigt Tomekk

TomekkEs soll tatsächlich noch Menschen geben, die nicht begreifen, wofür die sogenannte „Linke“ steht. Dem abzuhelfen trat gestern die taz höchstpersönlich an. In einem Kommentar, dessen Titel in der Print-Version noch „Nazi aus Versehen“ lautet, in der Online-Version zurückgenommen wird auf „DJ Tomekk tut Nazi-Gruß leid“ schreibt Jan Feddersen:

Es möge Schluss mit den Skandalisierungen um Nazigesten, und die RTL-Entscheidung, ihn aus der Show zu nehmen, lässt uns den niedlichsten, im Grunde: aufrechtesten Mann dieses Showformats schmerzlich vermissen.

Nein, das ist nicht als Satire gemeint. Das ist Ernst. Bundesdeutscher, „linker“ Ernst 2007. Und weil die Linke an sich gar nicht mehr mit ihren wahren Gefühlen und Absichten an sich halten kann, schreibt der Autor weiter:

Auch die philologisch korrekte Wiederauflage von Hitlers „Mein Kampf“ muss dringend straflos gestellt werden.

Letzteres natürlich nur zu „Bildungszwecken“. Ja, klar. Beim Autor handelt es sich übrigens um den gleichen, der kürzlich tatsächlich titelte:

Eine neue Studie kommt zu dem erschreckenden Ergebnis, dass junge Muslime auffällig gewaltbereit sind. Na und?

Auch das wieder, man möge dem Link folgen und selbst nachschauen, keinesfalls zurückgenommen. Die Tatsachen werden immerhin als solche akzeptiert – das gibt Hoffnung. Sie werden aber eingerahmt von einem auf zehn Absätze ausgewalzten „das muss man aushalten“.

Doch wer ist dieser Mensch, der im Auftrag der „tageszeitung“ die Neuauflage von Hitlers ekelhaftem Schund fordert? Man fragt sich, was in einem Menschen vorgeht, der den öffentlichen, eine Geste, angesichts derer noch heute den Überlebenden des Holocaust das Blut in den Adern gefriert? Wie kalt, wie abgestumpft muss so ein Mensch sein? – Nun, die Wahrheit ist wahrscheinlich: Der Autor ist nicht abgestumpft: Er ist höchstgradig verwirrt.

Googelt man ein wenig, stellt man fest, dass Herr Feddersen seine politische Meinungsbildung angefangen hat bei der Kommunistischen Partei. So weit, wenig überraschend. Man hört Nazi-Parolen heutzutage ja sowieso eher von „links“ als von „rechts“.

Wenn er nicht gerade für die taz schreibt, ist er Sprecher von „Queer Nations“, einer Homosexuellen-Vereinigung in Berlin.

Die große Frage ist: Wieso in aller Welt verteidigt er, der von Muslimen und Nazis gleichermaßen wir-wissen-wie behandelt würde, wenn sie ihn in die Finger bekämen, eben jene? Wieso tut er Gewalttätigkeit als nicht ab? Ist das Stockholm-Syndrom? Selbsthass?

Oder, wahrscheinlicher: Vielleicht hat Verbandsfunktionär Feddersen den Blick für die Realität verloren, betrachtet die Welt auch nur noch durch die Fenster feiner Bonzen-Limousinen á la Claudia Roth und verrauchter Redaktionsräume. Letzteres immerhin würde seine Sympathie mit Jens „Rentner-selber-schuld“ Jessen erklären.

(Gastbeitrag von Abu)




Schule wehrt sich gegen Islamisierung

Von links-grünen Ignoranten, vor allen von denen ohne schulpflichtige Kinder, und das sind erfahrungsgemäß die meisten von ihnen, wird die Islamisierung unserer Gesellschaft gerne bestritten, vielleicht auch wirklich nicht bemerkt. Eltern kriegens schneller mit, und Schüler in bereicherten Gegenden kennen Klassenfahrten nur noch aus Erzählungen.

Der Schutz kostbarer Jungfernhäutchen muslimischer Mädchen verhindert ihre Mitfahrt und sprengt damit die Reisen, deren pädagogisches Ziel ja die Stärkung der Klassengemeinschaft ist. Auch andere Selbstverständlichkeiten, wie gemeinsamer Sport oder gemeinsames Schwimmen von Jungen und Mädchen soll es nach dem Willen vieler Muslime nicht mehr geben. Eine Schule in Remscheid lehnte jetzt den Antrag eines muslimischen Ehepaares ab, ihre Tochter aus religiösen Gründen vom Schwimmunterricht zu befreien. Die Eltern klagen.

In Remscheid werden zahlreiche muslimische Mädchen auf Wunsch der Eltern vom Schwimmunterricht befreit. (…) Jetzt lehnte eine Schule erstmals einen solchen Antrag ab, wie Schuldezernent Dr. Christian Henkelmann in öffentlicher Sitzung des Schulausschusses berichtete. (…) „Mich ärgert es sehr, dass es immer wieder solche Fälle gibt. Migration bringt auch gewisse Integrationspflichten mit sich“, betonte er vor den Schulpolitikern. In dem konkreten Fall handelt es sich um eine Schülerin, deren muslimische Eltern nicht wünschen, dass die Tochter am Schwimmunterricht mit Mädchen und Jungen in naturgemäß wenig Körper bedeckender Kleidung teilnimmt. Als die weiterführende Schule ihren Antrag auf Befreiung ablehnte und nach BM-Informationen auch die Bezirksregierung in Düsseldorf diese Linie unterstützte, klagten die Eltern. (…) Die Anzahl der Anträge auf Befreiung vom Schwimmunterricht steige in Remscheid. Henkelmann: „Ich sehe eine schleichende Islamisierung in unserer Gesellschaft.“ Im Übrigen sei im Koran nicht nachzulesen, was Eltern hier einfordern, sondern lediglich, „dass sich die Frau schamhaft richtig zu bedecken hat“.

Hier offenbart sich einmal mehr die Perversion islamischen Denkens. Schwimmunterricht findet normalerweise in der dritten Klasse statt. Da sind die Mädchen acht. In ihnen eine „Frau“ zu sehen, die „etwas bedecken muss“, das schaffen wohl auch nur die Anhänger eines „Propheten“, der mit einem neunjährigen Kind „normale eheliche Bziehungen“ unterhält.

(Spürnasen: Sucher und Waldnachtschatten)




Kanada sagt Teilnahme an UN-Konferenz ab

Jason KenneyKanada hat seine Teilnahme an der groß angelegten UN-Konferenz zum Rassismus in Durban (Durban II) abgesagt, da diese aller Erwartung nach in „bedauerlichen Antisemitismus“ absinken werde. Die Konferenz sei, so der kanadische Minister für Multikulturalismus und kanadische Identität Jason Kenney (Foto), „völlig aus der Bahn geraten“, und Kanada wolle daran nicht mitwirken.

Bei der für nächstes Jahr geplanten UN-Konferenz wird Libyen den Vorsitz und Kuba den Vize-Vorsitz innehaben; auch der Iran ist in das Komitee berufen worden. Zugleich mehren sich im Vorfeld anti-israelische Aktionen und Reden.

Kanadas Außenminister Maxime Bernier sagte in einer Stellungnahme:

„(Wir) hatten gehofft, dass der Vorbereitungsprozess für die Konferenz von 2009 die Fehler der Vergangenheit ausgleichen würde. Trotz unserer Bemühungen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass dem nicht so ist. Kanada wird daher nicht teilnehmen.“

Die Vorgängerveranstaltung, die 2001 in Durban stattfand, war von arabischen und muslimischen Teilnehmern zu einer antiisraelischen Plattform umgewandelt worden. Israel und die USA verließen die Konferenz daraufhin aus Protest, die damalige liberale kanadische Regierung blieb jedoch, um für Israel zu sprechen. Kenney bezeichnete ‚Durban I’ nun als „Zirkus der Intoleranz“.

(Quelle: Yedioth Ahronot, 23.01.08)




Gottesstaaten im säkularen Westen?

Im Openforum des WEF in Davos wurde heute über die „Rückkehr des Religiösen“ diskutiert. Dabei ging es um die Frage des richtigen Verhältnisses von Staat und Religion. Die aufgeklärten westlichen Gesellschaften sind für eine Trennung von Staat und Kirche, auch von religiöser, christlich-jüdischer Seite her. Anders ist die Auffassung im Islam. Dort liegt Religion, Staat und Jurisdiktion in ein und derselben Hand. Wie ist dieses Selbstverständnis mit unserem vereinbar?

Oder ist das sich bergen im Schutzschatten der Religionsfreiheit bloß eine Form der Machtübernahme hin zu einem System, das das Ende des säkularen Staates bedeuten würde?

Zwischen der Glaubensauffassung eines westlichen Menschen, der sich seine Religiosität oder Areligiosität als individueller Entscheid selbst bestimmt und dem Weltbild der Muslime, deren ganzes Leben und Rechtsdenken aus der selbstverständlichen Unterwerfung unter den Gottesstaat und die „einzig wahre Religion“ bestimmt werden, liegt eine nicht zu unterschätzende Kluft.

Einen rund einstündigen Auszug aus der Diskussion sehen Sie hier:

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Als besonders geschickter Redner, der alle Kritikpunkte geschickt auf den Westen zurückzuspielen verstand, zeigte sich erneut Mohammed Khatami, der darauf hinwies, dass die beiden Weltkriege nicht als Religionskriege geführt wurden, sondern von einer säkularen Gesellschaft ausgingen. Dass ausgerechnet Khatami sich auf die Menschenrechte beruft, ist allerdings schon ziemlich dreist, wenn man bedenkt, wie viele Menschen im Iran jährlich gefoltert, verstümmelt und hingerichtet werden. Auf die Steinigungen im Iran angesprochen, weicht Khatami aus und schiebt die Problematik auf die Extremisten.

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund gab sich erwartungsgemäß Dialogbereit. Die muslimische Seite relativierte die Scharia und die „heiklen Punkte“: Wir im Westen sind einfach noch nicht soweit, die Scharia richtig anzunehmen und für uns zu akzeptieren, aber das kommt ja vielleicht noch. Der bissigste Gegenwind kam wie vorauszusehen von Seiten der SVP-Vertreter.

Zur Sprache kamen unter anderem die Fälle des Lehrers Ramadan in Genf und der FPÖ-Frau Susanne Winter.




27. Januar 2008: Schicksalswahl Hessen!

Roland KochDiesmal war vieles anders: Als der politisch korrekte Gesinnungssturm gegen Roland Koch losbrach, weil dieser es wagte, die in Deutschland üblichen Opfer- und Täterschemata zu durchbrechen und offen das Thema „Migrantengewalt“ und „Integrationsverweigerung“ anzusprechen, da rieb sich der Deutsche Michel verwundert die Augen: Entgegen früherer Szenarien, als sog. „Konservative“ unter dem Dauerfeuer selbsternannter Berufsdemokraten schnell einknickten, sich entschuldigten oder gar von sich selbst distanzierten, blieb Roland Koch einigermaßen standhaft.

Wer dies anders sieht, der vergleiche die heutige Situation mit der Idee Angela Merkels aus dem Jahre 2004, eine Unterschriftenaktion gegen die EU-Aufnahme der Türkei anzuvisieren. Die Unterschriftenkampagne – das urlinke Mittel der politischen Agitation, welches tausendfach durchexerziert wurde – fiel auf einmal in Acht und Bann. Von Claudia Roth bis Günther Grass schossen die politischen Meinungssoldaten die Union sturmreif: Nach genau vier Tagen Dauerfeuer kapitulierte Frau Merkel und verwarf die beste Idee ihrer Karriere. Kleinlaut sprach sie von „Missverständnissen“ und entschuldigte sich allen Ernstes bei den Migrantenverbänden für erlittene Seelenpein. Einmal mehr konnte sich der kritische Bürger davon überzeugen, dass die Zeiten einer kämpferisch-konservativen Union endgültig vorbei sind. Jeder politisch noch so unbedarfte Laie konnte das Zittern hören, das durch die sich auflösenden Reihen der Union rauschte wie der Wind durch gefallenes Herbstlaub.

Roland Koch hat aller Wahltaktik zum Trotz Haltung bewahrt. Die Union ist ihm diesmal kaum in den Rücken gefallen und er hat keinen Kotau vor den Meinungssoldaten des ZdJ, der EKD oder der Migrantenverbände hingelegt. Zudem hatte er durchaus auch Unterstützung in Gesellschaft und Medien (Springer, FAZ, Deutschlandradio, Weißer Ring, Ralph Giordano, etc.). Es ist ihm allein zu verdanken, dass dieses brennende Thema aus der Schattenwelt der Rechtsextremisten geholt und ins grelle Licht des politischen Berlin gezerrt worden ist. Die Agenda wurde von Roland Koch und dem Thema „Jugend“- (sprich: Ausländer-) Gewalt gesetzt und gehalten.

Was aber bedeutet dies für den Wahltag? Ich möchte gerne eine bissige These aufstellen, welche uns politisch Unkorrekten möglicherweise ein wenig weh tut. Was bedeutet es, wenn Roland Koch nun vom Wähler entgegen unserer Hoffnung massiv abgestraft und Frau XY spiegelverkehrt belohnt wird? Was wäre die Kernaussage eines solchen Ergebnisses, zumal in einem westlichen Bundesland mit Städten wie Frankfurt/M, in denen 40% südländische Kulturbereicherer leben?

Die bittere Erkenntnis dürfte sein, dass in diesem Fall die meisten Menschen (noch) nicht so starke Probleme mit Multi-Kulti haben, wie wir das glauben. Schulen mit 80% Ausländeranteil, Parallelgesellschaften, muslimischer Fundamentalismus, türkische und arabische Jugendgangs, verschleierte und unterdrückte Frauen, usw. empfinden die meisten Menschen dann wohl doch nicht als schlimm genug, um daran eine Wahlentscheidung festzumachen. Das bedeutet für uns im Umkehrschluss: Wir können uns dann nicht mehr auf den Standpunkt zurückziehen, dass die politisch korrekte Gesinnungspolizei jede Diskussion unterdrückt, das Volk aber anders denkt. Egal wie tief die Umerziehung gelaufen ist, wenn erhebliche Teile der Menschen ob der ewigen Meinungsgängelei mit geballter Faust in der Tasche herumlaufen, so MUSS die Wahlentscheidung in Hessen eindeutig sein.

Die Konsequenzen einer verlorenen Wahl in Hessen wären erheblich: Es braucht ohnehin schon erheblichen Mut, solche Themen anzuschneiden, etliche Politiker der Union sind bereits darüber gestolpert (erinnert sei bspw. an den geschassten Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche). Wenn dies nun vom Wähler nicht honoriert wird, so wird sich kein konservativer Politiker mehr auf dieses dünne Eis wagen. Die Wahl am nächsten Sonntag wird den zukünftigen Kurs der Union signifikant mitbestimmen. Es geht um die Schicksalsfrage, ob das Thema Migration und Integration überhaupt noch innerhalb des etablierten Spektrums behandelt werden kann – oder ob es eine neue Kraft rechts der Union dafür braucht.

Früher oder später wird die Problematik der zunehmenden Ethnisierung die Menschen einholen. In Berlin sind bereits 52% aller Grundschüler ausländischer Herkunft, in zehn Jahren werden die erwachsen sein und die strukturelle Mehrheit stellen. Ab 2010 wird laut dem Demographieexperten Herwig Birg das Mehrheitsverhältnis bei den unter 40-jährigen Großstädtern kippen – zugunsten der Zugewanderten. Je länger wir warten, das Thema Integration nachhaltig und lautstark auf die Agenda zu setzen, desto schlimmer und blutiger werden die kommenden Kulturkämpfe. Denn multiethnische Gesellschaften sind immer nur vorübergehende Erscheinungen: Am Ende, in ein bis drei Generationen, wird sich eine Leitkultur durchsetzen, das ist so sicher wie das „Allah uh Akbar“ in der Moschee. Entweder die alte Kultur behauptet sich oder sie geht unter, so war das schon unzählige Male in der Geschichte. Wie wir aber vom Untergang Roms wissen, wird ein solcher Kampf alles andere als friedlich verlaufen.

Daher sollte jeder Hesse diesmal genau überlegen, wem er am 27. Januar 2008 seine wertvolle Stimme gibt.

(Gastbeitrag von X-tian)




Die Herrschaft der Lüge

Jean-Francois Revel„Die allererste aller Kräfte, die die Welt regieren, ist die Lüge.“ So lautet der erste Satz des Buches „Die Herrschaft der Lüge“ des im Jahre 2006 verstorbenen französischen Intellektuellen Jean-François Revel (Foto) – mit dem Untertitel „Wie Medien und Politiker die Öffentlichkeit manipulieren“. Der Titel des französischen Originals „La Connaissance inutile“ erschließt sich allerdings erst nach fortgeschrittener Lektüre solcher Sätze wie des folgenden.

Sieht man nicht, dass die Journale, Magazine und Diskussionen im Fernsehen oder die Pressekampagnen, die angeblich tiefschürfend und scharfsinnig sind, sich ohne Ausnahme durch einen Informationsgehalt auszeichnen, dessen Armut nur durch seine Fehlerhaftigkeit übertroffen wird?

Dies schrieb Revel 1988 (deutsch 1991) und widmete das Buch Olivier Todd, über den man bei Wikipedia liest:

Olivier Todd ist ein französischer Schriftsteller und Journalist, geboren 1929 in einem amerikanischen Krankenhaus von Neuilly-sur-Sein [einem Vorort von Paris] als Sohn eines österreichisch-ungarischen Vaters und einer britischen Mutter. (Olivier Todd est un écrivain et journaliste français né en 1929 à l’hôpital américain de Neuilly-sur-Seine, de père austro-hongrois et de mère britannique.)

Aber das nur nebenbei, weil es gerade so schön in den multikulturellen Zusammenhang passt.

An der Analyse Revels hat sich bis heute nichts geändert – im Gegenteil. Wer sich in den Mainstream-Medien (und wer gehört nicht dazu?) informiert, kriegt – jedenfalls bei den meisten Themen – überhaupt nicht mit, wie es in der Welt tatsächlich aussieht. Bezogen auf den Islam gewinnt er den Eindruck: Hier wird eine friedliche und tolerante Religion (so der frühere britische Premierminister Anthony Blair) von ein paar Radikalinskis aus den eigenen Reihen zu “anti-islamic activities” missbraucht (so die Sprachregelung im Kabinett Gordon Brown) und ein Haufen ausländerfeindlicher rechtsradikaler Wirrköpfe und Spießer im Westen wird nicht müde, gegen die Anhänger dieser Religion zu hetzen („Generalverdacht“), den Koran als „Handbuch des Terrors“ und den Propheten Mohammed als „Kinderschänder“ zu verunglimpfen. Aber Gott sei Dank gibt es mutige Zeitgenossen wie Claudia Roth, Hans-Gert Pöttering, Armin Laschet (beide CDU) und Andrea Ypsilanti – um nur einige zu nennen – nein, Jens Jessen gehört unbedingt noch dazu, die – notfalls unter Einsatz ihres Lebens – diesem Treiben unerschrocken entgegen treten.

Sieht man genauer hin, stellt sich die Lage allerdings ein bisschen anders da. Da gibt es die Politikerin und den Journalisten (aber natürlich auch den Rechtsanwalt und den Arzt), die ihre Kinder nicht auf die nächstgelegene Schule schicken, weil es dort von Ausländerkindern „mit Migrationshintergrund“ aus „bildungsfernen Schichten“ nur so wimmelt. Es soll sogar schon vorgekommen sein, dass jemand extra in den Einzugsbereich einer Schule umgezogen ist, von deren „Qualität“ er sich vorher überzeugt hatte. Ausländerfeindlichkeit? Keine Spur. Man nehme nur die internationale Schule, wo es von Ausländern nur so wimmelt und wo man sogar noch Schulgeld zahlen muss. Das sollte einem eine multikulturelle Erziehung der eigenen Kinder schon wert sein. Natürlich haben alle diese Leute eine Wohnung an Türken oder Araber vermietet (möglichst mit vielen Kindern, denn man ist ja nicht nur ausländer-, sondern auch kinderfreundlich), im besten Wohngebiet, zu einem Spottpreis, versteht sich. Sie hängen es in aller Bescheidenheit nur nicht an die große Glocke. Und sie zeigen Verständnis für die muslimischen Opfer, deren religiöse Gefühle durch abendländische Hassausbrüche permanent verletzt werden. Da kann einem natürlich schon mal das Messer ausrutschen, wenn man derart provoziert wird. „Behead those who insult Islam“ heißt aber nicht etwa „Köpft die, die den Islam beleidigen“, sondern „wascht ihnen kräftig den Kopf“. Wenn der dann trotzdem abfällt, hat „irgendein verblendeter Fanatiker“ (Katajun Amirpur) leider etwas missverstanden.

Und Männer, die ihre Frauen schlagen – gibt es die nicht auch in Deutschland und dem übrigen Europa? Na klar, kommt in den besten Familien vor. Und was ist mir Sure 4 Vers 34? Falsch übersetzt. Oder falsch verstanden. Männer und Frauen sind vor Gott gleich. Und auf Erden? Da ist es natürlich etwas anderes. Da ist der Mann ein Ferrari und die Frau ein Fiat 500 (so Imam Mohammed Kohalia). Mein Gott, was sind die Europäer humorlos. Nehmt euch doch mal ein Beispiel an Papst Johannes Paul II. Der war sich nicht zu schade, den Koran zu küssen. Und niemand wird wohl behaupten, der Heilige Vater habe nicht gewusst, was er tat.

Im Grunde hätte ich mir diese Ausführungen sparen und einfach nur Hafez zitieren können (persischer Dichter, gestorben um 1390):

Jene Mahner, die auf Kanzeln, sich gebärden mit Gepränge, handeln anders im geheimen, als sie reden vor der Menge.

(Gastbeitrag von Rainer Grell)




Multikulturelle Wahlalternative

Das sollte besonders den Grünen zu denken geben: Während alle Welt auf Koch und Ypsilanti schaut, kandidiert in Frankfurt das ehemalige SPD-Mitglied Kadim Sanli als parteiloser Kandidat für den hessischen Landtag. Ausgerechnet in der Stadt, aus der schon einmal ein Straßenkämpfer kam, der es bis zum Außenminister brachte. Mit seinem Vorschlag, in Zukunft Menschenfleisch zu essen, weil „Mensch kann machen dusch“, zielt er offenbar bewußt auf die in Hessen nicht zu unterschätzende Wählergruppe der Kannibalen, deren Stimmen die Grünen durch das Engagement des bekannten „Kannibalen von Rothenburg“ in ihrer Partei schon fest für sich verbucht zu haben glaubten. Aber auch wenn Sie den klassischen Döner bevorzugen, hat die politische Hoffnung Hessens Ihnen einiges zu bieten.

Was genau, erfahren Sie im folgenden Interview, das RTL mit dem Kandidaten führte. Und nein, es ist nicht HaPe Kerkeling. Dieser Bereicherer unserer Kultur kandidiert tatsächlich für den Landtag:




Samstag: SIOE demonstriert in Amsterdam

amsterdam-demo.gifAm kommenden Samstag, 26. Januar, ruft die Organisation SIOE (Stop the Islamisation of Europe) zu einer Demonstration in Amsterdam auf, zu der islamkritische Bürger aus ganz Europa zur Teilnahme eingeladen sind. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr am Dam (Amsterdam Zentrum, wenige Minuten vom Hauptbahnhof) und endet um 16 Uhr. Anreisende mit der Bahn treffen sich in der Bahnhofshalle, um gemeinsam zum Dam zu gehen. Zugelassen zur Demo, die polizeilich angemeldet ist, und entsprechend geschützt wird, sind Nationalfahnen der Teilnehmer. Verboten sind Kennzeichen recht- und linksextremer Organisationen, Parteienwerbung und rassistische Slogans oder Zeichen. In Amsterdam besteht ein polizeiliches Vermummungsverbot, die Gesichter der Teilnehmer müssen zu erkennen sein.

Einzelheiten zu Anreise und Treffpunkten finden sich hier. Es wird empfohlen, in Gruppen an- und abzureisen. Themen der demonstration, zu der mehrere bisher nicht genannte Redner erwartet werden:

* Stop the decline of freedom of speech and freedom of expression

* Stop political correctness

* Stop building mosques, unless churches are built in islamic countries

* Democracy not theocracy

* No sharia here

* Enough is enough

Ein Bitte an diejenigen, die nach Amsterdam fahren: wir wären sehr dankbar für einen zeitnahen Bericht von der Demo sowie Fotos oder sogar bewegten Bildern (an pi-team@blue-wonder.org).




FPÖ auf Schleimkurs

Vorbildlich zerknirscht gibt sich die FPÖ angesichts der Tatsache, dass ein Parteimitglied einen Kinderschänder Kinderschänder genannt hat. Aber durchaus nicht nur die Angst vor der Religion des Friedens gibt diese Richtung vor, man hat einen gemeinsamen Feind mit dem Islam, den es vordringlich zu bekämpfen gilt: den US-Imperialismus.

Respekt habe man vor dem Islam, sagte FPÖ-Chef Strache und betont:

„Wir lassen uns keinen Maulkorb umhängen.“

Nein, umhängen zu lassen, braucht er sich den wirklich nicht. Das kann er schließlich alleine. Er ist ja schon groß.

Ein Positionspapier soll nun die nötige Distanz zu der von Susanne Winter ausgesprochenen Wahrheit schaffen.

Erstellt hat das Papier der freiheitliche Europaabgeordnete Mölzer. Die wirklichen Inhalte und die Komplexität der Diskussion rund um den Islam seien wegen der Empörung über Winters Aussagen zu kurz gekommen.

Die wirklichen Inhalte des Islam, wie das Töten Ungläubiger und Homosexueller, das Steinigen vergewaltigter Mädchen, das Abhacken von Gliedmaßen, die brutale Unterdrückung des weiblichen Geschlechts, die Kinderehe, die Demokratiefeindlichkeit und den Allmachtsanspruch der Friedensreligion hat uns Frau Winter dankenswerter Weise erspart.

„Es ist alles nicht so einfach, wie es dargestellt wird“, ist Mölzer der Überzeugung.

Nein, schließlich war Aisha mit sechs kein Kind mehr, mit neun schon gar nicht, und Mohammed unterhielt normale eheliche Beziehungen mit ihr.

Der Islam als Religion und Kulturkreis verdiene Respekt, so Mölzer. So pflege die FPÖ schon aus Tradition die besten Beziehungen zur islamischen Welt, „insbesondere im Kampf für Selbstbestimmug“ – etwa gegenüber „US-Imperialismus und ähnlichen Dingen“.

Und schon sind die Totalitären sich einig: Links, Rechts und Islam. Rot und grün ergibt eben braun.