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Essen: Schwere Gewalttat gegen Rentnerpaar

Rüttenscheider DreieckEine schier unfassbare Gewalttat ereignete sich gestern Nachmittag an der Bahnhaltestelle „Rüttescheider Stern“ (Foto) in Essen. Nach dem Verlassen einer Straßenbahn kam es zu Streitigkeiten zwischen einem Rentnerpaar und einem 35jährigen Mann.

SpOn berichtet:

Zunächst ist da ein Rempler, vielleicht sogar ohne Absicht. Aber der Angerempelte beschwert sich. Der 80-Jährige spricht den Mann an, der ihn da gestoßen hat. Doch mit diesem ist offenbar nicht zu spaßen: Der 35-Jährige schlägt dem Rentner ins Gesicht, ohne zu zögern, mit der flachen Hand. Und als ihm dessen 83-jährige Frau zu Hilfe kommen will, zieht er ein Messer – und sticht zu. Wie die Polizei berichtet, konnte die Frau noch um Hilfe rufen und Passanten auf den Tatverdächtigen aufmerksam machen, dann sank sie zu Boden. Mit einem Rettungswagen wurde die lebensgefährlich verletzte Rentnerin am Freitagnachmittag sofort in eine Essener Klinik gebracht und notoperiert. Der Täter flüchtete, konnte aber durch Passanten gestellt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.

(Spürnase: Bernd K.)




„Ich bring Dich um, Du rassistisches Schwein“

Wie nett und kultiviert es an duch Zuwanderung bereicherten Schulen zugeht, darüber kann man sich inzwischen nicht nur in Großstädten ein Bild machen. Die Hannoversche Allgemeine berichtet von türkischen Jugendbanden und einem Vater, der den Schuleiter seines Sohnes als „rassistsches Schwein“ bezeichnete und ihm drohte, ihn umzubringen, falls dieser von der Schule fliegt.

Einen Tag vor der außerordentlichen Jahrgangskonferenz Anfang Juli 2007 rief der Vater laut Anklageschrift abends den Lehrer zu Hause an und bedrohte ihn. Sein Sohn und fünf weitere türkischstämmige IGS-Schüler waren nach Aussage des Lehrers als die Täter ermittelt worden, die Mitschülern die sogenannte „Geburtstagsprügel“ verabreicht hatten – ein Begriff, der im Herbst 2002 bundesweit Schlagzeilen machte. Damals hatten Jugendliche in Stadthagen (Kreis Schaumburg) Mitschüler brutal misshandelt, wenn diese Geburtstag hatten.

Der Leiter der IGS Garbsen, Günther Herweg, bestätigte ähnliche Übergriffe an seiner Schule. Sie sollen sich zwischen Winter 2006 und Frühjahr 2007 im 8. Jahrgang zugetragen haben. Zwei Schüler seien deshalb rausgeworfen, zwei weiteren der Verweis angedroht worden. Auch in Hannover habe es solche Vorfälle gegeben, sagte Herweg.

Als der 15-jährige Sohn des Angeklagten im vorigen Sommer einen Mitschüler am Mund verletzte, war die Geduld der IGS-Leitung erschöpft. „Wenn mein Sohn von der Schule fliegt, dann bringe ich Dich um, Du rassistisches Schwein. Du bist erledigt!“, sagte der Vater nach Auskunft des Lehrers am Telefon. „Ich habe die Stimme erkannt“, erklärte der 56-Jährige vor Gericht.

Der bisher „unbescholtene“ und „fleißige“ Vater erhielt für seine Morddrohung, die in „Beleidigung und versuchte Nötigung“ umgedeutet wurde, eine verständnisvolle Geldstrafe. Wahrscheinlich war angesichts des „postfaschistischen“ und „spießigen“ Lehrers mit seiner ewigen Gängelei einfach eine Sicherung durchgebrannt …

(Spürnase: Atze S.)




Zugewanderte Gewalt auf dem Spielfeld

90 Prozent der gewalttätigen Delikte auf Kölner Fußballplätzen werden von ausländischen Spielern verübt, ob nun mit oder ohne deutschen Pass. Helmut Friebertz, Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses im Kreis Köln, berichtet in einem erstaunlich offenen Interview über die Maßnahmen gegen gewalttätige Spieler und Vereine. „Wir mussten jetzt die Notbremse ziehen, denn ich will nicht warten, bis irgendwann ein Schiedsrichter im Krankenhaus landet und nicht mehr aufwacht.“

» helmut.friebertz@koeln.de

(Spürnase: Waldnachtschatten)




Deutschenfeindlichkeit? Nicht der Rede wert…

Heinz FrommVerfassungsschutzchef Heinz Fromm (Foto) sieht keine Notwendigkeit, wegen der Gewalt von Migranten gegen Deutsche tätig zu werden. „Dass deutschenfeindliche Sprüche als politischer Extremismus zu bewerten sind, bezweifle ich, denn es müssen ja Anhaltspunkte für politisch-extremistische Bestrebungen erkennbar sein“, sagte das SPD-Mitglied.




Witwe von „Opa Johann“ muss Wohung verlassen

In einem Land, das nur immer an die Täter denkt und dem die Opfer des staatlichen Kuschelkurses im wahrsten Sinne des Wortes „scheißegal“ sind, findet man selten Berichte in den Medien über deren Leid. Deshalb ist dieser Artikel in der Bild-Zeitung über das Schicksal der Witwe des Migrantenopfers „Opa Johann“ (Foto) bereits eine Rarität. Ihr Leben wird sich radikal verändern, dieses Land wird nicht einmal dafür sorgen, dass sie ihre Wohnung behalten kann. Dem Täter und seiner asozialen Sippe wird man solch schwerwiegende Veränderungen kaum zumuten. Bißchen Knast, viel Verständnis und dann Staatsknete für eine weitere Chance …




Irak-Terroristen: 90 Prozent aus dem Ausland

Irakische TerroristenWas uns Bischof Sako bei seinem Deutschland-Besuch vor einer Woche über die Herkunft irakischer Terroristen erzählte, beweisen jetzt brisante Listen, die US-Soldaten in einem Zeltlager im Irak entdeckt haben. Danach werden neun von zehn Selbstmordanschlägen im Irak laut Statistik von Ausländern verübt – auch aus Deutschland. SpiegelOnline berichtet über eine Gruppe junger Studenten aus Deutschland, die auf Seiten der Terrororganisation al-Qaida gegen die US-Armee kämpft.




Thierse fürchtet junge Leute aus der ganzen Welt

Thierse VielfaltBundestagsvizepräsident Thierse (Foto) hat sich über den Umzug eines Wochenmarktes beschwert und dafür das Briefpapier seines Amtes benutzt. Der Markt zog von der einen Seite des Kollwitzplatzes in Prenzlauer Berg auf die andere um und liegt nun quasi unter Thierses Fenster.

Die Welt berichtet:

Gern und oft rühmt sich Wolfgang Thierse damit, eine Art Urgestein Prenzlauer Bergs zu sein. Auf seiner Internetseite zum Beispiel. Neben einem Foto von sich in blauem Oberhemd mit einem locker über die Schulter geworfenen Sakko schreibt er: „Seit über 20 Jahren wohne ich am Kollwitzplatz in direkter Nähe zum Wasserturm, dem Wahrzeichen von Prenzlauer Berg.“

Und im aktuellen Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ verrät er in der Rubrik „Der perfekte Plan“ seine Geheimtipps für „Berlin, Prenzlauer Berg“. Da schreibt der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, seit „mehr als 30 Jahren“ am Kollwitzplatz zu wohnen. Ob nun seit 20 oder 30 Jahren – jedenfalls, so Thierse, „lang bevor die vielen jungen Leute aus der ganzen Welt hierher gezogen sind“.

Der „perfekte Plan“ hat noch vor Erscheinen Risse bekommen. Vielleicht sind „die vielen jungen Leute“ Schuld. Jedenfalls ging es bei einer Ausschusssitzung am vergangenen Dienstag eigentlich nur am Rande um einen Brief – der jetzt allerdings für Aufregung sorgt. Der Absender: Wolfgang Thierse. Der Adressat: Das Bezirksamt Pankow, Abteilung Öffentliche Ordnung.

In dem Brief geht es um die Verlegung des Sonnabend-Marktes am Kollwitzplatz von der Wörther Straße in die Knaackstraße. Thierse nennt den Vorgang ein „Paradebeispiel kommunaler ‚Demokratie’“, betroffene Bürger seien getäuscht worden. Er halte das alles „für höchst befremdlich“.

Befremdlich für den Adressaten war jedoch die Tatsache, dass Wolfgang Thierse den Brief nicht als Privatperson oder als SPD-Bundestagsabgeordneter, der sich für seinen Wahlkreis engagiert (zu dem auch der westliche Teil Prenzlauer Bergs gehört) unterschrieb, sondern als Vizepräsident des Deutschen Bundestages.

Hintergrund des Briefes ist eine Entscheidung des Bezirksstadtrats Jens-Holger Kirchner (Grüne), der auch die Abteilung Öffentliche Ordnung leitet. Kirchner hatte am 11. Januar bei einem eineinhalbstündigen Rundgang vor Ort beschlossen: Der Wochenmarkt wird nicht zu seinem alten Standort zurückkehren, sondern in der Knaackstraße bleiben. Ursprünglich hatte es geheißen, die Verlegung von der Wörther Straße rund 50 Meter weiter südlich in die Knaackstraße sei eine Übergangslösung, nur für die Zeit, in der am eigentlichen Standort gebaut werde.

„Die nun getroffene Entscheidung war das Ergebnis einer intensiven Meinungsbildung, ich bin überzeugt davon, dass sie richtig ist“, sagt Stadtrat Kirchner. Die Wörther Straße sei nun als verkehrsberuhigte Zone mit Pollern zu eng und eine Ausweitung des Marktes auf den Bürgersteig nicht erwünscht. Auch Marktbetreiber Andreas Strube hält die Verlegung für sinnvoll: „Ich wüsste keine andere Möglichkeit. Bis auf ein paar Anwohner sind alle zufrieden mit der Lösung.“

Die „paar“ Gegner jedoch scheinen mit dem Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages einen prominenten Frontmann zu haben. Stadtrat Kirchner bleibt trotzdem bei seinem Urteil: Das Viertel sei beliebt, Menschen wohnten gern dort – weil etwas los ist, „weil sie es chic finden“. Und: „Es ist doch obskur, das Flair, die angebliche Toleranz zu loben – doch den Rummel dann nicht vor der eigenen Haustür zu wollen. Dahinter könnte man Kleinbürgerlichkeit vermuten.“ Kirchner kritisiert: „Wenn Herr Thierse als Wahlkreisabgeordneter geschrieben hätte, wäre das etwas anderes, doch diese Art und Weise ist unverständlich.“

Das Schreiben mit dem Bundesadler im Briefkopf wird nun trotzdem wie jedes andere behandelt. In den nächsten Tagen werde das Büro des Vizepräsidenten eine Antwort der Abteilung Öffentliche Ordnung erhalten. Mit einer Erläuterung dazu, wie es zu der Entscheidung kam.

Wolfgang Thierse entschuldigt sein Vorgehen, er habe versehentlich als Vizepräsident des Deutschen Bundestages unterschrieben: „Die Verwendung des Kopfbogens ist der Eile geschuldet und also ein Versehen. In der Sache geht es darum, dass die Anwohner der Knaackstraße nicht gefragt wurden beziehungsweise ihnen etwas anderes zugesagt als dann entschieden wurde. Dies ist der Inhalt meines Schreibens.“

Ein weiteres Kapitel aus der SPD-Serie „Wasser predigen und …“

» wolfgang.thierse@bundestag.de

(Spürnase: Felix)