laterne.jpgWährend es beim „Wort des Jahres“ wie beim „Unwort des Jahres“ immer reichlich Diskussionsbedarf gibt, ist die Feststellung des beliebtesten Schimpfwortes unter Jugendlichen vergleichsweise einfach. „Jude“ führt klar vor „Opfer“. Die Welt berichtet, würdigt aber zu wenig den wichtigen Aspekt, dass wir es auch beim aktuell grassierenden Antisemitismus mit einen Fall von kultureller Bereicherung durch Muslime zu tun haben, dem die linke Lehrerschaft wenig entgegenzusetzen hat.

Der neue Judenhass in deutschen Schulen macht es zusehends schwieriger, den Holocaust in angemessener Form im Unterricht zu behandeln:

Der Geschichtsunterricht kann der heutigen Schülergeneration die Schrecken des Nationalsozialismus nicht mehr vermitteln. In einer noch unveröffentlichten Studie der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, die dem Bildungsmagazin „Focus-Schule“ in Auszügen vorliegt, berichten Pädagogen, dass sie bei ihren Schülern nicht die erwünschte Betroffenheit erzielen können.

„Da standen wir im KZ vor den Öfen des Krematoriums und die Jugendlichen fragten, über welche Leitungen das Gas wieder ausgeleitet wurde“, berichtete eine Lehrerin laut der Studie. Zahlen und Fakten des Nationalsozialismus seien den meisten Kindern und Jugendlichen präsent, urteilten Geschichtslehrer. Aber sie reichten nicht aus, um eine Vorstellung von dem Geschehenen zu geben. Deshalb suchen Pädagogen wie Historiker nach neuen Wegen.

Eine auch für judenhassende Muslime verträgliche Geschichtsdarstellung muss also her, denn zur Zeit erleben nach Darstellung der Welt linke Kuschelpädagogen beim leidigen Thema immer wieder den Supergau:

Je nach Schultyp und Bundesland stammt bereits jeder dritte bis fünfte Schüler aus einem anderen Land oder aus einer eingewanderten Familie mit oft unterschiedlichen Geschichtsbildern. Laut Robert Sigel von der Bayerischen Landeszentrale führt der wachsende Anteil muslimischer Schüler in England, Frankreich und den Niederlanden dazu, dass sich Lehrer scheuten, die Zeit des Nationalsozialismus zu unterrichten. Sie würden dann als „Israelfreunde“ bedroht oder beschimpft.

Das ist nun allerdings wirklich ungerecht und macht einen linken Lehrer sicher zutiefst betroffen. Es ist aber auch keine leichte Aufgabe, der zugewanderten Unterschicht den feinen Unterschied klar zu machen, die toten Juden des Holocaust zu betrauern und gleichzeitig die lebenden Juden in Form des Staates Israel zu hassen. Zumal es in türkischen und arabischen Elternhäusern, Moscheen, Koranschulen und TV-Sendern nicht so genau genommen wird, mit dem kleinen Unterschied.

Ausgerechnet Susanne Urban von der Europäischen Sektion der Israelischen Gedenkstätte Yad Vashem macht nun einen fragwürdigen Vorschlag für eine neue pädagogische Aufbereitung des Holocaust und fordert:

… eine Pädagogik, die an den heutigen Erfahrungen der Kinder anknüpfe, zum Beispiel an Migration und Vertreibung. „Kinder von heute leben in einer anderen Zeit als Anne Frank“, sagte Urban. Sich vorzustellen, plötzlich selbst alles zurücklassen und irgendwo ganz neu anfangen zu müssen, berühre die meisten persönlicher als die KZ-Gräuel. „Sie lernen dabei, dass man sich im Leben immer wieder neu entscheiden muss, selbst in scheinbar ausweglosen Situationen.“

Sie sollte es besser wissen. Der beliebte Selbstvergleich muslimischer Einwanderer mit „den Juden von damals“ ist keineswegs geeignet, den fanatischen Judenhass der notorischen Selbstbemitleider zu mäßigen, sondern leugnet geradezu die Einmaligkeit des Holocaust. Die Opfer der industriellen Massenvernichtung mit dem Schicksal von Zuwanderern zu vergleichen, die in ihrer großen Mehrheit aus wirtschaftlichen Gründen kommen, oder weil sie in ihrem politischen und religiösen Fanatismus selbst den muslimischen Heimatländern zu radikal sind, ist eine fatale Verhöhnung der jüdischen Opfer. Gerade deren Beispiel zeigt, dass es ausweglose Situationen gibt, in denen es für die Opfer keine Entscheidungsmöglichkeit mehr gibt, und es sie auch auf dem Weg dorthin niemals gab.

Wer ernsthaft dem heutigen – dem muslimischen – Antisemitismus in Deutschland entgegentreten will, muss einen schwereren Weg wählen, als vor den neuen Herrenmenschen bis zur Geschichtsfälschung zu Kreuze zu kriechen. Was fehlt, ist die schonungslose Auseinandersetzung des staatlichen Schulsystems mit den islamischen Wurzeln des Hasses, mit dem klaren Bekenntnis zu den christlichen und jüdischen Quellen des aufgeklärten Abendlandes, die die aktuelle Solidarität mit Israel unzweifelhaft einschließt. Verbunden mit der klaren Botschaft: Wer das nicht akzeptieren kann, hat in Deutschland nichts verloren, und sollte von der Möglichkeit, sich zu entscheiden besser heute als morgen Gebrauch machen und dorthin zurückgehen, wo er mit seinem Judenhass willkommen ist.

(Spürnase: HBS)

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59 KOMMENTARE

  1. Ein Palästinenser hat zu einem Bekannten von mir gesagt: „Wir mögen euch Deutsche.“ Ich muss wohl nicht erklären, weswegen.

  2. Wenn es zu solcher Geschichtsverleugnung kommt – in DIESEM LAND – dann sorg ich dafür, dass das Bildungsministerium in Flammen aufgeht. Ich frag mich sowieso schon seit langem, was die eigentlich so machen.

  3. „In einer noch unveröffentlichten Studie der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, die dem Bildungsmagazin “Focus-Schule” in Auszügen vorliegt, berichten Pädagogen, dass sie bei ihren Schülern nicht die erwünschte Betroffenheit erzielen können.“

    Ach, und ich Naivling dachte es ginge in der Schule um die Vermittlung von Wissen und nicht um die Vermittlung von „Betroffenheit“…

  4. Als ich beim Bund war, ging eine Geschichte über deutsche Soldaten in Agfhanistan rum. Die sind mit ihrem Spähpanzer in einem kleinen Wüstenkaff liegengeblieben und die Dorfmeute war kurz davor, sie zu lynchen, weil sie von der ISAF waren. Dann jedoch kam heraus, dass sie aus Deutschland stammten und die Stimmung wurde auf einmal herzlich und gastfreundlich. Der Dorfälteste führte sie dann zum Marktplatz, auf dem ein grosses Portrait eines bekannten Österreichers aufgehängt war…

  5. #4 Hochdruckreiniger

    Es ist schoen zu hoeren, dass Mozart auch am Hindukusch seine Anhaenger hat.

  6. OT

    Hahaha

    Gerade bei Pro7 The next Uri Geller. Ein Hellseherpaar sucht einen unbestechlichen, der eine Kontrollfunktion übernimmt. Und ratet mal wen sie sich ausgesucht haben:
    Fritz Schramma aus Köln. Sie haben ihn wegen seiner Unbestechlichkeit ausgesucht, was nicht für echte hellseherische Fähigkeiten spricht 😉

  7. #1 Fenris
    Genau das gleiche habe ich von einer Libanesin gehört. Deutschland genießt dort bei vielen Leuten ein hohes Ansehen gerade wegen des besagten Migranten aus Österreich, nicht trotz ihm. Wahrscheinlich hat es bei uns unter anderem noch nicht richtig geknallt, weil unser Nazibonus bei den Jihadisten noch nicht ganz aufgebraucht ist.
    Das mit dem Lieblingsschimpfwort „Jude“ bei muslimischen Jugendlichen kann ich aus eigener beruflicher Erfahrung absolut bestätigen.

  8. Sie würden dann als “Israelfreunde” bedroht oder beschimpft.

    Für das linke Antisemitengesindel ist dies tatsächlich eine Beleidigung. Beispiel aus unserer Gegend (LK Ebersberg/München): Die linksgrünen Kommunisten veranstalten eine Bücherjubelveranstaltung mit dem Antisemiten Raid Sabbah und seinem Schmierwerk „Der Tod ist ein Geschenk“. Das es in der lokalen Schnarchpresse (Süddeutsche Zeitung – Ebersberger Neueste Nachrichten) nicht zu einem Aufschrei kam war nur logisch, schließlich hat man seinem Hass auf Israel und seiner Vernichtung die gleichen Vorstellungen.

  9. @#4 Hochdruckreiniger

    Ich hatte in meiner frühen Jugend mal ein paar Palästinenser kennen gelernt, die sagten: „Hitler guter Mann, hat nur nicht genug Juden vergast!“

    Ein richtiger Schock für mich…
    Seitdem habe ich mich noch intensiver mit Israel, dem Holocaust und den Judenhassern von damals und heute beschäftigt!

    Proud Friend Of Israel!

  10. In der Südiyyet ist es noch unverschämter:
    Schimpfwort „Jude“ ist nicht schlimmer als „Spasti“

    Kößler sieht in solchen Äußerungen jedoch nicht unbedingt ein Zeichen von Antisemitismus. „Genauso oft zeigt das nur mangelnde Reflexion auf Seiten der Schüler“, so Kößler zu sueddeutsche.de. „Hier sollten Lehrer auch nicht reflexartig reagieren, sondern erst mal nachfragen, was überhaupt gemeint ist.“

    Vor ein paar Jahren sei ein ähnliches Schimpfwort „Spasti“ gewesen. Auch hier sei es den Schülern nicht unbedingt darum gegangen, den anderen als behindert darzustellen, sondern ihn überhaupt zu beleidigen. Auch nach Ansicht eines der Autoren der Studie, Robert Sigel, sind solche Aussagen kein Ausweis mangelnder emotionaler Betroffenheit.

    http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/artikel/724/151345/

  11. Mit Rot-Grün wird in Deutschland wieder der Faschismus und Antisemitismus auferblühen, straffrei!
    Aber nicht von den Deutschen geht diese Gefahr aus, sondern der Faschismus ist als „Religion des Friedens“ getarnt!

    Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reissende Wölfe.

    Matthäus 7:15

    Das Böse wird hofiert und geschützt, das Gute unterdrückt!
    Der Antichrist ist da!

  12. Wahnsinn!

    Ein gutes haben die Wanderer also doch!

    Man muss sich nicht mehr von klein auf als Mörder fühlen, ohne jemanden ermordet zu haben. Wahrscheinlich ist in 20 Jahren nicht mehr das Leugnen des Holocaust, sondern dessen Erwähnung strafbar! Ich würde lachen, wenns nicht so traurig wäre!

  13. Und der ZdJ kritisiert auch noch Roland Koch…

    Wollen die einen Verein der Beschnittenen mit den Musels gründen? Die J. sind doch die ersten, die gebraten werden, uns hingegen braucht man noch ne Weile…

  14. #1 Fenris (08. Jan 2008 21:28)

    Ich hoffe, dein Bekannter hat den Pali aufgeklärt, dass die meisten Deutschen keine Palis mögen – zumindest meiden sie den Direktkontakt, sozusagen skin to skin…

  15. „Rassendiskriminierung“ ist ein Exemplar Orwell’schen Zwiedenkens.

    Rassendiskriminierug existiert ausschließlich für Native; ist Teil der psychologischen Kriegsführung.
    Diejenigen, die die Feinde feindselig nennen, werden als Verbrecher verurteilt.

    Zwischenzeitlich übernehmen die Feinde das Land.

  16. @#4 Hochdruckreiniger.

    Ach so, soweit ist der Ruf des Terminators schon gedrungen, coool.

  17. „Jude“ ist ein altes, zumindest im süddeutschen Dialekt gebrächliches Schimpfwort – z.B.: „So ein Jud‘!“

  18. #7 Sehr richtig auf den Punkt gebracht.

    Das sollte man mal den ganzen Gutis bei Diskussion reindrücken.

    „Weißt du eigentlich warum es in Deutschland noch keine islamischen Attentate gab? Weil die Moslems den Nationalsozialismus toll finden.“

    Wahrscheinlich kommen dann nur wieder Ausreden, Beschwichtigungen und ähnliches Geseiere und ich werd ja nicht dafür bezahlt bildungsfernen linken Asozialen die Welt zu erklären. Ist dies der Mühe wert wenn sowieso nichts bei rauskommt. Wäre es nicht sinnvoller das linke Gesindel einzuknasten, wegen ideologischer Unterstützung des grünen NationalSOZIALISMUS.

  19. Die Bezeichnung „Jude“ ist für mich ein Kompliment………..
    Wissen,
    Toleranz usw……..(Wen ich weiteres niederschreiben würde,würde dies den Rahmen so manchen Linken sprengen)
    Ja,genau dies ist der Ursprung Europa’s.

    UND STOLZ DARAUF!!!!

  20. Beim Lesen der Kommentare kommt mir eine vollkommen neue Interpretation von Claudia Fatima in den Sinn. Wir haben sie total verkannt. Sie ist, bei ihrer Koranerverliebheit vermutlich die wahre Antisemetin und überhaupt keine Deutschenhasserin. Sie mag nur nicht -re-educated Deutschen nach der Nazizeit.

    Claudia, eine undercovered anti-semitic Nazisse?

  21. Hab den Link zu dem Selbstmordattentäter-sind-ja-nur-arme-mißverstandene-junge-Männer Buch vergessen:

    http://www.perlentaucher.de/buch/11879.html

    Interessant auch die begeisterten Rezensionen in denen sich Linke daran aufgeilen durchh ein Buch in der Ich-Perspektive einen Moslem beim Juden-Töten miterlebt zu haben. (sozusagen virtueller Ego-Bomber…)

  22. Es wird die zeit kommen, wo linke gutmenschen die Holocaustleugnung als politisch korrekt etablieren, weil sonst noch die Gefühle ihrer unter Artenschutz stehenden Muslime verletzt werden könnten 🙁

  23. @19

    Nö, hier im Süddeutschen wohnhaft. Es gibt auch noch: „So a Judäschul'“ Hart, aber wahr. Hört man heutzutage natürlich doch eher selten.

  24. #20 motzkugel74

    Warum sollte eine Religion für Wissen stehen? Ist dies nicht das Werk der Geselschaft? Hat sich dies nicht in Europa ohne die Zwänge der Religion entwickelt?

    Ich würde darum bitten, dass nicht eine Religion ständig mit den Hochleistungen verbunden wird. Dies ist genauso Rassismus, wie es der Antisemitismus ist. Blinder Prosemitismus, ist genauso falsch. Also bitte nicht so tun, als wären alle Menschen jüdischen Glaubens geistige Überflieger.

    Oder sind sie nicht Menschen wie wir alle?
    Und ja, ich kenne einige Israelis in Deutschland, die eine sehr „unkoschere“ Auffasung ihrer Religion, ihres Volkes und ihrer ….. haben.

  25. #24 Weiterdenker

    Lang kannst du „im Sueddeutschen“ noch nicht ansaessig sein.

  26. >>>…Auszügen vorliegt, berichten Pädagogen, dass sie bei ihren Schülern nicht die erwünschte Betroffenheit erzielen können.<<<

    Nun, das hat bei mir vor 30 Jahren schon nicht funktioniert. Dass das Abschlachten, Vergasen und Erschiessen von Menschen an Unmenschlichkeit nicht zu überbieten ist, sagt einem der gesunde Menschenverstand. Dabei ist es egal, ob es Juden, Christen oder Moslems sind. Es sind erstmal MENSCHEN.
    Dafür brauche ich keine Pädagogen, die bei mir eine „Betroffenheit erzielen“ wollen. Damals habe ich im Kreise der Schulklasse den Eindruck gehabt, man will uns eine gewisse „Schuld“ aufbürden. Ich habe aber zu Nazi-Zeiten nicht gelebt und war nicht an diesem Massenmord beteiligt. Deshalb konnte ich mich nicht schuldig fühlen. Das habe ich auch meiner Lehrerin erzählt. Das war aber nicht so gut, ich musste dafür nachsitzen.
    Sowas prägt.
    Inzwischen scheinen die Lehrer auch nicht mehr das zu sein, was sie mal waren. In einer mehrheitlich muslimischen Schulklasse zweifle ich mal an, ob man ein gewünschtes Mass an Betroffenheit erzielt, wenn man den Holocaust durchnimmt. Dafür hat man da vielleicht mehr Erfolg, wenn man die Islam-ist-Frieden-Schiene fährt. Hm, eines von beiden geht nur. Scheint so, als ob wir uns da schultechnisch in einer Zwickmühle befinden?

  27. #17 Weiterdenker (08. Jan 2008 22:13)
    #26 Weiterdenker (08. Jan 2008 22:38)

    In allen Europäischen Sprachen gibt es, aber es ist antisemitsch – die Frage ist nur, zu welchem Maße. Egal.

    Du kannst aber davon ausgehen, dass dieser Gebrauch in der Schule nicht mit dem traditionellen Gebrauch vergleichbar ist, den du hier ansprichst.

    Wenn du genau den Text beachtest, was ich einkopiert habe, geht es dort nicht um traditionellen Schimpfweisen, nicht um alten antisemitischen Bezügen, oder um Jud Oppenheimer. Es geht um einen neunen Trend bei den Kids in der Schule –

    Etwas, was auf der Linie „Ey Alder“, „Kartoffelfresser“, „Spasti“ – und neuerdings „Jude“ steht…

    Du kannst auch sicher sein, dass die Zeitung das nicht thematisiert hätte, wenn da nichts drin wäre. Es wurde lediglich verschwiegen, welche Ethnien dieses Schimpfwort hauptsächlich benutzen.

  28. Nachtrag: bekannt ist ja auch der Film: Viehjud’ Levi.

    http://www.djfl.de/entertainment/djfl/1105/110511.html

    Und Stuttgart ist ja negativ berühmt für den Jud Süß (tatsächlich Joseph Süß Oppenheimer).

    Der Titel des Films Viehjud Levi ist ja auch bitter sarkastisch gemeint während Jud Süß ein nationalsozialistisches Propagandawerk ist, zu verstehen das dies zwei verschiedene Dinge sind erwarte ich von einem erwachsenen Menschen.

    Und ich wohne seit ich geboren wurde in Süddeutschland, solcherlei Ausdrücke sind höchtens bei dementen SS-Opas oder in der Bahnhofsboazn gängig ansonsten gibt es das HIER NICHT.

    Achja, in der Moschee wird es wohl auch das arabische Equivalent geben.

  29. „Jude“ ist nicht nur ein Schimpfwort von Muselmanen, sondern wird auch gern von ostdeutschen Jugendlichen gebraucht.

    Die armen Weiderangeliederten haben kaum „Migranten“, vielleicht ein paar Russen, ab und an einen Döner-Imbiß, aber so rechte Vorstellung vom Vordringen des perversen islam haben sie nicht.

    Interessiert sie auch nicht wirklich. denn das Feinbild ist der Jude.
    Hat schon Opa immer gesagt.

  30. #4 Hochdruckreiniger
    So ein ähnliches Erlebnis hatte ich schon 1985.
    Ich war auf einer Jugendtouristreise unterwegs in der Nähe von Taschkent.DDR-geborene werden wissen wie das war auf diesen Reisen.Es war ein Kohlebergwerk das wir besichtigen mussten,bei diesen Reisen waren Pflichtbesuche von grossen Betrieben vorgeschrieben.Dieses Bergwerk hatte mich aber interessiert.Während alle anderen meiner Gruppe schon wieder zum Ausgang strebten,versuchte ich mit dem Fahrstuhl mal nach unten zu dürfen/wurde mir verweigert.Dieses muß aber die Kumpel vor Ort aber beeindruckt haben.Plötzlich kam einer aus der Gruppe zu mir und fragte „tü niemetzki?“
    (du deutsch) meine Antwort „da,da niemetzki.“
    (ja,ja ich deutsch)Plötzlich riss er den rechten Arm hoch und rief in klarem Deutsch „Deutschland,Deutschland über alles“ kam auf mich zu, umarmte mich und sagte „Chitler gutt“.
    Das größte Geschenk war wohl ,dass das keiner aus meiner Reisegruppe mehr mitbekommen hat,die Folgen wären für mich zu der Zeit katastrophal gewesen.

  31. Hast ja Recht Almbauer……
    Vergessen wir es…….widme Dich doch lieber Vogel u. co.
    Ich hatte mich auf das Wort „Jude“ als Schimpfwort bezogen,und nicht auf das gesamte Judentum.

  32. Im Anhang:
    Geistige Überflieger?
    In wie fern?
    Wer behauptet so etwas?

    Ich bitte inständig um eine Erklärung.

  33. @27 – eymannwoistmeinacc

    Doch, schon. Vielleicht bin ich halt ein wenig volksnäher als Du.

  34. @30 – indecision

    Die „Berufsbezeichnung“ war eben: Viehjude – d.h. ein jüdischer Viehhändler, wiewohl seinerzeit es im Schwarzwald es wohl verstärkt Juden in diesem Gewerbe gegeben hat (?). Ist ja auch nicht schlimm.

    Zu Joseph Süß Oppenheimer ist zu sagen, daß dieser zunächst eine historische Person ist.

  35. @ Ey, Mann, wo ist mein AC/DC

    Nö, nix Knopp.
    Wenn ich als kleiner Hosenscheisser gelegentliche Anwandlungen von Geiz hatte, nannte mich Oma, Jahrgeng 1914, gern `Du Jüd´.
    Bei ihr hiess der beliebte Fernseh Entertainer Hans Rosenthal auch grundsätzlich `der Jüddejung´, und das ohne jede Bosheit.

    Machste nix dran.

  36. Hoffe bin bald weg hier wenn ich das alles so lese…fragt sich nur warum noch einer in die Rentenkasse einzahlt ?

  37. @ motzkugel74

    Geistige Überflieger.
    Behauptet niemand.
    Die Fakten sprechen für sich.
    Ich komme jetzt nicht mit den vielen Nobel und sonstigen Preisen, sondern bin brutalstmöglich subjektiv:

    Favorisierter Comic Europa:
    Asterix, Autor: Rene Goscinny.
    Favorisierte Comics USA:
    Superman, Autorenteam: Siegel/Shuster.
    The Spirit, Autor/ Zeichner: Will Eisner.
    Spider Man, Fantastic Four, X-Men, ect.,Autor Stan Lee (Stanley Lieber).

    Billy Wilder: Regisseur/Autor
    Bob Dylan: Sing and Dance Man
    Leonard Cohen: Ladies Man
    Paul Simon: Micro Man
    Ephraim Kishon: Witzbold der Nazis
    Mel Brooks: Witzbold als Nazi
    Gene Wilder: Froderik Fronkensteen
    Jerry Goldsmith: Filmmusik, aber richtig
    Steven Spielberg: Tränendrüse, aber richtig
    Stanley Kubrick: ist er zu klug, bist du zu doof.

    Meine Mama gab mir vorne den jüdischen Namen Michael (d.h.: Wer ist schon wie Gott?)

    Daher wahrscheinlich

  38. An PI
    Zensur ist ein Übel.
    Besonders, wenn man es Anderen vorwirft und selbst praktiziert.

  39. @42 Eben…..
    Einstein fehlte trotzdem.
    Und viele mehr….
    Frage bitte Almbauer und nicht mich……

    Aber richtig.

  40. Soweit on topic:
    Links- und Rechtsfaschisten im Osten, Zahlen und Fakten in der aktuellen Morgenpost:

    » …
    Das linksextremistische Mobilisierungspotenzial in der Region Potsdam liegt nach Einschätzung des Verfassungsschutzes bei circa 120 Personen. Dem rechtsextremistischen Spektrum seien etwa 80 Personen zuzurechen, „wobei sich dieses Spektrum in der Regel nicht zu gemeinsamen Aktionen mobilisieren lässt und untereinander kaum vernetzt ist“, wie der Verfassungsschutz – entgegen den Meldungen linker Gruppen – mitteilte. … «

    http://www.morgenpost.de/desk/1528288.html

  41. Ich bin im Süddeutschen Raum aufgewachsen, aber die von Euch genannten Kraftausdrücke habe ich hier noch nie gehört.

    Grasdackel, Schofseckel, Scherenschleifer. Das sind die, die ich häufig benutze bzw. höre.

  42. – Satire –
    Da wir den „alten“ Holocaust gerade vergessen, weiss schon Jemand den Termin für den Neuen zwecks Auffrischung des Gedächtnisses und welche Gäste dieses mal geladen werden?
    – Satire –

  43. @47 Mumpitz
    ICh auch nicht, komm allerdings aus dem Osten.

    Find es aber generell schlimm, dass man da keine Betroffenheit erzeugen kann.
    Muss allerdings sagen, dass das bei uns in der Schule nicht so war. Haben allerdings wenig „Kulturbereicherer“ an unserer Schule.

  44. @47 Mumpitz
    Komm zwar nicht aus dem Süden, sondern aus dem Osten, aber ich kenn die meisten Ausdrücke auch nicht.

    Bei uns in der Schule (als wir in ein KZ gefahren sind), war aber die Betroffenheit schon groß, jedenfalls mit den Leuten, mit denen ich geredet hab.
    Wir hatten allerdings auch nicht so viele „Kulturbereicherer“ unter uns.

  45. Zu unserer Zeit war der Nationalsozialismus ein Top Thema, ich kann mich Errinnern, dass wir das sogar schon in der Grundschule hatten, von der Oberschule später mal ganz abgesehen.
    Da hat aber Niemand gewagt auch nur einen Ton zu sagen als wir die Videodokumentationen des Holocausts gesehen haben, bzw. selbst im KZ waren, da herrschte Grabesruhe und Respekt.
    Solche Themen darf man in der Bildung nicht locker lassen, wir brauchen keine Mahnmale oder sonstwas, aber in der Schule muss das ernsthaft durchgezogen werden.
    Menschen, die bei dem Thema keine mitfühlenden Emotionen entwickeln sind in meinen Augen auch keine Menschen mehr, wo so viele unschuldige Menschen „vernichtet“ wurden, dass darf keinen menschen kalt lassen, das muss man gelehrt bekommen.

  46. #1 Fenris

    Ein Palästinenser hat zu einem Bekannten von mir gesagt: “Wir mögen euch Deutsche.” Ich muss wohl nicht erklären, weswegen.

    Mir sagte mal ein Ägypter: „I love A.H. Is that true what he did with the jews?“ Und das war kein ungebildeter Prekarier sondern ein assistant professor der Universtät von Assiut.

  47. Die vermittlung der NS-Verbrechen ist aber auch ziemlich schwer – irgendwelche Jugendlichen mal vor eine Gaskammer zu führen und irgendetwas zu erzählen von soundso vielen vergasten Juden.
    Diese Art des geschichtsunterrichts ist völlig verfehlt, genauso verfehlt wie bei Jugendlichen „Betroffenheit“ zu versuchen zu erzeugen – betroffenheit muss sich einstellen, einstellen aufgrund von erkenntnis.
    Jugendliche müssen begreifen, WAS da geschehen ist und vor allem auch, DAS das immer wieder erneut geschehen kann – sie müssen begreifen, dass auch sie selbst aller Wahrscheinlichkeit nach Täter wie auch Opfer sein könnten.
    Gaskammern haben niemanden umgebracht – Menschen haben mit hilfe von Gaskammern Menschen umgebracht – Gaskammern sind Instrumente; Instrumente die als Etrgebnisse einer Entwicklung stehen – und die Mechanik dieser Entwicklung – und zwar vor allem als ein psycho-soziales Phänomen ist dasjenige, was vermittelt werden muss.
    Um den Holocaust Jugendlichen näherzubringen ist es darum in meinen Augen nötig sie über Experimente wie dem Milgram-Experiment aufzuklären – am besten praktisch mit ihnen das einmal durchführen. Man muss ihnen vermitteln, was ein Jude war in den Augen der Täter – nämlich nicht einfach nur ein Mensch einer anderen Religion , sondern etwas prinzipiell anderes, etwas Böses, dessen Auslöschung eine gute Tat war.
    Etwas, an dem man sich vorher noch bereichern durfte in jeglicher Hinsicht ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.
    Sie müssen die Mechanik der Entmenschlichung kennenlernen sowohl in theoretischer Hinsicht – nämlich als das Abspreechen des prinzipiellen menschseins schlechthin von menschen oder menschengruppen und in praktischer Hinsicht, nämlich wie durch bestimmte Mittel menschen entmenschlicht werden derart, dass man den Mord an ihnen als ein indusruialisierte Arbeit mit einem dementsprechendem Arbeitsethos vollziehen kann.
    Dann erst werden sie begreifen, wie leicht es möglich ist selbst Täter zu werden – und dieses Wissen kann Schutz eben genau davor auch bieten.
    Nur dann werden gerade Jugendliche aus dem moslimischen Kulturkreis verstehen können überhaupt, dass das, was dort von manch einem ihnen beigebracht wird im Prinzip bereits diese Entmenschlichung ist. Erst dann können sie im Hamas-Sendungen die Grundlagen für einen erneuten Holocaust vorfinden
    Erst dann hat es nämlich Sinn Jugendliche vor Gaskammern und vor Schuhbergen zu führen, denn erst dann werden wirklich begreifen können, WAS das wirklich ist.

  48. Ich begreife nur nicht, weshalb gerade vom ZR der Juden stets lauthals Kritik geäußert wird, wenn man wider die massive islamische Migration das Wort führt, bzw. wie derzeit zur Diskussion stehend,härter gegen gewisse „Intensiv-Täter“ vorzugehen beabsichtigt.

  49. #39 Super Grobi

    Ich schlage vor, du zeigst Oma bei der naechsten Denazifizierungsstelle an

  50. #36 Weiterdenker

    Was am Nestbeschmutzen besonders volksnah sein soll, musst du mir erst noch erklaeren

  51. Also liebes PI-Team,

    dieser Artikel bringt’s mal wieder derart auf den Punkt, auf den Nanometer genau!

    Er offenbart das ganze Dilemma des verstaatlichten Gutmenschentums in klebriger Verbindung mit den Krokodilstränen für tote Juden und den Finanzspritzen für die Judenhasser aus Pallywood, damit die lebenden Juden bald auch tot sein mögen.

    (Die Juden machen ja mit den Palästinensern, was die Nazis mit den Juden gemacht haben UND die Moslems sind die Juden von heute UND die Türken haben Deutschland wieder aufgebaut UND Goethe war ein Moslem – Welch ein armselig, grandioses Lügengebäude)

  52. #50 Mumpitz

    Wichtiger Punkt.

    • Wir sind beim Thema Sozialisation.
    • Muslimische Sozialisation.
    • Eine Binäre Entscheidungssituation für einen Moslem
    • Mitleid? Moslem? (Ja/Nein)

    • Nein. –> Hohn, Spott, Verachtung, Herabsetzung.

    • Analog: Liegst Du am Boden, trete ich erst recht in Dein Gesicht.

    Die Assoziation: Wehrlos => Mitleid
    existiert nur im islamischen Kulturkreis unter der Bedingung, dass Du Mitglied bist.

    Und so schließt sich der Kreis, denn muslimische Sozialisation ist das zugrunde liegende Übel.

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