africa_islam2.jpgGestern haben wir noch darüber gerätselt, warum die EU so großes Interesse an Neuwahlen in Kenia haben könnte und den muslimfreundlichen Oppositionsführer Odinga, der in Kenia – wo der Islam in der Minderheit ist – die Scharia einführen möchte, offensichtlich unterstützt. Transatlantic Conservative hat diesem Rätsel weiter nachgeforscht und herausgefunden, was andere Medien entweder verschlafen oder bewusst übersehen haben.

Die Ergebnisse sind hochinteressant: Seit 2007 haben europäische und chinesische ÖL-Explorer ihre Zelte in Kenia aufgeschlagen und bohren nach schwarzem Gold, nachdem bereits Kenias Nachbarn Sudan, Uganda und Tansania sehr erfolgreiche und vielversprechende Bohrungen vorgenommen haben. In Uganda soll die umfassende Ölförderung 2009 beginnen. Tansania hat hohe Erdgasvorkommen geortet und angezapft. In Kenia wurden bisher 40 Bohrungen unternommen. Finanziert wird das Unternehmen von saudischen und ägyptischen Scharia-Banken.

TC schreibt:

Seit kurzem sehr aktiv in Kenia sind: „Primary Capital Group“ aus Canada, „XXX Commodity Finance“*, Tochter einer bekannten Großbank** aus Deutschland, „Group Natixis“ aus Frankreich, „Islamic Development Bank“ aus Saudi Arabien und „Afrexim Bank“ aus Aegypten.

* und **: die Namen liegen TC vor.

Kenia profiliert sich momentan hauptsächlich als Bank- und Service Zentrum für die Ölindustrie in Ostafrika.

Die Allianz aus deutschen, französischen, chinesischen, saudi-arabischen und ägyptischen Explorationsfirmen, Banken und sonstigen Dienstleistern erklärt wiederum einige Ungereimtheiten der vergangenen Tage, bezüglich der gewalttätigen Ausschreitungen in Kenia und der dubiosen Rolle der EU, im Verein mit moslemischen Finanziers.

Ohne den Islam geht nichts mehr…

(Spürnase und Quelle: Transatlantic Conservative)

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12 KOMMENTARE

  1. „Eines jedenfalls scheint zumindest laut eines Papiers einer Arbeitsgruppe aus Bund und Ländern deutlich zu sein: Die Gefahr Opfer einer Gewalttat zu werden, ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen.“

    Man höre. Und das im Spiegel.

  2. zumindest Le Figaro hat seit einigen Tagen auf die ethnischen Hintergründe der Ausschreitungen hingewiesen.

  3. Dieser Konstrukt unterstreicht das wahabitisch orientierte Engagement innerhalb der Ostafrikaconnection.
    Die gestern in den Medien hervorgehobene Rolle der „Luo“ innerhalb der Auseinandersetzungen um die Regierungsmacht in Kenia kann ich mir überhaupt nicht erklären.
    Zum einen sind diese als Ethnie in Kenia nur marginal vertreten, zum anderen sind die anderen Volksstämme der Giriamas,Kikuyus,Bantus,Samburus und nicht zuletzt die der Massais zahlenmäßig so stark und innerhalb der amtierenden Regierung oder den local Governments vertreten, dass die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen würden, auch wenn sie sich nicht immer grün sind….

  4. Vielleicht haben die Luo ein paar Lobbyisten im Hintergrund, die von der Situation profitieren.

    vielleicht religionsbedingt, rohstoff- und kapitalbedingt oder vielleicht sogar durch einen Staat aktiv unterstützt;

  5. Komischerweise heißen solche Rassenunruhen bei den Gutmenschen Stammeskriege. Verlogene Doppelmoral der 68er

  6. Allmählich glaube ich, dass es den Politikern der EU vollkommen egal ist, was mit und aus der eigenen Bevölkerung wird.
    Wichtig scheint nur noch zu sein die Eliten zu fördern. Das eigene Volk wird verheizt und sogar an den Islam verkauft.
    Leider hat im dritten Jahrtausen die Menschheit nichts dazugelernt.
    Elite bleibt Elite und Die Masse eben Hammelherden ohne Rückgrad und Verstand.

  7. Da tun sich Abgründe auf!

    Danke für den Bericht. Übrigens sollten wir uns nicht einbilden, dass die EU einen Unterschied zwischen Kenianern und uns macht, die denken doch hier und dort: „Das blöde Volk soll wegen so ein bisschen Scharia doch nicht so ein Theater machen – es ist nervig, dass die wegen solcher Bagatellen die richtig großen Ziele blockieren wollen.“

  8. Schicksalsjahre einer Republik:

    DIE LINKE setzt zum fulminanten Sprung in die Parlamente der alten Bundesländer an, im nächsten Jahr avanciert sie möglicherweise zur Koalitionspartei auf Bundesebene!

    Ein Stachel im fetten Fleisch der SED/PDS/DIE LINKE:

    http://www.stiftung-hsh.de

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