Die „Fachleute“ zerbrechen sich den Kopf, wie man mit gewalttätigen Jugendlichen umgehen könnte, wie heute unter anderem auch hier: „Berlin (dpa) – Zur Bekämpfung von Jugendkriminalität helfen nach Ansicht des Kriminologen Christian Pfeiffer nicht schärfere Strafen, sondern vor allem bessere Bildungschancen. Dazu komme ein hoher Fahndungsdruck und schnelle Bestrafungen. Das sagte er der dpa. Das belegten «extreme regionale Unterschiede» in der Entwicklung der Jugendkriminalität. So würden junge Türken in München deutlich mehr Gewalttaten als früher verüben, in Hannover weniger. Zugleich hätten sich deren Bildungschancen in Hannover deutlich verbessert.“

Für eine solche Aufgabe müssen die Politiker erst einmal Kraft tanken im schönen Engadin (Schweiz). Dort, in St. Moritz (siehe Bild Webcam) und umliegenden Nobelorten, haben zahlreiche Prominente den Jahreswechsel bei Kaviar und Hummer verbracht.

Der Tagesanzeiger berichtet:

Noch nie hätten sich so viele und so wichtige Prominente über die Feiertage in St. Moritz aufgehalten, sagte Kurdirektor Hanspeter Danuser in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens (SF). Zu den Prominenten, die im Engadin das neue Jahr einläuteten, gehörte auch Angela Merkel. Die deutsche Kanzlerin erholte sich mit ihrem Mann beim Langlauf.

Soll sie’s genießen und sich erholen. Für 2008 ist ihr tatkräftiger Einsatz mehr als von Nöten. Frau Merkel ist jedoch gegenwärtig längst nicht die einzige Regierungschefin im Engadin. Unterwegs auf der Piste könnte sie dem einen oder anderen Kollegen begegnen: Laut SF soll auch der russische Präsident Wladimir Putin in der Nähe von St. Moritz gesichtet worden sein. Fünf bis zehn weitere Regierungschefs sollen sich ebenfalls in der Gegend aufhalten.

» Den SF-Bericht sehen Sie hier.

(Spürnase: HBS)

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33 KOMMENTARE

  1. Man sollte die ganzen freundlichen Kulturbereicherer mit den Politikern in den Urlaub schicken.
    Das würde den Focus sicherlich angemessen verschieben.

  2. Wer im der selbstverständlichkeit erzogen wird den überlegenen Glauben zu haben welcher ihn zum Herren über die Welt erhebt wird kaum was auf unsere minderwertige Bildung geben.
    Überhaupt , mir ist nicht bekannt das es in Deutschland einen Mangel an schulischen Einrichtungen gibt. Lediglich einen Mangel des Respekt gegenüber den Lehrern !

  3. „Zur Bekämpfung von Jugendkriminalität helfen nach Ansicht des Kriminologen Christian Pfeiffer nicht schärfere Strafen, sondern vor allem bessere Bildungschancen. Dazu komme ein hoher Fahndungsdruck und schnelle Bestrafungen. “

    Eindeutige zustimmung 😉
    Und zu #2:
    Mangel an schulischen Einrichtungen ist ja auch nicht das problem, sondern viel mehr qualität und Mentalität.
    In der Hinsicht scheinen sich die angesprocenen Ausländer recht gut integriert zu haben…(kleiner Hinweis: ich kenne diverse Lehrer, und was man da so hört, vor allem vo den überwiegend deutschen Gymnasiasten – bei anderen ist man ja schon „abgehärtet“ – naja…)

  4. St.Moritz ist für mich gestrichen, bin mehrmals in der U-Bahn übelst angepöbelt worden 🙂

  5. Warum soll Merkel als Plattpommersche nicht mal die Berge betrachten? Kann nur, im Wortsinne, den Horizont erweitern.

    Sogar Berufs-EdelkommunistInnen schlemmen doch in Straßburg am kapitalistischen Hummer…
    Das dortige Münster hat sie wahrscheinlich nicht so interessiert.

    Es ist schließlich von „Bürgern“ erbaut worden,
    nicht von hummerspeisenden Proletariern…

  6. „Zur Bekämpfung von Jugendkriminalität helfen nach Ansicht des Kriminologen Christian Pfeiffer nicht schärfere Strafen, sondern vor allem bessere Bildungschancen.“

    Ah, unser Freund Pfeiffer (mit 3 f!). Vielleicht dämmert ihm und anderen selbsternannten Experten irgendwann einmal, dass Bildungschancen irgendwie auch mit der Bildungsfähigkeit zusammenhängen.

  7. #7
    Auf Zeit spielen, wieder mindestens 1 Generation
    gewonnen. Wieder schiefgegagen?, macht nix da ist er ja Pensionär, u. den anderen fällt da schon was neues ein.

  8. „Fachleute“?

    Normalerweise zerbrechen sich „Experten“ den mehr oder meist weniger vorhandenen Kopf.

    Kann also nicht so schlimm sein…

  9. Merkel geht doch seit Jahren nach Pontresina, und das ist einen Katzensprung von St.Moritz weg. Ist auch wirklich schön dort.

    Vielleicht hat sie die Sicherheit und das zivilisierte Verhalten des Personals geschätzt – sind ja zu 80% Deutsche (und sehr freunliche Leute) 🙂

  10. Ist es unsere Aufgabe Klein-Anatolyer hier zu schulen und auszubilden? Deren Eltern prinzipiell gegen die ungläubige Lebensweise und den Glauben im speziellen sind? Die Großherrschsucht wird den kleinen Herrschern doch schon in die Wiege gelegt. Was soll da schon ein Lehrer oder erst recht eine Lehrerinn ausrichten? Am besten vom Film „Die Klapperschlange“ lernen, wie man Unverbesserliche unterbringt.

  11. Werden französischen, spanischen oder skandinavischen Mitbürgern eigentlich mehr Bildungsangebote unterbreitet als türkischen oder arabischen?

    Außerdem ist es ein Mythos, dass sich durch Bildung eine Mentalität ändert. In allen demokratischen, friedlichen und kultivierten Gesellschaften und Gruppen gibts Flachpfeifen und hochintelligente und gebildete Köpfe. In allen totalitären, menschenverachtenden Gruppen und Systemen ebenso.

    Und weil die Gruppen, mit denen wir Probleme haben, nur Härte, Regeln und Sanktionen verstehen und alles andere als Schwäche sehen, sollte man dies auch berücksichtigen und ihnen klarmachen, dass hierzulande nur derjenige auf die Siegerstraße einbiegen kann, der sich an diese Regeln hält, und der Rest hier nie auf einen grünen Zweig kommen wird. Wenn man aufhört, asoziales Verhalten zu ignorieren und teilweise noch zu honorieren, erledigt sich vieles von ganz allein. Aber das, was in allen anderen Ländern völlg normal ist, ist hier ja nicht möglich, wären ja „Nazimethoden“…

  12. Herr Pfeiffer ist ein Sozialdemokrat und war kurzzeitig Innenminister von Niedersachsen. Wie dieser Mann an das Attribut Kriminologe kommt, mit dem er sich ein wissenschaftliches Mäntelchen umhängt, ist mir schleierhaft.

  13. Zur Bekämpfung von Jugendkriminalität helfen nach Ansicht des Kriminologen Christian Pfeiffer nicht schärfere Strafen, sondern vor allem bessere Bildungschancen.

    Ja, deshalb werden Stipendien von einigen Organisationen nur an Migranten vergeben.

    Erleichternd ist hier auch noch das vereinfachte Abitur oder gleich Schulen, die ihr eigenes Süppchen kochen und spezielle Leistungskurskombinationen anbieten, die besonders migrantenfreundlich sind. So vielleicht türkische Gymnasien: Erster Leistungskurs Türkisch, zweiter kombinierbar je nach Neigungen.

    (Die Benachteiligung deutscher, leistungsstarker Schüler wäre ja keine Benachteiligung, weil deutsche Schüler nicht benachteiligt sind, besonders, wenn sie zusätzlich auch noch leistungsstark sind. Man gleicht durch Migrantenstipendien nur die Bevorzugung Deutscher ein wenig aus.)

  14. Zur Bekämpfung von Jugendkriminalität helfen nach Ansicht des Kriminologen Christian Pfeiffer nicht schärfere Strafen, sondern vor allem bessere Bildungschancen.

    Stimmt, die 9/11er Terroristen und die UK-Bomber-Ärzte waren alle gut gebildet und von Jugendkriminalität kann man da ja nun wirklich nicht mehr reden.

  15. @ 13, Arminius

    Alles klar, der gehört wohl zum Dilettantenstadel um den Feinstaub- und Weltklima-Guru?

    Wie heißt der Fettsack noch mal?

  16. Den Pfeiffer kann man als Wissenschaftler nicht mehr ernst nehmen. Nach dem Amokluaf von Erfurt hat er auf allen Kanälen verbreitet, daß Computerspiele keinen Einfluß auf das Verhalten von Jugendlichen hätten. Vor ein paar Tagen, in einem Interview mit SpOn, behautet er nun plötzlich das Gegenteil.

  17. Die Bildungschancen für Migranten sind genauso gut wie für Einheimische

    Aber: die meisten Migranten brechen ab – und das freiwillig

    Warum?
    Weil es erstens in ihrem Kulturkreis klar ist, daß Mannn gefälligst bekommt was Mannn will weil man ist ja schließlich Herrenmensch
    und zweitens:
    Weil ihnen die Ausbildung einfach zu schwer ist! Arbeiten und Schwitzen dafür sollen andere – aber Herrenmenschen haben Anspruch auf Diplome aufgrund ihrer Geburt.

    Das ist die Einstellung von „benachteiligten Jugendlichen für die man Verständnis aufbringen muss wenn sie wieder mal jemanden abstechen – das ist eben das südländische Temperament“

  18. #13
    Christian Pfeiffer studierte von 1965 bis 1971 Rechtswissenschaften und Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an der London School of Economics and Political Science.

    Er promovierte 1984 mit dem Thema „Kriminalprävention im Jugendgerichtsverfahren“. Von 1985 war er stellvertretender Direktor, ab 1988 Direktor des KFN. Im Jahr 1985 wurde er zudem auf eine Professur für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzugsrecht an der Universität Hannover berufen.

    Von 1985 bis 1997 war Christian Pfeiffer Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen.

    Von Dezember 2000 bis zum Februar 2003 war Pfeiffer, der seit 1969 SPD-Mitglied ist, Justizminister des Landes Niedersachsen.

    Im Jahr 1999 geriet er in das Zentrum einer erbitterten Debatte, nachdem die Magdeburger Volksstimme ein Interview mit ihm veröffentlicht hatte, in dem er einen Zusammenhang zwischen der seiner Auffassung nach autoritären Erziehung in den Kindergärten der DDR und den in Ostdeutschland angeblich um ein Vielfaches häufigeren ausländerfeindlichen Gewalttaten herstellte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Pfeiffer

  19. „Zur Bekämpfung von Jugendkriminalität helfen nach Ansicht des Kriminologen Christian Pfeiffer nicht schärfere Strafen, sondern vor allem bessere Bildungschancen“

    Ah Pfeiffe r mal wieder,nach Piet Klocke mein Lieblingscomedian!
    Hm, Pfeiffer, ist doch seltsam: Berlin: kulturell hoch bereichert mit Muslimen: hohe Migrantenkriminalität, viele Migranten auf der Hauptschule.

    Ein paar Kilometer weiter draußen, in Brandenburg, gehören Migranten zu den Spitzenschülern, obwohl doch Brandenburg mit 2000 Musels so viel ärmer ist als Berlin. Die Brandenburger Migranten, meist Ukrainer, Vietnamesen, jedenfalls Nichtmekkabeter haben sich noch nie groß über mangelnde Bildungschancen beklagt.

    Was sind denn für Pfeiffer überhaupt gute Bildungsnabebote? Den kriminellen Pöbel von der Hauptschule aufs Gymnasium holen, damit er die bildungshunrign Schüler noch ansteckt mit seiner Totalverweierung? Sozialistische Einheitsschulen schaffen? Shariakonforme Lehrpläne,Koranunterricht für alle? Mach doch mal ein aar Vorschläge, lieber Pfeiffer!

  20. Was für eine Pfeife!
    Pfeiffer übersieht bei seinen pseudowissenschaftlichen Tiraden leider,dass sog. Migranten die gleichen Bildungschancen und -angebote haben wie die autochthone Bevölkerung auch. Man muss diese Chancen aber auch ergreifen.Dass soviele Einwandererkinder die deutschen Schulen ohne oder mit einem niedrigen Schulabschluss verlassen, hat nichts, aber auch gar nichts mit mangelnder Chancengleichheit zu tun,sondern ist lediglich ein Produkt mutwilliger, selbsverschuldeter Integrationsverweigerung.

  21. Naja, ein ganz kleines Bischen Gerechtigkeit für Pfeiffer: er hatimmerhin gefordert, die Nationalität der Täter nicht länger zu verschweigen, sondern offen auszusprechen. Für einen Gutmenschen ist das immerhin eine beachtliche Leistung 🙂

    PS: Pfeiffer hat das in einem Interview der Zeit geäussert, ich find leider grad keinen Link, aber er hat tatsächlich die Offenlegung der Nationalität von Gewalttätern gefordert.

  22. …Christian Pfeiffer nicht schärfere Strafen, sondern vor allem bessere Bildungschancen….

    o.k. pfeiffer! das wirkt sich in ca. 16 bis 20 jahren aus, aber was machen wir mit den anderen????????????????

    da fällt dieser pfeiffe natürlich nix ein !!!!!

  23. Beschwichtigungs-Weicheier

    noch mehr Bildungschancen, Kuschelkurs etc. erreichen das Gegenteil bei dem uns fremden Muslem Migranten.

    Die Kultur in der Familie, die Koran-brainwashung, der Gewaltkult der maennlichen Mitglieder, die verweigerte Integration stehen zwischen uns und ihnen, unueberwindliche Barriere.

  24. Zur Bekämpfung von Jugendkriminalität helfen nach Ansicht des Kriminologen Christian Pfeiffer nicht schärfere Strafen, sondern vor allem bessere Bildungschancen. Dazu komme ein hoher Fahndungsdruck und schnelle Bestrafungen. Das belegten «extreme regionale Unterschiede» in der Entwicklung der Jugendkriminalität, sagte der Leiter des Kriminologischen Instituts Niedersachsen und frühere Hannoveraner SPD-Justizminister der Deutschen Presse-Agentur dpa. So würden junge Türken in München deutlich mehr Gewalttaten als früher verüben, in Hannover weniger.
    (. . . . .)
    Pfeiffer verwies auf Befragungen seines Instituts unter tausenden Neuntklässlern 1998 und 2005/2006. In Hannover sei die Zahl der türkischen Schüler, die eingeräumt hätten, im zurückliegenden Jahr mindestens eine Gewalttat verübt zu haben, von 32 auf 22 Prozent gesunken. In München sei sie von 27 auf 31 Prozent gestiegen.

    http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=4228241

    Von Dezember 2000 bis zum Februar 2003 war Pfeiffer, der seit 1969 SPD-Mitglied ist, Justizminister des Landes Niedersachsen. Er löste Wolf Weber (SPD) ab. Mit dem Regierungswechsel wurde Christian Pfeiffer durch Elisabeth Heister-Neumann (CDU) abgelöst.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Pfeiffer

    Der Leiter des Kriminologischen Instituts Niedersachsen Christian Pfeiffer sollte einmal untersuchen, ob der Rückgang bei den Straftaten junger Türken in Hannover daran liegen könnte, daß die SPD dort nicht mehr den Justizminister stellt.

  25. Sauerei – da genießt die Kanzlerin die Landschaft im schönen Engadin und derweil
    findet daheim ein „Kreuzzug gegen die Türkei“ statt.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,526494,00.html

    Hürriyet erinnert daran, was der hessische Ministerpräsident den Türken schon beim vorletzten Wahlkampf angetan hat! „Er hat die doppelte Staatsbürgerschaft verhindert“.

    Tja, das hat die Türken um einige Jahre zurückgeworfen und sie anscheinend an Wien 1683 erinnert. Muss immer noch irre wehtun.

  26. Die Wissenschaft – und ich denke die Sozialpädagogik versteht sich als Wissenschaft – lebt von Versuch und Irrtum, von Theoriebildung und von der Falsifikation von Theorien. Seit über 30 Jahren wird überwiegend Kuschelpädagogik betrieben. Wohl nicht um wissenschaftliche Erkenntnisse zu bestätigen oder zu widerlegen, sondern aus ideologischen Gründen. Es ist jetzt dringend notwendig, die „harte Tour“ für 30 Jahre im Großversuch zu testen. Das Ergebnis kann man sich jetzt schon ausrechnen.

  27. Mein Sohn (10 Jahre): Die Lehrerin am Gymnasium erklärte: „Männer sind nur zum Kinderzeugen da“. Nach mehrfacher Rückfrage: wörtliches Zitat! Soviel zum deutschen Bildungssystem! Letzte Ruhestätte der verlorenen 68-ziger?
    Nach Analyse des Zitates selbverständlich Richtigstellung und genaue Definition der Geschlechterrollen.

  28. Ja, ja. Immer die Bildung.
    Die Chinesen haben ein schönes Sprichwort: „Aus Rattenzähnen kann man kein Elfenbein schnitzen“.

  29. Also wenn ich das nicht ganz falsch verstehe, ist nicht die Zahl der DELINQUENTEN Türken sondern nur die Zahl der eine Delinquenz BEKENNENDEN Türken unterschiedlich:

    „….In Hannover sei die Zahl der türkischen Schüler, die eingeräumt hätten, im zurückliegenden Jahr mindestens eine Gewalttat verübt zu haben, von 32 auf 22 Prozent gesunken. In München sei sie von 27 auf 31 Prozent gestiegen…..“

    Lügen mit Statistik…..?!

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