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Aktion in Krefeld: Black moving Objects

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„Phantasie op Krie-ewelsch“ lautete das Motto des Rosenmontagszuges in Krefeld. Eine Gruppe Islamkritiker nahm die Aufforderung ernst und nutzte die Gunst der wartenden Menschenmenge für eine phantasievolle Aktion. Islamisch verschleiert und mit Plakaten der Grünen wiesen die Demonstranten auf die stillschweigende Duldung islamischer Menschenrechtsverletzungen durch ihre Ex-Partei hin. Denn die Teilnehmer sind ehemalige Wähler der Grünen, die sich dem islamkritischen Lager zugehörig fühlen und selbstverständlich auch PI lesen.

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In einer Presseerklärung erläutert die Gruppe den Grund der ungewöhnlichen Aktion:

Phantasie op Krie-ewelsch

Presseeklärung

„Black moving Objects“ im Krefelder Karneval

kr-vh_200.jpgMutige Islamismus- Kritiker möchten dieses Thema nicht an den rechten Rand der Gesellschaft abgeschoben sehen. Es geht alle Menschen an! Denn: islambedingte Ausnahmen bestehen heute schon im Straf-, Arbeits-, Pass-, Schul-, Versicherungs-, Familien- und Tierschutzrecht. Kommentar der Grünen: Fehlanzeige! Kritiker dieser Realität werden von den Grünen im Schulterschluss mit Islamvertretern von z.B. Ditib, Milli Görus und dem Zentralrat der Muslime als Rassisten oder Ausländerfeinde verleumdet.

Unsere Forderung lautet:

Einwanderungsland – JA! Islamismus – NEIN! Denn: „Es gibt viele moderate Moslems, doch der Islam selber ist nicht moderat.“ (Taslima Nasrin, Schriftstellerin)

visdp: Grüne von unten & KIK (Krefelder Islam-Kritik)

Mitglieder des islamkritischen Aktionsforums haben die Demonstranten begleitet und berichten über unterschiedliche Reaktionen der Jecken am Straßenrand, von „Lasst uns heute damit in Ruhe“ über „guck mal, die machen Werbung für die Grünen“ bis zu zustimmendem Verständnis.

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Lesern, die ähnliche Aktionen durchführen möchten, sei besonders das Aktionsforum empfohlen, um Kontakte zu Gleichgesinnten zu knüpfen. Es wird Zeit, dass Islamkritik als selbstverständliches Bürgerrecht immer öfter sichtbar wird. Denn:

„Gegen Menschenrechtsverletzungen zu protestieren ist nicht extremistisch. Das ist normal.“ (Mina Ahadi)




Freude in Gaza über Mordanschlag

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Die Bilder der Heute-Nachrichten erinnerten an den 11. September: Auto Korsos in Gaza, Kinder verteilen Süssigkeiten und Blumen als Zeichen der Freude und des Triumphes. Nach einem Jahr ist es muslimischen Terroristen wieder einmal gelungen, bei einem Anschlag in Israel eine Frau zu töten und zahlreiche Menschen zum Teil schwer zu verletzen.

Die Jüdische berichtet unter Berufung auf die israelische Botschaft und Haaretz:

Bei einem Selbstmordanschlag palästinensischer Terroristen in der südisraelischen Stadt Dimona wurden heute eine Frau getötet und zahlreiche Menschen verletzt, einer davon schwer.

Die beiden aus dem Gaza-Streifen stammenden Attentäter, die von Ägypten aus nach Israel eingedrungen waren, wurden ebenfalls getötet. Es war dies der erste Anschlag dieser Art seit einem Jahr.

Der Anschlag ereignete sich um 10.30 Ortszeit im Einkaufszentrum der Stadt. Der erste der beiden Terroristen sprengte sich in die Luft und riss dabei eine Bewohnerin der Stadt und mindestens elf weitere mit sich in den Tod. Der zweite Terrorist war offensichtlich von der Druckwelle niedergeworfen worden und wollte seinen Sprengstoffgürtel zünden, nachdem Polizei und Rettungskräfte am Tatort eingetroffen waren. Er wurde im letzten Moment entdeckt und auf der Stelle erschossen.

Die Selbstmordattentäter gelangten von Ägypten aus nach Israel. Die mit der Fatah assoziieren Al-Aqsa Märtyrer-Brigaden haben die Verantwortung übernommen. Abu Fouad, ein Sprecher der Terrororganisation, teilte mit, dass die Aktion seit einem Monat geplant, aber erst durch den gewaltsamen Durchbruch der Grenze zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten in Rafiah am 23. Januar ermöglicht worden war. Israels Sicherheitsbehörden waren seitdem in erhöhter Alarmbereitschaft und hatten vor einem Einsickern von Terroristen über den Sinai gewarnt.

Der letzte Selbstmordanschlag in Israel ereignete sich am 29. Januar letzten Jahres im Küstenort Eilat am Roten Meer. Damals waren drei Menschen in einer Bäckerei in den Tod gerissen worden.

(Haaretz, 04.02.08)
„die jüdische“ 04.02.2008 17:12




Rosenmontag mit kritischen Untertönen

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So kritisch und zutreffend, wie der Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly die Kölner Jecken von der Großmoschee überrollt sieht, konnte es nur beim Entwurf bleiben (der Düsseldorf Blog berichtet hier mehr dazu). Die zwei realisierten Wagen im Kölner Rosenmontagszug waren viel sittsamer. Trotzdem gab es bei der ARD-Übertragung einige bemerkenswerte Spitzen.

Als Kommentator hatte die ARD Willibert Pauels engagiert, einen katholischen Diakon, der seit Jahren auch als Redner in der Karnevalsbütt große Erfolge feiert und dabei mit seinem klaren Bekenntnis zu christlichen Werten dem Großteil des Publikums in den Sälen aus dem Herzen spricht. Er ließ es sich auch heute nicht nehmen, einige Spitzen unterzubringen. Etwa zum Wagen der „Kölschen Lösung“ des Moscheestreits, der ein Minarett durch einen Domturm ersetzt. Pauels:

„Wir müssen uns aufeinander zubewegen. Aber wenn die Moslems sagen, wir sind Ungläubige, geht das nicht“.

Und an anderer Stelle:

„Man soll kein Zerrbild vom Islam zeichnen, aber wir müssen von den Moslems ständig Toleranz einfordern“

Zu den Themen Rauchverbot und Klimawandel (er sprach von der Religion des Klimawandels):

„Man kann in Deutschland mittlerweile eher ein Kind abtreiben, als eine Zigarette rauchen. Da stimmt was nicht.“

„Ob das mit dem Klimawandel so schlimm ist (wie von einem Motivwagen gezeigt), da habe ich meine Zweifel.“

Zu einem Motivwagen, der Ahmadinedjad, den nordkoreanischen Diktator und George W. Bush zeigte, die gemeinsam Öl ins Feuer gießen:

„Ahmadinedjad … der Drecksack aus dem Iran … aber dass man Bush da in eine Reihe stellen kann, glaube ich nicht“

Immer wieder im Zug zu sehen: Die schwarzen Pappnasen, mit denen die Kölner gegen das Verbot der Volkssitzung auf dem Neumarkt protestieren. Willibert Pauels nennt die Adressaten des Protestes: „Rot – rot- grün“. Auch mit schwarzer Pappnase auf dem Wagen der Ehrengarde: OB Fritz Schramma und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Wollen wir hoffe, dass die Nasen ihnen auch so sympathisch bleiben, wenn sie demnächst gegen ihre eigene bürgerfeindliche Politik getragen werden. Denn schließlich hatte das Festkomitee sie zum „Symbol des zivilen Ungehorsams“ erklärt. Ganz allgemein.

Dass man die Aufmerksamkeit der Menschen am Zugweg nicht allein den zu politischer Korrektheit neigenden Karnevalisten überlassen muss – diese Idee hatte eine Gruppe islamkritischer Menschenrechtler in Krefeld. Über die erfolgreiche Aktion, mehr wollen wir noch nicht verraten, wird PI noch im Laufe des heutigen Abends berichten, sobald uns die Bilder aus Krefeld erreicht haben!

UPDATE: Wie der Düsseldorf Blog berichtet, bekamen beim Düsseldorfer Rosenmontagszug auch die Linken – hier (Foto unten) die verschleierte Grünen-Chefin Claudia Roth, die alle Muslime ganz doll lieb hat – ihr Fett weg.

Claudia Roth




Mazyek bezeichnet Koch als „Hass-Hetzer“

Aiman MazyekDer Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek (Foto), hat den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch als „Hass-Hetzer“ bezeichnet. In einem Kommentar zum Wahlkampf schreibt Mazyek: „Die angeblich schweigende Mehrheit, die Herrn Kochs ausländer- und islamfeindliche Hasstiraden gut heißt, die gibt es nicht. Die Mehrheit der Hessen hat den rassistisch und unanständigen Wahlkampf der CDU nicht gewollt.“

» a.mazyek@zentralrat.de

(Spürnase: T.P.)




Massenprotest in Türkei gegen Kopftuch an Unis

Kopftuch-ProtesteMehr als 100.000 Türken haben am Samstag in Ankara gegen die von der Regierung geplante Lockerung des Kopftuch-Verbots an Universitäten demonstriert. „Die Türkei ist und bleibt säkular“, riefen die Demonstranten, die sich vor dem Mausoleum des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk versammelt hatten. Sie schwenkten türkische Flaggen und hielten Bilder Atatürks in die Höhe, der einst die Trennung von Staat und Religion eingeführt hatte.

» Fakten & Fiktionen: 100.000 protestieren in Ankara gegen Kopftuch




Die „Bulgarisierung“ Deutschlands

Bulgarisierung DeutschlandsZur Zeit ist für mich keine Partei wählbar. Ich kann mit den „Rechten“ genauso wenig anfangen wie mit den „Linken“. Die beiden „Volksparteien“ CDU und SPD haben nach meiner Ansicht den gleichen Anteil an der heutigen Situation. Die Gründe der SPD/Grünen sind bekannt (Gutmenschen, Multikulti, globalgalaktische Toleranz usw.) – die Gründe der CDU/FDP sind vielschichtiger. Ich bin der festen Überzeugung, dass die CDU/FDP seit mehr als 30 Jahren die „Bulgarisierung“ Deutschlands geplant und installiert haben.

(Gastbeitrag von K. Sehlmann)

Angefangen hat es mit den ersten Gastarbeitern der frühen 60er Jahre, die WIR angeblich gerufen haben. Tatsache ist, dass die Konzerne, wie Krupp, Thyssen, die ehemaligen Zechen (heute RAG-RWE) diese Leute in Anatolien angeworben haben, und sich danach nicht mehr um deren Rückführung gekümmert haben. Ich kann mich noch gut erinnern, wie mein Vater gesagt hat, dass diese Leute die Stundenlöhne unterlaufen.

Der nächste große Schritt war die Erweiterung der EWG zur EU und die damit verbundene Aufnahme weiterer unterentwickelter Mitgliedsländer. Mit den jetzt angestrebten Stundenlöhnen in Deutschland (zwischen drei u. vier Euro) ist man dem Ziel der CDU/FDP als Erfüllungsgehilfe der Konzerne schon ziemlich nahe gekommen. D.h. das Lohnniveau von Bulgarien ist fast erreicht.

Einige Firmen, wie Discounter und 1-Euro-Läden machen es möglich, z.B. Bekleidung Kinderanorak, Hose, Unterwäsche zusammen für 12,99 Euro zu kaufen (Die Bulgarisierung ist fast vollendet, das passt zu den Stundenlöhnen). Dass diese Teile aus China stammen, und mit bedenklichen, weil krebserregenden Färbemitteln und Weichmachern behandelt wurden, ist in diesem MASTERPLAN „nicht so wichtig“.

Menschen, in neusprech „human ressources“, müssen weltweit zu gleichen Bedingungen verfügbar sein (Globalisierung). Wir müssen uns jetzt schon mit dem Begriff „Wanderarbeiter“ beschäftigen. CDU/FDP und sogar SPD/Grünen spielen mit, weil nach Karriereende gut dotierte Jobs auf sie warten.

Zukunftsaussichten: Die Schere wird noch größer, einen Mittelstand gibt es nicht mehr. Diejenigen, die es „geschafft“ haben, werden in „suburbs“ (Vorstädten mit Villen, Mauern, Pool, Golf-, Tennisplatz, Security usw.) wohnen. Sie werden in verdunkelten, gepanzerten Limousinen zur Arbeit gefahren werden.

Durch die verbleibenden alten Städte werden marodierende Banden ziehen und ihr Unwesen treiben. Die Polizei wird immer mehr Stadtteile aufgeben müssen.

Die Lösung? Wir sollten was tun. Aber… ich vermute, die Gründung einer Partei würde vermutlich scheitern, weil auch wir (ca. 25.000 PI-Besucher pro Tag) in den Fragen der Außenpolitik (Afghanistan), Soziales (Renten, Hartz IV), Energie (Solar, Kernenergie) usw. so unterschiedlich sind, dass wir aus 25.000 „Mitgliedern“ ca. 25 Parteien mit je 1000 „Mitgliedern“ und deren verschiedensten Ansichten bekämen.

Leider sind wir uns nur in einer Sache einig!




US-Superwahltag: Der Kampf ums Weiße Haus

wahlkampf.jpgKurz vor dem Superwahltag in den USA am morgigen Dienstag stellen wir Ihnen die sieben noch im Rennen stehenden Präsident- schaftskandidaten vor. Schließlich kann es nicht schaden zu wissen, wer vielleicht bald im Weißen Haus sitzen wird, und was das für uns in Europa und die Welt bedeuten könnte. Wir zeigen Ihnen, wer sich neben Obama und Clinton – von denen hierzulande fast ausschließlich die Rede ist – sonst noch um den Job beworben hat und was die hiesigen Medien gerne verschweigen.

Europas Lieblinge – die Demokraten:

Barack Obama aus Illinois

obama.jpgGeboren am 4. August 1961 in Hawaii, Vater Kenianer, aufgewachsen als Muslim in Indonesien, heute Mitglied einer fundamentalen dezidiert auf Schwarze ausgerichteten Freikirche, Jurist, verheiratet, zwei Kinder. Obama könnte der erste dunkelhäutige Präsident der USA werden.

Obama möchte das Wirtschaftssystem reformieren, wie er das anstellen möchte, ist unklar, sein Standpunkt ist insbesondere alles schlecht zu finden, was Bush gemacht hat. Er setzt sich insbesondere für die Rechte der schwarzen US-Bevölkerung ein.

Seine Haltung zur Immigration: Seid willkommen wenn ihr Schwarze, Afrikaner oder Muslime seid.

Obama blendet seine muslimische Vergangenheit gerne aus und gibt sich lieber als Verkörperung des amerikanischen Traums vom Tellerwäscher zum Präsidenten. Sein Vater war Kenianer, Obama selbst war praktizierender Muslim, das hat Daniel Pipes klar erwiesen. Auch wenn Obama heue Christ ist, könnte sein Status als Abgefallener für die USA zum politischen Problem werden. Außerdem pflegt Obama Beziehungen zum umstrittenen kenianischen Oppositionsführer Raila Odinga, der die Scharia in Kenia einführen will. Vielleicht wird die Scharia durch Obama bald auch in den USA gültiges Rechtssystem werden. Etwas verdächtig ist auch, welche Summen er für seinen Wahlkampf zur Verfügung hat, fast soviel wie Hillary Clinton.

Obama war von Anfang an und ist klar gegen den Irakkrieg. Der amerikanische Nachrichtensender CNN musste sich sogar schon bei ihm entschuldigen, weil sein Name irrtümlich bei einem Bericht über Osama bin Laden eingeblendet worden war – eine Verwechslung oder gar nicht so daneben? Jedenfalls würde Obama auch ganz gern mit dem Iran verhandeln.

Für Europa Obama scheint sich weniger zu interessieren als für beispielsweise für China und Kuba, beides kommunistische Staaten. Ausserdem unterhält er Beziehungen zu Scharia-Befürwortern in Afrika. Nichts desto Trotz ist Obama der Liebling der europäischen Linken.

Hillary Rodham Clinton aus New York

hillary-clinton.jpgGeboren am 26. Oktober 1947 in Park Ridge, Illinois, wo sie auch aufgewachsen ist, Juristin, Ehefrau des Ex-Präsidenten Bill Clinton, ein Kind. H. Clinton ist insbesondere darum bemüht, das Gesundheitssystem in den USA zu reformieren. Sie könnte die erste Frau als Präsidentin im White House werden.

Hillary will in den USA mehr Arbeitsplätze schaffen. Die Reform des Gesundheitswesens ist eines Ihrer politischen Hauptziele. Außerdem möchte Sie durch eine Umgestaltung der Wirtschaftspolitik den Haushalt sanieren.

Als Frau, die sich im politischen Zentrum der demokratischen Partei versteht, ist Clinton ein Dhimmi erster Güteklasse. Eine eiserne Lady, nur eben sozialistisch. Sie wird die Toleranz mit eiserner Faust durchsetzen. In Sachen Einwanderung verfolgt Clinton dennoch eine recht strikte Linie. Sie ist für verschärfte Grenzkontrollen.

Hillary Clinton kann man wohl nicht zu Unrecht als Emanze bezeichnen, gehören doch Frauenrechte zu ihren Hauptthemen. Außerdem verwendet sie neben dem Namen ihres Ehemannes Clinton auch stets ihren Mädchennamen Rodham, um sich von ihrem Mann möglichst abzugrenzen. Von daher müsste sie dem Islam gegenüber kritisch eingestellt sein, aber dass diese eigentlich logische Rechnung bei den Linken nicht aufgeht, sieht man auch diesseits des großen Teichs.

H. Clinton war 2003 noch für einen Einsatz der US-Truppen im Irak. Mittlerweile hat Sie sich diesbezüglich umentschieden und ist für Truppenrückzug.

Wie Obama interessiert sich auch Clinton mehr für China als für Europa, obwohl sie Europa bereits mehrfach bereist hat. Sie war mal PLO-Fan, hat sich dann aber später doch lieber proisraelisch gegeben. Sie ist für eine Öffnung Europas in Richtung Osten.

Mike Gravel aus Alaska

gravel.jpgGeboren am 13. Mai 1930 in Springfield, Massachusetts, Eltern Frankokanadier. Studierte an der Columbia, diente als Soldat und arbeitete auch schon mal als Taxifahrer. Verheiratet, zwei Kinder, vier Enkel. Ihm geht es vor allem um die Bekämpfung des „Treibhauseffekts“ – er ist der Grüne unter den US-Präsidentschaftskandidaten.

Gravel steht für die Einführung eines progressiven Steuersystems und eines nationalen Umweltschutzprogramms, das sich auch wirtschaftlich auswirken wird. Gravel ist für die Selbstbestimmung der Frau, worunter für ihn die Abtreibung fällt.

In Sachen Grenzschutz sieht Gravel eher eine strenge Linie vor.

Gravel hat keinerlei Problembewusstsein für den Nahen Osten und steht dem Islam völlig unkritisch gegenüber.

Als ehemaliger Vietnamkrieg-Gegner ist er für einen sofortigen Truppenabzug aus dem Irak. Auch mit Iran und Syrien will Gravel jeden bewaffneten Konflikt vermeiden.

Außenpolitik gehört jedoch nicht zu seinen Interessensgebieten, schon gar nicht Europa.

Für die freie Welt – die Republikaner:

John McCain aus Arizona

mccain.jpgGeboren am 29. August 1936 in der Panamakanal-Zone, wo sein Vater bei der Navy stationiert war. McCain besuchte selbst die US Navy-Akademie und diente in Vietnam, wo er fünf Jahre lang Kriegsgefangener war. Verheiratet, sieben Kinder, vier Enkel. McCain steht für den Einsatz der US-Truppen im Irakkrieg und für ein verschärftes Immigrationsgesetz.

McCain würde die Innenpolitik reformieren, zum Beispiel die Steuern senken und die Wirtschaft ankurbeln. Er würde wohl auch die bisherigen Einschränkungen der Bürgerrechte in Teilen zurücknehmen.

McCain ist für sichere Grenzen, damit der Schutz der eigenen Bevölkerung gewährleistet werden kann.

Er sieht die Problematik des Islam als Bedroung für den Westen.

McCain ist selbst ein Kriegsheld. Er weiß, so gut wie kaum ein anderer, was Krieg bedeutet, hat er doch fünf Jahre in feindlicher Gefangenschaft ausgeharrt. Dennoch findet gerade er, dass die USA für die Unabhängigkeit des Irak kämpfen sollen. Er ist nicht für Truppenabzug, sondern im Gegenteil für die Verstärkung der US Armee. McCain steht zu seinen Soldaten, unterstützt sie, will sie nicht nach einer halberledigten Mission zurückholen oder in ungeschützt in feindlichem Gebiet sitzen lassen. Das Gefangenenlager Guantanamo würde unter der Administration McCain geschlossen. McCain ist aber überzeugt davon, dass die USA die freie Welt in diesen schwierigen und gefährlichen Zeiten verteidigen müssen.

McCain gilt als außenpolitisch gut vernetzt. In den vergangenen 15 Jahren war er regelmäßiger Gast der jährlichen Sicherheitskonferenz in München. Die Europapolitik ist ihm ein wichtiges Anliegen und er würde als Präsident die Anliegen Europas ernst nehmen. Infos zu McCain finden Sie auch im Tagesspiegel.

Mitt Romney aus Massachusetts

romney.jpgGeboren am 12. März 1947 in Detroit, studierte Wirtschaft und Recht, war Mitorganisator der Olympischen Spiele in Salt Lake City 2002, Mormone, verheiratet, fünf Kinder. Romney kämpft für die Unterstützung der im Irak eingesetzten US-Truppen.

Romney ist ein Mann der aus der Wirtschaft kommt und da wohl auch ein gutes Händchen hat. In seiner Karriere hat er sich vom Technokrat zum Sozialkonservativen entwickelt. Er setzt sich für eine allgemeine Krankenversicherung ein und hat in seinem Staat dafür gesorgt, dass Homosexuelle heiraten dürfen. Er setzt auf mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit der USA, insbesondere auch von fremdem Öl.

Romney steht für sichere Staaten, im Inneren und für eine Landesverteidigung nach außen. Die Möglichkeiten illegaler Immigration möchte er zukünftig unterbinden.

Romney ist dezidiert und offen islamkritisch.

Er sieht in der nuklearen Aufrüstung gewisser Staaten das Hauptproblem und möchte sich vor möglichem nuklearem Terrorismus schützen. Er spricht aber auch ganz offen vom Kampf gegen den Dschihad. Dass islamistische Führer im Besitz von Nukleartechnologie sind, ist für ihn untragbar – er ist daher gegen eine harte Linie speziell gegenüber dem Iran.

Romneys Außenpolitik ist voll und ganz dem Kampf der Islamisierung des Westens gewidmet. Er erhoffft sich in diesem Kampf europäische Alliierte.

Mike Huckabee aus Arkansas

huckabee.jpgGeboren am 24. August 1955 in Hope, Arkansas, Theologe, arbeitete als Prediger in einer Baptistenkirche, verheiratet, drei Kinder. Huckabee ist selbst begeisterter Marathonläufer und für eine Gesundheitsreform in den USA. Er setzt sich außerdem für den Verbleib der US-Truppen im Irak, weil er glaubt, dass der Truppenabzug in eine Katastrophe führen würde, sowohl für die USA also auch für den Irak.

Huckabee ist offenbar einer, der aus wenig viel machen kann. Obwohl er vergleichsweise nur bescheidene Summen für seinen Wahlkampf zur Verfügung hat, ist er damit sehr erfolgreich. Das ist ein wichtiger Punkt, wenn man bedenkt, welche Rolle Geld im US-Wahlkampf spielt. Huckabee ist gegen Abtreibungen und Homosexuellenehen gegenüber kritisch eingestellt. Er möchte sich aus alten Wirtschaftsabkommen über Nahrungsmittel und Energieimporte gern befreien und setzt sich ein für sportlichere und gesündere Staaten.

Huckabee will sichere Grenzen zum Schutz der eigenen Bevölkerung.

Er gibt sich Außenpolitisch eher bedeckt, ist aber eindeutig islamkritisch eingestellt.

Hukabee ist aus humanitären Gründen für den Verbleib der US-Truppen im Irak. Nach eigenen Aussagen will er alles tun, um den Krieg gegen den Terrorismus, der kein gewöhnlicher Krieg mit bisher gekannten Mitteln ist, zu gewinnen. Von den US-Präsidentschaftskandidaten ist Huckabee der, der am dezidiertesten hinter Israel steht.

Die Verteidigung Amerikas beginnt für Huckabee in Europa. Daher liegt ihm auch die Sicherheit der Europäer am Herzen und er wird Europa im Kampf gegen die Islamisierung unterstützen.

Ron Paul aus Texas

paul.jpgGeboren am 20. August 1935 in Pittsburgh, war Arzt bei der US-Air Force und brachte während seiner Berufskarriere über 4000 Babys zu Welt. Verheiratet, fünf Kinder, 17 Enkel. Paul steht für die Freiheit und Unabhängigkeit von Handelsabkommen. Ron Paul gilt als der bescheidenste der Präsidentschaftskandidaten.

Ron Paul ist der einzige der US-Präsidentschaftskandidaten, der einen intensiven online Wahlkampf betreibt und dort auch das Kapital für den Wahlkampf zusammengetragen hat. Von daher trotz seines Alters ein Mann, der mit der Zeit geht.

Paul will die US Grenzen sichern: „eine Nation ohne sichere Grenzen, ist gar keine Nation“.

Er ist islamkritisch, sieht seine Aufgabe jedoch eher innenpolitisch.

Ron Paul ist gegen eine offensive Haltung der USA und war auch on Anfang an Gegner des Irakkrieges, der seiner Meinung nach auf Grund von Fehlinformationen überhaupt erst begonnen hat. Er fürchtet, dass die Dschihadisten durch den Anti-Terror-Krieg noch zahlreicher geworden sind.

Paul macht vor allem übers Internet Wahlkampf sogar in Europa von daher gesehen, scheint ihm Europa doch nicht ganz unwichtig zu sein.

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