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Berlin zittert vor dem „Dummen Stein“

Die dänische Künstlergruppe „Surrend“ wurde mit brisanten politischen Aktionen weltberühmt. So schmuggelten die Dänen beispielsweise im Dezember 2006 eine Annonce mit Sprüchen von Präsident Ahmadinedschad in eine Teheraner Tageszeitung, deren erste Buchstaben von oben nach unten gelesen das Wort „Schwein“ ergaben. Thema der gegenwärtigen Aktion ist der Antisemitismus. Dummerweise trat man damit auch der Friedensreligion auf die Füße, die sogleich friedlich mit Gewalt drohte.

Eine Ausstellung im Klein-Asiens Berlin, in der Moabiter Turmstraße, wurde daher abgesagt.

Ab Freitag, den 22. Februar 2008 wird Surrend in einer Einzelausstellung mit neuen Arbeiten im Kunstverein Tiergarten in Berlin zu sehen sein. Die aktuellen Aktionen und Projekte von Surrend sind von der absurden neonazistischen Verschwörungstheorie ZOG angeregt, die auch in Teilen der arabischen Welt und im links-autonomen Milieu immer mehr Anhänger findet.

Doch aus der bildlichen Anschauung wurde nichts. Abgeordnete der Friedensreligion, in der Turmstraße ganz besonders zahlreich vertreten, äußerten nach Betrachten der Werbeplakate mit der obigen Abbildung spontane Bedenken und „erbaten“ unter Androhung gewaltsamer Aktionen die freiwillige Schließung der Ausstellung.

Eine Ausstellung dänischer Künstler ist im Berliner Bezirk Tiergarten aus Sicherheitsgründen vorerst geschlossen worden. Muslime hatten sich von einem der gezeigten Plakate in ihren religiösen Gefühlen verletzt gefühlt. Es kam zu konkreten Gewaltandrohungen.
(…) Galeriemitarbeiter Bernhard Rose sagte WELT ONLINE, es handle sich um Drohungen junger Muslime aus dem Bezirk, die an einem der ausgestellten Poster Anstoß genommen hätten. Es gehe dabei um ein Bild aus einer Viererreihe mit dem Titel „Schwarzmalerei“. Auf einem davon sei die Kaaba in Mekka, das zentrale islamische Heiligtum, das die Form eines Würfels von der Größe eine Hauses hat, zu sehen. Tausende Pilger liefen darum herum und über dem Bild stehe „Dummer Stein“. Zudem hätten drei oder vier Pilger Gedankenblasen an ihren Köpfen in denen „ZOG“ stehe.

Die Buchstaben stehen für „Zionist Occupied Government“ (dt. Zionistisch besetzte Regierung). Um die Verbreitung dieser rechtsextremen, antisemitischen Verschwörungstheorie geht es in der Schau, die seit dem 22. Februar im Kunstverein Tiergarten zu sehen war. Der Theorie zufolge soll die gesamte Weltpolitik zionistisch gelenkt sein. Mit den gezeigten 22 Plakaten attackiert die Künstlergruppe neben der ZOG auch neonazistische Propaganda, die israelische Regierungspolitik und radikale jüdische Gruppierungen.
(…)
Zwei junge Mädchen seien am Dienstag zu der Galerie gekommen, sagte der Galeriemitarbeiter Rose und hätten das Bild durch das Fenster gesehen und mit ihren Handys fotografiert. „Das war dann Gespräch auf der Turmstraße, in der unsere Galerie liegt.“ In kleinen Gruppen seien mehr Muslime vorbei gekommen und hätten sich über das Plakat beschwert. Rose sagte, die Galeriemitarbeiter hätten die Menschen angesprochen und gebeten hinein zu kommen, was aber nicht angenommen worden sei.

Schließlich habe es von Seiten der Protestierenden geheißen, das Plakat müsse auf jeden Fall abgehängt werden, „ansonsten müsst ihr Euch auch nicht wundern, wenn Steine fliegen“. Aus Sicherheitsgründen sei das Bild dann auch zunächst abgehangen worden. Mit einem islamischen Geistlichen, der die Galerie besuchte, konnte nach Roses Angaben zunächst keine Lösung für das Problem gefunden werden.

Die Ausstellung befindet sich im Erdgeschoss eines Hauses in der Turmstraße mit großer Fensterfront. Das Risiko, das Mitarbeiter oder Besucher verletzt würden, wenn tatsächlich Steine flögen, sei zu groß, sagte Rose.

Im zuständigen Bezirksamt gibt man sich kämpferisch, während man sich mit der unausweichlichen Kapitulation vor dem muslimischen Zorn schon abgefunden hat.

Erklärtes Ziel ist es, wieder zu öffnen“ – mit dem umstrittenen Bild. „Es wird definitiv nicht ein Bild runter genommen.“ Falls dies nicht möglich sei, sei dann allerdings auch eine vollständige Schließung der Ausstellung möglich.

Und so quält man sich weiter zwischen dem, was man eigentlich tun müsste und dem, was man realistisch betrachtet, tun wird.

„Muslime in Europa müssen akzeptieren, dass sie nicht eine Kunstausstellung in einer Galerie zensieren können“, hieß es von Seiten des Kunstvereins in einer Pressemitteilung. „Meinungs- und Kunstfreiheit sind zentrale Werte unserer demokratischen Gesellschaften und brauchten über 200 Jahre, um sich in Europa zu etablieren. Sie sind die Grundlage unseres Zusammenlebens. Es ist inakzeptabel, wenn einzelne gesellschaftliche Gruppen in der Lage wären, durch Drohungen Zensur in Kunst- und Meinungsfreiheit zu üben.“

Muslime müssen akzeptieren, dass sie etwas nicht tun können, was sie gerade erfolgreich über die Bühne bringen? Muslime müssen gar nichts akzeptieren und sie dürfen grundsätzlich alles. Denn Islam ist Frieden. Deshalb haben wir Angst.

(Spürnasen: Tobias J., Markus M., Sabine C. und Markus G.)




Zeva Adom – Roter Alarm

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Während die „rote Heidi“ ihre Personenschützer mit palästinensischen Fähnchen an deutschen Polizeiuniformen in Israel aufmarschieren lässt, feuern ihre arabischen Freunde mit unverminderter Bosheit Raketen auf israelische Zivilisten. Seit Jahresbeginn fast 1.000. Wenn über die Lautsprecher „Zeva Adom“ (Roter Alarm) gegeben wird, bleiben den Bürgern, vom Kleinkind bis zum Greis, genau 15 Sekunden, um irgendwo Zuflucht zu suchen. Gestern wurde ein Familienvater in Sderot getötet. Heute gingen dort 30, im benachbarten Ashkelon 10 Raketen nieder. Wieder gab es Verletzte. Spiegel TV berichtet in ungewohnt objektiver Form über die Situation der Betroffenen.

Über das Todesopfer des gestrigen Angriffs berichtet der Newsletter der israelischen Botschaft:

Bei dem Todesopfer des Raketenangriffs auf das Sapir College handelt es sich um den 47jährigen Roni Yihya aus dem Moshav Bitcha in Südisrael. Er hinterlässt seine Frau Esther und vier Kinder: Niv, der gerade seinen Armeedienst ableistet, die 17jährige Lital, die 14jährige Coral und den achtjährigen Idan.

Vor fünf Jahren kämpfte die Familie darum, eine neue Niere für ihn zu finden. Vor der Transplantation arbeitete er als Operateur eines Zementmischers für eine Baufirma. Nach seiner sich lange hinziehenden Rekonvaleszenz nahm er ein Logistik-Studium am Sapir College auf. Dort erlag er am Mittwoch einer Splitterwunde in der Brust, nachdem eine Rakete neben seinem Wagen auf dem Campus-Parkplatz eingeschlagen war.

(Außenministerium des Staates Israel, 27.02.08)

Was deutsche Medien konsequent verschweigen: Trotz der ständigen Raketenangriffe liefert Israel täglich Energie und lebenswichtige Güter in den Gazastreifen. Nicht selten werden die Helfer sogar dabei von den Arabern beschossen. Hier sind einige Zahlen, die wir nicht erfahren sollen:

1. Strom:

Das Kraftwerk in Gaza liefert 60 Megawatt.
Die Umsetzung der ersten Kürzungsstufe in der Stromversorgung (die der Oberste Gerichtshof genehmigt hat) drückt sich in einer gegenwärtigen Verringerung von lediglich fünf Prozent der Strommenge aus, die durch eine von etwa zehn Stromleitungen fließt, durch die die Kraftwerke in Israel und Gaza miteinander verbunden sind.
Trotz der Kürzung können die Palästinenser den Strom in einer Weise weiterleiten, die die Versorgung lebenswichtiger Einrichtungen garantiert.

2. Treibstoff:

Der Oberste Gerichtshof hat für das humanitäre Minimum die folgenden Parameter festgelegt:

Industriebrennstoff für das Kraftwerk: 2.2 Millionen Liter pro Woche.
Gewöhnlicher Treibstoff: 800 000 Liter pro Woche.
Benzin: 75 400 Liter pro Woche.
Kochgas: Beinahe ohne Einschränkung.

Der Terminal in Nahal Oz ist geöffnet (außer im Falle direkten Beschusses oder von Drohungen) und der Gas- und Treibstofftransfer wird auf Handelsbasis (gemäß den Abwägungen des Versorgungsunternehmens) fortgesetzt.

Am 24.02 wurden 517 000 Liter Treibstoff und 281 Tonnen Heizgas geliefert.

3. Grenzübergänge:

Es muss hervorgehoben werden, dass die Übergänge im Schatten von täglichen Attacken mit Mörsergranaten, Scharfschützen und Kassam-Raketen arbeiten.

a.) Erez:

Der Übergang wird von Kranken und ihren Begleitern, Angehörigen internationaler Organisationen, Geschäftsleuten und anderen palästinensischen Bürgern passiert. Die Kriterien zum Passieren leiten sich aus dringenden humanitären Bedürfnissen ab.

Seit dem 16. Juni 2007 sind insgesamt 12 537 Kranke und Angehörige nach Israel eingereist, seit dem Grenzdurchbruch in Rafiah (18.01) 1766, am 24.02 waren es 77.
15 Angehörige internationaler Organisationen verließen am 24.02. den Gaza-Streifen, 25 reisten in ihn ein. Drei palästinensische Zivilisten reisten am selben Tag nach Israel, und drei ins Westjordanland ein.

b.) Übergänge zur Güterlieferung:

Insgesamt belief sich der Warentransfer seit dem 16. Juni auf 17 016 Lastwagen, die 391129 Tonnen von Gütern ausluden. In den vergangenen Monaten wurde wiederholt versucht, auf dem Weg der humanitären Lieferungen Material zu schmuggeln, das sich zur Herstellung von Kassam-Raketen eignet (z.B. Pottaschenitrat). Seitdem wurden die Kontrollen verschärft, was zu einem Rückgang der Lastwagenlieferungen geführt hat.

Kerem Shalom:
Dies ist der zentrale Übergang für den Warenverkehr zwischen Israel und dem Gaza-Streifen. Er befindet sich gänzlich auf israelischem Territorium und wurde als Verbindungspunkt zwischen Ägypten, Israel und Gaza errichtet.
Jüngst wurde der Übergang erweitert, um das Passieren von mehr als 100 Lastwagen täglich zu ermöglichen und den gesamten Transfer humanitärer Hilfslieferungen erledigen zu können. Der Übergang ist täglichem Beschuss ausgesetzt, weswegen er häufig kurzzeitig geschlossen werden muss (so am 24.01). Seit dem 16. Juni 2007 luden 4740 Lastwagen hier Waren für Gaza ab.

Sufa:
Dieser Alternativ-Übergang zu Kerem Shalom dient dem Transfer zusätzlicher Lastwagen nach Gaza und mitunter auch dem Warentransfer von dort. Am 24.02 wurden hier 56 Lastwagen abgefertigt. Seit dem 16. Juni 2007 luden 7914 Lastwagen Waren aus.

Karni:
Hier wurde ein Förderband eingerichtet für den Umschlag von Baumaterial und Aggregaten. Das Förderband wird – ohne dass beide Seiten direkt miteinander in Kontakt kommen – zur Einfuhr lebenswichtiger Güter nach Gaza eingesetzt, von Getreide und Tieren. Seit dem 16. Juli 2007 luden 3462 Lastwagen am Übergang Ware aus.

Bei den insgesamt gelieferten Gütern handelt es sich vorwiegend um Milchpulver und Babynahrung, getrocknete und frische Lebensmittel, Hygieneartikel, medizinisches Gerät und Medikamente, Tierfutter und Bestellungen der internationalen Organisationen, die sich um die Versorgung der Bevölkerung kümmern (wie UNRA, WHO, WFP, IRK u.a.).

Zusätzlich dazu prüft der Koordinator der israelischen Regierung in den Gebieten jede Woche die Bedürfnisse, wie sie von Vertretern der internationalen Organisationen präsentiert werden. Seine Empfehlungen werden an das Verteidigungsministerium weiter geleitet. Von der Stufe des Koordinierungs- und Verbindungsbüros in Gaza bis hinauf zum Verteidigungsminister ist Israel der Position des Obersten Gerichtshofs verpflichtet, der zufolge die Einfuhr grundlegender humanitärer Hilfe in den Gaza-Streifen gewährleistet sein muss. Dies schlägt sich vor Ort in den täglichen Entscheidungen über die Ausreise von Menschen und die Einfuhr von Waren nieder.

Der Durchbruch der Grenze zu Ägypten hat den Export landwirtschaftlicher Produkte (z.B. Blumen und Erdbeeren) aus dem Gaza-Streifen abgebrochen. Aufgrund der wachsenden Sorge vor der Ausbreitung von Tierkrankheiten hat das Landwirtschaftsministerium in Abstimmung mit dem Regierungskoordinator in den Gebieten beschlossen, 45 000 Impfungen gegen Tierkrankheiten wie die Maul- und Klauenseuche zu liefern.

(Außenministerium des Staates Israel, 25.02.08)

(Spürnase: Uschi)




Raddatz: Aus Dialog ist Kultur-Kolchose geworden

Hans-Peter RaddatzGestern fand in Berlin die vom Bundesinnenministerium und der Herbert-Quandt-Stiftung veranstaltete „Fachkonferenz“ zum Thema „Das Islambild in Deutschland: Alte Stereotype, neue Feindbilder?“ statt (PI berichtete). Wir haben uns mit dem Orientalisten Hans-Peter Raddatz über Sinn und Unsinn einer solchen Konferenz unterhalten.

PI: Herr Raddatz, wie beurteilen Sie die von Innenminister Schäuble initiierte Konferenz, die gestern in Berlin über die Bühne ging?

Raddatz: Ihre Frage lässt sich nicht mit einer Antwort erledigen, wenngleich Sie mit dem Ausdruck „Bühne“ bereits einen wesentlichen Aspekt des sogenannten „Dialogs“ erfassen. Es sind Inszenierungen, die dem Publikum die Illusion einer aufgeklärten und aufklärenden Diskussion vermitteln sollen. Wie vieles andere in unserer Mediengesellschaft ist der Islamdialog in besonderem Maße auf Darsteller angewiesen, die dem angestrebten Effekt der Islamisierung dienen. Dazu war die von Ihnen angesprochene Aufführung aus Sicht der Veranstalter besonders geeignet.

PI: Für Sie scheint hier schon einiges festzustehen. Können Sie das etwas näher erläutern?

Raddatz: Unabhängig davon, dass das Fernsehen die Übertragung abgesetzt hat, bildet die gestrige Vorstellung den Prototyp für die mediale Kulturpräsentation, die sich zu einer Art entspannter Polit-Dressur entwickelt hat. Was die Akteure „Dialog“ nennen, stellt sich eher als Monolog dar, dessen Klischees nicht ohne Wirkung auf das öffentliche Bewusstsein geblieben sind. Schon das Motto „Islambild in Deutschland – alte Stereotype, neue Feindbilder“ bildet für sich bereits eines der Super-Klischees, die sich in allerlei Varianten, aber deckungsgleich durch die letzten vier Jahrzehnte ziehen.

Wir haben es mit einem selbstverstärkenden Meinungsdiktat zu tun, das durchaus auch das Potential für die Anbahnung radikalerer Tendenzen enthält. Da die Quandt-Stiftung von Hause aus ergebnisorientiert denkt, hat sie eine Auswahl sorgfältig dressierter Akteure zusammengestellt, um ihre Investition abzusichern und keine Überraschungen zu erleben.

PI: Klingt diese Einschätzung nicht überspitzt? Es hat sich doch sicher auch einiges geändert, und ebenso sicher lassen sich nicht alle Teilnehmer über einen Kamm scheren.

Raddatz: Das ist nur bedingt richtig. Gerade weil der „Dialog“ mit mehrdeutigen Stereotypen wie „Frieden“, „Toleranz“, „Respekt“ etc. arbeitet und die Noch-Mehrheitsgesellschaft vor „Generalverdacht“ gegenüber dem Islam warnt, ist die Zahl der Moscheen in Europa in den letzten 35 Jahren um 1000 Prozent gestiegen. Trotz – oder vielleicht auch wegen – des wachsenden Respekts nahm dabei das Konfliktpotential zu, wie die Entwicklungen z.B. in Frankreich, England und nun auch – seit die Medien darüber berichten – in Deutschland zeigen.

Als überspitzt könnte meine Aussage gelten, wenn sich in diesem Verlauf nicht auch immer deutlicher eine ganz bestimmte Praxis abgezeichnet hätte. Mit dem Wort vom „Feindbild“ wird suggeriert, die Gesellschaft richte sich feindlich gegen den Islam. Tatsächlich geht es hier um ein bewährtes Verhalten der Eliten, die ihr eigenes Feindbild auf den „Stammtisch“ der Gesellschaft projizieren. Aus ihrer Sicht scheint ein Weltbild vermittelt werden zu müssen, das sich primär nach islamischen Interessen richtet. Zweifel daran räumt die Konformität der proislamischen Propaganda in Politik, Wirtschaft, Justiz, Kirchen, Medien etc. selbst aus.

Während der Islamisierungsprozess dabei von trendbildenden Stereotypen lebt, ist das Feindbild selbst klar definiert. Wenn diejenigen, die einfach mehr Information und damit mehr Demokratie im Diskurs verlangen, zu „Rechtsradikalen“ und „Volksverhetzern“, zumindest einem „Sicherheitsrisiko“ werden, dessen etwaige Beseitigung durch gefühlsverletzte Muslime „verständlich“ sein soll, dann könnten in der Tat radikalere Zeiten auf den „Stammtisch“ zukommen. Eine Bedingung scheint erfüllt: Aus der Chimäre eines vielfältigen, „interkulturellen Dialogs“ hat sich die Öde eines intellektuellen Kahlschlags, eine Art Kultur-Kolchose gebildet, auf der wenig mehr als Islam und Buddhismus angebaut wird.

PI: Wie sollte man Ihre Bestandsaufnahme auf die Quandt-Veranstaltung anwenden? Die Wortwahl, die sich auf das „Rechtsradikale“ fixiert, deutet wohl auf eine linke Dominanz hin, während man doch die Unternehmen eher in der rechts-konservativen Ecke vermutet.

Raddatz: Beides schließt sich nicht aus, wenngleich die alten Links-Rechts-Muster verblassen. Links und Rechts lassen sich durchaus „interkulturell“ verbinden. Manche globale Unternehmen sehen sich inzwischen durch die UNO und EU in dem Bestreben unterstützt, im islamischen Interesse Einfluss auf die Institutionen der westlichen Staaten und die Interpretation der Menschenrechte zu nehmen.

Im lokalen Rahmen drückt sich das in der wachsenden Rolle der Unternehmensstiftungen nicht nur in der Politikberatung, sondern auch im Design betroffener Wissenschaften aus. Unlängst bekannte sich zum Beispiel der „Menschenrechtler“ Heiner Bielefeldt wieder einmal zum Recht auf persönlichen Radikalismus: Es mache ihn „rasend“, wenn jemand frage, ob Islam und Demokratie überhaupt kompatibel seien, wohl wissend, das die Muslime weder die Möglichkeit, noch das Interesse haben, sich um demokratische Strukturen zu bemühen. Schon vor Jahren hatte er bestritten, dass die überfüllten Gefängnisse in den islamischen Massenstaaten irgendetwas mit dem Islam zu tun haben, womit er die gleichen Leugnungsmuster nutzt, die Linke auf den GULAG und Rechte auf die KZ anwenden.

PI: Die These einer unausgewogenen Minderheiten-Politik leuchtet ein, aber wie lässt sich das wiederum an dem Quandt-Symposium ablesen?

Raddatz: Zunächst an der Auswahl der Teilnehmer, deren islamische Korrektheit hinreichend gewährleistet ist. Ebenso wenig wie der Regisseur einer Theatervorführung es seinen Schauspielern erlauben kann, irgendwelche beliebigen Texte zu sprechen, kann die Quandt-Stiftung das Risiko laufen, ein Symposium zu finanzieren, dessen Gesamtwirkung dem Unternehmensinteresse zuwiderläuft. Kulturpolitik der Unternehmen ist immer auch Unternehmenspolitik, was sich wiederum auf die Politik selbst auswirkt – inzwischen eine Selbstverständlichkeit für das Lobbytum der modernen Demokratie.

Gemessen an der Abhängigkeit der westlichen Technologie vom nahöstlichen Öl, aber auch dem wachsenden Einfluss islamischer Investoren auf den Wettbewerb der Fonds, Banken und Börsen, ist es eher verwunderlich, dass die Installation des authentischen Islam nicht schon viel weiter gediehen ist. Ich führe das auf die mangelnde Ausbildung und Kreativität der Dialogpersonals zurück, deren Mehrheit offenbar meint, sich auf den Floskeln des Friedens und Respekts ausruhen zu können.

Um hier weiterzukommen, braucht man Wortschöpfer wie den Soziologen Heitmeyer, dessen Rede von der „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ neue Maßstäbe für eine verstärkte Disziplinierung des „Stammtischs“ setzt. In diesem Sinne sind auch die Podienthemen und ihre Schlüsselbegriffe wie „Normalisierung“, „Verantwortung“ und Islam als „selbstverständlicher Bestandteil“ der deutschen Gesellschaft zu verstehen. Um gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit überhaupt ausschließen zu können, muss die Basisgruppe, die sogenannte „deutsche Gesellschaft“, sich selbst ausschließen. Verantwortliche Politik und Normalisierung des gestörten Verhältnisses zum Islam kann also nur gelingen, wenn störendes Wissen von und über den Islam auf ein islamverträgliches Maß reduziert wird. Wie auch der Innenminister folgerichtig betont hat, sollten solche Aussagen grundsätzlich positiv ausfallen.

PI: Kann es sein, dass sich hier etwas Satirisches ankündigt?

Raddatz: Wenn ein solcher Eindruck entstünde, würde ich ihm nicht widersprechen. Ganz im Gegenteil, wie die Geschichte zeigt, setzen Satire und Ironie – solange sie erlaubt bleiben – immer dann ein, wenn Aussichten bestehen, dass sich die „herrschende Klasse“ über die Grenzen ihrer Verantwortung, im vorliegenden Fall ihres Verfassungsauftrags, hinwegsetzen könnte. Bei der konzertierten Energie, mit der alle maßgeblichen Institutionen auf der Schonung des islamischen Weltbilds insistieren, lässt sich keineswegs ausschließen, dass wir Zeugen einer epochalen Umwälzung werden, in der auch die „Verantwortlichen“ nur reagierende Statisten sind. Solange sie jedoch den Anspruch auf demokratische Stellvertretung erheben, sollten sie auch deren Spielregeln auf sich anwenden lassen.

In bezug auf den “Dialog“ geschieht dies insofern nicht, als er sich mehrheitlich aus nicht legitimierten Akteuren zusammensetzt. Umso unbehinderter können sie bestätigen, dass die Scharia „kein Problem“ ist. Ob gewollt oder nicht – es entsteht ein politischer Wille, der sich nicht nur von der Öffentlichkeit abschottet, sondern genau genommen auch rassistisch handelt. Denn solange die Frage der Religionsfreiheit nicht verbindlich und öffentlich nachvollziehbar geklärt ist, sind beide Mehrheiten – die europäische und muslimische – auch schweigende Mehrheiten, weil beiden Seiten die demokratische Mitsprache verwehrt ist.

PI: Vielen Dank für das Gespräch.




WELT: Henryk M. Broder konvertiert zum Islam

Was viele PI-Leser schon insgeheim befürchtet hatten, ist – wenn man einem Bericht der seriösen WELT Glauben schenken darf – nun wahr geworden: Der Publizist Henryk M. Broder ist vom Judentum zum Islam übergelaufen! Wir von PI wissen nun endlich, warum sich Broder nie als „Islamkritiker“ bezeichnen lassen wollte und auch nichts gegen Moschee-Neubauten in Deutschland hatte. Lesen Sie hier den Sch(m)ock der Woche…

(Spürnase: FreeSpeech)




„Viele Männer – nicht gut – tot“

„Viele Männer – nicht gut – tot“, lautete eine SMS, die eine deutsche Friseurin (49) ihrer Chefin zeigte. Am nächsten Morgen war sie tot. In der Badewanne erwürgt, von ihrem tunesischen Ehemann (30). Sie musste sterben, weil sie fremden Männern die Haare schnitt. Das verletzte die Ehre des Moslems, der jetzt in Chemnitz vor Gericht steht.

BILD berichtet:

Im Spätsommer 2004 hatte sich das Paar kennengelernt, als die Friseurin mit ihrem damaligen Ehemann nach Tunesien reiste. Birgit S. ließ sich für den Hotel-Animateur sogar scheiden, im Dezember 2006 holte sie ihn nach Deutschland und heiratete ihre Urlaubsliebe vier Tage später. Das Drama begann.

Chefin Petra R. (48) im Zeugenstand: „Er hat die Frau kontrolliert. Ständig hat er bei uns im Salon angerufen, so dass es mir langsam zu viel wurde. Birgit hatte ja schon vor der Hochzeit Zweifel, weil er misstrauisch war. Aber sie hat ihn geliebt und gehofft, dass er sich in Deutschland anders verhalten würde.“ Sie irrte sich.

Am Tag ihrer Ermordung bat Birgit S., früher gehen zu können, um mit ihrem Mann zu sprechen. Die Salon-Chefin: „Sie hat mir eine SMS von ihm gezeigt, da stand: „Viele Männer – nicht gut – tot!“

Als die Friseurin am nächsten Morgen nicht zur Arbeit kam, alarmierte die Chefin die Polizei. Beamte entdeckten die Frau tot im Bad. Mohamed S. flüchtete nach Sizilien, wo ihn Zivilfahnder drei Monate später fassten.

Kathleen S. (31), die Tochter der Ermordeten, sagte vor Gericht: „Ich hatte meine Mutter gewarnt. Die andere Kultur und das Alter, da war ein zu großer Unterschied.“

Ein weiterer bedauerlicher Einzelfall, der nichts mit der islamischen Sozialisation des Täters zu tun hat?

(Spürnase: Skipper)




„Anschlag“ von Ludwigshafen war Schwelbrand

Die im Erdgeschoss von „Zeugen“ gesichteten Brandstifter waren offenbar nicht die Verursacher des Hausbrandes von Ludwigshafen. Die Hoffnungen der breit gefächerten Antifaschistenfraktion auf einen fremdenfeindlich motivierten Anschlag aus der rechtsextremen Szene erfüllen sich – trotz Vorwegnahme der Ermittlungsergebnisse – somit nicht.

Die Feuerkatastrophe in Ludwigshafen vor dreieinhalb Wochen wurde einem Zeitungsbericht zufolge durch einen Schwelbrand unter der Kellertreppe verursacht. Ein technischer Defekt scheide als Brandursache aus.

Zu diesem Ergebnis seien die Sachverständigen gekommen, berichtete die „Bild“-Zeitung am Donnerstag und berief sich auf Ermittlerkreise. Aus dem Gutachten, das die Experten am Donnerstag vorlegen wollen, gehe hervor, dass der Schwelbrand unter der zweiten und dritten Stufe der Kellertreppe ausgebrochen sei.

So viel zur Glaubwürdigkeit der Kinder, die einen zündelnden Bösewicht im Parterre beobachtet hatten.

Die neuen Erkenntnisse würden auch von den extra aus der Türkei angereisten Experten mitgetragen.

Na Gott sei Dank bekommen die deutschen Ermittler ein türkische Glaubwürdigkeitszertifikat.




Schäuble fordert differenzierte Berichterstattung

Nach dem „Bildungsministerium“ macht sich nun auch der Innenminister Sorgen. Angeblich berichten die Medien in Deutschland zu negativ (!) über den Islam. Es stünden skandalträchtige Nachrichten im Vordergrund, die „gelebte Wirklichkeit bleibe dagegen meist im Hintergrund“. Was genau meint Schäuble mit „gelebter Wirklichkeit“? Frauen- und Mädchenunterdrückung, Zwangsehen, innerfamiliäre Gewalt, Schächten von Tieren … ?

In der aktuellen Berichterstattung ist eine Fokussierung der Medien auf das Thema Gewalt festzustellen.

„Only bad news is good news!“ So sieht es fast immer aus in der Nachrichtenwelt, Herr Schäuble. Der Islam produziert die „bad news“ zusätzlich wie am Fließband. Wohin die Reporter sich auch wenden, werden sie fündig. Dennoch geben unsere Medien sich wirklich alle Mühe, den Islam durch Milchglas zu präsentieren und ihn, wo immer möglich, schönzureden. PI berichtet laufend über die Bemühungen von Medien und Politik, die Bevölkerung vor deren eigener Wahrnehmung und erst recht vor eigenen Schlussfolgerungen zu schützen. Alles, was im Islam schlecht ist, hat nichts mit dem Islam zu tun und aus dem „Heiligen Koran“ pickt man sich nur heraus, was man gerade braucht. Alle anderen Zitate, speziell Gewaltsuren, die mit 60:40 über die friedlichen Suren dominieren, sind entweder falsch übersetzt oder anders gemeint.

Fanatischer Islamismus und Terrorismus, der sich den Islam auf die Fahnen schreibe, stelle zweifellos eine reale Bedrohung dar, sagte Schäuble. Dennoch werde zu wenig wahrgenommen, dass die übergroße Mehrheit der Muslime rechtschaffend und friedlich sei.

Wen interessiert eigentlich die übergroße Mehrheit der rechtschaffenden und friedlichen Ost-Deutschen, wenn gerade mal wieder wegen eines rechtsradikal motivierten Ausrasters ganze Regionen diffamiert werden? Außerdem liefert auch die „übergroße Mehrheit“ der angeblich gut integrierten und friedlichen Muslime leider genug Material für jede Menge „bad news“. Gerade, was das Recht auf Selbstbestimmung der Töchter, Schwestern, Cousinen oder Nichten angeht, zeigen auch „moderate“ und gut „integrierte“ Muslime oft erstaunlich reaktionär-patriarchalische Ansichten – die aber natürlich, das ist klar, nichts mit dem Islam zu tun haben.

Auf der anderen Seite fühlten sich immer mehr Menschen in Deutschland, die aus muslimischen Ländern stammen, ausgegrenzt und abgelehnt. Für die Integrationspolitik ist diese breiter werdende Kluft ein großes Problem.

Auch hier wird völlig wirklichkeitsresistent und wahrheitswidrig verschwiegen, dass viele Muslime sich bewusst von der unreinen Mehrheitsgesellschaft abschotten und jede Bemühung auf Annäherung vorsätzlich verweigern. Wirklich moderate und integrationswillige Muslime ziehen aus diesen Ghettos weg. Da nützen auch all die Integrationsgipfel und sonstigen Dialog-Veranstaltungen nichts, die man ja bevorzugt mit den Fürsprechern der moslemischen Sonderrolle führt, also mit denen, die eins auf keinen Fall wollen: Integration, vielleicht am Ende sogar die Gleichberechtigung der Frau – igitt!

Es ist ein erschreckendes Signal, dass bei unser Regierung sogleich die Alarmglocken läuten, weil die Stimmen der Islamisierungs-Warner lauter und zahlreicher werden. Es ist noch erschreckender, dass eine Ideologie, die überall, wo sie erscheint, nichts als Leid, Unterdrückung und Grausamkeit mit sich bringt, in einem demokratischen und freien Land von der eigenen Regierung verharmlost und schöngeredet wird, dass Kritik an ihr tabuisiert und diffamiert wird. Im Namen von Toleranz und Respekt, versteht sich – und positiv, weil „antifaschitisch“, besetzt.

„Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“ Ignazio Silone (1900 – 1978)




Die „rote Heidi“ und die „Befreiungstruppe“

palipin.jpgFoto-Credit: Uli Sahm
Heidi Wieczorek-Zeul war mit persönlichen Wachen – drei deutschen Polizisten in voller Montur, inklusive schusssicheren Jacken und Pistolen – im gefährlichen Israel. Ebenfalls mit dabei hatte sie einen Herrn vom BKA. Der Grund des Besuches: Die „Befreiung“ Palästinas.

Ulrich W. Sahm berichtet auf n-tv über die „rote Heidi“ – Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidi Wieczorek-Zeul – im Heiligen Land. Ebenfalls aufgegriffen wird der Besuch in einem Bericht von Transatlantic Conservative. Die Polizisten, zwei Männer mit und eine junge Frau, fielen mit ihrer Montur doch sehr auf:

Die Polizistin trug zudem an ihrer grünen Jacke einen Metallabzeichen, das nicht zum Standard deutscher Uniformen zählt: überkreuzte Flaggen Deutschlands und Palästinas. „Bei unserem ersten Termin in Israel hatten wir vergessen, die Polizeischilder vom Rücken und der Brust abzunehmen. Danach hatten wir sie einfach drauf gelassen“, erzählt sie. Das offene Tragen der Dienstwaffe sei „abgesprochen“. Doch bei einem Besuch in Pakistan seien sie und ihre Kollegen in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. „Dort mussten wir die Waffe versteckt unter der Jacke tragen.“

Das Ziel des Besuchs: Heidi Wieczorek-Zeul will Palästina retten. Sie verkündete die Finanzierung palästinensischer „Reformprogramme“ mit 200 Millionen Euro und hatte 200.000 Euro „Nahrungsmittelhilfe“, der Flüchtlingshilfeorganisation UNWRA übergeben:

Ein Teil der neuen deutschen Hilfsgelder solle auch „zu den Menschen“ in dem von der Hamas beherrschten Gazastreifen fließen. Der vermittelnde Partner sei die UNO-Organisation UNDP.

Und was wird aus Israel, Frau Wieczorek-Zeul?

Zwar sagte sie, dass die Palästinenser die „Sicherheit Israels“ respektieren müssten, aber die Ursachen für die Errichtung der Straßensperren wie des Sperrwalls mitsamt Zaun und Mauer, ließ die Ministerin unerwähnt. Vielmehr stellte sie eine bislang nicht gehörte Forderung in den Raum: Israel sollte heute schon den Palästinensern die „Sicherung der Grenzen Palästinas“ überlassen.

Mit anderen Worten könnte das auch in etwa heißen: Israel soll doch heute schon seine Existenz aufgeben, damit die armen Palästinenser mehr Platz haben.

» Honestly Concerned: Bundesministerin erklärt Jerusalem zur Hauptstadt Palästinas
» Hagalil: Die Bullen der „roten Heidi“

(Spürnase: Thatcher)




Verdacht auf Christenmord erhärtet

georgien.gifLudwigshafen – Der Verdacht auf einen islamischen Hintergrund für das Verschwinden dreier christlich-orthodoxer Autohändler aus Georgien scheint sich zu erhärten. Die BILD, die diesen Verdacht publiziert hatte, berichtet jetzt über neue Entwicklungen. Demnach wurde ein V-Mann des LKA, der aus dem Nahen Osten stammt und der mit den Geschäftsleuten unterwegs war, festgenommen. Seine Aussagen bestätigen laut BILD den vermuteten Tathergang.

Die orthodoxen Christen Giogi Gabroshvili (28), Spartak Arushanov (39) und Pavle Egazde (48) waren aus Georgien nach Deutschland gekommen, um gebrauchte Autos zu kaufen. Der V-Mann des LKA sollte ihnen bei der Auto-Suche helfen. Mit den drei Georgiern fuhr er in Richtung Heppenheim (Hessen). Unterwegs stieg noch ein Autohändler aus Ludwigshafen ein, der Somali Ahmed H. Zu Fünft fuhren die Männer auf ein einsames Gehöft im Odenwald. Dort kam es zur Katastrophe…

Der V-Mann sagte aus, dass es dort zum Streit zwischen den beiden Moslems und den drei Christen aus Georgien gekommen sei. Anlass: die großen Amulett-Kreuze, die sie trugen und der Tschetschenien-Krieg.

Plötzlich tauchten weitere Männer auf dem Hof auf, davon drei vermummt. Es geschieht das Unfassbare: zwei Georgier werden von den Moslems erschossen, den dritten nehmen die Männer mit – um ihn zu schächten (Anm.: Rituelle Schlachtung im Islam, bei der das Opfer ausblutet)!

Den Opfern wurde möglicherweise auch das für den Autokauf geplante Geld geraubt!

Gestern entdeckte die Polizei zwei Leichen im Altrhein bei Mannheim – vermutlich zwei der seit dem 30. Januar vermissten Georgier.

Die Ermittler kamen dem V-Mann auf die Schliche, als sie in seinem weißen Ford Escort Blutspuren entdeckten. Bisher galt der Mann aus dem Nahen Osten als zuverlässiger Informant. Seit 2001 arbeitet der ehemalige Autohändler als V-Mann. Er stammt ursprünglich aus dem Nahen Osten, hat einen deutschen Pass. Jetzt sitzen er und Ahmed H. in U-Haft.

(Spürnase: Jan)