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Deutschland – Hisbollahland

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Mit 900 bekannten Anhängern, die ihren Geschäften unbehelligt nachgehen können, ist Deutschland neben dem Libanon eine weltweite Hochburg der antisemitischen Terrororganisation Hisbollah (Bild oben: Hisbollahdemo mit Hitlergruß in Göttingen). Für die schafsnasige Toleranz gegenüber den Terroristen könnte Deutschland bald einen blutigen Preis zahlen. Nach dem mysteriösen Tod eines hohen Funktionärs droht die Hisbollah jetzt mit weltweiten Racheakten gegen Juden. Jüdische Menschen und Einrichtungen in Deutschland könnten wieder das Ziel von Anschlägen werden.

Die Welt berichtet [1]:

Der tödliche Anschlag auf den Top-Terroristen der libanesischen Hisbollah, Imad Mughnija, in der vergangenen Woche macht Deutschland zum Anschlagsziel. Hassan Nasrallah, Chef der „Partei Gottes“, hat bereits Vergeltungsmaßnahmen gegen israelische Ziele angekündigt – weltweit. Deutschland ist seit Jahren eine Hochburg der Hisbollah: Der Verfassungsschutz spricht von 900 hier lebenden Mitgliedern und anschlagfähigen Netzwerken.

jelpke.jpg Deutsche sind bereits mehrfach Opfer der Hisbollah geworden, sei es durch Anschläge wie etwa beim so genannten Mykonos-Attentat 1992 in Berlin oder durch jahrelange Geiselnahme, um hier inhaftierte Terroristen freizupressen. Außerdem rekrutiert die selbst ernannte „Widerstandsorganisation“ Unterstützer in Deutschland und sammelt hier Spenden für die Errichtung eines Gottesstaates im Libanon und zur Vernichtung Israels. Durch ihren TV Sender „Al Manar“ radikalisiert sie zudem deutsche Muslime. Imad Mughnija, der vom iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinedschad als „großer Held“ und vom geistigen Führer des Iran, Ajatollah Ali Khamenei, als „Beispiel für zukünftige Generationen“ bezeichnet wurde, wird von dutzenden Regierungen weltweit als Drahtzieher von Terroranschlägen angesehen, die hunderte Menschen das Leben gekostet haben. (…)

Hisbollahs europäisches Netzwerk ist seit Monaten sehr aktiv. Ende letzten Jahres berichtete der britische Inlandsnachrichtendienst MI5, dass dortige Zellen der Hisbollah gedroht hätten, im Falle eines Angriffs auf den Iran Anschläge in Großbritannien zu verüben.

Anfang Januar 2008 dann hatten deutsche Sicherheitsbehörden die Jüdische Gemeinde in Berlin über fortgeschrittene Anschlagsplanungen informiert und kurz darauf vier Araber in Berlin festgenommen, die jüdische und israelische Einrichtungen ausgekundschaftet hatten. Es ist noch unklar ob diese zur Hisbollah gehörten oder in deren Auftrag gehandelt hatten. Die Hisbollah hatte jedoch bereits 1989 und 2003 israelische, jüdische und amerikanische Einrichtungen in Deutschland als Anschlagsziele ausspähen lassen.

Am 30. Januar wurden laut der italienischen Zeitung „Libero“ sechs Mitglieder der Hisbollah in einem Pariser Apartment festgenommen. Zu den beschlagnahmten Dokumenten gehören Stadtpläne von Paris, Madrid, Rom und Berlin, die mit Markierungen versehen waren. Mughnijas Tod am 14. Februar hat also wahrscheinlich bereits geplante Anschläge verhindert oder zumindest verzögert. (…)

Die von vielen in Europa immer noch als „politische Partei“ angesehene Hisbollah will den großen Knall. Gerade in Deutschland ist sie in der Lage, Anschläge zu verüben. Ob die Vogel-Strauß-Strategie der Bundesregierung gegenüber der „Partei Gottes“ nach dem Motto „Tun wir euch nichts, tut ihr uns nichts!“ aufgeht, wird sich zeigen.

cluas-ludwig.pngAuch deutsche Politiker einer bestimmten Gesinnung werden immer mal wieder bei antiisraelischen Zusammenrottungen der islamischen Terrororganisation gesichtet. Neben den üblichen Verdächtigen der NPD trifft man dort bevorzugt auf Parteigenossen der Linkspartei. In Berlin etwa auf die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (Foto Mitte), in Köln auf den Ratsherrn der Linkspartei, Claus Ludwig (Foto links). Selbst unter Linksextremisten, das sei der Wahrheit halber erwähnt, ist der Hang der Genossen zur antiisraelischen Hetze nicht unumstritten [2].

(Spürnase: Volker)

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