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So kritisch und zutreffend, wie der Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly die Kölner Jecken von der Großmoschee überrollt sieht, konnte es nur beim Entwurf bleiben (der Düsseldorf Blog berichtet hier mehr dazu). Die zwei realisierten Wagen im Kölner Rosenmontagszug waren viel sittsamer. Trotzdem gab es bei der ARD-Übertragung einige bemerkenswerte Spitzen.

Als Kommentator hatte die ARD Willibert Pauels engagiert, einen katholischen Diakon, der seit Jahren auch als Redner in der Karnevalsbütt große Erfolge feiert und dabei mit seinem klaren Bekenntnis zu christlichen Werten dem Großteil des Publikums in den Sälen aus dem Herzen spricht. Er ließ es sich auch heute nicht nehmen, einige Spitzen unterzubringen. Etwa zum Wagen der „Kölschen Lösung“ des Moscheestreits, der ein Minarett durch einen Domturm ersetzt. Pauels:

„Wir müssen uns aufeinander zubewegen. Aber wenn die Moslems sagen, wir sind Ungläubige, geht das nicht“.

Und an anderer Stelle:

„Man soll kein Zerrbild vom Islam zeichnen, aber wir müssen von den Moslems ständig Toleranz einfordern“

Zu den Themen Rauchverbot und Klimawandel (er sprach von der Religion des Klimawandels):

„Man kann in Deutschland mittlerweile eher ein Kind abtreiben, als eine Zigarette rauchen. Da stimmt was nicht.“

„Ob das mit dem Klimawandel so schlimm ist (wie von einem Motivwagen gezeigt), da habe ich meine Zweifel.“

Zu einem Motivwagen, der Ahmadinedjad, den nordkoreanischen Diktator und George W. Bush zeigte, die gemeinsam Öl ins Feuer gießen:

„Ahmadinedjad … der Drecksack aus dem Iran … aber dass man Bush da in eine Reihe stellen kann, glaube ich nicht“

Immer wieder im Zug zu sehen: Die schwarzen Pappnasen, mit denen die Kölner gegen das Verbot der Volkssitzung auf dem Neumarkt protestieren. Willibert Pauels nennt die Adressaten des Protestes: „Rot – rot- grün“. Auch mit schwarzer Pappnase auf dem Wagen der Ehrengarde: OB Fritz Schramma und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Wollen wir hoffe, dass die Nasen ihnen auch so sympathisch bleiben, wenn sie demnächst gegen ihre eigene bürgerfeindliche Politik getragen werden. Denn schließlich hatte das Festkomitee sie zum „Symbol des zivilen Ungehorsams“ erklärt. Ganz allgemein.

Dass man die Aufmerksamkeit der Menschen am Zugweg nicht allein den zu politischer Korrektheit neigenden Karnevalisten überlassen muss – diese Idee hatte eine Gruppe islamkritischer Menschenrechtler in Krefeld. Über die erfolgreiche Aktion, mehr wollen wir noch nicht verraten, wird PI noch im Laufe des heutigen Abends berichten, sobald uns die Bilder aus Krefeld erreicht haben!

UPDATE: Wie der Düsseldorf Blog berichtet, bekamen beim Düsseldorfer Rosenmontagszug auch die Linken – hier (Foto unten) die verschleierte Grünen-Chefin Claudia Roth, die alle Muslime ganz doll lieb hat – ihr Fett weg.

Claudia Roth

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